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	<title>Blackmore &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Ritchie Blackmore&#8217;s Rainbow &#8211; Memories in Rock</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2016 18:15:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ritchie Blackmore&#8217;s Rainbow war von 1975-1984 und 1995-1997 tonangebend im Hardrock. Unbestritten waren die Jahre mit Ronnie James Dio (1975-1978) wohl der Höhepunkt in der Geschichte der Band. Doch am 31.05.1997 war es dann&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ritchie Blackmore&#8217;s Rainbow</strong> war von 1975-1984 und 1995-1997 tonangebend im Hardrock. Unbestritten waren die Jahre mit <strong>Ronnie James Dio</strong> (1975-1978) wohl der Höhepunkt in der Geschichte der Band. Doch am 31.05.1997 war es dann endgültig vorbei mit <strong>Rainbow</strong>. Schon kurze Zeit später gab es dann die Band <strong>Blackmore&#8217;s Night</strong>, wo <strong>Blackmore</strong> mit seiner Frau <strong>Candice Night</strong> mittelalterliche Töne, gemischt mit Rockanleihen erklingen lässt.</p>
<h3>Überraschende Reformation</h3>
<p><strong>Richard Hugh Blackmore</strong> (geb. 14.04.45), gab überraschend letztes Jahr im Sommer 2015 bekannt, das er Sommer 2016 für einige Konzerte <strong>Rainbow</strong> reformieren will. Die Fans konnten es kaum fassen und die Gerüchte über die Besetzung machten die Runde. <strong>Joe Lynn Turner</strong> wurde erwähnt,<strong> Graham Bonnet</strong> und diverse andere Musiker der damaligen <strong>Rainbow</strong>-Inkarnationen machten die Runde.</p>
<h3>Blackmore&#8217;s Rainbow ohne frühere Mitglieder</h3>
<p><strong>Blackmore</strong> selbst war es, der dann im November letzten Jahres bekannt gab, wer denn nun wirklich dabei sein werde. Als Sänger wurde <strong>Ronnie Romero</strong> verpflichtet.<strong> Candice Night</strong> war es, die ihrem Gatten diverse Videos zeigte, in dem der Sänger auch <strong>Rainbow</strong> Songs coverte. Sie empfahl dann <strong>Ronnie Romero</strong> als Sänger.</p>
<p><strong>Romero</strong>, der mit der spanischen Band <strong>Lords Of Black</strong> seit 2014 in ganz Europa unterwegs ist, wurde in Chile geboren. Als weitere Musiker wurden dann <strong>Bob Nouveau</strong> (Bass &#8211; Ex-Blackmore&#8217;s Night), <strong>Jens Johansson</strong> (Keyboards &#8211; Yngwie Malmsteen/Stratovarius), <strong>David Keith</strong> (Drums &#8211; Blackmore&#8217;s Night), <strong>Candice Night</strong> (Background Vocals &#8211; Blackmore&#8217;s Night) und <strong>Lady Lynn</strong> (Background Vocals &#8211; Blackmore&#8217;s Night) genannt.</p>
<h3>Enttäuschte Fans</h3>
<p>Die Enttäuschung bei den Fans machte sich breit, denn kein <strong>&#8218;Star&#8216;</strong> aus den früheren Besetzungen war dabei. Einzig <strong>Ronnie Romero</strong> wurde zugesprochen, das er die schwere Bürde schaffen konnte, den <strong>Dio-Songs</strong> Leben einzuhauchen. Soweit die Vorgeschichte.</p>
<p>Alsbald sickerten die Termine für lediglich drei Konzerte durch. Zwei Konzerte in Deutschland, am 16. Juni auf der <strong>Loreley</strong>, 18. Juni in <strong>Bietigheim-Bissingen</strong> und ein Konzert im englischen <strong>Birmingham</strong> in der<strong> Genting Arena</strong>. Das ganze lief unter dem Namen <strong>&#8222;Monsters Of Rock&#8220;</strong>! 1980 fand das erste <strong>&#8222;Monsters&#8220;</strong> in <strong>Castle Donnington/England</strong> statt, was damals ein hochkarätig besetztes Festival war. In Deutschland waren lediglich zwei andere Bands dabei: <strong>Manfred Mann&#8217;s Earth Band</strong> und <strong>Thin Lizzy</strong>.</p>
<p>Kommen wir nun zur vorliegenden DVD <strong>&#8222;Memories in Rock &#8211; Live in Germany&#8220;</strong>, welche am 18.11.2016 von <strong>Eagle Rock</strong> veröffentlicht wird.</p>
<h3>Wir sind nicht mehr in Kansas</h3>
<p>Als Einstieg bekommen wir die Gegend von <strong>St. Goarshausen</strong> direkt am <strong>Loreleyfelsen</strong> gezeigt. <strong>&#8222;We&#8217;re not in Kansas anymore&#8220;</strong>, hören wir <strong>Judy Garlands</strong> Stimme sagen und schon geht es los. Nein, kein <strong>&#8222;Kill The King&#8220;</strong> oder <strong>&#8222;Spotlight Kid&#8220;</strong>, sondern <strong>Deep Purple&#8217;s &#8222;Highway Star&#8220;</strong> ertönt zu Anfang. Bei weitem nicht so kraftvoll wie von <strong>Deep Purple</strong> gewohnt, aber zumindest mit anderer Einleitung, in der <strong>Romero</strong> schon mal seine kraftvolle Stimme gut zur Geltung bringt. Dem ersten Track merkt man auch an, das die Band noch nicht live gespielt hat und der eine oder andere Patzer kommt vor. <strong>Blackmore</strong> steht mehr auf der Bühne, als das er agiert. Nun, der Mann ist 71 Jahre alt, da kann man nicht erwarten, das er noch wie vor 20 Jahren herumtollt.</p>
<p>Als nächster Track kommt <strong>&#8222;Spotlight Kid&#8220;</strong>. Der Mann hinter dem Mini-Schlagzeug müht sich redlich, die Drums so zu bearbeiten, das die fehlenden Toms kaum auffallen. <strong>Blackmore</strong> und <strong>Romero</strong> sind eindeutig die Hingucker bei dem Konzert. Natürlich richten sich fast alle Augenpaare auf ihn, was man den diversen Kameraeinspielungen auf das Publikum entnehmen kann. <strong>Romero</strong> meistert den Song jedoch bestens.</p>
<h3>Ehrung für Ronnie James Dio</h3>
<p><strong>&#8222;Mistreated&#8220;</strong>, erneut ein <strong>Deep Purple</strong> Track, erzeugt einen Beifallssturm. Es ist der erste Song, der mir persönlich auch gut gefällt, da hier erneut <strong>Romero</strong> beweisen kann, welche vorzügliche Stimme er besitzt. <strong>David Coverdale</strong> würde heutzutage sicher vor Neid erblassen.</p>
<p><strong>&#8222;Man On The Silver Mountain&#8220;</strong> und <strong>&#8222;Catch The Rainbow&#8220;</strong> sind endlich mal Songs aus der Ära mit <strong>Ronnie James Dio</strong>. Am Ende von <strong>&#8222;Man On The Silver Mountain&#8220;</strong> ehrt <strong>Romero Dio</strong> mit den Worten, das er der <strong>&#8222;Mann&#8220;</strong> ist.</p>
<p>Danach kommt <strong>&#8222;Difficult To Cure (Beethoven&#8217;s Ninth)&#8220;</strong>, wo sich <strong>David Keith</strong> und <strong>Jens Johansson</strong> mit Soloeinlagen ins Licht setzen.</p>
<p>Tiefe Hammond Sounds, ein jeder erkennt es sofort, denn es ist <strong>&#8222;Perfect Strangers&#8220;</strong>. In den letzten 30 Jahren unzählige Male auf <strong>Deep Purple</strong> Konzerten bis heute zu hören, kommen wir auch hier in den Genuss.</p>
<h3>Das Highlight</h3>
<p>Da wird dann <strong>&#8222;Stargazer&#8220;</strong> ganz anders aufgenommen, ist dieser Track doch schon seit Ewigkeiten nicht mehr live gespielt worden von <strong>Blackmore&#8217;s Rainbow</strong>. Für mich persönlich auf dieser DVD eines der Highlights. <strong>Ronnie Romero</strong> singt fast wie <strong>Ronnie Dio</strong>, wenn auch mit etwas anderer Stimmfärbung. Auch die anderen überzeugen hier bei diesem Stück mehr. Es klingt homogener, was auch vielleicht daran liegt, dass inzwischen schon einiges gespielt wurde und man sich nun sicherer ist.</p>
<p><strong>Blackmore</strong> spielt seine Soli nicht mehr mit der Fingerfertigkeit der früheren Jahre, was wohl auch daran liegt, das er vor den Konzerten noch eine OP an der Hand hatte, was ihn natürlich einschränkte. <strong>Candice Night</strong> und <strong>Lady Lynn</strong> sind übrigens kaum zu hören, ihr Background Gesang ist nur selten besser zu vernehmen.</p>
<p><strong>&#8222;Long Live Rock &#8217;n&#8216; Roll&#8220;</strong>, mutiert zum Mitklatscher und <strong>&#8222;Child In Time&#8220;</strong> kommt überraschend.</p>
<p>Es kommt, was kommen muss, in Form von <strong>&#8222;Black Night&#8220;</strong> und dem unverwüstlichen <strong>&#8222;Smoke On The Water&#8220;</strong>. Bei letzterem beschließt ein Feuerwerk das Konzert.</p>
<h3>Alles gut?</h3>
<p>Was zurück bleibt? Nun, das hier vorliegende Konzert ist ein Mitschnitt beider Abende von den Deutschland Konzerten. Leider ist das fantastische Konzert aus England nicht mitgeschnitten worden. Vom letzteren existieren zahlreiche <strong>Fanmitschnitte </strong>im Internet, in denen man sich überzeugen konnte, das die Band dort endlich ihr Zusammenspiel gefunden hatte und auch <strong>Ritchie Blackmore</strong> brillierte mehr.</p>
<p><strong>Bob Nouveau</strong>, <strong>Jens Johansson</strong> und <strong>David Keith</strong> mühen sich redlich, dennoch wäre zu überlegen, ob es bei evtl. anstehenden Konzerten nächstes Jahr nicht doch die eine oder andere Überraschung geben könnte. Warten wir es ab.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist das Konzert hier eine wunderbare Gelegenheit, nochmals die alten Klassiker live auf der Bühne mit dem <strong>Mann in Schwarz</strong> zu erleben. Für mich und auch für viele Fans wäre es schöner gewesen, wenn man nur <strong>Rainbow-Songs</strong>, anstatt der <strong>Deep Purple-Klassiker</strong> genommen hätte.</p>
<p>Aber die Konzerte waren gedacht für <strong>Blackmore</strong> Fans, also bot der Meister ihnen auch einen kleinen Querschnitt seiner Musik.</p>
<p>Als Bonus gibt es noch vier weitere Tracks und die Gesamtspielzeit liegt somit bei 139 Minuten!</p>
<p><strong>Fazit: Reinhören!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-29822" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/10/Rainbow-Memories-In-Rock-BR-cover-hr-265x300.jpg" alt="rainbow-memories-in-rock-br-cover-hr" width="365" height="413" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/10/Rainbow-Memories-In-Rock-BR-cover-hr-265x300.jpg 265w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/10/Rainbow-Memories-In-Rock-BR-cover-hr-768x871.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/10/Rainbow-Memories-In-Rock-BR-cover-hr-1058x1200.jpg 1058w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/10/Rainbow-Memories-In-Rock-BR-cover-hr-600x680.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/10/Rainbow-Memories-In-Rock-BR-cover-hr.jpg 1516w" sizes="(max-width: 365px) 100vw, 365px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tracklisting<strong>:</strong></h3>
<ol>
<li>Over the Rainbow – Highway Star (L)</li>
<li>Spotlight Kid (BB)</li>
<li>Mistreated (BB)</li>
<li>16th Century Greensleeves (BB)</li>
<li>Since You Been Gone (BB)</li>
<li>Man On The Silver Mountain (L)</li>
<li>Catch The Rainbow (L)</li>
<li>Difficult To Cure (Beethoven’s Ninth) (L)</li>
<li>Perfect Strangers (BB)</li>
<li>Stargazer (L)</li>
<li>Long Live Rock ‘N ‘Roll (BB)</li>
<li>Child In Time (BB)</li>
<li>Black Night (BB)</li>
<li>Smoke On The Water (BB)</li>
</ol>
<p><strong>Bonus Tracks:</strong></p>
<ol>
<li>Spotlight Kid (L)</li>
<li>Man on the Silver Mountain (BB)</li>
<li>Long Live Rock ‘N ‘Roll (L)</li>
<li>Stargazer (BB)</li>
</ol>
<p>Zur Erläuterung in der Klammer:</p>
<p>L = Loreley 17.06.2016<br />
BB = Bietigheim-Bissingen  18.06.2016</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01LYTTPDP&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Ritchie Blackmore&#8217;s Rainbow &#8211; Memories in Rock &#8211; Live in Germany Blu-ray&#8220;]</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>DVD Review &#8222;The Ritchie Blackmore Story&#8220; (VÖ: 20.11.2015)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Blues Mike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 09:42:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blackmore]]></category>
		<category><![CDATA[Deep]]></category>
		<category><![CDATA[DEEP PURPLE]]></category>
		<category><![CDATA[Rainbow]]></category>
		<category><![CDATA[Ritchie]]></category>
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					<description><![CDATA[Musikalisch „Wow“, privat „Mau“ Über 134 Minuten Gesamtlaufzeit bietet uns die vorliegende DVD-Dokumentation &#8222;The Ritchie Blackmore Story&#8220; , die just am 20.11.2015 beim Label Edel Germany GmbH erschienen ist. Eine hochinteressante musikalische Retrospektive mit&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Musikalisch „Wow“, privat „Mau“</strong></h3>
<p>Über 134 Minuten Gesamtlaufzeit bietet uns die vorliegende DVD-Dokumentation &#8222;<strong>The Ritchie Blackmore Story</strong>&#8220; , die just am 20.11.2015 beim Label Edel Germany GmbH erschienen ist. Eine hochinteressante musikalische Retrospektive mit verhältnismäßig wenigen privaten Einblicken. Ein für dieses Genre klassischer Mix aus Live Schnipseln, vornehmlich aus der<strong> Deep Purple</strong> Ära und Interviews mit dem Who is Who sind hier 1a aufeinander abgestimmt und in künstlernaher Atmosphäre dargeboten.</p>
<h3><strong>Insight Stories</strong></h3>
<p>Die Macher gehen hier chronologisch vor und streuen immer wieder schöne Insight Stories ein, die einem das Weggucken &#8211; geschweige denn Ausschalten &#8211; einfach unmöglich machen! Die <strong>Ritchie Blackmore Story</strong> ist zwar eine mehr musikalische Story, aber sie vermag es, uns die Person <strong>Ritchie Blackmore</strong> gut nahe zu bringen. So hält man sich nicht lange mit den üblichen Eckdaten auf, wie z.B. dass good old Richie, geboren in 1945, natürlich ein krasser Außenseiter und Einzelgägnger war, der schon mit 5 Jahren durch merkwürdige Kommentare auffiel und konsequenterweise ein <strong>schlechter Schüler aber exzellenter Musiker</strong> war. Ja, wir kennen diese a-typischen Stories bekannter Musiker, nur hier erzählt Ritchie sie selbst und zwar mit einem sehr netten Schmunzeln, bei dem sich der weltberühmte Schnäuzer auf und ab bewegt. Wer den Saitenhexer bisher nicht kannte, wird ihn hier kennenlernen und sich selbst fragen: <strong>„Warum erst jetzt?“</strong> Und eine weitere Frage, nämlich die nach seinem Ansehen und Status, bzw. doch eher verhaltenen Bekanntheitsgrad, stellen sich auch die vielen populären Interviewpartner, alle voran <strong>Gene Simmons von Kiss</strong>.</p>
<p>Als Schmied eines der wohl bekanntesten Gitarrenriffs (<strong>Smoke On The Water</strong>) sollte der Mann doch eigentlich dort oben im Gitarrenolymp stehen, mit <strong>Eddie, Jimi und Jimmy</strong>. Die Doku erläutert mit der nötigen Geduld, wie es sich um <strong>Ritchie Blackmore</strong> verhielt, wie schwierig der Umgang mit ihm war/ist und wie sehr sich genau dieser Fakt auch auf sein Image auswirkte und aus ihm praktisch den <strong>Chuck Norris der Gitarrenwelt</strong> machte.</p>
<h3><strong>Posterboy im Kinderzimmer zukünftiger Stars</strong></h3>
<p>Illustre Musiker wie <strong>Steve Vai, Joe Satriani und Lars Ulrich</strong> verbeugen sich verbal vor dem Purple Gitarristen. Sie erinnern sich an Zeiten, in denen in ihren Kinderzimmern Poster von Ritchies Strat, oder von <strong>Deep Purple</strong> hingen und wie der Musiker Einfluss auf sie nahm. <strong>Brian May</strong> hinterfragt wo Ritchie diese Technik her hatte – und auch <strong>Steve Lukather</strong> fragt, wie Blackmore noch zeitlich vor <strong>Hendrix</strong> so innovativ sein konnte. Und immer wieder werten geschickt ausgewählte Live Sequenzen diese Doku auf und lassen sie hervorstechen aus dem Dschungel, sonst oft weniger gut recherchierter Musikdokus.</p>
<h3><strong>Das As der Londoner Szene</strong></h3>
<p><strong>Ritchie Blackmore</strong> ist ein Misterium, welches eigentlich seit Jugend an der beste Gitarrist sein wollte und es im <strong>harten England der Nachkriegszeit</strong> schnell zum angesagten Session Musiker in London schafft. Touren mit <strong>Jerry Lee Lewis</strong> und <strong>Gene Vincent</strong> festigen seinen Ruf als As! In der Band von <strong>Chris Curties</strong> lernt er <strong>Jon Lor</strong>d kennen, der Rest ist Geschichte. Im September 1968 folgt das erstes <strong>Deep Puple</strong> Album und es wird die Welt des Hard Rock für immer verändern.</p>
<h3><strong>Eine ehrliche Haut mit einem Bier in der Hand</strong></h3>
<p>Die Interviews mit ihm finden überwiegend in <strong>„Kneipenatmosphäre“</strong> mit einem Bier auf dem Tisch statt. Ritchie ist gesprächig, wirkt wie der Kumpel von nebenan und lässt einzelne Milestone Stationen offen und ehrlich Revue passieren. Es wird auf der DVD nicht zu tief analysiert, die Interviewpartner sprechen eher als Fans, denn als Musiktheoretiker. Was auch auffällt, ist das alle Beteiligten sich gut artikulieren in der englischen Sprache und daher sehr gut zu verstehen sind – ein dicker Pluspunkt, der den Spaßfaktor weiter nach oben treibt. Einziges Manko ist allerdings, dass wir keinen Song komplett zu sehen/hören bekommen. Zudem hätte der Fokus auch etwas mehr auf Ritchie liegen können, denn so wirkt es stellenweise zu sehr wie eine reine <strong>Deep Purple </strong>Story.</p>
<h3><strong>Rauch auf dem Wasser und der ewig Unzufriedene</strong></h3>
<p>Der Casinobrand in Montreaux, bei dem der Rauch über den anliegenden See zieht inspiriert Richie zu einem Jahrhundertriff &#8211; <strong>Smoke On The Water</strong>. In lebhaften Bildern erzählen die Zeitzeugen von dieser wunderbaren Geschichte. Jedes Kind das Gitarre spielen lernt, versucht sich irgendwann an diesem Riff. Ritchies emotionaler Ansatz beim Musizieren war ein echter Game Changer in der Gitarristenszene. Es wird klar, dass Ritchie sein Leben lang auf der Suche nach den richtigen Musikern war. Letzten Endes muss man anerkennen, dass er einfach nur ehrlich sein Ziel verfolgte und keine Kompromisse eingehen konnte und wollte. Und genau das polarisierte die Menschen und Fans.</p>
<h3><strong>Go Wild In California</strong></h3>
<p>So wie beim <strong>Cal Jam</strong> hat man Ritchie nie zuvor gesehen. Die kurzen Einspieler auf der DVD sind beeindruckend. Der Emotionale Peak, in dem Blackmore seine Gitarre zerschmettert und ins Publikum wirft, um anschließend die Petroleum getränkten Marshalls in die Luft zu jagen – ein <strong>Statement für die Ewigkeit</strong> – etwas, das wir heute bei kaum noch einem Musiker erleben. Hier geht es nicht um sinnlose Eskapaden im Gangster Rapper Style, hier geht es um ein komplettes Statement, um einen vorläufigen <strong>Höhepunkt eines Lebenswerkes</strong>. Dieser wichtige Punkt in der Karriere ist gut eingefangen auf der DVD durch die Interviewpartner herrlich in Worte gepackt.</p>
<h3>Am Ende des Regenbogens wartet die dunkle Seite</h3>
<p>Der <strong>Rainbow</strong>-Ära wird glücklicherweise ein sehr großes Kapitel gewidmet. Mit Ronnie James Dio trifft Blackmore wieder auf frischen musikalischen Input. Schöne Anekdoten darüber, wie alle Rainbow Musiker herausfinden dass ihre gemeinsame <strong>Lieblingsband ABBA</strong> ist, machen diese Doku sehr sympathisch. Der Bericht beschönigt aber auch nicht die dunkle Seite des Herrn Blackmore – er konnte auch handgreiflich werden, wie z.B. <strong>Brian May</strong> bezeugt. So bestätigt Ritchie selbst, dass er hart an sich arbeiten musste um sein Temperament in den Griff zu bekommen.</p>
<h3><strong>Personalkarussell</strong></h3>
<p>Im Zuge der Doku werden wir immer wieder Zeuge des stetig rotierenden Bandkarussells und der musikalischen Entwicklung, in welcher Ritchie auch lernen muss mit der Zeit zu gehen. Nach allem was man bisher in dem Bericht gelernt hat, stellt man sich die Frage ob es in 1993 nicht die beste Entscheidung für alle war, dass Ritchie Deep Purple verließ.</p>
<h3><strong>Gusto mit Nachgescmack</strong></h3>
<p>Der Bericht hinterlässt einen sehr gemischten Nachgeschmack, der zwar keinen Zweifel am musikalischen Können des Mr Blackmore lässt, aber auch ehrlich zu der Frage anregt, ob seine vertrackte Art nicht auch oft eine <strong>Kreativbremse</strong> war. Letzten Endes können wir nur hoffen, dass er in dem <strong>mittelalterlichen Musikprojekt</strong> mit seiner Angetrauten seine Erfüllung gefunden hat.</p>
<h3><strong>Mehr ist mehr</strong></h3>
<p>Wer mehr will muss sich das komplette <strong>Bonusmaterial</strong> anschauen, denn hier geht der Bericht erst richtig ans Eingemachte. Ritchie plaudert offen über seine Schulzeit, über Amerika, Mitmusiker, Einflüsse und vieles mehr. Zwar sind die Parts für sich gehalten immer nur relativ kurz, aber sie offenbaren sehr schöne Insights.</p>
<h3><strong>Gelungenes Werk</strong></h3>
<p>Die Ritchie Blackmore Story ist eine durchweg gelungene Dokumentation, die alle Schaffensphasen durchleuchtet und einen schönen Einblick in Richies musikalische Geschichte bietet. Ein sehr gelungenes Werk, dass auch absoluten Nichtfans und Unwissenden einen abwechslungsreichen und interessanten <strong>Dokutrip</strong> bietet. Das Gesamtpaket wartet dann auch noch mit einer Doppel-CD auf. Eine absolute Kaufempfehlung – Daumen hoch, Musikerherz was willst du mehr?!</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B014IB6PUA&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Ritchie Blackmore &#8211; The Ritchie Blackmore Story (+ 2 Audio-CDs) 2 DVDs&#8220;]</p>
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