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	<title>Fabian Regmann &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>DISBELIEF &#8211; The Symbol Of Death (bereits veröffentlicht)</title>
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		<pubDate>Mon, 08 May 2017 15:06:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Hagenauer]]></category>
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					<description><![CDATA[Phönix aus der Asche Disbelief! Ein Bandname, der eine lange Zeit nicht mehr ausgesprochen wurde und fast in Vergessenheit geraten war. Die Veröffentlichung des Albums „Heal!“ (2010) ist immerhin gute sieben Jahre her. Die&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Phönix aus der Asche</h3>
<p><strong>Disbelief!</strong> Ein Bandname, der eine lange Zeit nicht mehr ausgesprochen wurde und fast in <strong>Vergessenheit</strong> geraten war. Die Veröffentlichung des Albums „Heal!“ (2010) ist immerhin gute sieben Jahre her. Die treuen Fans mussten sich in Geduld üben und warten. Die Gründe für die lange Wartezeit könnt ihr unserem <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/disbelief-frontmann-jagger-steht-rede-und-antwort-im-interview">Interview</a>, welches wir mit Sänger <strong>Jagger</strong> führten, entnehmen. Das ist nun alles Schnee von gestern. Das lange Warten hat sich definitiv gelohnt, denn am 21.04.2017 haben sich Disblief wie der sprichwörtliche Phönix mit einem Paukenschlag aus der Asche erhoben. Mit  der Publikation von <strong>&#8222;The Symbol Of Death&#8220;</strong> wurde ein <strong>Meilenstein</strong> des Death Metal gesetzt.</p>
<h3>Ein Gesamtkunstwerk aus 13 Songs</h3>
<p>Ich weiß gar nicht wie und wo ich anfangen soll. Einzelne Songs hervorzuheben fällt absolut schwer, da die Scheibe, die mir leider nur als Download vorliegt, ein <strong>Gesamtkunstwerk</strong> ist. Die dreizehn Tracks mit einer Gesamtspielzeit von rund <strong>63 min</strong> bieten dem Hörer alles was das <strong>death-metallische Herz</strong> begehrt. Die durch Wut, Verzweiflung, Aggression und Melancholie geprägte Berg- und Talfahrt von &#8222;The Symbol Of Death&#8220; wird insbesonders durch die <strong>Vielfältigkeit</strong> des Albums hevorghoben. Klassische Death Metal-Songs wie <strong>&#8222;Evil Ghost&#8220;</strong> oder <strong>&#8222;Nothing To Heal&#8220;</strong> mischen sich mit prog-angehauchten Tracks wie <strong>&#8222;To Defy Control&#8220;</strong> oder dem mit leicht oriental-flair betontem Riffgewitter <strong>&#8222;Full Of Terrors&#8220;</strong>. Bassbetonte und mit Sprechgesang versetzte Lieder wie <strong>&#8222;The Unsuspecting One&#8220;</strong> und <strong>&#8222;The Circle&#8220;</strong> ergänzen das Facettenreichtum.</p>
<h3>Ein &#8222;Symbol&#8220; für fortschrittlichen Death Metal</h3>
<p>Mein Fazit ist ziemlich eindeutig. &#8222;The Symbol Of Death&#8220; von Disbelief gehört mit zu den <strong>besten Metal-Scheiben</strong> die das Jahr 2017 bisher hervorgebracht hat. Ich gehe auch so weit und sage, dass es sich bisher um die beste Platte von Disbelief handelt. Die lange Pause hat der Band nicht geschadet. Im Gegenteil, es wurde <strong>demontiert</strong>, <strong>neu zusammengefügt</strong> und <strong>neu gestartet</strong>. Das Ergebnis spricht für sich. Das Album glänzt in voller Pracht durch Kreativität und Innovation. Dreizehn <strong>explosive Songs</strong> mit typischen Death Metal-Trademarks, die Dank einer großartigen Produktion und ebenso großartigen Musikern <strong>breitwandig</strong>, <strong>voluminös</strong> und <strong>brettmäßig</strong> aufgestellt sind. Ich für meinen Teil, kann die neue Dislief nur jedem ans Herz legen, gerade auch Death Metal-Anfängern. Also, liebe Anne-Kathrin aus B. an der Spree, ab in den nächsten Plattenladen deines Vertrauens und kaufen. Als Anspieltipps sind die Songs <strong>&#8222;The Symbol Of Death&#8220;</strong>, <strong>&#8222;To Defy Control&#8220;</strong> und <strong>&#8222;The Circle&#8220;</strong> sehr empfehlenswert, da diese einen guten Querschnitt des Albums bilden.</p>
<p>Zum Anheizen könnt ihr hier bei uns den <strong>Video-Clip</strong> zum <strong>Titeltrack</strong> &#8222;The Symbol Of Death&#8220; hören und sehen:</p>
<div class="video-container"><iframe title="DISBELIEF  - &quot;The Symbol of Death&quot; OFFICIAL VIDEO" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/SqTGG-YLLc4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Übrigens&#8230;wer am 16. und 17. Juni 2017 noch nichts vor hat kann sich von Disbelief auf dem <strong>„Rage Against Racism“</strong> Festival in Duisburg-Friemersheim livehaftig ein Bild machen. Ich persönlich freue mich schon jetzt auf den Auftritt der hessener Death Metal-Formation.</p>
<p><strong>Cover und Tracklist &#8211; The Symbol Of Death:</strong></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-40984" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PromoImage-1-300x300.png" alt="Disbelief - The Symbol Of Death - Cover" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PromoImage-1-300x300.png 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PromoImage-1-150x150.png 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PromoImage-1-160x160.png 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PromoImage-1-320x320.png 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PromoImage-1.png 425w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>01. Full Of Terrors<br />
02. The Unsuspecting One<br />
03. The Symbol Of Death<br />
04. Embrace The Blaze<br />
05. To Defy Control<br />
06. Rest In Peace<br />
07. Evil Ghosts<br />
08. One By One<br />
09. Nothing To Heal<br />
10. The Circle<br />
11. Into Glory Ride<br />
12. Shattered<br />
13. Anthem For The Doom</p>
<p><strong>Line Up:</strong></p>
<p>Karsten &#8222;Jagger&#8220; Jäger – Vocals<br />
Jochen &#8222;Joe&#8220; Trunk – Bass<br />
Alexander &#8222;Alex&#8220; Hagenauer – Guitar<br />
David &#8222;Dave&#8220; Renner – Guitar<br />
Fabian &#8222;Fab&#8220; Regmann – Drums</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B06X3XMGTZ&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;The Symbol Of Death&#8220;]</p>
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		<title>DISBELIEF &#8211; Frontmann Jagger steht Rede und Antwort im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[STAHL]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 17:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Hagenauer]]></category>
		<category><![CDATA[David Renner]]></category>
		<category><![CDATA[Disbelief]]></category>
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Jochen Trunk]]></category>
		<category><![CDATA[Rage Against Racism 2017]]></category>
		<category><![CDATA[The Symbol Of Death]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Metal-Gemeinde! Das &#8222;Rage Against Racism&#8220; Festival&#8220; steht vor der Tür.  Am 16. und 17. Juni 2017 werden wieder die Pforten zum Traditionsfestival für tausende Fans der harten Klänge geöffnet. Abermals erwartet euch ein&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Liebe Metal-Gemeinde! Das <strong>&#8222;Rage Against Racism&#8220; Festival&#8220;</strong> steht vor der Tür.  Am <strong>16. und 17. Juni 2017</strong> werden wieder die Pforten zum Traditionsfestival für tausende Fans der harten Klänge geöffnet. Abermals erwartet euch ein breit gefächertes und abwechslungsreiches Programm mit interessanten Bands. Wir haben es uns wieder zum Ziel gesetzt, euch möglichst viele der dort auftretenden Bands vorzustellen und bekannt zu machen. Den Interview-Reigen eröffnet in diesem Jahr die hessener Death Metal-Formation <strong>Disbelief</strong>. Für das folgende Interview konnten wir den gut aufgelegten, auskunftsfreudigen <strong>Frontmann </strong>und <strong>Bandgründer Karsten &#8222;Jagger&#8220; Jäger </strong>gewinnen. Lest selbst&#8230;</p>
<h3>Disbelief sorgen auf dem &#8222;Rage&#8220; 2017 für Härte</h3>
<p>Hallo Jagger! Ich freue mich sehr, dass wir die Möglichkeit erhalten haben, im Rahmen des bevorstehenden &#8222;Rage Against Racism&#8220; Festival am 16. und 17.06.2017 in<strong> Duisburg-Friemersheim</strong>, ein Interview mit dir führen zu können. Legen wir also los.</p>
<p><strong>MH.de: </strong>Disbelief besteht als Band bereits seit 1990 und gehört zur <strong>Speerspitze</strong> der deutschen <strong>Death Metal-Szene</strong>. Da euch wahrscheinlich noch nicht alle unsere Leser kennen, bitte ich dich zunächst die Band vorzustellen.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p><strong>Jagger:</strong> Gitarre &#8211; Dave Renner, Drums &#8211; Fab Regmann, Bass &#8211; Joe Trunk, Gitarre &#8211; Alex Hagenauer, Vocals &#8211; Jagger</p>
<h3>Normale Jobs und Selbstständigkeit</h3>
<p><strong>MH.de:</strong> Wie viele andere Bands auch, könnt ihr euren <strong>Lebensunterhalt</strong> wahrscheinlich nicht alleine durch die Musik bestreiten. Welche Jobs übt ihr im normalen Alltag aus, wenn ihr nicht als Vollblutmusiker unterwegs seid?</p>
<p><strong>Jagger:</strong> Ich bin <strong>selbstständig</strong> im Veranstaltungsservice tätig. Dort hauptsächlich im Bereich &#8222;Comedians&#8220; unterwegs. Ich sorge dafür, dass Veranstaltungen reibungslos stattfinden können. Das erfüllt mich und macht mir Spass. Die anderen Bandmitglieder sind auch in festen <strong>Arbeitsbeziehungen</strong>.</p>
<h3>Neues Album und Besetzungswechsel</h3>
<p><strong>MH.de: </strong>Kommen wir nun zu eurem neuen Album <strong>„The Symbol Of Death“</strong>, welches am 21.04.2017 erscheinen wird. Seit der letzten Veröffentlichung <strong>„Heal!“</strong> im Jahre 2010 sind satte sieben Jahre vergangen. Was ist während dieser Zeitspanne vorgefallen? Warum mussten die Fans so lange auf ein neues Album warten?</p>
<p><strong>Jagger:</strong> Die Arbeiten zu <strong>&#8222;The Symbol Of Death&#8220;</strong> haben schon Anfang 2011 begonnen. Leider unterbrachen immer wieder <strong>Besetzungswechsel</strong> den Prozess des Songwritings für die neue Platte. Am längsten dauerte es den richtigen <strong>Mann am Schlagzeug</strong> zu finden. Satte 4 1/2 Jahre gingen ins Land bis wir auf <strong>Fab Regmann</strong> gestossen sind. Mit ihm und unseren neuen Gitarristen <strong>Dave Renner</strong> und <strong>Alex Hagenauer</strong> haben wir dann weiter an neuen Songs gearbeitet. Der Wunsch, dass neue Album mit einer <strong>festen Besetzung</strong> aufzunehmen war im Endeffekt die Ursache, dass es sich so lange hingezogen hat. Das ist der Grund, weshalb das neue Album erst jetzt erscheint.</p>
<h3>Klares &#8222;Nein&#8220; zu Auflösungsgedanken und  &#8222;Ja&#8220; zur Qualität</h3>
<p><strong>MH.de: </strong>War die <strong>Auflösung</strong> der Band während dieser Zeit mal ein Thema oder war es klar, dass es in irgendeiner Form weitergehen würde?</p>
<p><strong>Jagger:</strong> Disbelief ist zu<strong> spannend</strong>, um an den Gedanken heranzutreten, die Band aufzulösen. Von daher, ein klares Nein!</p>
<p><strong>MH.de: </strong>Die Fans und meine Wenigkeit sind selbsterklärend noch nicht in den Genuss des neuen Albums gekommen. Wie würdest du „The Symbol Of Death“ aus deiner Sicht beschreiben? Gibt es <strong>stilistische Änderungen?</strong> Oder handelt es sich um <strong>traditionelles Disbelief Album?</strong> Was macht das Besondere an „The Symbol Of Death“ aus, welches man zweifelsohne als Comeback-Album bezeichnen kann?</p>
<p><strong>Jagger:</strong> &#8222;The Symbol Of Death&#8220; spiegelt den derzeitigen <strong>musikalischen Wert</strong> von Disbelief wieder. Wir sind alle als Musiker gewachsen, haben uns im Laufe der Zeit eine gewisse <strong>Stärke</strong> und <strong>Selbstbewusstsein</strong> angeeignet. Dies spiegelt sich voll und ganz auf dem neuen Album wieder. Im Vorfeld hatten wir 18 Songs erstellt und haben das Ganze auf die stärksten zwölf Songs reduziert. Daraus sind<strong> 64 Minuten Spielzeit</strong> entstanden, was den Fans von Disbelief sicherlich gefallen wird. Wenn schon so lange warten, dann gibt es auch ordentlich was zu hören. Jeder Song steht für sich und besitzt seinen eigenen <strong>Charme und Charakter</strong>, was die Platte sehr spannend macht und auch noch nach dem zehnten Male hören nicht langweilig erscheinen läßt.</p>
<h3>Neue Mitstreiter an Bord!</h3>
<p><strong>MH.de:</strong> Im Bandgefüge hat es <strong>Veränderungen</strong> gegeben. Neben dir und deinem alten Weggefährten Joe Trunk am Bass, gehören nunmehr Alex Hagenauer und David Renner (Gitarre) sowie Fabian Regmann (Schlagzeug) zur Besetzung. Wie erfolgte die Auswahl der Musiker und welche Qualitäten zeichnet diese aus?</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-39719 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/04/received_1801906306725334-300x200.jpeg" alt="Disbelief - Band-Foto" width="434" height="289" /></p>
<p><strong>Jagger:</strong> Mit <strong>Fabian Regmann</strong> haben wir einen Schlagzeuger gefunden mit dem wir genau das umsetzen können was wir möchten. Unsere Songs treiben oft und rollen einfach dahin, was bedeutet, um dieses zu unterstützen braucht es das Werkzeug Doublebass. Von dem Standpunkt her ist Fab eine Maschine und der beste <strong>Galerentreiber </strong>den ich mir im Moment an Bord des Schiffes Disbelief vorstellen kann. Mit <strong>Alex</strong> und <strong>Dave</strong> haben wir zwei Gitarristen in der Band, die einfach nur eine Bank sind und uns im Prozess der Pre-Production von &#8222;The Symbol Of Death&#8220;, wie auch direkt im Aufnahmeprozess, speziell Dave, weitergeholfen haben.</p>
<h3>Das &#8222;Rage&#8220; und Politik</h3>
<p><strong>MH.de: </strong>Vor dem Hintergrund des &#8222;Rage Against Racism&#8220; Festival komme ich natürlich nicht um folgende Frage herum. Wie ist es zu eurem Engagement beim „Rage“ gekommen und was bedeutet euch dieTeilnahme am Festival? Habt ihr euch beworben oder wurdet ihr vom Veranstalter angefragt?</p>
<p><strong>Jagger:</strong> Ich erhielt eine Anfrage per E-Mail, woraufhin ich mit dem Veranstalter die Rahmenbedingungen abgeklärt hatte. Daraufhin war die Sache geritzt. Was die Teilnahme am Festival anbetrifft, kann ich dir erst nach unserer Show und nach dem Erlebten berichten, wie es war. Ich bin absolut <strong>gegen rechtes Gedankengut</strong>, von daher kann ich es nur befürworten ein Teil dieses Festivals zu sein!</p>
<p><strong>MH.de:</strong> Wie siehst du die aktuelle <strong>politische Situation</strong> in Deutschland und in Europa in Bezug auf den <strong>Rechtspopulismus</strong>, welcher sich mehr und mehr verbreitet? Macht dir das eher Angst oder glaubst du, dass es sich um ein kurzfristiges und wieder abklingendes Phänomen handelt?</p>
<p><strong>Jagger:</strong> Europa wollte politisch ein <strong>globales Europa</strong> werden. In Deutschland sind wir mittlerweile sehr global geworden. Wenn man sieht, wem man so alles begegnet, wenn man durch die Strassen läuft, in U-Bahnen, Zügen und Bussen fährt. Da kommt einem ab und zu schon der Gedanke, das es mittlerweile mehr Ausländer als Deutsche gibt. Das dadurch mehr <strong>Konfliktpotenzial</strong> entsteht ist auch klar. Damit umzugehen und das Ganze in <strong>vernünftige Bahnen</strong> zu lenken, das ist Aufgabe der Politik, die wollten das so, also soll auch die Politik dafür sorgen, dass alles konform und wegweisend ablaufen soll. Von daher hoffe ich, dass sich alles in die richtigen Bahnen lenkt.</p>
<h3>Gemischte Tüte!</h3>
<p><strong>MH.de: </strong>Welche Setlist dürfen wir auf dem „Rage“ erwarten? Wird der Schwerpunkt der Songs auf dem neuen Album liegen oder dürfen wir auch auf ein paar alte Kracher hoffen?</p>
<p><strong>Jagger:</strong> Natürlich werden wir mehrere <strong>neue Songs</strong> spielen, aber wir werden nicht unsere alten <strong>Klassiker</strong> nicht vergessen. Von daher werden wir Songs von fünf verschieden Alben dazu fügen.</p>
<p><strong>MH.de: </strong>In der Vergangenheit habt ihr bereits mehrfach Coverversions wie beispielsweise „Love Like Blood“ von Killing Joke oder das bärenstarke „Coast To Coast“ von den Scorpions eingespielt. Könnt ihr euch vorstellen mal ein komplettes <strong>Album mit Cover-Songs</strong>, welches eure Handschrift trägt, aufzunehmen?</p>
<p><strong>Jagger:</strong> Wir bevorzugen es unsere eigenen Songs zu komponierern. Wir wollen die Songs, die wir aufnehmen auch live präsentieren und da gibt es einen wesentlichen Unterschied, ob du eigene Songs oder gecoverte Songs live spielst. <strong>Das eigene Ich</strong> kann live nur mit eigenen Songs rausgeholt werden.</p>
<h3>Ist der Metal tot?</h3>
<p><strong>MH.de: </strong>Zu guter Letzt noch eine allgemeine Frage. Einer unserer letzten Interview- Partner versetzte mich mit seiner Aussage, dass der Metal tot sei in Erstaunen. Sicherlich wird das Rad nicht neu erfunden, aber meiner Meinung nach ist der<strong> Metal</strong> immer noch einer der facettenreichsten Musikstile. Wie ist deine Sichtweise? Ist der Metal wirklich tot?</p>
<p><strong>Jagger:</strong> Ich bin durch und durch Metaller, von daher kann der Metal nicht tot sein &#8211; jep! Nein! Im Ernst, warum soll der Metal tot sein? <strong>Was für ein</strong> <strong>Quatsch!</strong> Ich denke, der Metal hat sich ein bisschen verändert zu früheren Tagen. Vielleicht sind wir &#8211; speziell in Deutschland &#8211; etwas zu verwöhnt geworden, was das Angebot an Live &#8211; Shows betrifft. Ich spiele hier auf den Enthusiasmus ab, der, finde ich, den Fans ein bisschen verloren gegangen ist. Letzten November war ich mit Morgoth in Südamerika auf Tour, da kann ich berichten, dass der Metal längst nicht tot ist. So viel Energie hätte ich nicht erwartet, aber das ist der Beweis, dass man Metal richtig abfeiern kann. <strong>So, keep the metal alive!</strong></p>
<p>Jagger, ich bedanke mich ganz herzlich für das Interview und wünsche dir und der Band alles Gute für die Zukunft. Ich hoffe, wir sehen uns auf dem „Rage“ und finden vielleicht die Gelegenheit ein Bierchen miteinander trinken zu können.</p>
<p>Anhand des folgenden Video-Clip zu <strong>&#8222;Full Of Terrors&#8220;</strong> könnt ihr euch schon mal ein Bild vom kommenden Album &#8222;The Symbol Of Death&#8220; machen:</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="DISBELIEF - Full of terrors" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/iCIwI6CzdX8?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div>
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