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	<title>Ozzy &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Don Airey im Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 10:51:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Don Airey ist nicht nur seit über zwanzig Jahren fester Teil von Deep Purple, sondern auch noch solo unterwegs. Vor kurzem, am 28. März 2025 erschien mit &#8222;Pushing To The Edge&#8220; bei earMusic (Edel)&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>Don Airey ist nicht nur seit über zwanzig Jahren fester Teil von Deep Purple, sondern auch noch solo unterwegs</strong>. Vor kurzem, am 28. März 2025 erschien mit &#8222;<strong>Pushing To The Edge&#8220; bei earMusic</strong> (Edel) sein neuester Solostreich. Mit dabei waren unter anderem <strong>Carl Sentence von Nazareth</strong> eine weitere Szenegröße und mit <strong>Simon McBride</strong> war ein weiteres, bekanntes Gesicht mit von der Partie. <strong>Wir hatten die Gelegenheit mit Don zu plaudern und haben noch so viel mehr aus seiner bewegten und langen Karriere erfahren</strong>. Viel Spaß beim Lesen (english version below).</p>



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<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Don Airey über Pushed To The Edge und seine Mitmusiker</h3>



<p><strong>MH</strong>: Hallo Don, und danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Vor ein paar Jahren habe ich das Making Of von &#8222;Turning To Crime&#8220; angeschaut und euch zu sehen, wie viel Spaß ihr hattet und völlig in der Musik aufgegangen seid. Es gab Stellen, an denen du dir einzelne Passagen anhörtest und total hin und weg warst. Da stellt sich die Frage, warum ein weiteres Soloalbum überhaupt nötig ist gar nicht mehr. Weil es in dir steckt. Du musst kreativ sein und Musik machen.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja. Das muss man jeden Tag machen, wenn man gut darin bleiben will. Ich meine, klassische Musiker sagen: Wenn ich einen Tag nicht übe, merke ich es. Wenn ich zwei Tage nicht übe, merken es meine Kollegen. Wenn ich drei Tage nicht übe, merkt es das Publikum.</p>



<p><strong>MH</strong>: Haha, ich glaube, das überschätzt das Publikum. Aber anders als während des Lockdowns, wo ihr von zu Hause aus arbeiten musstet, konntet ihr jetzt gemeinsam proben, üben und Songs schreiben. Wie lief es mit &#8222;Pushed To The Edge&#8220;?</p>



<p><strong>Don</strong>: <strong>Es war 2019</strong>. Sie wollten ein weiteres Soloalbum von mir. Also rief ich Simon an und fragte: „Hast du Lust, noch ein Album zu machen?“ Er sagte: „Ja.“ „Wann?“ Ich sagte: „Fang morgen an.“ Und dann habe ich Carl dazugeholt. Carl kam aus Österreich, wo er lebt. Dann haben wir noch John Finnegan mit ins Studio geholt.<strong> Und wir gingen einfach zwei oder drei Tage ins Studio und verteilten ein paar Sachen</strong>. Carl und ich hatten noch ein paar Songs von einem anderen Projekt übrig. <strong>Also gingen wir die folgende Woche dann für fünf Tage ins Studio und haben zwei Songs pro Tag gemacht</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Das ist eine ziemliche Leistung.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, ja. Ich glaube, das Ding war eine Art Härtetest für die Jungs. Simon sagte, sie würden am Ende des Tages auf den Parkplatz gehen, alles Revue passieren lasen und sich fragen, was der alte Knabe wohl morgen für uns hat.</p>



<p><strong>MH</strong>: Carl zu erwähnen ist gut, denn er ist seit 2008 bei euch.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, ja, das stimmt. Damals haben wir angefangen, zusammenzuarbeiten.</p>



<p><strong>MH</strong>: Aber auf diesem Album habt ihr noch <strong>einen anderen Sänger</strong>?</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, Mitchell Emms.</p>



<p><strong>MH</strong>: Den musste ich googeln, den Namen kannte ich überhaupt nicht.</p>



<p><strong>Don</strong>: Nein, niemand hat von ihm gehört. Aber er hat sich mittlerweile im Musikgeschäft etabliert, weil er nicht mit Rockbands zusammenarbeitet. Kennst du <strong>Strickly Come Dancing</strong>?</p>



<p><strong>MH</strong>: Nein.</p>



<p><strong>Don</strong>: Es ist die größte Show in Großbritannien, die größte Fernsehshow. Er ist in der Band. Er hat also zwei oder drei Jahre damit gearbeitet. Er war bei einer Sendung namens The Voice. Er macht in London alle möglichen Sessions für verschiedene Projekte. Er ist sehr beschäftigt. Er ist erst 26, 27.</p>



<p><strong>MH</strong>: Nun, ich habe zu Mitchell recherchiert, und es war 2013, als er bei The Voice auftrat. Wie kam es also zu eurer Zusammenarbeit?</p>



<p><strong>Don</strong>: Simon kannte ihn. Also, Simon meinte, wir sollten ihn holen. Er ist fantastisch. Oh, wir haben ihn für einen Auftritt geholt. Wir spielten 2018 beim Cambridge York Festival, glaube ich. <strong>Und wir haben ihn als Sänger engagiert. Und er war absolut brillant</strong>. Und er war begeistert. Also blieben wir in Kontakt. Ich liebe, was er auf dem Album gemacht hat, weißt du, besonders &#8222;Edge of Reality&#8220;. Das ist wunderbar. Die Texte sind sehr tiefgründig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Don Airey über seine Zeit mit Ozzy und Judas Priest</h3>



<p><strong>MH</strong>: Die Texte kannte ich noch nicht. Aber ich konnte mir das Album ein paar Mal anhören. Und es ist wirklich heavy&#8230; Und ehrlich gesagt, als ich mir das Album anhörte, dachte ich: Oh, das ist echt heftiger Stoff. Und beim ersten Mal hörte ich noch heftiger als das letzte Purple-Zeug. Also habe ich dich gegoogelt und dachte: Oh … ich wusste ja, dass du schon einiges gemacht hast, aber es stellte sich heraus, dass es noch viel mehr und sogar noch beeindruckendere Sachen gab, als ich dachte. <strong>Du hast die Keyboardparts für zwei Songs auf dem Painkiller-Album mit Judas Priest eingespielt</strong>. Und dann wurde vor ein paar Jahren bekannt, <strong>dass du auch die Bassparts für das Album im Studio eingespielt hast</strong>.</p>



<p><strong>Don</strong>: Danke. Ich kann mich nicht genau erinnern. Ich weiß, dass Ian Hill krank war. Ich glaube, er war im Krankenhaus, aber darüber wurde Stillschweigen bewahrt. Und sie sagten, ich glaube, er hat nur auf zwei oder drei Tracks Bass gespielt. <strong>Und so habe ich ausgeholfen bis er wieder gesund war, damit sie die Gitarrensoli machen konnten</strong>, um es etwas voller klingen zu lassen. <strong>Das interessiert mich nicht</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Es war so ein ikonisches Metal-Album. Und bis vor ein paar Jahren wusste niemand, welchen Anteil du daran hattest.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ich meine, ich bin auf ein paar Tracks als Keyboarder dabei. Aber ja, es war so eine nette Truppe. Weißt du, Glen und Kenny sind einfach wundervolle Menschen. Rob auch. Weißt du, er ist ziemlich einschüchternd, Rob. Weil er sich damals den Kopf rasiert und viel zugenommen hat. Aber wenn man mit ihm spricht, ist er einfach der netteste Mensch überhaupt.</p>



<p><strong>MH</strong>: Schon vorher hast du mit Ozzy an einigen Alben und Tourneen mitgewirkt. <strong>Mr. Crowley, das Keyboard-Intro ist auch so ikonisch</strong>. Aber du wurdest dafür auf dem Album nicht erwähnt.</p>



<p><strong>Don</strong>: Nein. Es ist manchmal ein hartes Leben.</p>



<p><strong>MH</strong>: Wie war es damals, mit Ozzy oder seiner Band zu arbeiten? Wie lief das Songwriting und…</p>



<p><strong>Don</strong>: Nun, es war ein bisschen wie im Wilden Westen. <strong>Du weißt schon, die Heavy-Szene. Es war unsere Underground-Musik. Und das Publikum war anders als im Showbiz. Es war definitiv ein Publikum, das man nirgendwo sonst sehen würde</strong>. Und es war eine Heavy-Metal-Band, eine Heavy-Rock-Band. Es war schwierig, Hotels zu finden. Oder die Hallen&#8230;Weißt du, besonders in Amerika konnten die Union-Crews sehr, sehr schwierig mit der Band sein. Und wenn man sich dann auf die Bühne begibt, gab es eine Menge Probleme. Und die Polizei kam, und manchmal hieß es „Bye!“. Aber, weißt du, es konnte manchmal ziemlich unangenehm sein.<strong> Aber jetzt sind wir irgendwie im Mainstream-Showbiz angekommen</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Wer hätte sich damals vorstellen können, wie Rockmusik, Heavy Metal heute sein würde?</p>



<p><strong>Don</strong>: Also, ich meine, das waren wirklich Meilensteine. (Nachdenklich und nach kurzer Pause) Weißt du, als du gesagt hast, dass dieser Idiot Trump all diese Sachen signiert und dann Filzstifte ins Publikum wirft, dachte ich nur: „Meine Güte, was macht der denn …“</p>



<p><strong>MH</strong>: Ja, es ist furchtbar. Ich möchte gerne noch einmal auf Ozzy und Mr. Crowley und deinem Beitrag zu den Alben zurückkommen. <strong>Wie sind dieser Song und das Intro entstanden?</strong> Haben sie sich organisch entwickelt?</p>



<p><strong>Don</strong>: Nein, Ozzy hat die Band zusammengestellt. Und sie haben mich angerufen, und sagten: Wir wollen, dass du der Band beitrittst. Also, ich bin irgendwie&#8230; ich bin bei Rainbow, weißt du. Dann hat Ozzy mich wieder angerufen. Er sagte, wir haben die backing tracks gemacht. Wir brauchen die Keyboards. Würdest du vorbeikommen? Ich sagte, ja. Ich fragte, wer ist dieser Gitarrist, den ihr habt? Er sagte, es ist ein junger Kerl, den wir in LA gefunden haben, namens Randy Rhoades. Er sagte, er ist unglaublich. Also bin ich hingegangen. Und wir haben die Keyboards im Kontrollraum aufgebaut. <strong>Und der erste Track, den sie mir vorspielten, war Crazy Train. Und sie fragten: Also, was willst du damit machen? Ich sagte, nichts. Ich sagte, es bräuchte nichts. Ich sagte, es ist absolut&#8230; Ich würde es verschlimmbessern, wenn ich etwas mache</strong>. In Ordnung. Also, ich habe vergessen, was sie mir als Nächstes vorgespielt haben. Oh, sie spielen mir Goodbye to Romance. Also, ich sagte, oh, ich könnte am Ende eine Trompetenmelodie haben, das wäre gut. <strong>Und dann brauchen wir ein Intro für Mr. Crowley</strong>. Okay. Wir könnten versuchen… Wie wär’s mit … Ich sagte: <strong>„Jungs, geht weg. Lasst Max und mich eine halbe Stunde allein und kommt in einer halben Stunde wieder.“</strong> Also, sie kamen nach einer halben Stunde zurück, und ich hatte es geschafft. Und Ozzy sagte: „Es ist, als hätte es sich in meinem Kopf eingebrannt, Mann.“ Ich sagte: „Oh, gut.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Don Airey und all die legendären Gitarristen</h3>



<p><strong>MH</strong>: Nur eine halbe Stunde für so ein ikonisches Intro, wow. Du hast Randy Rhoades erwähnt … Du kamst von Rainbow mit Ritchie Blackmore und hast über Jahrzehnte mit so vielen großartigen und talentierten Gitarristen zusammengespielt.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ich war drei Jahre lang in einer Band mit <strong>Gary Moore.</strong> Dann mit <strong>Richard Blackmore</strong>. Und dann, ja, ich bin in verschiedenen Bands aufgetreten. Ich meine, da gab es eine ganze Reihe von Talenten. <strong>Das war einfach normal das… so war ein Leadgitarrist. Wenn man zurückblickt, denkt man: Oh Gott. Diese Leute waren so besonders</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Was hast du von all den verschiedenen Gitarristen und Stilen gelernt?</p>



<p><strong>Don</strong>: Nun, <strong>bei Gary habe ich gelernt, beim Spielen einfach loszulassen</strong>. Man muss sich nicht zu viele Sorgen machen. Man hofft einfach, in den Flow zu kommen. Denn genau das hat er getan. Er war einfach fantastisch. <strong>Bei Ritchie habe ich gelernt, dass man Dinge planen kann</strong> und dass die musikalische Struktur sehr wichtig ist. Die Kunst des Songwritings eben. Er hatte sie drauf und hat sich ein ganzes Musical ausgedacht. <strong>Bei Randy ging es darum, einfach mal die Ohren aufzumachen und zu hören</strong>. Denn alles, was er gemacht hat, war einfach fantastisch. Also, ja. Es war toll, mit ihnen allen zu arbeiten.</p>



<p><strong>MH</strong>: Ja, ich habe auch gesehen, dass du <strong>mit Uli Jon Roth zusammenarbeitest.</strong> Auch ein ziemlich legendärer Gitarrist. Heutzutage ist er nicht mehr so vielen Leuten bekannt.</p>



<p><strong>Don</strong>: Nein, nein, er ist ein guter Freund von mir. Ich meine, er ist&#8230; Er ist&#8230; ich weiß nicht, er ist ein bisschen durchgedreht, weißt du, seine Sky Guitar. Oh, Gott weiß&#8230; Aber&#8230; <strong>ich hatte mal ein Festival in meinem Dorf. Weißt du, ich veranstalte alle zwei Jahre eins, Blues und Soul</strong>. Ich sagte: „Uli, willst du kommen und spielen?“ Also, <strong>Uli tauchte auf und ging zu mir. Und er sagte: „Ich glaube, wir fangen mit Vivaldi an. Und dann machen wir weiter mit Bach.“</strong> Ich sagte: „Uli, was steht da?“ „Blues und Soul.“ Ich sagte: „Was sagt dir das?“ Oh, was soll ich denn spielen?“ Ich sagte: „Kennst du … Crossroads vom Bluesbreaker-Album?“ Natürlich kenne ich Crossroads. Also, wir haben drei Sachen vom Bluesbreaker-Album gespielt.<strong> Und dann spielte er Hendrix. Oh mein Gott. Es war unglaublich</strong>. Ich meine, und das Publikum hat es verstanden. Weißt du, das Dorf, in dem ich lebe. Man konnte sagen, sie erlebten etwas ganz Außergewöhnliches. Weißt du, er spielte All Along The Watchtower. Dann kam Voodoo Child dazu. Fantastisch. Ich glaube, wir haben mit Sunshine of Your Love aufgehört. <strong>Also, das war einfach&#8230; Ja, es hat Spaß gemacht. Es hat Spaß gemacht. Es war fantastisch</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Wie ist es, mit so vielen verschiedenen Gitarristen zu spielen? Die gleichen Songs zu spielen, aber mit verschiedenen Künstlern. Fühlt es sich anders an, fühlt sich der Song anders an? Ich habe dieses romantische Ideal einer Band, die zusammen jammt und dann entwickelt sich der Song. Aber mit verschiedenen Gitarristen kann der Song wohl anders klingen.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ich meine, sie sind alle unterschiedliche Gitarristen. Völlig&#8230; Weißt du, es ist sehr schwer zu sagen, er ist besser als&#8230; Weil sie alle&#8230; Sie haben etwas&#8230; Was sie alle haben, ist etwas Einzigartiges, das niemand sonst hat. Weißt du, es gibt keinen anderen Gitarristen wie Richie Blackmore. Wie dem auch sei, es gibt keinen anderen Spieler wie Gary. Am nächstem kommt ihm noch Simon. Aber Simon ist überhaupt nicht wie Gary. Er ist ganz anders als Gary. Obwohl man auf den ersten Blick, so wie er spricht und wie er spielt, denkt: Oh, das ist auch Gary, aber das stimmt nicht. Er ist seine ganz eigene Persönlichkeit.</p>



<p><strong>MH</strong>: Ja, es geht nicht um besser oder nicht besser. Es geht um die Chemie, wenn man zusammenkommt und spielt. Fügst du einem Song verschiedene Parts hinzu oder spielst ihn anders…</p>



<p><strong>Don</strong>: Nun, man muss einfach versuchen, mit ihm mitzuhalten. Nun, das ist der Trick. Nicht immer einfach.</p>



<p><strong>MH</strong>: Du hast mit so vielen verschiedenen Künstlern gespielt. Deine Musik ist auf so vielen Alben erschienen. Aber welchen Unterschied macht es für dich, in einer Band zu sein oder Teil einer Band zu sein oder einfach ins Studio zu kommen und deine Tracks hinzuzufügen?</p>



<p>Don: Ich meine, wenn man in einem Aufnahmestudio ist, ist es immer dasselbe, egal, welche Position man hat. Man sollte auf alles vorbereitet sein, was kommt, und man sollte es schnell umsetzen können. <strong>Als Sessionmusiker ist es genauso wie in einer Band, es gelten die gleichen Regeln. Aufnahmen auf höchstem Niveau sind sehr&#8230; Man stellt sich selbst auf die Probe. Und es ist nie einfach</strong>. Es gibt keine einfachen Aufnahmesessions. Sie sind alle schwierig. Sie sind alle hart.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Musik und das reale Leben</h3>



<p><strong>MH</strong>: Ich denke, heutzutage ist es etwas einfacher, alles digital zu machen und Dinge einfacher zu löschen.</p>



<p><strong>Don</strong>: Es gibt eine Art von Freiheit, aber es ist immer noch dasselbe. Je mehr sich die Dinge ändern, desto mehr bleiben sie gleich. Durch die Handys hat sich nichts wirklich geändert. Nun ja, die Menschen haben sich ein wenig verändert. Aber ich denke, das wird vorübergehen. <strong>Ich denke, die Menschen müssen wieder zu Menschen werden, nicht zu Robotern. Und ich glaube, ich sehe das &#8230; bei Konzerten</strong>. Ich glaube, deshalb war Purple in letzter Zeit so erfolgreich. Wissen Sie, wir waren im letzten Jahr oder so sehr erfolgreich. Viel erfolgreicher als erwartet. Denn ich glaube, es ist das, was das New Yorker Magazine IRL nennt, also im echten Leben. <strong>Und die wollen wieder etwas Reales sehen. Sie wollen keine Computer oder künstliche Intelligenz. Mit echten Menschen zusammen sein</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Genau in diesem Moment in dem es passiert.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, genau in diesem Moment. <strong>Musik existiert, wenn sie gespielt wird, wenn sie von Menschen gespielt wird. Dann existiert sie wirklich. Das ist Musik. Und wenn Menschen zuschauen und sich darauf einlassen, dann existiert sie wirklich</strong>. Weißt du, dafür ist sie da. Ich meine, deshalb blieb Bach jahrelang nächtelang wach und schrieb Musik, bis er sein Augenlicht verlor.</p>



<p><strong>MH</strong>: Ist es für dich also das ultimative Ziel oder der Antrieb, live zu spielen, vor Publikum zu spielen, sei es in einem Dorf oder einem großen Veranstaltungsort?</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, ich meine, Tommy Aldridge sagte immer: Je weniger intim der Anlass, desto besser. Aber das Gleiche gilt, wenn man in einem kleinen Club spielt. Eine volle Halle ist das, was man will. Es geht nicht darum, wie viele Leute da waren. Ob es voll war, das ist der Maßstab. <strong>Und einen tollen Auftritt hat man normalerweise, wenn alles voll war</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Und gibt es Pläne für Live-Auftritte?</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, es ist noch nichts Konkretes. Wir lassen den Staub erstmal abklingen, nachdem wir zwei Jahre mit Purple auf Tour waren, und warten ab, wie sich die Zukunft entwickelt. <strong>Aber vielleicht gehen wir im September mit der Band für drei Wochen auf Tour</strong>. Wenn ich Simon dazu überreden kann.</p>



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<p></p>



<p><strong>MH</strong>: Ich freue mich darauf. Wie du schon sagtest, das ist das wahre Leben. Das ist es, was die Menschen wollen und brauchen. Die Erfahrung von etwas Verbindendem.</p>



<p><strong>Don</strong>: Einmal bin ich los, ich weiß nicht ob du sie kennst, <strong>um Yuya Wang zu sehen, die chinesische Konzertpianistin</strong>. Sie ist wunderschön, trägt kurze Röcke und ist sehr sexy. <strong>Man sagt, sie sei die beste Pianistin der Welt</strong>. Ich war in der Royal Festival Hall, um sie zu sehen. Und sie war ziemlich verwegen. Sie kam raus und sagte: „Nein, ich spiele nicht das erste Stück. Nur das zweite.“ Dann ging sie für 15 Minuten weg und machte eine Pause. Und kam in einem anderen Kleid zurück. „Ich spiele die zweite Hälfte.“ <strong>Und als sie zur Zugabe rauskam, waren schon einige Leute aufgestanden und gegangen. Sie waren nicht damit einverstanden, wie sie uns behandelt hat</strong>. Sie sah die leeren Sitzreihen. Sie warf einen Blick darauf und dachte: „Oh Scheiße, da muss ich jetzt was machen.“ Sie spielte also drei Zugaben. Es war großartig. Sie spielte Prokofjews Toccata, die, da ich da war, wahnsinnig schwierig ist. Dann spielte sie ein weiteres Stück namens Islami von Velakharov. Dann spielte sie ein sehr obskures Stück eines russischen Komponisten, das so wunderschön war. <strong>Am Ende ging ich raus und konnte 20 Minuten lang nicht sprechen. Oh, und genau das ist Musik. Weißt du, und als Künstler muss man genau das geben. Du darfst nicht denken: Oh nein, diese Schuhe sind zu eng. Man muss alles geben, was man hat und das habe ich natürlich bei der Arbeit mit Gary gelernt</strong>. Er kam immer auf die Bühne und brach vom ersten Ton an in Schweiß aus und spielte sich in einen Rausch, der die erste Reihe regelrecht gefangen nahm. Weißt du, es ist ein sehr wichtiger Teil des Lebens, aber live zu spielen ist das Wichtigste. <strong>Und wenn Leute, die wirklich spielen können, wirklich alles geben, weißt du, dann ist das der Sinn des Menschseins</strong>. Nicht ständig am Telefon sein, einfach zusammenkommen. Entschuldige, dass ich jetzt so über Yuya Wang rede.</p>



<p><strong>MH</strong>: Nein, das ist wirklich interessant. Ich meine, das ist schon was&#8230; Fans sind manchmal so blind. Warum machen sie etwas anderes? Aber Musiker sind immer so. Hast du das oder das schon mal gehört? Eine völlig andere Art von Musik, aber aufgeschlossen und offen für Neues zu sein, ist so wichtig. und kann einem so viel Freude und neue Entdeckungen bringen.</p>



<p><strong>Don</strong>: Das ist es. Ich kann dir etwas über Roger Glover erzählen. Er lässt sich immer etwas einfallen. <strong>Was hast du dir angehört, Roger? Und er erzählt dir Dinge, von denen du noch nie gehört hast</strong>. Also, wo findest du das? (Imitiert Roger Glover) Oh, weißt du. Ich habe Musik aus den Anden gelernt. Oder ich höre einfach nur diesem Stamm aus Papua-Neuguinea zu, weißt du.</p>



<p><strong>MH</strong>: Haha, sagte mein Vater mal zu mir. Also, ich stehe nicht auf neue Sachen. Die ganze gute Musik ist schon geschrieben. Und ich dachte nur: Oh nein!</p>



<p><strong>Don</strong>: Frank Zappa hat das gesagt. <strong>Er meinte, die ganze großartige Musik sei schon von Leuten mit Perücken geschrieben worden</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Aber manchmal gibt es so tolle neue Sachen, so tolle neue Bands.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ein bisschen schon. Ich glaube nicht, dass wir jemals wieder so etwas wie Bach oder Mozart erleben werden. Oder Chopin. Ich glaube nicht&#8230; ich glaube, diese Momente sind für die Menschheit vorbei.</p>



<p><strong>MH</strong>: Oh, hoffentlich nicht.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, hoffentlich nicht.</p>



<p><strong>MH</strong>: Vielen Dank für das sehr interessante Gespräch. Wir freuen uns auf die Veröffentlichung von „Pushed To The Edge“ und darauf, dich im September live auf der Bühne zu sehen.</p>



<p>Don: Danke!</p>



<h3 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h3>



<p>Mehr zu Don Airey gibt es auf der <a href="https://deeppurple.com/pages/don-airey">Homepage</a>. Natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Um ja nichts zu verpassen, abonniert ihr am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a>&nbsp;oder folgt uns bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Die besten Bilder findet ihr dann bei&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a>&nbsp;und unser&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a>&nbsp;hält schon jetzt einiges bereit. Schaut mal rein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Don Airey Interview (english version)</h3>



<p><strong>MH</strong>: Hello Don and thank you for taking the time. A few years ago, I watched the making of „Turning To Crime“ and seeing you guys in it. and the joy you had, being completely lost in music was awesome. There were parts when you were listening to some musical parts and got totally into it. So, I guess that makes the question, why another solo album quite unnecessary? Because it&#8217;s in you.You have to be creative and make music.</p>



<p><strong>Don</strong>:Yeah. It&#8217;s something you&#8217;ve got to do every day, if you want to keep good at it. I mean, classical players say, if I&#8217;m mispracticing one day, you know, I&#8217;ll notice. If I&#8217;m mispracticing two days, my colleagues will notice. If I mispracticing three days, the audience will notice.</p>



<p><strong>MH</strong>: Haha, I guess that&#8217;s giving the audience too much credit. But unlike the lockdown, where you had to work remotely, now you could rehearse, practice and write songs together. So how did it go for „Pushed To The Edge“?</p>



<p><strong>Don</strong>: Well, it was 2019. And they said they wanted another solo album from me. So I phoned up Simon and said, do you fancy making another album, would you? He said, yeah. When? I said, start tomorrow. So I got it over and I got Carl. Carl came out from Austria where he lives. So we got John Finnegan in it. And we just went in rehearsal studio for two or three days, passed a few things out. Carl and I had quite a few songs left over from another project. So next week we went in the studio for five days. And we did two songs a day.</p>



<p><strong>MH</strong>: That&#8217;s quite an output.</p>



<p><strong>Don</strong>: Yeah, yeah. I think the thing was a bit of a roast up for the guys. So Simon said, at the end of the day, they&#8217;d go out in the car park and go through it. Wonder what the old boy has got for us tomorrow.</p>



<p><strong>MH</strong>: Mentioning Carl is a good thing because he&#8217;s with you since 2008.</p>



<p><strong>Don</strong>: Yeah, yeah, that&#8217;s right. That&#8217;s when we started working together.</p>



<p><strong>MH</strong>: But on this album you have another singer?</p>



<p><strong>Don</strong>: Yeah, Mitchell Emms.</p>



<p><strong>MH</strong>: Whom I had to Google, I wasn&#8217;t familiar with the name at all.</p>



<p><strong>Don</strong>: No, nobody&#8217;s heard of him. But he&#8217;s built in the music business now because he doesn&#8217;t work with rock bands. Do you know about Strickly Come Dancing?</p>



<p><strong>MH</strong>: No.</p>



<p><strong>Don</strong>: It&#8217;s the biggest show in Britain, biggest TV show. He&#8217;s in the band.So he&#8217;s worked with that for two or three years. He was on a thing called The Voice. He does all kinds of sessions in London on different projects. He&#8217;s very busy. He&#8217;s only 26, 27.</p>



<p><strong>MH</strong>: Well, I looked up Mitchell and it was 2013 when he did The Voice. So how did you come together?</p>



<p><strong>Don</strong>: Simon knew him. So, you know, Simon said we should get him in. He&#8217;s fantastic. Oh, we got him in for one gig. We played the Cambridge York Festival, 2018, I think. And we got him in to sing. And he was absolutely brilliant. And he loved it. So we kept in touch. I love what he&#8217;s done on the album, you know, especially Edge of Reality. That&#8217;s a wonderful. The lyrics are very deep.</p>



<p><strong>MH</strong>: Yeah, I hadn&#8217;t had the lyrics.But I could listen to the album a few times. And It&#8217;s really heavy&#8230; And to be honest, listening to the album, I was, oh, that&#8217;s quite some heavy stuff. And first listening more heavier than the last purple stuff. And so I looked you up and was, oh.. I mean, I knew you did quite a few things, but it turned out that there was way more and even more impressive than I thought. You did the keyboard parts for two songs on thePainkilleralbum with Judas Priest. And then it became public a few years ago that you playedthe bass parts for the album in the studio too.</p>



<p><strong>Don</strong>: Thank you. I can&#8217;t remember. I know Ian Hill was indisposed. I think he was in the hospital, but they were keeping quiet about it. And they said, I think he played just bass on the two or three tracks. So I helped out just till he came back so that they could do the guitar solos, you know, make it sound a bit bit fuller. I don&#8217;t care about that.</p>



<p><strong>MH: </strong>It was such an iconic metal album. And until a few years ago, nobody knew it. What part you played in it.</p>



<p><strong>Don</strong>: I mean, I&#8217;m on what couple of tracks doing proper keyboards. But yeah, it was such a nice bunch of people. You know, they really are Glen and Kenny, just, you know, just wonderful people. Rob, too. You know, he&#8217;s very off-putting Rob. Because at that time, he shaved his head and he put on a lot of weight. But when you talk to him, he&#8217;s just the nicest person ever made.</p>



<p><strong>MH</strong>: Even before that you were with Ozzy for quite a few albums and tours. Mr. Crowley, the keyboard intro is also so iconic. But you didn&#8217;t get credits for it on the album.</p>



<p><strong>Don</strong>: No. It&#8217;s a tough life sometimes.</p>



<p><strong>MH</strong>: How was it back then working with Ozzy or his band? How did the songwriting go and&#8230;</p>



<p>Don: Well, it was a bit like being in the Wild West. You know, the heavy scene. It was our underground music. And you know, the audience was different to showbiz.You know, it was definitely an audience that you would never see anywhere else. And, you know, it was a heavy metal band, heavy rock band. It was difficult to get hotels. You know, the halls, you know, especially in America, the Union crews could be very, very difficult with the band, you know. And you set up, you know, there&#8217;s a lot of problems with it. And the police would come and sometimes it says the tour bye. But, you know, it could be quite unpleasant sometimes. But now we&#8217;ve kind of moved into mainstream showbiz.</p>



<p><strong>MH</strong>: Who would have imagined back then how rock music, heavy metal would be now.</p>



<p><strong>Don</strong>: So, I mean, it&#8217;s the touchstone, really. You know, when you say that idiot Trump signing all these things and then throwing sharpies out to the audience, I mean, I just thought, God, what&#8217;s he being&#8230;</p>



<p><strong>MH</strong>: Yeah, it&#8217;s awful. To get back to Ozzy and Mr. Crowley and your input on the albums. How did this song and the intro come out? Did it evolve organically?</p>



<p><strong>Don</strong>: No, Ozzy got the band together. And they&#8217;d phone me up and said. We want you to join the band. So, I kind of&#8230; I&#8217;m in Rainbow, you know. So, Ozzy phoned me up again. He said, we&#8217;ve done the backing tracks. We need to be keyboards. Would you come down? I said, yeah. I said, who&#8217;s this guitarist you got? He said, it&#8217;s a young lad we found in LA and called Randy Rhoades. Said he&#8217;s incredible. So, I went down. And we set the keyboards up in the control room. And the first track that they played me was crazy train. And they asked So, what do you want to do on that? I said, nothing. I said, it didn&#8217;t need anything. I said, it&#8217;s absolutely&#8230; I&#8217;ll spoil it if I do anything. All right. So, I forget what else they played me next. Oh, They play me goodbye to romance. So, I said, oh, I could have a trumpet line at the end, that would be good. And then we need an intro for Mr. Crowley. Okay. How about trying&#8230; What about&#8230; I said, lads go away. Just leave me and Max alone for half an hour, come back in half now. So, they came back in half an hour and I&#8217;d done it. And Ozzy said, it&#8217;s like he plugged into my head man. I said, oh, good.</p>



<p><strong>MH</strong>: Just half an hour for such an iconic intro, wow. You mentioned Randy Rhoades&#8230; Coming from Rainbow with Ritchie Blackmore and having played over decades with so many great and talented guitarists.</p>



<p><strong>Don</strong>: I&#8217;ve been in a band with Gary Moore for three years. Then Richard Blackmore. And then, yeah, I went in bands around. I mean, quite a parade of talent there. You just took it as normal that&#8230;This is how a lead guitarist was. It&#8217;s when you look back and you think, oh, God. Those people were so special.</p>



<p><strong>MH</strong>: What did you take from all those different guitar players and the different styles?</p>



<p><strong>Don</strong>: Well, with Gary, it was really you learnt just to let go when you played. You know, don&#8217;t worry too much. Just hope that some of that will guard you through. Because that&#8217;s what he&#8217;d do. He was absolutely amazing. Well, Ritchie, you learnt that you can plan things and the musical structure is very important. You know, the art of songwriting. He had it down, you know, and he invented a whole musical for himself. With Rhandy, it was&#8230; Just to get your ears over. Because everything he did was amazing. So, yeah. Yeah, it was great working with them all.</p>



<p><strong>MH</strong>: Yeah, I also saw that you work with Uli Jon Roth. Also, quite some legendary guitar player. Not so well known to many people nowadays.</p>



<p><strong>Don</strong>: No, no, he&#8217;s a good friend of mine. I mean, he&#8217;s&#8230; He&#8217;s&#8230; I don&#8217;t know, he went a bit crazy, you know, his string guitar. Oh, God,knows&#8230; But&#8230; I had a festival once in my village. You know, I run every two years, blues and soul. I said, Uli, do you want to come and play? So, Uli turns up and he goes to me. And he goes, I think we start with Vivaldi. And then we&#8217;ll do it with Bach. I said, Uli, what&#8217;s it say there? Blues and soul. I said, what&#8217;s that tell you? Oh, what shall I play then? I said, do you know&#8230;Crossroads from the Bluesbreaker album? Of course I know Crossroads. So, we did three things off the Bluesbreaker album. And then he played Hendrix Oh my God. It was amazing. I mean, and the crowd got it. You know, the village where I live. People could say they were seeing something quite extraordinary. You know, he played all along the watchtower. Then he ended up with, you know, Voodoo Child on. Fantastic. I think we ended with Sunshine of Your Love. Now, now that was just&#8230; Yeah, it was fun. It was fun. It was awesome.</p>



<p><strong>MH</strong>: How is it to play with so many different guitar players? Playing the same songs, but with different artists Does it feel different, does the song feel different?. So, I have this romantic ideal of a band, jamming together and then the song evolves. But with different players I guess the song can sound different.</p>



<p><strong>Don</strong>: I mean, they&#8217;re all different guitarists. Completely&#8230; You know, it&#8217;s very hard to say he&#8217;s better than&#8230; Because they&#8217;re all&#8230; They have something&#8230; What they all have is something unique that nobody else has got. You know, there isn&#8217;t another player like Richie Blackmore. Anyway, there isn&#8217;t another player like Gary. Well, the closest I&#8217;ve ever known is Simon. But, Simon&#8217;s not like Gary at all. He&#8217;s quite different to Gary. Though, at first sight, the way he talks and the way he plays, you think, oh, it&#8217;s Gary too, but it&#8217;s not. He&#8217;s his own man.</p>



<p><strong>MH</strong>: Yeah, it isn&#8217;t about better or not better. It&#8217;s about the chemistry when coming together and playing. Are you adding different parts to a song, playing a different&#8230;</p>



<p><strong>Don</strong>: Well, you just got to try and keep it up with him. Well, that&#8217;s the trick. Not always easy.</p>



<p><strong>MH</strong>: You played with so many different artists. Added your music to so many albums. But what difference is it for you to be in a band or part of a band or just coming in in the studio, adding your tracks?</p>



<p><strong>Don</strong>: I mean, when you&#8217;re in a recording studio, no matter what your position is, it&#8217;s always the same. You know, you better be ready for what&#8217;s coming and you better be able to do it and do it quick. You know, so if you&#8217;re doing it as a session musician, it&#8217;s just the same as if you&#8217;re in the band, you know, the same things apply. You know, recording at a top level is very&#8230; You&#8217;re testing yourself. And it&#8217;s never easy. You know, there&#8217;s no such thing as an easy recording session. They&#8217;re all difficult. They&#8217;re all hard.</p>



<p><strong>MH</strong>: I guess nowadays it&#8217;s a bit easier doing it all digital and making it easier to go back and erase things.</p>



<p><strong>Don</strong>: There&#8217;s a different kind of freed up things a bit, but it&#8217;s still the same. You know, the more things change, the more they remain the same. You know, nothing&#8217;s changed really because of phones. Well, people have changed a bit. I think.. But I think it will pass. I think people are gonna have to go back to be human beings again, and not robots. And I think I see that&#8230; at concerts. I think that&#8217;s why I&#8217;ve been like purple, has been so recently so successful. You know, we have been very successful the last year or so. Much more than we expected. Because I think it&#8217;s what the New Yorker Magazine calls IRL, you know, in real life. And they want to see something real again. They don&#8217;t want to have computer or they don&#8217;t want artificial intelligence. You know, what do human beings look like.</p>



<p><strong>MH</strong>: At that exact moment in time?</p>



<p><strong>Don</strong>: Yeah, at that moment. Music exists when it&#8217;s played, as it is played by people. That&#8217;s when it really exists. That&#8217;s what music is. And if people are watching and they&#8217;re involved with it, that&#8217;s when it really exists. You know, that&#8217;s what it&#8217;s for. I mean, that&#8217;s why Bach stayed up all night for years and years, writing music till his eyes light went.</p>



<p><strong>MH</strong>: So for you playing live, playing for an audience may it be in a village or a big venue is the ultimate goal or drive?</p>



<p><strong>Don</strong>: Yeah, I mean, Tommy Aldridge used to say. The less intimate the occasion, the better. You know. But the same thing applies, you know, when you play a, you know, a small venue. You know, if it&#8217;s packed, that&#8217;s what you want. You know, it&#8217;s not how many people there was it full. You know, that&#8217;s the measure of it. And you can have a great gig if it&#8217;s full, usually.</p>



<p><strong>MH</strong>: And are there any plans of performing live?</p>



<p><strong>Don</strong>:Yes, there&#8217;s nothing definite yet. We kind of let in the dust settle after two years of touring with Purple and waiting to see, you know, how the future shapes itself. But maybe in September, we&#8217;ll take the band out for three weeks, you know. If I can talk Simon into it.</p>



<p><strong>MH</strong>: I&#8217;m looking forward to it. As you said, that&#8217;s real life. That&#8217;s what people want and need. Having the experience of something uniting.</p>



<p><strong>Don</strong>: I went to see, have you heard of Yuya Wang, the Chinese concert pianist? Beautiful girl, she wears short skirts and is very sexy. They say she&#8217;s the greatest player in the world out there. I went to see her at the Royal Festival Hall. And she was a bit de-vish. She came out and she dropped one of, she said, no, I&#8217;m not going to play the first piece. Just the second one. And then she went off for 15 minutes and had a break. And came back on in a different dress. You know, I&#8217;m playing the second half. And when she came out for the encorer, quite a few people had got up and left. You know, they didn&#8217;t approve of how she treated us. You know, she, saw the rows of empty seats. And she took one look at it and she went, oh shit, I better do something about this. So she did three encore. It was magnificent. She played Prokofiev Toccata, which is ferociously difficult as I was in there. Then she played another piece called Islami by Velakharov. Then she played some very obscure piece by some Russian composer that was so beautiful. At the end of it, I walked out, I couldn&#8217;t talk for 20 minutes, I couldn&#8217;t speak. Oh and that&#8217;s what music is. You know, and as a performer, that&#8217;s what you&#8217;ve got to give. You know, if you&#8217;re thinking about, oh, no, these shoes are too tight. You know, you&#8217;ve got to give everything you&#8217;ve got. You know, and I learned that working with Gary, of course. He used to come out on stage and burst into a sweat that would suck the front row from the first note. You know, it&#8217;s a very important part of life, but playing live is the thing. You know, and if people that can really play are really giving their all, you know, it&#8217;s what being human is all about. Not being on the phone all the time, just coming together. Sorry to go on about Yuya Wang</p>



<p><strong>MH</strong>: No, that&#8217;s really interesting. I mean, that&#8217;s something&#8230; Fans are sometimes so blindfolded. Why are they doing something different? But musicians are always like this. Have you heard this one or this? Totally completely different kind of music, but being open-minded and being open to new things is so important and can give you so much joy and new discoveries.</p>



<p><strong>Don</strong>: It is. I can tell you something about Roger Glover. He&#8217;s always coming up with something. What have you been listening to, Roger? And he tells you something you&#8217;ve never heard of. So, where do you find that? Oh, you know. I&#8217;ve learned some music from the Andes. Or I&#8217;ll just been listening this tribe from Papua New Guinea, you know.</p>



<p><strong>MH</strong>: Haha,my father once said to me. Well, I&#8217;m not into new stuff. All the good music is already written. And I was like, oh, no!</p>



<p><strong>Don</strong>: Frank Zappa said. He said all the great music is already been written by people in wigs.</p>



<p><strong>MH</strong>: But sometimes there is so great new stuff, such great new bands.</p>



<p><strong>Don</strong>:There is a bit, yeah. I don&#8217;t think we ever will see anything like Bach again, or Mozart. Or Chopin. I don&#8217;t think&#8230;I think those moments have passed for the human race.</p>



<p><strong>MH</strong>: Oh, Hopefully not.</p>



<p><strong>Don</strong>: Yeah, Hopefully not.</p>



<p><strong>MH</strong>: Thank you so much for the very interesting talk. We are looking forward to the release of „Pushed To The Edge“ and to see you perform it live on stage in September.</p>



<p><strong>Don</strong>: Thank you!</p>
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		<title>Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chipsy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2025 11:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK SABBATH]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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		<category><![CDATA[ZAKK WYLDE]]></category>
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					<description><![CDATA[Zakk Sabbath in Köln: Ein Abend im Zeichen der Legenden Am 22. März war es wieder so weit: Zakk Wylde brachte mit seinem Power-Trio Zakk Sabbath die Essigfabrik zum Beben. Der ehemalige Ozzy-Osbourne-Gitarrist, bekannt&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Zakk Sabbath in Köln: Ein Abend im Zeichen der Legenden</h4>



<p>Am 22. März war es wieder so weit: Zakk Wylde brachte mit seinem Power-Trio Zakk Sabbath die Essigfabrik zum Beben. Der ehemalige Ozzy-Osbourne-Gitarrist, bekannt für seinen <strong>brachialen Sound</strong> und seine unverkennbare Bühnenpräsenz, zelebrierte die Klassiker von Black Sabbath auf seine eigene, unnachahmliche Weise.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein ungewöhnlicher Auftakt mit Lowen</h4>



<p>Den Abend eröffneten <strong>Lowen</strong>, eine progressive Metal-Band mit einer einzigartigen Mischung aus Doom, orientalischen Einflüssen und experimentellen Klanglandschaften. Das britische Duo, bestehend aus <strong>Nina Saeidi</strong> und <strong>Shem Lucas</strong>, setzt auf eine atmosphärische Fusion aus schweren Riffs und persisch inspirierten Gesangspassagen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3650-Verbessert-RR.jpg" alt="Lowen 14.03.25 Essigfabrik Köln" class="wp-image-185463" style="width:662px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3650-Verbessert-RR.jpg 1000w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3650-Verbessert-RR-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3650-Verbessert-RR-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></div>


<p></p>



<p>Während die Idee hinter ihrer Musik faszinierend ist – Saeidi singt in <strong>Farsi, Akkadisch und Sumerisch</strong>, um eine Verbindung zu ihrer kulturellen Herkunft herzustellen – ließ die Umsetzung an diesem Abend viele Fragen offen. Der Sound war leider nicht optimal abgemischt, und die massiven Basswände überdeckten den Gesang häufig.</p>



<p>Das Publikum reagierte gemischt: Während einige neugierig blieben und den experimentellen Ansatz schätzten, wurde schnell deutlich, dass die Mehrzahl der Besucher für <strong>klassischen Hard Rock und Heavy Metal</strong> gekommen war. Einzelne unhöfliche Zwischenrufe und die eher verhaltene Stimmung im Saal machten deutlich, dass Lowen es schwer hatten, das Publikum wirklich zu erreichen.</p>



<p>Nach rund 30 Minuten verließen sie die Bühne – mit einem höflichen, aber nicht enthusiastischen Applaus als Abschied.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Endlich Father Zakk</h4>



<p>Bereits im Vorfeld war die Vorfreude groß – kein Wunder, denn die Show war restlos ausverkauft. Die Essigfabrik platzte aus allen Nähten, und die Fans drängten sich dicht an dicht vor der Bühne. Die <strong>Atmosphäre </strong>war geladen, als das Licht gedimmt wurde und die ersten Riffs durch die Halle schallten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/DY6A3777-Verbessert-RR.jpg" alt="Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln" class="wp-image-185466" style="width:663px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/DY6A3777-Verbessert-RR.jpg 1000w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/DY6A3777-Verbessert-RR-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/DY6A3777-Verbessert-RR-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></div>


<p></p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Zeitreise ins Sabbath-Universum</h4>



<p>Zakk Wylde, begleitet von Jeff Fabb am Schlagzeug und John „JD“ DeServio am Bass, ließ keinen Zweifel daran, warum er als einer der besten Gitarristen seiner Generation gilt. Vom ersten Song an bewies die Band, dass sie nicht einfach nur Cover spielt – sie lebt und atmet die Musik von Black Sabbath. Wyldes Gesang kam erstaunlich nah an das Original von <strong>Ozzy Osbourne</strong> heran, während sein Gitarrenspiel rohe Kraft mit technischer Brillanz verband. Zakk trat wie so oft im Schottenrock auf und stand in seiner unnachahmlichen Pose, breitbeinig am Bühnenrand und warf die lange Mähne hin und her. Schwierig dort mal das Gesicht von <strong>Father Zakk</strong> zu sehen.</p>



<p>Die Setlist bot eine perfekte Mischung aus bekannten Hits und tiefen Cuts der frühen Sabbath-Ära. Songs wie „War Pigs“, „Into the Void“ und „Fairies Wear Boots“ sorgten für kollektive Ekstase im Publikum. Besonders beeindruckend war die rohe Energie von „Children of the Grave“, das mit seinem treibenden Rhythmus die <strong>Halle in einen Hexenkessel</strong> verwandelte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zakk in Höchstform – aber mit eigenen Akzenten</h4>



<p>Wylde wäre nicht Wylde, wenn er den Songs nicht seine eigene Note verleihen würde. Seine Soli waren ausufernd, oft gespickt mit schnellen Tappings und exzessiven Wah-Wah-Effekten. Er spielte mit der Gitarre auf dem Rücken, ließ sie hinter dem Kopf kreisen und bearbeitete die Saiten mit seinen Zähnen – <strong>ein echter Showman</strong>. Mit seiner Lila SG die mit einem Kreis-Muster versehen ist, kommt Zakk ziemlich lässig rüber. Sehr coole, frische Hommage von Wylde-Audio, Zakks eigener Gitarrenschmiede an die Gibson SG von Iommi. Dennoch fehlte hier und da die düstere Schwere, die Tony Iommis Spiel so einzigartig macht. Wylde bringt eine eigene, fast brachiale Wucht mit, die den Songs zwar eine andere Dynamik verleiht, aber nicht immer die ursprüngliche Magie einfängt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Publikum, das feiert – trotz drangvoller Enge</h4>



<p>Die Stimmung im Publikum war durchweg euphorisch. Zwar war die Essigfabrik <strong>bis zum Anschlag gefüllt</strong>, was den Bewegungsradius stark einschränkte, doch echte Sabbath-Fans ließen sich davon nicht beirren. Immer wieder wurden die Fäuste in die Luft gereckt, es wurde mitgesungen und gefeiert.</p>



<p>Nach rund 90 Minuten endete der Abend mit einem <strong>epischen Finale</strong>: „War Pigs“ brachte die Halle zum letzten Mal zum Kochen. Die ikonischen Lyrics, die leider auch heute noch erschreckend aktuell sind, hallten durch den Raum, bevor sich die Band unter frenetischem Jubel verabschiedete.</p>



<p>Fazit: Eine würdige Hommage an eine der größten Bands aller Zeiten<br><br>Zakk Sabbath bewiesen einmal mehr, dass sie mehr sind als eine Tribute-Band – sie sind eine kraftvolle Hommage an das Erbe von Black Sabbath. Wylde mag seinen eigenen Stil mitbringen, aber genau das macht den Reiz dieser Show aus. Die Essigfabrik bekam eine energiegeladene, brachiale Performance serviert, die Sabbath-Fans begeisterte und gleichzeitig eine frische Note setzte.</p>



<p>Für alle, die Black Sabbath lieben und sich ein Stück dieser Legende live erleben wollen, bleibt <strong>Zakk Sabbath eine absolute Empfehlung</strong>.</p>



<p><strong>Setlist Zakk Sabbath</strong><br>Supernaut<br>Snowblind<br>Orchid<br>Under the Sun/Every Day Comes and Goes<br>Tomorrow&#8217;s Dream<br>Wicked World<br>Fairies Wear Boots<br>Into the Void<br>Children of the Grave<br>Lord of This World<br>Hand of Doom<br>Behind the Wall of Sleep<br>Bassically<br>N.I.B.<br>War Pigs</p>



<p>Fotos Zakk Sabbath</p>


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class="flex-caption">Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3856-Verbessert-RR.jpg" title="Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln" rel="ewicprettyPhoto[18548468ff0be039235]"><img decoding="async" title="Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3856-Verbessert-RR.jpg" /><p class="flex-caption">Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3826-Verbessert-RR.jpg" title="Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln" rel="ewicprettyPhoto[18548468ff0be039235]"><img decoding="async" title="Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3826-Verbessert-RR.jpg" /><p class="flex-caption">Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3806-Verbessert-RR.jpg" title="Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln" rel="ewicprettyPhoto[18548468ff0be039235]"><img decoding="async" title="Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3806-Verbessert-RR.jpg" /><p class="flex-caption">Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3796-Verbessert-RR.jpg" title="Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln" rel="ewicprettyPhoto[18548468ff0be039235]"><img decoding="async" title="Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3796-Verbessert-RR.jpg" /><p class="flex-caption">Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln</p></a></li><li class="ewic-slider"><a 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class="flex-caption">Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_4003-Verbessert-RR.jpg" title="Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln" rel="ewicprettyPhoto[18548468ff0be039235]"><img decoding="async" title="Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_4003-Verbessert-RR.jpg" /><p class="flex-caption">Zakk Sabbath 14.03.25 Essigfabrik Köln</p></a></li></ul><script type="text/javascript">
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<p>Fotos Lowen</p>


<div class="flexslider ewic-slider-lite is_on_" id="ewic-con-18548568ff0be03c317"><style>#ewic-con-18548568ff0be03c317 { max-width: 720px;}</style><style>#ewic-con-18548568ff0be03c317, #ewic-con-18548568ff0be03c317 .ewic-wid-imgs { max-height: 960px;}</style><style>#ewic-con-18548568ff0be03c317 .flex-direction-nav .flex-next, #ewic-con-18548568ff0be03c317 .flex-direction-nav .flex-prev {opacity: 1;} #ewic-con-18548568ff0be03c317 .flex-direction-nav .flex-next {right: 10px !important; text-align: right !important;} #ewic-con-18548568ff0be03c317 .flex-direction-nav .flex-prev {left: 10px !important;}</style><div id="preloader-18548568ff0be03c317" class="sliderpreloader"></div><ul style="display:none;" class="slides flexslider-18548568ff0be03c317"><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3671-Verbessert-RR.jpg" title="Lowen 14.03.25 Essigfabrik Köln" rel="ewicprettyPhoto[18548568ff0be03c317]"><img decoding="async" title="Lowen 14.03.25 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class="flex-caption">Lowen 14.03.25 Essigfabrik Köln</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3605-Verbessert-RR.jpg" title="Lowen 14.03.25 Essigfabrik Köln" rel="ewicprettyPhoto[18548568ff0be03c317]"><img decoding="async" title="Lowen 14.03.25 Essigfabrik Köln" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3605-Verbessert-RR.jpg" /><p class="flex-caption">Lowen 14.03.25 Essigfabrik Köln</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3601-Verbessert-RR.jpg" title="Lowen 14.03.25 Essigfabrik Köln" rel="ewicprettyPhoto[18548568ff0be03c317]"><img decoding="async" title="Lowen 14.03.25 Essigfabrik Köln" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG_3601-Verbessert-RR.jpg" /><p class="flex-caption">Lowen 14.03.25 Essigfabrik Köln</p></a></li><li class="ewic-slider"><a 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Köln</p></a></li></ul><script type="text/javascript">
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		<title>Black Label Society kratzen am Dutzend mit Doom Crew Inc.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soundchaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 18:21:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[BLACK LABEL SOCIETY]]></category>
		<category><![CDATA[Distortion is our passion]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Crew Inc.]]></category>
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					<description><![CDATA[Das elfte Album von Black Label Society erscheint zwar nicht am 11.11., sondern am 26. November 2021 bei Spinefarm Records. Aber egal, für Zakk Wylde und seine Band ist &#8222;Doom Crew Inc.&#8220; ein besonderes&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>Das elfte Album von Black Label Society erscheint zwar nicht am 11.11., sondern am 26. November 2021 bei Spinefarm Records</strong>. Aber egal, für Zakk Wylde und seine Band ist &#8222;Doom Crew Inc.&#8220; ein besonderes Album. Es ist in erster Linie ein Tribut an ihre fantastische Road Crew. <strong>Darüber hinaus hat Zakk im Vorfeld versprochen, dass es ein Zwei-Gitarren Album sein soll und Dario Lorina, der zweite Mann an der Gitarre, diesmal viel präsenter sein soll. Aber wisst ihr was? I don&#8217;t care</strong>. Mir ist wichtig, <strong>wie gut die Songs sind</strong> und <strong>ob die Platte so richtig Arsch tritt</strong>. Und ob das zutrifft, verrate ich euch nach dem Video zu &#8222;Set You Free&#8220;. Viel Spaß!</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Black Label Society - Set You Free (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/l47At7wrhyI?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<h3 class="wp-block-heading">Black Label Society rocken auch im Midtempo</h3>



<p><strong>Alleine das Eröffnungsriff von &#8222;Set You Free&#8220; ist schon göttlich und der Refrain nicht minder. Die Gitarren solieren und BLS zeigen, dass auch ein Midtempo Song richtig rocken kann.</strong> Schneller zur Sache geht &#8222;Destroy &amp; Conquer&#8220;. So klingt Blues im Metal-Gewand und ich denke, den Song werden wir auch live demnächst geboten kriegen. <strong>Das Zakk als Sänger besser geworden ist, zeigen die ersten Töne von &#8222;You Made Me Want To Live&#8220;. Natürlich gibt es auch wieder viel Gitarrenkunst zu hören. Auch wenn mir das manchmal schnell zu viel wird. Hier ist es nicht der Fall. Klasse Song!</strong> &#8222;Forever And A Day&#8220; ist eine sanfte Ballade. Und irgendwie <strong>kommt mir hier als Erstes Zakks &#8222;Book Of Shadows&#8220; in den Sinn. &#8222;Forever And A Day&#8220; könnte auf einer erwachsenen oder reiferen Variante dieses Albums stehen</strong>. &#8222;End Of Days&#8220; ist das erste Stück, das mich nicht so direkt packt. Vielleicht geht es euch ja anders. Schaut einfach mal unten im Video. &#8222;Ruins&#8220; ist ein schöner, doomiger Midtemposong, mag ich.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Black Label Society - End of Days (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/KUGkTQfAiVg?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<h3 class="wp-block-heading">Ohne Piano geht es nicht</h3>



<p>&#8222;Forsaken&#8220; ist ein klassischer und abwechslungsreicher Black Label Society Song. <strong>Zakk Wylde ist auch ein guter Pianist</strong> wie er mal wieder bei der Ballade &#8222;Love Reign Down&#8220; beweist. <strong>Zakks Liebe zu Black Sabbath manifestiert sich sowas von deutlich im Eröffnungsriff von &#8222;Gospel Of Lies&#8220;. Das hätte genauso auch aus der Feder von Tony Iommi stammen können</strong>. &#8222;Shelter Me&#8220; ist okay, aber mir fehlt ein wenig der Drive. Ach so, die versprochenen Twin Guitars gibt es tatsächlich. Deutlich zu hören im Beginn von &#8222;Gather All My Sins&#8220;. Es ist allerdings auch erst die zweite, schnelle Nummer und hier ist auch der Drive, den ich davor noch vermisst hatte. <strong>Das zwölfte und letzte Stück trägt den passenden Titel &#8222;Farewell Ballad&#8220;. Für eine klassische Ballade tanzen die Finger aber zu sehr über die sechs Seiten. Aber gerade das macht es so herausragend. Das ist nicht nur Technik, sondern ganz viel Gefühl. Ganz großes Kino!</strong> Für mich mit einer der stärksten Songs auf dem Album.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Thumbs up for Doom Crew Inc.</h3>



<p><strong>Ich mag Zakk Wylde und Black Label Society und trotz Fanbrille hat mich &#8222;Doom Crew Inc.&#8220; noch zusätzlich positiv überrascht</strong>. &#8222;Set Me Free&#8220; zeigt wie sehr auch ein Midtempo-Song rocken kann. &#8222;Destroy &amp; Conquer&#8220; macht <strong>Lust auf mehr schnelle Nummern</strong>. Leider waren nur zwei auf dem Album. Da hätten es gerne eine oder zwei mehr sein dürfen. <strong>Aber mein absolutes Highlight ist das letzte Stück, die &#8222;Farewell Ballad&#8220;. Selten, wenn überhaupt, habe ich solche Gitarrenvirtuosität bei einer Ballade vernommen. Das ist einfach genial</strong>. Da verzeihe ich auch gerne zwei kleine Ausreißer wie &#8222;End Of Days&#8220; und &#8222;Shelter Me&#8220;. Die hätten für mich gerne zwei schnelleren Nummern weichen können. <strong>Aber auch wenn es keine richtige arschtretende Platte mit schnellen Nummern geworden ist&#8230; I don&#8217;t care! Die &#8222;Farewell Ballad&#8220; macht das mehr als wett. &#8222;Doom Crew Inc.&#8220; nimmt bei mir auf jeden Fall einen der vorderen Plätze in meiner Black Label Society Discographie ein</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Black Label Society – Line-Up und Kontakt</h3>



<p>Zakk Wylde – Vocals/Guitar<br>John DeServio – Bass<br>Dario Lorina – Guitar<br>Jeff Fabb – Drums</p>



<p>Mehr zu Black Label Society erfahrt ihr wie gewohnt bei <a href="https://www.facebook.com/blacklabelsociety" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Aber auch der <a href="https://www.youtube.com/user/zakkwyldetv" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a> von Zakk Wylde persönlich ist immer einen Besuch wert. Neben Musik gibt es hier auch <strong>Infos zu seiner Gitarren Company Wylde Audio</strong>. Wer darüber hinaus keine News, Reviews oder Berichte verpassen will, abonniert am besten unseren kostenlosen <a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a> oder folgt uns bei <a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Für die Bilderfreunde lohnt sich ein Blick bei <a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a> und noch mehr wie zum Beispiel Interviews, Unboxings und Dokumentationen (wie zum Beispiel über das Rage Against Racism Festival) gibt es auf unserem <a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a>. Schaut mal rein und lasst uns ein paar Kommentare da. Wir würden uns freuen.</p>
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		<title>OZZY OSBOURNE &#8211; ein Mittsommernachtstraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[HELLION]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2018 07:32:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[ARENA]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Osbourne]]></category>
		<category><![CDATA[Ozzy]]></category>
		<category><![CDATA[ZAKK WYLDE]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum mindestens dritten Mal in 25 Jahren hat OZZY OSBOURNE  im Vorfeld der aktuellen Tour angekündigt, dass dies nun seine Abschiedstournee sei. Also haben sich unter dem fahlen Vollmond über Oberhausen einige Tausend Fans&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum mindestens dritten Mal in 25 Jahren hat <strong>OZZY OSBOURNE</strong>  im Vorfeld der aktuellen Tour angekündigt, dass dies nun seine Abschiedstournee sei. Also haben sich unter dem fahlen Vollmond über Oberhausen einige Tausend Fans auf den Weg in die Arena gemacht, um dem <em>Madman</em> zu huldigen. Und sei es vielleicht nur, um zum Leidwesen Aller sicher zu gehen, dass es nun doch die letzte Ehrenrunde ist. Unter- und Oberränge sind in der großen Halle bis auf die Blöcke unmittelbar an der Bühne geöffnet und fast <strong>komplett gefüllt.</strong> Im Innenraum wird es nur im letzten Viertel vor der Gegentribüne etwas aufgelockerter. Full House &#8211; dank Klimaanlage einigermaßen erträglich.</p>
<h3>Der Altar ist bereitet</h3>
<p>Der Bühnenaufbau zeigt sich während der Umbaupause schlicht. Neben dem zentralen Drumriser stehen zahlreiche Kabinette der Backline in verschiedenen Größen. Im Hintergrund mittig ein mächtiges, bis zur Traverse reichendes Kreuz wie aus zwei übereinandergelegten klobigen Quadern. Seitlich davon zwei große LED-Bildschirme. Vor dem Drumriser ist ein kleiner Tisch postiert, darauf Wasserflaschen, ein paar Handtücher. Und unauffällig daneben zwei <strong>10-Liter-Putzeimer</strong> auf dem schwarzen Bühnenboden.</p>
<h3>Gloria Imperatrix Mundi</h3>
<p>In der Umbaupause erledigt ein Best Of von <strong>AC/DC</strong> die Beschallung des Saales. Unter dem frenetischen Jubel der Leute gehen nach<strong> „It’s A Long Way To The Top“</strong> die Lichter aus. Es folgt eine Videosequenz von OZZY in verschiedenen Lebensaltern. Bühnenbilder, Stills aus seinen Videos, dazu Musikfetzen einiger bekannter Songs. Zurück bleibt ein handschriftliches OZZY-Logo. Dann gehen die Takte von <strong>„Crazy Train“</strong>  über in <strong>„O Fortuna“</strong>, das Eröffnungsstück der <strong>„Carmina Burana“</strong> und OZZYs Einmarschmusik.</p>
<h3>No More Colours</h3>
<p>Die Farben des Abends sind Purpur und Eisblau. Ozzy kommt wie einst <strong>Liberace</strong> selig mit einem Glitzerumhang nach vorne und lässt sich huldigen. Links neben ihm bezieht on/off-Mitstreiter <strong>Zakk Wylde</strong> am Bühnenrand Position. Lederweste und Kilt deuten darauf hin, dass er es auch anno 2018 noch immer sehr ernst meint.</p>
<h3>A Madman Under Full Moon</h3>
<p>Herr Osbourne ist derweil durch mit einigen Worten zur Begrüßung und lässt die Hülle fallen. Aus den Boxen donnern die ersten Takte von <strong>&#8222;Bark at the Moon&#8220;.</strong> Das klobige Kreuz entpuppt sich als eigenwillig gestalteter Videokubus, der mit den Bildschirm eine Einheit bildet. Apropos Einheit: <strong>Tommy Clufetos</strong> am Schlagzeug und <strong>Rob Nicholson</strong> am Tieftongerät sind bei aller sichtbaren Leichtigkeit eine brachiale Rhythmuseinheit. Sie sorgen für einen wuchtigen Planierraupen-Sound, hinter dem Zakk Wylde unbarmherzig vorrückt. Tommys Doublebass ist stellenweise &#8222;sehr&#8220; im Vordergrund, so dass der Mixer OZZY ein bißchen nachsteuern muss.</p>
<h3>OZZY: In der grünen Hölle</h3>
<p>In der Bandgeschichte macht OZZY derweil zeitlich eine <strong>Rolle rückwärts</strong>. Kobragiftgrüne Laserfäden durchziehen den Raum. Auf dem Kreuz wabern Muster aus einem <strong>Albtraum</strong>, in dem es die Azteken in die Matrix verschlagen hat. Der mit Breaks unterlegte Refrain von <strong>&#8222;Mr. Crowley&#8220;</strong> bestätigt den bisherigen Eindruck, dass der alte Haudegen am Mikro stimmlich obenauf ist.</p>
<h3>Saints and Sinners</h3>
<p>Die &#8222;Blizzard&#8230;&#8220;-Frühphase setzt sich fort mit <strong>&#8222;I Don&#8217;t Know&#8220;</strong>, gefolgt vom ersten Ausflug zu OZZYs Anfängen. Bei <strong>&#8222;Fairies Wear Boots&#8220;</strong> entsteht zu meiner Überraschung ein Effekt, der den <strong>Genuss trübt</strong>: Zakk Wylde legt soviele Loops und Triolen auf den Gitarrenpart, dass ich das Stück zunächst nicht erkenne. Der <strong>unschöne Eindruck</strong> eines <strong>Remix</strong> hält sich bis zum Schluss. Leider, leider ereilt den Klassiker <strong>&#8222;Suicide Solution&#8220;</strong> das gleiche Schicksal. Tommy wird nicht nur optisch bevorzugt auf dem Monitor eingespielt, nein, er hat auch mit seiner Batterie akustisch den Hut auf. Wie soll das weiter gehen???</p>
<h3>Das Millionenspiel</h3>
<p>Bei <strong>&#8222;No More Tears&#8220;</strong> und <strong>&#8222;Road to Nowhere&#8220;</strong> kann ich Entwarnung geben. Zakks und Robs leichte Abwandlung ihres Spiels gibt den beiden ohnehin erdigen Stücken einen Touch wie bei <strong>BLS</strong> oder Robs altem Arbeitgeber <strong>PRONG</strong>. Keyboarder <strong>Adam Wakeman</strong> kommt ebenfalls auf seine Kosten.</p>
<h3>Pause für den Madman</h3>
<p>In der Konzertmitte entschädigt <strong>&#8222;War Pigs&#8220;</strong> für die kurzzeitigen Irritationen. Das Publikum rastet noch mehr aus als in den 40 Minuten bisher. Zum Ende hin eilen zwei Helfer zu Zakk Wylde und geben seiner Gitarre &#8222;lange Leine&#8220;. Es beginnt eine Tour durch den Graben zunächst nach rechts auf ein Podest unter dem Unterrang. Dort zelebriert der optische Bruder von <em>Cousin It</em> sein Können vor, hinter und über seinem Kopf. Das gleiche ebenfalls nochmal zur linken Seite. Immer untermalt von den Improvisationen zu &#8222;War Pigs&#8220;. Während OZZY schon fünf Minuten hinter der Bühne <strong>Kräutertee schlürft</strong>, läuft jetzt vorne die Quizshow. Ein sehr gut abgestimmtes Instrumental-Medley, in dem ich <strong>&#8222;Miracle Man&#8220;, &#8222;Crazy Babies&#8220;</strong> und <strong>&#8222;Perry Mason&#8220;</strong> erkenne. Mein Nebenmann auf der Tribüne schwört nach Konzertende, dass als vorletztes noch <strong>&#8222;Desire&#8220;</strong> eingestreut war. Ich muss passen, weil ich den Song nicht gut genug kenne.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Desire" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/4hawxgTJDoQ?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h3>Grande Finale</h3>
<p>Ruhig geht es mit <strong>&#8222;I Don&#8217;t Wanna Change the World&#8220;</strong> weiter, nachdem OZZY wieder zurück ist und die Band vorgestellt hat. Es ist das Crescendo vor dem Finale. Mit <strong>&#8222;Shot in the Dark&#8220;</strong> und <strong>&#8222;Crazy Train&#8220;</strong> endet das reguläre Set. Die komplette Halle hat OZZY bei beiden Songs übertönt und gibt dann bei den Zugabenrufen restlos alles.</p>
<h3>Von zart bis hart&#8230;</h3>
<p>Die Band schaltet mit<strong> &#8222;Mama, I&#8217;m Coming Home&#8220;</strong> nochmal einen gang zurück. Balladenzeit, viele Handydisplays und noch mehr Feuerzeuge. Ein paar Tausend beglückte Zuschauer zünden die letzten Reserven. Vorne steht ein beeindruckter und zufriedener leicht pummeliger Engländer. Nach weiteren Dankesworten gebührt die Schlussnummer <strong>BLACK SABBATHs &#8222;Paranoid&#8220;.</strong></p>
<h3>Und sonst&#8230;???</h3>
<p>Unterm Strich habe ich ein 90-Minuten-Konzert erlebt, was mich zufrieden und mit kaputter Stimme zurück lässt. Vier Songs von &#8222;No More Tears&#8220; sind dem kommerziellen Erfolg dieses Albums geschuldet und dem Wortspiel im Tournamen. Ich hätte mir lieber <strong>&#8222;Ultimate Sin&#8220;</strong> und eine Textversion eines Tracks von &#8222;No Rest..&#8220; angehört. Hätte, hätte, Fahrradschlauch&#8230;! <strong>Geil war&#8217;s!</strong> Punkt! Ein Abgang in Würde und in vollem Saft. Punkt!! Hoffentlich nicht wirklich für immer. Punkt!!!</p>
<p>PS: Ja, OZZY hat die beiden Eimer über der ersten Reihe ausgekübelt. Und ja, er hat zweimal &#8222;nachladen&#8220; lassen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anmerkung: Leider durfte unsere Redaktion an diesem Abend keinen eigenen Fotografen entsenden. Die Fotos, die uns von offizieller Seite zur Verfügung gestellt wurden, haben aber die Atmosphäre, die wir in dem Bericht verdeutlichen wollen nicht vermitteln können, so dass wir auf den Einsatz von Fotos in diesem Fall leider verzichten müssen!</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01MYLHDUY&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Bible of Ozz by Ozzy Osbourne (2005-04-13)&#8220;]</p>
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		<title>BLACK SABBATH – The Ten Year War Boxset</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kjo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Aug 2017 11:47:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK SABBATH]]></category>
		<category><![CDATA[Boxset]]></category>
		<category><![CDATA[limited]]></category>
		<category><![CDATA[Ozzy]]></category>
		<category><![CDATA[Ozzy Osbourne]]></category>
		<category><![CDATA[Shepard Fairey]]></category>
		<category><![CDATA[The Ten Year War]]></category>
		<category><![CDATA[Tommy]]></category>
		<category><![CDATA[Vinyl]]></category>
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					<description><![CDATA[BLACK SABBATH – The Ten Year War Boxset Black Sabbath werden demnächst die &#8222;The Ten Year War&#8220;-Boxset veröffentlichen. Wie der Titel es schon verrät, dreht sich alles um die erste Dekade der Band. Am&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>BLACK SABBATH – The Ten Year War Boxset</h3>
<p><strong>Black Sabbath</strong> werden demnächst die <strong>&#8222;The Ten Year War&#8220;</strong>-Boxset veröffentlichen. Wie der Titel es schon verrät, dreht sich alles um die erste Dekade der Band. Am <strong>29. September 2017</strong> wird das gute Stück auch hier in Deutschland erhältlich sein. Das Cover designte der Street Artist, Graphic Designer und Aktivist <strong>Shepard Fairey</strong>. Man kann die Box ab sofort <a href="https://www.tenyearwar.com/"><strong>HIER</strong></a> vorbestellen.</p>
<h3>Was ist in der Box?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-48100" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/08/BlackSabTTYW-Exploded-Pack-HR-800px-300x212.jpg" alt="" width="600" height="424" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/08/BlackSabTTYW-Exploded-Pack-HR-800px-300x212.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/08/BlackSabTTYW-Exploded-Pack-HR-800px-768x543.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/08/BlackSabTTYW-Exploded-Pack-HR-800px-600x425.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/08/BlackSabTTYW-Exploded-Pack-HR-800px.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p><strong>Vielen werden sich fragen, was nun in der Box drin?</strong> Wir von <strong>metal-heads.de </strong>haben die Antwort(en) für euch aufgelistet:</p>
<p>• 8 x Vinyl LPs, detaliert neu produziert in den Original-Sleeves, remastered aus den Original-Tapes vom bekannten Mastering Engineer <strong>Andy Pearce</strong> und hergestellt auf 180 Gramm splatter-coloured Vinyl; jede Schallplatte hat eine individuelle und einzigartige Kolorierung.</p>
<p>• BLACK SABBATH<br />
• PARANOID<br />
• MASTER OF REALITY (inklusive dem originalen <em>fold-out colour</em> Poster)<br />
• VOL. 4<br />
• SABBATH BLOODY SABBATH<br />
• SABOTAGE<br />
• TECHNICAL ECSTASY<br />
• NEVER SAY DIE!</p>
<p>• 2 x seltene 7” Singles, in ihren Original-Sleeves reproduziert:<br />
&#8211; Die japanische Version von Evil Woman (Don’t Play Your Games With Me)/Black Sabbath</p>
<p>&#8211; Die chilenische Version von Paranoid/The Wizard (nur 100 Exemplare der originalen Radio Promo wurden gepresst).</p>
<p>• Einen Black Sabbath USB-Stick in der Form eines Kruzifixes, der exklusiv nur in dieser Box erhältlich ist. Er kann um den Hals getragen werden und enthält MQA High Quality Audio- Versionen der ersten acht Black Sabbath Alben.</p>
<p>• Die extrem seltene Broschüre “The Ten Year War”, anhand der Originalveröffentlichung nachproduziert.</p>
<p>• Ein hochwertiges Hardcover-Buch mit lobenden Worten der ganz Großen des Rock, zusammen mit offiziellem und ikonisch offenem Fotomaterial von der Band während ihrer Shows 1970, von Recording Sessions und Fotoshootings.</p>
<p>• Das offizielle Programm zur Tenth Anniversary World Tour 1978, akkurat reproduziert</p>
<p>• Nachdruck des Tourposters der Show in der Seattle Centre Arena 1972</p>
<p>• Jede Box ist individuell nummeriert.</p>
<p>Wer immer noch neugierig ist, für den haben wir ein Unboxing-Video bereitgestellt. <strong>Wir wünschen allen Sammlern und Fans viel Spaß!</strong></p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="The Ten Year War box set, Neil Priddy unboxing video:" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/AnJ2W1eZISM?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
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