LEE AARON – Fire And Gasoline (bereits veröffentlicht)

Lee Aaron - Fire And Gasoline - Cover

Lee Aaron rockt wieder!

Karen Lynn Greening aka Lee Aaron rockt wieder. Als ich diese Neuigkeit seitens der Promotion-Firma erhielt, geriet mein Herzschlag völlig aus dem Takt, da ich im Leben nicht mehr damit gerechnet hätte, dass die gute Lee nach ihren Ausflügen in den Jazz und die Pop-Musik, jemals wieder ein Hard Rock- bzw. Rock-Album aufnehmen würde. Von mehr können wir bei „Fire And Gasoline“ aber auch nicht sprechen. Mit Metal hat das Album nichts zu tun, was im vorliegenden Fall aber auch nicht schlimm ist.

Zurück aus der Grauzone

Für viele Fans hat Lee Aaron als Metal Queen – für mich wird sie das aber immer bleiben – schon lange ausgedient und wurde totgesagt. Und zugegeben, die muskalische Phase der Kanadierin im Zeitraum von 1994 bis 2004 war wirklich nicht berauschend für Metal-Fans. Hinzu kam dann noch die ca. zwölfjährige Schaffenspause. Doch wie heißt so schön? Totgesagte leben länger! Und meiner Meinung nach beweist Lee Aaron das auch auf „Fire And Gasoline“.

Fire And Gasoline

Das neue Werk (erschienen am 25.03.2016) mit einer Spielzeit von 48:26 min hat es bei genauem hinhören in sich. Es zündet nicht unbedingt bei der ersten Rotation, aber spätestens beim dritten Durchlauf entdeckt man die Qualität der Songs. Tracks wie der Opener „Tom Boy“, „Wanna Be“ oder „Bad Boyfriend“ rocken und fetzen mit starken Ohrwurm-Charakter. „Bitter Sweet“ groovt leicht melancholisch und bestimmend daher. Und Lee Aaron wäre nicht Lee Aaron, wenn sie nicht dem Hörer auch die leisen Töne  servieren könnte, wie beispielsweise beim bluesigen „50 Miles“ oder der Halbballade „Heart Fix“.

Zum warm werden könnt ihr euch bei uns den Opener „Tom Boy“ anhören und ansehen:

 

Fazit:

Lee Aaron ist wieder da, zweifelsohne! Sie ist in Würde gealtert und dementsprechend schreibt und komponiert sie ihre Songs. Stimmlich hat sie nichts eingebüßt. Im Gegenteil, die Stimme ist reifer und kräftiger geworden und wird technisch versierter genutzt bzw. eingesetzt als in früheren Jahren. Jugendlichen schnick-schnack hat Lee Aaron nicht mehr nötig und das merkt man dem zeitlosen Songmaterial an. Also, Metal-Heads da draußen, gebt dem Album und Lee eine Chance indem ihr euch „Fire And Gasoline“ mal ganz frei und unbefangen anhört. Und übrigens, mit ihren 53 Jahren sieht Lee Aaron immer noch verdammt gut aus. Das musste ich jetzt einfach noch los werden.

Tracklist:
01. Tom Boy
02. Fire And Gasoline
03. Wanna Be
04. Bitter Sweet
05. Popular
06. 50 Miles
07. Bad Boyfriend
08. Heart Fix
09. Nothing Say Everything
10. If You Don’t Love Me Anymore
11. Find The Love

Line-Up:
Lee Aaron – Vocals & Guitar
Sean Kelly – Guitar
Dave Reimer – Bass & Vocals
John Cody – Drums
John Webster – Keyboards

Weitere Informationen erhaltet ihr auf der Hompage von Lee Aaron oder auf Facebook.

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Bildquellen

  • Lee Aaron – Fire And Gasoline – Cover: Amazon
STAHL

STAHL

Mit einem Glockenschlag von AC/DCs „Hells Bells“ hat 1980 alles angefangen und es gab kein zurück mehr…long live the loud…

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