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	<title>Gregg Rolie &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Ronnie Montrose posthum mit &#8217;10&#215;10&#8242; (VÖ: 29.09)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2017 16:47:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 29.10.2017 erscheint &#8217;10&#215;10&#8242; via Rhino Records und wir konnte schon vorab reinhören. Ronald Douglas Montrose starb leider schon am 03.03.2012 an den Folgen einer Schussverletzung, die er sich selbst zugefügt hatte. Jedoch arbeitete Montrose an&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am<strong> 29.10.2017 </strong>erscheint<strong> &#8217;10&#215;10&#8242; </strong>via<strong> Rhino Records </strong>und wir konnte schon vorab reinhören.</p>
<p><strong>Ronald Douglas Montrose</strong> starb leider schon am 03.03.2012 an den Folgen einer Schussverletzung, die er sich selbst zugefügt hatte.</p>
<p>Jedoch arbeitete <strong>Montrose</strong> an einem weiteren Soloalbum, dessen Vollendung er jedoch nicht mehr erleben konnte. Der Albumtitel <strong>&#8217;10&#215;10&#8242;</strong> bedeutet, das <strong>Montrose</strong> 10 verschiedene Songs mit 10 unterschiedlichen Sängern aufnehmen wollte. Keine Geringeren als <strong>Ricky Phillips</strong> (Bass &#8211; Styx, Bad English) und <strong>Eric Singer</strong> (Drums &#8211; Kiss) waren an diesem Projekt beteiligt. <strong>Phillips</strong> hat nun das Album mit den verschiedensten Sängern und Gitarristen vollendet.</p>
<h3>&#8217;10&#215;10&#8242; von Ronnie Montrose rockt</h3>
<p><strong>Eric Martin</strong> (Mr. Big) ist der Sänger, der mit dem ersten Song <strong>&#8218;Heavy Traffic&#8216;</strong> den Reigen der Vokalisten eröffnet. Als Gitarrist fungiert am Sechssaiter <strong>Y&amp;T&#8217;s Dave Meniketti</strong>. Der Song beginnt mit einem Shout seitens <strong>Martin</strong> und ein fettes Gitarrenriff setzt direkt darauf ein. Der Track würde genauso gut auf einem <strong>Mr. Big-Album</strong> passen. <strong>Meniketti</strong> spielt ein dem Tempo des Songs angepasstes Solo, das wie immer auf seiner Les Paul entstanden ist. Ein sehr eingängiger, melodiöser Song.</p>
<p>Beim folgenden <strong>&#8218;Love Is An Art&#8216;</strong> spielt <strong>Rick Derringer</strong> die Gitarre und den Gesang plus Saxophon übernimmt der 70-jährige <strong>Edgar Winter</strong>. Im Mittelteil tragen Saxophon und Gitarre ein Duell aus. Der rauchige Gesang von <strong>Winter</strong> passt vorzüglich zu dem bluesgetränkten Titel.</p>
<h3>Weltbekannte Gitarristen und Sänger</h3>
<p>Die <strong>Überraschung des Albums</strong> kommt mit dem nächsten Track <strong>&#8218;Color Blind&#8216;</strong>, da sich dort <strong>Sammy Hagar</strong> als Sänger betätigt.<strong> Hagar</strong> war ja bekanntlich Teil der Band <strong>Montrose</strong> und veröffentlichte aber mit dieser lediglich das Debütalbum von 1973. Danach trennte man sich im Streit. Jedoch lies es sich <strong>Hagar</strong> nicht nehmen, auf diesem Longplayer seinem früheren Freund Montrose zu Ehren, einen Track einzusingen. <strong>Toto&#8217;s Steve Lukather</strong> bedient hier die Gitarre und der Song lebt von der Spielfreude seitens der beiden zuvor genannten.</p>
<p><strong>&#8218;Still Singin&#8216; With The Band&#8216;</strong> beginnt sehr heavy. Kein Wunder, denn nun darf <strong>Glenn Hughes</strong> ran. Dessen Stimmvolumen ist sicherlich bestens bekannt und hier kann er sich erneut profilieren. Austoben kann sich <strong>Phil Collen</strong> an der Leadgitarre und dezenter <strong>Jimmy &#8218;Z&#8216; Zavala</strong> an der Mundharmonika. Der Track rockt so richtig ab und zu schade, das man dieses Line-Up niemals live hören wird.</p>
<h3>Rockin&#8216; And Rollin&#8216;</h3>
<p><strong>Tommy Shaw</strong> singt den gefühlvollen Song<strong> &#8218;Strong Enough&#8216;</strong> mit Unterstützung eines Backgroundchores. Hier bleibt <strong>Montrose</strong> auch der einzige an der Gitarre und es gibt auch kein Solo, da es zu diesem Lied anscheinend nicht passte.</p>
<p>Eine <strong>weitere freudige Überraschung</strong> für mich ist es, das <strong>Mark Farner</strong> bei <strong>&#8218;Any Minute&#8216;</strong> den Leadgesang übernimmt. Seine Stimme ist auch heutzutage immer noch präzise und wie in besten <strong>Grand Funk Railroad</strong>-Zeiten kräftig! Der Track rockt auch mächtig aus den Boxen, wie auch der nachfolgende&#8230;</p>
<p><strong>Joe Bonamassa</strong> bedient jetzt die Gitarre und tobt sich auf ihr aus. <strong>Ricky Phillips</strong> singt bei <strong>&#8218;The Kingdome&#8217;s Come Undone&#8216;</strong> und spielt zudem den Viersaiter schnell und druckvoll. Man höre hier den Mittelteil, wo <strong>Bonamassa</strong> sein Solo spielt. Ich gebe ja zu, das ich <strong>Bonamassa&#8217;s</strong> Spiel sehr mag.</p>
<p><strong>Aerosmith&#8217;s Brad Whitford</strong> mit fettem Gitarrensound und <strong>Bruce Turgon</strong> als Sänger bestimmen den nächsten Song <strong>&#8218;One Good Reason&#8216;</strong>. Der Fuß stampft unweigerlich mit, den es rockt und rollt. Erwähnen muss ich halt die anderen, mir teilweise unbekannten Musiker und Backgroundsänger/Innen, welche vorzügliche Arbeit geleistet haben.</p>
<h3>Fette Gitarren und grandiose Sänger</h3>
<p>Und wieder ist es ein alter Bekannter seitens <strong>Montrose</strong>, welcher auf dem nächsten Song <strong>&#8218;Head On Straight&#8216;</strong> rocken darf. Die Rede ist von <strong>Davey Pattison</strong>, welcher 1979-2000 bei <strong>Gamma</strong> als Sänger fungierte. <strong>Gamma</strong> war eine Band, welche ebenfalls von <strong>Ronnie Montrose</strong> gegründet worden war. Die Leadgitarre übernimmt hier <strong>Marc Bonilla</strong>, welcher wieselflink über die Saiten huscht, was ich so kaum von ihm kenne.</p>
<p>Den Abschluß des Albums macht der Song <strong>&#8218;I&#8217;m Not Lying&#8216;</strong>, welcher von <strong>Gregg Rolie</strong> gesungen wird. <strong>Tom Gimbel</strong> fügt ein gefühlvolles Solo auf der Gitarre dazu und <strong>Lawrence Gowan</strong> bedient hier die Keyboards.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Ein durchaus <strong>grandioses Album</strong>, welches dem Melodic-/Rockfan ans Herz gelegt werden kann. <strong>Ronnie Montrose</strong> hätte sicherlich seine Freude daran gehabt, dieses Spätwerk selbst vervollständigt zu haben. Jeder einzelne Song kann hier als Anspieltip genommen werden.</p>
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