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	<title>Lasse Sköld &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Avatarium &#8211; The Girl With The Raven Mask &#8211; Album Review</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Toby the Ogre]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2015 08:31:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[AVATARIUM]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Westholm]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Bands eifern ihr ganzes Leben nach Erfolg &#8211; und dann gibt es diese Bands, die sich gründen und danach einfach steil nach oben abgehen. Eine dieser Bands ist <strong>Avatarium</strong>, die sich erst <strong>2012</strong> gründeten, aber seit dem den <strong>Doom</strong> <strong>Metal</strong> Sektor ordentlich aufwirbeln. Basser <strong>Leif</strong> <strong>Edling</strong> (ex-Candlemass) und Gitarrist <strong>Marcus Jidell</strong> (Evergrey) haben mit <strong>Jeannie</strong>&#8211;<strong>Ann Smith</strong> die richtige Stimme gefunden, die die von Leif geschriebenen Texte perfekt interpretiert. Auch bei diesen Aufnahmen hat man sich <strong>Michael Blair</strong> (Tom Waits, Lou Reed) wieder mit ins Studio geholt, damit der Percussionist seine Magie mitbringt und der Band half den coolen <strong>Oldschool Vibe</strong> zu finden, den die Band für die Aufnahmen benötigte.</p>
<p>Und jetzt liegt mit <strong>The Girl With The Raven Mask,</strong> der am 23. Oktober erschienene, 2. Langspieler der Schweden vor mir und auf mich warten <strong>8 Tracks</strong> mit einer <strong>Spielzeit</strong> von <strong>50 Minuten.</strong></p>
<h2>Sehr abwechslungsreich aber immer schwer und melancholisch</h2>
<p>Mit Sirene geht es auch gleich mit dem Opener <strong>Girl With The Raven Mask</strong> los. Fette Riffs und eine dunkle aber sanfte Stimme, die einem direkt den Schauer über den Rücken jagt. Jeannie-Ann Smith klingt zum Glück nicht nach Operette oder zu theatralisch, wie es Frauen in dem Genre gern tun. Ihre sehr variable Stimme nutzt sie ebenfalls als Instrument und setzt hier und da kleinere Akzente &#8211; ohne zu dominant über die Musik zu erscheinen.</p>
<p>Schön schwer geht es mit <strong>The January Sea</strong> weiter. Bei schleppenden <strong>50 BPM</strong> und einer sehr feinen Komposition, die auch dank fetter Orgel sehr abwechslungsreich durch die Boxen wabert merkt man schnell wie die Gedanken beginnen abzuschweifen &#8211; hier wird eine Geschichte erzählt, die mit ihren Breaks und unterschiedlichen Themen schon fast episch erscheint.</p>
<p><strong>Pearls and Coffins</strong> erinnert mich an die tragend schöne Nummer <strong>Summer Wine</strong> von HIM-Sänger Ville Valo und Natalia Avalon und lebt von seiner 70er Jahre Stimmung.</p>
<p>Fast <strong>psychedelisch</strong> kommt dann <strong>Hypnotized</strong> daher, was sich nicht nur musikalisch sondern auch über die Gesangslinie widerspiegelt, während <strong>Ghostlight</strong> eher wieder mit schweren Gitarren-Riffs daher brät. Aber auch hier geben die psychedelisch <strong>atmosphärischen</strong> Breaks den Songs die ein oder andere Wendung.</p>
<p>Mit <strong>Run Killer Run</strong> hören wir die erste Up-Tempo Nummer des Silberlings, die so auch als Soundtrack zu einem James Bond Film verwendet werden kann-darf-soll-muss. Hier darf sich Drummer <strong>Lasse</strong> <strong>Sköld</strong> auch richtig austoben. Auch die Hammond-Orgel von <strong>Carl Westholm</strong> liefert hier den für diese Band typischen Sound und trägt uns in eine andere Zeit.</p>
<p>Zu guter Letzt wird es mit <strong>Iron Mule</strong> und <strong>The Master Thief</strong> noch mal melancholisch und schwer, wobei Iron Mule zum Schluss hin noch etwas an Geschwindigkeit gewinnt und mit einem sehr geilen <strong>Orgelthema</strong> den Klangteppich noch mal schön flauschig macht.</p>
<p>Tales From The Crypt, Adams Family oder James Bond &#8211; egal, auf dieser CD könnte jeder Song ein <strong>Soundtrack</strong> von diesen Filmen/Serien sein und der Gedanke hat mich die komplette Zeit nicht los gelassen. Dieses Album hat mich vom ersten Song an gefangen &#8211; die <strong>meditative</strong> Stimmung hielt auch nach Ende von <strong>The Girl With The Raven Mask</strong> noch lange an.</p>
<p>Absoluter <strong>Kaufbefehl</strong> für diejenigen, die auf gute Stimmen, fette Kompositionen, 70er Jahre Orgel und Gitarren stehen &#8211; <strong>FirstClass-Schweden-Doom!</strong></p>
<p>Das Video zu <strong>Hypnotized</strong> wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten</p>
<div class="video-container"><iframe title="AVATARIUM - Hypnotized (OFFICIAL TRACK &amp; LYRICS)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Qzr21X90eTY?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>Tourdates</h2>
<div class="editable richtext div_12 "><strong>AVATARIUM</strong> die neuen Songs auch auf Tour mit folgenden Vorgruppen präsentieren:<strong><br />
THE VINTAGE CARAVAN, HONEYMOON DISEASE</strong></div>
<p class="editable richtext div_12 ">18.11.  DK       Lyngby – Templet<br />
19.11.  D         Hamburg – Klubsen<br />
20.11.  D         Essen – Turock<br />
21.11.  NL        Eindhoven – Speedfest<br />
23.11.  D         Frankfurt – Das Bett<br />
24.11.  CH       Pratteln – Z7<br />
25.11.  D         Munich – Backstage<br />
26.11.  D         Leipzig – Moritzbastei<br />
27.11.  A          Wien – Szene<br />
28.11.  A          Innsbruck – Weekender<br />
29.11.  D         Berlin – Bi-Nuu</p>
<h2 class="editable richtext div_12 ">Lineup</h2>
<p>Leif Edling | Bass<br />
Marcus Jidell | Gitarre<br />
Lasse Sköld | Schlagzeug<br />
Jennie-Ann Smith | Gesang<br />
Carl Westholm | Keyboards</p>
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