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	<title>Tricky Things &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Jessy  Martens And Band &#8211; &#8222;Tricky Thing&#8220; VÖ: 29.09.17</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Blues Mike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2017 16:47:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesrock]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Knackig verpackt, wird die Sparte bedient</h3>
<p><strong>Jessy Martens</strong> neuer Output <strong>Tricky Thing </strong>liegt uns knackfrisch vor. 10 Tracks versprühen hier die aktuelle Gemütslage der Bluesrock-Lady aus Hamburg. Es ist mal wieder bluesig und in den Strophen geht es weitestgehend klassisch zur Sache – wunderbar für die Spartenliebhaber, denn da gibt es natürlich nichts zu meckern.</p>
<h3>Stärker? Stimmlich sicherlich!</h3>
<p>Stronger heißt der Opener und wer ein wenig Jessys Geschichte verfolgt hat, wird hier unterschreiben können, dass nach etlichen Stimmproblemen nun anscheinend mal Ruhe im Hause Martens eingekehrt ist und die Gute sich samt Band (<strong>C. Adameit (b), C. Kolf (dr), M. Schröder (k), D. Czuya (g)</strong>) endlich wieder stimmlich ganz weit vorne und gereift präsentieren darf. <strong>Hush Now</strong> groovt sanft mit einer <strong>John Mayer</strong>-artigen Lässigkeit, <strong>Pack Of Lies</strong> stampft mit einer gewissen <strong>Gary Moore</strong>-Attitüde durch die Lautsprecher.</p>
<h3>Irgendetwas passt nicht</h3>
<p>Mal ganz offen und kritisch gesprochen &#8211; <strong>Jessy</strong> klingt immer ein wenig, als wenn sie diesen Blues Cage nicht verlassen kann/darf? Was steckt dahinter? Gilt es die gewonnenen Blues-Fans nicht zu vergraulen? In <strong>Hush</strong> hört man doch mehr als deutlich, dass sie einfach viel mehr kann, viel näher am Puls der Zeit lebt – diesem Song verleiht sie ganz andere Emotionen, als den fast routinemäßig abgerufenen altbekannten Kadenzen einiger anderer Songs auf diesem Longplayer.</p>
<p>Viele Nummern auf dem Album bewegen sich viel zu sehr am Standard, sind zu freundlich bluesy und fallen kompositorisch nicht auf. Das Songwriting könnte um Einiges frischer sein. Die Produktion klingt oft zu glatt , ohne Ecken und Kanten. Man geht auf Nummer sicher! Die Keys sind ewig weit im Vordergrund und stehlen den Gesangslinien oft die Luft – <strong>es klimpert</strong> halt doch schon verdächtig oft.</p>
<h3>Nachgeschmack</h3>
<p>Zugegeben – die Erwartungshaltung war hoch. Wie schon in der Ankündigung zum Album geschrieben, zählen wir die Künstlerin zu den ganz großen Stimmtalenten, dennoch verpufft hier leider ein Großteil der aufgebauten Erwartung. Dem Album fehlt leider der Esprit, auch wenn es ein paar schöne langsame Momente gibt, auch hier wirkt es stellenweise gekünstelt und konstruiert. Zum Glück ist Fra Martens eine Live-Granate und sicherlich werden die Nummern auf der Bühne nochmal einen rauheren und erdigeren Anstrich bekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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