METALHEADs Top List 2021 – Teil 2

(English version down below)

Bei „METALHEADs Top List 2021 – Teil 2“ werden die Töne um einiges härter. Es stehen die Kategorien Thrash Metal, Doom Metal, Metalcore und Progressive Metal auf dem Programm. Viel Spaß!

Thrash Metal

Aus der Sparte gab es dieses Jahr mächtig viel um die Ohren geknallt. Da wir bei ‚metal-heads.de‘ ohnehin schon versucht haben die besten Alben rauszupicken, war die Auswahl hier besonders schwierig.

NECRONOMICON

sind ein alte Institution im deutschen Metal-Business. „The Final Chapter“ ist ein Album nach Maß und schließt sich erbarmungslos an das Vorgängeralbum „Unleashed Bastards“ an und setzt dem sogar noch eins drauf. Schon beim letzten Album waren starke ausdauernde Nackenmuskeln gefragt, wenn der furiose NECRONOMICON-Sound über Euch hinwegfegt. NECRONOMICON (Facebook) entfesseln mit „The Final Chapter“ ein dämonisches Höllenfest. Ähnlich höllisch geht es bei der nächsten Band zur Sache. (Review / Interview mit Freddy)

EVILE

aus England gehen die Sache etwas klassischer an, aber nicht weniger angriffslustig. Der Sound erinnert mich umgehend an die alten Zeiten des traditionellen puren Thrash-Metal. EVILE (Facebook) entfesseln mit barbarischer Vehemenz das Thrash-Metal-Ungeheuer. EVILE haben das Album mit Ideen versehen, so dass es trotz des grundlegend zerstörerischen Konzepts nicht nur monoton dahingeprügelt wird. Ben Carter zerlegt wie Chuck Norris auf Koks in einem wahren Rausch seine Schießbude. Auffällig ist, dass er mitunter die HiHats bzw. Becken dominanter bzw. häufiger einsetzt und so für besondere Akzente sorgt. Dazu werden schonungslose Riffs geschmettert und einen Haufen verdammt geiler Solos gewirbelt, wo sich OL den Arsch abshreddert. EVILE entfesseln tatsächlich die Hölle. „Hell Unleashed“ lässt dem Wahnsinn freien Lauf und pulverisiert in einem Anfall kreativer aggressiver Tobsucht mit klassischem Thrash-Metal alles auf seinem Weg. (Review)

BONDED

Bonded Into Blackness

kommen aus dem Ruhrpott, und zwar aus Dortmund. Direkt in meiner Nachbarschaft prügeln BONDED(Facebook) brutalen Thrash-Metal  was das Zeug hält. Aber der Sound ist finsterer als bei EVILE. Doch er wird Euch genauso roh und blutig in die Fresse geschmettert. Freunde guter alter Thrash-Kultur werden auch hier ihre helle Freude haben. Die Songs von BONDED sind mit Wut im Bauch geschrieben und gehen mit ihrer Kritik schonungslos und unmißverständlich zur Sache. Die Ruhrpottschmiede wurde intensiv unter Feuer gesetzt, reiner harter Stahl zum glühen gebracht und auf dem Amboss die Waffe „Into Blackness“ geschmiedet. Die ist brutal scharf und schlägt gnadenlos zu. BONDED metzeln sich mit hammermäßigen 11 Songs unbarmherzig durch die Gehörgänge. (Review)

FLOTSAM & JETSAM mit „Blood In The Water“

Die Haudegen von der Kultband FLOTSAM & JETSAM (Facebook) enttäuschen fast nie. Man hat viel mehr das Gefühl, dass sie es noch mal richtig wissen wollen. „Blood In The Water“ ist technisch und vom Songwriting her das ultimative Hörerlebnis. FLOTSAM & JETSAM schleudern den Thrash Metal in die Moderne ohne dabei an Vehemenz und Energie zu verlieren. Abgesehen davon liebe ich diese geile Stimme von Eric A. Knutson, der für mich unbestritten zu den Besten zählt. Mit „Blood In The Water“ übertreffen FLOTSAM AND JETSAM sich selbst und erschaffen sich ein Denkmal. Dabei setzen FLOTSAM AND JETSAM nicht nur auf hemmungsloses Thrashing, sondern paaren die Songs mit traumhaften melodischen Akkorden und Gesangslinien, die sich mit druckvoller Power wie heiß glühendes geschmolzenes Metall um die Gehörwindungen legen und sich dauerhaft im Gehirn festsetzen. (Review / Interview mit Michael Gilbert)

DOOM METAL

MARIANAS REST

aus Finnland heben mit ihrem Werk „Fata Morgana“ ein wahres DEATH-DOOM-Highlight aus der schwarzen See. Mal bricht sie tonnenschwer über Euch herein, um Euch in anderen Momenten mit einer federleichten Hülle zu umgarnen. Sie spinnt ihre Fäden geschickt und so faszinierend, dass man schnell in die Welt von MARIANAS REST (Facebook) eingewoben wird. Ein fesselndes Zusammenspiel von betörenden schwerelosen Melodien und brachialen zermalmenden Ausbrüchen. Eine faszinierende Aura umgibt die Songs. Von monumental bis minimalistisch, von brachial bis fragil, von vehement bis melodisch ist einfach alles vertreten. Lasst diese bittersüße Köstlichkeit im auditiven Genuss zergehen und nehmt sie mit all Euren Sinnen auf! (Review / Interview)

SWALLOW THE SUN mit „Killing Moons“

In einen emotionalen Abgrund ziehen uns SWALLOW THE SUN (Facebook) mit ihrem neuen Album „Killing Moons“, welches schwerer verdaulich als das letzte Album geworden ist und manchen den Zugang vielleicht erschweren wird. Aber dieses Album ist nichts desto trotz ein Meisterwerk. Mit „Moonflowers“ haben sich SWALLOW THE SUN selbst übertroffen und das atmosphärisch dichteste und packendste Werk ihrer Karriere erschaffen. Aber seid gewarnt: Es macht süchtig! Und wie Raivio selbst sagte: 

Ein Album muss berühren, Emotionen erschaffen!“

Und genau das tut das Album! Das Album trägt eine schwere emotionale Last und wirkt trotz seiner Traurigkeit wie eine Reinigung des Geistes. Das sind natürlich nur meine bescheidenen Empfindungen bei diesem Album. Jeder muss seine eigene Reise mit diesem Album machen und dabei Eindrücke und Empfindungen auf sich wirken lassen. Aber ich kann Euch versprechen, dass es eine bewegende und unvergessliche Reise werden wird. Diese Symbiose der melodischen zarten Verzweiflung und Verletzlichkeit mit der gnadenlosen finsteren Härte emotionaler Ausbrüche ist ergreifend und faszinierend. (Review)

Metalcore

ARCHITECTS

geben sich auf dem neuen Album wechselseitiger als auf dem Vorgänger. „Holy Hell“ war von rabiater Wut und Aggressivität geprägt. „For Those That Wish To Exist“ besitzt mehr ruhige und viele melodische Phasen, die jedoch bereits auch auf „Holy Hell“ zu hören waren, wie z.B. das Streicherensemble und die melodiösen Gesangslinien. Wer also ein puristischer Metalcore-Fan des Vorgängeralbums ist, wird allerdings vielleicht nicht so großen Gefallen daran finden, den hier bewegt sich der Sound auch mal abseits des Metalcore. Auf die brachialen Ausbrüche im Sound und im Gesang, die dem Hörer entgegengeschmettert werden, muss aber nicht verzichtet werden und kommen zu genüge vor. ARCHITECTS (Facebook) leben ihr Faible für Melodien mit „For Whose That Wish To Exist“ weiter aus. 

Was man ARCHITECTS zu Gute halten muss, ist der Umstand, dass sie nicht versucht haben, den sicheren Weg zu gehen und das Vorgängeralbum in seiner Art zu kopieren. Man hat Dinge daraus aufgegriffen, sich weiterentwickelt ohne seinen Wurzeln zu vergessen. Das ist eine Gratwanderung, die schwer zu meistern ist. Ich persönlich bin der Meinung, dass ARCHITECTS dies famos hinbekommen haben. Ein beachtlicher Balanceakt zwischen Vehemenz und Emotionen, dass manchmal aus dem Metalcore-Korsett ausbricht. (Review)

IMMINENCE mit „Heaven In Hiding“

Die Schweden haben das wahr gemacht, was sie mit ihrer ersten Singleauskopplung „Temptation“ versprochen hatten. Ein unglaublicher Song, der mit zu den Besten zählt, was ich dieses Jahr hören durfte. „Temptation“ ist ein knallharter Monstersong, der die bisherigen Soundstandards von IMMINENCE mit einem neuen Härtegrad pulverisiert. IMMINENCE (Facebook) haben mit „Heaven In Hiding“ ein sehr ausgereiftes Album erschaffen, dass konzeptionell sehr gut umgesetzt wurde. Ihr Sound hat etwas ganz eigenes. Dies liegt unter anderem daran, dass Sänger Eddie Berg neben den Vocals den Sound noch mit seiner Violine bereichert. Es ist ein rundum stimmiges Album, das auf viele Arten ein ergreifendes emotionales Erlebnis darstellt. Damit wird es dem Hörer auf beeindruckende Weise nachhaltig im Gedächtnis bleiben. (Review)

Modern Metal

EYES WIDE OPEN

stellen mit ihrem neuen Album „Through Life And Death“ erneut unter Beweis, dass sie zur Oberliga des Modern Metal zählen. Nicht nur Prügelei, sondern auch Musik mit einem Gefühl für packende Melodien haben sich EYES WIDE OPEN auf die Fahnen geschrieben. EYES WIDE OPEN (Facebook) beherrschen diese Kombination einwandfrei, um sich in die Herzen der Fans zu spielen. Der Song „Devastation“ hat mich dabei besonders beeindruckt. Der Song ist ein Killer und beeindruckt neben der brutalen Dynamik mit fantastischen Hooks und einem kraftvollen Chorus. (Review)

TRIVIUM mit „In The Court Of The Dragon“

TRIVIUM legen sich nicht auf die faule Haut. Es ist noch gar nicht so lange her, dass TRIVIUM (Facebook) das Album „What The Dead Men Say“ herausgebracht haben. Das war nämlich am 24.04.2020. Unglaublich, dass sie jetzt schon wieder das neue Album „In The Court Of The Dragon“ rausgeprügelt haben. . Hemmungslose Angriffe mit einem ausgeklügeltem Konzept werden Euch immer wieder eindrucksvoll um die Ohren geballert. Hier wird alles andere als stumpf drauflosgedroschen, sondern auf höchstem Niveau unterhalten. TRIVIUM beherrschen die Mischung aus gnadenloser brutaler Jagd in Verbindung mit vortrefflicher Melodik und epischen Refrains wie gewohnt perfekt. (Review)

Progressive Metal

ACOLYTE

stammen aus Australien. ACOLYTE (Facebook) haben einen außergewöhnlichen Sound für sich geschaffen. Dies liegt nicht nur an ihrem fantastischen Keyborder David Van Pelt, der aus seinen Keybords wahnsinnig geile Sounds zaubert. Zusammen mit allen anderen in der Band gelingt es verschiedene kunstvolle Arrangements und extravagante Klangwelten zu formen, die sich angenehm vom Standard abheben. Hierbei ensteht eine Welt voller Emotionen, die von Verlust, Trauer und Depression geprägt ist, aber auch von Hoffnung und Kampfeswillen. Insofern spiegeln die konzeptionellen Songs das Gefühlslabyrinth einer Person wieder, die mit einem tragischen Verlust leben und umgehen muss. Es ist ein emotionales Kaleidoskop und eine Art musikalisches Ballett. Die Musik ist anmutig und emotional ausdrucksstark. Wie beim Ballett erfordert dies viel Gefühl, aber auch Kraft und Koordination. Es ist eine spannende Verbindung von klassischer und moderner Interpretation des Progressive-Metal. (Review)

LOCH VOSTOK

LOCH VOSTOK - Albumcover Opus ferox - the great escape

aus Schweden machen es den Schubladendenkern nicht leicht, denn was LOCH VOSTOK (Facebook) in ihrer musikalischen Vielfalt darstellen ist nämlich eine ganze Menge und so könnte neben der o.g. Kategorisierung auch die Bezeichnung Avantgarde- bzw. Experimental-Metal ganz gut zutreffen. „The Great Escape“ ist ein Wahnsinnsalbum! LOCH VOSTOK zeigen sehr eindrucksvoll, wie man Elemente zu einem Ganzen verbindet, die eigentlich unvereinbar scheinen. Sie haben eine höchst spannende musikalische Geschichte geschrieben, wobei die Schreibfeder mit viel Raffinesse und künstlerischem Geschick geführt wurde. Es ist nicht immer der leichte Weg, den LOCH VOSTOK gehen, wenn sie zwischen den Extremen hin und herspringen. Doch genau dies macht auch den Reiz des Albums aus. Außerdem muss ich Jonas Radehorn, der als Sänger neu eingestiegen ist, mal wirklich ein großes Lob aussprechen. Der macht einen hervorragenden Job! (Review)

WITHERFALL mit „Curse Of Autumn“

WITHERFALL (Facebook) sind für mich einfach das Maß aller Dinge, was energiegeladenen Progressive Metal angeht. Wie man an den beiden vorherigen Alben erkennen kann, hat der Progressive Metal die vielseitigsten Erscheinungsformen. WITHERFALL spielen dunkel angehauchten melodischen Metal mit ausgefeiltem und progressivem Songwriting. Die Progressivität ergibt sich nicht nur aus den teils überlangen komplexen Songs, sondern auch dadurch, dass sich WITHERFALL insgesamt eine schöne Bandbreite des Metals bieten. Das reicht von Melodic-Metal über Thrash-Metal bis hin zu eingängigem klassischen Heavy-Metal. Dabei kommt es auch mal zu theatralischen Momenten. WITHERFALL zeigen sich ausgefeilter, pfiffiger und facettenreicher denn je. Dies trifft auch auf den Gesang von Joseph zu, der meiner Meinung nach auf diesem Album noch mehr von seiner mannigfaltigen Kunst darbietet. Der technische Level ist bei WITHERFALL ohnehin in allen Bereichen unglaublich hoch. Muss man haben! (Review / Interview mit Joseph und Jake)

Morgen geht es mit dem nächsten Teil weiter. Dort geht es in dunkle und extreme Musikwelten.

English version

METALHEADs Top List 2021 – Part 2

In „METALHEAD’s Top List 2021 – Part 2“ the sounds get a lot harder. The categories Thrash Metal, Doom Metal, Metalcore and Progressive Metal are presented. Have fun!

Thrash Metal

This year there were a lot of albums from this category. Since we at ‚metal-heads.de‘ have already tried to pick out the best albums anyway, the selection here was particularly difficult.

NECRONOMICON

are an old institution in the German Metal business. „The Final Chapter“ is an album made to measure and mercilessly follows the previous album „Unleashed Bastards“ and even adds to it. Already with the last album strong enduring neck muscles were in demand, when the furious NECRONOMICON (Facebook) sound sweeps over you. NECRONOMICON (Facebook) unleash a demonic hellfest with „The Final Chapter“. (Review / Interview with Freddy) Let’s go a step further with…

EVILE

from England take a more classic approach, but no less aggressive. The sound immediately reminds me of the old days of traditional pure Thrash Metal. EVILE (Facebook) unleash the thrash metal monster with barbaric vehemence. EVILE have injected the album with ideas so that despite the fundamentally destructive concept, it doesn’t just thrash along monotonously. Ben Carter tears apart his shooting gallery in a true frenzy like an angry Chuck Norris .It is noticeable that he sometimes uses the hi-hats or cymbals more dominant or more often and thus provides special accents. In addition, relentless riffs are smashed and a bunch of damn horny solos whirled by Ol Drake. „Hell Unleashed“ lets the madness run wild and pulverizes everything in its path in a fit of creative aggressive frenzy with classic Thrash Metal. (Review)

BONDED

Bonded Into Blackness

come from Germany. Right in my neighborhood BONDED (Facebook) are beating brutal Thrash Metal. But the sound is more sinister than EVILE. They smash it just raw and bloody in your face. Friends of good old Thrash culture will have a lot of fun here. The songs of BONDED are written with rage in the heart and go with their criticism relentlessly and unmistakably to the point. The German forge was intensively put under fire. BONDED brings pure hard steel to glow and forged on the anvil the weapon „Into Blackness“, which is brutally sharp and strikes mercilessly. BONDED slaughter with 11 killer songs mercilessly through your ears. (Review)

FLOTSAM & JETSAM with „Blood In The Water“

The experienced men from the cult band FLOTSAM & JETSAM (HomepageFacebook) almost never disappoint. It has more the appearance that they really want to know it again. „Blood In The Water“ is technically and in case of songwriting the ultimate listening experience. FLOTSAM & JETSAM hurl Thrash Metal into the modern age without losing any of its vehemence and energy. Apart from that I love this awesome voice of Eric A. Knutson, who for me is undisputedly one of the best. With „Blood In The Water“ FLOTSAM AND JETSAM surpass themselves and create a monument. FLOTSAM AND JETSAM not only rely on unrestrained thrashing, but pair the songs with dreamlike melodic chords and vocal lines that wrap themselves around the auditory coils like hot glowing molten metal with punchy power and get permanently stuck in the brain. (Review / Interview with Michael Gilbert)

DOOM METAL

MARIANAS REST

from Finland lift a true DEATH DOOM highlight out of the black sea with their work „Fata Morgana“. Sometimes it breaks over you with tons of weight, to ensnare you in other moments with a feather-light cover. The music spins her threads skillfully and so fascinatingly that you are quickly woven into the world of MARIANAS REST(Facebook). A captivating interplay of beguiling weightless melodies and brute crushing outbursts. Thereby a fascinating aura surrounds the songs. From monumental to minimalist, from brute to fragile, from vehement to melodic, simply everything is represented. Let this bittersweet delicacy melt in auditory pleasure and take it in with all your senses! (Review / Interview)

SWALLOW THE SUN mit „Killing Moons“

SWALLOW THE SUN  (Facebook) pull us into an emotional abyss with their new album „Killing Moons“, which has become more difficult to digest than the last album and may make access difficult for some. But this album is nevertheless a masterpiece. With „Moonflowers“ SWALLOW THE SUN have outdone themselves and created the most atmospherically dense and gripping work of their career. But be warned: It is addictive! And as Raivio himself said:

An album must touch, create emotions.“

And that’s exactly what the album does! The album carries a heavy emotional load and, despite its sadness, acts as a cleansing of the mind. Of course, these are just my humble feelings about this album. Everyone has to make their own journey with this album, letting impressions and sensations sink in. But I can promise you that it will be a moving and unforgettable journey. This symbiosis of melodic tender despair and vulnerability with the merciless sinister hardness of emotional outbursts is moving and fascinating. (Review)

Metalcore

ARCHITECTS

give themselves more reciprocally on the new album than on the predecessor. „Holy Hell“ was characterized by rabid anger and aggressiveness. „For Those That Wish To Exist“ has more calm and many melodic phases, which, however, could already be heard on „Holy Hell“, such as the string ensemble and the melodic vocal lines. So if you are a purist metalcore fan of the previous album, you might not like it that much, though, because here the sound moves away from Metalcore sometimes. The brute outbreaks in the sound and in the vocals, which are blasted at the listener, must not be renounced. ARCHITECTS (Facebook) live out their penchant for melodies with „For Whose That Wish To Exist“. 

What you have to give ARCHITECTS credit for is the fact that they didn’t try to go the safe way and copy the previous album. They have taken things from it, developed further without forgetting its roots. This is a tightrope walk that is difficult to master. I personally think that ARCHITECTS have managed this brilliantly. A remarkable balancing act between vehemence and emotion that sometimes breaks out of the Metalcore corset. (Review)

IMMINENCE with „Heaven In Hiding“

The Swedes have made true what they promised with their first single „Temptation“. This incredible song is one of the best I’ve heard this year. „Temptation“ is a hard-hitting monster song that pulverizes IMMINENCE’s previous sound standards with a new level of heaviness. IMMINENCE (Facebook) have created a very mature album with „Heaven In Hiding“ that is conceptually very well executed. Their sound has something very unique. This is due, among other things, to the fact that singer Eddie Berg enriches the sound with his violin in addition to the vocals. It is an all-around coherent album that is a poignant emotional experience in many ways. Thus, it will remain in the listener’s memory in an impressive way. (Review)

Modern Metal

EYES WIDE OPEN

prove once again with their new album „Through Life And Death“ that they belong to the upper league of Modern Metal. Not only beating, but also music with a feeling for gripping melodies is the passion for EYES WIDE OPEN (Facebook). They master this combination perfectly to play themselves into the hearts of the fans. The song „Devastation“ has particularly impressed me. The song is a killer and impresses besides the brutal dynamics with fantastic hooks and a powerful chorus. (Review)

TRIVIUM mit „In The Court Of The Dragon“

TRIVIUM (Facebook) are more than hardworking. It’s not so long ago that TRIVIUM released the album „What The Dead Men Say“ in April last year. Unbelievable that they have beaten out now already again the new album „In The Court Of The Dragon“. Here unrestrained attacks with a sophisticated concept are always impressively banged around your ears. The songs are everything else than bluntly thrashed on, but entertained on the highest level. TRIVIUM master the mixture of merciless brutal hunt in connection with excellent melodic and epic choruses as usual in captivating form.

Progressive Metal

ACOLYTE

come from Australia. ACOLYTE (Facebook) have created an extraordinary unique sound. This is not only due to their fantastic keyboarder David Van Pelt, who conjures up insanely awesome sounds from his instruments. Together with all the others in the band they manage to form various artful arrangements and extravagant soundscapes that pleasantly stand out from the standard. The result is a world full of emotions, which is characterized by loss, sadness and depression, but also by hope and the will to fight. In this respect, the conceptual songs reflect the emotional labyrinth of a person who has to live and deal with a tragic loss. It is an emotional kaleidoscope and a kind of musical ballet. As with ballet, this requires a lot of feeling, but also strength and coordination. It is an exciting combination of classical and modern interpretation of Progressive Metal.

LOCH VOSTOK

LOCH VOSTOK - Albumcover Opus ferox - the great escape

from Sweden do not make it easy for the pigeonholers, because what LOCH VOSTOK (Facebook) represent in their musical diversity is quite a lot. „The Great Escape“ is an amazing album! LOCH VOSTOK show very impressively how to combine elements into a whole that actually seem incompatible. They have written a most exciting musical story, the pen being wielded with great finesse and artistic skill. It is not always the easy path that LOCH VOSTOK take when they jump back and forth between extremes. But this is exactly what makes the album so appealing. Also, I really have to give a big shout out to Jonas Radehorn, who joined as a new vocalist. He does an excellent job! (Review)

WITHERFALL with „Curse Of Autumn“

WITHERFALL (Facebook ) are for me simply the kings of energetic Progressive Metal. As you can see from the two previous albums, Progressive Metal has the most versatile manifestations. WITHERFALL play dark-tinged melodic Metal with sophisticated songwriting. The progressiveness comes not only from the sometimes overlong complex songs, but also from the fact that WITHERFALL offer themselves an impressive range of Metal overall. This ranges from melodic Metal to Thrash Metal to catchy classic Heavy Metal. Thereby it comes also sometimes to theatrical moments. WITHERFALL show themselves more polished, smart and multifaceted than ever. This also applies to the vocals of Joseph, who in my opinion presents even more of his manifold art on this album. The technical level of WITHERFALL is incredibly high in all areas anyway. Must have! (Review / Interview with Joseph und Jake)

It goes on with the next part tomorrow. There we go into dark und extreme music worlds.

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Bildquellen

  • Cover_Necronomicon_1440x1440: El Puerto Records
  • EVILE „Hell Unleashed“ Cover: Napalm Records über ALL NOIR Pr.
  • Bonded Into Blackness: Head of PR/Century Media
  • Thrash Metal FLOTSAM & JETSAM: Cover-->All Noir Promotion // Rest-->Pixabay
  • MARIANAS REST „Fata Morgana“ Cover: Napalm Records
  • Doom Metal SWALLOW THE SUN: Century Media Records
  • ARCHITECTS-For Those That Wish To Exist: Epitath Records
  • Metalcore IMMINENCE: Cover-->FOCUSION Promotion & Marketing / Rest-->Pixabay
  • 170674: Arising Empire
  • Modern Metal TRIVIUM: Cover-->Oktober Promotion / Rest-->Pixabay
  • Acolyte Entropy – Cover Art: Incendia Music
  • LOCH VOSTOK – Albumcover Opus ferox – the great escape: www.amazon.de
  • Progressive Metal WITHERFALL: Cover-->Century Media Records / Rest-->Pixabay
  • Metalheads Top List Titelbild: Background-->Pixabay

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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