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	<title>Nine Years of Blood &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>CRUACHAN mit neuem Album: Nine Years Of Battle (VÖ: 27.04.2018)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2018 15:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[25jähriges Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Cruachan]]></category>
		<category><![CDATA[Nine Years of Blood]]></category>
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					<description><![CDATA[CRUACHAN feiern in diesem Jahr ihr 25jähriges Jubiläum. Bei so einem Jubiläum bin ich natürlich noch mehr gespannt als ich es sonst wäre, was das neue und  8. Album der Band bringen wird: Altbewährtes&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>CRUACHAN stehen seit einem Vierteljahrhundert für den <strong>Celtic Folk Black Metal</strong>. Man darf also Geigen und Flöten erwarten. Ebenso aber auch Blastbeats und wilde Schreie.</p>
<h3>Neun Jahre Krieg</h3>
<p><strong>Nine Years Of Blood</strong> ist ein Konzeptalbum, das sich mit dem <strong>Krieg zwischen Irland und England</strong> in den Jahren 1593 bis 1603 beschäftigt. Es geht um Helden und Triumphe aber auch um Schurken und Niederlagen.</p>
<p>Der rein instrumentale Opener  <strong>I Am Tuan</strong> ist eine remasterte Version des Songs vom Album <strong>Tuatha na Gael (1995).</strong> In der neuen Version stehen allerdings die <strong>energischen Gitarrenriffs</strong> mehr im Vordergrund als beim Original. Die Folkelemente wurden zugunsten des Black Metal zurück gestellt, was den Song kraftvoll und massiv macht. Man bekommt hier schon einen Eindruck davon, worauf CRUACHAN mit den elf folgenden Songs hinaus wollen: <strong>dem Kriegergeist Hymnen singen</strong>.</p>
<p>Der nächste Song <strong>Hugh O’Neill – Earl of Tyrone</strong> ist dem Clanführer gewidmet, der in dem besungenen Krieg eine führende Rolle im Widerstand gegen die englischen Truppen einnahmen. Entsprechend martialisch kommt der Song daher. Mit <strong>metallischem Gerassel und schnellen Schlagzeugparts</strong>, die die Grundlage für einen <strong>bösartigen Gesang</strong> bieten, der sich mit Gitarrenriffs abwechselt, die dann von Flöten zu einer <strong>schönen Melodie</strong> entwickelt werden. Um kurz darauf wieder vom Gesang zerstört zu werden.</p>
<p><strong>Blood and Victory</strong> startet mit schwerem Riffing und einem richtig <strong>dunklen Sound</strong>. Das Tempo zieht an und man sieht regelrecht, wie die Horden aufeinander zustürmen. Und dann auf einmal:<strong> ruhige Geigenmomente und ein fast tanzbarer Rhythmus</strong>. Aber auch hier wird die aufziehende Idylle durch den rauen Gesang wieder zerstört.</p>
<h3><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-61544 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/Cruachan_Cover-300x300.jpg" alt="Cruachan" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/Cruachan_Cover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/Cruachan_Cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/Cruachan_Cover-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/Cruachan_Cover-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/Cruachan_Cover-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/Cruachan_Cover-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/Cruachan_Cover-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/Cruachan_Cover.jpg 1400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Balladen und Mythen</h3>
<p><strong>Queen of War</strong> ist eine <strong>wunderschöne Ballade</strong>. Hier wird in Folk-Manier eine Geschichte erzählt. Der Gesang wird von der Geige begleitet. Nach und nach finden sich die anderen Instrumente ein und greifen die Melodie auf, bis sie vielstimmig und eindrucksvoll klingt.  Der Song handelt von <strong>Morrígan,</strong> einer mythischen Frauengestalt, die in den keltischen Sagen eng mit Kampf und Krieg verbunden ist.</p>
<p>Schlachtengetümmel leitet <strong>The Battle of the Yellow Ford</strong>  ein. Die Vocals bilden einen mehrstimmigen Gesang, der an mittelalterliche Gesänge erinnert. Die Gitarren greifen den traditionellen Rhythmus in ihren Riffs auf. Wenn die Geigen hinzu kommen, nimmt auch das Pathetische zu.</p>
<p><strong>Cath na Brioscai</strong> setzt dies fort. Nur dass hier die <strong>Black Metal Elemente</strong> kräftiger genutzt werden. Bis zum Ende hin dann doch wieder das folkloristische Lied gewinnt.</p>
<p><strong>The Harp, the Lion, the Dragon and the Sword</strong> hat alles, was einen <strong>Pagan Folklore Metal Song</strong> ausmacht: sich aufbauenden mehrstimmigen Gesang, Geigen, die ein Tanzlied spielen. Und da hinein brechen schwere Riffs und hämmerndes Schlagzeug. Es klingt wie ein <strong>mittelalterlicher Markt</strong>, mit Musikern auf einer Bühne, vor der betrunkene Krieger tanzen.</p>
<p><strong>An Ale Before Battle</strong> entführt den Hörer in ein Gasthaus: noch wird gelacht und getrunken. Ein letztes Bier, bevor die Schlacht weitergeht.</p>
<h3>Niederlage, Stolz und Rebellion</h3>
<p>Der wieder instrumentale Titelsong <strong>Nine Years Of Blood</strong> begleitet die Krieger immer noch leichtfüßig auf ihrem Weg.</p>
<p>Da <strong>The Siege Of Kinsale</strong> von der Niederlage der irischen Truppe gegen die Engländer handelt. Ich hatte einen grimmigen und kriegerischen Song erwartet. Über die Hälfte des Stückes ist instrumental gehalten, bis dann ein wütender Gesang einsetzt, der in einem Schrei endet.</p>
<p>Eigentlich hätte das Album hier zuende sein können: <strong>die Schlacht ist verloren</strong>, die Niederlage verheerend. Aber es folgen noch zwei weitere Lieder.</p>
<p>In  <strong>Flight Of The Earls</strong> wird davon erzählt, dass der eingangs besungene Hugh O&#8217;Neill ins Exil gehen muss. Dazu wird die <strong>traditionelle Form des irischen Liedes</strong> verwendet. Dann brechen wieder die knüppelnden Drums ein und machen mit den Geigen trotzig deutlich, dass zwar die Schlacht verloren, aber der Sieg der anderen nur vorübergehend ist.</p>
<p>Auch der letzte Track <strong>Back Home In Derry</strong> ist traditionell gehalten. Zum Abschluss noch einmal ein entschlossener und eindringlicher Song, der nach <strong>Rebellion</strong> klingt.</p>
<h3>Ausgereifter Folk Metal</h3>
<p><strong>Fazit</strong>: <strong>Nine Years Of Blood</strong> ist ein packendes Album, mit dem CRUACHAN <strong>selbstbewusst und technisch überzeugend</strong> metallisch angehauchten Celtic Folk darbieten. Geigen und Flöten fügen sich mit hämmernden Rhythmen, harten Riffs und dunklem Gesang zu einem ausgereiften Folk Metal zusammen. Wer <strong>Melodien, die sonst eher in Pubs gesungen werden</strong>, auf <strong>Black Metal Basis</strong> mag, ist mit dem Album gut bedient. Wer meint, dass Flöten im Metal nichts zu suchen haben, sollte trotzdem reinhören und sich von der Wirkung traditioneller Weisen beeindrucken lassen &#8211; am besten mit einem Glas Ale.</p>
<p><a href="http://www.cruachanireland.com/">CRUACHAN</a> sind:</p>
<p>Keith Fay (Vocals, Electric Guitar, Acoustic Guitar, Keyboard, Tin-Whistle, Bouzouki,</p>
<p>Mandolin, Bodhrán, Percussion)</p>
<p>Kieran Ball (Electric Guitar, Acoustic Guitar)</p>
<p>Eric Fletcher (Bass)</p>
<p>John Ryan  (Violin, Cello, Bowed Bass)</p>
<p>Mauro Frison (Drums, Percussion)</p>
<p><strong>Tracklist</strong></p>
<p>01 I am Tuan<br />
02 Hugh O’Neill – Earl of Tyrone<br />
03 Blood and Victory<br />
04 Queen of War<br />
05 The Battle of the Yellow Ford<br />
06 Cath na Brioscai<br />
07 The Harp, the Lion, the Dragon and the Sword<br />
08 An Ale before Battle<br />
09 Nine Years of Blood<br />
10 The Siege of Kinsale<br />
11 Flight of the Earls<br />
12 Back Home in Derry</p>
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