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	<title>Dolores O´Riordan &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Brutus &#8211; Nest (2019)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moldi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2019 16:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Brutus &#8211; Nest Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es beginnt die Zeit, wo so Hobbyjournalisten und Musikfreunde wie ich ihre Top10 Listen des Jahres der Nachwelt hinterlassen. Ob die Leute das&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">Brutus &#8211; Nest</h3>



<p>Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es beginnt die Zeit, wo so Hobbyjournalisten und Musikfreunde wie ich ihre Top10 Listen des Jahres der Nachwelt hinterlassen. Ob die Leute das nun lesen wollen, oder nicht. Und ich gucke in solche Dinger immer ziemlich gerne rein, schließlich findet man den ein oder anderen Treffer, wenn man mal hier oder dort ein Liedchen anspielt. So erging es mir auch im Falle von Brutus&#8230;nur wurde aus dem Treffer instant ein Volltreffer. Schon beim abspielen vom ersten Lied fühlte sich das irgendwie&#8230;anders an. Bei vielen Bands skippt man schnell den Song oder direkt die ganze Band. Aber nicht hier. Dieses mal war alles anders&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Band</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Brutus-Band-1200x800.jpeg" alt="" class="wp-image-88350" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Brutus-Band-1200x800.jpeg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Brutus-Band-300x200.jpeg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Brutus-Band-768x512.jpeg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Brutus-Band-600x400.jpeg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Brutus-Band-1536x1024.jpeg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Brutus-Band-2048x1365.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>



<p>Brutus, das sind Sängerin Stefanie, die gleichzeitig auch an den Drums sitzt, Gitarrist Stijn und Bassist Peter. Das Trio kommt aus Leuven in Belgien und ist zusammen seit 2013 aktiv. 2017 kam ihr Erstling &#8222;Burst&#8220; auf den Markt, 2019 sollte dann &#8222;Nest&#8220; folgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Album</h3>



<p>11 Songs und 42 Minuten pure Energie&#8230;das ist Nest. &#8222;Fire&#8220; startet erst mal ganz ruhig, melodisch&#8230;noch merkt man nichts von der Power, die folgen wird. Sobald der Gesang einsetzt&#8230;wow, diese Stimme&#8230;ich fühle mich sofort an Björk erinnert. Dazu der treibende Sound der Drums, eigentlich einfach gestrickt und trotzdem so emotional und tief. Ich wusste sofort, da mußt Du mehr von hören. </p>



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<div class="video-container"><iframe title="Brutus - FIRE (Live in Ghent)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/DUDPGaBYX00?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<p>Und &#8222;Django&#8220; enttäuscht ebenfalls nicht. Wieder diese Björk Momente in der Stimme&#8230;aber manchmal erinnert sie mich auch an Dolores O&#8217;Riordan&#8230;ich bin gefangen.  Mit &#8222;Cemetery&#8220; folgt der nächste Kracher. Irgendwie rotzig punkig ins Mikro geschrien&#8230;wow, richtig geil. Was macht das Spaß, solch ein Album für sich zu entdecken und zu erleben.</p>



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<div class="video-container"><iframe title="Brutus  &quot;Cemetery&quot; (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/dtj9xx-kXXY?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<h3 class="wp-block-heading">Hit folgt auf Hit</h3>



<p>Und weiter geht es mit dem Song &#8222;Techno&#8220;, der wieder melodischer startet, dann aber noch richtig Fahrt aufnimmt. Vor allem die Gitarre steuert hier viele Post Rock Elemente hinzu, was mir richtig gut gefällt. &#8222;Carry&#8220; besticht wieder durch die Drums, die das Tempo vorgeben. Brutus geben Gas, ohne krawallig oder aufdringlich zu sein&#8230;.einfach nur super angenehm zu hören. &#8222;War&#8220; lässt es dann wieder deutlich ruhiger angehen, um in der zweiten Hälfte zu explodieren. Die Songs sind sehr abwechslungsreich arrangiert, was das Album unheimlich kurzweilig macht. &#8222;Blind&#8220; legt unvermittelt los und erinnert mich mit seiner Unbekümmertheit ein wenig an die Band &#8222;The Departure&#8220;, die es leider nicht mehr gibt (das ganze Album &#8222;Dirty Words&#8220; ist ein Kracher). </p>



<h3 class="wp-block-heading">Endspurt</h3>



<p>&#8222;Distance&#8220; startet dann wieder mit diesen Cranberries bzw. Dolores O&#8217;Riordan Momenten und geht unheimlich gut ins Ohr. In der Stimme von Sängerin Stefanie kann man sich einfach nur verlieren. Und so geht es mit &#8222;Space&#8220; weiter, wo vor allem auch mal der Bass heraus sticht. Als vorletzter Track geht &#8222;Horde V&#8220; dann wieder mehr nach vorne, die Drums geben beeindruckend das Tempo vor und die Tempowechsel zeigen die Vielseitigkeit der Band. Als Abschluß folgt &#8222;Sugar Dragon&#8220; und dieser Song ist einfach das Bombon der Scheibe. Alles was die Band für mich ausmacht, kombiniert in einem Lied. Die Melodien, die Stimme, die Wucht, die Komposition, die Energie, die Post-Rock Elemente&#8230;alles da und vermixt zu einer wahren Schönheit. Seht euch das Video an, da ist die geballte Energie förmlich zu spüren.</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Brutus - SUGAR DRAGON (Live in Ghent)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/4frMgTrgd4Y?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Wow. Einfach nur Wow. Jahresende und ich stolper nochmal über so ein Brett von einem Album. Ich kann gerade noch nicht einordnen, ob das Teil Platz 1 in meinen eigenen Jahres Top Ten belegen wird&#8230;..aber vorstellen könnte ich mir das gut. Für mich sind Brutus wie Björk, nur endlich mit geiler Musik untermalt, die sich nicht so im künstlerisch experimentellen verliert. Was auch immer der einzelne darin finden mag&#8230;hört sie euch an und urteilt selbst&#8230;aber hört sie euch auf jeden Fall an. So ganz in Ruhe und mit etwas Zeit <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />  Der Sound geht dermaßen smooth ins Ohr und strotzt trotzdem vor Kraft, Energie und Spielfreude, wie ich es selten gehört habe. Wenn man die Sängerin in den Live Videos auf ihre Drums einknüppeln sieht, springt der Funke einfach direkt über. Meisterwerk, von vorne bis hinten&#8230;.10/10, mehr geht nicht.</p>



<p></p>
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		<title>THE CRANBERRIES &#8211; Debüt-Album feiert Silberhochzeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2018 11:17:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[25th Anniversary Edition]]></category>
		<category><![CDATA[Dolores O´Riordan]]></category>
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					<description><![CDATA[Kinder, wie die Zeit vergeht &#8211; vor über 25 Jahren, genau am 12. März 1993, erblickten THE CRANBERRIES das Licht der Indie-Welt mit ihrer Debüt-Scheibe.  Mit war damals nicht klar, dass der sperrige Albumtitel&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder, wie die Zeit vergeht &#8211; vor über 25 Jahren, genau am 12. März 1993, erblickten <strong>THE CRANBERRIES</strong> das Licht der Indie-Welt mit ihrer Debüt-Scheibe.  Mit war damals nicht klar, dass der sperrige Albumtitel &#8222;<strong>Everybody else is doing it, so why can´t we?</strong>&#8220; eine trotzige Anspielung von Sängerin <strong>Dolores O´Riordan</strong> gegenüber dem Musik-Esthablishment sein sollte. Wenn Musiker aus einfachen Verhältnissen wie<strong> Elvis Presley</strong> Erfolg haben können, warum nicht auch <strong>THE CRANBERRIES</strong>, dachte sich die Frontfrau der Preiselbeeren nämlich hierbei.</p>
<h3>Das Geheimnis des Erfolges</h3>
<p>Ergeizig wie die Irin mit der besonderen Stimme nun einmal war, hatte sie sich selbst zum Ziel gesetzt, mit einem großartigen Album die Welt im Sturm zu erorbern. Was ja dann auch gut funktioniert hat. Platz 1 in den Albumcharts in Irland und Großbritanien und weltweit ein Riesenerfolg. Allein 5 der 6 Millionen verkauften Exemplare des Debüt-Albums gingen über die Ladentische in den USA . Damit hat &#8222;<strong>Everybody else is doing it, so why can´t we?</strong>&#8220; einen festen Platz im Regal der ultimativen Indie-Alben aller Zeiten sicher.</p>
<h3>Vergleiche</h3>
<p>Wie schaffte das irische Quartett den Sprung von Null auf Hundert? Zum einen sicherlich aufgrund des seinerzeit unverwechselbaren, hellen Gitarren-Sounds der Band. Hauptsächlich aber aufgrund der außergewöhnlichen Mixtur aus gälischen und Indie-Gesangparts. Sicherlich lag es auch an der Authenzität, die Sängerlin <strong>Dolores</strong> mit ihren Texten, die aus eigenen Lebenserfahrungen basierten, ihren Fans vermittelte. Und natürlich war es auch das richtige Album zur richtigen Zeit, dem Beginn der 90´er. Einer Epoche des musikalischen Aufbruchs um Grunge-Bands wie <strong>PEARL JAM</strong> und<strong> NIRVANA</strong>. Hier hatten sich <strong>THE CRANBERRIES</strong> mit ihren musikalischen Vorbildern <strong>The Smiths</strong>, <strong>The Cure</strong> und <strong>New Order</strong> eine eigene, neue Indie-Nische geschaffen.</p>
<h3>Das hier und heute</h3>
<p>Was ist im Jahr 2018 davon übrig geblieben? Wenn man sich die Neuauflage, die <strong>25th Anniversary Edition</strong> des Erstlingswerks anhört, wird man sofort wieder zurückkatapultiert in letzte Jahrzehnt des vergangenen Jahrtausends. Songs wie &#8222;<strong>Dreams</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Linger</strong>&#8220; verzaubern noch heute. Die zerbrechliche Stimme von Dolores klingt einfach unglaublich schön und zeitlos. Auch der Sound von Schlagzeuger und Percussionist <strong>Fergal Lawler</strong>, Bassist <strong>Mike Hogan</strong> und Gitarrist sowie Background-Sänger <strong>Noel Hogan</strong> brilliert wie damals. Uns von <strong>metal-heads.de</strong> lag für diese CD- Review das 2CD-Set vor.  Seit dem 19. Oktober 2018 können jedoch auch weitere Formate wie das Boxset oder auch die Doppel-LP-Variante erworben werden.</p>
<h3>Was ist drauf auf THE CRANBERRIES ?</h3>
<p>Die 2CD-Variante wartet mit dem remasterten Original-Album auf. Vom Opener &#8222;<strong>I Still Do</strong>&#8220; bis zum 12. und letzten Song &#8222;<strong>Put Me Down</strong>&#8220; gehen sämtliche Lieder voll ins Mark. Nicht falsch verstehen, liebe <strong>metal-heads</strong>. Wir reden hier nicht von Heavy Metal oder ewigen Gassauern wie dem Lied &#8222;<strong>Zombie</strong>.&#8220; Es handelte sich immer noch um die Debütscheibe einer jungen, frischen, damals total unerfahrenen Band. Mit im Gepäck ist eine wirklich beeindruckende Sammlung seltener <strong>CRANBERRIES</strong>-Stücke auf der 2.CD. Mit <strong>Album out-takes</strong> wie der Alternative-Version vom Song &#8222;<strong>How</strong>&#8220; oder aber raren <strong>B-Seiten</strong> (für Vinyl-Nichtkenner: damals gab es noch Singles). Doch nicht genug: die mit 4 Songs bestückte Debüt-EP ist ebenso auf diese 2. CD gepresst worden wie auch &#8222;<strong>early demos</strong>&#8220; von wahrhaftigen Songperlen wie &#8222;<strong>Shine Down</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Chrome Paint</strong>.&#8220; Für Fans uns Nostalgiker ein absolutes Muss.</p>
<h3>Gewidmet</h3>
<p>Einziger Wermutstropfen: im Januar 2018 wurde Sängerin <strong>Dolores O´Riordan</strong> im Alter von nur 46 Jahren tot aufgefunden. Laut Polizeibericht soll es sich um einen tragischen Unfall in einem Londoner Hotel gehandelt haben. Man fand die Sängerin der <strong>CRANBERRIES </strong>tot in einer Badewanne. Gerüchte über Selbstmord machten schnell die Runde, erwiesen sich jedoch als nicht stichhaltig. Alkohol- und Medikamentenmissbrauch werden nunmehr als Ursache angegeben. Wie dem auch sei: die Musikwelt trauert um eine großartige Frontfrau und Stimme. Ihr ist die 2<strong>5th Anniversary Edition</strong> gewidmet, die die restliche Band nach einigem Zögern dann doch noch mit einer Verspätung von rund 7 Monaten auf den Markt brachte. Danke dafür!</p>
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