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	<title>Scott Travis &#8211; metal-heads.de</title>
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	<description>distortion is our passion</description>
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		<title>Judas Priest &#8211; &#8222;Firepower&#8220; (VÖ 09.03.2018)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[HELLION]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2018 21:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andy Sneap]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Firepower&#8220;, das neue Album von JUDAS PRIEST, steht endlich in den Regalen! Amen! Unser Uwe hat sich ja bereits zu diesem Release ausgelassen (lest hier seine Stellungnahme!), jetzt ist es an der Zeit, dass&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Firepower&#8220;</strong>, das neue Album von <strong>JUDAS PRIEST</strong>, steht endlich in den Regalen! <strong>Amen!</strong></p>
<p>Unser Uwe hat sich ja bereits zu diesem Release ausgelassen (lest <a href="https://metal-heads.de/reviews/judas-priest-firepower-review-uwe/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> seine Stellungnahme!), jetzt ist es an der Zeit, dass DER ausgewiesene Fachmann in unserer Redaktion das Wort ergreift.</p>
<p>Bitte Hellion&#8230;</p>
<p>Das nunmehr 18. Studioalbum des britisch-amerikanischen Quintetts gehört ausweislich zahlreicher Polls unserer Mitbewerber zu den <strong>Top Drei</strong> der am meisten erwarteten Veröffentlichungen in 2018. Zeitgenossen der Metal-Veteranen wie etwa <strong>SAXON</strong> (&#8222;Thunderbolt&#8220;) und die hungrige junge Generation, zu der zum Beispiel <strong>VISIGOTH</strong> (&#8222;Conqueror&#8217;s Oath&#8220;) gehören, haben ihre Pferdchen bereits an die Startlinie geschickt im Rennen um DAS traditionelle <strong>Metal-Album des Jahres.</strong></p>
<p>JUDAS PRIEST liefern mit &#8222;Firepower&#8220; ingesamt <strong>14 neue Tracks</strong> ab. Damit folgt die Band der mittlerweile zehnjährigen Tradition seit &#8222;Nostradamus&#8220;, mehr als nur zehn Songs auf ein Album zu packen. Schaut man sich die Tracklist an, so fallen bei rund 58 Minuten Spielzeit lediglich zwei ausgesprochen kurze Stücke von unter drei Minuten Spielzeit.</p>
<div id="attachment_59072" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-59072" class="size-medium wp-image-59072" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Family-e1520768077908-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Family-e1520768077908-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Family-e1520768077908-768x432.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Family-e1520768077908-1200x675.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Family-e1520768077908-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-59072" class="wp-caption-text">Judas Priest Firepower Vinyl Familie</p></div>
<h2>Jedem recht getan&#8230;</h2>
<p>JUDAS PRIEST gehören seit fast unglaublichen <strong>45 Jahren</strong> zum Metal-Zirkus und zählen wohl ebenso lange zur DNA des Genres. Über die meisten Jahre hinweg waren &#8211; und es sei vorweg genommen: sind &#8211; die Arbeiterkinder um <strong>Rob Halford</strong>, <strong>Glenn Tipton</strong> und Co. Trendsetter im traditionellen Metal. JUDAS PRIEST klingen nicht wie Band X oder Y sondern diese Bands zitieren Vorbilder wie JUDAS PRIEST. Das bringt die Priester in das zwangsläufige <strong>Dilemma</strong>, dass die Fans mit jedem neuen Album das &#8222;nächste große Ding&#8220; erwarten. Eine Hypothek, an der JUDAS PRIEST genauso mühsam abzahlen, wie <strong>IRON MAIDEN, SAXON, METALLICA</strong> und bis zuletzt <strong>BLACK SABBATH</strong>, um nur einige zu nennen.</p>
<p>Auf &#8222;Firepower&#8220; entledigen sich JUDAS PRIEST dieser wiederkehrenden <strong>Erwartungshaltung</strong> auf zweierlei Weise. Zunächst, indem sie einerseits auf bewährte eigene Songstrukturen und Sujets zurück greifen. Dann aber andererseits durch kleine Kniffe und einige Experimente, die dem Gesamtbild JUDAS PRIEST nach über vier Jahrzehnten neue Facetten hinzu fügen.</p>
<div id="attachment_59073" style="width: 179px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-59073" class="size-medium wp-image-59073" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Halford-shift-e1520768218468-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Halford-shift-e1520768218468-169x300.jpg 169w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Halford-shift-e1520768218468-768x1365.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Halford-shift-e1520768218468-675x1200.jpg 675w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Halford-shift-e1520768218468-600x1067.jpg 600w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /><p id="caption-attachment-59073" class="wp-caption-text">Rob Halford Stage Shift</p></div>
<p>Betrachtet man &#8222;Firepower&#8220; in der Vinylversion, verteilen sich die 14 Tracks nach dem Schema 3-3-4-4 auf das <strong>Doppelalbum</strong>.</p>
<h2>The JUDAS PRIEST is back..!!!</h2>
<p>Die komplette Seite 1 ist <strong>PRIEST pur</strong>: das krachende, introlose Titelstück als Opener, dann der <strong>Ohrwurm</strong> &#8222;Lightning Strike&#8220;. &#8222;Evil Never Dies&#8220; macht dieses Trio komplett. Das sind dreimal fette Gitarren, die besonders bei &#8222;Lightning Strike&#8220; einen dieser Riffs produzieren, bei denen man sich fragt, warum in 50 Jahren Heavy Metal erst jetzt jemand auf diese Idee gekommen ist!<strong> Headbanger und Traditionalisten</strong> haben also erstmal ihre Knochen, um die sie sich balgen können.</p>
<div class="video-container"><iframe title="Judas Priest - Lightning Strike (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/CUzcxJNZKC4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>21st Century Boys</h2>
<p>Seite 2 kommt anders daher. &#8222;Never The Heroes&#8220; baut die Spannung mit einem <strong>120 bpm</strong> Keyboard-Akkord auf, der von einem Snare-Stakkato überlagert wird. Die Gitarren gehen erdig zu Werke und <strong>Ian Hills</strong> Bass bekommt zu tun. Rob Halford geht in die mittlere, mehr sonorere Tonlage. Dem ernsten Thema der im Stich gelassenen Kriegshelden/-veteranen sehr angemessen. &#8222;Necromancer&#8220; hat Chöre zur Unterstützung und einen deutlich <strong>hymnischeren Unterbau</strong>. Der Song ist gewissermaßen eine Variation von &#8222;Halls of Valhalla&#8220; vom Vorgängeralbum. &#8222;Children Of The Sun&#8220; schließt diesen Abschnitt. Eine stampfende Beinahe-Halbballade, mit der PRIEST schon öfters nach der Reunion aufgewartet haben. Das beste Beispiel: &#8222;Worth Fighting For&#8220; auf &#8222;Angel Of Retribution&#8220;.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Judas Priest - Never the Heroes (Lyric Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/V0J3u3_800c?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>Das Beste aus beiden Welten</h2>
<p>Die dritte Seite ist stilistisch exakt zweigeteilt. Das 66-sekündige &#8222;Guardians&#8220; ist ein instrumentales Keyboardpianointro. &#8222;Epitaph&#8220; auf &#8222;Sad Wings Of Destiny&#8220; oder &#8222;Eulogy&#8220; vom vorerwähnten &#8222;Angel Of Retribution&#8220; sind diesbezüglich die Vorgänger im Repertoire. Zugleich wird pünktlich zur <strong>Halbzeit</strong> mit &#8222;Rising From Ruins&#8220; ein weiterer Song-Zwilling geschaffen, der zum Beispiel auf &#8222;Defenders Of The Faith&#8220; keinesfalls fehl am Platze gewesen wäre.</p>
<p>&#8222;Flame Thrower&#8220; indes ist eine ganz andere Kategorie. Mit Stakkato-Intro und einem Chorus, der wie aus dem Takt gefallen klingt, nimmt der <strong>Uptempo-Song</strong> das Thema des Titelstücks, die seelenlose Killermaschine, noch einmal auf. Dem Groove des Songs kann man sich maximal fünf Takte lang entziehen, dann fängt jeder Metalhead das Bangen an. &#8222;Spectre&#8220; eröffnet mit einem <em>eerie</em> abgemischten, gegenläufigen Gitarrenintro, passend zum Thema der namenlosen Bedrohung aus dem Dunkel. Moderne, experimentelle Stilelemente schaffen hier ein neues Mitglied der <strong>Ahnenreihe</strong>, in der ein &#8222;Ripper&#8220; oder der &#8222;Sentinel&#8220; schon lange ihr Unwesen treiben.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Judas Priest - Spectre (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/zVVrfqwA5lQ?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>Triumph des Verräters</h2>
<p>Das letzte Quartett hat DEN <strong>Trumpf von &#8222;Firepower&#8220;</strong> auf der Hand. JUDAS PRIEST beehren sich, der Nachwelt &#8222;Traitors Gate&#8220; zu hinterlassen. Lediglich 5:34 Minuten brauchen die Altmeister, um auch dem grünsten Metal-Novizen unsere Welt zu erklären! Ein Song wie ein wuchtiger Block. Ausgewogene Riffs, ein toller Groove und Rob Halford legt nochmal eine Schüppe Kohlen nach. Das &#8222;Nightcrawler&#8220;-Intro deutet bereits an, in welcher Liga dieser Hammer spielt. &#8222;Hell Patrol&#8220; ist hier ebenso mit einer <strong>Samenspende</strong> vertreten, wie &#8222;Jawbreaker&#8220; und Halfords Solowerk &#8222;Silent Scream&#8220;.</p>
<h2>Slow, Deep and Hard</h2>
<p>&#8222;No Surrender&#8220; ist das mit 2:54 Minuten eingangs erwähnte andere kurze Stück. Ein genre-typisches Rebellenepos, für das JUDAS PRIEST bereits auf &#8222;British Steel&#8220; Anlauf genommen haben. <strong>Der Moment im Album, das dritte Fläschchen Bier zu köpfen.</strong></p>
<p>In ersten Reviews durchaus <strong>kontrovers</strong> kommt &#8222;Lone Wolf&#8220; davon. Der als Bluesrock arrangierte <strong>Seelenstriptease</strong> weiss nicht durchgehend zu gefallen. Ich muss sagen, dass der Ausflug zu den Wurzeln des Rock&#8217;n&#8217;Roll ganz passabel umgesetzt worden ist. Ironischerweise wurde über Jahrzehnte das Attribut des <em>&#8222;einsamen Wolfes&#8220;</em> dem Gitarristen und <strong>Ex-Priester K.K. Downing</strong> zugeschrieben. Dies betraf insbesondere seine Haltung zu festen Beziehungen bzw. kurzen Affären <em>on the road</em>, denen er von allen Bandmitgliedern am wenigsten abgeneigt war.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=FOcbpPACYfk">https://www.youtube.com/watch?v=FOcbpPACYfk</a></p>
<p>Der Schlusspunkt von &#8222;Firepower&#8220; ist &#8222;Sea Of Red&#8220;, einer waschechten power-unterfütterten Halbballade, vorbehalten. Ein <strong>lockeres Auslaufen</strong> nach über 50 Minuten Achterbahn der Abwechselungen.</p>
<h2>And the Oscar goes to&#8230;</h2>
<p>Knapp 850 Worte &#8211; jetzt kommen die Taten. <strong>Butter bei die Fische:</strong></p>
<p>Ist &#8222;Firepower&#8220; JUDAS PRIEST? &#8212; <strong>Ja, ja und nochmals ja!!!</strong> Es ist alles an Bord, was ein Priest-Album ausmacht. Und Halford liefert konstant ab, wie eigentlich jedesmal seit der Reunion. Was sich zudem auf &#8222;Redeemer&#8230;&#8220; schon abzeichnete, wird hier vollends zum Pluspunkt: seine überstandenen Rückenprobleme geben dem <strong>Metal God</strong> die nötigen Reserven für eine ganz beachtliche gesangliche Leistung. Die Tour ab Mai &#8211; zunächst in den USA &#8211; kann kommen.</p>
<p>Ist &#8222;Firepower&#8220; das nächste große Ding? &#8212; <strong>Nein.</strong> Aber das ist ein <strong>Manko</strong> nahezu aller Veröffentlichungen der letzten Jahre &#8211; quer durch den traditionellen Heavy Metal. Die Altvorderen wissen, wie es geht, ebenso wie die jungen Wilden, die ihre Lektionen schnell lernen. &#8222;Lightning Strike&#8220; wird es über die Tour hinaus zu einem <strong>Stammplatz in der Setlist</strong> schaffen, &#8222;Traitors Gate&#8220; wird eine neue Blaupause für Newcomer werden. Das übrige Dutzend bedient alle Sehnsüchte der <strong>PRIEST-Maniacs</strong> und wird neue Fans für die Band begeistern. <strong>Tom Allom</strong> und <strong>Andy Sneap</strong> haben einem würdigen Spätwerk einen <strong>erstklassigen Schliff</strong> verpasst.</p>
<h2>&#8230; &#8222;Firepower&#8220;!!!</h2>
<p>Betrachtet man die allerjüngste Bandgeschichte mit dem <strong>tragischen Statement</strong> zu Glenn Tiptons zukünftiger Rolle bei JUDAS PRIEST, ist &#8222;Firepower&#8220; das <strong>metallisch-rot glühende Fanal</strong> einer weiteren Metalband aus Mittelengland. Und PRIEST muss sich beileibe nicht hinter ihren Weggefährten BLACK SABBATH mit deren <strong>musikalischer Coda</strong> &#8222;13&#8220; verstecken. Im Gegenteil!!!</p>
<p>Ist &#8222;Firepower&#8220; das Album des Jahres? &#8212; <strong>Bis jetzt eindeutig ja!!!</strong> Routine, viel Abwechselung, interessante Ideen in Produktion und Mixing sind die Punktebringer. Die Latte liegt für die kommenden neuneinhalb Monate verdammt hoch. <strong>Die Jagd ist eröffnet!!!</strong></p>
<p>Hat &#8222;Firepower&#8220; unnötige Längen? &#8212; <strong>Keine Antwort</strong>&#8230; Wir sollten froh sein, dass uns hier 14 Songs angeboten werden. Alle digitalen Medienträger sind mit einer <strong>Skip-Funktion</strong> versehen. Wem also &#8222;Children Of The Sun&#8220; zu viel Klischee ist und &#8222;Lone Wolf&#8220; zu flach daher kommt, dem bleiben immer noch befriedigende <strong>45 plus X</strong> Minuten JUDAS PRIEST nach dem persönlichen Geschmack.</p>
<h2>Finally for the Nerds</h2>
<p>&#8222;Firepower&#8220; erscheint primär als CD, digitaler Download und in unlimitiertem schwarzen Doppelvinyl. Diverse Distributoren wie <em>Nuclear Blast, Century Media</em> und <em>EMP</em> bieten farbige Vinyl-Varianten in kleiner 500er-Auflage an. Weitere <strong>couloured vinyls</strong> bringen es auf 1500 Exemplare, was eigentlich nicht mehr als &#8222;limitiert&#8220; bezeichnet werden kann. <strong>Signierte Vinyle</strong> in spezieller Farbvariante sind bei der Band selber erhältlich gewesen, aber leider bereits vergriffen. Bei der Band kann via <em>Pledgemusic</em> jedoch in stark limitierter Auflage nach wie vor das <strong>Tape</strong> von &#8222;Firepower&#8220; geordert werden. Format-Vollbedienung also..!!!</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B078X53HHF&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Firepower (Vinile Rosso) Vinyl LP&#8220;]</p>
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		<title>Ritchie Blackmore&#8217;s Rainbow &#8211; Monsters Of Rock</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 05:45:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ritchie Blackmore&#8217;s Rainbow galt lange Zeit als der Hardrock-Dampfhammer der 70er Jahre. Im Jahre 1975 gegründet, richtete Blackmore seine Band immer kommerzieller aus. Für viele Fans ist sicherlich die sogenannte Mark II Besetzung aus&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ritchie Blackmore&#8217;s Rainbow</strong> galt lange Zeit als <span style="text-decoration: underline;">der</span> Hardrock-Dampfhammer der 70er Jahre. Im Jahre 1975 gegründet, richtete <strong>Blackmore</strong> seine Band immer kommerzieller aus. Für viele Fans ist sicherlich die sogenannte Mark II Besetzung aus der Ära mit <strong>Ronnie James Dio</strong>, <strong>Cozy Powell</strong>, <strong>Tony Carey</strong> und <strong>Jimmy Bain</strong> die beste. Diese nun vorliegende <strong>CD/DVD</strong> Produktion von <strong>Eagle Vision</strong> beinhaltet endlich offiziell die noch teils erhaltene Aufführung des Konzertes von <strong>Ritchie Blackmore&#8217;s Rainbow</strong> aus dem Jahre 1980.</p>
<h3>Das erste Monsters Of Rock Festival 1980</h3>
<p>In England fand dort das erste <strong>Monsters Of Rock-Festival</strong> am 16. August 1980 vor ca. 35.000 Zuschauern statt. Das Line-Up bestand aus <strong>Touch, Riot,</strong> <strong>April Wine</strong>, <strong>Saxon, Scorpions,</strong> <strong>Judas Priest</strong> und eben <strong>Rainbow</strong> als Headliner!</p>
<p>Die Besetzung von <strong>Rainbow</strong> war zu dem Zeitpunkt <strong>Roger Glover</strong> am Bass, <strong>Don Airey</strong> an den Tasten, <strong>Cozy Powell</strong> am Schlagzeug, der umstrittene aber auch geniale Sänger <strong>Graham Bonnet</strong> und halt <strong>Ritchie Blackmore</strong> an der Fender Stratocaster. Umstritten war <strong>Bonnet</strong> deswegen, weil er mit kurzen Haaren und seinem Outfit nicht in das Bandgefüge passte, was auch <strong>Ritchie Blackmore</strong> anmerken ließ. Aber die kraftvolle Stimme <strong>Bonnets</strong> überzeugte schließlich!</p>
<p>Doch kommen wir nun zuerst zur <strong>DVD</strong>. Leider sind die verbliebenen Aufnahmen nur noch ca. 30 Minuten lang. <strong>All Night Long</strong>, <strong>Eyes Of The World</strong>, <strong>Will You Still Love Me</strong> <strong>Tomorrow</strong> und <strong>Long Live Rock &#8217;n&#8216; Roll</strong> sind fast vollständig zu sehen, <strong>Lazy</strong> ist eh nur als eine Art Einleitung zu <strong>All Night Long</strong> vorgesehen gewesen. Das sogenannte <strong>Ritchie Blackmore Solo</strong> und <strong>Difficult To Cure</strong>, sowie <strong>Catch The Rainbow</strong> sind nur teilweise zu sehen und hören. Aber der Fan wird sich freuen und die Qualität der Filmaufnahmen, die im <strong>4:3 Format</strong> vorliegen sind für das Alter sehr gut. Der Sound ist annehmbar, aber mit heutigen Maßstäben nicht zu vergleichen.</p>
<h3>Ritchie Blackmore&#8217;s Rainbow DVD nicht ganz überzeugend</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15629 size-full" title="Ritchie Blackmore's Rainbow - Monsters Of Rock '80" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/04/71L9S4OCbWL._SX385_.jpg" alt="Ritchie Blackmore's Rainbow - Monsters Of Rock '80" width="385" height="385" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/04/71L9S4OCbWL._SX385_.jpg 385w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/04/71L9S4OCbWL._SX385_-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/04/71L9S4OCbWL._SX385_-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/04/71L9S4OCbWL._SX385_-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/04/71L9S4OCbWL._SX385_-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /></p>
<p>Kommen wir nun zur CD, welche mit knapp 75 Minuten Laufzeit ebenfalls nicht komplett vorhanden ist. Wieso das so ist, werden wir wohl nicht erfahren. Es fehlen <strong>Love&#8217;s No Friend</strong>, <strong>Man On The Silver Mountain</strong>, ein etwa knapp dreiminütiges <strong>Gitarrensolo</strong> von <strong>Blackmore</strong> und der Schluß, wo <strong>Ritchie Blackmore</strong> seine Gitarre in den rauchenden <strong>Marshall</strong> wirft. Ob man letzteres auf der CD Aufnahme braucht, ist eine andere Sache. Die Soundqualität ist gleich der DVD Produktion und dem Alter nach entsprechend gut. Höhepunkte sind für mich eindeutig <strong>Lost In Hollywood</strong> und <strong>Difficult To Cure</strong> mit einem <strong>Cozy Powell-Solo</strong>, wo er ein letztes Mal <strong>Tschaikowski&#8217;s &#8222;Solonelle 1812&#8220;</strong> aufgeführt hat, denn kurz nach Donnington schmiss <strong>Cozy Powell</strong> die Handschuhe und auch <strong>Graham Bonnet</strong> verlies die Band. Für ihn folgte dann <strong>Joe Lynn Turner</strong> und <strong>Bobby Rondinelli</strong> setzte sich auf den Drumhocker. Doch das ist eine andere Geschichte&#8230;</p>
<p>Fazit: Für Fans ein Pflichtkauf, für alle anderen bleibt da noch die Möglichkeit, sich <strong>Ritchie Blackmore&#8217;s Rainbow</strong> live bei zwei <strong>Open Air Festivals</strong> in Deutschland dieses Jahr zu sehen.</p>
<p>Das wären die Neuauflage des <strong>Monster Of Rock-Festival</strong>, welches diesmal aber auf der <strong>Loreley</strong> am 17.06.2016 und in <strong>Bietigheim-Bissingen</strong> am 18.06.2016 stattfindet. Desweiteren spielen dort <strong>Thin Lizzy</strong> mit <strong>Tom Hamilton</strong> (Aerosmith) am Bass und <strong>Scott Travis</strong> (Judas Priest) an den Drums. <strong>Manfred Mann&#8217;s Earthband</strong> wird den Opener machen! Es soll noch Karten geben.</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01B2YM8PC&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Monsters of Rock-Live at Donington 1980 (DVD &amp; CD im Jewelcase Format)&#8220;]</p>
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		<title>Hell bent for Bommelmütze &#8211; JUDAS PRIEST beenden ihre Tour in Oberhausen</title>
		<link>https://metal-heads.de/konzertberichte/hellbent-bommelmuetze-judas-priest-beenden-ihre-tour-oberhausen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[HELLION]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2015 20:32:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In letzter Zeit ist das Ruhrgebiet anscheinend kein gutes Pflaster für metallische  Großveranstaltungen. Vor fünf Wochen sollte ein einzelner Bierstand mit sechs Leuten Besatzung den Durst aus 2000 Kehlen beim Konzert von ANTHRAX und&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit ist das Ruhrgebiet anscheinend kein gutes Pflaster für metallische  Großveranstaltungen. Vor fünf Wochen sollte ein einzelner Bierstand mit sechs Leuten Besatzung den Durst aus 2000 Kehlen beim Konzert von <strong>ANTHRAX</strong> und <strong>SLAYER</strong> in Bochum löschen. Das nächste Debakel nun bei <strong>UFO</strong> und  <strong>JUDAS PRIEST</strong> in Oberhausen: den gründlicheren Checks beim Einlass aufgrund der Vorkommnisse in Paris glaubt man dadurch in zeitlicher Hinsicht begegnen zu müssen, dass man lediglich zwei Doppeltüren für den Einlass öffnet. Erst als die eine Warteschlange sich halb um die Halle herum bis an den Zebrastreifen zum Parkplatz zurück gestaut hat, verdoppelt man auf insgesamt vier Einlasse. Naja, besser spät, als nie. Aber <strong>UFO</strong> sind dadurch für mich bereits passè.</p>
<p>Sei’s drum! Die Freude am Headliner möchte ich mir nicht verderben lassen.</p>
<p>Gemütlich vom Rang aus warte ich die Umbaupause ab, bis endlich „War Pigs“ von <strong>BLACK SABBATH</strong> ertönt – seit etwa zwei Jahren der Hinweis an den kundigen Fan, dass das eigentliche Spektakel nun los geht.</p>
<p><strong>&#8222;Redeemer of Souls&#8220; führt die Setlist an</strong></p>
<p>Wie bereits bei den Open Airs im Sommer ist das aktuelle Album<strong> „Redeemer of Souls“</strong> prominent in der Setlist vertreten. Dem instrumentalen Einstieg von <strong>„Battle Cry“</strong> folgt <strong>„Dragonaut“</strong>, der das Album wie das heutige Set eröffnet. Frontmann <strong>Rob Halford</strong> lässt es zunächst noch ruhig angehen und verzichtet – ausgerüstet mit dem mittlerweile bereits gewohnten edlen Gehstock – auf längere Fußwege auf der über 20 Meter breiten Bühne. Damit ist er zunächst vorne an den Monitoren genauso statisch wie <strong>Glenn Tipton</strong> links neben ihm und – wen wollte es wundern – Bassist <strong>Ian Hill</strong> etwas weiter hinten am linken Bühnenrand.</p>
<p><strong>Wer den Schaden hat, &#8230;</strong></p>
<p>Über Ian Hills Bewegungslosigkeit habe ich neulich noch das Bonmot gehört, dass er die auf der Bühne eingesetzten Stiefel seit den ersten Konzerten vor über 40 Jahren noch nicht einmal wegen Abnutzung neu besohlen musste. Auf dem Hin- und Rückweg zwischen Garderobe und Bühne legt er deutlich mehr Schritte hin als während des gesamten fast zweistündigen Auftritts. Ich bin im Laufe des Abends versucht, diese <strong>Anekdote</strong> unbesehen zu glauben…</p>
<p><strong>Dem Nachwuchs eine Chance</strong></p>
<p>Ganz im Gegensatz zu den Ur-Mitgliedern ist der vierte Engländer an Bord – Gitarrist <strong>Richie Faulkner</strong> – vom ersten Moment an zur Rechten des<strong> Metal Gods</strong> agil unterwegs. Während auf der großen LED-Wand hinter dem Drumriser und den LED-Bildschirmen entlang der hinteren Bühnenwand gesichtslose Puppen dabei sind,  in Divisionsstärke zum Drumbeat von <strong>„Metal Gods“</strong> zu marschieren, machen sich das „Bandküken“ und Halford daran, Bewegung ins Spiel zu bringen. Spätestens jetzt hat man sich auch am Mischpult auf das gut gefüllte Haus und die daraus resultierende Akustik eingestellt und <strong>„Metal Gods“</strong> bringt die ersten Mitsingchöre des Abends in die Aufwärmphase. Unnötig zu erwähnen, dass <strong>Seine Dunkle Majestät</strong> sich wohlwollend huldigen lässt, als der Song unter dem Jubel der Zuschauer endet.</p>
<p><strong>Aus wüsten Ebenen zu Dir</strong></p>
<p>Die erste Abwandlung zur Setlist im Sommer folgt der Einblendung des <strong>„Point of Entry“</strong>-Covers auf der Leinwand auf den Fuß. Der Gitarrenriff zu <strong>„Desert Plains“</strong> verspricht einen ersten Test der stimmlichen Verfassung von <strong>Sir Robert</strong> an diesem Abend am Ende einer ausgedehnten Tour. Vor über 30 Jahren, in der Arena von <strong>Long Beach</strong> auf der <strong>„Defenders“-Tour</strong>, hat Halford mit dem Publikum hinter sich und einem genial abgemischten Hall im Mikro die Über-Version dieses Liebeslieds in die Landschaft gepflanzt. Die Latte hängt seit <strong>1984</strong> also haushoch. Und der Auftritt auf <strong>Schalke</strong> im Mai hat gezeigt, dass der alte Haudegen mit den Stimmbändern gerade im dritten Frühling unterwegs ist.</p>
<p><strong>Scream for me, Long Beach..!!!</strong></p>
<p>Und tatsächlich: der Chorus nach dem Solo untermauert noch einmal eindrucksvoll, warum der Metal God diesen Ehrennamen zu Recht verdient. Nach vorne gebeugt und mit den Ellenbogen pumpend dröhnt ein hohes, klares <strong>„From Desert Plains…!!!“</strong> aus der PA, das sofort von allen Anwesenden mit hochgerissenen Armen und lautem Jubel quittiert wird. Gänsehaut beim Berichterstatter inklusive. Wer nicht hier ist, kann nicht mitreden…</p>
<p>Ein weitere Klippe hinsichtlich der Anforderungen an die Singstimme folgt mit <strong>„Victim of Changes“</strong>, das vom Duo <strong>Tipton/Faulkner</strong> ebenso tadellos abgehandelt wird wie von Halford. <strong>„Halls of Valhalla“</strong> schlägt erneut den Bogen in die jüngste Bandvergangenheit. Der doomige Charakter des Songs kommt erneut deutlicher rüber, als bei der Studioversion. Den Fans zum Gefallen geht es dann wieder zeitlich zurück zum <strong>„British Steel“</strong>-Album und zum eher selten gespielten <strong>„The Rage“</strong>. Eine Nummer, die auch <strong>Ian Hill</strong> zur Abwechslung einmal ins Rampenlicht rückt. Wobei das Licht natürlich zu ihm kommt und nicht etwa umgekehrt…</p>
<p><strong>Mit Vollgas zum Höhepunkt</strong></p>
<p>Das  Zahnrad-Labyrinth auf den Bildschirmen bildet den Hintergrund für <strong>„Turbo Lover“</strong>, den lange Zeit unterschätzten Song aus der sehr auf den US-Markt ausgerichteten Phase der Band in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre. Mittlerweile ist der Track live zu einem <strong>Publikumsliebling</strong> avanciert und auch ich kann mich dem treibenden Rhythmus zu dem eindeutig zweideutigen Text des Songs nicht entziehen. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen! Ohne Pause geht es dann wieder in die Neuzeit mit „Redeemer of Souls“, um dann gaaanz ruhig zu werden mit der von Halford ausführlich angekündigten klassischen Ballade namens <strong>„Beyond the Realms of Death“</strong>.</p>
<p><strong>Brachiale Vergeltung</strong></p>
<p>Kontrastreicher könnte der nächste Übergang nicht sein: die Bildschirme liefern den Songtext in <strong>Graffiti-Optik</strong> – trotzdem brauche ich drei Takte, um den Song zu erkennen! In einem fast schon trashigen Gewand kommt eine sehr coole Version von <strong>„Screaming for Vengeance“</strong> über die Anlage. <strong>Jedi Master Faulkner</strong> dreht auf dem flachen Podest am vorderen Bühnenrand komplett ab und auch Mr. Halford legt nochmal ein paar Kohlen nach, um zum „Screaming“ ein bisschen Lautmalerei beizusteuern. Hatte ich erwähnt, dass der Meister heute gut bei Stimme ist…???</p>
<p><strong>Merry Metal Christmas</strong></p>
<p><strong>„Breaking the Law“</strong> ist danach reine <strong>Erholung</strong> für den Zeremonienmeister, weil die nach wie vor ausgelassene Meute vor der Bühne den Gesangspart über weite Strecken lautstark übernimmt. Abgang des Chefs und dann kommen die Herztöne einer Harley erst vom Band und dann live auf die Bühne. <strong>„Hell bent for Leather“</strong> steht auf dem Programm.  Aus dem Trockeneisnebel schält sich Halford mit einer kitschigen <strong>Nikolaus-Zipfelmütze</strong> und hunderte Handydisplays rucken hoch, während er noch den Gashebel ein ums andere mal aufzieht. Gimmick zum Abschluss der Tournee und des Arbeitsjahres voll gelungen!</p>
<p><strong>One last thing&#8230;</strong></p>
<p>Mit der Ankündigung, <strong>spätestens Anfang 2017</strong> ein <strong>neues Album</strong> in den Regalen stehen zu haben, verabschieden sich die glorreichen Fünf in die Zugabenpause. Die Zugaben selber bedienen die Erwartungshaltung der Zuschauer. Nach <strong>„The Hellion/Electric Eye“</strong> folgt der obligatorische Mitsingpart von<strong> „(You’ve Got) Another Thing Comin‘“</strong>. Zum folgenden <strong>„Painkiller”</strong> habe ich eine sehr eigene Meinung, die sich nicht auf die heutige Vorstellung beschränkt. Deshalb sage ich an dieser Stelle nicht mehr als: erwartungsgemäß gut und souverän vorgetragen. Zu erwähnen bleibt noch der zeitlich beinahe passende Rausschmeisser in Gestalt von <strong>„Living After Midnight“</strong>.</p>
<p><strong>Das Votum der Jury</strong></p>
<p>Das<strong> Fazit</strong> muss lauten, dass sich die Band noch einmal gegenüber den Konzerten früher im Jahr steigern konnte und insbesondere <strong>Rob Halford</strong> weit davon entfernt ist, sich aus Konditionsgründen über das <strong>Altenteil</strong> Gedanken machen zu müssen. <strong>Richie Faulkner</strong> ist voll in die Mannschaft integriert und weiss, wie und wo er mit seinen Gitarrenparts Akzente setzen kann (nicht zuletzt, um <strong>Glenn Tipton</strong> auch etwas zu entlasten). <strong>Scott Travis</strong> ist verlässlich wie eine Vorkriegs-Nähmaschine, wenn  es darum geht , den Takt anzugeben. Und <strong>Ian Hill ist Ian Hill</strong>. Und das ist gut so…</p>
<p>&nbsp;</p>
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