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	<title>Aaron Stainthorpe &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Tomorrow&#8217;s Rain beeindrucken mit Hollow</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soundchaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2020 14:47:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 11. September 2020 erschien bei AOP Records / Edel mit &#8222;Hollow&#8220; das Debüt der aus Israel stammenden Band Tomorrow&#8217;s Rain. Wobei das Debüt tiefe Wurzeln hat, gehen die Anfänge der Band doch in&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Am 11. September 2020 erschien bei AOP Records / Edel mit &#8222;Hollow&#8220; das Debüt der aus Israel stammenden Band Tomorrow&#8217;s Rain</strong>. Wobei das Debüt tiefe Wurzeln hat, gehen die Anfänge der Band doch in das Jahr 2002 zurück wie uns Frontmann Yishai Sweartz vorab im Interview verraten hat. <strong>Schaut <a rel="noreferrer noopener" href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/tomorrows-rain-yishai-sweartz-im-interview/" target="_blank">hier</a> ruhig mal rein, denn neben der Geschichte der Band erzählt uns Yishai noch wie es zu den vielen Gastauftritten auf &#8222;Hollow&#8220; kam. Mit Jeff Loomis, Greg Mackintosh oder Aaron Stainthorpe sind da schon ein paar recht bekannte Namen dabei</strong>. Aber verspricht das auch Qualität? Hier schon mal das Video zu &#8222;Fear&#8220; mit Aaron und danach stelle ich euch dann die Songs im Einzelnen vor. Viel Spaß!</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe title="Tomorrow’s Rain - Fear feat. Aaron // My Dying Bride" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/kQ5MBRtFdko?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow&#8217;s Rain</h3>



<p>Der Opener &#8222;Trees&#8220; kommt noch ohne Gastauftritte aus, hat dafür aber ein Intro und Outro mit spielenden Kindern. Ein melancholischer Death Doom Song, der im Midempo gehalten ist und <strong>über dessen Grundstimmung mit der Textzeile &#8222;Zeit heilt alle Wunden, aber bringt auch den Tod&#8220; alles gesagt ist. Toll depressiver Auftakt</strong>. Der zweite Song ist dann schon der obige &#8222;Fear&#8220; mit Aaron Stainthorpe als Gastsänger und er verleiht dem Song eine wirklich tolle 90er Melodic Doom Komponente. <strong>Ich mag dieses Wechselspiel aus Klargesang und Growls. Und die eingebaute Bouzuki gefällt mir auch richtig gut</strong>. &#8222;A Year I Would Like To Forget&#8220; könnte vom Titel her der Song sein, der das Jahr 2020 beschreibt. Ist er aber nicht und gerade der direkte Vergleich zu &#8222;Fear&#8220; zeigt, dass Yishai im Klargesang nicht die Qualitäten eines Aaron von My Dying Bride hat. <strong>Aber dafür kann Raffael Mor an der Gitarre glänzen</strong> und muss sich nicht hinter Greg Mackintosh verstecken, der &#8222;In The Corner Of A Dead End Street End&#8220; mit seinen Künsten veredelt. <strong>Fast gehauchter Klargesang trifft auf die Growls von Sakis von Rotting Christ. Musikalisch sind die Gesangswechsel auch perfekt untermalt</strong>. Ich mag so etwas.</p>



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<div class="video-container"><iframe title="Tomorrow’s Rain - In The Corner Of A Dead End Street feat. Greg Mackintosh &amp; Sakis Tolis" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/waQSLPXAmOg?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow&#8217;s Rain der Gästereigen geht weiter</h3>



<p>&#8222;Misery Rain&#8220; kann zwar wieder mit prominenten Namen (siehe unten das Video) aufwarten, ist aber der Song der mich am wenigsten packt. Abwechslungsreich und von vielen Stimmungen geprägt, aber der Aha Effekt will sich bei mir nicht einstellen. <strong>&#8222;Into The Mouth Of Madness&#8220; ist Warrel Dane gewidmet und da passt die Gitarre von Jeff Loomis natürlich perfekt dazu. Nostalgischerweise verspüre ich hier einen leichten Nevermore-Touch und alleine deswegen mag ich den Song</strong>. Das Video gibt es unten als krönenden Abschluss. Es folgt der Titelsong, der komplett aus der Feder von Keyboarderin Shiraz Weiss stammt und mehr auf Atmosphäre denn Härte setzt. <strong>Die weiblichen Vocals im Kontrast zu den Growls von Spiros (Septicflesh) sind eine weitere Note auf dieser vielfältigen Platte</strong>. Als letzten Song gibt es noch <strong>eine Coverversion vom &#8222;Weeping Song&#8220; von Nick Cave. Ich hätte nie gedacht, dass es davon mal eine Death Doom Version geben würde. Nun hier ist sie und klingt erstaunlich gut</strong>.</p>



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<div class="video-container"><iframe title="Tomorrow&#039;s Rain - Misery Rain feat. Mikko // Swallow the Sun &amp; Fernando // Moonspell" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/nVv2CPQQhPk?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow&#8217;s Rain mit einem starken Debüt</h3>



<p>Tomorrow&#8217;s Rain ist mit &#8222;Hollow&#8220; ein starkes Debüt gelungen. Die Platte lebt von der Vielfalt, gerade bei den Vocals. So gelingt es der Band zu jedem Song die passende Atmosphäre und Spannung zu kreieren. <strong>&#8222;Hollow&#8220; ist kein modernes Album geworden. Es lebt und atmet mit jeder Note den frühen Death Doom mit einer guten Prise Gothic</strong>. Die Liste der Gastmusiker ist da auch ein guter Indikator. <strong>Ob es richtig ist bei seinem Debüt auf so viele Gäste zu setzen? Mir ist das vollkommen egal, wenn das Ergebnis so gut ist wie hier</strong>. Tomorrow&#8217;s Rain ist mit &#8222;Hollow&#8220; ein Album gelungen, das <strong>mich mit seiner Atmosphäre in den Bann zieht und auch gerade wegen der vielen Mitwirkenden begeistert</strong>. Ein Debüt, das für mich bis jetzt zu den vielversprechendsten des Jahres gehört und mich gespannt auf den Nachfolger zurücklässt.</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Tomorrow&#039;s Rain - Into the Mouth of Madness feat. Jeff Loomis &amp; Kobi Farhi" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/MFLiE5SqGi4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow’s Rain – Line-Up and contact</h3>



<p>Yishai Sweartz – Vocals<br>Raffael&nbsp; Mor – Guitars<br>Yoni Biton – Guitars<br>Yaggel Cohen – Bass<br>Shiraz Weiss – Keyboards<br>Nir Nakav – Drums</p>



<p>Mehr zu Tomorrow’s Rain findet ihr bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/TomorrowsRain/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Und wenn ihr noch mehr Reviews odere andere News und Berichte aus der Metalwelt nicht verpassen wollt, dann&nbsp;abonniert am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank">Newsletter</a>&nbsp;oder folgt uns bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank">Facebook</a>. Bilder für nostalgische Rückblicke gibt es wie immer bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank">Instagram</a>&nbsp;und wer Unterhaltung abseits von Netflix und Co sucht, kann ja mal einen Blick in unseren&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank">YouTube Channel</a>&nbsp;werfen.</p>
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		<title>MY DYING BRIDE wechseln zu Nuclear Blast!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2017 15:09:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[Aaron Stainthorpe]]></category>
		<category><![CDATA[MY DYING BRIDE]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[Roadburn Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Turn Loose The Swans]]></category>
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					<description><![CDATA[MY DYING BRIDE unterschreiben bei Nuclear Blast! Seit 27 Jahren sind sie die Stimme der Schönheit und des tiefsten Elends, vertonen Leid und Depression wie keine andere Band und waren mit ihren zwölf Studioalben&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>MY DYING BRIDE unterschreiben bei Nuclear Blast!</h3>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/MDB_NB_2017.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-38643 size-medium" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/MDB_NB_2017-239x300.jpg" alt="MDB_NB_2017" width="239" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/MDB_NB_2017-239x300.jpg 239w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/MDB_NB_2017-600x754.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/MDB_NB_2017.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px" /></a></p>
<p>Seit 27 Jahren sind sie die Stimme der Schönheit und des tiefsten Elends, vertonen Leid und Depression wie keine andere Band und waren mit ihren zwölf Studioalben grundlegend für die moderne Entwicklung des Doom Metal verantwortlich &#8211; <strong>MY DYING BRIDE</strong> aus dem englischen West Yorkshire. Von sanften Gothic-Melodien und melancholischem Geigenspiel zu rauen Death Metal Growls vereint die Band um die Genieköpfe <strong>Andrew Craighan</strong> und <strong>Aaron Stainthorpe</strong> verschiedene Einflüsse in ihrer Musik, um damit seit Anfang der Neunziger unendliches Leid und Trübsal zu verbreiten.</p>
<p>Für ihr <strong>13. Album</strong>, das sich bereits im Schreibprozess befindet, bleibt die Band ihrem Hang zur Melancholie treu, doch steuert auch neue Horizonte an, indem sie nun einen Vertrag bei <strong>Nuclear Blast</strong> unterzeichnete.</p>
<h3>Sänger und Texter Aaron Stainthorpe kommentiert:</h3>
<blockquote><p><em>&#8222;Mit großer Freunde dürfen MY DYING BRIDE verkünden, dass sie sich im Frühjahr 2017 mit den großen Nuclear Blast zusammengeschlossen haben und bereits am Material für ein neues Album arbeiten. Es ist kein Geheimnis, dass Nuclear Blast sich in den letzten Jahren sichtlich vergrößert haben, fantastische Bands aus aller Welt unter Vertrag nahmen und ihnen die Chance gaben, etwas aus sich zu machen in der stetig wachsenden Musikszene. Und nun ist es an der Zeit, dass MY DYING BRIDE auf den fahrenden Zug aufspringen. Wir hoffen, dass diese Beziehung zwischen einem etablierten Label und einer etablierten Band dicke Früchte tragen wird und wir freuen uns auf die Zukunft! Cheers!&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Nur selten verlassen MY DYING BRIDE ihre feuchten Katakomben, um ihre Liverituale auf die Bühne zu bringen, sodass jede Show ein Highlight an sich ist. Am 22. April werden die Briten ihr erstes Konzert des Jahres beim <strong>Roadburn Festival</strong> präsentieren, wo sie ihr legendäres Album <strong>&#8222;Turn Loose The Swans&#8220;</strong> in voller Länge darbieten. Auf dem Schlagzeugthron sitzt diesmal <strong>Shaun &#8218;Winter&#8216; Taylor-Steels</strong> und mit einer speziellen Beleuchtung für den von <strong>Costin Chioreanu</strong> entworfene Backdrop wird die Band für ein unvergessliches Erlebnis sorgen.</p>
<h3>Festival-Termine</h3>
<p>22.04. <wbr /> NL <wbr /> <wbr /> <wbr /> Roadburn Festival<br />
15.07. <wbr /> POL <wbr /> Bolkow, Castle Party<br />
01.10. <wbr /> UK <wbr /> <wbr /> <wbr /> HRH Doom Vs HRH Stoner</p>
<p><strong>Weitere Infos<br />
<a href="http://www.mydyingbride.net" target="_blank">HOMEPAGE</a> | <a href="http://www.facebook.de/My-Dying-Bride-Official-uk-282179138510618" target="_blank">FACEBOOK</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B011QB7AYA&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; tmpl=&#8220;Small&#8220; title=&#8220;Feel The Misery&#8220;]</p>
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		<title>My Dying Bride &#8211; Feel The Misery &#8211; Album Review</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/my-dying-bride-feel-the-misery-album-review/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Toby the Ogre]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2015 12:06:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aaron Stainthorpe]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Craighan]]></category>
		<category><![CDATA[Calvin Robertshaw]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Mullins]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Lena Abé]]></category>
		<category><![CDATA[MY DYING BRIDE]]></category>
		<category><![CDATA[Peaceville]]></category>
		<category><![CDATA[Shaun Macgowan]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Blick aus dem Fenster zeigt, dass der Nebel auch Mittags noch in den Bäumen steht und sich die Sonne auch mit gutem Willen heute nicht zeigen wird. Es gäbe keinen geeigneteren Zeitpunkt, sich&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blick aus dem Fenster zeigt, dass der Nebel auch Mittags noch in den Bäumen steht und sich die Sonne auch mit gutem Willen heute nicht zeigen wird.</p>
<p>Es gäbe keinen geeigneteren Zeitpunkt, sich den mittlerweile 12. Langspieler <strong>Feel The Misery</strong> der britischen Formation <strong>My Dying Bride</strong> anzuhören. Zum 25. Bandjubiläum kehrt mit Gitarrist <strong>Calvin Robertshaw</strong> auch ein Gründer in den Schoß, der immer noch bei <strong>Peaceville</strong> gezeichneten, Urgesteine des Dooms zurück. Mich erwarten auf dem am <strong>18. September</strong> erschienenen Silberling 10 düstere, schleppende Tracks mit einer Spielzeit von rund <strong>64 Min</strong>.</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2015/10/MDB_Feel_The_Misery_cover-e1444392318856.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2010" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2015/10/MDB_Feel_The_Misery_cover-300x300.jpg" alt="MDB Feel The Misery Cover" width="300" height="300" /></a></p>
<h2><strong>Das derzeit düsterste Album der Briten</strong></h2>
<p>Direkt beim Opener <strong>And My Father Left Forever</strong> ist klar, dass sich an den Gitarren von <strong>Andrew Craighan</strong> und <strong>Calvin</strong> <strong>Robertshaw</strong> etwas geändert hat. Sie klingen härter, düsterer, es wird mehr geshredded und auch der gewohnt und geliebte eigenwillige, leidende Gesang von Frontmann <strong>Aaron</strong> <strong>Stainthorpe</strong> kann den Eindruck nicht verhindern, dass man richtig finster ans Werk gehen wollte. Dies wird durch das treibende Schlagzeug von Drummer <strong>Dan</strong> <strong>Mullins</strong> noch verstärkt. Bassistin <strong>Lena</strong> <strong>Abé</strong> fügt sich ebenfalls stark in den Klangteppich ein und auch die wiederum gut akzentuierte Violine von <strong>Shaun</strong> <strong>Macgowan</strong> sorgt für die ein oder andere Oger-Pelle.</p>
<p>Auch der Übergang in den Track <strong>To</strong> <strong>Shiver</strong> <strong>In</strong> <strong>Empty</strong> <strong>Halls</strong>, bei dem Aaron’s Growls sogar aggressiver und tiefer, als bei den Alben aus den frühen 90ern klingen, zeigt mir: hier geht’s weiterhin zur Sache. Das Riff und die melodischen Gitarren <strong>harmonieren</strong> perfekt und es ist, als wäre Calvin nie weg gewesen. Auch wenn MDB hier schon fast eine Mid-Tempo Nummer liefern, drückt der schön schwere Klangteppich ordentlich auf das Gemüt – und das gehört sich auch so. Der Song fällt noch auf herrliche <strong>30 BPM</strong> ab, das ist <strong>Ultra-Slow-Doom</strong> der ersten Klasse!</p>
<p>Diese Geschwindigkeit wird im 3. Song der Band aus Halifax fortgesetzt. <strong>A Cold New Curse</strong> zeichnet sich durch perfekt gegenläufig melodisch gespielte Gitarren-Sequenzen aus, welche dann in einen aggressiveren Shred-Part mit Doublebass und <strong>Growls</strong> übergehen. Die Saitenvirtuosen schaffen es trotz der langsamen Geschwindigkeit ordentlich Druck aufzubauen. Dies liegt sicherlich auch an der guten Aufnahme in den <strong>Academy</strong> <strong>Studios</strong>. Der Song hat im letzten Drittel gute Horror-Soundtrack-Qualitäten.</p>
<p>Titeltrack <strong>Feel The Misery</strong> liefert ungefähr in der Mitte einen Violinen-Part, der einem die Haare fast vom Körper wirft. Auch hier sind die druckvollen Gitarren und Schlagzeuger Dan die treibende Kraft und geben der Düsternis noch einen gewaltigen Schub nach vorne.</p>
<h2><strong>My Dying Bride verbinden Härte und Dunkelheit mit mystischen Melodien</strong></h2>
<p>Bei A <strong>Thorn OF Wisdom</strong> wird man direkt zu Beginn von Shaun’s Klavierspiel weggetragen und Aaron’s gezogener Gesang und Basserin Lena geben dem Track eine ordentliche Tragweite. Leider klingen hier die eingespielten Chöre zu sehr nach Bontempi-Orgel, so dass die Nummer an der Stelle für mich etwas einbricht. Sobald aber die Gitarren einsetzen, hat man dieses kleine Manko schnell vergessen. Jedoch für mich leider ein schwächerer Song auf dem Album</p>
<p>Die Glocken läuten zu <strong>I Celebrate Your Skin</strong>. Die Stimmung dieses Songs erinnert mich stark an das Erstlingsalbum <strong>As The Flower Withers</strong> von 1992. Überhaupt ist es positiv zu notieren, dass Aaron auch wieder mehr auf Growls setzt, die den Songs noch eine andere Stimmung mitgeben. Die Chöre und Glocken im letzten Drittel, bis zum Wiedereinsetzen der Gitarren sind hier brutal gut – was für ein Song. Als dann zum Schluss noch die <strong>Kirchenorgel</strong> einsetzt, ist mir klar, dass dies für mich einer der <strong>besten</strong> Songs auf dem Album ist.</p>
<p><strong>Mystisch</strong> geht es auch bei <strong>I Almost Loved You</strong> zu. Klavier, sphärische Klänge, Violine und Gesang tragen einen sehr weit weg. Sehr <strong>minimalistisch</strong> gehalten und trotzdem nicht leer oder langweilig – eine sehr feine Komposition die <strong>tief</strong> geht.</p>
<p>Zum Abschluss wird es mit <strong>Within A Sleeping Forest</strong> soundtechnisch noch mal voller und Gitarre und Violine liefern sich hier ein schön gegenläufiges Spiel. Spätestens als die Kirchenorgeln einsetzen ist klar, dass wir jetzt noch mal die volle Düsternis und <strong>Melancholie</strong> abbekommen. Auch gesanglich zeigt sich der Song mit Growls und cleanem Gesang sehr abwechslungsreich. Mit 10:43 Spielzeit ist das auch eher <strong>Doom der alten Schule</strong>, bei der man sich einfach mehr Zeit gelassen hat, seine Geschichte zu erzählen. Sehr abwechslungsreiche Nummer mit vielen unterschiedlichen Passagen und Stimmungswechseln.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Das ist mal ein düsteres Album! Die Geschwindigkeit, die zum Teil auf 30 BPM runter geht ist ein Thema, aber was My Dying Bride hier kompositorisch abliefern ist ein <strong>Brett</strong>, Ebenholz, schwarz lackiert, mit Spinnweben, 300 Jahre alt, unter einer Kirche vergraben. Natürlich ist man dem <strong>bekannten</strong> <strong>Stil</strong> treu geblieben und viele Änderungen gibt es auf dem neuen Album auch nicht. Aber durch den Druck der Gitarren und der <strong>ultra</strong>&#8211;<strong>düsteren</strong> Stimmung ist es doch wiederum eine positive Entwicklung. Auf jeden Fall ist es eine perfekte Doom-Scheibe geworden, die ich jedem, der auf düstere Stimmung steht, wärmstens ans Herz legen möchte!</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass die Jungs und das Mädel den Sprung von der Insel schaffen und mit dem Album zeitnah auf Tour gehen.</p>
<h2>Tracklist</h2>
<p>01 &#8211; And My Father Left Forever   09:22<br />
02 &#8211; To Shiver In Empty Halls        09:47<br />
03 &#8211; A Cold New Curse        09:15<br />
04 &#8211; Feel The Misery           06:20<br />
05 &#8211; A Thorn Of Wisdom     05:14<br />
06 &#8211; I Celebrate Your Skin  06:53<br />
07 &#8211; I Almost Loved You      05:26<br />
08 &#8211; Within A Sleeping Forest        10:43</p>
<h2>Lineup</h2>
<p>Aaron Stainthorpe | Vocals<br />
Andrew Craighan| Gitarre<br />
Calvin Robertshaw | Gitarre<br />
Lena Abé | Bass<br />
Dan Mullins | Schlagzeug<br />
Shaun Macgowan | Keyboards / Violine</p>
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