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	<title>Andreas Leyer &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Tyrant´s Curse &#8211; At War With The World (VÖ: 01.05.2023)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2023 12:42:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Leyer]]></category>
		<category><![CDATA[At War With The World]]></category>
		<category><![CDATA[Tyrant´s Curse]]></category>
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					<description><![CDATA[Das dritte Soloprojekt von Andreas Leyer hat es in sich: Mit der Scheibe "At War With The World" von Tyrant´s Curse übertrifft er sich selbst.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Passenderweise am Tag der Arbeit hat der Multi-Instrumentalist, Mixer und Masterer in Personalunion, <strong>Andreas Leyer</strong>, unter dem Bandnamen &#8222;<strong>Tyrant´s Curse</strong>&#8220; mit &#8222;<strong>At War With The World</strong>&#8220; ein neues Soloprojekt veröffentlicht. Wir von <strong>metal-heads.de</strong> haben uns mit der Scheibe eingehend beschäftigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Leben ohne Musik ist möglich, aber sinnlos</h3>



<p>Getreu dem Motto &#8222;Aller guten Dinge sind (mindestens) drei&#8220; hat der Rheinländer <strong>Andreas Leyer</strong> nunmehr seine 3. Solo-Scheibe auf den Markt gebracht. Und sich einfach mal &#8211; mit Ausnahme des Artworks (Darkdays Design) &#8211; selbst um alles gekümmert. Dass Leyer neben &#8222;seinem Baby&#8220; <strong>Tyrant´s Curse </strong>auch noch die Gitarre bei der Hardcore-Combo &#8222;<strong>Eyes Of Tomorrow</strong>&#8220; bedient sowie ordentlich am Bass bei den Power Metallern von <strong>Ignition</strong> zupft, möchten wir nicht verschweigen. Dieser Mann lebt und liebt die härteren Töne zweifellos. Und dies merkt man auch dem brandneuen Album &#8222;<strong>At War With The World</strong>&#8220; von &#8222;<strong>Tyrant´s Curse</strong>&#8220; an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">At War With The World</h3>



<p>Mit zehn frischen Songs kommt der Longplayer daher, der seit dem 01.05.2023 auf allen gängigen digitalen Plattformen gestreamt &#8211; oder noch besser für den Künstler &#8211; käuflich erworben werden kann. Los geht die Platte mit dem Titel-Song, den einst schon <strong>Foreigner</strong> trällerten. Doch mit dieser seichten Hardrock-Nummer hat der gleichnamige Opener von <strong>Tyrant´s Curse</strong> wenig bis gar nichts gemeinsam. Hier gibt es Vollgas-Power-Metal von der ersten Sekunde an. Lediglich unterbrochen vom melodischen Refrain und einem knackigen, aber nicht zu langen Gitarrensolo ab Minute 2:23. Statt der Nummer des Teufels (666) verdoppelt <strong>Tyrant´s Curse</strong> gleich zu Beginn des Songs die Geschwindigkeit im Vergleich zu gängigen <strong>Iron Maiden</strong>-Songs. Und so ist die logische Konsequenz, dass &#8222;<strong>At War With The World</strong>&#8220; auch &#8222;nur&#8220; auf die hälftige Spielzeit von 3:33 Minuten kommt. Da sagt noch irgendein Lehrer, wir von <strong>metal-heads.de</strong> hätten in der Schule bei Mathe nicht aufgepasst..;-) </p>



<h3 class="wp-block-heading">Tyrant´s Curse</h3>



<p>Weiter geht es auf der Platte mit ebenso viel Energie, Wut und Spielfreude. Ob nun bei &#8222;<strong>Eyes Of Emptiness</strong>&#8220; , &#8220; <strong>Signs Of Our Times</strong>&#8220; (mit 5:47 Minuten das längste Stück auf der CD) , &#8222;<strong>Unchain The World</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Embrace The Fallen</strong>&#8220; . Bei letzterem Stück bedient sich<strong> Tyrant´s Curse</strong> übrigens der Stimme von <strong>Chris Birx</strong>, dem Shouter<strong> </strong>von <strong>Motorjesus.</strong> Und nicht nur deshalb hat der Song das gewisse Etwas. Der Refrain ist noch eingängiger und wird live sicherlich der Mit-Gröhler fürs Publikum. Aber hier könnten wir eigentlich jeden Track nennen. Denn auch das folgende &#8222;<strong>Rise Up</strong>&#8220; passt in diese Kategorie und auch der Clean-Gesang von Andreas Leyer kann sich wirklich sehr gut hören lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kritik am Weltgeschehen</h3>



<p>Doch bei <strong>Tyrant´s Curse</strong> ist es nicht nur der fette Sound, der aus den Boxen hämmert und einen mitnimmt. Auch die kritischen Songtexte &#8211; exemplarisch sei hier &#8222;<strong>History Tells No Tales</strong>&#8220; genannt &#8211; wissen durchaus zu überzeugen. In diesem sowie dem nachfolgenden &#8222;<strong>We Won´t Back Down</strong>&#8220; übernimmt <strong>Ignition</strong>-Sänger <strong>Dennis &#8222;Schally&#8220; Marschallik</strong> ein paar Gastgesang-Parts. Auch der letztgenannte Song passt wunderbar, hat ein cooles Riff und eine positive wie kämpferische Message. Den Schluss-Akkord eines sehr abwechslungsreichen Albums, was man wunderbar in Einem durchhören kann und sollte, bilden &#8222;<strong>State Of Utopia</strong>&#8220; sowie &#8222;<strong>Heart Of Winter</strong>&#8220; . Herzerwärmend und ein bisschen muss man auch an <strong>Game Of Thrones</strong> beim letzten Songtitel denken, oder etwa nicht? </p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Wer auf<strong> MMM</strong> steht, also Modern Metal aus Mettmann, der ist bei <strong>Tyrant´s Curse</strong> genau richtig. Andreas Leyer verdient definitiv mehr Anerkennung und Respekt für sein irre gutes Output. Daher gibt es von uns auch eine ganz klare Kaufempfehlung für sein 3. Soloprojekt &#8222;<strong>At War With The World</strong>&#8220; . <strong><a href="https://tyrantscurse.bandcamp.com/album/at-war-with-the-world">Hier könnt ihr das Werk in digitaler Form für günstige 8,99 Euro erwerben.</a></strong> Supportet den Underground! Metal has no boundries! Hört bitte mal rein in <strong>Tyrant´s Curse</strong>!</p>



<p>Viele weitere coole Bands entdeckt ihr natürlich <a href="http://www.metal-heads.de">hier </a>bei uns!</p>
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		<title>Tyrant&#8217;s Curse &#8211; Modern Babylon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chipsy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2021 12:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Leyer]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[Doc Gator]]></category>
		<category><![CDATA[Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök Records]]></category>
		<category><![CDATA[Selfmade]]></category>
		<category><![CDATA[Tyrant&#039;s Curse]]></category>
		<category><![CDATA[Vinyl]]></category>
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					<description><![CDATA[Tyrant&#8217;s Curse Heute habe ich mal eine, für die meisten wohl eher unbekannte Band, zum Review auf dem Tisch liegen: Tyrant&#8217;s Curse. Das Album heißt &#8222;Modern Babylon&#8220;. Wobei Band eigentlich der falsche Ausdruck ist,&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h5 class="wp-block-heading">Tyrant&#8217;s Curse</h5>



<p>Heute habe ich mal eine, für die meisten <strong>wohl eher unbekannte Band</strong>, zum Review auf dem Tisch liegen: <strong>Tyrant&#8217;s Curse</strong>. Das Album heißt &#8222;Modern Babylon&#8220;. Wobei Band eigentlich der falsche Ausdruck ist, denn es handelt sich hier um ein Soloprojekt eines Multiinstrumentalisten. <strong>Andreas Leyer</strong> aus Mettmann. In der Metalszene im Raum NRW kein unbeschriebenes Blatt. Andreas macht seit weit über 20 Jahren Musik und hat mit einigen Bands oder Projekten bereits mehrere Alben aufgenommen. Die im Moment Bekannteste dürfte wohl die <strong>Duisburger Formation &#8222;Ignition&#8220;</strong> sein, bei der Andreas seit 2018 am Bass sein Unwesen treibt und mit denen er im letzten Jahr das Album <strong>&#8222;Call of the Sirens&#8220;</strong> veröffentlicht hat.</p>



<h5 class="wp-block-heading">No Boundaries</h5>



<p>Mit &#8222;Modern Babylon&#8220; bringt Leyer bereits sein zweites Album unter der Flagge &#8222;Tyrant&#8217;s Curse&#8220; heraus. Die konzertlose Zeit ist natürlich für solche Projekte bestens geeignet. <strong>Alle Instrumente wurden von ihm selbst eingespielt</strong> und er hat es sich nicht nehmen lassen, auch den Gesangsposten selbst zu besetzen. Das nenne  ich mal eine stramme Leistung. Mit Tyrant&#8217;s Curse verwirklicht Leyer seine eigenen Vorstellungen von Metal, völlig frei von Zwängen und Grenzen.</p>



<p>Wo er bei dem Vorgänger noch wirklich alles allein gestemmt hat, hat sich Andreas bei &#8222;Modern Babylon&#8220; außerhalb der Aufnahmen noch Hilfe zum Mixen und Mastern geholt. <strong>Shasank Venkat</strong> von den gerade aufstrebenden indischen Metallern &#8222;Against Evil&#8220; hat da den Job übernommen. Für das starke Cover ist Albumkünstler <strong>Andrej Bartoluvic</strong> von &#8222;All Things Rotten&#8220; zuständig. Andrej ist sonst eher für Death-/Thrashmetal-Cover bekannt, deshalb ist das Cover wohl eher düster. </p>



<h5 class="wp-block-heading">Tonträger</h5>



<p>Im Gegensatz zum ersten Album, welches nur digital vertrieben wurde, kommt &#8222;Modern Babylon&#8220; auf Vinyl und CD heraus. Das kleine Label <strong>Doc Gator Records </strong>hat die Klasse des Albums erkannt und bringt neben schwarzem Vinyl auch eine gelbe und eine purple Version heraus. Wer noch nicht wieder dem Schallplattenwahn verfallen ist, der kann das Teil auch über <strong>Ragnarök Records</strong> als CD in seine Sammlung stellen. So viel zu den harten Fakten. Aber wie klingt &#8222;Modern Babylon&#8220;? Dazu jetzt mehr.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Sound</h5>



<p>Bei den ersten Akkorden von &#8222;Ego Shooter&#8220; denkt man, es geht mit einem Doomsong los. Die schleppenden, düsteren Riffs werden aber nach ein paar Takten durch astreines <strong>Powermetal Riffing</strong> abgelöst. Das klingt doch vielversprechend. Die Stimme von Andreas passt erstklassig dazu. Seine stimmlichen Vorbilder sind Bruce Dickinson, Geoff Tate oder auch Michael Kiske. An diese Gesangsleistung heranzukommen ist natürlich schwierig. Andreas hohe Stimme klingt aber echt gut. &#8222;Ego Shooter&#8220; ist schön melodiös und hat <strong>einen Refrain, der einen catcht</strong>.</p>



<p>&#8222;Another fallen Angel&#8220; könnt ihr am Ende des Artikels selbst ansehen und euch eure Meinung bilden. Der Song beginnt mit schnellem Riff, wird im Refrain aber langsamer und hymnenartig. Auch klasse. Ein gut gespieltes songdienliches Solo rundet den Track ab. Schön, dass im Mittelteil des Solos die <strong>Gitarren zweistimmig gespielt</strong> werden. Macht Spaß.</p>



<p>&#8222;How to kill a Lie&#8220; beginnt mit cleanen, atmosphärisch effektgeladenen Gitarren. Kommt da etwa eine Ballade? Jein. Das Hauptriff des Songs ist ziemlich hart, wobei der Refrain schön <strong>melodiös, balladenlike</strong> daherkommt. Abwechslung bringt ein hart gespielter mit Doublebass versehener Part in der Mitte des Songs.</p>



<p>&#8222;Fall of Icarus&#8220; hat einen meiner Meinung nach ziemlichen <strong>Gamma Ray/Helloween Touch</strong> und kann mit einem flinken Solo inklusive Tapping aufwarten. &#8222;Modern Babylon&#8220; ist für mich ein Highlight der Scheibe. In den Strophen hart und langsam, an anderer Stelle schneller und mit Doublebass. Ein schöner, wie fast in jedem Song, <strong>melodischer Chorus</strong>. Das Hauptriff mit seinen Singlenotes, fast schon progressiv, hebt sich gut vom Rest des Songs ab.</p>



<p>Mit &#8222;What&#8217;s left of me&#8220; gibt&#8217;s kurz vor Schluss doch noch eine Ballade. <strong>Akkustikgitarrenklänge und Stimme</strong>. Zum Ende hin noch ein bisschen Schlagzeug. Der Titel ist mal was ganz anderes im Vergleich zum Rest des Albums. Der Song schafft es bei mir, in die richtige Stimmung zu kommen. Das passt. </p>



<h5 class="wp-block-heading">Fazit</h5>



<p>&#8222;Modern Babylon&#8220; ist ein gutes Album geworden. <strong>Die Songs machen alle Spaß und sind handwerklich gut gemacht.</strong> Es bleiben für mich jedoch ein paar kleine Kritikpunkte. Das Schlagzeug klingt ein wenig zu steril und die Stücke sind in der Gesamtsicht doch oft vom selben Strickmuster. Letzteres relativiert sich aber beim mehrmaligen Hören, wenn man die Songs besser kennengelernt hat. Ein großer <strong>Pluspunkt sind die Texte</strong>, die nicht aus irgendwelchen Fantasiewelten entspringen oder um Sex, Drugs und Rock &#8217;n&#8216; Roll gehen. Leyer schreibt über das Leben der Menschen und wie diese mit sich und der Umwelt umgehen. </p>



<p><strong>Freunden von US-Powermetal gepaart mit Teutonenstahl empfehle ich mal reinzuhören.</strong></p>



<p>&#8222;Modern Babylon&#8220; ist eine <strong>starke Scheibe</strong> geworden, besonders wenn man bedenkt, dass das hier eine<strong> One-Man-Show</strong> ist. Es gibt im Bezug auf Songwriting noch ein wenig Luft nach oben, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Der <strong>Underground lebt</strong> und abseits von den üblichen Verdächtigem im Business gibt es da noch viel zu entdecken, auch für uns von <a href="https://metal-heads.de/">metal-heads.de</a>. <strong>Tyrant&#8217;s Curse</strong> ist ein Beispiel dafür. </p>



<p>Wer Lust bekommen hat und keinen CD- oder Plattenspieler hat, kann sich das Album auch <strong>digital </strong>auf <strong>Bandcamp</strong> direkt runterladen.</p>



<p><a href="https://tyrantscurse.bandcamp.com/album/modern-babylon">https://tyrantscurse.bandcamp.com/album/modern-babylon</a></p>



<p><strong>Tracklist</strong>:<br>Ego Shooter<br>Another Fallen Angel<br>How To Kill A Lie<br>Fall Of Icarus<br>Modern Babylon<br>Anthem Of The Weak<br>Evolution Of Progeny<br>Nightmares<br>What’s Left Of Me<br>Fields Of Gold</p>



<p>Hier noch ein Video zu Another Fallen Angel:</p>



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<div class="video-container"><iframe title="Tyrant&#039;s Curse - Another Fallen Angel (Official Lyric Video) || Doc Gator Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/ev58mCY0ueY?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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