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	<title>Tobias Stieler &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Magma Waves &#8211; And Who Will Take Care of You Now</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moldi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 08:18:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Magma Waves]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Stieler]]></category>
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					<description><![CDATA[Magma Waves &#8211; Post Rock aus Duisburg Vor ein paar Wochen trödelte ich auf Facebook rum und erspähte ein geteiltes Video. Magma Waves&#8230;kenn ich nich, also unbedingt mal draufklicken. Ein tätowierter Unterarm hielt ein Plattencover&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Magma Waves &#8211; Post Rock aus Duisburg</h3>
<p>Vor ein paar Wochen trödelte ich auf Facebook rum und erspähte ein geteiltes Video. <strong>Magma Waves&#8230;kenn ich nich</strong>, also unbedingt mal draufklicken. Ein tätowierter Unterarm hielt ein Plattencover vor die Linse, eine schick designte Schallplatte drehte sich und gab derart interessante Klänge von sich, dass ich mehr davon hören wollte.</p>
<h3>Die Band<a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/MW2017_by_MarvinBo╠êhm2_small.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-54363 size-medium alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/MW2017_by_MarvinBo╠êhm2_small-300x178.jpg" alt="" width="300" height="178" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/MW2017_by_MarvinBo╠êhm2_small-300x178.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/MW2017_by_MarvinBo╠êhm2_small-768x456.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/MW2017_by_MarvinBo╠êhm2_small.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/12/MW2017_by_MarvinBo╠êhm2_small-600x356.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h3>
<p>Bei der weiteren Recherche fiel mir direkt ins Auge, das die 4 Jungs <strong>Post Rock</strong> machen und aus <strong>Duisburg</strong> kommen&#8230;handgemachte Musik aus der Heimatstadt, hell yeah!<br />
Gegründet wurde die Band 2012 und besteht aus Ansgar Koenig (Gitarre), Dennis Strillinger (Schlagzeug), Mathias Manzel (Gitarre) und Josua Klempel (Bass). Schon die 2013 herausgebrachte EP &#8222;Mitsuki, Hida, 1579&#8220; klingt ganz speziell, sehr atmosphärisch und vor allem handwerklich unheimlich gut eingespielt.</p>
<h3>Das Album</h3>
<p>Im September 2017 folgte nun das <strong>instrumentale Debütalbum</strong> &#8222;And Who Will Take Care of You Now&#8220;, als Longplayer mit 7 Tracks. Die Jungs haben sich also ein wenig Zeit gelassen und das war definitiv eine sehr gute Entscheidung.<br />
Post Rock typisch geht <strong>kein Lied weniger als 7 Minuten</strong>, das längste hat sogar über 11 Minuten Laufzeit. An vielen Stellen hat man das Gefühl, das gerade gehörte Lied klingt nun leise aus, nur um dann nochmal aufzudrehen. Trotz der langen Spielzeiten und obwohl komplett auf Gesang verzichtet wird, wird es niemals auch nur im Ansatz langweilig.<br />
Die Band versteht es sehr gut, den Hörer abzuholen und auf eine kleine Reise mitzunehmen. Eine Musik die anregt, sich zu entspannen, in sich zu gehen, nachzudenken, vielleicht auch ein wenig zu entschleunigen. Ich habe das Album rauf und runter gehört, beim Auto fahren, beim Sport, am Computer, im Urlaub am Strand oder einfach nur so, beim Abhängen auf dem Sofa. <strong>Der Sound passt irgendwie immer</strong> und weiß in jeder Situation zu gefallen.</p>
<h3>&#8222;Are you afraid of god? No, but i&#8217;m afraid of you.&#8220;</h3>
<p>Das im ersten Song eingespielte Sample aus dem Spiel Bioshock Infinite schafft die leicht unbehagliche Atmosphäre, die der Longplayer die ganze Zeit aufrecht erhalten kann. Wenn bei Minute 2:20 Koenigs und Manzels Gitarren einsetzen, dann <strong>geht einem einfach das Herz auf</strong>. Getragen von Strillingers druckvollem Schlagzeugspiel rocken die ersten Lieder ordentlich daher. Mit &#8222;Portals&#8220; kommt zur Mitte hin ein kleiner gewollter Knick, der den Hörer auf das einstimmt, was noch kommen mag. Es wird nochmal atmosphärischer und eindringlicher als es bis dahin sowieso schon gewesen ist. Die Lieder steigern sich danach nur noch&#8230;nicht im Tempo, aber in ihrer Intensität.<br />
&#8222;Fall of Columbia&#8220; hat in seinen 10 Minuten Spielzeit Tempowechsel der Spitzenklasse zu bieten. Es fällt mir schwer, auf dem Album ein Lieblingslied  auszumachen, oder einen besonderen Tipp zu geben. Wenn ich es aber unbedingt müßte, würde ich die beiden letzten Lieder &#8222;The Great Attractor&#8220; und &#8222;Cloak &amp; King&#8220; nennen. Die schlagen zwar eher die etwas ruhigeren Töne an, sind dafür aber <strong>unheimlich intensiv</strong>.</p>
<p>Aufgenommen und gemixt wurde das Album übrigens von <strong>Tobias Stieler</strong>, dem Schlagzeuger der Duisburger Post Rock Band <strong>Kokomo</strong>.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Musik ist immer persönliche Geschmackssache und das ist auch gut so. Ich gehe da nicht nach Genres oder Stilrichtungen, es muß nicht immer scheppern, laut sein oder gegröhlt werden. Für mich ist Musik dann gut, wenn sie mich berührt, wenn ich sie ganz bewusst wahrnehme.<br />
Und das haben Magma Waves <strong>zu 100% geschafft&#8230;</strong>in Zukunft bitte mehr davon.</p>
<h3>Tracklist &#8222;And Who Will Take Care of You now&#8220;</h3>
<p>I Am Afraid of You<br />
Blind the Sun<br />
Scrt<br />
Portals<br />
Fall of Columbia<br />
The Great Attractor<br />
Cloak &amp; King</p>
<h3>Aktuelle Besetzung</h3>
<p>Ansgar Koenig (Gitarre)<br />
Dennis Strilliger (Schlagzeug)<br />
Mathias Manzel (Gitarre)<br />
Josua Klempel (Bass)</p>
<p><a href="https://magmawaves.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Magma Waves auf Bandcamp</a></p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B074JFGKHZ&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;And Who Will Take Care of You Now&#8220;]</p>
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