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	<title>Ullstein Extra Verlag &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Mille Petrozza &#8211; Your Heaven, My Hell (Buch-VÖ: 28.08.2025)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MotU]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2025 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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<p>Aus der Rubrik &#8222;<strong>Schockt eure Eltern, lest ein Buch</strong>&#8220; stellen wir von <strong>metal-heads.de</strong> euch heute ausführlich die Biographie der Thrash Metal Ikone <strong>Mille Petrozza</strong>, seines Zeichens Mastermind der Essener Combo <strong><a href="https://metal-heads.de/?s=Kreator">Kreator</a>,</strong> vor. Denn just heute, am 28. August 2025, erscheint &#8222;<strong>Your Heaven, My Hell</strong>&#8220; .</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mille Petrozza &#8211; schonungslos ehrlich</h3>



<p>Und wir müssen uns wirklich direkt zu Beginn des Lesevergnügens einmal kräftig schütteln. Denn durch die &#8222;Ich- oder besser Wir-Erzählform&#8220; vermitteln uns<strong> Mille Petrozza</strong> und sein Berliner Autobiographen-Freund <strong>Torsten Gross </strong>vom ersten Moment an absolute Intimität und Nähe. Sowie Ehrlichkeit. Und so berichtet Mille schonungslos offen von freudigen Begegnungen (z.B. wie er den <strong>Heaven-Shall-Burn</strong>-Sänger <strong>Maik Weichert</strong> inspirierte, eine klare politische Haltung als Band zu haben), aber auch weniger erfreulichen Episoden (z.B. den Rausschmiss von Langzeit-Freund und Bandkollege Rob aufgrund dessen Alkoholkonsums).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit einer ordentlichen Prise Humor</h3>



<p>Aber auch das ist Mille. Die Tatsache, dass er hier in seiner Biographie seine &#8222;fachkundige&#8220; Einschätzung zum <strong>Black Album</strong> von <strong>Metallica </strong>aus dem Jahr 1991 preisgibt, zeigt, dass sich der Ruhrpott-Junge selbst nicht immer ganz ernst nimmt und auch offen zugibt, wenn er sich einmal irrt. Was ihn noch sympathischer macht. Hier seine damalige Sichtweise:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;&#8230;Diese Musik hatte für mich absolut nichts mit Heavy Metal zu tun. Ich konnte einfach nicht fassen, dass <strong>Metallica</strong> seifige Balladen wie &#8222;<strong>Nothing Else Matters</strong>&#8220; spielten und kein einziges schnelles Stück auf dem Album war&#8230;Niemals werden sie damit erfolgreich sein&#8230;. Das will doch kein Mensch hören. &#8220; (Zitate auf Seite 301)</p>
</blockquote>
</blockquote>



<p>Was er auch selbst sagt: Er fühlt sich nicht als Idol. Und eigentlich genießt er gern die Gegenwart und schaut in die Zukunft. Was ein Glück, dass ihn der Ullstein-Verlag zu dieser Biographie überreden konnte und wir gemeinsam 50 Jahre zurückblicken können. Denn so erfahren wir ausführlich, wie Mille in Essen-Altenessen seine Kindheit und Jugend verbracht und mit seinen Kindergarten- und Schulfreunden die Band <strong>Kreator </strong>gegründet hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hättet ihr´s gewusst? Wissenswertes über Mille</h3>



<p>Ja, klar, so einiges dürfte euch bekannt sein: <strong>Mille Petrozza</strong> ist Autodidakt an der Gitarre, bis auf ein halbes Jahr Unterricht. Die Folkwang-Hochschule wollte ihn auch nicht haben. Geboren im Jahr 1967 im Arbeiterviertel Essen-Altenessen. Und seit 1982 halt Bandgründer, Songschreiber, Gitarrist und mangels besserer Alternativen auch Sänger der Thrash Metal Legende<strong> Kreator.</strong> Über sein Privatleben ist bekannt, dass er vegan lebt, sich für Peta engagiert und Yoga-Fanatiker ist. Soweit so gut. Aber über seine persönliche Sicht der Dinge im Umgang mit Groupies, über das fiese Untermischen von Heroin durch eine Metal-Gang aus dem Nachbar-Stadtteil Essen-Katernberg &#8211; hierüber wussten wir bislang ebenso wenig wie über seinen Gedankenaustausch mit <strong>Lars Ulrich</strong> von <strong>Metallica </strong>über den Start der beiden Bands in den 80´er Jahren des vergangenen Jahrtausends. Dass er einst <strong>Boney M. </strong>und <strong>Village People</strong> seine Lieblingsbnds nannte. Okay, da war er 10 Jahre jung. Diese und unzählige weitere, echt spektakuläre, intime, gerade liebevolle Einblicke serviert uns dieses Buch in kurzen, knackigen 25 Kapiteln. Wie gesagt in der sehr geschmeidig zu lesenden &#8222;Ich&#8220;-Form, wodurch man wirklich denkt, man sitzt gerade mit Mille gemütlich im Backstage und plaudert ein wenig über alte Zeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Buchcover zu &#8222;Your Heaven, My Hell&#8220;</h3>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="318" height="522" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/08/71onnzKhwCL._SY522_.jpg" alt="Mille Petrozza Buch Vorderseite" class="wp-image-192225" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/08/71onnzKhwCL._SY522_.jpg 318w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/08/71onnzKhwCL._SY522_-183x300.jpg 183w" sizes="(max-width: 318px) 100vw, 318px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Das Fazit</h3>



<p>Und daher gibt es für uns eigentlich nicht nur aus Fan-Sicht, sondern auch mit der neutralen journalistischen Brille das Fazit: Dieses Buch ist ein Pflichtkauf. Leute wie <strong>Campino</strong> von den <strong>Toten Hosen</strong>, <strong>Doro Pesch</strong> und <strong>Dirk von Lowtzow</strong> (<strong>Tocotronic</strong>) können nicht irren. Denn auch diese drei musikalischen Menschen lieben Mille und dieses Buch ebenso. Wie uns die Buchrücken-Umschlagseite eindrucksvoll bestätigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die harten Fakten zum Buch</h3>



<p>Uns liegt die gebundene Version mit rund 335 Seiten im zarten Blau-Ton (mit entsprechend cool gestaltetem Umschlag) zur Rezension vor. Aber laut Internetseite des Verlags gibt es offenbar auch eine Hardcover-Variante mit 256 Seiten. Erhältlich ist diese zum mehr als fairen Preis von 22,99 €<strong><a href="https://www.ullstein.de/werke/your-heaven-my-hell/hardcover/9783864933790"> über den Ullstein-Verlag höchstselbst (Link)</a></strong>. Und es scheint dort auch signierte Ausgaben zu geben. also haltet euch ran&#8230;</p>



<p>Für alle <strong>Kreator</strong>-Fans noch der Hinweis: Die brandneue Dokumentation &#8222;<strong>Kreator &#8211; Hate &amp; Hope</strong>&#8220; ist ab dem 4. September 2025 in ausgewählten Kinos zu sehen!</p>
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