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	<title>THANATOS &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>THANATOS – „Violent Death Rituals“ (VÖ: 20.03.2020)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Metalhead]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2020 15:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[SLAYER]]></category>
		<category><![CDATA[THANATOS]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[THANATOS – „Violent Death Rituals“ (VÖ: 20.03.2020) Brutaler Thrash-Metal unter Dauerfeuer! Grillsaison… THANATOS haben die Grillsaison eröffnet. Hier wird ordentlich eingeheizt und den Metalfans werden ein paar saftige Steaks auf die glühenden Kohlen geschmissen.&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p> THANATOS – „Violent Death Rituals“ (VÖ: 20.03.2020) </p>



<p><strong>Brutaler
Thrash-Metal unter Dauerfeuer!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Grillsaison…</strong> </h2>



<p><strong>THANATOS</strong> haben die Grillsaison eröffnet. Hier wird ordentlich eingeheizt und den Metalfans werden ein paar <strong>saftige Steaks auf die glühenden Kohlen</strong> geschmissen. Vergesst die schnöden Beilagen wie Gemüse und so ein Zeug. Hier wird das <strong>pure Fleisch serviert</strong>, <strong>scharf angebraten und</strong> <strong>saftig blutig</strong>. Mehr als die dazu passenden Gewürze darf man nicht erwarten. Aber das reicht völlig aus. Ein wenig Salz und kräftiger Pfeffer sind das Maß der Dinge, um es schmackhaft zu machen. Und ich verspreche Euch: Die Männer von THANATOS haben richtig Pfeffer im A….!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Schrein des Unheils</strong> </h2>



<p>Und wo
lassen sich Kohlen besser einheizen als in der Höllenglut. Also haben die Jungs
der Unterwelt einen Besuch abgestattet, sich bei einem gemütlichen Grillfest
dämonische Anregungen geholt und ein höllisch gutes Album abgemischt. THANATOS
heißt übersetzt nichts anderes als „TOD“, steht aber auch in der griechischen
Mythologie für einen Todesdämon. In Dankbarkeit für die teuflischen Anregungen
huldigt THANATOS den Dämonen auf dem Cover mit dem Schrein des Unheils, der mit
seinen netten Verzierungen ein wahres Schmuckstück darstellt. So wird direkt
klar zum Ausdruck gebracht, was der Hörer erwarten darf. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nix für Gänseblümchenpflücker</strong> </h2>



<p>Die niederländische Band (Man beachte das Gründungsjahr 1984!) serviert <strong>rohen unverfälschten Thrash-Metal mit gehörigem Death-Einschlag</strong>. Es ist eine packende Mischung aus beiden Welten. Also mal fix das Pentagramm auf den Boden gemalt, ein paar Kerzen aufgestellt, einige Zeilen aus dem Necronomicon vorgelesen und die Dämonen von THANATOS erheben sich aus der Unterwelt. (Wer kann sich denn noch an den alten Horrorklassiker „Tanz Der Teufel“ von 1981 erinnern, hm?) </p>



<p>Die Band ist für sich schon ein <strong>Original und Urgestein in der Metalwelt</strong>, so dass sich Vergleiche eigentlich gar nicht anbieten. Aber wenn man es unbedingt möchte, dann könnte man die alten SLAYER im gleichen Atemzug nennen. Mir unverständlich, warum THANATOS nie so bekannt wurden. Jedenfalls habe ich schon lange kein Album mehr gehört, dass so <strong>straight und erbarmungslos</strong> nach vorne geht. Hier hat man <strong>Klänge und Töne aus alten Zeiten</strong> heraufbeschworen und eindrucksvoll zum Leben erweckt. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aggressiv und böse</strong> </h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="555" height="555" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/THANATOS-Albumcover-Violent-death-rituals.jpg" alt="THANATOS - Albumcover Violent death rituals" class="wp-image-92461" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/THANATOS-Albumcover-Violent-death-rituals.jpg 555w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/THANATOS-Albumcover-Violent-death-rituals-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/THANATOS-Albumcover-Violent-death-rituals-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/THANATOS-Albumcover-Violent-death-rituals-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/THANATOS-Albumcover-Violent-death-rituals-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 555px) 100vw, 555px" /></figure>



<p>Da wird nicht viel rumgeschnörkelt. Die Musik geht aggressiv böse zu werke. Cleaner Gesang? &nbsp;Keybordsamples? Oder gar Balladen??? Absolute Fehlanzeige! </p>



<p>Die <strong>unheilverkündenden
Gitarrenriffs</strong> fräsen sich förmlich in die Gehörgänge, und dies häufig mit
der Geschwindigkeit einer Kettensäge (Texas Chainsaw lässt grüßen.). Die
Trommelstöcke hat der Drummer Martin Ooms wohl Satan persönlich aus dem
Spielzimmer geklaut, so wie er die <strong>Schießbude unter Dauerfeuer</strong> setzt. Ab
und an wird das Tempo leicht gedrosselt, nur um dann wieder neue Kohlen in den
Brennofen zu schmeißen, um das Feuer noch mehr anzuheizen. Der <strong>aggressive
„Gesang“</strong> von Stephan Gebédi verleiht
dem Ganzen eine passende böse Ader. </p>



<p>Und die teilweise <strong>herrlich verstörend klingenden Gitarrensoli</strong> wie z.B. bei „It Always Ends In Blood“, „Corporate Indoctrination“ oder „The Silent War“ lassen mich wie einen Besessenen beim Exorzismus herumzucken. Auch sonst kann man sich an einem teuflisch guten Leadgitarrenspiel erfreuen. Bei diesem Dauerfeuer dürfte bei einem Konzert der Moshpit nie zum Erliegen kommen. Also wer ein Konzert der Truppe besucht, sollte sich konditionell vorbereiten und die Nackenmuskeln trainieren. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong> </h2>



<p><strong>Die Truppe bleibt sich treu</strong> und macht das, was sie seit jeher tut und was sie am besten kann und wozu sie auch 100%ig steht. Sie erfindet nichts Neues, aber <strong>sie schafft es den „alten“ rohen Sound neu zu entfachen</strong> und das ist der Band verdammt noch mal <strong>imposant gelungen</strong>. Also lasst THANATOS in Euch fahren und begebt Euch auf den Höllentrip.</p>



<p>Für einen entsprechenden Höreindruck haben wir hier zwei Videos für euch parat:</p>



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<div class="video-container"><iframe title="Thanatos -  Violent Death Rituals Official Lyric Video" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/FMpXqpQqtXQ?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<div class="video-container"><iframe title="THANATOS - THE SILENT WAR" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/7y9ULS_sOz0?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<p>VÖ: 20.03.2020 &#8211; Label: Listenable Records</p>



<p>(Ein weiterer Beitrag von Metalhead)</p>
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