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	<title>Dagegen &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Hämatom &#8211; Die Liebe Ist Tot (VÖ: 03.12.21)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Treasureman]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2022 08:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[Hämatom haben bereits am 03.12.2021 ihr 7. Album &#62;Die Liebe Ist Tot&#60; veröffentlicht. Die Liebe ist tot zu Weihnachten Anfang Dezember 2021 schockten die maskierten Freaks von Hämatom mit ihrem 7. Album &#62;Die Liebe&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>Hämatom haben bereits am 03.12.2021 ihr 7. Album &gt;Die Liebe Ist Tot&lt; veröffentlicht.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Liebe ist tot zu Weihnachten</h2>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Digipack.jpg"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Digipack.jpg" alt="" class="wp-image-120975" width="237" height="206" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Digipack.jpg 612w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Digipack-300x261.jpg 300w" sizes="(max-width: 237px) 100vw, 237px" /></a></figure></div>



<p>Anfang <strong>Dezember 2021</strong> schockten die maskierten Freaks von <strong>Hämatom</strong> mit ihrem 7. Album &gt;<strong>Die Liebe Ist Tot</strong>&lt; die Plattenläden der Republik. Die Liebe ist tot&#8230;was für eine Feststellung. Und das so kurz vor Weihnachten! Das dürfte einigen Herrschaften übel aufgestoßen sein. Ist dem tatsächlich so? Ist die Liebe wirklich tot, oder erlauben sich die vier Musiker einfach nur einen Scherz? Nüchterne Antwort: Nein, sie meinen es ernst! Auf dem neuen Album findet sich textlich gesehen (fast) überhaupt nichts erfreuliches oder lustiges. Und Witze werden überhaupt schon gar nicht gemacht. Dafür ist es über die längste Zeit, dass vielleicht musikalisch <strong>härteste Album </strong>der Band geworden. Aber bevor wir in das neue Werk einsteigen gibt es erst einige Fakten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">10 brandneue Tracks</h2>



<p>Auf der uns vorliegenden <strong>Digipack-Version</strong> haben es <strong>10 brandneue Songs</strong> geschafft, die es auf insgesamt über <strong>34 Minuten</strong> Spielzeit bringen. Das Album wurde, auf dem &gt;<strong>Anti-Alles</strong>&lt; Label veröffentlicht und kommt mit einem hochwertigen, matten Print daher. Dabei sieht es mit seinem Graffiti angelegten <strong>Artwork</strong> zuerst einmal sehr hübsch aus. Natürlich wird sich der eine oder die andere an dem Motiv stören, jedoch erfüllt es voll und ganz seinen Zweck. Darüber hinaus verfügt das Album über ein sehr schön illustriertes, <strong>16 Seiten</strong> starkes Booklet, worin man alle Texte, sowie coole Bilder von den <strong>Freaks</strong> finden kann. Ganz nebenbei wurde &gt;<strong>Die Liebe ist tot</strong>&lt; von <strong>Vincent Sorg</strong> in den <strong>Principal Studios</strong> produziert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei Mittelfinger dagegen</h2>



<p>Steigen wir also in die Materie ein. Als Opener fungiert der Song &gt;<strong>Dagegen</strong>&lt; . Der startet mit einem Kinderchor und erinnert mit seiner Melodie an Falco´s &gt;Mutter der Mann mit dem Koks ist da&lt; . Die Ruhe weicht aber recht schnell mit dem Einsetzen des Schlagzeuges, welches sofort ein ordentliches Tempo vorlegt. Die Tribal-Drums kommen sehr geil und sind sehr gut abgemischt. Die Gitarrenriffs sind ebenfalls sehr <strong>heftig </strong>und <strong>druckvoll</strong>. Im Text wird das Hauptthema &gt;<strong>Die Liebe ist tot</strong>&lt; aufgegriffen und handelt um den gemeinschaftlichen Widerstand und dem dagegen stehen. Mittelfingern und Wasserwerfern inklusive. Unserer Meinung nach ein sehr gelungener Auftakt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jeder gegen jeden</h2>



<p>Im nachfolgenden &gt;<strong>Jeder gegen jeden</strong>&lt; geht es um das zwischenmenschliche Verhalten in unserer Zeit. Egoismus, Hass und Wut. Egal wohin man blickt. Das Unvermögen offen auf andere Meinungen einzugehen. Frei nach dem Motto: &gt;Du bist mein Freund solange du meine Meinung teilst. Und willst du nicht mehr mein Freund sein, dann schlage ich dir deinen Schädel ein&#8230;(O-Text). Hier greift die Phrase &gt;<strong>Die Liebe ist tot</strong>&lt; natürlich auch. Musikalisch gibt es dementsprechend auch richtig auf die Fresse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ihr wisst gar nichts über mich</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Tracklist.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Tracklist.jpg" alt="" class="wp-image-120976" width="249" height="208" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Tracklist.jpg 585w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Tracklist-300x250.jpg 300w" sizes="(max-width: 249px) 100vw, 249px" /></a></figure></div>



<p>Weiter geht es mit &gt;<strong>Ihr wisst gar nichts über mich</strong>&lt; einem, aus unserer Sicht, ganz typischen <strong>Hämatom</strong> Song. Vor allem textlich gesehen. Hier geht es um Menschen und/oder Institutionen, die anderen ungefragt und ungewollt ihren Glauben und Meinungen aufdrücken wollen. Wer kennt es nicht? Also versuche du selbst zu bleiben und dich nicht fremdsteuern zu lassen. Auch wenn du am Ende vielleicht die Zeche zahlen musst. Musikalisch ist der <strong>Track</strong> ein richtiges <strong>Brett</strong>, der ganz stark in die Richtung von Rammstein geht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Liebe auf den ersten Fick</h2>



<p>Das studieren des Songtitels lässt erst mal schlimmes befürchten. Diese Befürchtungen lösen sich allerdings direkt mit einem, an ´80er Jahre Stadionrock angelegten, Gitarrenriff in Wohlgefallen auf! Der Song ist wirklich ein <strong>Phänomen</strong> welches nach circa 4-5 Wiederholungen hörbar wird! Eine richtig geile Ohrwurmnummer (um im <strong>Hämatom</strong> Jargon zu bleiben) ! Mit einer klasse <strong>Hookline</strong> und einem epischen <strong>Leadsolo</strong>! Worüber der Text handelt, wird sich wohl jeder denken können. Und dass das Substantiv Fick nur 9 Mal Erwähnung findet, bleibt unser Geheimnis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ich hasse euch alle</h2>



<p>Song Nummer 5 lässt anschließend wieder tief in die Überzeugung der Band blicken. Mit &gt;<strong>Ich hasse Euch alle</strong>&lt; ist eigentlich schon alles gesagt. Nach dem Motto: <strong>Einfach mal die Fresse halten</strong>! Hier geht es wieder allen an den Kragen, die meinen sie hätten die Weisheit für sich alleine gepachtet. Ganz nebenbei bekommt auch das rechte Spektrum ordentlich einen ab. Musikalisch geht es recht metallisch, teilweise mit <strong>Blastbeats</strong>, aggressiv nach vorne. Die verwendete Vokabular wirkt hier natürlich besonders krass.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ficken Unsren Kopf</h2>



<p>Auch ein Track, der in den Achtzigern irgendwo auf dem Index jugendgefährdender Schriften gelandet wäre. Dabei handelt es sich hier eher um einen Party-Song. Oder über das was <strong>Hämatom</strong> eine Party nennen. Mit der Unterstützung von Shneezin und Mikroleader, von den Hip Hoppern 257er, geht es um Alkoholkonsum, Eskalation und gegen das Spießertum. Der richtige Soundtrack für einen ordentlichen Pogo. Erinnert ein wenig an Swiss &amp; Die Andern sowie an SDP mit fetten Gitarren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zahltag</h2>



<p>&gt;<strong>Zahltag</strong>&lt; hat dagegen einen sehr ernsten Hintergrund. Die Band schlüpft in die <strong>Perspektive</strong> eines Missbrauchsopfer mit Rache Absichten. Erschreckend bedrückend geschildert und instrumentalisiert. Der wiederholte Einsatz des Kinderchores <strong>Lucky Kids</strong>, unter der Leitung von Michael Kokott, treibt das Unbehagen komplett auf die Spitze. Sehr wichtiger Song zu einem sehr ernsten Thema.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So wie wir</h2>



<p>Der nächste Song, behandelt die <strong>Hämatom</strong>´sche Definition von Glück. Ähnlich wie in Track 3 &gt;<strong>Ihr wisst gar nichts über mich</strong>&lt; geht es übergreifend darum sich nichts von der breiten Masse diktieren zu lassen. Tue was du willst, soll sein das ganze Gesetz. Ein bisschen Anarchie hier, ein bisschen Drogenkonsum da. Diese Einstellung kann man gut finden, muss man aber nicht. Nicht immer. Auch wenn wir schon verstehen, wie das gemeint ist. Aber können das jugendliche Fans auch genauso verstehen und vernünftig damit umgehen? Der Song passt zwar auf das <strong>Album</strong>, aber solche Texte haben wir leider schon zuhauf gehört.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ich will erst schlafen wenn ich tot bin</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Vinyl-Edition.jpg"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Vinyl-Edition.jpg" alt="" class="wp-image-120978" width="177" height="178" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Vinyl-Edition.jpg 465w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Vinyl-Edition-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Vinyl-Edition-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Vinyl-Edition-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/01/Vinyl-Edition-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 177px) 100vw, 177px" /></a></figure></div>



<p>Der vorletzte Titel &gt;<strong>Ich will erst schlafen wenn ich tot bin</strong>&lt; geht dagegen wieder komplett in Ordnung. Hier steht ein aussagekräftiger Text im Vordergrund. Es geht der Band um das Hier und Jetzt. Um das Leben an sich und um den Ausbruch aus dem Alltag. Das Leben ist endlich für alle: ob hässlich, schön, arm oder reich. Darüber lässt sich trefflich nicht streiten. Der Song ist ein ganz <strong>starker Rocker</strong> mit einem sehr <strong>coolen Refrain</strong>. Der Track wird zweifelsfrei auf Konzerten sehr gut funktionieren. Zumal er auch gerne auf das Gaspedal drückt. Bleibt nur zu Hoffen, dass das schwarze Loch noch lange zu bleiben möge!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeit zu gehen</h2>



<p>Oh, sieh mal an. Da gibt es ja doch so etwas wie Gefühlsduselei. Da sind ja doch noch etwas <strong>ruhigere Töne</strong>. Der balladeske Song &gt;<strong>Zeit zu gehen</strong>&lt; ist ein würdiger Abschlusstitel eines sehr kurzweiligen, teilweise sehr heftigen, Albums. Zeit danke zu sagen und zu gehen, wenn es am schönsten ist. Gekonnter kann man wohl wirklich nicht abtreten, vor allem nicht bei Live-Auftritten. Die teilweise halb-akustischen Elemente kommen hier <strong>sehr schön</strong> zur Geltung und machen den Song und somit das ganz Album zu einer komplett runden Angelegenheit!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Metal-Heads.de Fazit</h2>



<p>Kennt noch jemand dieses Parental Advisory Label, die in Amerika früher auf Grund von anstößigen Texten auf Tonträger geklebt wurden? Wenn es diese Aufkleber heute in Deutschland (noch) geben würde, hätten ihn sich <strong>Hämatom</strong> mit &gt;<strong>Die Liebe ist tot</strong>&lt; mal ganz locker erarbeitet. Allein die Wörtchen <strong>Fick und Fuck</strong> alleine kommen schon Rund 34 mal zum Einsatz. Soll heißen, die Band bedient sich weiterhin derber Vokabular um sich und /oder ihre Laune zu repräsentieren. Und das ist auch gut so! <strong>Hämatom</strong> geben weiterhin einen Furz auf alles und jeden, der es nicht <strong>100%</strong> mit der Band hält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Richtig Spaß gemacht</h2>



<p>Uns gefällt die musikalische Ausrichtung auf &gt;<strong>Die Liebe ist tot</strong>&lt; sehr gut. Das Album ist sehr kurzweilig, was für <strong>Qualität</strong> spricht. Das <strong>Aggressionspotential</strong> stimmt ebenso wie die vorhandene <strong>Heaviness</strong>. Die Freaks beweisen zu jeder Zeit, dass sie wie gehabt ein gutes Gespür für<strong> Tempo</strong> und <strong>Groove</strong> besitzen. Die Produktion unter der Aufsicht von <strong>Vincent Sorg</strong> hält selbstredend auch allen Standards stand. &gt;<strong>Die Liebe ist tot</strong>&lt; beinhaltet alle Trademarks die man von den maskierten <strong>Freaks</strong> seit jeher gewohnt ist. Deswegen ist es auch wiederholt ein Top 10 Album (Platz 6 in den Charts) geworden. Das Album kann jedem Fan von harter, deutschsprachiger Musik empfohlen werden. Das Leben ist zu kurz, um nicht <strong>Hämatom</strong> zu hören!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nützliche Hämatom Links</h2>



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<p><strong><a href="https://open.spotify.com/artist/6vg9BW5gHSjidGbypXQku2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">5: Spotify</a></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nützliche Anti Alles Links</h2>



<p><strong><a href="https://www.antialles.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1: Anti Alles Homepage</a></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nützliche Metal-Heads.de Links</h2>



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<p><strong><a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">3: You Tube</a></strong></p>



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