Monocluster – Monocluster (bereits veröffentlicht)

Monocluster

Im Rahmen der nach wie vor nicht enden wollenden Masse an Stoner- und Retro-Rock-Veröffentlichungen wird es zunehmend schwieriger, die wirklich guten Bands herauszufiltern.

Die vier Jungs von Monocluster aus Köln sind eine von diesen guten Bands und haben mich mit ihrer Eigenständigkeit sowie mit ihrem sogenannten Psychedelic Death Blues total überrascht.

Gegründet wurde die Band, bestehend aus Marc (Gesang), Jan (Gitarre), Chris (Bass) und Ewald (Drums), bereits im Jahre 2012.

Cooler Psychedelic Death Blues aus Köln

Monocluster beschreiben sich auf ihrer Facebook Seite so:

„Vier erfahrene Musiker, alle verschieden, aber alle wollen das EINE. Stoner Rock.
Vier Individuen, die sich mit allen ihren bisherigen musikalischen Erfahrungen auf dieses gemeinsame Ziel eingeschworen haben. Keiner steht im Vordergrund, kein Instrument, das den Ton angibt, kein Musiker, der brillieren will. Bei Monocluster geht es um den Song, die Musik, den Sound, die Aussage und vor allem, um das Gefühl. Alles kann, nichts muss, um diesem Anspruch gerecht zu werden.
Monocluster liebt es den Zuhörern dieses Paket direkt und live von der Bühne um die Ohren zu hauen“.

Hervorzuheben ist, dass die Texte ausschließlich in Deutsch verfasst sind. Das zeichnet die Band aus und verleiht ihr eine gewisse Einzigartigkeit. Respekt für diesen mutigen und gelungenen Schritt.

Musikalisch beeinflusst wurden Monocluster von Bands wie Kyuss, Elder, Sungrazer oder Soundgarden, aber auch frühe Pink Floyd Elemente aus „Ummagumma“-Zeiten sind herauszuhören.

Mit dem selbstbetitelten „Monocluster“ legt die Band nun ihr Debut vor und haut voll auf die Zwölf.

Der 5-Track Silberling, mit einer beachtlichen Spielzeit von rund 35 min, wurde in Eigenregie veröffentlicht und beginnt mit „Dantes Inferno“, einem bassgetriebenen, rotzigen Groove-Monster mit spährischem Gitarrenspiel im Mittelteil.

Mit „8 Stunden“, meinem persönlichnen Lieblingssong der EP, folgt ein weiterer Midtempo-Rocker mit schönem Refrain und einem geilen, bluesigen Gitarrensolo.

Es folgt der ruhig beginnende, doomige Instrumental-Track „Highway“, der durch ein paar Screams aufgelockert wird.

Das kraftvolle und düstere „Ich atme“, mit einem wohlklingenden, psychodelischen Mittelpart sowie coolen Growls leitet den letzten Song ein.

Das von der Rhythmussektion geprägte „12 Minuten“ ist der längste Song der EP und beginnt mit einem harmonischen Gitarrenintro. Der facettenreiche und charismatische Gesang geht auch hier sofort ins Ohr.

Mein Fazit möchte ich hier mit einem Zitat der Band wiedergeben.

MONOCLUSTER sind steinig, manchmal wie eine Lawine, kraftvoll, soulig, schreiend, grölend, abwechslungsreich, verschlagen, ehrlich, verschlungen und direkt“.

Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen. Weiter so!

Damit ihr auch nachvollziehen könnt wovon ich spreche, könnt ihr bei uns schon einmal „Dantes Inferno“ hören.

 

Tracklist:

1. Dantes Inferno

2. 8 Stunden

3. Highway

4. Ich atme

5. 12 Minuten
Wer nun Spass an Monocluster gefunden hat, kann den Tonträger über die Webseite monocluster.bandcamp.com bestellen. Zu erwerben ist die 5-Track-EP seit dem 09.10.2015 als Download oder CD ab 7,- Euronen.

Kontakt: Band@monocluster.de

Mehr Infos zur Band gibt es auch im hier im Internet.

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Bildquellen

  • Monocluster: Monocluster/O. Rautenberg
STAHL

STAHL

Mit einem Glockenschlag von AC/DCs "Hells Bells" hat 1980 alles angefangen und es gab kein zurück mehr...long live the loud...

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