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	<title>Kernkraftritter Records &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Scarnival &#8211; The Art Of Suffering &#8211; Album Review (07.08.2015)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Toby the Ogre]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 16:18:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kernkraftritter Records]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[SCARNIVAL]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was fällt einem zu Hannover ein? In erster Linie nur, dass es eine potthässliche Stadt ist. Aber jetzt habe ich etwas, was man auch positiv mit Hannover verbinden sollte: <strong>Scarnival</strong> mit ihrem Debütalbum <strong>The Art Of Suffering.</strong> Die Scheibe liegt – und das muss ich zu meiner Schande gestehen – schon länger auf meinem Schreibtisch und was mich daran am meisten ärgert: dass ich sie nicht <strong>früher</strong> ausgepackt habe.</p>
<p>Denn Scarnival spielen feinsten <strong>Melodic Death Metal</strong> mit sehr variablem Gesang; eingepackt in eine <strong>saubere</strong> Produktion – ergo muss ich die Review einfach nachschießen, denn das haben <strong>Henna Deutsch</strong> (Gitarre), <strong>Chris Kähler</strong> (Gitarre und zusätzliche Vocals), <strong>Daniel Siebert</strong> (Lead Vocals), <strong>Gerrit Mohrmann</strong> (Bass) und <strong>Max Dietzmann</strong> (Drums) einfach verdient. <strong>12 Songs</strong> mit einer Spielzeit von <strong>49:24 Minuten</strong>, bei der ich jede Minute Bock auf das Album hatte.</p>
<h2>Nicht nur Melodic, auch in your face!</h2>
<p>Nicht immer steckt drin, was drauf steht, aber bei Scarnival ist Melodic Death Metal tatsächlich Programm. Denn was zur Freude meiner Nachbarn, ach was sag ich, Siedlung gerade aus meinen Boxen knallt, verdient nicht nur das Prädikat <strong>Melodic,</strong> sondern sollte noch <strong>Groove, Arschtritt</strong> und <strong>Right-in-your-Face</strong> enthalten. Was die Jungs aus der Landeshauptstadt Niedersachsens da mit <strong>The Art Of Suffering</strong> in die Welt ballern, ist ein <strong>fettes Brett</strong> auf hohem Niveau!</p>
<p>Dabei scheuen sich die Jungs auch nicht, mal Klargesang, wie auf dem Titeltrack <strong>The Art Of Suffering</strong> oder <strong>Watch Me</strong> einzusetzen. Es gibt Bands, bei denen es aufgesetzt klingt, aber <strong>Scarnival</strong> nimmt man es einfach ab. Das resultiert durch das <strong>hohe Niveau</strong> der Kompositionen, bei denen man merkt, dass die Hannoveraner keine Gefangenen machen und es ernst meinen. Die klassische Gitarre zu Beginn des Titeltracks wiegt einen nur kurz in Sicherheit und dann geht es auch direkt derbe zur Sache. Neben <strong>Grunts, Klargesang</strong> und ordentlicher Benutzung der <strong>Doublebass</strong> groovt die Nummer auch <strong>gewaltig</strong> und erinnert in einigen Zügen an Soilwork.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Wem der Opener noch zu weich ist, keine Sorge. Bei <strong>God Given</strong> gibt es aber jetzt richtig todesblei in die Kauleiste. Das Tempo lässt auch bei <strong>Easy Solution</strong> nicht nach. Hier kommt auch der <strong>Klargesang</strong> wieder zum Einsatz und Drummer <strong>Max</strong> darf die Schießbude hier richtig auf Betriebstemperatur bringen.</p>
<h2>Midtempo? Uptempo? Tempo!!!</h2>
<p>Zwischendurch versorgen uns Scarnival mit Midtempo Nummer, wie <strong>Hindsight</strong> oder <strong>Eternal Salvation</strong>, die mit Breakdowns aufwarten, die schon gut in den Modern Metal Bereich gehen, während <strong>Losing Identity</strong> wieder in guter Death Metal Manier kräftig nach vorne galoppiert um dann im Mittelteil die Groove-Keule auszupacken. Das Refrain-Riff ist ein <strong>absoluter</strong> Killer!</p>
<p>The Hunt wiederum ist stabiler Death mit einem guten melodischen Riff, das gut im klassischen Heavy Metal zu Hause sein könnte.</p>
<p>Auch nach hinten fällt <strong>The Art Of Suffering</strong> nicht ab; so <strong>groovt</strong> und knüppelt sich <strong>Rewind</strong> durch die 4:17 dass es nur so eine Freude ist und bei <strong>Eternal Salvation</strong> verlegt <strong>Daniel Siebert</strong> sich gepflegt die Lungenflügel nach außen und <strong>Chris</strong> oder <strong>Daniel</strong> packen bei <strong>One Morning Left</strong> noch die Pigsqueals aus – sehr variabel. Zum Ende verbergen sich hinter <strong>Lies</strong> noch ein paar ordentliche Blastbeats und ein ziemliches Groove-Riff &#8211; für mich ein sauberer Ausklang des Albums.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Nackenschmerzen <strong>garantiert!</strong> Und wer sich im melodischen Grunz-Todesblei zu Hause fühlt, muss sich diese Scheibe geben. Ich hatte viel Spaß an dem Album und werde <strong>Scarnival</strong> weiter verfolgen. Sauberes Debüt und ich freue mich auf mehr.</p>
<h2>Tracklist</h2>
<p>Das Album <strong>The Art Of Suffering</strong> kann hier käuflich erworben werden<br />
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<p>The Art of Suffering 5:06<br />
God Given                 4:45<br />
Easy Solution           2:37<br />
Hindsight                  3:19<br />
Losing Identity         4:14<br />
Watch Me                  4:59<br />
The Hunt                   3:50<br />
Rewind                      4:17<br />
Pathetic                     4:08<br />
Eternal Salvation     3:38<br />
One Morning Left    5:13<br />
Lies                             3:23</p>
<h2>Line-Up</h2>
<p>Henna Deutsch | Gitarre<br />
Chris Kähler | Gitarre &amp; additional Vocals<br />
Daniel Siebert | Lead Vocals<br />
Gerrit Mohrmann | Bass<br />
Max Dietzmann | Drums</p>
<p>Mehr von Scarnival auf der <strong><a href="http://scarnival.de/" target="_blank">Website</a></strong> der Band oder auf <strong><a href="https://www.facebook.com/scarnival/" target="_blank">Facebook</a>.</strong></p>
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