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	<title>Weltformel &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>VYRE &#8211; &#8222;Weltformel&#8220; (VÖ: 20.04.2018)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2018 07:17:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Jean Michel Jarre]]></category>
		<category><![CDATA[The Initial Frontier]]></category>
		<category><![CDATA[VADER]]></category>
		<category><![CDATA[VYRE]]></category>
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					<description><![CDATA[VYRE nehmen uns mit auf die Reise Mit &#8222;Weltformel&#8220; präsentieren uns VYRE ihr drittes Album. Nach &#8222;The Initial Frontier Pt. 1&#8220; und &#8222;The Initial Frontier Pt.2&#8220; haben die Bielefelder fast vier Jahre an ihrem&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>VYRE nehmen uns mit auf die Reise</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-58832 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/vyre-weltformel-300x300.jpg" alt="vyre-weltformel" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/vyre-weltformel-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/vyre-weltformel-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/vyre-weltformel-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/vyre-weltformel-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/vyre-weltformel-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/vyre-weltformel-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/vyre-weltformel.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit <strong>&#8222;Weltformel&#8220;</strong> präsentieren uns VYRE ihr<strong> drittes Album</strong>. Nach <strong>&#8222;The Initial Frontier Pt. 1&#8220; und &#8222;The Initial Frontier Pt.2&#8220;</strong> haben die Bielefelder fast vier Jahre an ihrem neuen Album gearbeitet. Sich mit der &#8222;Weltformel&#8220; zu befassen, stellt einen hohen <strong>Anspruch</strong> dar, für den man sich wohl auch <strong>Zeit lassen</strong> muss.</p>
<h3>Das ganze Universum in eine Formel fassen, die auf ein T-Shirt passt</h3>
<p>An diesem Traum sind schon viele Physiker und Mathematiker gescheitert. Aber das hat VYRE nicht davon abgehalten, ihrem Album den Titel &#8222;Weltformel&#8220; zu geben. Jetzt schauen wir einmal darauf, welche (Elementar-)Teilchen VYRE für ihre Reise in die Weiten des Weltraumes wichtig waren und wie sie die Kräfte, die zwischen ihnen wirken, darstellen.</p>
<h3>Sphärische Klänge und Black Metal</h3>
<p>Der Opener <strong>&#8222;Alles Auf Erde&#8220;</strong> beginnt mit düsteren, sphärischen Klängen, die mich an Stücke von <strong>Jean Michel Jarre</strong> erinnern. Wenn dann das Drumming einsetzt mit den im gleichen Tempo und Rhythmus erfolgenden Schlägen, denke ich an frühe VADER-Stücke.</p>
<p>Das<strong> Intro</strong> ist ein recht <strong>düsteres, unheilvolles Instrumentalstück</strong>, das die knapp eine Stunde dauernde Reise in das Unbekannte vorbereitet.</p>
<p><strong>&#8222;Shadow Biosphere&#8220;</strong> beginnt mit Streichern. Der erste Riff wird im Verlauf weiter differenziert,  so wie auch das gesamte Arrangement. <strong>Keifende Vocals</strong> setzen Akzente und bilden einen Kontrast zu den <strong>melodischen Sounds</strong>. Es werden <strong>beklemmende Momente</strong> geschaffen, die aber mit <strong>Soundexplosionen</strong> wieder aufgelöst werden. Mit getragenen Klängen schließt der Song fast versöhnlich.</p>
<p>Auch <strong>&#8222;Life Decoded&#8220;</strong> schafft zunächst durch die Streicher einen <strong>symphonischen Klang</strong>, in den sich <strong>überraschende Clear-Vocals</strong> einfügen. Synthesizer schaffen einen breiten Klangteppich, auf dem sich interessante Riffs einfinden. Die <strong>eingängigen Melodien erden den Song</strong>, während das Pizzicato der Geigen wieder etwas &#8218;Abgehobenes&#8216; hat.</p>
<p>Insgesamt bietet der Song durch die melodischen Anteile und die Death Metal Elemente einen <strong>abwechslungsreichen Aufbau</strong>.</p>
<p>Im nächsten Song <strong>&#8222;Tardigrade Empire&#8220;</strong> wabern und pulsieren die Syntheziser. Das aufwändige Drumming lässt fast einen Rocksong erwarten. Aber sobald der Gesang rau und dreckig einsetzt, ist klar, wohin die Reise geht.</p>
<h3><img decoding="async" class="size-medium wp-image-60973 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/vyre-7-300x300.jpg" alt="vyre" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/vyre-7-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/vyre-7-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/vyre-7-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/vyre-7-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/vyre-7.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Maschinenklänge und Reise an schöne Orte</h3>
<p>Mid-Tempo und rasend schnelle Passagen, prägende und strukturierende Bassläufe sowie schwere Synthesizer-Klänge schaffen immer wieder<strong> überraschende Klangcollagen</strong>. Helles Tremolo-Picking, dunkles Palmmuting, cleane Gitarren und schwermetallische Riffs, verspielte Melodien und raue Vocals <strong>lösen eine Reihe unterschiedlichster Emotionen aus</strong>. Gemeinsam mit VYRE brechen wir auf ein eine kalte und gefährliche Welt, in der es aber auch warme Orte gibt, die zum Träumen einladen.</p>
<h3>Experimentelle Bandbreite</h3>
<p>Beim Hören dieses Albums solltet ihr euch einen bequemen Platz suchen und die Augen schließen. <strong>Die Musik ist einfach großes Kino</strong>, wenn man die Songtitel als Ausgangspunkt für das private Kopfkino nutzt. Die Songs haben eine durchschnittliche Länge von sieben Minuten, werden einem aber dennoch nicht lang. Denn VYRE haben mit den acht Musikern experimentierend eine Bandbreite genutzt, die ein <strong>facettenreiches Album</strong> hervorgebracht hat,<strong> bei dem Finsteres auf Surreales trifft</strong> und dann wieder grandiose Momente zukünftiger Möglichkeiten hervorzaubert.</p>
<p>Mit &#8222;The Hitch&#8220; gibt es einen weiteren rein instrumentalen Elektro-Metal Song auf den mit &#8222;We Are The Endless Black&#8220; ein groovender Track folgt, der mit schönen Melodien und recht abgefahrenen Synthesizerklängen überzeugt. Zum Abschluss gibt es mit &#8222;Away Team Alpha&#8220; noch einem was auf die Ohren. Ein sehr präsenter Bass, grandios rockendes Riffing und ein schroffer Gesang prägen diesen Song, der mit zauberhaften Streichern weich ausklingt und uns nach einer manchmal beschwerlichen Reise sanft landen lässt.</p>
<p>Mein Favorit ist <strong>&#8222;Tardigrade Empire&#8220;</strong>. Ich mag diesen schwermütigen Song mit seinen Heavy-Riffs, den schleppenden Drums, die einerseits Druck machen und dennoch die Geschwindigkeit drosseln. Dazu eingestreute Klaviermelodien, Streicher und Synths, die einen symphonischen Klang erzeugen, auf den dann rauer Gesang und ein mehrstimmiger Chorus trifft. <strong>Das Klangbild zu einer Reise</strong>, die man schweren Herzens antritt. Immer wieder trifft man auf Widerstände, bis man irgendwann das Ziel vor Augen sieht.</p>
<h3><img decoding="async" class="size-medium wp-image-60972 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/vyre-6-300x300.jpg" alt="vyre" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/vyre-6-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/vyre-6-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/vyre-6-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/vyre-6-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/vyre-6.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />VYRE haben ihre Weltformel gefunden</h3>
<p>Im Gegensatz zu den Wissenschaftlern haben VYRE ihre Weltformel gefunden: <strong>Bekanntes als Ausgangsbasis zum Experimentieren</strong> nutzen und sich dann auf den Weg machen, <strong>um Neues zu entdecken</strong>. Wer sich ins Raumschiff VYRE setzt, wird in neue Galaxien vorstoßen, in denen auch Bekanntes ganz neu und wieder interessant ist.</p>
<p>Ich kann nicht sagen, dass sich dieses Album beim ersten Hören bereits erschließt. Aber gerade deshalb ist es so spannend und absolut lohnenswert.</p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<p>01 Alles Auf Ende<br />
02 Shadow Biosphere<br />
03 Life Decoded<br />
04 Tardigrade Empire<br />
05 The Hitch (We Are Not Small)<br />
06 We Are The Endless Black<br />
07 Away Team Alpha</p>
<p><strong><a href="http://www.vyre.de/">VYRE</a> sind</strong></p>
<p>Android   (Drums)<br />
Doc Faruk  (Keys &amp; Samples)<br />
Hedrykk F. Gausenatt (Guitars &amp; Bass)<br />
KG Cypher   (Vocals)<br />
Zyan  (Guitars)<br />
Priebot  (Guitars)<br />
Akku Volta  (Violin)<br />
Nostarion (Cello)</p>
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