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	<title>Uli Jon Roth &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Don Airey im Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 10:51:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Don Airey ist nicht nur seit über zwanzig Jahren fester Teil von Deep Purple, sondern auch noch solo unterwegs. Vor kurzem, am 28. März 2025 erschien mit &#8222;Pushing To The Edge&#8220; bei earMusic (Edel)&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>Don Airey ist nicht nur seit über zwanzig Jahren fester Teil von Deep Purple, sondern auch noch solo unterwegs</strong>. Vor kurzem, am 28. März 2025 erschien mit &#8222;<strong>Pushing To The Edge&#8220; bei earMusic</strong> (Edel) sein neuester Solostreich. Mit dabei waren unter anderem <strong>Carl Sentence von Nazareth</strong> eine weitere Szenegröße und mit <strong>Simon McBride</strong> war ein weiteres, bekanntes Gesicht mit von der Partie. <strong>Wir hatten die Gelegenheit mit Don zu plaudern und haben noch so viel mehr aus seiner bewegten und langen Karriere erfahren</strong>. Viel Spaß beim Lesen (english version below).</p>



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<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Don Airey über Pushed To The Edge und seine Mitmusiker</h3>



<p><strong>MH</strong>: Hallo Don, und danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Vor ein paar Jahren habe ich das Making Of von &#8222;Turning To Crime&#8220; angeschaut und euch zu sehen, wie viel Spaß ihr hattet und völlig in der Musik aufgegangen seid. Es gab Stellen, an denen du dir einzelne Passagen anhörtest und total hin und weg warst. Da stellt sich die Frage, warum ein weiteres Soloalbum überhaupt nötig ist gar nicht mehr. Weil es in dir steckt. Du musst kreativ sein und Musik machen.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja. Das muss man jeden Tag machen, wenn man gut darin bleiben will. Ich meine, klassische Musiker sagen: Wenn ich einen Tag nicht übe, merke ich es. Wenn ich zwei Tage nicht übe, merken es meine Kollegen. Wenn ich drei Tage nicht übe, merkt es das Publikum.</p>



<p><strong>MH</strong>: Haha, ich glaube, das überschätzt das Publikum. Aber anders als während des Lockdowns, wo ihr von zu Hause aus arbeiten musstet, konntet ihr jetzt gemeinsam proben, üben und Songs schreiben. Wie lief es mit &#8222;Pushed To The Edge&#8220;?</p>



<p><strong>Don</strong>: <strong>Es war 2019</strong>. Sie wollten ein weiteres Soloalbum von mir. Also rief ich Simon an und fragte: „Hast du Lust, noch ein Album zu machen?“ Er sagte: „Ja.“ „Wann?“ Ich sagte: „Fang morgen an.“ Und dann habe ich Carl dazugeholt. Carl kam aus Österreich, wo er lebt. Dann haben wir noch John Finnegan mit ins Studio geholt.<strong> Und wir gingen einfach zwei oder drei Tage ins Studio und verteilten ein paar Sachen</strong>. Carl und ich hatten noch ein paar Songs von einem anderen Projekt übrig. <strong>Also gingen wir die folgende Woche dann für fünf Tage ins Studio und haben zwei Songs pro Tag gemacht</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Das ist eine ziemliche Leistung.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, ja. Ich glaube, das Ding war eine Art Härtetest für die Jungs. Simon sagte, sie würden am Ende des Tages auf den Parkplatz gehen, alles Revue passieren lasen und sich fragen, was der alte Knabe wohl morgen für uns hat.</p>



<p><strong>MH</strong>: Carl zu erwähnen ist gut, denn er ist seit 2008 bei euch.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, ja, das stimmt. Damals haben wir angefangen, zusammenzuarbeiten.</p>



<p><strong>MH</strong>: Aber auf diesem Album habt ihr noch <strong>einen anderen Sänger</strong>?</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, Mitchell Emms.</p>



<p><strong>MH</strong>: Den musste ich googeln, den Namen kannte ich überhaupt nicht.</p>



<p><strong>Don</strong>: Nein, niemand hat von ihm gehört. Aber er hat sich mittlerweile im Musikgeschäft etabliert, weil er nicht mit Rockbands zusammenarbeitet. Kennst du <strong>Strickly Come Dancing</strong>?</p>



<p><strong>MH</strong>: Nein.</p>



<p><strong>Don</strong>: Es ist die größte Show in Großbritannien, die größte Fernsehshow. Er ist in der Band. Er hat also zwei oder drei Jahre damit gearbeitet. Er war bei einer Sendung namens The Voice. Er macht in London alle möglichen Sessions für verschiedene Projekte. Er ist sehr beschäftigt. Er ist erst 26, 27.</p>



<p><strong>MH</strong>: Nun, ich habe zu Mitchell recherchiert, und es war 2013, als er bei The Voice auftrat. Wie kam es also zu eurer Zusammenarbeit?</p>



<p><strong>Don</strong>: Simon kannte ihn. Also, Simon meinte, wir sollten ihn holen. Er ist fantastisch. Oh, wir haben ihn für einen Auftritt geholt. Wir spielten 2018 beim Cambridge York Festival, glaube ich. <strong>Und wir haben ihn als Sänger engagiert. Und er war absolut brillant</strong>. Und er war begeistert. Also blieben wir in Kontakt. Ich liebe, was er auf dem Album gemacht hat, weißt du, besonders &#8222;Edge of Reality&#8220;. Das ist wunderbar. Die Texte sind sehr tiefgründig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Don Airey über seine Zeit mit Ozzy und Judas Priest</h3>



<p><strong>MH</strong>: Die Texte kannte ich noch nicht. Aber ich konnte mir das Album ein paar Mal anhören. Und es ist wirklich heavy&#8230; Und ehrlich gesagt, als ich mir das Album anhörte, dachte ich: Oh, das ist echt heftiger Stoff. Und beim ersten Mal hörte ich noch heftiger als das letzte Purple-Zeug. Also habe ich dich gegoogelt und dachte: Oh … ich wusste ja, dass du schon einiges gemacht hast, aber es stellte sich heraus, dass es noch viel mehr und sogar noch beeindruckendere Sachen gab, als ich dachte. <strong>Du hast die Keyboardparts für zwei Songs auf dem Painkiller-Album mit Judas Priest eingespielt</strong>. Und dann wurde vor ein paar Jahren bekannt, <strong>dass du auch die Bassparts für das Album im Studio eingespielt hast</strong>.</p>



<p><strong>Don</strong>: Danke. Ich kann mich nicht genau erinnern. Ich weiß, dass Ian Hill krank war. Ich glaube, er war im Krankenhaus, aber darüber wurde Stillschweigen bewahrt. Und sie sagten, ich glaube, er hat nur auf zwei oder drei Tracks Bass gespielt. <strong>Und so habe ich ausgeholfen bis er wieder gesund war, damit sie die Gitarrensoli machen konnten</strong>, um es etwas voller klingen zu lassen. <strong>Das interessiert mich nicht</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Es war so ein ikonisches Metal-Album. Und bis vor ein paar Jahren wusste niemand, welchen Anteil du daran hattest.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ich meine, ich bin auf ein paar Tracks als Keyboarder dabei. Aber ja, es war so eine nette Truppe. Weißt du, Glen und Kenny sind einfach wundervolle Menschen. Rob auch. Weißt du, er ist ziemlich einschüchternd, Rob. Weil er sich damals den Kopf rasiert und viel zugenommen hat. Aber wenn man mit ihm spricht, ist er einfach der netteste Mensch überhaupt.</p>



<p><strong>MH</strong>: Schon vorher hast du mit Ozzy an einigen Alben und Tourneen mitgewirkt. <strong>Mr. Crowley, das Keyboard-Intro ist auch so ikonisch</strong>. Aber du wurdest dafür auf dem Album nicht erwähnt.</p>



<p><strong>Don</strong>: Nein. Es ist manchmal ein hartes Leben.</p>



<p><strong>MH</strong>: Wie war es damals, mit Ozzy oder seiner Band zu arbeiten? Wie lief das Songwriting und…</p>



<p><strong>Don</strong>: Nun, es war ein bisschen wie im Wilden Westen. <strong>Du weißt schon, die Heavy-Szene. Es war unsere Underground-Musik. Und das Publikum war anders als im Showbiz. Es war definitiv ein Publikum, das man nirgendwo sonst sehen würde</strong>. Und es war eine Heavy-Metal-Band, eine Heavy-Rock-Band. Es war schwierig, Hotels zu finden. Oder die Hallen&#8230;Weißt du, besonders in Amerika konnten die Union-Crews sehr, sehr schwierig mit der Band sein. Und wenn man sich dann auf die Bühne begibt, gab es eine Menge Probleme. Und die Polizei kam, und manchmal hieß es „Bye!“. Aber, weißt du, es konnte manchmal ziemlich unangenehm sein.<strong> Aber jetzt sind wir irgendwie im Mainstream-Showbiz angekommen</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Wer hätte sich damals vorstellen können, wie Rockmusik, Heavy Metal heute sein würde?</p>



<p><strong>Don</strong>: Also, ich meine, das waren wirklich Meilensteine. (Nachdenklich und nach kurzer Pause) Weißt du, als du gesagt hast, dass dieser Idiot Trump all diese Sachen signiert und dann Filzstifte ins Publikum wirft, dachte ich nur: „Meine Güte, was macht der denn …“</p>



<p><strong>MH</strong>: Ja, es ist furchtbar. Ich möchte gerne noch einmal auf Ozzy und Mr. Crowley und deinem Beitrag zu den Alben zurückkommen. <strong>Wie sind dieser Song und das Intro entstanden?</strong> Haben sie sich organisch entwickelt?</p>



<p><strong>Don</strong>: Nein, Ozzy hat die Band zusammengestellt. Und sie haben mich angerufen, und sagten: Wir wollen, dass du der Band beitrittst. Also, ich bin irgendwie&#8230; ich bin bei Rainbow, weißt du. Dann hat Ozzy mich wieder angerufen. Er sagte, wir haben die backing tracks gemacht. Wir brauchen die Keyboards. Würdest du vorbeikommen? Ich sagte, ja. Ich fragte, wer ist dieser Gitarrist, den ihr habt? Er sagte, es ist ein junger Kerl, den wir in LA gefunden haben, namens Randy Rhoades. Er sagte, er ist unglaublich. Also bin ich hingegangen. Und wir haben die Keyboards im Kontrollraum aufgebaut. <strong>Und der erste Track, den sie mir vorspielten, war Crazy Train. Und sie fragten: Also, was willst du damit machen? Ich sagte, nichts. Ich sagte, es bräuchte nichts. Ich sagte, es ist absolut&#8230; Ich würde es verschlimmbessern, wenn ich etwas mache</strong>. In Ordnung. Also, ich habe vergessen, was sie mir als Nächstes vorgespielt haben. Oh, sie spielen mir Goodbye to Romance. Also, ich sagte, oh, ich könnte am Ende eine Trompetenmelodie haben, das wäre gut. <strong>Und dann brauchen wir ein Intro für Mr. Crowley</strong>. Okay. Wir könnten versuchen… Wie wär’s mit … Ich sagte: <strong>„Jungs, geht weg. Lasst Max und mich eine halbe Stunde allein und kommt in einer halben Stunde wieder.“</strong> Also, sie kamen nach einer halben Stunde zurück, und ich hatte es geschafft. Und Ozzy sagte: „Es ist, als hätte es sich in meinem Kopf eingebrannt, Mann.“ Ich sagte: „Oh, gut.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Don Airey und all die legendären Gitarristen</h3>



<p><strong>MH</strong>: Nur eine halbe Stunde für so ein ikonisches Intro, wow. Du hast Randy Rhoades erwähnt … Du kamst von Rainbow mit Ritchie Blackmore und hast über Jahrzehnte mit so vielen großartigen und talentierten Gitarristen zusammengespielt.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ich war drei Jahre lang in einer Band mit <strong>Gary Moore.</strong> Dann mit <strong>Richard Blackmore</strong>. Und dann, ja, ich bin in verschiedenen Bands aufgetreten. Ich meine, da gab es eine ganze Reihe von Talenten. <strong>Das war einfach normal das… so war ein Leadgitarrist. Wenn man zurückblickt, denkt man: Oh Gott. Diese Leute waren so besonders</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Was hast du von all den verschiedenen Gitarristen und Stilen gelernt?</p>



<p><strong>Don</strong>: Nun, <strong>bei Gary habe ich gelernt, beim Spielen einfach loszulassen</strong>. Man muss sich nicht zu viele Sorgen machen. Man hofft einfach, in den Flow zu kommen. Denn genau das hat er getan. Er war einfach fantastisch. <strong>Bei Ritchie habe ich gelernt, dass man Dinge planen kann</strong> und dass die musikalische Struktur sehr wichtig ist. Die Kunst des Songwritings eben. Er hatte sie drauf und hat sich ein ganzes Musical ausgedacht. <strong>Bei Randy ging es darum, einfach mal die Ohren aufzumachen und zu hören</strong>. Denn alles, was er gemacht hat, war einfach fantastisch. Also, ja. Es war toll, mit ihnen allen zu arbeiten.</p>



<p><strong>MH</strong>: Ja, ich habe auch gesehen, dass du <strong>mit Uli Jon Roth zusammenarbeitest.</strong> Auch ein ziemlich legendärer Gitarrist. Heutzutage ist er nicht mehr so vielen Leuten bekannt.</p>



<p><strong>Don</strong>: Nein, nein, er ist ein guter Freund von mir. Ich meine, er ist&#8230; Er ist&#8230; ich weiß nicht, er ist ein bisschen durchgedreht, weißt du, seine Sky Guitar. Oh, Gott weiß&#8230; Aber&#8230; <strong>ich hatte mal ein Festival in meinem Dorf. Weißt du, ich veranstalte alle zwei Jahre eins, Blues und Soul</strong>. Ich sagte: „Uli, willst du kommen und spielen?“ Also, <strong>Uli tauchte auf und ging zu mir. Und er sagte: „Ich glaube, wir fangen mit Vivaldi an. Und dann machen wir weiter mit Bach.“</strong> Ich sagte: „Uli, was steht da?“ „Blues und Soul.“ Ich sagte: „Was sagt dir das?“ Oh, was soll ich denn spielen?“ Ich sagte: „Kennst du … Crossroads vom Bluesbreaker-Album?“ Natürlich kenne ich Crossroads. Also, wir haben drei Sachen vom Bluesbreaker-Album gespielt.<strong> Und dann spielte er Hendrix. Oh mein Gott. Es war unglaublich</strong>. Ich meine, und das Publikum hat es verstanden. Weißt du, das Dorf, in dem ich lebe. Man konnte sagen, sie erlebten etwas ganz Außergewöhnliches. Weißt du, er spielte All Along The Watchtower. Dann kam Voodoo Child dazu. Fantastisch. Ich glaube, wir haben mit Sunshine of Your Love aufgehört. <strong>Also, das war einfach&#8230; Ja, es hat Spaß gemacht. Es hat Spaß gemacht. Es war fantastisch</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Wie ist es, mit so vielen verschiedenen Gitarristen zu spielen? Die gleichen Songs zu spielen, aber mit verschiedenen Künstlern. Fühlt es sich anders an, fühlt sich der Song anders an? Ich habe dieses romantische Ideal einer Band, die zusammen jammt und dann entwickelt sich der Song. Aber mit verschiedenen Gitarristen kann der Song wohl anders klingen.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ich meine, sie sind alle unterschiedliche Gitarristen. Völlig&#8230; Weißt du, es ist sehr schwer zu sagen, er ist besser als&#8230; Weil sie alle&#8230; Sie haben etwas&#8230; Was sie alle haben, ist etwas Einzigartiges, das niemand sonst hat. Weißt du, es gibt keinen anderen Gitarristen wie Richie Blackmore. Wie dem auch sei, es gibt keinen anderen Spieler wie Gary. Am nächstem kommt ihm noch Simon. Aber Simon ist überhaupt nicht wie Gary. Er ist ganz anders als Gary. Obwohl man auf den ersten Blick, so wie er spricht und wie er spielt, denkt: Oh, das ist auch Gary, aber das stimmt nicht. Er ist seine ganz eigene Persönlichkeit.</p>



<p><strong>MH</strong>: Ja, es geht nicht um besser oder nicht besser. Es geht um die Chemie, wenn man zusammenkommt und spielt. Fügst du einem Song verschiedene Parts hinzu oder spielst ihn anders…</p>



<p><strong>Don</strong>: Nun, man muss einfach versuchen, mit ihm mitzuhalten. Nun, das ist der Trick. Nicht immer einfach.</p>



<p><strong>MH</strong>: Du hast mit so vielen verschiedenen Künstlern gespielt. Deine Musik ist auf so vielen Alben erschienen. Aber welchen Unterschied macht es für dich, in einer Band zu sein oder Teil einer Band zu sein oder einfach ins Studio zu kommen und deine Tracks hinzuzufügen?</p>



<p>Don: Ich meine, wenn man in einem Aufnahmestudio ist, ist es immer dasselbe, egal, welche Position man hat. Man sollte auf alles vorbereitet sein, was kommt, und man sollte es schnell umsetzen können. <strong>Als Sessionmusiker ist es genauso wie in einer Band, es gelten die gleichen Regeln. Aufnahmen auf höchstem Niveau sind sehr&#8230; Man stellt sich selbst auf die Probe. Und es ist nie einfach</strong>. Es gibt keine einfachen Aufnahmesessions. Sie sind alle schwierig. Sie sind alle hart.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Musik und das reale Leben</h3>



<p><strong>MH</strong>: Ich denke, heutzutage ist es etwas einfacher, alles digital zu machen und Dinge einfacher zu löschen.</p>



<p><strong>Don</strong>: Es gibt eine Art von Freiheit, aber es ist immer noch dasselbe. Je mehr sich die Dinge ändern, desto mehr bleiben sie gleich. Durch die Handys hat sich nichts wirklich geändert. Nun ja, die Menschen haben sich ein wenig verändert. Aber ich denke, das wird vorübergehen. <strong>Ich denke, die Menschen müssen wieder zu Menschen werden, nicht zu Robotern. Und ich glaube, ich sehe das &#8230; bei Konzerten</strong>. Ich glaube, deshalb war Purple in letzter Zeit so erfolgreich. Wissen Sie, wir waren im letzten Jahr oder so sehr erfolgreich. Viel erfolgreicher als erwartet. Denn ich glaube, es ist das, was das New Yorker Magazine IRL nennt, also im echten Leben. <strong>Und die wollen wieder etwas Reales sehen. Sie wollen keine Computer oder künstliche Intelligenz. Mit echten Menschen zusammen sein</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Genau in diesem Moment in dem es passiert.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, genau in diesem Moment. <strong>Musik existiert, wenn sie gespielt wird, wenn sie von Menschen gespielt wird. Dann existiert sie wirklich. Das ist Musik. Und wenn Menschen zuschauen und sich darauf einlassen, dann existiert sie wirklich</strong>. Weißt du, dafür ist sie da. Ich meine, deshalb blieb Bach jahrelang nächtelang wach und schrieb Musik, bis er sein Augenlicht verlor.</p>



<p><strong>MH</strong>: Ist es für dich also das ultimative Ziel oder der Antrieb, live zu spielen, vor Publikum zu spielen, sei es in einem Dorf oder einem großen Veranstaltungsort?</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, ich meine, Tommy Aldridge sagte immer: Je weniger intim der Anlass, desto besser. Aber das Gleiche gilt, wenn man in einem kleinen Club spielt. Eine volle Halle ist das, was man will. Es geht nicht darum, wie viele Leute da waren. Ob es voll war, das ist der Maßstab. <strong>Und einen tollen Auftritt hat man normalerweise, wenn alles voll war</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Und gibt es Pläne für Live-Auftritte?</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, es ist noch nichts Konkretes. Wir lassen den Staub erstmal abklingen, nachdem wir zwei Jahre mit Purple auf Tour waren, und warten ab, wie sich die Zukunft entwickelt. <strong>Aber vielleicht gehen wir im September mit der Band für drei Wochen auf Tour</strong>. Wenn ich Simon dazu überreden kann.</p>



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</div></figure>



<p></p>



<p><strong>MH</strong>: Ich freue mich darauf. Wie du schon sagtest, das ist das wahre Leben. Das ist es, was die Menschen wollen und brauchen. Die Erfahrung von etwas Verbindendem.</p>



<p><strong>Don</strong>: Einmal bin ich los, ich weiß nicht ob du sie kennst, <strong>um Yuya Wang zu sehen, die chinesische Konzertpianistin</strong>. Sie ist wunderschön, trägt kurze Röcke und ist sehr sexy. <strong>Man sagt, sie sei die beste Pianistin der Welt</strong>. Ich war in der Royal Festival Hall, um sie zu sehen. Und sie war ziemlich verwegen. Sie kam raus und sagte: „Nein, ich spiele nicht das erste Stück. Nur das zweite.“ Dann ging sie für 15 Minuten weg und machte eine Pause. Und kam in einem anderen Kleid zurück. „Ich spiele die zweite Hälfte.“ <strong>Und als sie zur Zugabe rauskam, waren schon einige Leute aufgestanden und gegangen. Sie waren nicht damit einverstanden, wie sie uns behandelt hat</strong>. Sie sah die leeren Sitzreihen. Sie warf einen Blick darauf und dachte: „Oh Scheiße, da muss ich jetzt was machen.“ Sie spielte also drei Zugaben. Es war großartig. Sie spielte Prokofjews Toccata, die, da ich da war, wahnsinnig schwierig ist. Dann spielte sie ein weiteres Stück namens Islami von Velakharov. Dann spielte sie ein sehr obskures Stück eines russischen Komponisten, das so wunderschön war. <strong>Am Ende ging ich raus und konnte 20 Minuten lang nicht sprechen. Oh, und genau das ist Musik. Weißt du, und als Künstler muss man genau das geben. Du darfst nicht denken: Oh nein, diese Schuhe sind zu eng. Man muss alles geben, was man hat und das habe ich natürlich bei der Arbeit mit Gary gelernt</strong>. Er kam immer auf die Bühne und brach vom ersten Ton an in Schweiß aus und spielte sich in einen Rausch, der die erste Reihe regelrecht gefangen nahm. Weißt du, es ist ein sehr wichtiger Teil des Lebens, aber live zu spielen ist das Wichtigste. <strong>Und wenn Leute, die wirklich spielen können, wirklich alles geben, weißt du, dann ist das der Sinn des Menschseins</strong>. Nicht ständig am Telefon sein, einfach zusammenkommen. Entschuldige, dass ich jetzt so über Yuya Wang rede.</p>



<p><strong>MH</strong>: Nein, das ist wirklich interessant. Ich meine, das ist schon was&#8230; Fans sind manchmal so blind. Warum machen sie etwas anderes? Aber Musiker sind immer so. Hast du das oder das schon mal gehört? Eine völlig andere Art von Musik, aber aufgeschlossen und offen für Neues zu sein, ist so wichtig. und kann einem so viel Freude und neue Entdeckungen bringen.</p>



<p><strong>Don</strong>: Das ist es. Ich kann dir etwas über Roger Glover erzählen. Er lässt sich immer etwas einfallen. <strong>Was hast du dir angehört, Roger? Und er erzählt dir Dinge, von denen du noch nie gehört hast</strong>. Also, wo findest du das? (Imitiert Roger Glover) Oh, weißt du. Ich habe Musik aus den Anden gelernt. Oder ich höre einfach nur diesem Stamm aus Papua-Neuguinea zu, weißt du.</p>



<p><strong>MH</strong>: Haha, sagte mein Vater mal zu mir. Also, ich stehe nicht auf neue Sachen. Die ganze gute Musik ist schon geschrieben. Und ich dachte nur: Oh nein!</p>



<p><strong>Don</strong>: Frank Zappa hat das gesagt. <strong>Er meinte, die ganze großartige Musik sei schon von Leuten mit Perücken geschrieben worden</strong>.</p>



<p><strong>MH</strong>: Aber manchmal gibt es so tolle neue Sachen, so tolle neue Bands.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ein bisschen schon. Ich glaube nicht, dass wir jemals wieder so etwas wie Bach oder Mozart erleben werden. Oder Chopin. Ich glaube nicht&#8230; ich glaube, diese Momente sind für die Menschheit vorbei.</p>



<p><strong>MH</strong>: Oh, hoffentlich nicht.</p>



<p><strong>Don</strong>: Ja, hoffentlich nicht.</p>



<p><strong>MH</strong>: Vielen Dank für das sehr interessante Gespräch. Wir freuen uns auf die Veröffentlichung von „Pushed To The Edge“ und darauf, dich im September live auf der Bühne zu sehen.</p>



<p>Don: Danke!</p>



<h3 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h3>



<p>Mehr zu Don Airey gibt es auf der <a href="https://deeppurple.com/pages/don-airey">Homepage</a>. Natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Um ja nichts zu verpassen, abonniert ihr am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a>&nbsp;oder folgt uns bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Die besten Bilder findet ihr dann bei&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a>&nbsp;und unser&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a>&nbsp;hält schon jetzt einiges bereit. Schaut mal rein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Don Airey Interview (english version)</h3>



<p><strong>MH</strong>: Hello Don and thank you for taking the time. A few years ago, I watched the making of „Turning To Crime“ and seeing you guys in it. and the joy you had, being completely lost in music was awesome. There were parts when you were listening to some musical parts and got totally into it. So, I guess that makes the question, why another solo album quite unnecessary? Because it&#8217;s in you.You have to be creative and make music.</p>



<p><strong>Don</strong>:Yeah. It&#8217;s something you&#8217;ve got to do every day, if you want to keep good at it. I mean, classical players say, if I&#8217;m mispracticing one day, you know, I&#8217;ll notice. If I&#8217;m mispracticing two days, my colleagues will notice. If I mispracticing three days, the audience will notice.</p>



<p><strong>MH</strong>: Haha, I guess that&#8217;s giving the audience too much credit. But unlike the lockdown, where you had to work remotely, now you could rehearse, practice and write songs together. So how did it go for „Pushed To The Edge“?</p>



<p><strong>Don</strong>: Well, it was 2019. And they said they wanted another solo album from me. So I phoned up Simon and said, do you fancy making another album, would you? He said, yeah. When? I said, start tomorrow. So I got it over and I got Carl. Carl came out from Austria where he lives. So we got John Finnegan in it. And we just went in rehearsal studio for two or three days, passed a few things out. Carl and I had quite a few songs left over from another project. So next week we went in the studio for five days. And we did two songs a day.</p>



<p><strong>MH</strong>: That&#8217;s quite an output.</p>



<p><strong>Don</strong>: Yeah, yeah. I think the thing was a bit of a roast up for the guys. So Simon said, at the end of the day, they&#8217;d go out in the car park and go through it. Wonder what the old boy has got for us tomorrow.</p>



<p><strong>MH</strong>: Mentioning Carl is a good thing because he&#8217;s with you since 2008.</p>



<p><strong>Don</strong>: Yeah, yeah, that&#8217;s right. That&#8217;s when we started working together.</p>



<p><strong>MH</strong>: But on this album you have another singer?</p>



<p><strong>Don</strong>: Yeah, Mitchell Emms.</p>



<p><strong>MH</strong>: Whom I had to Google, I wasn&#8217;t familiar with the name at all.</p>



<p><strong>Don</strong>: No, nobody&#8217;s heard of him. But he&#8217;s built in the music business now because he doesn&#8217;t work with rock bands. Do you know about Strickly Come Dancing?</p>



<p><strong>MH</strong>: No.</p>



<p><strong>Don</strong>: It&#8217;s the biggest show in Britain, biggest TV show. He&#8217;s in the band.So he&#8217;s worked with that for two or three years. He was on a thing called The Voice. He does all kinds of sessions in London on different projects. He&#8217;s very busy. He&#8217;s only 26, 27.</p>



<p><strong>MH</strong>: Well, I looked up Mitchell and it was 2013 when he did The Voice. So how did you come together?</p>



<p><strong>Don</strong>: Simon knew him. So, you know, Simon said we should get him in. He&#8217;s fantastic. Oh, we got him in for one gig. We played the Cambridge York Festival, 2018, I think. And we got him in to sing. And he was absolutely brilliant. And he loved it. So we kept in touch. I love what he&#8217;s done on the album, you know, especially Edge of Reality. That&#8217;s a wonderful. The lyrics are very deep.</p>



<p><strong>MH</strong>: Yeah, I hadn&#8217;t had the lyrics.But I could listen to the album a few times. And It&#8217;s really heavy&#8230; And to be honest, listening to the album, I was, oh, that&#8217;s quite some heavy stuff. And first listening more heavier than the last purple stuff. And so I looked you up and was, oh.. I mean, I knew you did quite a few things, but it turned out that there was way more and even more impressive than I thought. You did the keyboard parts for two songs on thePainkilleralbum with Judas Priest. And then it became public a few years ago that you playedthe bass parts for the album in the studio too.</p>



<p><strong>Don</strong>: Thank you. I can&#8217;t remember. I know Ian Hill was indisposed. I think he was in the hospital, but they were keeping quiet about it. And they said, I think he played just bass on the two or three tracks. So I helped out just till he came back so that they could do the guitar solos, you know, make it sound a bit bit fuller. I don&#8217;t care about that.</p>



<p><strong>MH: </strong>It was such an iconic metal album. And until a few years ago, nobody knew it. What part you played in it.</p>



<p><strong>Don</strong>: I mean, I&#8217;m on what couple of tracks doing proper keyboards. But yeah, it was such a nice bunch of people. You know, they really are Glen and Kenny, just, you know, just wonderful people. Rob, too. You know, he&#8217;s very off-putting Rob. Because at that time, he shaved his head and he put on a lot of weight. But when you talk to him, he&#8217;s just the nicest person ever made.</p>



<p><strong>MH</strong>: Even before that you were with Ozzy for quite a few albums and tours. Mr. Crowley, the keyboard intro is also so iconic. But you didn&#8217;t get credits for it on the album.</p>



<p><strong>Don</strong>: No. It&#8217;s a tough life sometimes.</p>



<p><strong>MH</strong>: How was it back then working with Ozzy or his band? How did the songwriting go and&#8230;</p>



<p>Don: Well, it was a bit like being in the Wild West. You know, the heavy scene. It was our underground music. And you know, the audience was different to showbiz.You know, it was definitely an audience that you would never see anywhere else. And, you know, it was a heavy metal band, heavy rock band. It was difficult to get hotels. You know, the halls, you know, especially in America, the Union crews could be very, very difficult with the band, you know. And you set up, you know, there&#8217;s a lot of problems with it. And the police would come and sometimes it says the tour bye. But, you know, it could be quite unpleasant sometimes. But now we&#8217;ve kind of moved into mainstream showbiz.</p>



<p><strong>MH</strong>: Who would have imagined back then how rock music, heavy metal would be now.</p>



<p><strong>Don</strong>: So, I mean, it&#8217;s the touchstone, really. You know, when you say that idiot Trump signing all these things and then throwing sharpies out to the audience, I mean, I just thought, God, what&#8217;s he being&#8230;</p>



<p><strong>MH</strong>: Yeah, it&#8217;s awful. To get back to Ozzy and Mr. Crowley and your input on the albums. How did this song and the intro come out? Did it evolve organically?</p>



<p><strong>Don</strong>: No, Ozzy got the band together. And they&#8217;d phone me up and said. We want you to join the band. So, I kind of&#8230; I&#8217;m in Rainbow, you know. So, Ozzy phoned me up again. He said, we&#8217;ve done the backing tracks. We need to be keyboards. Would you come down? I said, yeah. I said, who&#8217;s this guitarist you got? He said, it&#8217;s a young lad we found in LA and called Randy Rhoades. Said he&#8217;s incredible. So, I went down. And we set the keyboards up in the control room. And the first track that they played me was crazy train. And they asked So, what do you want to do on that? I said, nothing. I said, it didn&#8217;t need anything. I said, it&#8217;s absolutely&#8230; I&#8217;ll spoil it if I do anything. All right. So, I forget what else they played me next. Oh, They play me goodbye to romance. So, I said, oh, I could have a trumpet line at the end, that would be good. And then we need an intro for Mr. Crowley. Okay. How about trying&#8230; What about&#8230; I said, lads go away. Just leave me and Max alone for half an hour, come back in half now. So, they came back in half an hour and I&#8217;d done it. And Ozzy said, it&#8217;s like he plugged into my head man. I said, oh, good.</p>



<p><strong>MH</strong>: Just half an hour for such an iconic intro, wow. You mentioned Randy Rhoades&#8230; Coming from Rainbow with Ritchie Blackmore and having played over decades with so many great and talented guitarists.</p>



<p><strong>Don</strong>: I&#8217;ve been in a band with Gary Moore for three years. Then Richard Blackmore. And then, yeah, I went in bands around. I mean, quite a parade of talent there. You just took it as normal that&#8230;This is how a lead guitarist was. It&#8217;s when you look back and you think, oh, God. Those people were so special.</p>



<p><strong>MH</strong>: What did you take from all those different guitar players and the different styles?</p>



<p><strong>Don</strong>: Well, with Gary, it was really you learnt just to let go when you played. You know, don&#8217;t worry too much. Just hope that some of that will guard you through. Because that&#8217;s what he&#8217;d do. He was absolutely amazing. Well, Ritchie, you learnt that you can plan things and the musical structure is very important. You know, the art of songwriting. He had it down, you know, and he invented a whole musical for himself. With Rhandy, it was&#8230; Just to get your ears over. Because everything he did was amazing. So, yeah. Yeah, it was great working with them all.</p>



<p><strong>MH</strong>: Yeah, I also saw that you work with Uli Jon Roth. Also, quite some legendary guitar player. Not so well known to many people nowadays.</p>



<p><strong>Don</strong>: No, no, he&#8217;s a good friend of mine. I mean, he&#8217;s&#8230; He&#8217;s&#8230; I don&#8217;t know, he went a bit crazy, you know, his string guitar. Oh, God,knows&#8230; But&#8230; I had a festival once in my village. You know, I run every two years, blues and soul. I said, Uli, do you want to come and play? So, Uli turns up and he goes to me. And he goes, I think we start with Vivaldi. And then we&#8217;ll do it with Bach. I said, Uli, what&#8217;s it say there? Blues and soul. I said, what&#8217;s that tell you? Oh, what shall I play then? I said, do you know&#8230;Crossroads from the Bluesbreaker album? Of course I know Crossroads. So, we did three things off the Bluesbreaker album. And then he played Hendrix Oh my God. It was amazing. I mean, and the crowd got it. You know, the village where I live. People could say they were seeing something quite extraordinary. You know, he played all along the watchtower. Then he ended up with, you know, Voodoo Child on. Fantastic. I think we ended with Sunshine of Your Love. Now, now that was just&#8230; Yeah, it was fun. It was fun. It was awesome.</p>



<p><strong>MH</strong>: How is it to play with so many different guitar players? Playing the same songs, but with different artists Does it feel different, does the song feel different?. So, I have this romantic ideal of a band, jamming together and then the song evolves. But with different players I guess the song can sound different.</p>



<p><strong>Don</strong>: I mean, they&#8217;re all different guitarists. Completely&#8230; You know, it&#8217;s very hard to say he&#8217;s better than&#8230; Because they&#8217;re all&#8230; They have something&#8230; What they all have is something unique that nobody else has got. You know, there isn&#8217;t another player like Richie Blackmore. Anyway, there isn&#8217;t another player like Gary. Well, the closest I&#8217;ve ever known is Simon. But, Simon&#8217;s not like Gary at all. He&#8217;s quite different to Gary. Though, at first sight, the way he talks and the way he plays, you think, oh, it&#8217;s Gary too, but it&#8217;s not. He&#8217;s his own man.</p>



<p><strong>MH</strong>: Yeah, it isn&#8217;t about better or not better. It&#8217;s about the chemistry when coming together and playing. Are you adding different parts to a song, playing a different&#8230;</p>



<p><strong>Don</strong>: Well, you just got to try and keep it up with him. Well, that&#8217;s the trick. Not always easy.</p>



<p><strong>MH</strong>: You played with so many different artists. Added your music to so many albums. But what difference is it for you to be in a band or part of a band or just coming in in the studio, adding your tracks?</p>



<p><strong>Don</strong>: I mean, when you&#8217;re in a recording studio, no matter what your position is, it&#8217;s always the same. You know, you better be ready for what&#8217;s coming and you better be able to do it and do it quick. You know, so if you&#8217;re doing it as a session musician, it&#8217;s just the same as if you&#8217;re in the band, you know, the same things apply. You know, recording at a top level is very&#8230; You&#8217;re testing yourself. And it&#8217;s never easy. You know, there&#8217;s no such thing as an easy recording session. They&#8217;re all difficult. They&#8217;re all hard.</p>



<p><strong>MH</strong>: I guess nowadays it&#8217;s a bit easier doing it all digital and making it easier to go back and erase things.</p>



<p><strong>Don</strong>: There&#8217;s a different kind of freed up things a bit, but it&#8217;s still the same. You know, the more things change, the more they remain the same. You know, nothing&#8217;s changed really because of phones. Well, people have changed a bit. I think.. But I think it will pass. I think people are gonna have to go back to be human beings again, and not robots. And I think I see that&#8230; at concerts. I think that&#8217;s why I&#8217;ve been like purple, has been so recently so successful. You know, we have been very successful the last year or so. Much more than we expected. Because I think it&#8217;s what the New Yorker Magazine calls IRL, you know, in real life. And they want to see something real again. They don&#8217;t want to have computer or they don&#8217;t want artificial intelligence. You know, what do human beings look like.</p>



<p><strong>MH</strong>: At that exact moment in time?</p>



<p><strong>Don</strong>: Yeah, at that moment. Music exists when it&#8217;s played, as it is played by people. That&#8217;s when it really exists. That&#8217;s what music is. And if people are watching and they&#8217;re involved with it, that&#8217;s when it really exists. You know, that&#8217;s what it&#8217;s for. I mean, that&#8217;s why Bach stayed up all night for years and years, writing music till his eyes light went.</p>



<p><strong>MH</strong>: So for you playing live, playing for an audience may it be in a village or a big venue is the ultimate goal or drive?</p>



<p><strong>Don</strong>: Yeah, I mean, Tommy Aldridge used to say. The less intimate the occasion, the better. You know. But the same thing applies, you know, when you play a, you know, a small venue. You know, if it&#8217;s packed, that&#8217;s what you want. You know, it&#8217;s not how many people there was it full. You know, that&#8217;s the measure of it. And you can have a great gig if it&#8217;s full, usually.</p>



<p><strong>MH</strong>: And are there any plans of performing live?</p>



<p><strong>Don</strong>:Yes, there&#8217;s nothing definite yet. We kind of let in the dust settle after two years of touring with Purple and waiting to see, you know, how the future shapes itself. But maybe in September, we&#8217;ll take the band out for three weeks, you know. If I can talk Simon into it.</p>



<p><strong>MH</strong>: I&#8217;m looking forward to it. As you said, that&#8217;s real life. That&#8217;s what people want and need. Having the experience of something uniting.</p>



<p><strong>Don</strong>: I went to see, have you heard of Yuya Wang, the Chinese concert pianist? Beautiful girl, she wears short skirts and is very sexy. They say she&#8217;s the greatest player in the world out there. I went to see her at the Royal Festival Hall. And she was a bit de-vish. She came out and she dropped one of, she said, no, I&#8217;m not going to play the first piece. Just the second one. And then she went off for 15 minutes and had a break. And came back on in a different dress. You know, I&#8217;m playing the second half. And when she came out for the encorer, quite a few people had got up and left. You know, they didn&#8217;t approve of how she treated us. You know, she, saw the rows of empty seats. And she took one look at it and she went, oh shit, I better do something about this. So she did three encore. It was magnificent. She played Prokofiev Toccata, which is ferociously difficult as I was in there. Then she played another piece called Islami by Velakharov. Then she played some very obscure piece by some Russian composer that was so beautiful. At the end of it, I walked out, I couldn&#8217;t talk for 20 minutes, I couldn&#8217;t speak. Oh and that&#8217;s what music is. You know, and as a performer, that&#8217;s what you&#8217;ve got to give. You know, if you&#8217;re thinking about, oh, no, these shoes are too tight. You know, you&#8217;ve got to give everything you&#8217;ve got. You know, and I learned that working with Gary, of course. He used to come out on stage and burst into a sweat that would suck the front row from the first note. You know, it&#8217;s a very important part of life, but playing live is the thing. You know, and if people that can really play are really giving their all, you know, it&#8217;s what being human is all about. Not being on the phone all the time, just coming together. Sorry to go on about Yuya Wang</p>



<p><strong>MH</strong>: No, that&#8217;s really interesting. I mean, that&#8217;s something&#8230; Fans are sometimes so blindfolded. Why are they doing something different? But musicians are always like this. Have you heard this one or this? Totally completely different kind of music, but being open-minded and being open to new things is so important and can give you so much joy and new discoveries.</p>



<p><strong>Don</strong>: It is. I can tell you something about Roger Glover. He&#8217;s always coming up with something. What have you been listening to, Roger? And he tells you something you&#8217;ve never heard of. So, where do you find that? Oh, you know. I&#8217;ve learned some music from the Andes. Or I&#8217;ll just been listening this tribe from Papua New Guinea, you know.</p>



<p><strong>MH</strong>: Haha,my father once said to me. Well, I&#8217;m not into new stuff. All the good music is already written. And I was like, oh, no!</p>



<p><strong>Don</strong>: Frank Zappa said. He said all the great music is already been written by people in wigs.</p>



<p><strong>MH</strong>: But sometimes there is so great new stuff, such great new bands.</p>



<p><strong>Don</strong>:There is a bit, yeah. I don&#8217;t think we ever will see anything like Bach again, or Mozart. Or Chopin. I don&#8217;t think&#8230;I think those moments have passed for the human race.</p>



<p><strong>MH</strong>: Oh, Hopefully not.</p>



<p><strong>Don</strong>: Yeah, Hopefully not.</p>



<p><strong>MH</strong>: Thank you so much for the very interesting talk. We are looking forward to the release of „Pushed To The Edge“ and to see you perform it live on stage in September.</p>



<p><strong>Don</strong>: Thank you!</p>
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		<title>Interview mit Sascha Paeth zum neuen Projekt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kelle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2019 08:02:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Adrienne Cowen]]></category>
		<category><![CDATA[André Neygenfind]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Vorfeld des AVANTASIA- Konzerts in Oberhausen am 14.04.2019 hatte ich die Möglichkeit, mit Gitarrist Sascha Paeth über sein neuestes Projekt zu sprechen. Hier auf metal-heads.de gibt es das komplette Interview für euch. Das&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld des <strong>AVANTASIA-</strong> Konzerts in Oberhausen am 14.04.2019 hatte ich die Möglichkeit, mit Gitarrist <strong>Sascha Paeth</strong> über sein neuestes Projekt zu sprechen. Hier auf <strong>metal-heads.de</strong> gibt es das komplette Interview für euch.</p>
<h3>Das Interview mit Sascha Paeth</h3>
<p style="text-align: left;"><strong>MH:</strong> Hi Sascha. Cool, die Chance zu bekommen, von dir etwas über dein neues Projekt <strong>Master&#8217;s of Ceremony</strong> zu erfahren. Fangen wir mal mit einer Frage an, die mich persönlich interessiert: Was hat dich dazu bewogen, noch einmal ein komplett neues Projekt zu beginnen?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Eigentlich ist<strong> Serafino Perugino</strong> (Chef von Frontiers) auf mich zugekommen. Und das schon mehrere Jahre lang. Er hat mich quasi verfolgt.  Ob ich nicht mal was für sie machen könnte. Wenn es geht, auch mit meinem Namen . Die würden halt gerne meinen Namen so ein bisschen <strong>puschen.</strong> Eben mal etwas unter Sascha Paeth herausbringen. Und da habe ich dann Jahre lang gesagt: &#8222;Nö! Ich weiß nicht, ich hab auch immer so viel zu tun.&#8220;</p>
<h3>Von Anfang an purer Metal</h3>
<p>Sie wollten auch von Anfang an etwas in Richtung <strong>Metal</strong>, denn da komm ich ja auch her. Metal mache ich ja auch schon ewig. Aber ich habe halt bei meinen Zeitprojekten immer mal auch etwas anderes gemacht. Daher musste ich mich erst einmal mit der Idee anfreunden. Dann habe ich irgendwann gedacht: Ist eigentlich geil. Ich kann das so machen, wie ich das möchte und vielleicht so ein bisschen wie früher. Einfach drauflos, eigentlich so meinem <strong>Naturell</strong> entsprechend. Und ich muss es nicht so machen, wie irgendwelche Leute schon ihre Vorstellungen zu haben, so wie ich ja sonst oft für andere arbeiten muss. Ist doch echt interessant. Tja, und jetzt mache ich das einfach mal.</p>
<p><strong>MH</strong>: Wann hast du damit begonnen, die Band nach deinen Vorstellungen zusammenzustellen?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Letztes Jahr habe ich dann angefangen, eine Band zusammenzustellen, mir den Namen gesucht und dann ging es auch schon los. Ich habe &#8211; glaub ich &#8211; im Frühsommer den Vertrag unterschrieben und wollte eigentlich im Juni anfangen, Songs zu schreiben. Ich habe aber dann erst im Oktober begonnen. Wegen <strong>Avantasia</strong>, weil das so lange gedauert hat. Ab Oktober ging es dann aber recht schnell.</p>
<h3>Kommt da der Zeremonienmeister?</h3>
<p><strong>MH:</strong> Hat der Name der Band Master&#8217;s of Ceremony (auf Deutsch <strong>Zeremonienmeister)</strong> eine besondere Bedeutung oder ist er auf dich bezogen, als Gründer der Band? Also was für eine konkrete Bedeutung hat der Name?</p>
<p><strong>Sascha: (lacht)</strong> Ist natürlich ein kleines Wortspiel. Ist tatsächlich die Abkürzung für MC, also wie so ein DJ. Das fand ich eigentlich ganz witzig. Weil man erst mal den Eindruck hat, dass &#8211; so wie du es schon gesagt hast &#8211; jetzt Leute mit irgendwelchen <strong>Kapuzen</strong> da so eine Satanische Zeremonie abziehen. Oder was weiß ich, irgendwas in der Richtung. Es ist halt schon irgendwas Metallenes, man hat so ein metallenes Feeling. Aber eigentlich ist das auch diese Kurzform von MC, also Master of Ceremony, und das fand ich eigentlich ganz witzig, weil ich ja auch Produzent bin und das umschreibt es halt so. Aber es heißt ja<strong> Sascha Paeth&#8217;s Masters of Ceremony.</strong></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-78130 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1644-300x200.jpg" alt="Sascha Paeth Avantasia Oberhausen 2019" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1644-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1644-600x401.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1644.jpg 720w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>MH:</strong> Was meinst du? Ist die ganze Geschichte nur ein Projekt für dich oder schon eher eine echte Band-Geschichte, die auch mehr als ein Album rausbringen wird?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Ganz ursprünglich war das tatsächlich ein bisschen so live-mäßig angedacht. Aber es macht so einen Spaß und läuft richtig gut. Es kommt so gut bei den Leuten an, dass wir jetzt schon geplant haben, mehr zu machen. Also es fühlt sich schon an wie eine Band. Es sind total super coole Leute dabei. Felix Bohnke ist dabei, der auch bei <strong>Avantasia</strong> ist. <strong>André Neygenfind,</strong> mit dem ich schon seid Ewigkeiten zusammen Musik mache. Mit ihm hatte ich schon meine erste Band zusammen, als wir zwölf waren.</p>
<p><strong>MH:</strong> Dann hast du ja bestimmt auch nicht lange gebraucht, die beiden von der Geschichte zu überzeugen?</p>
<h3>Keine Zeit für Arschlöcher</h3>
<p><strong>Sascha:</strong> Nein das war ganz einfach. Und dann habe ich ja noch <strong>Corvin Bahn</strong>, der ja bei bei „<strong>Uli Jon Roth</strong>“ spielt. Super toller Keyboarder und super netter Typ. Das war für mich eines der wichtigsten Argumente. Nett müssen sie sein, es muss halt einfach passen. Ich habe keinen Bock mit irgendwelchen ….. Horst Lichter hat so ein schönes Buch geschrieben „<strong>Keine Zeit für Arschlöcher.</strong>“</p>
<p><strong>MH:</strong> Mit <strong>Adrienne Cowen</strong> hast du auch noch eine Sängerin dabei, die absolutes Power aus sich heraus holt und eine total nette Persönlichkeit ist.</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Da hast du recht mit Adrienne. Sie ist auch mega. Total nett, super easy, keine Diva, kein gar nichts. Und nicht zu vergessen: sie hat eine geile Stimme.</p>
<p><strong>MH:</strong> Wir von <strong>metal-heads.de</strong> hatten ja vorab schon die Möglichkeit, die ersten 4 Songs deines Albums zu hören. Ich finde die Songs haben schon einen gehörigen Bums aber auch ihre melodischen und symphonischen Seiten. Wie würdest du das Album charakterisieren?</p>
<h3>Wie kann man den Charakter des Albums beschreiben?</h3>
<p><strong>Sascha:</strong> Also ich sag das mal in den Worten, die mir in den letzten Wochen zugetragen worden sind und wie ich es eigentlich auch sehe: „<strong>Mensch, es ist jetzt aggressiv geworden</strong>“, es ist jetzt so direkt ins Gesicht und so roh und was soll ich dir sagen, so ist es auch. So ist es auch entstanden. Es ist halt einfach aus dem Bauch raus und ohne so mega viel glatt zu schleifen. Also es ist nicht so, wie es heutzutage üblich ist, dass alles so total glatt und gerade ist. Es ist halt einfach ein Stück Musik, das dir ins Gesicht schreien soll. Und so habe ich es auch empfunden.</p>
<p><strong>MH:</strong> Schreibst du die Songs auf dem Album oder teilt ihr euch die Arbeit?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-78129 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1643-200x300.jpg" alt="Sascha Paeth Avantasia Oberhausen 2019" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1643-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC1643.jpg 481w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><strong>Sascha:</strong> Ich habe viele Songs allein geschrieben. So richtig angefangen zu schreiben habe ich aber erst 2 Wochen, bevor Adrienne dazugekommen ist. Sie kommt ja aus Amerika, ist daher ja nicht so einfach. Dann habe ich überhaupt erst angefangen, Songs zu schreiben und hatte dann so etwa 4-5 Songs fertig. Ich mache halt Musik und Texte, alles eigentlich. Ich wollt eigentlich auch von Anfang an was mit Ihr zusammen schreiben. Das halt auch probieren mit ihr, um für die Zukunft zu sehen, was passiert, wenn wir das machen. Und das ist total geil geworden, was wir da zusammen gemacht haben. Es ist wirklich ´ne<strong> total andere Note</strong> dazugekommen.</p>
<h3>Adrienne</h3>
<p><strong>MH:</strong> Wie bist du auf Adrienne gekommen?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Ich habe Platten von ihr gemischt, eine EP und eine LP ihrer Band &#8222;<strong>Seven Spires</strong>&#8220; aus Amerika. Sie ist damals auf mich zugekommen &#8211; da war sie glaub ich 18 oder so &#8211; und dann habe ich die ersten Sachen für sie gemacht. Ich habe erst nach einem Sänger gesucht und irgendwann dachte ich so bei mir: warum eigentlich nicht einfach <strong>Adrienne?</strong> Weil ich wusste, dass sie das liefern kann, was ich brauche. Bei <strong>&#8222;Seven Spires&#8220;</strong> singt sie eigentlich ein bisschen anders. Diese richtige Metal-Kante hat Sie da eher weniger drauf, aber ich hab es ja gemischt und wusste, dass sie es kann. Sie singt manchmal eher soft und dann wieder richtig hart. Dieses Metallige hatte ich dann mal auf einem Video gesehen und wusste daher, dass sie das auch kann. Somit haben wir dann mehr in diese Richtung gearbeitet. Das hat ihr auch Bock gebracht. Sie kommt ja auch so ein bisschen aus dieser Ecke und so war das einfach echt Fun. Es hat wirklich saugut funktioniert, da kommt richtig Energie rüber. Wenn sie los legt (lacht), da gehst du erst mal 2 Meter zurück, so eine Kraft kommt da aus der Stimme.</p>
<p><strong>MH: </strong>Nach mehr als 200 Alben, die du schon bearbeitet bzw. produziert hast, muss Ich schon sagen, dass die Songs alles haben, um im Metal Bereich ein sehr großer Erfolg zu werden und sehr gut ankommen werden bei den Fans.</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Das wär natürlich super, aber reicht alleine nicht . Es ist sehr sehr schwierig heutzutage, Erfolg zu haben. Man kann auch sehr schnell untergehen.</p>
<h3>Liveauftritte</h3>
<p><strong>MH:</strong> Kannst du uns sagen, wann das Album auf den Markt kommt und ob es eine Release Party geben wird?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Im September kommt das Album auf den Markt. Du meinst, das komplette Album live spielen? Nein, dass machen wir wahrscheinlich nicht, da habe ich bis jetzt noch gar nicht drüber nachgedacht. Das ist das erste Mal, dass ich von dieser Idee höre. Also wir hatten zuerst gedacht, vorher noch eine Listening Session zu machen. Aber das wird aufgrund der Tatsache, dass ich noch mit  <strong>Avantasia</strong> auf Tour bin, schwierig werden.</p>
<p><strong>MH:</strong> Wann wird es auf Tour gehen und werdet ihr auch auf Festivals spielen?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Also wir werden wahrscheinlich im Oktober &#8211; vielleicht auch schon im September &#8211; anfangen, live zu spielen. Wir werden ganz sicher live vertreten sein. Natürlich auch auf Festivals, wenn wir gebucht werden. Wir werden schauen, dass wir erstmal eine Support Tour machen können. Halt irgendwo, wo es passt. Mal schauen, was da geht. Also es haben alle echt Bock drauf!</p>
<h3>Auftritt auf dem RAR?</h3>
<p><strong>MH:</strong> Ich wüsste da ein kleines nettes Festival in Duisburg. Das <strong>Rage Against Racism </strong>wäre doch was für euch?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Das klingt gut für uns. Schick mir doch einfach mal Infos zu.</p>
<p><strong>MH:</strong> Jetzt noch eine andere Frage zum Schluss. Vor kurzem jährte sich der Todestag von <strong>Kurt Cobain</strong> zum 25. Mal (man mag es kaum glauben, dass es schon so lange her ist). Inwieweit hat die Musik von Kurt und <strong>Nirvana</strong> dich geprägt bzw. beeinflusst?</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Ja, doch schon. Als diese Musik aufkam, hat mich das schon berührt. Speziell Kurt &#8211; denkt man jetzt vielleicht nicht bei mir- aber ich habe viel mit meiner eigenen Band, die ich ja noch bis vor ein paar Jahren hatte, in diese Richtung gemacht. Mit denen war ich ja mehr <strong>indiemäßig </strong>unterwegs. Aber die Zeit vergeht nun mal, so ist das halt.</p>
<h3>Sascha Paeth hat eine Abschlussbotschaft</h3>
<p><strong>MH:</strong> Bei metal-heads.de ist es üblich, dass das letzte Wort immer der Band gehört. Was möchtest du unseren Lesern noch gerne mitteilen oder sagen? Ich bedanke mich schon einmal für das Interview und wünsche uns allen und dir viel Spaß mit deinem neuen Projekt.</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Ich habe zu danken. Ja, was soll ich sagen? Ich hoffe, dass es den Leuten wirklich gefällt, was wir da gemacht haben. Dass sie das auch so empfinden, wie wir es tun, dass man einfach mal was aus dem Bauch heraus machen sollte und nicht immer alles so total <strong>polieren </strong>muss.</p>
<p><b>MH: </b>Hier nochmal ein herzliches Dankeschön an Sascha Paeth für dieses tolle Interview, welches ich mit ihm führen durfte. Wir werden euch sicher hier auf metal-heads.de das neue Album von  &#8222;<strong>Sascha Paeth´s Master`s of Ceremony</strong>&#8220; vorstellen.</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01M7MFN5C&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Brothers (Live)&#8220;]</p>
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		<title>Königliche Neuzugänge bei ACCEPT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2019 14:10:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[ACCEPT]]></category>
		<category><![CDATA[Ava-Rebekah Rahman]]></category>
		<category><![CDATA[Life's A Bitch]]></category>
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		<category><![CDATA[Restless and Wild]]></category>
		<category><![CDATA[Symphonic Terror Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Uli Jon Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Hoffmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Solinger Metal-Schmiede ACCEPT hat heute so einige Neuigkeiten bekannt gegeben. Wir von metal-heads.de sind auf Zack und klären auf. Eine Frau mischt ACCEPT auf Bereits am jetzigen Freitag, den 20. April, starten ACCEPT&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Solinger Metal-Schmiede <strong>ACCEPT</strong> hat heute so einige Neuigkeiten bekannt gegeben. Wir von <strong>metal-heads.de</strong> sind auf Zack und klären auf.</p>
<h3>Eine Frau mischt ACCEPT auf</h3>
<p>Bereits am jetzigen Freitag, den 20. April, starten <strong>ACCEPT</strong> mit ihrer <strong>Symphonic Terror Tour 2019</strong>. Der Tourstart ist in Wuppertal. Alle Tourdaten der Jungs findet ihr wie gewohnt am Artikelende.  Wobei uns gerade ein Fehler unterlaufen ist, die Bandmitglieder &#8222;Jungs&#8220; zu nennen. Denn die Truppe gab just heute, am Mittwoch, bekannt, sich mit der Violinistin <strong>Ava-Rebekah Rahman</strong> verstärkt zu haben. Zudem wird die freigewordene Stelle am Bass, die<strong> Peter Baltes</strong> hinterließ (<strong><a href="https://metal-heads.de/news/peter-baltes-verkuendet-ausstieg-bei-accep">wir berichteten hier über dessen Ausstieg</a></strong>), von <strong>Martin Motnik</strong> beerbt. Noch mehr Neuigkeiten gefällig? Aber gerne.</p>
<h3>Life&#8217;s A Bitch &#8211; singen ACCEPT</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-77942" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/accept-cover-300x300.jpg" alt="ACCEPT Cover" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/accept-cover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/accept-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/accept-cover-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/accept-cover-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/accept-cover-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/accept-cover-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/accept-cover-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/accept-cover.jpg 1417w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Pünktlich zum Tourstart wird auch eine spezielle 7&#8220; Vinyl Single auf den Markt geworfen. <strong>ACCEPT</strong> veröffentlichen den komplett neuen Studiotitel &#8222;<strong>Life&#8217;s A Bitch&#8220; </strong>und packen auf die B-Seite die Live-Version des Songs &#8222;<strong>Restless And Wild&#8220;</strong>, der 2017 in<strong> Wacken</strong> aufgenommen wurde. Vorbestellen könnt ihr die Scheibe <strong><a href="http://nblast.de/AcceptLifesABitch">hier</a> </strong>auch schon! Was sagt Mastermind <strong>Wolf Hoffmann</strong> dazu?</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Wir lieben den Titel dieser Single&#8230; wer würde da nicht zustimmen: &#8218;<strong>LIFE’S A BITCH</strong>&#8218;? Das ist allgemeingültig, selbst wenn jede Geschichte anders ist. JEDER WEIß, WAS DAS HEIßT!&#8220;</em></p></blockquote>
<h3>Hintergrundinfos zu den beiden Neuzugängen</h3>
<p>Wir von <strong>metal-heads.de</strong> möchten euch natürlich nicht bloß plump mit den beiden Namen der neuen Bandmitglieder versorgen und haben hier einige Hintergrundinformationen zusammengetragen. Beginnen wir mit dem Mann. Neuzugang <strong>Martin Motnik</strong> am Bass stammt aus der Tatort-Stadt Ludwigshafen, ist studierter Betriebswissenschaftler und hat in der Vergangenheit bereits unter anderen bei <strong>Uli Jon Roth</strong> auf dessen USA-Touren mitgespielt. Auch zu Motnik hat <strong>Wolf Hoffmann</strong> ein paar Worte für euch parat:</p>
<blockquote><p>„<em>Wir waren überwältigt und geehrt von den Musikern, die sich für die offene Position bei<strong> ACCEPT</strong> beworben und vorgespielt haben. Sie zeigten ein nie da gewesenes Level an Können und Talent. Wir sind überzeugt, dass Martin Motnik die perfekte Besetzung ist für die bald startende Symphonic Terror Tour und die kommenden Aufgaben bei ACCEPT</em>“, erklärte Gründungsmitglied <strong>Wolf Hoffmann.</strong></p></blockquote>
<p>Noch spannender ist die Herkunft der neuen Band-Violinistin <strong>Ava-Rebekah Rahman. </strong>Diese entstammt nämlich als Nachfahrin einer bengalischen Königsfamilie, ist geboren und aufgewachsen in England, nebenbei Dichterin und hat bereits in und mit den weltweit renommiertesten Orchestern gespielt. Wie mit dem <strong>BBC Symphony Orchestra</strong>, dem <strong>London Philharmonic Orchestra</strong> und den <strong>Prager Philharmonikern</strong>. Wolf, bitte auch hier auf ein Wort:</p>
<blockquote><p>„<em>Wir haben uns entschlossen, bei den Orchester Shows die E-Gitarre mit einer Violine zu paaren und daraus ein interessantes Duett zu kreieren. Ava-Rebekah bringt uns dabei auf ein komplett neues Level. Die Show ist nach wie vor sehr Metal, aber mit einem klassischen Touch</em>“, verrät Lead Gitarrist <strong>Hoffmann</strong>.</p></blockquote>
<h3>Die Tourdates der Symphonic Terror Tour</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-77940" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/accept-tour-216x300.jpeg" alt="ACCEPT Tourdates" width="216" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/accept-tour-216x300.jpeg 216w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/accept-tour-600x833.jpeg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/accept-tour.jpeg 738w" sizes="auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px" /> Genug Neuigkeiten für heute? Dann haben wir von metal-heads.de abschließend noch ein paar ausgewählte Tourdates für euch parat:</p>
<p>20.04.              D         Wuppertal &#8211; Stadthalle<br />
21.04.              D         Leipzig &#8211; Haus Auensee<br />
22.04.              D         Hamburg &#8211; Mehr! Theater<br />
23.04.              D         Fürth &#8211; Stadthalle</p>
<p>25.05.              D         Saarbrücken &#8211; Congresshalle<br />
27.05.              D         München &#8211; Circus Krone<br />
Mehr Infos zu <strong>ACCEPT</strong> könnt ihr auf <strong><a href="http://www.acceptworldwide.com">deren Internetseite</a></strong> oder <strong><a href="https://metal-heads.de/?s=accept">bei uns auf metal-heads.de</a></strong> nachlesen!</p>
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		<title>G3 – Uli Jon Roth, John Petrucci, Joe Satriani</title>
		<link>https://metal-heads.de/konzertberichte/g3-uli-jon-roth-john-petrucci-joe-satriani/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2018 16:47:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[BEER FOR DOLPHINS]]></category>
		<category><![CDATA[Bryan Beller]]></category>
		<category><![CDATA[Dave LaRue]]></category>
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		<category><![CDATA[G3]]></category>
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		<category><![CDATA[Niklas Turmann]]></category>
		<category><![CDATA[SCORPIONS]]></category>
		<category><![CDATA[Suspended animation]]></category>
		<category><![CDATA[Uli Jon Roth]]></category>
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					<description><![CDATA[G3 – Uli Jon Roth, John Petrucci, Joe Satriani Das besondere Tour Event G3 ist schon seit über 20 Jahren um den Globus unterwegs und dem Begründer Joe Satriani ist es seither immer wieder&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>G3 – Uli Jon Roth, John Petrucci, Joe Satriani</p>
<p>Das besondere Tour Event <strong>G3 ist schon seit über 20 Jahren um den Globus unterwegs</strong> und dem <strong>Begründer Joe Satriani</strong> ist es seither immer wieder gelungen, ein sehenswertes Package aus 3 Gitarristen (einer davon halt jeweils er selber) mit einer entsprechenden Band auf die Bühne zu bringen. Anno 2018 sollte die Tour <strong>am 28.03.2018, kurz vor Ostern, im E-Werk in Köln</strong> Halt machen.</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6310.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-60306 size-medium alignnone" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6310-300x202.jpg" alt="G3 Jam 28.03.18 Köln E-Werk" width="300" height="202" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6310-300x202.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6310-768x517.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6310-600x404.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6310.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Frühlingsanfang vorbei? JA. Frühling da? NEIN! Bei 7 Grad Celsius und Nieselregen standen die Fans vor der Halle an und warteten geduldig auf den Einlass. Keine schönen Bedingungen. Die Halle war zweigeteilt (die Balkone gesperrt), zwischen zwei Wellenbrechern konnte man <strong>gegen einen guten Aufschlag für ca. 100,- „direkt“ vor der Bühne im sogenannten „Golden Circle“</strong> stehen und eine bessere Sicht auf die Dinge bekommen. Diesem Aufruf folgten aber nicht allzu viele Zuschauer und so blieb der ca. 10 Meter breite Bereich zu knapp der Hälfte leer. Insgesamt werden ca. 900-1000 Leute im Publikum gewesen sein.</p>
<p>Die erlebten um genau 19:30 Uhr<strong> mit deutscher Pünktlichkeit</strong> (die Deutsche Bahn lassen wir da jetzt einmal beiseite) den Auftakt des heutigen Konzertabends mit dem deutschen <strong>ehemaligen SCORPIONS-Gitarristen Uli Jon Roth</strong>.</p>
<h3>Direkt G3 oder ich seh´ Roth</h3>
<p>Schon im ersten Ensemble an diesem Abend betätigten sich 3 Gitarristen, wobei <strong>Uli Jon Roth nicht nur musikalisch, sondern auch hinsichtlich der Beleuchtung im Mittelpunkt</strong> stand. Auf einer riesigen Leinwand im Bühnenhintergrund war sein Logo mit dem fliegenden Pegasus vor einem wechselnden Hintergrund (Himmel, Wasser etc.) zu sehen. Roth eröffnete das Set mit „Sky overture“ und ließ „Sun in my hand“ folgen, bei dem <strong>Niklas Turmann die Vocals übernahm</strong>. Der Gitarrist betonte, er habe schon lange (genauer seit dem Jahr 1991) nicht mehr im Kölner E-Werk gespielt.</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5734.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-60231 size-medium alignnone" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5734-300x200.jpg" alt="G3 Uli Jon Roth 28.03.18 Köln E-Werk" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5734-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5734-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5734-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5734.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Wenn man den Begriff <strong>„eins mit seinem Instrument werden“</strong> verwenden möchte, dann ist das vermutlich hier angebracht. Mit seinen langen grauen Haaren, die – ebenso wie die Federn an seiner Gitarre – von einem großen Ventilator im „Wind“ wehten strahlte er eine Ruhe und Souveränität aus…herrlich. <strong>Er setzte gekonnt den Vibrato-Hebel ein</strong> und schien den Kontakt zum Publikum zu genießen. Auch konnte man Uli Jon Roth, wie auch – wenn man das schon einmal vorwegnehmen darf – seinen beiden Nachfolgern am heutigen Abend, eine ungeheure Spielfreude bescheinigen.</p>
<p><div class="flexslider ewic-slider-lite is_on_" id="ewic-con-603136906ae50e1ea1"><style>#ewic-con-603136906ae50e1ea1 { max-width: 720px;}</style><style>#ewic-con-603136906ae50e1ea1, #ewic-con-603136906ae50e1ea1 .ewic-wid-imgs { max-height: 960px;}</style><style>#ewic-con-603136906ae50e1ea1 .flex-direction-nav .flex-next, #ewic-con-603136906ae50e1ea1 .flex-direction-nav .flex-prev {opacity: 1;} #ewic-con-603136906ae50e1ea1 .flex-direction-nav .flex-next {right: 10px !important; text-align: right !important;} #ewic-con-603136906ae50e1ea1 .flex-direction-nav .flex-prev {left: 10px !important;}</style><div id="preloader-603136906ae50e1ea1" class="sliderpreloader"></div><ul style="display:none;" class="slides flexslider-603136906ae50e1ea1"><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5863.jpg" title="G3 Uli Jon Roth 28.03.18 Köln E Werk" rel="ewicprettyPhoto[603136906ae50e1ea1]"><img decoding="async" title="G3 Uli Jon Roth 28.03.18 Köln E Werk" 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Werk</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5847.jpg" title="G3 Uli Jon Roth 28.03.18 Köln E Werk" rel="ewicprettyPhoto[603136906ae50e1ea1]"><img decoding="async" title="G3 Uli Jon Roth 28.03.18 Köln E Werk" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5847.jpg" /><p class="flex-caption">G3 Uli Jon Roth 28.03.18 Köln E Werk</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5844.jpg" title="G3 Uli Jon Roth 28.03.18 Köln E Werk" rel="ewicprettyPhoto[603136906ae50e1ea1]"><img decoding="async" title="G3 Uli Jon Roth 28.03.18 Köln E Werk" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5844.jpg" /><p class="flex-caption">G3 Uli Jon Roth 28.03.18 Köln E Werk</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5826.jpg" title="G3 Uli Jon Roth 28.03.18 Köln E Werk" 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</p>
<h3>Ein Song für den verstorbenen Bruder</h3>
<p>Das gefiel auch den Fans und dennoch gab es keine Circle Pits, was wiederum auch die anwesenden Security entspannt agieren ließ. <strong>Den Track „We´ll burn the sky“ widmete er seinem erst vor etwa einem Monat mit 61 Jahren verstorbenen Bruder „Zeno“</strong>, der ebenfalls ein guter Gitarrist gewesen sei, wie er anfügt. Die Performance war teils sehr emotional, dann wieder richtig rockig. Auf jeden Fall<strong> sehr kurzweilig</strong> und so waren die 40 Minuten im Nu um und wir harrten 20 Minuten während der Umbaupause aus, um den „Benjamin“ des heutigen Abends live erleben zu dürfen.</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6042.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-60274 size-medium alignnone" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6042-300x200.jpg" alt="G3 John Petrucci 28.03.18 Köln E-Werk" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6042-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6042-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6042-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6042.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Ja, mit seinen 50 Lenzen war <strong>John Petrucci</strong> echt der jüngste der 3 Protagonisten des heutigen Konzertes. Und um 20:30 Uhr ging er dann als „flotter Dreier“ auf die Bühne. Das <strong>Trio</strong> bestand neben dem DREAM THEATER-Gitarristen aus seinem <strong>Bandkollegen Mike Mangini</strong> (der bekanntermaßen ebenfalls hauptamtlich bei der New Yorker Prog-Formation tätig ist) noch aus<strong> Bassist Dave LaRue (diesen kennen wir u.a. aus seinem Mitwirken am Tieftöner bei THE FLYING COLORS)</strong>. Noch nie habe ich Mike Mangini auf so einem Mini-Drumset spielen sehen, aber die Qualität eines Schlagzeugers hat ja nichts mit der Zahl seiner Trommeln oder Becken zu tun. So <strong>performte Mr. Mangini auch heute wieder bravourös</strong>. Schnell, präzise und – wenn wir der Mimik folgen – mit viel Freude „bei der Arbeit“. Bei diesem Auftritt waren die drei Musiker einigermaßen gleich ausgeleuchtet, auch wenn (gemäß dem Programm des Abends) der Gitarrist im Mittelpunkt des Interesses stand.</p>
<h3>Heavy und proggig &#8211; großartige Performance des Trios</h3>
<p><div class="flexslider ewic-slider-lite is_on_" id="ewic-con-603126906ae50e45f4"><style>#ewic-con-603126906ae50e45f4 { max-width: 720px;}</style><style>#ewic-con-603126906ae50e45f4, #ewic-con-603126906ae50e45f4 .ewic-wid-imgs { max-height: 960px;}</style><style>#ewic-con-603126906ae50e45f4 .flex-direction-nav .flex-next, #ewic-con-603126906ae50e45f4 .flex-direction-nav .flex-prev {opacity: 1;} #ewic-con-603126906ae50e45f4 .flex-direction-nav .flex-next {right: 10px !important; text-align: right !important;} #ewic-con-603126906ae50e45f4 .flex-direction-nav .flex-prev {left: 10px !important;}</style><div id="preloader-603126906ae50e45f4" class="sliderpreloader"></div><ul style="display:none;" class="slides flexslider-603126906ae50e45f4"><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6066.jpg" title="G3 John Petrucci 28.03.18 Köln E Werk" rel="ewicprettyPhoto[603126906ae50e45f4]"><img decoding="async" title="G3 John Petrucci 28.03.18 Köln E Werk" 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Werk</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6021.jpg" title="G3 John Petrucci 28.03.18 Köln E Werk" rel="ewicprettyPhoto[603126906ae50e45f4]"><img decoding="async" title="G3 John Petrucci 28.03.18 Köln E Werk" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6021.jpg" /><p class="flex-caption">G3 John Petrucci 28.03.18 Köln E Werk</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6006.jpg" title="G3 John Petrucci 28.03.18 Köln E Werk" rel="ewicprettyPhoto[603126906ae50e45f4]"><img decoding="async" title="G3 John Petrucci 28.03.18 Köln E Werk" class="ewic-wid-imgs" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6006.jpg" /><p class="flex-caption">G3 John Petrucci 28.03.18 Köln E Werk</p></a></li><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6002.jpg" title="G3 John Petrucci 28.03.18 Köln E Werk" 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</p>
<p>Das 45-Minuten-Set war <strong>deutlich heavier als zuvor und auch die proggige Seite von John Petrucci kam nicht zu kurz</strong>. Von den Songs her lag der Schwerpunkt auf dem Solo-Album des Saitenkünstlers, welches den Titel <strong>„Suspended animation“</strong> trägt und bereits 2005 erschienen ist (das Teil war auch heute am Merch-Stand erhältlich und wurde sogleich meiner Sammlung einverleibt – starke Scheibe!!). So gab es den Opener „Jaws of life“ ebenso wie „Damage control“ und „Glasgow kiss“. Ergänzt wurde das Material von zwei „neuen“, d.h. unveröffentlichten Tracks. Zum einen den <strong>„Happy song“,</strong> der wirklich eine gute Stimmung verbreitete und zu gefallen wusste und außerdem durch „Glassy-eyed zombies“.</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6066.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-60275 size-medium alignnone" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6066-300x200.jpg" alt="G3 John Petrucci 28.03.18 Köln E-Werk" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6066-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6066-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6066-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6066.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Die beiden Herren mit ihren Saiteninstrumenten hatten einen überschaubaren Aktionsradius auf der Bühne und ansonsten offenbar Spaß beim Auftritt. <strong>Der Sound war insgesamt heute in Köln sehr gut</strong>. Beim Petrucci-Gig fand ich es teils deutlich zu laut, was insbesondere bei den hohen Frequenzen „weh tat“. Das Publikum war sehr männerlastig und dürfte zu einem erheblichen Anteil aus Musikern bestanden haben. Was die Medienvertreter angeht, so gab es einen Fotografen, der <strong>eigens 300km aus dem französischen Metz angereist</strong> war.</p>
<h3>Bier für Delfine und ein großartiger Gitarrist</h3>
<p>Dann kam der vorletzte Teil Live-Musik dieses Abends. Drei der Musiker blicken schon auf eine langjährige Zusammenarbeit mit Joe Satriani zurück, aber auch untereinander hat man eine gemeinsame musikalische Zeit hinter sich. Kennt ihr die Band mit dem abgefahrenen Namen <strong>BEER FOR DOLPHINS</strong>? Das Ganze ging von Gitarrist und Keyboarder Mike Keneally aus, an den Drums rockt Joe Travers und den Bass spielt Bryan Beller (der aussieht, als sei er soeben einer üblen Metal-Combo entsprungen). Begriffe wie <strong>Frank Zappa, Berklee College of Music</strong> (Boston) etc. sind mit den Musikern eng verbunden.</p>
<p>Eine Stunde sollte man nun gemeinsam auf der Bühne des Kölner E-Werks spielen.</p>
<p><div class="flexslider ewic-slider-lite is_on_" id="ewic-con-603116906ae50e78e2"><style>#ewic-con-603116906ae50e78e2 { max-width: 720px;}</style><style>#ewic-con-603116906ae50e78e2, #ewic-con-603116906ae50e78e2 .ewic-wid-imgs { max-height: 960px;}</style><style>#ewic-con-603116906ae50e78e2 .flex-direction-nav .flex-next, #ewic-con-603116906ae50e78e2 .flex-direction-nav .flex-prev {opacity: 1;} #ewic-con-603116906ae50e78e2 .flex-direction-nav .flex-next {right: 10px !important; text-align: right !important;} #ewic-con-603116906ae50e78e2 .flex-direction-nav .flex-prev {left: 10px !important;}</style><div id="preloader-603116906ae50e78e2" class="sliderpreloader"></div><ul style="display:none;" class="slides flexslider-603116906ae50e78e2"><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6237.jpg" title="G3 Joe Satriani 28.03.18 Köln E Werk" rel="ewicprettyPhoto[603116906ae50e78e2]"><img decoding="async" title="G3 Joe Satriani 28.03.18 Köln E Werk" 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</p>
<p>Joe Satriani sieht man dank der nicht vorhandenen (grauen) Haare sein Alter nicht an und es scheint, als sei <strong>die Musik für ihn ein Jungbrunnen</strong>. Er scheint sich in den vergangenen Jahren kaum verändert zu haben und es ist immer noch ein erhebender Moment, wenn er Songs wie <strong>das geniale „Always with me, always with you“</strong> (vom Kult-Album „Surfing with the alien“) für seine Fans spielt. Großartig. Satriani meinte zum Publikum, es sei eine verrückte Welt heutzutage und er neige dazu, Songs darüber zu schreiben. Ein solches Stück sei <strong>„Cataclysmic“</strong> und das wurde ebenso gespielt wie „Cherry blossoms“ (vor dem entsprechenden Hintergrund auf der Leinwand. Diese wechselte die filmischen Motive immer wieder passend zum gerade performten Song und so gab es mal mehrspurige US-Highways und mal Wolkenformationen. „Satch“ wie der Gitarrist mit Spitznamen bezeichnet wird, trug wieder einmal <strong>eine verspiegelte Sonnenbrille als Markenzeichen</strong> und wechselte häufiger die Gitarre (die jeweils mit den passenden Gurten ausgestattet waren).</p>
<p>Während sich der Drummer in diesem Line up dezent zurückhielt und auch <strong>Bassist Bryan Beller</strong> nicht sonderlich auffiel, zog <strong>Mike Keneally</strong> (sonst eher auf dem Podest hinter den Keyboards oder etwas unscheinbar mit einer Gitarre zu verorten) an den Bühnenrand und lieferte einen sehens- und hörenswerten Solopart ab, während Mr. Satriani sich im Abseits nahe des Drumkits aufhielt. Klasse!</p>
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<h3>DEEP PURPLE, LED ZEPPELIN und Jimi Hendrix&#8230;</h3>
<p>Noch eine kurze Umbaupause, die Amps und das sonstige Equipment der anderen Gitarristen mussten ja erst wieder in Position gebracht werden.</p>
<p>Zum Abschluss dann das, was ein fester Teil des G3-Arrangements ist, <strong>der gemeinsame Jam der 3 Gitarristen</strong>, zusammen mit der Band von Joe Satriani. Wow. Drei große Saitenvirtuosen vereint bei 3 Songs. Kann das gut gehen oder zerfleischen sich die Egos? Nein, das geht. Man weiß nicht, in wieweit sich die Musiker abgesprochen haben oder ob die Parts und das Zusammenspiel „spontan“ verteilt wurden. Aber es gelang. Los ging´s mit dem <strong>DEEP PURPLE-Song „Highway star“</strong>, bei dem noch einmal Niklas Turmann auf die Bühne kam, um die Vocals zu übernehmen. Weiter ging´s mit „All along the watchtower“, einem Stück, welches von Bob Dylan geschrieben und u.a. gerne vom <strong>Kult-Gitarristen Jimi Hendrix</strong> performed worden war. Letztlich endete der Abend mit dem Cover des <strong>LED ZEPPELIN-Songs „Immigrant song“</strong>.</p>
<p><div class="flexslider ewic-slider-lite is_on_" id="ewic-con-603086906ae50ea388"><style>#ewic-con-603086906ae50ea388 { max-width: 720px;}</style><style>#ewic-con-603086906ae50ea388, #ewic-con-603086906ae50ea388 .ewic-wid-imgs { max-height: 960px;}</style><style>#ewic-con-603086906ae50ea388 .flex-direction-nav .flex-next, #ewic-con-603086906ae50ea388 .flex-direction-nav .flex-prev {opacity: 1;} #ewic-con-603086906ae50ea388 .flex-direction-nav .flex-next {right: 10px !important; text-align: right !important;} #ewic-con-603086906ae50ea388 .flex-direction-nav .flex-prev {left: 10px !important;}</style><div id="preloader-603086906ae50ea388" class="sliderpreloader"></div><ul style="display:none;" class="slides flexslider-603086906ae50ea388"><li class="ewic-slider"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6326.jpg" title="G3 Jam 28.03.18 Köln E Werk" rel="ewicprettyPhoto[603086906ae50ea388]"><img decoding="async" title="G3 Jam 28.03.18 Köln E Werk" 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</p>
<h3>G3 – Uli Jon Roth, John Petrucci, Joe Satriani</h3>
<p>Auch wenn ein Besucher neben uns meinte, es sei „zu viel Gedudel“, so werden doch die allermeisten der anwesenden Fans im Publikum mit einem Gefühl der Zufriedenheit nach Hause gegangen sein. Seien wir gespannt, wann wir G3 erneut in den hiesigen Breiten live erleben dürfen und wenn Mr. Satriani sich dann als Mitstreiter auf die Bühnenbretter stellt. Für heute kann man das Programm mit einem<strong> Prädikat unterhaltsam und kurzweilig</strong> umschreiben. Hohe Kunst! Es ist wirklich beeindruckend, welche Unterschiede doch beim Gebrauch des gleichen Instrumentes durch diese unterschiedlichen Persönlichkeiten herausgearbeitet werden.</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6216.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-60290 size-medium alignnone" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6216-300x200.jpg" alt="G3 Joe Satriani 28.03.18 Köln E-Werk" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6216-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6216-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6216-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6216.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ROCK HARD FESTIVAL 2018 &#8211; Erste Bands und weitere News</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2018 08:39:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[ROCK HARD FESTIVAL 2018 am Pfingstwochenende vom Freitag, 18. Mai bis Sonntag, 20. Mai Der Winter hat zwar gerade erst angefangen, dennoch lohnt es sich, jetzt schon ein paar Gedanken an Begriffe wie „Frühling“,&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>ROCK HARD FESTIVAL 2018 am Pfingstwochenende vom Freitag, 18. Mai bis Sonntag, 20. Mai</h3>
<p>Der Winter hat zwar gerade erst angefangen, dennoch lohnt es sich, jetzt schon ein paar Gedanken an Begriffe wie „Frühling“, „Open Air“, „Sonnenschein“ und „Heavy Metal“ zu verschwenden. Das <strong>Rock Hard Festival</strong>, bekanntlich immer eines der ersten bedeutenden Freiluft-Festival der harten Klänge, wirft seine Schatten voraus. Kein Wunder, dass der Vorverkauf bereits auf Hochtouren läuft.</p>
<h3>„Hits, Hits, Hits.“</h3>
<p>Die Kritik wurde verstanden. Obwohl das Programm 2017 erstklassig besetzt war, möchten viele Fans zum Abschluss <strong>Musik zum Abfeiern.</strong> Das können die Veranstalter sehr gut verstehen, auch wenn beim Buchen der Bands natürlich terminliche und finanzielle Grenzen gesetzt sind.</p>
<blockquote><p>Aber wir bemühen uns stets, die Wünsche unserer Stammbesucher zu erfüllen,</p></blockquote>
<p>leitet Rock-Hard-Herausgeber <strong>Holger Stratmann </strong>die Bekanntgabe der ersten Bestätigungen ein.</p>
<h3>Starke Bands am Start</h3>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/11/Saxon-Thunderbolt-Cover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-54276 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/11/Saxon-Thunderbolt-Cover-300x300.jpg" alt="Saxon Thunderbolt Cover" width="225" height="225" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/11/Saxon-Thunderbolt-Cover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/11/Saxon-Thunderbolt-Cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/11/Saxon-Thunderbolt-Cover-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/11/Saxon-Thunderbolt-Cover-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/11/Saxon-Thunderbolt-Cover-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/11/Saxon-Thunderbolt-Cover.jpg 691w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>Von der britischen Metal-Legende <strong>SAXON</strong> darf man Hits sogar am Fließband erwarten, zumal mit „Thunderbolt“ gerade ein neues Album erscheint. Auch die New-Jersey-Boys <strong>OVERKILL</strong> sind erklärte Fan-Favoriten und gern gesehene Gäste im Pott. Vor einem Jahr spielten die US-Thrasher eine exklusive Show mit dem Programm der Alben „Feel The Fire“ und „Horrorscope“ in Oberhausen. Diese Aufzeichnung wird parallel zum Auftritt per DVD weltweit veröffentlicht, und die passende Feier findet auf dem Rock Hard Festival statt. Das „Scorpions Revisited“-Programm des Gitarrengotts <strong>ULI JON ROTH</strong> kann man zweifelsfrei als „Best-of“ der spannenden siebziger Jahre der Hannoveraner Hardrock-Giganten bezeichnen. Die Briten <strong>DIAMOND HEAD</strong> komponierten mit dem von Metallica in die Welt getragenen &#8222;Am I Evil?&#8220; einen der größten Songs der Metal-Geschichte. <strong>TIAMAT</strong> waren in den Neunzigern Vorreiter mit einer innovativen Mischung aus Black-, Goth- und Psychedelic Metal und sind zum ersten Mal seit (gefühlten) Ewigkeiten wieder live im Ruhrpott zu erleben.</p>
<h3>Jarvis Leatherby und seine Bands</h3>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/06/IMG_6203.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-43493" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/06/IMG_6203-200x300.jpg" alt="Night Demon - Rock Hard Festival 2017" width="171" height="257" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/06/IMG_6203-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/06/IMG_6203.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px" /></a>Wenn man von aktuellen Nachwuchsstars spricht, kommt man um den Kalifornier <strong>Jarvis Leatherby</strong> nicht herum. Seine Band <strong>NIGHT DEMON</strong> spielte sich 2017 als Opener des Rock Hard Festivals und auf einer weltweiten Accept-Tournee in die Herzen der Fans. Außerdem hilft der Musiker der US-Metal-Legende <strong>CIRITH UNGOL</strong> auf die Beine, die in europäischen Insider-Kreisen Kultstatus genießt. <strong>THE NEW ROSES</strong> sind die zurzeit emsigste Hardrock-Band Deutschlands und ein Garant für gute Laune auf und vor der Bühne, während <strong>ATTIC</strong> bei ihrem Gelsenkirchener Heimspiel ihr famoses „Sanctimonious“-Album vorstellen werden.</p>
<h3>7.500 Tickets</h3>
<p><strong>Nur 7.500 Karten</strong> werden für das mit Sicherheit bis auf den letzten Platz gefüllte <strong>Amphitheater</strong> verkauft, das mit seinen aufsteigenden Rängen für die perfekte Sicht aufs Bühnengeschehen sorgt.</p>
<blockquote><p>Das vergleichsweise intime Ambiente ist nach wie vor der größte Pluspunkt der Veranstaltung,</p></blockquote>
<p>betonen die Rock-Hard-Macher einmal mehr den stets familiären Charakter des Festivals, bei dem sich die Musiker gerne unter das Publikum mischen und die Fans mit Sprechchören die Security (!) feiern. Eine Händler-Meile, Gitarren-Equipment zum Ausprobieren, ein multimediales Biergarten-Programm und eine Nacht-Disco im neuen Design runden das Programm ab. Die Erlöse aus den Pfandsammelaktionen gehen &#8211; wie in den Jahren zuvor &#8211; gemeinnützigen Organisationen zu.</p>
<p>Die 3-Tages-Tickets kosten <strong>86,90 Euro inklusive aller Gebühren</strong> (Ticket + Camping: 108,40 Euro) und gibt es <a href="http://shop.rockhard.de/rock-hard/rock-hard-festival.html">HIER</a> zu erwerben.</p>
<p>Aktuelle Informationen, Videos und Interviews der beteiligten Bands sowie Impressionen vom Gelände findet man auf der Festival-Page.</p>
<h3>ROCK HARD FESTIVAL 2018 Line-Up</h3>
<p>SAXON</p>
<p>OVERKILL („Feel The Fire“ &amp; „Horrorscope“-Set)</p>
<p>TIAMAT („Clouds“- und „Wildhoney“-Set)</p>
<p>ULI JON ROTH („Scorpions Revisited“)</p>
<p>MARDUK</p>
<p>CIRITH UNGOL</p>
<p>BACKYARD BABIES</p>
<p>DIAMOND HEAD</p>
<p>DOOL</p>
<p>NIGHT DEMON</p>
<p>NOCTURNAL RITES</p>
<p>THUNDERMOTHER</p>
<p>THE NEW ROSES</p>
<p>ATTIC</p>
<p>+ weitere 8 Top Acts!</p>
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		<title>Uli Jon Roth &#8211; Tokyo Tapes Revisited VÖ: 16.12.</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/uli-jon-roth-tokyo-tapes-revisited-voe-16-12-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 17:42:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Corvin Bahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Tokyo Tapes Revisited - Live In Japan]]></category>
		<category><![CDATA[UDR Music]]></category>
		<category><![CDATA[Ule W. Ritgen]]></category>
		<category><![CDATA[Uli Jon Roth]]></category>
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					<description><![CDATA[Uli Jon Roth veröffentlicht am 16.12.2016 via UDR &#8222;Tokyo Tapes Rivisited &#8211; Live in Japan&#8220; als BluRay/DVD/2CD/Super Deluxe Box und digitalen Download. Die Scorpions mit Uli Jon Roth, waren am 24. April 1978 in&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Uli Jon Roth</strong> veröffentlicht am <strong>16.12.2016</strong> via <strong>UDR &#8222;Tokyo Tapes Rivisited &#8211; Live in Japan&#8220;</strong> als BluRay/DVD/2CD/Super Deluxe Box und digitalen Download.</p>
<p>Die <strong>Scorpions</strong> mit <strong>Uli Jon Roth</strong>, waren am 24. April 1978 in der <strong>Nakano Sun Plaza Hall</strong> in <strong>Tokyo</strong> zu Gast während ihrer <strong>&#8218;Taken By Force&#8216;</strong>-Tour. Dort wurde das erste Live Album <strong>&#8222;Tokyo Tapes&#8220; </strong>der<strong> Scorpions </strong>mitgeschnitten!</p>
<p>Knappe 37 Jahre später trat <strong>Uli Jon Roth</strong> mit Band in genau derselben Halle auf. Das Ergebnis ist zu sehen und zu hören beim Mitschnitt des Konzertes vom 20. Februar 2015. Zu seinen Mitstreitern auf der Bühne gehören neben <strong>Uli Jon Roth</strong> (Solo &amp; Rhythm Guitar, Vocals), <strong>Nathan James </strong>(Vocals), <strong>Jamie Little</strong> (Drums), <strong>Ule W. Ritgen</strong> (Bass), <strong>Niklas Turmann</strong> (Guitar, Vocals), <strong>Corvin Bahn</strong> (Keyboards, Vocals) und <strong>David Klosinski</strong> (Guitar).</p>
<h3>Uli Jon Roth spielt beseelt</h3>
<p>Der in Düsseldorf geborene fast 62-jährige <strong>Uli Jon Roth</strong> brachte im Februar 2015 das Album <strong>&#8222;Scorpions Rivisited&#8220;</strong> auf den Markt! Darauf gab es dann 19 Songs aus der <strong>Scorpions-Ära</strong> der Jahre 1974-77 neu eingespielt &#8211; mit den zuvor erwähnten Musikern. Das Album wurde von Fans und neuen Zuhörern gefeiert und manch einer wünscht sich, das die <strong>Scorpions</strong> nochmals mit <strong>Roth</strong> zusammen spielen würden.</p>
<p>Auf der umjubelten <strong>&#8222;Scorpions-Revisited&#8220;</strong>-Tour, bewiesen <strong>Uli Jon Roth</strong> und Band, das die alten Songs ihren Biss nicht verloren hatten. Das erste Stück <strong>&#8222;All Night Long&#8220;</strong>, des nun vorliegenden Konzertes aus der <strong>Nakano Sun Plaza Hall</strong>, ist ein idealer Opener! Der Livesound kommt klar und druckvoll aus den Boxen. Erstaunlich homogen kommen die drei Gitarristen klanglich rüber. Natürlich dominiert <strong>Uli Jon Roth&#8217;s</strong> Spiel, aber es wirkt nie aufdringlich. Der Mann zaubert auf seiner selbstentworfenen <strong>Sky-Gitarre</strong> Klänge hervor, die wohl nur <strong>Roth</strong> produzieren kann.</p>
<h3>Und wieder Tokyo Tapes</h3>
<p><strong>Nathan James</strong> <strong>(Inglorious)</strong> singt sich während des gesamten Konzertes die Seele aus dem Leib. <strong>Jamie Little</strong> (Session Drummer u.a. für <strong>Steve Vai</strong>, <strong>Leona Lewis</strong> oder auch <strong>Gus G</strong>) spielt das Set mit Präzision und seiner ihm eigenen Note. <strong>Ule W. Ritgen (Fair Warning)</strong>, schon bei <strong>Uli Jon Roth&#8217;s Electric Sun</strong> am Bass, spielt die Parts souverän und die Keyboards von <strong>Corvin Bahn</strong> passen sich vorzüglich den Songstrukturen an.</p>
<p><strong>&#8222;The Sails Of Charon&#8220;</strong>, gesungen von <strong>Nathan James</strong>, ist eines der Highlights des Silberlings! <strong>Klaus Meine</strong> wird durch ihn bestens ersetzt, wobei <strong>Niklas Turmann</strong> bei anderen Tracks ebenfalls beweist, das er sich nicht hinter <strong>James</strong> verstecken muss.</p>
<p>Bei <strong>&#8222;Sun In My Hand&#8220;</strong> hört man dreistimmig gespielte Gitarren, bevor es mit <strong>&#8222;Virgin Killer&#8220;</strong> powervoll zur Sache geht.</p>
<h3>Ein japanisches Traditional</h3>
<p>Eine wirklich tolle Geste ist es, das <strong>Uli Jon Roth</strong> das traditionale Stück <strong>&#8222;Kojo No Tsuki&#8220;</strong>, geschrieben von <strong>Rentaro Taki</strong>, ins Programm genommen hat. Schon 1978 bei besagtem <strong>Scorpions</strong>-Konzert in Japan dargeboten, wird hier durch <strong>Niklas Turmann</strong> die Gänsehaut-Variante des Abends gespielt.</p>
<p><strong>&#8222;We&#8217;ll Burn The Sky&#8220;</strong>, ein weiterer Höhepunkt des Silberlings, wo sich <strong>Roth</strong> mit <strong>David Klosinski</strong> erstklassig zweistimmige Gitarrenparts liefert. Es macht richtig Spaß, <strong>Uli Jon Roth</strong> bei seinen gefühlvollen und auch schnellen Passagen zuzuhören.</p>
<p><strong>&#8222;In Trance&#8220;</strong>, das einzige Stück, wo mir <strong>Nathan James</strong> gegen Ende hin das einzige Mal nicht so gefällt wegen der Shoutings, überzeugt er jedoch zuvor mit gesanglicher Brillianz! Die Vorbilder <strong>David Coverdale</strong> und <strong>Ian Gillan</strong> sind deutlich präsent.</p>
<p>Dann kommt <strong>Uli Jon Roth&#8217;s</strong> Stück <strong>&#8222;Rainbow Dream Prelude&#8220;</strong> zum Einsatz. Das einzige Mal an diesem Abend, das die 7-seitige akustische <strong>Godin-Gitarre</strong> zum Einsatz kommt und <strong>Roth</strong> zeigt hier, das er zur ersten Garde der Gitarristen dazugehört. Das Solo in diesem Stück ist einfach nur umwerfend.</p>
<h3>Wer fragt nach den Scorpions?</h3>
<p>Das 11-minütige<strong> &#8222;Fly To The Rainbow&#8220;</strong>, gleichzeitig auch das einzige Stück vom gleichnamigen Album, bringt erneut alle drei Gitarristen zur Eröffnung ins Spiel, bevor der lange Mittelteil mit künstlerischem Spiel seitens <strong>Uli Jon Roth</strong> kommt. Der bei seinen Konzerten stets vor ihm liegende Effektgeräte-Dschungel kommt hier gut zum Einsatz. In Verbindung mit seiner von ihm entworfenen <strong>Sky-Gitarre</strong> passt alles vorzüglich zusammen. Das Stück steigert sich in ein orgiastisches Rückkopplungs-Solo mit enormen Vibrato-Einsatz. <strong>Grossartig!</strong></p>
<p><strong>&#8222;Top Of The Bill&#8220;</strong>, mit <strong>Niklas Turmann</strong> und <strong>&#8222;I&#8217;ve Got To Be Free&#8220;</strong>, mit <strong>Nathan James</strong>, sind die beiden nächsten Nummern. Bei letzterem kommen <strong>Niklas Thurmann</strong>, <strong>David Klosinski</strong> und <strong>Corvin Bahn</strong> mit längeren Solis zu Ehren. Wer fragt hier noch nach den <strong>Scorpions</strong>? Besser geht es kaum noch&#8230;</p>
<p><strong>David Klosinski</strong> spielt seine Stratocaster linkshändig und ich wundere mich, das ich zuvor noch nichts von ihm vernommen hatte.</p>
<h3>Schlussakkorde und Hendrix</h3>
<p>Eine lange Einführung seitens <strong>Uli Jon Roth</strong> auf der Gitarre, bevor es mit <strong>&#8222;Polar Nights&#8220;</strong>, <strong>&#8222;Dark Lady&#8220;</strong>, <strong>&#8222;Pictured Life&#8220;</strong> und <strong>&#8222;Catch The Train&#8220;</strong> zu den letzten vier Nummern der <strong>Scorpions</strong> kommt.</p>
<p>Bei <strong>&#8222;Dark Lady&#8220;</strong> teilen sich <strong>Uli Jon Roth</strong> und <strong>Niklas Thurmann</strong> den Gesang, wobei <strong>Thurmann</strong> die hohen Shoutings übernimmt. <strong>Ule W. Ritgen</strong> und <strong>Jamie Little</strong> liefern jederzeit und nie nachlassend den druckvollen Bass-/Drumbackground.</p>
<p>Jedoch kein Konzert ohne einen Song von <strong>Jimi Hendrix</strong>. Das hochverehrte Idol von <strong>Roth</strong> kommt hier mit den Songs <strong>&#8222;All Along The Watchtower&#8220;</strong> und <strong>&#8222;Little Wing&#8220;</strong> zu Ehren. Nochmals zieht hier <strong>Uli Jon Roth</strong> sämtliche Register seines Könnens und beweist erneut, das er die <strong>Hendrix</strong>-Stücke mit solch inbrünstiger Virtuosität spielt, wie kaum ein anderer.</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit:</strong></span> Das vorliegende Werk gehört für mich eindeutig zu den <strong>Highlights des Jahres</strong>. Interpretiert wurden Songs von den Alben <strong>&#8222;In Trance&#8220;</strong> (5), <strong>&#8222;Tokyo Tapes&#8220;</strong> (3), <strong>&#8222;Virgin Killer&#8220;</strong> (5), <strong>&#8222;Fly To The Rainbow&#8220;</strong> (1) und <strong>&#8222;Taken By Force&#8220;</strong> (3). Dazu halt eines vom <strong>&#8222;Scorpions Revisited&#8220;</strong> und zwei <strong>Hendrix</strong> Nummern!</p>
<p>Mit dieser Band sollte <strong>Uli Jon Roth</strong> noch länger touren und vielleicht gibt es ja auch mal ein Album mit neuen Tracks dieser Band. Zu wünschen wäre es. <strong>Eindeutige Kaufempfehlung!!!</strong></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-32519 alignleft" title="Uli Jon Roth - Tokyo Tapes Revisisted" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/11/uli_jon_roth_tokyo_tapes_cover_500-300x300.jpg" alt="Uli Jon Roth - Tokyo Tapes Revisisted" width="399" height="399" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/11/uli_jon_roth_tokyo_tapes_cover_500-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/11/uli_jon_roth_tokyo_tapes_cover_500.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/11/uli_jon_roth_tokyo_tapes_cover_500-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/11/uli_jon_roth_tokyo_tapes_cover_500-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/11/uli_jon_roth_tokyo_tapes_cover_500-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /></p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Tracklisting:</strong></span></p>
<p><strong>CD 1:</strong></p>
<p>01 &#8211; All Night Long</p>
<p>02 &#8211; Longing For Fire</p>
<p>03 &#8211; Crying Days</p>
<p>04 &#8211; The Sails Of Charon</p>
<p>05 &#8211; Sun In My Hand</p>
<p>06 &#8211; Virgin Killer</p>
<p>07 &#8211; Kojo No Tsuki</p>
<p>08 &#8211; We&#8217;ll Burn The Sky</p>
<p>09 &#8211; In Trance</p>
<p>10 &#8211; Rainbow Dream Prelude</p>
<p>11 &#8211; Fly To The Rainbow</p>
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<p><strong>CD 2:</strong></p>
<p>01 &#8211; Top Of The Bill</p>
<p>02 &#8211; I&#8217;ve Got To Be Free</p>
<p>03 &#8211; Polar Nights</p>
<p>04 &#8211; Dark Lady</p>
<p>05 &#8211; Pictured Life</p>
<p>06 &#8211; Catch Your Train</p>
<p>07 &#8211; All Along The Watchtower</p>
<p>08 &#8211; Little Wing</p>
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<p>Gesamtlaufzeit: 142 Minuten</p>
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<p>Seht hier noch ein Video aus dem Konzert:</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="ULI JON ROTH – Virgin Killer (Tokyo Tape Revisited – Live In Japan)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/5UgaW0MVqVw?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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		<title>Uli Jon Roth &#8211; Tokyo Tapes Revisited VÖ: 16.12.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2016 12:12:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Corvin Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[David Klosinski]]></category>
		<category><![CDATA[Jamie Little]]></category>
		<category><![CDATA[Nathan James]]></category>
		<category><![CDATA[Niklas Turmann]]></category>
		<category><![CDATA[SCORPIONS]]></category>
		<category><![CDATA[Tokyo Tapes]]></category>
		<category><![CDATA[UDR Music]]></category>
		<category><![CDATA[Ule W. Ritgen]]></category>
		<category><![CDATA[Uli Jon Roth]]></category>
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					<description><![CDATA[Uli Jon Roth (Solo Guitar), Nathan James (Vocals), Jamie Little (Drums), Ule W. Ritgen (Bass), Niklas Turmann (Guitar, Vocals), Corvin Bahn (Keyboards, Vocals) und David Klosinski (Guitar), bestritten am 20. Februar 2015 in der Nakano&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Uli Jon Roth</strong> (Solo Guitar), <b>Nathan James</b> (Vocals), <b>Jamie Little</b> (Drums), <b>Ule W. Ritgen</b> (Bass), <b>Niklas Turmann</b> (Guitar, Vocals), <b>Corvin Bahn</b> (Keyboards, Vocals) und <b>David Klosinski</b> (Guitar), bestritten am <strong>20. Februar 2015</strong> in der <strong>Nakano Sun Plaza Hall</strong> in <strong>Tokyo</strong> ein besonderes Konzert.</p>
<p>Treue Fans des Gitarristen wissen natürlich, dass es der gleiche Ort war, an dem schon die <strong>Scorpions</strong> im April 1978 spielten. Die an zwei Abenden mitgeschnittenen Konzerte, wurden als Zusammenschnitt im gleichen Jahr unter dem Namen <strong>&#8218;Toyko Tapes&#8216;</strong> herausgebracht. Es war gleichzeitig auch der Abschied von <strong>Uli Jon Roth</strong>, der nach diesen Konzerten die <strong>Scorpions</strong> verließ.</p>
<h3>Uli Jon Roth beeinflusst</h3>
<p><strong>Uli Jon Roth</strong> widmete sich sofort seiner Solokarriere und gründete die Band <strong>Electric Sun</strong>. Als der kreative Herzschlag der <strong>Scorpions</strong> bekannt, erlangte <strong>Roth</strong> weltweite Anerkennung für sein einzigartiges Gitarrenspiel und herausragendes Kompositionstalent. Eine Vielzahl an modernen Gitarrengrößen wie <strong>Kirk Hammett</strong> von <strong>Metallica</strong>, <strong>Billy Corgan</strong> von <strong>The Smashing Pumpkins</strong> und <strong>Steve Vai</strong> nennt ihn als Einfluss.</p>
<p>Am <strong>16.12.2016</strong> erscheint nun von <strong>UDR Music &#8218;Tokyo Tapes Revisited &#8211; Live In Japan&#8216;</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-32519" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/11/uli_jon_roth_tokyo_tapes_cover_500-300x300.jpg" alt="Uli Jon Roth - Tokyo Tapes Revisisted" width="401" height="401" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/11/uli_jon_roth_tokyo_tapes_cover_500-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/11/uli_jon_roth_tokyo_tapes_cover_500.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/11/uli_jon_roth_tokyo_tapes_cover_500-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/11/uli_jon_roth_tokyo_tapes_cover_500-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/11/uli_jon_roth_tokyo_tapes_cover_500-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Produkt wird in vier verschiedenen Variationen erscheinen:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Produkt 1 &#8211; BluRay Digipak:</strong></span><br />
Video- und Audioaufnahmen des Tokyo Konzerts als BluRay Digipak mit einer BluRay und 2 Audio CDs.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Produkt 2 &#8211; DVD Digipak:</span></strong><br />
Video- und Audioaufnahmen des Tokyo Konzerts als DVD Digipak mit einer DVD und 2 Audio CDs</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Produkt 3 – Digital Download:</strong></span><br />
Das Konzert als Digital Audio</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Produkt 4 &#8211; Super-Deluxe-Box, limitiert auf 800 Stück:</strong></span><br />
Die hochwertige aufklappbare Box beinhaltet 4 heavyweight Vinyl LPs mit <strong>Roths &#8218;Scorpions Revisited&#8216;</strong> Album aus dem Jahr 2015, das zuvor nicht auf Vinyl erhältlich war.</p>
<p>Außerdem findet sich in der Box ein 80-seitiges Hardcover 12&#8243; Fotobuch, das auch 8 Discs beinhaltet:</p>
<p>1 BluRay des Konzerts in Tokyo, 1 Bonus BluRay (mit Originalaufnahmen der ersten Japantour der <strong>Scorpions</strong>, gefilmt mit Ulis persönlicher Super-8 Kamera), 2 Audio CDs des Konzerts in Tokyo und 4 Bonus Audio CDs der Konzerte in Osaka und Nagoya von der gleichen Japan Tour. Darüber hinaus wird die Box komplettiert durch einen <strong>Uli Jon Roth</strong> Gitarren-Schlüsselanhänger und ein Echtheitszertifikat, handschriftlich nummeriert und unterschrieben von <strong>Uli Jon Roth</strong> persönlich!</p>
<h3>Ein Video zum Schluss</h3>
<p>Zum Schluss noch das Video<strong> &#8218;Virgin Killer&#8216;</strong> aus dem Konzert:</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="ULI JON ROTH – Virgin Killer (Tokyo Tape Revisited – Live In Japan)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/5UgaW0MVqVw?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01M241P7P&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Tokyo Tapes Revisited-Live In Japan&#8220;]</p>
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