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	<title>Terry Date &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Für Euch reingehört: SLAYER – &#8222;Repentless&#8220; (VÖ: 11.09.2015)</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2015 09:48:22 +0000</pubDate>
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<p style="text-align: justify;">Veröffentlicht an einem so denkwürdigen Datum wie dem 11. September liegt es nun also vor mir, das neue und zwölfte Studioalbum der amerikanischen Trasher von <strong>SLAYER</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist das erste Album nach dem tragischen Tod von Gitarrist<strong> Jeff Hanneman</strong> mit Neuzugang <strong>Gary Holt</strong> an der Gitarre und Rückkehrer <strong>Paul Bostaph</strong> an den Drums, da <strong>Dave Lombardo</strong> mal wieder die Band verlassen musste. Ferner ist der Vierer nunmehr beim deutschen Label „<strong>Nuclear Blast</strong>“ unter Vertrag.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Album also, welches viel Freiraum für Spekulationen übrig ließ.</p>
<h2><strong>Bestes Album seit &#8222;Seasons In The Abyss&#8220;</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Um es vorwegzunehmen, dass Album mit dem Titel „<strong>Repentless</strong>“, &#8211; bestückt mit 12 Tracks und einer Spiellänge von 41:56 Min. &#8211; übertrifft meine Erwartungen und lässt sich zweifelsohne als das beste Slayer-Album seit „<strong>Seasons In The Abyss</strong>“ bezeichnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon das Intro „<strong>Delusions Of Savior</strong>“ haut mich von den Socken und setzt mich in Verzückung wie seinerzeit das Intro zu „<strong>The Heretic</strong>“ des Possessed Album „<strong>Beyond The Gates</strong>“ von 1986 oder das „<strong>Hell Awaits</strong>“ Intro von 1985.</p>
<p style="text-align: justify;">Volles Brett geht es dann über zum Titeltrack „<strong>Repentless</strong>“.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gary Holt</strong> bringt hier das mit ein, was ich bei seiner Stamm-Band <strong>EXODUS</strong> schon so liebe…die raumeinehmende Gitarrenwand.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kerry King</strong> nimmt er diesbezüglich mit auf die Reise.</p>
<p style="text-align: justify;">Dynamisch prügelt <strong>Paul Bostaph</strong> seine Drums und <strong>Tom Araya</strong> schreit / singt sich die Seele aus dem Leib wie schon lange nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Der 3. Track „<strong>Take Control</strong>“ knallt ebenso wie der Vorgänger und wird vom Gitarrenduo King/Holt dominiert. Der Song hat Klasse und könnte demnächst fester Bestandteil des Live-Set werden.</p>
<h2><strong>Track &#8222;When The Stillness Come&#8220; als wahres Midtempomonster</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Mit den Songs „<strong>Vices</strong>“, „<strong>Cast The First Stone</strong>“ und „<strong>When The Stillness Come</strong>“ beginnt eine gemäßigte, aber nicht weniger aggressive Phase des Albums.<br />
Wobei „<strong>When The Stillness Come</strong>“ hier besonders hervorzuheben ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Song entwickelt sich balladesk zu einem wahren Midtempomonster. Die Band bringt hier eine sehr gute Gesamtleistung und ich bin mir sicher, dass auch dieser Titel eine feste Größe im Live-Programm wird.</p>
<h2><strong>Song &#8222;Implode&#8220; ist ein Nackenbrecher</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Mit besonnener Aggressivität, vermittelt durch Tom Arayas Vocals und einer weiteren reifen Gitarrenleistung, leitet <strong>SLAYER</strong> über „<strong>Chasing Death</strong>“ den nächsten Nackenbrecher „<strong>Implode</strong>“ ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit typischen Slayer Trademarks werden die Tracks „<strong>Piano Wire</strong>“ und „<strong>Atrocity Vendor</strong>“ dem Hörer zugänglich gemacht. Bei letzterem Song liefert Araya vielleicht seine beste Leistung auf diesem Album ab.</p>
<p style="text-align: justify;">„<strong>You Against You</strong>“, ein wahres Riffmonster und „<strong>Pride In Prejudice</strong>“ bilden den Abschluss des Albums. Wobei letzterer Song das Niveau des Albums nicht ganz halten kann und den einzigen Schwachpunkt bildet, wenn man denn einen sucht.</p>
<h2><strong>Fazit: Meilenstein in der SLAYER-Diskographie</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Zusammenfasend lässt sich sagen, dass es sich hier um sehr gutes Album handelt und sicher einen Meilenstein in der <strong>Slayer-Diskographie</strong> bilden wird.<br />
<strong>Tom Araya</strong> bringt hier seine beste Leistung seit langem. Das Gitarrenduo King/Holt ist dynamisch und ergänzt sich hervorragend. Paul Bostaph bringt einfach frischen Wind in die Band und Stammproduzent<strong> Terry Date</strong> hat „Repentless“ den letzten, brillianten Schliff verpasst.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich wird man <strong>Jeff Hanneman</strong> und die aus seiner Feder stammenden Trash-Hymnen nie vergessen und <strong>Dave Lombardo</strong> wird auch immer „<strong>Mr. Doublebass</strong>“ bleiben, aber mit diesem Album sind <strong>SLAYER</strong> nunmehr wirklich im neuen Jahrtausend angekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich freue mich jetzt schon auf die kommende Tour, die Slayer im November auch nach Deutschland führt. Mit dabei sind <strong>Anthrax</strong> und <strong>Kvelertak.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Get your Ticket!!!</p>
<p style="text-align: justify;">Für Sammler sei noch erwähnt, dass das Album in verschiedenen Variationen (<strong>Jewelcase, Digi-CD mit DVD/Blu-Ray, Box-Set, farbige Vinyls, etc.</strong>) erschienen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Vogel schießt hierbei aber die wohl längst vergriffene und auf weltweit 3000 Stück limitierte <strong>Metal Eagle Edition</strong> ab. Denn diese beinhaltet einen <strong>ca. 5 kg schweren Slayer-Adler aus Aluminium</strong>. Die DVD/Blu-Ray bietet dafür den kompletten <strong>Wacken-Auftritt</strong> aus dem Jahr 2014 und ein „Making Of“ des Albums. SLAYER hat also für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu bieten!</p>
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