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	<title>Der dunkle Parabelritter &#8211; metal-heads.de</title>
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	<description>distortion is our passion</description>
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		<title>Mode in Subkulturen &#8211; Von Tiling</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kjo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 16:52:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Prinz]]></category>
		<category><![CDATA[Der dunkle Parabelritter]]></category>
		<category><![CDATA[Drachenlord]]></category>
		<category><![CDATA[Mode in Subkulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Von Tiling]]></category>
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					<description><![CDATA[Mode in Subkulturen &#8211; Von Tiling metal-heads.de begrüßt seine Leser zu einer neuen Reportage, die sich mit dem Thema &#8222;Mode in Subkulturen&#8220; beschäftigt. Als Magazin mit dem Schwerpunkt Metal liegt es auf der Hand,&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Mode in Subkulturen &#8211; Von Tiling<span id="more-41460"></span></h3>
<p><strong>metal-heads.de</strong> begrüßt seine Leser zu einer neuen Reportage, die sich mit dem Thema <strong>&#8222;Mode in Subkulturen&#8220;</strong> beschäftigt. Als <strong>Magazin mit dem Schwerpunkt Metal</strong> liegt es auf der Hand, dass wir euch in den kommenden Wochen diverse Labels aus dem <strong>besten Genre der Welt</strong> präsentieren. Den Start unserer Reihe macht das neu gegründete Label <strong>Von Tiling</strong> von <strong>Alexander Prinz</strong>, den viele als <strong>&#8222;Der Dunkle Parabelritter&#8220;</strong> von YouTube her kennen. Wir haben mit <strong>Alex</strong> ein nettes Gespräch geführt und er gewährte uns einen Einblick in die Welt von <strong>&#8222;Von Tiling&#8220;.</strong></p>
<h3>Auf ein Wort mit Von Tiling Gründer Alex</h3>
<p><strong>Ich fasse mal kurz deine Nebentätigkeiten neben dem Studium und Nebenjob im Bereich Metal zusammen: Eigener YouTube-Channel (Metal-Channel Nr.1 in Deutschland mit fast 90.000 Abonnenten), eigene App (Die Metal-App), eigenes Fanzine (Silence Magazin), eigene Band (die aber im Moment auf Eis liegt, so wie ich es mitbekommen habe?) und nun also auch noch dein eigenes Label. Wie schaffst du es da noch Zeit für deine Freundin, Freunde und Familie zu haben sowie administrative Angelegenheiten, deine Hobbies und den alltäglichen Kram zu bewältigen? Hilft dir wer? Wenn ja, wie sieht die Arbeitsaufteilung aus?</strong></p>
<p><em>Dass ich eine eigene Band habe, ist so leider nicht richtig. Ich war mal ein paar Stunden bei einem Gesangslehrer, jedoch konnte ich die Ausbildung dort dann aus Zeitmangel nicht beenden und fühle mich daher einfach nicht sicher und gut genug um damit wirklich was zu starten. Im Verlauf des letzten Jahres habe ich angefangen zu verstehen, warum sich manche Menschen wünschen, dass der Tag mehr als 24 Stunden hätte. Als ich noch zur Schule ging, konnten die Tage gar nicht schnell genug vergehen, bis ich dann in Youtube Videos eine (sinnvolle) Beschäftigung fand. Mittlerweile hat das alles jedoch Ausmaße angenommen, die mich schon hart fordern. Wie ich das schaffe? Ich schlafe sehr wenig. In Spitzenzeiten nicht mehr als 2-3 Stunden am Tag. Jetzt bin ich allerdings mit dem Studium so weit fertig, dass ich fast keine Präsenzveranstaltungen mehr habe und diese Zeit zu Hause zum Arbeiten und Produzieren nutzen kann. Privates leidet leider viel zu oft unter den ganzen Projekten. Ich wohne jetzt seit einem Jahr mit meiner Freundin zusammen und da ich eben auch sehr gerne in der Nacht arbeite, gibt es da durchaus schon mal Meinungsverschiedenheiten.</em></p>
<p><strong>In deinem Video-Beitrag „Mein eigenes Label“ sagst du, dass du ohne die Hilfe von Jörn Rohrberg dieses Projekt nicht geschafft hättest. Kannst du uns etwas genauer sagen wie Jörn dir bei dem Projekt geholfen hat?</strong></p>
<p><em>Jörn Rohrberg heißt der junge Mann und er ist mein Partner &#8211; sprich: Er arbeitet auch in Zukunft mit mir zusammen am Aufbau des Labels. Ohne seine Fähigkeiten im IT- und Designbereich würde dieses System der On-Demand-Online Bestellung nicht funktionieren. Außerdem hat er durch seine berufliche Vorgeschichte bereits wertvolle Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt.</em></p>
<p><strong>Du sprichst einen interessanten Punkt im Video an. Die Preise für Merch steigen und die Qualität wird immer schlechter. Persönlich musste ich auch diese Erfahrung auf einem Festival machen. Ein Shirt der Lieblings-Band kostete 30 €.  Der Print war versetzt platziert, der Druck nicht sauber und es wurde ein dünner Stoff verwendet, wo man meinen Oberkörper sehen konnte. Als Ex-Student war dies natürlich sehr, sehr ärgerlich (zum Glück habe ich mein Geld zurückbekommen). Hattest du schon ähnliche Erfahrungen? Wenn ja, welche Situation war für dich ein „No-Go“ und purer ungerechter Kapitalismus dem Fan gegenüber?</strong></p>
<p><em>Mein schlimmstes Erlebnis in Sachen Shirt-Qualität war damals und ich weiß, dass es glücklicherweise mittlerweile nicht mehr so ist, der Merch von Heaven Shall Burn. Der war auf den uns allen bekannten Gildan Billig-Lumpen gedruckt, völlig formlos und absolut nicht tragbar. Ich habe die Motive immer geliebt und auf einen Schlag vier Shirts bestellt. Und als treuer Fan schickt man die dann auch nicht zurück, weil man sich einredet: “Ach, das geht schon irgendwie.” Jetzt, mit dem Ausdruck “Purer ungerechter Kaputalismus”, würde ich aber nicht werfen wollen. Schließlich muss man sich diese Shirts nicht kaufen, man muss sich nicht die zehn Versionen kaufen, die von großen Labels für jedes Album bekannter Bands angeboten werden. Man entscheidet sich doch aktiv für den Kauf. Schlimm finde ich nur, dass die Produktionsbedingungen immer noch keine Rolle zu spielen scheinen. Da sehe ich aber auch den Kunden in der Pflicht. Warum sollte ich denn als kühl marktwirtschaftlich orientiertes Unternehmen die Qualität der Shirts oder deren nachhaltige Herstellung fördern, wenn die Kunden nur kaufen, wenn&#8217;s so richtig schön billig ist und scheinbar nichts als der Preis zu zählen scheint.</em></p>
<p><strong>Deine Designs erzählen eine besondere Geschichte und beinhalten ein interessantes Konzept. Kannst du unseren Lesern dies genauer erläutern? Die Kulturen der Künstler spielen dabei wohl eine wichtige Rolle, oder?</strong></p>
<p><em>Das hatte ich ja bereits im Video angerissen. Wir orientieren uns am Vorbild des Weltreisenden Wolf von Tiling, der als erfahrener Seemann nicht nur die Weltmeere sein Zuhause nannte, sondern sich auch mit Faszination fremden Kulturen in Afrika und Südostasien widmete und dort sogar seinen Lebensabend verbrachte. Dieser Faszination für die Kulturen und Lebenswelten überall auf dieser Erde hat mich immer sehr geprägt und vermutlich auch zu meinem Geographie-Studium getrieben. Und um diese Reichhaltigkeit unserer Welt darzustellen, bringen wir sie auf&#8217;s Textil. Habe ich beispielsweise einen Künstler aus Südostasien und er beschreibt in seinem Werk eine Volkssage, seine Heimat oder schildert seine Sicht der Dinge aus seinem sozio-kulturellen Hintergrund heraus, dann hilft uns das vielleicht auch dabei unseren Horizont ein kleines Stück zu erweitern.</em></p>
<p><strong>Du arbeitest mit verschiedenen Grafikern und Designern aus der ganzen Welt zusammen. Wo kommen die denn so her? Wie seid ihr in Kontakt getreten?</strong></p>
<p><em>Wir haben im Portfolio Künstler aus den Staaten, aus Asien und aus Europa. Aber ich stehe schon mit weitaus mehr in Kontakt und wir werden dieses Angebot stetig erweitern. Normalerweise ist es so, dass ich ein Werk sehe, welches mir gefällt und daraufhin den Künstler kontaktiere. Wir sind aber auch stets offen für Initiativbewerbungen!</em></p>
<p><strong>Das Label von Tiling platzierst du bewusst im Bereich Metal, da wie ich auch denke, es zu wenig von „dieser Art“ Mode gibt. Kannst du dir vorstellen in Zukunft auf anderen Märkten dein Produkt zu platzieren? Beispielsweise im Hardcore wo es viele Leute gibt, die sehr auf Nachhaltigkeit, Fair Trade und Vegane-Stoffe setzen?</strong></p>
<p><em>Diese Platzierung im Bereich “Metal” ist weniger dogmatisch als du es vielleicht vermutest. Tatsächlich sind die Shirts die wir produzieren natürlich tendenziell für jeden da. Sie orientieren sich aber stilistisch an typischen Bandshirts. Allerdings ist das nur ein Teil unserer Arbeit und wir arbeiten bereits unter Hochdruck an nachhaltiger Kleidung, die man auch im zivilen Alltag tragen kann.</em></p>
<p><strong>Neben dem guten Musikgeschmack werden wir demnächst eine weitere Gemeinsamkeit haben. Den Beruf des Lehrers. Denkst du, man könnte Shirts von von Tiling im Unterricht tragen? Oder ist dies zu casual und doch eher für die Freizeit gedacht? Würdest du selber deine eigene Marke im Unterricht tragen?</strong></p>
<p><em>Erstmal &#8211; Viel Kraft für deine Berufswahl. Dieser Job ist Erfüllung und stetige Prüfung zugleich. Wenn ich mir die Motive so anschaue, wüsste ich nicht, was dagegen spräche. Sind weder Gedärme noch masturbierende Nonnen drauf. Noch nicht! Aber wie bereits weiter oben erwähnt &#8211; Wir arbeiten auch an bürotauglicher Kleidung! Oder eben kollegium-konforme Kleidung.</em></p>
<p><strong>(Alle zukünftigen Schüler vom Alex &#8211; JETZT genau lesen!) Bekommen deine Schüler eine bessere Note, wenn jene mit deinen Shirts im Unterricht sitzen? Wie würdest du dich innerlich bei dieser Vorstellung fühlen, wenn jemand mit deinem Labelnamen vor dir sitzt?</strong></p>
<p><em>Das wäre dann ja indirekte Bestechung. Auf sowas reagiere ich allergisch. Mir ist im Umgang mit den Schülern wichtig, dass sie sich nicht zu ernst und zu wichtig nehmen und sich auf den Unterricht einlassen können. Ich versuche in meinen Unterrichtsentwürfen eine fächerübergreifende Verknüpfung der Themen zu gewährleisten und das immer mit dem Fokus auf die Frage: “Wozu brauch&#8216; ich die Scheiße eigentlich?”. Die Frage hat mich nämlich selber immer vom Lernen abgehalten. Interessiere dich für den Stoff und rede mit mir im Unterricht, dann wird alles gut!</em></p>
<p><strong>Bei der Auswahl der Verarbeitung und Verwendung der Produkte hast du dich für „earth positive“ entschieden. Warum genau „earth positive“? Was macht diese Firma so besonders? </strong></p>
<p><em>Earth Positive ist keine Firma, sondern der nachhaltige Zweig einer Produktpalette einer Textilfirma. Und was diese Reihe so besonders auszeichnet, dass stellen wir ja sehr deutlich nach Außen dar: Faire Arbeitsbedingungen, keine Kinderarbeit, Mindestlöhne, die Fabrik wird ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben was dazu führt, dass 90 Prozent weniger Co² pro Shirt ausgestoßen wird, keine Chemikalien bei der Herstellung, kein PVC, biologische Baumwolle. Eben diese Verbindung aus ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit, die auf diesem hohen Standard von fast keinem anderen Anbieter so angeboten werden kann.</em></p>
<p><strong>Meine Shirts sind zum Großteil schwarz und mich ärgert es, wenn Bands alles auf schwarze Rohlinge drucken. In deinem Shop gibt es auch „nur“ schwarz als Shirt-Farbe zum auswählen. Wird es demnächst mehr Farben zur Auswahl geben? Oder ist von Tiling ein „black only“ Label um so die Verbindung zum Metal zu halten? (wir Metaller tragen ja gut und gerne schwarz). </strong></p>
<p><em>Ich trage zum Beispiel wahnsinnig gerne rot. Ich denke, dass bieten wir in abzusehender Zeit auch an, vielleicht aber nicht für alle Designs &#8211; man kann ja Farben, Schnitte und Motive frei kombinieren &#8211; denn das wäre im Übertrag nicht möglich. Weiße Shirts liegen übrigens schon im Lager, müssen nur noch ins Shop-System eingefügt werden, genauso wie Hoodies.</em></p>
<p><strong>Ich habe ein Problem. In deinem Online-Shop finden sich 12 Motive und es gibt bestimmt 3-4 Designs die mir gefallen. Da ich gerade mein Studium beendet habe, bin ich finanziell etwas eingespannt. Welches Shirt soll ich mir kaufen? Nach welchen Kriterien würdest du vorgehen um eine gute Lösung zu finden? </strong></p>
<p><em>Du möchtest jetzt sozusagen eine Kaufberatung von mir? Wenn du alle Motive gleich gut findest, könntest du dich ja nach den Geschichten dahinter in unserer Produktbeschreibung erkundigen! Vielleicht findest du eine faszinierender als die Hintergründe der anderen Wahlmotive. Um jetzt konkreter zu werden, müsste ich deine Wahl und dich kennen!<br />
</em></p>
<p><strong>Alex, du bist ein kreativer Mensch der viel in seiner Freizeit mit Herzblut etwas für den Metal macht. Was steht als nächstes an? Eigenes Musiklabel? Eigenes Festival? Oder eine Modenschau auf dem Darktroll-Festival?</strong></p>
<p><em>Ein eigenes Musik-Label und ein eigenes Festival, das wären in der Tat zwei weitere Träume von mir. Ich denke jedoch nicht, dass ich in nächster Zeit sonderlich viel Zeit für weitere Projekte haben werde, außer du gibst mir ein paar Stunden deines Tages ab! Von einer “Modenschau” auf einem Festival halte ich übrigens nicht so viel. Das ist nicht der richtige Ort dafür.</em></p>
<p><strong>Ich bedanke mich für deine Zeit und das Interview. Solltest du demnächst im Raum NRW sein oder jemanden für den von Tiling catwalk suchen, sag bescheid! Bei metal-heads.de ist es immer so, dass unsere Gäste das letzte Wort haben. Wenn es noch was gibt, was du sagen möchtest, ist dies deine Gelegenheit…</strong></p>
<p><em>Vielen Dank für dein Interesse an unserem Projekt! Ich bin sehr gespannt, was die Zukunft dahingehend bringen mag und ich habe die feste Hoffnung, dass nun auch andere, größere Anbieter nachziehen werden!</em></p>
<p>Wenn du keine Ausgabe unserer <strong>neuen Reportage</strong> oder interessante Videointerviews wie z.B. <strong>Amon Amarth</strong>, <strong>KoRn</strong>, <strong>Sepultura</strong>, <strong>Tarja Turunen</strong> oder <strong>Mark Tremonti</strong> verpassen willst, dann folge uns doch auch in den sozialen Medien. <a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads"><strong>Hier</strong></a> auf Facebook und <a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ"><strong>Hier</strong></a> auf YouTube. Wir würden uns sehr über den Support freuen!</p>
<h3>Mehr zu Von Tiling und Alex</h3>
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		<title>NEMUS – Die Ein-Mann-Armee im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kjo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2017 19:43:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Der dunkle Parabelritter]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Riegler]]></category>
		<category><![CDATA[Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Nemus]]></category>
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					<description><![CDATA[NEMUS – Die Ein Mann Armee im Interview metal-heads.de hat sich mit Frank Riegler der Ein-Mann-Armee Nemus für ein Interview Zeit genommen und präsentiert nun stolz das Resultat dieser Konversation. Dabei redeten wir über&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>NEMUS – Die Ein Mann Armee im Interview</h3>
<p><strong>metal-heads.de</strong> hat sich mit <strong>Frank Riegler</strong> der <em>Ein-Mann-Armee</em> <strong>Nemus</strong> für ein Interview Zeit genommen und präsentiert nun stolz das Resultat dieser Konversation. Dabei redeten wir über sein neues Album <strong>&#8222;Wald-Mensch&#8220;</strong> sowie mit welchen Tools die Platte eingespielt wurde. <a href="http://eng.soundage.org/shop/goods.php?razdel=all&amp;type=cd&amp;ptype=136&amp;id=6512"><strong>HIER</strong></a> kann man sich das gute Stück für nur 8€ zulegen.</p>
<h3>Der Soundtrack zum Interview</h3>
<p>Um die richtige Stimmung zu erhalten, findet ihr hier das <strong>komplette Album von Nemus</strong> zum Genießen.</p>
<div class="video-container"><iframe title="Nemus Wald - Mensch (Post-Black-Metal)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/fBvk7vaxBp8?start=59&#038;feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h3>Unser Waldlauf mit Frank&#8230;</h3>
<p><strong>Hey Frank! Wir gehen heute gemeinsam auf einen Spaziergang durch den Wald und reden über dein 1-Mann-Projekt „Nemus“. Wo wir gerade bei dem Thema sind, ich habe mir erlaubt den Bandnamen zu recherchieren und bin auf den lateinischen Begriff Wald/Hain gestoßen. Ich denke, daher kommt der Name? Steckt sonst noch eine weitere, tiefere Bedeutung hinter dem Begriff?</strong></p>
<p><em>Deine Recherche trifft voll ins Schwarze! Der Begriff „Hain“ hat für mich auf jeden Fall eine tiefere Bedeutung als ein plumper Wald. Ich verbinde damit irgendwie etwas Magisches, Verträumtes und Wunderschönes. Die Verbindung von allen Elementen der Natur zu einem Großen und Ganzen. Da ich versuche bzw. versuchen werde Stück für Stück alle Elemente in Konzeptalben zu verpacken, kam mir der Name Nemus dann doch ziemlich passend vor. Außerdem ist er ziemlich prägnant. </em></p>
<p><strong>Ich höre in deiner Musik ein Schlagzeug, Flöten, zwei Gitarren (plus Akustik-Gitarre) sowie Gesang. Über den Bass kann ich nichts sagen, weil ich mir dein Album auf YouTube angehört habe und die Qualität über den Laptop nicht toll ist wegen der Komprimierung. Aber ich denke, er wird auf CD besser zu hören sein. Bei dem Begriff 1-Mann-Projekt frage ich mich, wie du die Sachen aufgenommen hast? Hast du das Schlagzeug programmiert oder alles analog eingespielt?</strong></p>
<p><em>Also der Bass ist auf jeden Fall dabei. Am Anfang von „Lass mich wachsen“ hab ich ihn auch mal bisschen mehr aus der Reserve gelockt. Bass ist für mich ultra wichtig im Mix. Aber nur eben in entsprechenden Mengen, sodass er die Kickdrum nicht maskiert. Also zum Thema Schlagzeug, ich glaube man kann unschwer hören, dass es programmiert ist. Ich habe leider nur ein kleines Homestudio in meinem alten Kinderzimmer eingerichtet und da ist kein Platz, um ein akustisches Set dementsprechend abzunehmen. Ich würde es liebend gerne tun! Ich spiele sehr gerne Schlagzeug. Es war auch das Instrument, mit dem ich richtig in die Musikwelt eingestiegen bin vor neun Jahren.</em></p>
<h3>&#8222;Hain hat für mich auf jeden Fall eine tiefere Bedeutung als ein plumper Wald.</h3>
<p>Der Ablauf des Aufnehmens ist bei mir eigentlich immer der gleiche. Interface anschmeißen, Gitarre einstöpseln und mit dem Preamp rumspielen bis mir die trockene DI-Spur genug Eier hat. Dann such ich mir eine Taktgeschwindigkeit aus, auf die ich Lust habe und los gehts. Meistens fange ich dann mit einem Riff an, das ich irgendwann mal geschrieben habe und spiele diesen ein, um damit die Grundstimmung zu definieren. Im Anschluss wird dann Riff für Riff frei Schnauze hinten dran gesetzt. Das Ganze wird dann hin und her geschoben, Übergänge werden gebastelt und dann schicke ich das ganze durch meine Reampbox direkt in meinen Hughes&amp;Kettner Grandmeister und nehme das ganze entweder mit meinem CV-12 Röhrenmikrofon von Avantone, oder dem schlichten SM57 ab. Genug Gerede über Technik.</p>
<p>Die Drums werden als nächstes via Midi einprogrammiert und anschließend der Bass aufgenommen. Das Klavier habe ich teilweise echt abgenommen im Wintergarten, oder mit meinen Masterkeyboard im PC gesampled. Je nach dem wie wichtig der Sound des Klaviers für den Track ist. Anschließend hab ich das „Rufen“ aufgenommen und die Samples eingefügt.</p>
<p><strong>Hat dir wer bei den Aufnahmen geholfen? Oder ist das Album auch im Punkt Produktion alles eine ich-AG?</strong></p>
<p><em>Von der ersten bis zur letzten Sekunde ist die Scheibe auf meinem Mist gewachsen, inklusive Mixing und Mastering. Ich wollte etwas Eigenes kreieren. Und auch wenn der Sound mit professionellen Aufnahmen natürlich nicht mithalten kann, bin ich doch recht stolz auf das Ergebnis.</em></p>
<p><strong>Mit welchen Tools oder Plugins hast du das Album aufgenommen, produziert sowie gemastert?</strong></p>
<p><em>Ich habe Studio One von Presonus auf meinem iMac. Als Preamp benutze ich den ISA One von Focusrite. Das Ding ist supergeil! Meine Micros sind bis auf das schon genannte CV-12, welches ich für akustische Gitarre sehr gerne benutze, ein SM57 und mein SM7b, welches auf jeden Fall den Industriestandart für Metalgesang darstellt. Ansonsten ist der Rest in-the-box entstanden. Am liebsten arbeite ich mit den Plugins von UAD, da der analoge Aspekt mit den Equalizern und Kompressoren perfekt eingefangen wurde. Ansonsten Plugins von Waves und Steven Slate. Da gibt es das eine oder andere Plugin, dass einem helfen kann einen analogen Vibe in den Sound zu bekommen. Mehr habe ich für Wald-Mensch nicht benutzt. Vielleicht noch mein Zoom H4n Pro Handrecorder, mit dem ich die Waldgeräusche sample.</em></p>
<p><strong>Wie ist das Konzept zu dem Album entstanden? Wie lange hast du an den Texten sowie der Musik gearbeitet und dann alles aufgenommen?</strong></p>
<p><em>Das Konzept ist aus ein paar Zeilen Text die ich im Unterricht geschrieben habe entstanden. Das Album Ashes Against The Grain von Agalloch hat wohl den Ausschlag gegeben für die Idee. Das Lied „Limbs“ auf eben dieser Scheibe mit Sätzen wie „earth to flesh, flesh to wood, cast these limbs into the water“ haben mich glaube ich zu der Idee von einer Seele in der Natur inspiriert. Das ganze ging dann soweit, dass ich mich fragte wie es wohl sein könnte in einem Baum gefangen zu sein. Anfangs waren die Texte noch Englisch, aber als ich gemerkt habe, dass ich mich im deutschen viel besser und gewählter ausdrücken kann, habe ich alles verworfen und neu angefangen. Das Spiel Fallout 3 mit dem Charakter „Bob der Baum“ hat vielleicht noch seinen Senf dazu gegeben. Auch der hat mich schwer beeindruckt als ich 16 war. Vom Unterricht habe ich in der Zeit leider nicht viel mitbekommen…</em></p>
<h3>&#8222;Von der ersten bis zur letzten Sekunde ist die Scheibe auf meinem Mist gewachsen&#8220;</h3>
<p><em>Ich glaube ich habe effektiv vielleicht 5 Wochen an dem Album gearbeitet. Und davon aber auch nur die Wochenenden, da ich unter der Woche meine Ausbildung 165 Kilometer entfernt von meinem Studio mache, zu meinem Bedauern.</em></p>
<p><em>Die Texte habe ich dann parallel im Unterricht, oder eben direkt vorm PC mit den Tracks im Ohr geschrieben. Ich bin mit den Texten teilweise unzufrieden, da ich es doch ein wenig mit der Produktionsgeschwindigkeit übertrieben habe, aber ich wollte endlich meine erste eigene Scheibe fertig haben.</em></p>
<p><strong>Wann bzw. wie hast du entschieden, dass ein Song fertig bzw. perfekt war? Würdest du nachträglich gewisse Dinge an der Musik ändern wollen?</strong></p>
<p><em>Keiner meiner Songs ist perfekt. Ich habe überall Stellen in den Songs die mich verrückt machen, da sie mir erst im Nachhinein aufgefallen sind. Wenn ich aber nicht auf den Rat meiner Mutter hin einfach gesagt hätte: „Fertig“ wäre ich heute noch am Mischen. Die Songs habe ich alle erst im Mixing-Prozess ganze fertig geschrieben. Manche stellen nochmal eingespielt oder eingesungen. Das ist das Schöne, wenn man selbst das Mischen übernimmt. Man kann jeder Zeit kleine Fehler bearbeiten, oder die Songs umarbeiten. Um die Antwort abzuschließen, es gibt Sachen die ich ändern würde, aber ich hab die kleinen Makel mittlerweile auch irgendwo lieben gelernt. </em></p>
<p><strong>Im Videobeitrag vom Alex sagst du, die Platte wurde im Januar aufgenommen. Diverse Ambient Elemente hast du live im Wald recorded. Unter uns, wie lange hast du im kalten Winter von Bamberg dort aufgenommen?</strong></p>
<p><em>Im Winter habe ich relativ wenig aufgenommen. Es war eigentlich mehr der Sommer 2016, in dem ich aus Spaß einfach mal alles aufgenommen habe was cool klang. Ob jetzt draußen im Wald, am Bach, oder bei Gewitter im Garten. Im Winter stelle ich mich nicht raus, ist doch arschkalt! Da friert man ja fest, wenn man sich nicht bewegen darf, um die Umgebung gut aufzunehmen. Außerdem hab ich im Winter noch nicht wirklich oft Vögel zwitschern hören. Obwohl die Winter ja mittlerweile so warm sind, dass es fast schön möglich ist im Dezember brütende Vögel aufzunehmen. Danke Klimawandel!</em></p>
<p><strong>Was man deutlich hört, du verstehst was von Harmonien, Melodien und Rhythmen. Ich denke mir daher, Nemus ist nicht deine erste Band. In welchen Bands hast du vorher gespielt oder spielst doch noch?</strong></p>
<p><em>Ich habe um ehrlich zu sein nicht auch nur einen Hauch von theoretischem Wissen was Musik angeht. Ich mach einfach das was sich in meinen Ohren gut anhört. Bin damit bis jetzt auch immer ganz gut gefahren. Das macht das ganze viel intuitiver, als sich zu überlegen in welcher Moll-Tonleiter man sich jetzt befindet. Glaub ich zumindest, ich weiß es ja nicht besser. </em></p>
<p><em>Nein, Nemus ist nicht meine erste Band. Ich hab in Schulbands angefangen und dann mit Deathcore und Metalcore Bands weiter gemacht in denen ich immer als Schlagzeuger gedient habe. Leider war ich immer der Einzige im Bekanntenkreis, der Blastbeats auf 220 BPM über 2 Minuten durchgehalten hat, deswegen durfte ich mich nie an die Gitarre begeben. Das hat mit Nemus jetzt aber zum Glück ein Ende gefunden! Black Metal war zudem meine große Liebe seitdem ich 11 bin. Ich habe aber leider nie Leute kennen gelernt, die Interesse an einem Black Metal Projekt hatten. Deswegen waren bzw. sind die Bands in denen ich spielte bzw. spiele sehr Corelastig. Die Band in der ich momentan noch am Schlagzeug sitze heißt So Far und ist in dem Genre Deathcore zu Hause.</em></p>
<p><strong>Die Geschichte in deiner Musik ist schon sehr kreativ. Kraftwerk oder Fear Factory erzählen in ihrer Musik wie <em>Mensch und Maschine</em> verschmelzen und du <em>Mensch und Baum</em>. Welche Künstler oder Einflüsse haben dich für dieses Album inspiriert?</strong></p>
<p><em>Wie schon gesagt waren Agalloch ein riesiger Einfluss. Aber auch Lantlos, Alcest, Der Weg Einer Freiheit, Agrypnie, Woods Of Desolation, Mgla unsw. Ansonsten ist der Unfug mit dem Mann-Baum eigentlich einfach nur in meinem Hirn herumgespukt und ich hab das ganze in Musik gebannt. Ich wollte eben im Stiel von Carach Angren eine ganze Geschichte mit Anfang und Ende schreiben. So etwas wie ein Metal-Hörbuch. Mit verschiedenen Abschnitten und Kapiteln in Form von Songs. Deswegen finde ich es auch doof, wenn mein Album auf einzelne Songs reduziert wird. Es ist ein in sich verwobenes Ganzes. Jeder Song trägt nur seinen Teil zu der Geschichte bei.</em></p>
<p><strong>Wenn du jemanden die Geschichte zu dem Album erzählst, wie reagieren die Leute? Ich persönlich musste als erstes etwas Lachen und dachte: Wie abgedreht und geil ist sowas denn?!</strong></p>
<p><em>Schön, dass du Lachen musstest! Vielleicht war das auch ein wenig meine Absicht mit dem Album zu amüsieren. Ich nehme mich und meine Musik nicht zu ernst. Ich liebe Black Metal, aber ich finde die Attitüde die dahinter steckt mit dem Elitegedanken ein wenig eingefahren. Ich brauche auch keine langen Haare und ausschließlich schwarze Klamotten, um Metal zu hören. </em></p>
<p><em>Meistens lachen die Leute, wenn ich von der Idee hinter dem Album erzähle. Oder sie fragen ob ich Drogen nehme. Um meine Aussage beim Parabelritter zu revidieren, ich nehme keine Drogen. Wirklich. Ich finde, dass mein Artwork, welches übrigens von meinem Schwager Simon (Cakesvy) gemalt wurde, den Leuten dann doch das Lachen ein bisschen im Hals stecken bleiben lässt. Wenn man das Cover ansieht glaube ich kann man ganz gut verstehen, um was es in meiner Musik geht. Eigentlich ein verdammt trauriges Thema. So das ganze mit dem im Baum stecken, aber trotzdem noch denken können. Ist ja nicht so, dass mein Baum-Mensch wie Steven Hawkins auf einen Knopf drücken könnte, um sich dann mitzuteilen. Wer hört einen auch so mitten im Wald.</em></p>
<p><strong>Das Album gibt es seit paar Wochen als CD zu kaufen. Veröffentlichungen aus dem Black Metal sind bekannt für ihre limitierten Auflagen. Meine Frage daher, a) wie hoch ist die Auflage der CD und b) denkst du an einer Vinyl-Veröffentlichung mit einem Artwork aus Holz oder einer Vinyl aus Holz (ja sowas gibt es schon)?</strong></p>
<p><em>Und darauf bin ich Stolz das ganze in physischer Form zu haben! 500 Stück gibt es, wenn die Nachfrage steigt werden noch mehr gepresst. Bis jetzt sieht es aber gut aus und ich glaube der Pressauftrag für die nächsten Scheiben könnte bald kommen, wenn es so weiter geht.<br />
Ich hab da eigentlich nichts im Sinn gehabt bis jetzt, aber wenn sich ein Label dem annehmen will, gerne! Solange ich eine davon für meinen Plattenspieler und eine für den Plattenspielen meiner Oma bekomme, die meine Musik übrigens sehr mag, dann bin ich dabei!</em></p>
<h3><em>&#8222;Es ist ein in sich verwobenes Ganzes. Jeder Song trägt nur seinen Teil zu der Geschichte bei&#8220;</em></h3>
<p><strong>Sind weitere Merchandise-Artikel wie Shirts oder Pullis in Planung?</strong></p>
<p><em>Ich will auf jeden Fall in Eigenregie ein paar Patches fertigen lassen und vielleicht noch ein zwei Shirts. Aber überwiegend für meine Freunde und Bekannten. Ich glaube nicht, dass es sich genug Interessenten dafür finden lassen würden das ganze in großen Stückzahlen zu produzieren. Find ich aber auch ganz ok so. Somit bleibt es exklusiv!</em></p>
<p><strong>Wie soll es mit Nemus weitergehen? Einige Besucher auf Facebook würden das Projekt gerne Live sehen. Könntest du dir vorstellen die Band um 3-4 Mitglieder zu vergrößern um auch Live die Musik zu präsentieren?</strong></p>
<p><em>Ich habe das Projekt eigentlich nur aus dem Grund gegründet, um eine Plattform zu haben auf der ich Alltagsemotionen loswerden und bisschen mit meiner sehr ausgeprägten Fantasie rumspielen kann. Ich werde auf jeden Fall weiter Musik für Nemus machen, aber eine Live-Band habe ich im Moment noch nicht im Sinn. Vielleicht irgendwann, wenn ich hoffentlich noch ein wenig an Bekanntheit gewinne. Aber das kann man ja bekannter Weise nicht erzwingen. Ich werde auf jeden Fall versuchen Ende 2017 die zweite Platte fertig zu haben. Diesmal mit einem etwas H2O bezogenem Thema. Und was danach mit Nemus passiert steht in den Sternen. Übrigens hab ich noch ein zweites Ein-Mann-Projekt in den Startlöchern! Ist aber noch geheim!</em></p>
<p><strong>Frank! Vielen Dank für deine Zeit und das Interview. Gibt es noch was du zum Abschluss loswerden möchtest?</strong></p>
<p><em>Ich danke für die intensive Recherche und dein Engagement bezüglich Nemus! Das ehrt mich sehr! Ist echt ein super Gefühl zu wissen, dass es Menschen gibt die was mit meiner Musik anfangen können. Immer schön melancholisch bleiben!</em></p>
<p>Wir würden uns sehr über euren Support auch im Social Media freuen. Wenn ihr mehr News zu <strong>Nemus</strong> oder interessante Videointerviews nicht verpassen wollt, dann folgt uns <a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads"><strong>Hier</strong></a> auf Facebook, <a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/"><strong>Hier</strong></a> auf Instagram, <a href="https://twitter.com/metal_headsDE"><strong>Hier</strong></a> auf Twitter sowie <a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ"><strong>Hier</strong></a> auf YouTube.</p>
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