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	<title>Davyd Winter Bates &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Black Flame von BURY TOMORROW</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2018 07:40:33 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Adam Jackson]]></category>
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					<description><![CDATA[Da ist es also: Black Flame, das fünfte Album der britischen Metalcore Band BURY TOMORROW, das am 13. Juli 2018 via Music For Nations/Sony Music erscheint. Mit diesem Album wollen BURY TOMORROW  der Metal-Flamme weitere&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist es also: <strong>Black Flame</strong>, das fünfte Album der britischen Metalcore Band BURY TOMORROW, das am <strong>13. Juli 2018</strong> via <strong>Music For Nations/Sony Music</strong> erscheint. Mit diesem Album wollen BURY TOMORROW  der Metal-Flamme weitere Nahrung geben.  Das ist ihnen gelungen. Und auch das Ziel, eine breitere Masse anzusprechen, könnte durchaus erreichbar sein. Zur Beruhigung an alle Fans:</p>
<h3>BURY TOMORROW sind sich treu geblieben</h3>
<p><strong>No less violent</strong> beginnt mit sanften Tönen. Aber dann knallt es mit donnernden Drums aus den Boxen. Die Vocals sind gewohnt aggressiv und in Verbindung mit den Clean Vocals unverwechselbar. Der Song hat alles, um ein guter Livesong zu werden, da er richtig groovt. Er ist nicht nur ein massiver Einstieg in das Album, sondern stellt eine direkte Verbindung zum Vorgängeralbum <strong>Earthbound</strong> her. Mit <strong>Adrenaline</strong> geht es direkt so weiter, wobei das Tempo noch ein wenig mehr anzieht. Das Schlagzeug betont den Rhythmus der Gitarren in gewaltigen Breakdowns, es gibt tolle Riffs und djentartige Gitarrenparts.</p>
<h3>Black Flame &#8211; das ist BURY TOMORROW</h3>
<p>Der Titelsong<strong> Black Flame</strong> hat alles, was die Musik der Band ausmacht. Und schon habe ich einen Ohrwurm vom Refrain, dessen Melodie durch die kontrastierende Aggressivität der Shouts verstärkt wird. Die gut entwickelten Leads runden das Ganze ab und bringen den Song zu einem interessanten Abschluss. <strong>My Revenge</strong> beginnt pulsierend, wird dann energisch und verfügt ebenfalls über einen recht eingängigen Refrain. Er ist so dynamisch, dass ich mich gegen den Mitwippimpuls nicht wehren kann. Die tief angelegten Riffs bereiten die Melodielinien so vor, dass sie sich hell über das Spiel der Rhythmusabteilung erheben.</p>
<p><strong>More Than Mortal</strong> forciert dies durch gut gesetzte Breakdowns, die einen nicht zur Ruhe kommen lassen. Dies ist der längste Song des Albums, auf den grundsätzlich auch das zutrifft, was ich bereits bei Black Flame und Adrenaline genannt habe.</p>
<h3>Knife of Gold &#8211; es gibt doch etwas Anderes</h3>
<p><strong>Knife of Gold</strong> ist mein Highlight dieses Albums. Die Vocals sind sowohl in den Höhen als auch den Tiefen voller Leidenschaft. Aufregung in den Shouts, die mit dem &#8211; was ja sonst eher selten passiert &#8211; in die Tiefe gehenden klaren Gesang wieder aufgelöst wird. Es gibt interessante und überraschende rhythmische Strukturen, die sich gut mit den Vocals verbinden. Daher war es auch eine gute Wahl, diesen Song schon einmal vorab mit einem Video vorzustellen, da er sich durchaus von den anderen Songs des Albums unterscheidet.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>The Age</strong> enthält gut aufeinander abgestimmte Gitarrenpassagen und knüppelnde Drums,  während sich diese bei <strong>Stormbringer</strong> mit den Gitarren ein Rennen liefern und sich scheinbar gegenseitig zu überholen versuchen. Die Taktwechsel bauen eine Spannung auf, in die sich tolle Riffs und grandiose Breakdowns einfügen. Auch dies wird sicher ein toller Livesong. <strong>Overcast</strong> ist deutlich langsamer angelegt und hält sich mit tiefergestimmten Gitarren  im Wortsinne bedeckter aber damit nicht ruhiger. Die akzentuierten Drumparts und die fließenden Melodien der Saiteninstrumente, die dann wieder vom typischen Metalcoregeknüppel aufgenommen werden, zeigen die musikalischen Möglichkeiten, die BURY TOMORROW ausmachen. Abschließend gibt es mit <strong>Peacekeeper</strong> noch mal ordentlich was auf die Ohren. Auch dieser Song lässt mich mitwippen und aufmerksam auf die Arbeit der Saitenfraktion werden, die eingängige Leads und Riffs hervorbringt. Nach einem langsamen Zwischenstück, gehen Song und Album mit flehenden, fast brechenden Vocals zu Ende.</p>
<h3>BURRY TOMORROW zelebrieren sich und den Metalcore</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-65791 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/07/bury-tomorrow-band-2-sony-music-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/07/bury-tomorrow-band-2-sony-music-300x200.jpeg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/07/bury-tomorrow-band-2-sony-music-768x512.jpeg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/07/bury-tomorrow-band-2-sony-music-600x400.jpeg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/07/bury-tomorrow-band-2-sony-music.jpeg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit <strong>Black Flame</strong> sind BURY TOMORROW  bestehend aus den Brüdern <strong>Daniel Winter Bates</strong> (Vocals) und<strong> Davyd Winter Bates</strong> (Bass), <strong>Kristan Dawson</strong> (Gitarre), <strong>Jason Cameron</strong> (Gitarre, Vocals) und<strong> Adam Jackson</strong> (Drums) ihrem Stil treu geblieben und haben auf Experimente oder Innovationen verzichtet. Dennoch ist eine Weiterentwicklung hinsichtlich des Songwritings und auch der handwerklichen Aspekte zu hören.</p>
<p>Mit diesem Album haben sie durchaus die Chance, ein breiteres Publikum zu erreichen, da die Songs trotz der durchaus komplexen Struktur eingängig sind. Es ist ein poppiges Album geworden. Das meine ich im positiven Sinne, denn BURY TOMORROW haben an der Temposchraube gedreht und die Songs auf ein höheres Energielevel gebracht. Die Songs sind dynamisch und treibend. Der wie gewohnt angenehme Gesang von <strong>Jason Cameron</strong>, der mit den Clean Vocals nicht nach Boygroup klingt,  und die kontrastierenden aggressiven Shouts von <strong>Daniel Winter Bates</strong> machen den Wiedererkennungswert aus. Donnernde Drums, die von ebensolchen Basslinien verstärkt werden und für so manche rhythmische Überraschung sorgen, melodische Refrains und interessante Songabschlüsse machen den Charakter dieses Albums aus. Einfach gut sind die Stellen, in denen es zunächst richtig groovt und einem dann die Riffs und Breakdowns, bekräftigt durch die Vocals um die Ohren gehauen werden.</p>
<p>Ein gelungenes Album, das den Fans das bietet, was sie sich von dieser Band wünschen. Ein wenig mehr Mut zum Experiment, wie er bei <strong>Knife of Gold</strong> anklingt, können sich BURY TOMORROW durchaus erlauben, da sie das Metalcore-Handwerk wunderbar beherrschen.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Ein nicht nur für anspruchsvolle Metalcore-Hörer absolut unterhaltsames Album.</p>
<h3>Tracklist:</h3>
<p>01 No Less Violent<br />
02 Adrenaline<br />
03 Black Flame<br />
04 My Revenge<br />
05 More Than Mortal<br />
06 Knife Of Gold<br />
07 The Age<br />
08 Stormbringer<br />
09 Overcast<br />
10 Peacekeeper</p>
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