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	<title>Mark Farner &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Ronnie Montrose posthum mit &#8217;10&#215;10&#8242; (VÖ: 29.09)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2017 16:47:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 29.10.2017 erscheint &#8217;10&#215;10&#8242; via Rhino Records und wir konnte schon vorab reinhören. Ronald Douglas Montrose starb leider schon am 03.03.2012 an den Folgen einer Schussverletzung, die er sich selbst zugefügt hatte. Jedoch arbeitete Montrose an&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am<strong> 29.10.2017 </strong>erscheint<strong> &#8217;10&#215;10&#8242; </strong>via<strong> Rhino Records </strong>und wir konnte schon vorab reinhören.</p>
<p><strong>Ronald Douglas Montrose</strong> starb leider schon am 03.03.2012 an den Folgen einer Schussverletzung, die er sich selbst zugefügt hatte.</p>
<p>Jedoch arbeitete <strong>Montrose</strong> an einem weiteren Soloalbum, dessen Vollendung er jedoch nicht mehr erleben konnte. Der Albumtitel <strong>&#8217;10&#215;10&#8242;</strong> bedeutet, das <strong>Montrose</strong> 10 verschiedene Songs mit 10 unterschiedlichen Sängern aufnehmen wollte. Keine Geringeren als <strong>Ricky Phillips</strong> (Bass &#8211; Styx, Bad English) und <strong>Eric Singer</strong> (Drums &#8211; Kiss) waren an diesem Projekt beteiligt. <strong>Phillips</strong> hat nun das Album mit den verschiedensten Sängern und Gitarristen vollendet.</p>
<h3>&#8217;10&#215;10&#8242; von Ronnie Montrose rockt</h3>
<p><strong>Eric Martin</strong> (Mr. Big) ist der Sänger, der mit dem ersten Song <strong>&#8218;Heavy Traffic&#8216;</strong> den Reigen der Vokalisten eröffnet. Als Gitarrist fungiert am Sechssaiter <strong>Y&amp;T&#8217;s Dave Meniketti</strong>. Der Song beginnt mit einem Shout seitens <strong>Martin</strong> und ein fettes Gitarrenriff setzt direkt darauf ein. Der Track würde genauso gut auf einem <strong>Mr. Big-Album</strong> passen. <strong>Meniketti</strong> spielt ein dem Tempo des Songs angepasstes Solo, das wie immer auf seiner Les Paul entstanden ist. Ein sehr eingängiger, melodiöser Song.</p>
<p>Beim folgenden <strong>&#8218;Love Is An Art&#8216;</strong> spielt <strong>Rick Derringer</strong> die Gitarre und den Gesang plus Saxophon übernimmt der 70-jährige <strong>Edgar Winter</strong>. Im Mittelteil tragen Saxophon und Gitarre ein Duell aus. Der rauchige Gesang von <strong>Winter</strong> passt vorzüglich zu dem bluesgetränkten Titel.</p>
<h3>Weltbekannte Gitarristen und Sänger</h3>
<p>Die <strong>Überraschung des Albums</strong> kommt mit dem nächsten Track <strong>&#8218;Color Blind&#8216;</strong>, da sich dort <strong>Sammy Hagar</strong> als Sänger betätigt.<strong> Hagar</strong> war ja bekanntlich Teil der Band <strong>Montrose</strong> und veröffentlichte aber mit dieser lediglich das Debütalbum von 1973. Danach trennte man sich im Streit. Jedoch lies es sich <strong>Hagar</strong> nicht nehmen, auf diesem Longplayer seinem früheren Freund Montrose zu Ehren, einen Track einzusingen. <strong>Toto&#8217;s Steve Lukather</strong> bedient hier die Gitarre und der Song lebt von der Spielfreude seitens der beiden zuvor genannten.</p>
<p><strong>&#8218;Still Singin&#8216; With The Band&#8216;</strong> beginnt sehr heavy. Kein Wunder, denn nun darf <strong>Glenn Hughes</strong> ran. Dessen Stimmvolumen ist sicherlich bestens bekannt und hier kann er sich erneut profilieren. Austoben kann sich <strong>Phil Collen</strong> an der Leadgitarre und dezenter <strong>Jimmy &#8218;Z&#8216; Zavala</strong> an der Mundharmonika. Der Track rockt so richtig ab und zu schade, das man dieses Line-Up niemals live hören wird.</p>
<h3>Rockin&#8216; And Rollin&#8216;</h3>
<p><strong>Tommy Shaw</strong> singt den gefühlvollen Song<strong> &#8218;Strong Enough&#8216;</strong> mit Unterstützung eines Backgroundchores. Hier bleibt <strong>Montrose</strong> auch der einzige an der Gitarre und es gibt auch kein Solo, da es zu diesem Lied anscheinend nicht passte.</p>
<p>Eine <strong>weitere freudige Überraschung</strong> für mich ist es, das <strong>Mark Farner</strong> bei <strong>&#8218;Any Minute&#8216;</strong> den Leadgesang übernimmt. Seine Stimme ist auch heutzutage immer noch präzise und wie in besten <strong>Grand Funk Railroad</strong>-Zeiten kräftig! Der Track rockt auch mächtig aus den Boxen, wie auch der nachfolgende&#8230;</p>
<p><strong>Joe Bonamassa</strong> bedient jetzt die Gitarre und tobt sich auf ihr aus. <strong>Ricky Phillips</strong> singt bei <strong>&#8218;The Kingdome&#8217;s Come Undone&#8216;</strong> und spielt zudem den Viersaiter schnell und druckvoll. Man höre hier den Mittelteil, wo <strong>Bonamassa</strong> sein Solo spielt. Ich gebe ja zu, das ich <strong>Bonamassa&#8217;s</strong> Spiel sehr mag.</p>
<p><strong>Aerosmith&#8217;s Brad Whitford</strong> mit fettem Gitarrensound und <strong>Bruce Turgon</strong> als Sänger bestimmen den nächsten Song <strong>&#8218;One Good Reason&#8216;</strong>. Der Fuß stampft unweigerlich mit, den es rockt und rollt. Erwähnen muss ich halt die anderen, mir teilweise unbekannten Musiker und Backgroundsänger/Innen, welche vorzügliche Arbeit geleistet haben.</p>
<h3>Fette Gitarren und grandiose Sänger</h3>
<p>Und wieder ist es ein alter Bekannter seitens <strong>Montrose</strong>, welcher auf dem nächsten Song <strong>&#8218;Head On Straight&#8216;</strong> rocken darf. Die Rede ist von <strong>Davey Pattison</strong>, welcher 1979-2000 bei <strong>Gamma</strong> als Sänger fungierte. <strong>Gamma</strong> war eine Band, welche ebenfalls von <strong>Ronnie Montrose</strong> gegründet worden war. Die Leadgitarre übernimmt hier <strong>Marc Bonilla</strong>, welcher wieselflink über die Saiten huscht, was ich so kaum von ihm kenne.</p>
<p>Den Abschluß des Albums macht der Song <strong>&#8218;I&#8217;m Not Lying&#8216;</strong>, welcher von <strong>Gregg Rolie</strong> gesungen wird. <strong>Tom Gimbel</strong> fügt ein gefühlvolles Solo auf der Gitarre dazu und <strong>Lawrence Gowan</strong> bedient hier die Keyboards.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Ein durchaus <strong>grandioses Album</strong>, welches dem Melodic-/Rockfan ans Herz gelegt werden kann. <strong>Ronnie Montrose</strong> hätte sicherlich seine Freude daran gehabt, dieses Spätwerk selbst vervollständigt zu haben. Jeder einzelne Song kann hier als Anspieltip genommen werden.</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B074HJM7Z5&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;10&#215;10&#8243;]</p>
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		<title>Grand Funk Railroad &#8211; Trunk Of Funk Vol.1&#038;2 (bereits erschienen)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2017 18:47:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Craig Frost]]></category>
		<category><![CDATA[Don Brewer]]></category>
		<category><![CDATA[Grank Funk Railroad]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Farner]]></category>
		<category><![CDATA[Mel Schacher]]></category>
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		<category><![CDATA[Trunk Of Funk Vol.1&2]]></category>
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					<description><![CDATA[Grand Funk Railroad &#8211; Trunk Of Funk Vol.1&#38;2 (bereits erschienen) Die beiden &#8218;Trunk Of Funk Vol.1&#38;2&#8216; Boxen, haben an sich schon eine gute Namensbedeutung. Grand Funk Railroad, gegründet in Michigan 1969, nannten sich erst&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Grand Funk Railroad &#8211; Trunk Of Funk Vol.1&amp;2 (bereits erschienen)</p>
<p>Die beiden <strong>&#8218;Trunk Of Funk Vol.1&amp;2&#8216;</strong> Boxen, haben an sich schon eine gute Namensbedeutung. <strong>Grand Funk Railroad</strong>, gegründet in Michigan 1969, nannten sich erst <strong>The Grand Trunk Railroad</strong>, beeinflusst durch die dortige Eisenbahn . <strong>Terry Knight</strong> war ihr damaliger Manager, der einen Song geschrieben hatte mit dem Namen <strong>&#8218;Grand Funk Railroad&#8216;</strong>. Dieser wurde dann schlussendlich zum Gruppennamen und <strong>Knight</strong> war es auch, der ihnen einen Plattenvertrag bei <strong>Capitol Records</strong> einbrachte. Durch ihren ersten Liveauftritt beim berühmten <strong>Atlanta Pop Festival</strong> im Jahre 1969, konnte die Band die Geldgeber überzeugen und ihre erste Scheibe<strong> &#8218;On Time&#8216;</strong> herausbringen.<strong> Grand Funk Railroad</strong> bestand aus <strong>Mark Farner</strong> (Guitar/Harmonica/Keyboards, Lead-Vocals), <strong>Mel Schacher</strong> (Bass) und <strong>Don Brewer</strong> (Drums/Vocals).</p>
<h3>&#8218;Trunk Of Funk Vol.1&amp;2&#8216; ist Value for Money</h3>
<p>In dem ersten und auch im zweiten der beiden Box-Sets, befinden sich jeweils 6 Veröffentlichungen in den zumeist original gehaltenen Klappcovern. Ein Booklet, wo sich alles lesenswerte erfahren lässt, befindet sich in jeder Box. Den einzelnen CDs liegt keines bei.</p>
<p>Den Anfang macht natürlich das &#8217;69er-Album <strong>&#8218;On Time&#8216;</strong>.  Der Opener der Scheibe, welcher viele Jahre auf jedem Konzert der Band gespielt wurde, ist <strong>&#8218;Are You Ready?&#8216;.</strong> <strong>&#8218;T.N.U.C.&#8216;</strong> ist ein Song, in dem sich vor allem Drummer<strong> Brewer</strong> in einem langen Solo austoben darf. Heutzutage ist sowas auf einer Studiolangrille nicht mehr vorstellbar. <strong>&#8218;Heartbreaker&#8216;</strong> steigert sich von anfangs balladesken Tönen hinüber zu pompösen und harten Klängen. Der Song ist einer der beliebtesten <strong>Grand Funk</strong> Titel, seinerzeit und auch noch heute. <strong>&#8218;Into The Sun&#8216;</strong>, mit knapp 7 Minuten Laufzeit, ist ein Hammersong. Gerade durch solche Songs wurden <strong>Grand Funk Railroad</strong> anfangs gefeiert ohne Ende. Das Stück steigert sich immer mehr und <strong>Mark Farner</strong> malträtiert seine Gitarre unter Zuhilfenahme von Wah-Wah Effekten und voll aufgedrehtem Master-Volume Regler. Die Aufnahmetechnik zur damaligen Zeit hatte sicher schon bessere Ergebnisse zutage gefördert. Die ersten <strong>Grand Funk Railroad</strong> Scheiben wurden ähnlich der <strong>Beatles</strong>-Aufnahmen gestaltet. Drums und Bass waren komplett auf der linken oder rechten Seite bei der Stereoaufnahme zu hören. Und auf der jeweils anderen der Gesang und die Gitarre. Die Gitarre wurde dann schon mal von links nach rechts verschoben, was ja seinerzeit üblich war.</p>
<h3><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-49132" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/08/Grand-Funk-Trunk-Of-Funk-Vol1-300x265.jpg" alt="" width="402" height="355" /></h3>
<h3>Volles Master-Volume und verzerrter Bass</h3>
<p>Gewünscht hätte ich mir persönlich, wenn der Sound in dieser Auflage neu remixt worden wäre. Ist sicher nicht jedermanns geschmack, aber ich erwähne gerne das<strong> Beatles-Remaster</strong> von <strong>Sgt. Pepper</strong>, was vorzüglich gelungen ist. An dieser Stelle sei erwähnt, das es sich um die gleichen Aufnahmen handelt, welche schon 2002 veröffentlicht wurden. Lediglich eine <strong>Handvoll &#8217;neuer&#8216; unveröffentlicher Tracks</strong> hat es in die Box-Sets geschafft.</p>
<p>Schon wenige Monate nach der ersten Scheibe, erschien <strong>&#8218;Grand Funk&#8216;</strong> 1970. Der Sound wurde hier ausgewogener gemixt und insgesamt klang es noch härter und druckvoller als auf dem Debüt. <strong>&#8218;In Need&#8216;</strong> und <strong>&#8218;Inside Looking Out&#8216;</strong>, bilden hier die Höhepunkte und waren auch lange in den Liveauftritten der Band involviert. <strong>Farner</strong>, setzte bei<strong> &#8218;In Need&#8216;</strong> auch die Mundharmonica ein, welches dem Sound von <strong>Grand Funk</strong> noch eine kleine spezielle Note verlieh. Überhaupt war diese Band live unverschämt laut. <strong>Mel Schacher</strong> spielte seinen Jazz Bass mit einem speziellen Tonabnehmer und zudem standen 4 2&#215;15&#8242; Lautsprecher Boxen in seinem Rücken. Zudem wurde wohl noch ein Overdrive hinzugeschaltet. Das alles machte seinen Sound aus, der ähnlich dem von <strong>Mountain&#8217;s Felix Pappalardi</strong> war. Anspieltips auf <strong>&#8218;Grand Funk&#8216;</strong> sind die schon zuvor erwähnten Titel und <strong>&#8218;Winter And My Soul&#8216;</strong> oder auch <strong>&#8218;Got This Thing On The Move&#8216;</strong>. Zwei <strong>Bonustracks</strong> haben es auf diese Scheibe geschafft. Eine Demoversion von <strong>&#8218;Nothing Is The Same&#8216;</strong> und eine längere Aufnahme von <strong>&#8218;Mr. Limousine Driver&#8216;</strong>.</p>
<h3>Drei Alben in einem Jahr</h3>
<p>Im Jahre 1970 erschienen dann noch <strong>&#8218;Closer To Home&#8216;</strong> und das erste Livealbum, schlicht auch<strong> &#8218;Live Album&#8216;</strong> benannt. Auf <strong>&#8218;Closer To Home&#8216;</strong> befindet sich &#8218;der&#8216; <strong>Grand Funk</strong> Titel überhaupt: <strong>&#8218;I&#8217;m Your Captain&#8216;</strong>. Dieser Track war ungewöhnlich für <strong>Grand Funk</strong>, denn er hatte Möwengezwitscher inne und auch eine Flöte, welche zudem noch von Streichern unterstützt wurde. Bei <strong>&#8218;Mean Mistreater&#8216;</strong> kam ein Mellotron zum Einsatz. Auf dem Cover sind <strong>Mark</strong>, <strong>Don</strong> und <strong>Mel&#8217;s</strong> Köpfe in schwarz/weiss zu sehen. Lediglich ihre Augenpaare wurden farbig gemacht. <strong>Bonustracks</strong> gibt es in Form von drei Liveaufnahmen aus dem Jahr 1970 von einem Auftritt in Orlando und einem alternativen Mix von<strong> &#8218;Mean Mistreater&#8216;</strong>.</p>
<p>Das <strong>&#8218;Live Album&#8216;</strong> sollte man einmal gehört haben. Es ist unverfälscht und ich kann mich noch erinnern, wie es seinerzeit auf einer einfachen Anlage geklungen hat. Laut, brachial und kaum verständlich. Das Publikum wurde sehr laut in den Mix einbezogen und auch die Aufnahme der Band ist klanglich nicht auf der Höhe der Zeit gewesen. Im<strong> Remaster</strong> hat man dieses etwas angeglichen und dadurch klingt es heute viel besser als im Jahre &#8217;70. Auf jeden Fall anhören, denn nur so kann man erahnen, mit welchem Sound <strong>Grand Funk Railroad</strong> damals auf der Bühne spielten.</p>
<h3>Urzeitmenschen und Silberdollar</h3>
<p>1971 erschien <strong>&#8218;Survival&#8216;</strong> mit einem sehr umstrittenen Cover. Die Band saß in einer Höhle, lediglich mit wenig Fellbekleidung. <strong>Farner</strong> saß auf einem Bärenfell und hielt einen großen, blutigen Knochen in der Hand. Auch <strong>Brewer</strong> hatte einen und <strong>Schacher</strong> lief mit einer Axt durch den Hintergrund. Dies soll jedoch nicht die Qualität des Albums schmälern, denn auf diesem befinden sich einige Höhepunkte. Angefangen mit <strong>&#8218;Country Road&#8216;</strong>, einem Midtempo-Song. Ein Coversong von <strong>Traffic</strong> befindet sich ebenfalls auf dem Longplayer.<strong> &#8218;Feelin&#8216; Alright&#8216;</strong> ist in der <strong>Grand Funk</strong>-Fassung härter und passt vorzüglich in die Playlist der Band. Und anscheinend haben seinerzeit die <strong>Rolling Stones</strong> viele Bands ermutigt, Coverversionen anzufertigen. <strong>&#8218;Gimme Shelter&#8216;</strong> ist ein ganzes Stück härter und bläst nur so durch die Boxen. Ganze <strong>5 Bonustracks</strong> sind zudem enthalten. Drei frühe Versionen der Songs <strong>&#8218;Jam (Footstompin&#8216; Music)&#8216;</strong>, <strong>&#8218;All You&#8217;ve Got Is Money&#8216;</strong> und<strong> &#8218;Feelin&#8216; Alright&#8216;,</strong> plus dem zuvor unveröffentlichtem <strong>&#8218;I Can&#8217;t Get Along With Society&#8216;</strong>.</p>
<h3>Mark, Don &amp; Mel auf dem Höhepunkt</h3>
<p>Ein weiteres Album erschien 1971 in Form des amerikanischen Silberdollars. Die Erstauflage der Vinylscheibe von <strong>&#8218;E Pluribus Funk&#8216;</strong> ist heutzutage sehr gesucht. Auf dem Cover befinden sich Mark, <strong>Don</strong> und <strong>Mel</strong> in der Mitte und der Schriftzug <strong>&#8218;Grand Funk Railroad&#8216;</strong> umrahmt sie.<strong> &#8218;Footstompin&#8216; Music&#8216;</strong>, <strong>&#8218;People Let&#8217;s Stop The War&#8216;</strong> und <strong>&#8218;Upsetter&#8216;</strong> sind die ersten Anspieltipps. Hier wurde auch der Sound stereomäßig zur Mitte gelegt, was meiner Meinung nach schon eher hätte stattfinden sollen. Vier <strong>Bonustracks</strong> von der &#8217;71er US-Tour befinden sich zudem darauf. <strong>Grand Funk Railroad</strong> spielten in Deutschland nur zweimal und zwar im Jahre 1971 und 1975, bei nur wenigen Konzerten. Der Großteil ihrer Konzerte bestritt die Band nur in den USA, wo sie ja auch ihre größten Erfolge feierten.<strong> &#8218;E Pluribus Funk&#8216;</strong> erreichte <strong>Platz 5</strong> in den <strong>Billboard Charts</strong> und war zudem ihr zweiterfolgreichstes.</p>
<h3>Ein Sound ändert sich</h3>
<p>Mit einem vierten Mitglied, begaben sich <strong>Grand Funk Railroad</strong> 1972 ins Studio, um dort ihre nächste Scheibe aufzunehmen. Der Keyboarder heißt <strong>Craig Frost</strong> und das Album <strong>&#8218;Phoenix&#8216;</strong>. Ja, wie der Phoenix aus der Asche, stieg <strong>Grand Funk</strong> empor. Ihrem Manager <strong>Terry Knight</strong> wurde schon zuvor gekündigt und ein jahrelanger Rechtsstreit endete in einem Vergleich.</p>
<p>Wir sind nun bei der zweiten <strong>&#8218;Trunk Of Funk&#8216;</strong>-Box. Durch den Einzug der Keyboards wurde der Sound schon stark verändert. Der Sound war nicht mehr härtemässig so präsent. Seichtere Töne flossen immer mehr ein und <strong>Mark Farner&#8217;s</strong> Gitarrenspiel ordnete sich teilweise mehr unter. Einzig <strong>&#8218;Flight Of The Phoenix&#8216;</strong> und <strong>&#8218;Rock &#8218;N Roll Soul&#8216;</strong> ließen die alte Härte teils wieder aufkommen.</p>
<p>Mit dem Album <strong>&#8218;We&#8217;re An American Band&#8216;</strong> ging es dann weiter runter, weg vom alten Sound aus den Anfangstagen. Das der Titeltrack des Albums als Single ein großer Erfolg war, ist wohl eher dem Patriotismus zu verdanken. Produziert wurde die Scheibe von <strong>Todd Rundgren</strong> und wohl dank der Single auch ihr erfolgreichstes Album, was der <strong>2. Platz</strong> in den Charts belegte. Anspieltipps sind <strong>&#8218;We&#8217;re An American Band&#8216;</strong>, <strong>&#8218;Black Locorice&#8216;</strong> und <strong>&#8218;Loneliest Rider&#8216;</strong>.</p>
<h3><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-49133" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/08/Grand-Funk-Trunk-Of-Funk-Vol2-300x265.jpg" alt="" width="410" height="362" /></h3>
<h3>Und es geht weiter runter</h3>
<p>Im Gegensatz zu den Anfangsjahren brachte <strong>Grank Funk</strong> jetzt nur noch ein Album pro Jahr heraus. <strong>&#8218;Shinin&#8216; On&#8216;</strong> von 1973 hatte einen großen Singlehit <strong>&#8218;The Loco-Motion&#8216;</strong>, welches eine Coverversion von Little Eva aus dem Jahre 1962 war. Damit landete <strong>Grand Funk</strong> einen <strong>Nummer 1 Hit</strong> in den Staaten. Das Album selber wurde erneut produziert von<strong> Todd Rundgren</strong>, welcher auch Gitarre spielt auf dem Track <strong>&#8218;Carry Me Through&#8216;</strong>. Das Album strotzt nur so von Weichgespültem und richtige Höhepunkte befinden sich nicht darauf, meiner Meinung nach. Da ist <strong>&#8218;Destitute And Losin&#8220;</strong>, als <strong>Bonustrack</strong> einer Single B-Seite, der beste Song. Das Cover war in 3D gehalten und mittels beigefügter Rot/Grün Brille auch entsprechend betrachtet werden. Ein Gimmick halt&#8230;</p>
<p>Der Niedergang geht weiter in Form des nächsten Albums <strong>&#8218;All The Girls In The World Beware&#8216;</strong> aus dem Jahre 1975. Das Cover allein ist schon harter Tobak. Die Haupte der vier Bandmitglieder wurden auf die seinerzeits angesagten Bodybuilder <strong>Arnold Schwarzenegger</strong> und <strong>Franco Columbo</strong> gesetzt. Das Album hatte einen Hit vorzuweisen, eine Coverversion von <strong>Soul Brother Six&#8217;s &#8218;Some Kind Of Wonderful&#8216;</strong>. Überhaupt ist das Album nicht mehr rockig, sondern eher dem Soul gewidmet.</p>
<h3>Das Ende kündigt sich an</h3>
<p>Das zweite <strong>Grand Funk</strong> Live-Album kam noch 1975 heraus, es konnte jedoch den Abstieg der Band nicht mehr verhindern. Live sicher noch und dank ihrer vielen guten Tracks, eine gute Investition. Jedoch gingen die Fans scharenweise und so blieb es nicht aus, das sich <strong>Grand Funk</strong> schon vor den Erscheinen ihres Albums <strong>&#8218;Born To Die&#8216;</strong> 1975 auflösten. Erneut steigerte man sich in Geschmackslosigkeit seitens des Covers, denn dort lagen alle vier in offenen Särgen. Sinnbildlich haben sie sich eh mit Erscheinen des Albums das Grab geschaufelt, in dem man <strong>Grand Funk</strong> beerdigte.</p>
<p><strong>&#8218;Caught In The Act&#8216;</strong> klingt seitens der Band nicht mehr so frisch und druckvoll und die Songs auf <strong>&#8218;Born To Die&#8216;</strong> haben nicht mehr wirklich was von den alten<strong> Grand Funk</strong>. Einzig <strong>&#8218;Sally&#8216;</strong>, ein fröhlicher Popsong und<strong> &#8218;Genevieve&#8216; </strong>können etwas versöhnen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Für <strong>Grand Funk</strong> Fans nichts neues, da schon das meiste Material bei den 2002 erschienenen Remastern veröffentlicht wurde. Für Leute, welche <strong>Grand Funk</strong> noch gar nicht kennen und sich über das fast komplette Gesamtwerk der Band ein Bild machen möchten, denen seien diese <strong>&#8218;Trunk Of Funk Vol.1&amp;2&#8216;</strong>&#8211; Box Sets wärmstens empfohlen, wenn auch mit leichten Abstrichen bei den letzten Alben!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B071Z3H7Q6&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Trunk Of Funk, Vol.1 (6CD Box)&#8220;]</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B072FBYPWT&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Trunk Of Funk, Vol.2 (6CD Box)&#8220;]</p>
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