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	<title>Athenor &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Midnight &#8211; Rebirth By Blasphemy (VÖ: 24.01.2020)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2020 16:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Athenor]]></category>
		<category><![CDATA[Metal Blade Records]]></category>
		<category><![CDATA[Midnight]]></category>
		<category><![CDATA[Rebirth By Blasphemy]]></category>
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					<description><![CDATA[Wiedergeburt um Mitternacht Kennt ihr das auch? Jemand setzt euch einen leckeren Nudelauflauf vor und plötzlich versetzt es euch 20, 30, 40 Jahre in die Vergangenheit. Wie bei Muttern &#8230;Im Fall von Midnight geht&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Wiedergeburt um Mitternacht</p>



<p>Kennt ihr das auch? Jemand setzt euch einen leckeren Nudelauflauf  vor und plötzlich versetzt es euch 20, 30, 40 Jahre in die Vergangenheit.  Wie bei Muttern &#8230;<br>Im Fall von<strong> Midnight</strong> geht es mir ähnlich, allerdings nur 30 Jahre zurück  &#8230; als ich in den 80er-Jahren die Platten von <strong>Anthrax</strong>, <strong>Motörhead</strong> oder <strong>Slayer</strong> erstmals verschlang. Heeeeeerrlich, sag ich da nur!<br>Zwar nicht wie bei Muttern, eher wie bei Oma unterm Arm. Reudig,  dreckig. hundsgemeiner Black Metal mit Punkanleihen eben. Verdorbene Texte, kraftvolle Hooks und schockierende Plattencover. <br>Bei unzähligen Bands aktiv, zuletzt bei <strong>Boulder</strong>, hat sich ein gewisser<strong> Jamie Walters </strong>zum Multiinstrumentalisten erzogen. Unter dem Pseudonym &#8222;<strong>Athenar</strong>&#8220; hat er sich mit<strong> Midnight</strong> seine One-Man-Band geschaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Osel ohne Schambehaarung</h2>



<p>Bereits als Osel ohne Schambehaarung war Musik für Jamie ein lebenswichtiger Bestandteil seines Lebens. Er hat mit jedem Equipment geübt, was er in die Finger bekam und etwas draus gemacht, auch wenn es sich billig angehört haben mag. Aber gerade darin hat man immer seine Ehrlichkeit und Direktheit herausgehört und lieben lernen können.<br>Seit 2003 hat er ein Wespennest aufgezogen. In Form eines  Ein-Mann-Seitenprojektes namens <strong>Midnight</strong>. Zig Singles, Demos, EPs kamen mit den Jahren zusammen.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit schwarzen Kaputzen unterwegs</h2>



<p>Nur live ist <strong>Jamie Walters</strong> aka <strong>Athenar</strong> nicht allein unterwegs, sondern bedient sich der Unterstützung eines Gitarristen und Schlagzeugers. Alle treten dann verhüllt in komplett schwarzen, das Gesicht verdeckenden Kapuzen, auf.  Aber eigentlich sind <strong>Athenar </strong>die Liveauftritte zu anstrengend, weil er nur &#8222;Volle Pulle&#8220; kennt und danach seine Stimmbänder kurzzeitig immer wegschmeißen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Meine Songs sind Venom-Cover&#8220;</h2>



<p>&#8222;Im Wesentlichen sind meine Songs Venom-Cover.&#8220; Diese Äußerung kommt vom Mastermind himself, der sich &#8211; wie bereits desöfteren hier erwähnt &#8211; liebevoll <strong>Athenar</strong> nennt. Sein viertes Full-length Album<strong> Rebirth by Blasphemy</strong> ist immer noch rauh, punkig und druckvoll gespielt, jedoch eingängiger als die Vorgänger. Wie Athenor seine Alben aufnimmt, wollen wir wissen. Also zuerst schreibt er die Texte&#8230;oft hart sexualisiert und pervers.<br>Komponieren ist dann in der 2. Stufe gleichzeitig eine Art Selbsttherapie, um ihn von schlimmen Dummheiten abzuhalten, so behauptet er. Die Songs werden anschließend von ihm selbst in einem Studio seiner Heimat Cleveland eingespielt. Die Aufnahmen werden hierbei stets beim zweiten, spätestens dritten Take verwertet. Kleine Fehlerchen werden bewußt nicht korrigiert. Gerade das und eine gewisse Portion scheiß-egal-Einstellung machen seine Songs aus. So auch bei <strong>Rebirth by Blasphemy</strong>. </p>



<h2 class="wp-block-heading"> Klingt wie Anthrax </h2>



<p>Während <strong>Athenars</strong> Lieblingssong auf der Scheibe der Track &#8222;<strong>Rising Scum</strong>&#8220; ist, hat es mir persönlich hat es der Titelsong <strong>&#8222;Rebirth by Blasphemy&#8220; </strong>angetan, weil  er mich so herrlich an <strong>Anthrax´ Fistfull of Metal</strong> erinnert und daher  sehr glücklich stimmt! Aber hört selbst rein:</p>



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<div class="video-container"><iframe title="Midnight - Rebirth by Blasphemy (OFFICIAL)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/FuJjfrzTsHo?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<h2 class="wp-block-heading">Hier gibt es die Songliste</h2>



<p> 1. &nbsp;&nbsp; &nbsp;Fucking Speed and Darkness &nbsp;&nbsp; &nbsp;03:59 &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> 2. &nbsp;&nbsp; &nbsp;Rebirth by Blasphemy &nbsp;&nbsp; &nbsp;03:07 &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> 3. &nbsp;&nbsp; &nbsp;Escape the Grave &nbsp;&nbsp; &nbsp;02:47 &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> 4. &nbsp;&nbsp; &nbsp;Devil&#8217;s Excrement &nbsp;&nbsp; &nbsp;02:15 &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> 5. &nbsp;&nbsp; &nbsp;Rising Scum &nbsp;&nbsp; &nbsp;04:01 &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> 6. &nbsp;&nbsp; &nbsp;Warning from the Reaper &nbsp;&nbsp; &nbsp;04:06 &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> 7. &nbsp;&nbsp; &nbsp;Cursed Possessions &nbsp;&nbsp; &nbsp;02:24 &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> 8. &nbsp;&nbsp; &nbsp;Raw Attack &nbsp;&nbsp; &nbsp;03:50 &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> 9. &nbsp;&nbsp; &nbsp;The Sounds of Hell &nbsp;&nbsp; &nbsp;03:16 &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br> 10. &nbsp;&nbsp; &nbsp;You Can Drag Me Through Fire &nbsp;&nbsp; &nbsp;04:04.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Midnight und der Erfolg</h2>



<p><strong>Midnight</strong> hat sich mit der 33 Minuten und 49 Sekunden langen Scheibe übrigens zum Independent-Label <strong>Metal Blade Records</strong> hinkatapultiert.<br> Nicht nur des Geldes wegen (neeeeeheeeeiiiinn), sondern weil <strong>Athenars</strong> Jugendhelden wie <strong>Slayer, Trouble, Nasty Savage </strong>uvm. dort vorkamen. Traum verwirklicht, würde ich sagen.<br>Das Label wird bei all ihrer Sorge zusehen müssen, daß sie <strong>Midnight</strong> nicht einengen und vergraulen. Denn, ich gehe davon aus, dass noch Großes folgen wird und man auch in Zukunft viel herrlich Schreckliches von diesem liebenswerten Kauz hört!     </p>



<p>(Gastbeitrag: Brandy)</p>
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