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	<title>Angel of Decay &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>&#8222;Sin&#8220; von HEREDITARY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2018 15:10:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Angel of Decay]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Swanö]]></category>
		<category><![CDATA[Hereditary]]></category>
		<category><![CDATA[Sin]]></category>
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					<description><![CDATA[Bereits 2015 veröffentlichten die Bonner HEREDITARY ihre EP Angel Of Decay, die zeigte, dass eine Rückbesinnung auf die Wurzeln des klassischen Death Metal enorme Gestaltungspotentiale freisetzen kann. Mit Sin haben HEREDITARY nun ein Album&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits 2015 veröffentlichten die Bonner HEREDITARY ihre EP <strong>Angel Of Decay</strong>, die zeigte, dass eine Rückbesinnung auf die Wurzeln des klassischen Death Metal enorme Gestaltungspotentiale freisetzen kann.</p>
<p>Mit <strong>Sin</strong> haben HEREDITARY nun ein Album vorgelegt, das auf der ganzen Linie überzeugt und fortsetzt, was mit der EP begonnen wurde. Klassischer Death Metal ergänzt durch interessante innovative Details, die die Genregrenzen überschreiten und das Album so abwechslungsreich machen. Die Songs sind aggressiv und eingängig zugleich und nehmen einen mit ihrer Dynamik, die an manchen Stellen regelrecht groovt, von Anfang an mit.</p>
<h3>&#8222;Death comes from above&#8220;</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-64691 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/hereditary_cover_quadratisch-300x300.jpg" alt="HEREDITARY Sin Album cover" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/hereditary_cover_quadratisch-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/hereditary_cover_quadratisch-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/hereditary_cover_quadratisch-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/hereditary_cover_quadratisch-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/hereditary_cover_quadratisch-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/hereditary_cover_quadratisch-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/hereditary_cover_quadratisch-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/hereditary_cover_quadratisch.jpg 1495w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Schon der Opener <strong>Prophecy Of Fear</strong> wartet mit kraftvollen und bösartigen Vocals auf, mit Riffs, wie sie auch SLAYER nicht besser liefern, um mit <strong>Ressurected Persecutor</strong> Blut atmend Black Metal Elemente auszuspucken und Licks loszulassen, die sich in die Gehörgänge bohren.  Mit <strong>Desolate Cremation</strong> geht es dämonisch mit Drum-Gewitter und wummernden Bass-Passagen weiter.</p>
<p><strong>Buried in exploited Flesh</strong> kommt mit dichter Saitenarbeit in den Riffs und Melodien sowie bekräftigenden Rhythmen vom Bass und Drums daher.</p>
<h3>&#8222;I can feel your pain&#8220;</h3>
<p><strong>Impurity</strong> und insbesondere das instrumentale <strong>Sacharja</strong> bringen wunderbar-berührende Melodien, die den Songs einen melancholischen, besinnlichen Charakter verleihen.</p>
<p>Während <strong>Impurity</strong> schon mal als Kuschelsong bezeichnet wird, da er ein &#8211; zumindest im Vergleich zu den anderen Titeln &#8211; langsamer Song ist, erschafft das instrumentale <strong>Sacharja</strong> eine eher wehmütige Stimmung. Die Energie der beiden Songs verhindert aber, dass man in dieser Stimmung verloren geht.</p>
<h3>&#8222;Der Himmel blutet Feuer&#8220;</h3>
<p><strong>Pelagos</strong> haut uns nicht nur deutsche Lyrics sondern eingangs ein ordentliches Drumgewitter um die Ohren.</p>
<p><strong>The Sound Of Pestilence</strong> ist einer der Songs, die trotz des Tempos eine groovende Grunddynamik haben, auf der die Gitarren eingängige Melodien aufbauen, um dann zusammen mit den treibenden Drums und eindringlichen Vocals einen Song zu entwickeln, der einmal mehr zeigt, was HEREDITARY musikalisch drauf haben.</p>
<p><strong>Angel Of Decay</strong>, der Titelsong der vor drei Jahren erschienen EP, zieht seine Energie aus den bereits angesprochenen Wurzeln und präsentiert sich als solider Death Metal Song der ursprünglichen Art.</p>
<h3>&#8222;No place for peace in hell&#8220;</h3>
<p><strong>Vengeance</strong> macht nicht nur durch ausgearbeitete Gitarren- und Basslinien auf sich aufmerksam. Im Text wechseln Einzelwort und Textzeile, so dass eine Vitalität entsteht, der man sich nur schwer entziehen kann. Der Wechsel der Tonart vor der letzten Strophe hebt den Spannungsbogen noch einmal an.</p>
<p>Das dann folgende <strong>Flesh &amp; Bones</strong> ist eines der energiegeladensten Stücke des Albums: dicht gepackt mit thashigen Riffs und geprägt von bissigen, keifenden Vocals, die aber immer voluminös bleiben.</p>
<p><strong>Inception Of The End</strong> haut dann zum Schluss noch mal richtig rein und setzt ein rasendes Ende.</p>
<div class="video-container"><iframe title="Hereditary - Resurrected Persecutor [Official Video]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/H73vy5iDw1g?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h3></h3>
<h3>Frisches Blut &#8211; so bleibt Death Metal lebendig</h3>
<p><strong>Sin</strong> ist ein abwechslungsreiches Album mit dem HEREDITARY ganz souverän ihr Verständnis von Death Metal präsentieren.</p>
<p>Auf dem Album <strong>Sin</strong> finden sich auch die Songs der EP, was nach dem Wechsel an den Vocals (von Florian zu Nils) Sinn macht. Ob jetzt nun die bisherigen Songs in das neue Konzept integriert oder als Grundlage genutzt wurden: heraus gekommen ist ein Album, das frisches Blut in das teilweise schon morbid gewordene Death Metal Genre bringt.</p>
<p>HEREDITARY liefern ein Album auf hohem Energielevel mit wogenden Riffs, zerstörerischen Blastbeats, temporeichem Doublebass sowie thrashigen Elementen und groovenden Passagen. Die voluminöse bis keifende Vocal-Performance verschafft den Songs das gewisse Extra. Vom Bass, der einige hörenswerte Läufe hinlegt, hätte ich mir an manchen Stellen mehr Präsenz gewünscht.</p>
<p>Gemastert wurde das Album übrigens von<strong> Dan Swanö</strong>, der u.a. mit God Dethroned, Katatonia und Night in Gales gearbeitet hat.</p>
<p><strong>Sin</strong> versammelt aggressive bis eingängige Songs, die teilweise &#8211; wie z.B, <strong>Vengeance</strong> &#8211; über echte Ohrwurm-Qualitäten verfügen. <strong>Lange Rede &#8211; kurzer Sinn</strong>: tolles Album, reinhören, sich begeistern lassen, kaufen!</p>
<h3><a href="https://www.facebook.com/hereditarymetal/">HEREDITARY</a> sind:</h3>
<p>Nils Raschke (Vocals)<br />
Jesco Michels (Gitarre)<br />
Florian Heinen (Gitarre)<br />
Marcel Pinger (Bass)<br />
Stefan Manroth (Schlagzeug)</p>
<h3>Tracklist</h3>
<p>01 Prophecy Of Fear<br />
02 Resurrected Persecutor<br />
03 Desolate Cremation<br />
04 Buried In Exploited Flesh<br />
05 Impurity<br />
06 Evilution<br />
07 Pelagos<br />
08 The Sound Of Pestilence<br />
09 Angel Of Decay<br />
10 Vengeance<br />
11 Flesh &amp; Bones<br />
12 Sacharja<br />
13 Inception Of The End</p>
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