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	<title>Platten &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Vinyl als Merch? US-Studie zeigt: Die Hälfte aller Vinylsammler hat gar keinen Plattenspieler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 07:51:00 +0000</pubDate>
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<p><strong>Sind Platten das neue Merch? Die Hälfte aller Vinylsammler hat gar keinen Plattenspieler. Also sammeln ja, hören nein? Gleichzeitig nimmt vor allem für junge Fans die Bedeutung von Merch-Angeboten zu. Das fand eine aktuelle Studie zumindest für die Musikbranche in den USA heraus. Es lässt sich unterstellen, dass sich dies hierzulande auch so entwickeln könnte. In der Studie scheint es auf den zweiten Blick einen interessanten Zusammenhang zu geben: Möglicherweise ist Vinylsammeln eher ein Teil des Merch-Konsums als des Musik-Konsums. Also Vinyl als Merch. &#8211; Was bedeutet das für die Musik- und Veranstaltungsbranche?</strong></p>



<p>Die <a href="https://luminatedata.com/reports/sxsw-top-entertainment-trends-for-2023/">Studie von </a><em><a href="https://luminatedata.com/reports/sxsw-top-entertainment-trends-for-2023/">Luminate</a> </em>untersuchte unter anderem, wie Fans einzelner Genres ihre Lieblingsmusik in den USA im Vergleich zum Vorjahr gerne konsumieren: So sehen sich Latin-Fans vor allem kurze Musikvideos auf Social Media an (+30%), während Fans von Hip Hop lieber einzelne Songs streamen (+23%). Country-Fans hören lieber Radio (+12%) und Rockmusik-Hörer, zu denen auch die Metal-Heads gehören, bevorzugen Vinyl (+8%). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Vinyl als Merch: Kein Plattenspieler, aber teure Hifi-Technik</h2>



<p>Doch nur die Hälfte aller Käufer von Vinyl besitzt überhaupt einen Plattenspieler. Im Verhältnis zu der gesamten Musikhörerschaft macht das rund 15 % aus. Gehört wird über die Breite der Gesellschaft übrigens  lieber hochtechnisiert: Was die Entertainment-Technologie und -Ausstattung angeht, stieg die Zahl derer um 11 %, die bereit sind, für hochqualitative Hifi-Technik auch mehr zu bezahlen. </p>



<p>Aber das Geld geht auch für andere Sachen raus. Denn im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl derer um 35 % gestiegen, die ihr Geld eher für Erlebnisse als für materielle Dinge ausgeben. Also für Konzerte und Festivals beispielsweise, was nach der Covid-19-Pandemie ein hoffnungsvoller Trend wäre.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Musik- und Veranstaltungsbranche muss Super-Fans erreichen</h2>



<p>Zu den materiellen Konsumgegenständen, die mit solchen Erlebnissen verknüpft sind, gehört der Merchendise. Inbesondere die Generation Z wünscht sich, dass Bands und Musikschaffende mehr Merch anbieten. Auf diese Weise können sie ihre Fanzugehörigkeit und ihren Support stärker zum Ausdruck bringen. So genannte Super-Fans zeichnen sich durch drei Charakteristika aus: durch Social Signaling (Rückmeldungen über Social-Media-Kanäle), durch Ausdrücken der eigenen Identität und durch das Zugehörigkeitsgefühl zu einer (Fan-)Gemeinschaft. Der passende Merch kann hier helfen, um dies stärker auszudrücken.</p>



<p>Was heißt das für die Musikbranche und Konzert- oder Festivalveranstalter? Mehr Erlebnisse schaffen und mehr Merch zu diesen Erlebnissen anbieten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="720" height="406" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/uada-merch.jpg" alt="Foto des Merch von Uada mit einem Dutzend Shirtmotiven." class="wp-image-143876" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/uada-merch.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/uada-merch-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h2>



<p>Und natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Doch um ja nichts zu verpassen, abonniert Ihr am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank">Newsletter</a>. Oder Ihr folgt uns bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank">Facebook</a>. Die besten Bilder findet Ihr dann bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank">Instagram</a>. Und unser&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank">YouTube Channel</a>&nbsp;hält schon jetzt einiges bereit. Also schaut mal rein!</p>
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		<title>49. Mega Platten &#038; CD-Börse in Utrecht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kjo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2018 20:14:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[Platten]]></category>
		<category><![CDATA[Record Store Day]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir von metal-heads.de hatten uns für euch auf den Weg nach Utrecht gemacht, um die 49. Mega Platten &#38; CD-Börse zu besuchen. Hier könnt ihr unseren Bericht nachlesen! Wenig Platz, schlechte Gerüche, angespannte Besucher&#8230;&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir von<strong> metal-heads.de</strong> hatten uns für euch auf den Weg nach <strong>Utrecht</strong> gemacht, um die <strong>49. Mega Platten &amp; CD-Börse</strong> zu besuchen. Hier könnt ihr unseren Bericht nachlesen!</p>
<h3>Wenig Platz, schlechte Gerüche, angespannte Besucher&#8230;</h3>
<p><strong>Vinyl&#8230;rund&#8230;schwarz&#8230;bunt&#8230;einfarbig&#8230;mehrfarbig&#8230;durchsichtig&#8230;7&#8243;&#8230;10&#8243; und 12&#8243;</strong>. Für Sammler öffnen sich zweimal im Jahr an je zwei Tagen die Tore der <strong>Jaarbeurs</strong> in <strong>Utrecht</strong>. Seit zwei Dekaden ist diese Plattenbörse <strong>das Mekka</strong> für Fans! Statt dem Record Store Day gab es dieses Jahr den <strong>Record Big Hall Day</strong>.</p>
<p>Als ich vor Jahren das erste Mal davon hörte und recherchierte, war ich von den Bildern geplättet. Eine große <strong>Halle mit den Maßen eines Fußballfelds. </strong>Gefühlt hunderte Stände mit Schallplatten die einen unübersichtlichen Dschungel darstellen. Persönlich reicht mir die Börse am 2. Weihnachtstag in Dortmund, die im Laufe der letzten Jahre immer größer und enger wurde. Jeder, der auf solche <strong>Börsen </strong>geht weiß und kennt das Gefühl der Freude, die schmutzigen Hände die man nach dem Durchwühlen der Kisten hat sowie die verschiedensten Gerüche der anwesenden Besucher. Jene Besucher sind in eine Art Tunnel auf der Suche nach ihren <em>Schatz</em>. Dabei wird häufig keine Rücksicht auf Leute in der direkten Umgebung genommen. Konfrontationen sind vorprogrammiert.</p>
<p>Dann noch für den Stress 180 Kilometer fahren und alles in der Dimension einer Halle? Kennt ihr die Bilder vom Black Friday in Amerika? Wenn die Leute in die Läden stürmen und ausrasten? Jap, diese Vorurteile hatte ich&#8230;</p>
<h3>Viel Platz, gute Luft und lockere Besucher&#8230;</h3>
<p>Ich machte mich also am Sonntagvormittag auf nach Utrecht und parkte in der Nähe der Halle. Angekommen musste ich stolze 14 €-Eintritt zahlen. Na ja, dafür ist es auch eine der größten Hallen und Veranstaltungen in Europa.</p>
<p>Als ich die riesige Halle betrat, musste ich mich 6x umschauen und 3x das anwesende Personal fragen, wo ich hier bin und wo die Platten sind. In der ersten Halle findet wohl zeitgleich ein Trödelmarkt statt, welcher in die Vinyl &amp; CD Börse übergeht. Je nach Position läuft man also quer durch zwei große Hallen, um die ersten Stände mit CD&#8217;s &amp; Platten zu sehen. <strong>Endlich!</strong></p>
<p><strong>Das ist es also&#8230;das Mekka&#8230;die ultimative Börse&#8230;ein Reich für Sammler, Liebhaber und Freaks die auf analoge Tonträger stehen.</strong> Ich war direkt sehr positiv begeistert. Die Stände wiesen großen Abstand zu den Nebenverkäufern auf und alle Stände waren in Reih und Glied aufgebaut. Dazwischen befand sich eine lange Gasse von ca. 10-12 Metern. Diese bot großen Platz und Entlastung. Diese Organisation kann man sich auch auf Veranstaltungen in Deutschland wünschen. Überfordert guckte ich auf den Plan, wo ich starten kann. Rock/Metal/Alternative? Ah Ja! Hier! OK macht nur 50% der Hallenentlastung aus.</p>
<p>Speziell suchte ich zwei Platten von <strong>Sodom</strong> (<strong>Tapping the Vein</strong>, <strong>Obsessed by Cruelty</strong>) die mir für meine Sammlung fehlten. Schon am vierten Stand wurde ich fündig. Es gab Platten von <strong>Sodom</strong>, aber nicht die, die mir fehlten. Es sei angemerkt, es handelten sich um 30 Stände, die noch vor der Haupthalle vermischt mit dem Trödelmarkt standen. Ein gutes Omen also.</p>
<p>Irgendwann schweifte ich von meinem Konzept ab speziell nach <strong>Sodom</strong>-Platten zu gucken und lies mich treiben. Platten&#8230;nichts als Platten in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Pressungen. Japan-Pressung, UK-Pressung, USA-Pressung und, und, und. Internationale Verkäufer aus <strong>Russland, Schweden, Italien, Deutschland, Holland, England</strong> und, und, und. <strong>Der Wahnsinn!</strong> Alle waren sehr freundlich und entspannt. Zwischen den Ständen wurde ich immer mal von <strong>&#8222;Sodom&#8220;</strong>-Platten angehalten und war zugleich beeindruckt, was es von der Band alles gab. Das Highlight war die <strong>&#8222;Best Of&#8220;</strong> von 1996 als Vinyl-Release bzw. die Test-Pressung welche auf 11 Stück limitiert ist. Der Verkäufer zeigte mir die Scheibe und sagte, er habe diese selber produziert und veröffentlicht. Als Plattensammler kannte ich sein Label und VÖ´s und wir fingen an über Bands wie <strong>Sodom</strong> und <strong>Kreator</strong> zu sprechen.</p>
<p>Die benannte Scheibe holte ich mir aber nicht, da der Preis im mittleren Dreistellligen Bereich lag. Als Referenz zeigte, mir der Verkäufer den <strong>Discogs-Eintrag</strong> der Scheibe wo jemand diese Platte für 600€ anbietet. <strong>Irrsinn hoch zehn den NIEMAND bereit ist zu bezahlen</strong>. Anmerkung am Rande: <strong>Discogs</strong> wurde von Käufern sowie Verkäufern als Handlungsbasis genutzt. Also, im Vorfeld gucken wie die Plattenpreise so laufen und dann in Utrecht verhandeln.</p>
<p>Am Ende des Tages gab es neben einen positiven Eindruck, netten Gesprächen auch die <strong>&#8222;Better Off Dead&#8220;</strong> Nachpressung von 2010 und <strong>&#8222;Tapping The Vein&#8220;</strong> als CD. Leute! Hört euch<strong> &#8222;TTV&#8220;</strong> an. Das Schlagzeugspiel vom <strong>Witchhunter</strong> ist der Knaller!</p>
<p><strong>P. S.</strong></p>
<p>Wer ist alles im November in Utrecht? Ich definitiv!</p>
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		<title>RECORD STORE DAY 2016 &#8211; Die Reportage Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kjo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Apr 2016 07:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
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					<description><![CDATA[Record Store Day 2016 &#8211; Die Reportage Teil 1 Liebe Leser, dieses Jahr sind metal-heads.de nicht nur als Supporter, sondern auch als Reporter bei dem Record Store Day unterwegs. Da Metal ein Bestandteil der&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Record Store Day 2016 &#8211; Die Reportage Teil 1</h3>
<p><strong>Liebe Leser</strong>, dieses Jahr sind <strong>metal-heads.de</strong> nicht nur als Supporter, sondern auch als Reporter bei dem <strong>Record Store Day</strong> unterwegs. Da <strong>Metal</strong> ein Bestandteil der <strong>RSD</strong> Veröffentlichungen ist und Teile der Redaktion sich dem Vinyl verschrieben haben, möchten wir mit dieser Reportage <strong>Pro´s und Kon´s aufzeigen</strong>, aufklären und denen eine Stimme und Plattform geben, die bis jetzt noch nicht die Gelegenheit dazu hatten.</p>
<p>Wir wollen aber auch die Veranstalter des <strong>RSD</strong>, <strong>Plattenlabels</strong>, <strong>Bands</strong> und deren <strong>Management,</strong> zu diversen Anliegen informieren und <strong>zum Nachdenken sowie Handeln anregen</strong>.</p>
<h3>Mein 1. Record Store Day in 2011</h3>
<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-14929" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/04/IMG_9226-300x225.jpg" alt="Deftones Covers" width="300" height="225" />Es ist erst 5 Jahre her, als ich (Kjo) das erste Mal vom <strong>RSD</strong> gehört oder gelesen habe. Damals hatte ich von den <strong>Deftones</strong> das Vinylalbum <strong>&#8222;Covers&#8220;</strong>, welches speziell zu dem <strong>RSD</strong> rauskommen sollte, gehört. Ich fuhr also in einem Plattenladen und sprach den Verkäufer auf die Platte an. Mit einem Lächeln sagte man mir damals, der <strong>RSD</strong> ist in Deutschland unpopulär und man glaube nicht an eine schnelle Etablierung. Des Weiteren sei die Nachfrage im Laden nicht hoch, so dass man nicht dran teilnehmen wolle. Dies war natürlich verständlich und logisch. Jedoch wolle man natürlich alles probieren, um an die Platte zu kommen. Glücklicherweise hatte ich die Deftones Scheibe 2 Wochen nach dem RSD in der Hand.</p>
<h3>Was der Valentinstag für die Liebe ist, ist der Record Store Day für den Plattenladen und den Käufer</h3>
<p>Doch der freundliche Verkäufer sollte unrecht behalten. Bereits 2012 und 2013 erreichte der Hype um den Record Store Day Deutschland mit voller Wucht und sehr sehr viele Läden nahmen daran Teil. Doch genau so schnell, wie sich der RSD in Deutschland etablieren konnte, so schnell wurde auch die Kritik laut. Viele Punkte werden in den sozialen Medien besprochen oder auch in der aktuellen Ausgabe des Magazins <strong>MINT</strong>. Es gibt zu <strong>viele Veröffentlichungen,</strong> es gibt zu viele <strong>unnötige Platten</strong>, die <strong>Preispolitik ist undurchsichtig</strong>, diverse <strong>Bands passen nicht zum RSD</strong>,<strong> Powerseller kommen aus Ihren Höhlen</strong> und, und, und&#8230; Aktuell hat man den Eindruck, was der Valentinstag für die Liebe ist, ist der Record Store Day für den Plattenladen und den Käufer.</p>
<p><em><strong>Doch genau so schnell wie sich der RSD in Deutschland etablieren konnte, genau so schnell wurde die Kritik laut.</strong></em></p>
<p>Ja, die viele Kritik mag berechtigt sein, jedoch sich hinsetzen und <strong>nörgeln kann jeder</strong>. Wir sind gewollt nicht nur Worte, sondern auch Lösungsansätze aufzulisten. Daher finden sich in dem nächsten Abschnitt <strong>UNSERE</strong> Ansätze und Verbesserungsvorschläge. Kritik und Meinungen sind selbstverständlich willkommen und können UNTEN auf der Seite sowie auf unserer <a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads/"><strong><strong>Facebook-Seite</strong></strong></a> kommentiert werden.</p>
<h3>Die 3 Qualitätsmanagement Ansätze</h3>
<p><strong>1. Macht es Sinn eine Veröffentlichung auf Vinyl zu pressen?</strong></p>
<p>Es ist schön, eine Veröffentlichung auf Vinyl zu haben, die es vorher nur auf CD gab. Die Frage, ob es Sinn macht etwas auf Vinyl zu pressen, ist nur schwer zu beantworten. Die einen sagen ja, die anderen nein. Doch wenn man es genau nimmt, sind ein Großteil der Veröffentlichungen der letzten Jahre fraglich.</p>
<p><strong>Warum?</strong> In den 60ern und 70ern mussten Bands sich Gedanken beim Schreiben einer Platte machen. Gibt es ruhige Lieder auf dem Album? Wenn ja, mussten diese wegen dem Soundvolumen zur Mitte der Scheibe hin gepresst werden (man konnte damals keine Lieder skippen) – ergo wie ordnet man die Tracklist an? Wird das Album als Double Vinyl oder Single Vinyl veröffentlicht? Wie ist die Spielzeit der Lieder, damit diese auf die Platte gepresst werden können? Zudem stellten sich weitere Produktions- &amp; Kostenfragen, die ein Album beeinflussten.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-14956" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/04/IMG_9234-300x225.jpg" alt="Pinkes Vinyl" width="300" height="225" />Mit der Einführung der CD und spätestens mit der MP3, hat sich auch das Bewusstsein ein Album zu schreiben und zu produzieren, komplett verändert. Alben werden nicht mehr für das Medium Vinyl geschrieben, sondern für andere Medien. Bestandteile, die Künstler beim Album früher beeinflusst haben, gibt es heute nicht mehr in dieser Form. <strong>Aber, es gibt immer Ausnahmen.</strong></p>
<p><strong>Dieser Ausgangspunkt ist ein generelles Problem</strong> und betrifft größtenteils die Alben seit Anfang der 90er. Für den RSD wiederum bedeutet dies im Punkt Qualität: <strong>Müssen Labels Ihre Bands benutzen</strong> und deren alte 4-Spur-Demos, B-Seiten und Radio-Shows, die früher schon unhörbar waren, jetzt noch auf Vinyl veröffentlichten, nur damit der Markt neben den Medien CD, MP3, Videostream, Musikstream auch noch unnötigerweise mit Vinyl zugestopft wird? Sollte man da nicht fairerweise dem <strong>kleinen Indie Label im Presswerk den Vorzug geben?</strong></p>
<p>Daher sollte ein <strong>Gremium</strong> aus Plattenhändlern, Verantwortlichen vom RSD und Vinylfans gebildet werden. Diese <strong>diskutieren</strong> auf einer Tagung <strong>gemeinsam</strong> die Releases für Deutschland. Was wollen die Fans? Was wollen die Plattenhändler? Machen die Bands und deren Vorschläge Sinn? Wie war das Feedback der letzten Jahre? Welche Bands waren gefragt, welche nicht? Was macht die Veröffentlichung besonders und besser als eine normale CD Veröffentlichung? Man nimmt so den Labels den <strong>Wind der Diktatur</strong> aus den Segeln und zeigt, wo wirklich eine Nachfrage besteht. Wie will man den Fans eine <strong>Justin Bieber</strong> Platte als Teil des RSD gewissenhaft verkaufen?</p>
<p><strong>2. The medium is the message</strong></p>
<p>Ausgangspunkt ist der Medientheoretiker <strong>Marshall McLuhan</strong>, der einst sagte: <em><strong>&#8222;The medium is the message&#8220;</strong></em>. Dies ist logischerweise beim RSD &#8222;die Schallplatte&#8220;. Mir stellt sich die Frage, warum die Schirmherren <strong>Metallica</strong> am 15. April eine CD und schon im Vorjahr eine Kassette veröffentlichen? Dasselbe passierte mit den Veröffentlichungen von <strong>Skrillex</strong>, <strong>&#8222;Recess&#8220;</strong> (2014) und <strong>Marilyn Manson</strong>, <strong>&#8222;Antichrist Superstar&#8220;</strong> (2016). Nimmt man es genau, ist die Wahl des Mediums komplett am Thema vorbei. Schließlich gibt es auch den offiziellen <strong>Cassette Store Day</strong>. Warum weicht man daher mit Tape-Releases nicht dorthin aus?</p>
<p><strong>3. Plattenhändler führen Bestelllisten ein</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-14955" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/04/IMG_9232-300x225.jpg" alt="RSD Sticker" width="300" height="225" />Die <strong>Liste mit Veröffentlichungen</strong> wird von Jahr zu Jahr immer umfangreicher und knackt 2016 sogar <strong>die 500-Marke!</strong>. Plattenhändler erschwert dies erheblich, zu entscheiden, welche VÖ´s man bestellen soll und im welchen Umfang. Hinzu kommt, dass man die <strong>Platten nicht zurücksenden</strong> kann. Es gibt <strong>kein Retourrecht</strong>. Nun also, wie soll man bei der Anzahl kalkulieren, ohne dass man auf einem <strong>Großteil der Ware sitzen bleibt?</strong></p>
<p>Eine Lösung ist es, dass die Plattenläden<strong> Bestelllisten einführen</strong>. Diese ermöglichen eine <strong>genaue Kalkulation</strong> der Ware, die auch gekauft wird.</p>
<p><strong>Es ergeben sich weitere Vorteile durch die Liste:</strong></p>
<p><strong>1.</strong> Nicht jede Person hat <strong>die Möglichkeit,</strong> am 15. April einen Plattenladen zu besuchen bzw. früh aufzustehen und sich in die Schlange zu stellen. Jedoch besteht die Möglichkeit trotzdem seine <strong>Ware zu erhalten</strong>, indem man diese abholt, wenn es die Zeit zulässt.</p>
<p><strong>2.</strong> Durch die Liste haben Plattenhändler die Möglichkeit <strong>Powerseller</strong> &#8211; die 1x im Jahr auf der Matte stehen– freundlich <strong>abzulehnen</strong> und ggf. sich <strong>untereinander auszutauschen</strong> und vor gewissen Personen zu warnen.</p>
<p><strong>3.</strong> Jeder Plattenladen hat eine andere Ladengröße. Mal passen 6, mal 15 Leute in einen Laden. Für die Händler ist dies eine <strong>zusätzliche Belastung,</strong> an einem stressigen Tag die Übersicht zu behalten. Durch die Liste ist man <strong>zeitlich ungebunden</strong>. Der Kunde kann dadurch außerhalb der Stoßzeit kommen, was wiederum die Chance erhöht eine geringere Ladenauslastung zu haben.</p>
<p><em><strong>Fortsetzung folgt nächste Woche&#8230;</strong></em></p>
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