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	<title>Drone Metal &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Mammoth Storm &#8211; Fornjot &#8211; Album Review (VÖ 6.11.2015)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Toby the Ogre]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2015 14:04:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Christer Ström]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Arvidsson]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[DRACONIAN]]></category>
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		<category><![CDATA[Napalm Records]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn es sich um Doom Metal handelt, wird der Oger neugierig. Wenn es sich dabei noch um die zweite Band des Draconian Gitarristen Daniel Arvidsson handelt, kann der Oger einfach nicht anders und hat&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es sich um <strong>Doom Metal</strong> handelt, wird der Oger neugierig. Wenn es sich dabei noch um die zweite Band des <strong>Draconian Gitarristen Daniel Arvidsson</strong> handelt, kann der Oger einfach nicht anders und hat zwecks Review des am <strong>6.11.</strong> erscheinenden Albums <strong>Fornjot</strong> bei <strong>Napalm Records</strong>  angeklopft und wurde erhört. Jetzt lausche ich  dem ersten Full-length-Werk von <strong>Mammoth Storm</strong> und bin schwer beeindruckt.<br />
Kinners, da kommen keine Klänge aus meinen Boxen, sondern es tropft <strong>bleischwer</strong> und <strong>dick</strong> aus jedem einzelnen Töner. Und dieser Zustand hält an für die nächsten <strong>6 Tracks</strong>, mit einer gewaltigen <strong>Spielzeit</strong> von <strong>53:26 Minuten</strong> &#8211;<br />
das ist Dooooom mit 5 o&#8217;s.</p>
<h2>Nordische Mythologie vom Finstersten</h2>
<p>Der erste Song <strong>Augurs Echo</strong> ist genau das, was ich von <strong>schwerem, dicken, schleppenden Doom</strong> erwarte. Man merkt direkt, dass hier erst ein Gemütszustand erreicht werden soll, bevor es richtig los geht. Das heißt, das man sich mit dem Aufbau des Songs ordentlich Zeit lässt und das Riff auf sich wirken lassen kann. Mit über <strong>11 Minuten</strong> Länge des Tracks muss sich ja auch nicht beeilen. Sänger <strong>Daniel</strong> <strong>Arvidsson</strong> klingt, als würde er auf einer Klippe stehen und gehen den Sturm ankämpfen und dabei Steine zu bersten bringen. Für <strong>Mammoth Storm</strong> hat der Schwede die Gitarre gegen den Bass getauscht und mit <strong>Christer Ström</strong> an der Gitarre und <strong>Emil Alma</strong> am Schlagzeug und der Orgel noch 2 Mitstreiter gefunden, die ebenfalls ihr Handwerk verstehen und einen sauberen Job abliefern. Während es bei Draconian eher melancholisch zur Sache geht, ist Mammoth Storm der <strong>große düstere Bruder.</strong> Kompositionell und auch melodisch gibt es keine Nähe zur ersten Band Daniels.</p>
<p><strong>Fornjotr</strong> war Gigant und Herrscher über Finnland, Kvenland und Gotland, Erstbesetzer von Norwegen – als auch Vater von Aegir, dem Herrscher der Meere, Logi, einem Feuergiganten und Kári, dem Gott des Windes. Und diesen Bezug zu der <strong>nordischen Mythologie</strong> hört man aus jedem Song heraus. Der 2. Song <strong>Vultures Prey</strong> drückt ebenso finster, wie kraftvoll aus den Boxen, während das <strong>Instrumental Sumerian Cry</strong> einem Aufruf in die Schlacht von eben jener Klippe gleich kommt.</p>
<p>Der Titeltrack <strong>Fornjot</strong> überrollt mit fetten <strong>Brat-Gitarren</strong> &#8211; auch hier überwinden wir nur knapp die 55 BPM und wenn man sich das Riff und den Gesang genau anhört, merkt man die, auch von der Band angemerkten, Einflüsse zu <strong>Candlemass</strong> oder alten <strong>Cathedral-Scheiben</strong> &#8211;<br />
<strong>Ultra-Depressiv</strong> aber herrlich!</p>
<h2>Holt die Schaufel raus!</h2>
<p><strong>Horns of Jura</strong> ist eine sehr starke <strong>Drone Nummer</strong> mit lang nachklingenden Riffs &#8211; mit dem Echo auf dem Gesang, den atmosphärischen Keyboardeinspielern und der Leadgitarre im Hintergrund muss ich auch an alte <strong>Tiamat</strong> Scheiben denken.</p>
<p>Zum Abschluss walzt mich der längste Track des Silberlings, <strong>Hekla,</strong> mit fast <strong>14 Minuten</strong> platt. Schon das Riff und das Schlagzeug mit gerade mal <strong>50</strong> <strong>BPM</strong> zu Beginn, lässt einen die Schaufel holen und im Garten schon mal graben. Der <strong>Soundteppich,</strong> der nur alleine durch die Gitarren erzeugt wird ist so tief, das man komplett darin versinkt. Gerade im Mittelteil, bei dem der angeschlagene Ton gerne mal einen kompletten Takt lang stehen bleibt, geht mir das Doom Herz noch weiter auf und als dann noch die Orgel einsetzt, ist dann sowieso vorbei!</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Alter Schwede, ist das eine <strong>düstere&#8230;dicke&#8230;schleppende&#8230;depressive Scheibe!</strong> Ich liebe sie und kann jedem, der auf Doom &amp; Drone steht nur wärmstens ans Herz legen. In Verbindung mit der Musik läuft im Kopfkino die Story der nordischen Mythologie komplett von alleine ab. Da kommt während der knappen 54 Minuten kein bisschen Sonnenlicht durch den Sturm! Die Schweden sind derzeit auch mit der deutschen <strong>Funeral Doom</strong> Band <strong>AHAB</strong> auf <strong>Tour</strong> (siehe unten) und man sollte sich die Band auf jeden Fall live anschauen!</p>
<h2>Tracklist<a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2015/10/615_MammothStorm_CMYK-e1446212710775.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-3294 size-medium" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2015/10/615_MammothStorm_CMYK-300x300.jpg" alt="Mammoth Storm Fornjot Artwork" width="300" height="300" /></a></h2>
<p>1. AUGURS ECHO 11:19<br />
2. VULTURES PREY 6:42<br />
3. SUMERIAN CRY 2:41<br />
4. FORNJOT 9:29<br />
5. HORNS OF JURA 9:21<br />
6. HEKLA 13:56</p>
<h2>Lineup</h2>
<p>Daniel Arvidsson | Bass, Gesang<br />
Christer Ström | Gitarre<br />
Emil Ahlman | Schlagzeug, Orgel</p>
<h2>Tourdaten</h2>
<p>30.10.15 DE &#8211; Jena / Kassablance<br />
31.10.15 DE – Bambi Galore / Hamburg<br />
01.11.15 DE &#8211; Köln / Underground<br />
02.11.15 FR &#8211; Paris / Glazart<br />
03.11.15 FR &#8211; Nantes / Le Ferailleur<br />
06.11.15 DE – Stuttgart / Club Cann<br />
07.11.15 CH &#8211; Pratteln / Z 7<br />
08.11.15 DE – Heidelberg / Schwimmbad Club</p>
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