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	<title>Back to live &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>SYLVAN &#8211; Interview mit Marco Glühmann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Back to live]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Marco Glühmann]]></category>
		<category><![CDATA[SYLVAN]]></category>
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					<description><![CDATA[SYLVAN &#8211; Interview mit Marco Glühmann Die Review zum aktuellen Live-Release „Back to live“ habt ihr ja hier bei www.metal-heads.de geliefert bekommen. Ich kenne und verfolge SYLVAN und deren Musik schon seit etwa 20&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>SYLVAN &#8211; Interview mit Marco Glühmann</p>



<p>Die <strong>Review zum aktuellen Live-Release „Back to live“</strong> habt ihr ja <strong><u><a href="https://metal-heads.de/reviews/sylvan-back-to-live-voe-12-07-2024/" data-type="link" data-id="https://metal-heads.de/reviews/sylvan-back-to-live-voe-12-07-2024/">hier</a></u></strong> bei <a href="http://www.metal-heads.de">www.metal-heads.de</a> geliefert bekommen. Ich kenne und verfolge<strong> SYLVAN</strong> und deren Musik schon seit etwa 20 Jahren. Umso mehr freue ich mich, Sänger Marco Glühmann ein paar Fragen stellen zu können…hier kommen seine Antworten.</p>



<p>MH.de: ja, ich kenne SYLVAN schon eine ganze Weile und habe euch auch schon öfter live erleben dürfen. <strong>Ihr blickt ja auf eine lange Bandgeschichte zurück und das finde ich diesen schnelllebigen Zeiten wirklich beeindruckend.</strong> Da frage ich mich, welche Ziele als Band man sich da (noch) so setzt? Vielleicht kannst du ja mal damit anfangen, was ihr als die größten Erfolge und Errungenschaften der bisherigen Karriere erachtet und darauf „aufbauen“!?</p>



<p>Marco: Ja, wir haben <strong>schon eine echt lange und schöne Historie</strong> hinter uns. Der größte Erfolg ist sicherlich alleine schon, so lange dabei zu sein und immer noch die Leute mit der Musik erreichen zu können. Aber natürlich <strong>zählt die Platte „Posthumous Silence“ sowie die damalige PS-Show sicherlich zu den größten Erfolgen.</strong> Auch, dass wir <strong>mit so vielen Prog-Größen, wie z.B. MARILLION, FISH, PORCUPINE TREE, SPOCK‘S BEARD, ARENA, PENDRAGON, ASIA (um nur einige zu nennen) spielen </strong>konnten, aber auch schon so viele Shows auf der Welt geben durften, ist schon echt klasse! Was wir noch so als Ziele haben? Na ja, uns macht es halt Spaß kreativ zu sein und dies den Leuten zu präsentieren – was da noch so kommt, werden wir sehen.</p>



<p>MH.de: ich gehe mal davon aus, ihr könnt nicht von der Band alleine leben. Was habt ihr so für Dayjobs?</p>



<p>Marco: <strong>Nein, von der Musik können wir leider nicht leben. </strong>Wir sind in so unterschiedlichen Berufen wie Klavierlehrer (Volker), Verlagswesen (Matthias), Mediengestalter (Sebastian) oder Risikomanager (Marco) unterwegs. Das macht es natürlich nicht einfacher, Beruf, Familie und Musik unter einen Hut zu bekommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">SYLVAN &#8211; Interview mit Marco Glühmann</h3>



<p>MH.de: ihr spielt ja jedes Jahr eine kleine Tour zum Jahresende. Wie ist es eigentlich zu dieser Tradition gekommen? Und wie kam die Entscheidung zustande, jetzt „mal wieder“ ein Live-Release auf der Tour aufzunehmen?</p>



<p>Marco: <strong>Vor allem machen wir immer ein Weihnachtskonzert in Hamburg zum Jahresende. Das ist so eine schöne Tradition</strong>, um in unserer Heimatstadt die Fans mit ein paar ‚exotischeren‘ Songs aus unserem Repertoire beglücken zu können – immer wieder was ganz Besonderes, wie auch dieses Jahr am 22. Dezember. <strong>Das Live-Recording im Oktober letzten Jahres war eine tolle Möglichkeit, endlich mal wieder eine Live-Scheibe nach „Leaving Backstage“ zu veröffentlichen</strong> und nach einer längeren Livepause zu zeigen, dass SYLVAN noch da ist.</p>



<p>MH.de: das Venue in den Niederlande wurde ja (ähnlich wie das 013 in Tilburg) schon öfter für Live-Aufnahmen genutzt. Wieso habt ihr euch gerade für diese Konzerthalle entschieden?</p>



<p>Marco: Das <strong>hat sich irgendwie so ergeben, da die Videotechnik dank John Vis am Start war, die Location echt klasse ist und RPWL in Zoetermeer auch ihre Live-Platte aufgenommen haben.</strong> Wir haben dann entschieden, darauf aufzusatteln und das Ergebnis ist ein echt tolles Produkt!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="555" height="555" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Albumcover-Back-to-live.jpg" alt="SYLVAN - Albumcover - Back to live" class="wp-image-172711" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Albumcover-Back-to-live.jpg 555w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Albumcover-Back-to-live-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Albumcover-Back-to-live-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Albumcover-Back-to-live-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Albumcover-Back-to-live-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 555px) 100vw, 555px" /></figure>



<p>MH.de: welche Bands würdet ihr als eure deutlichsten Einflüsse bei der Erschaffung eurer Musik benennen und mit welchen würdet ihr noch gerne (z.B. als Support auf deren Tour oder auf einem größeren Festival) mal auftreten?</p>



<p>Marco: Das ist echt schwer zu sagen, da <strong>jeder von uns andere Inspirationsquellen hat</strong> und sich diese auch im Verlauf der Zeit ändern. Sicherlich <strong>gehören für uns alle irgendwie PINK FLOYD, MARILLION und QUEEN dazu, aber auch klassische Musik.</strong> Für mich persönlich, sind die BEATLES, aber auch COLDPLAY oder Steven Wilson/PORCUPINE TREE zu nennen. Wenn Du mich fragst, mit wem wir noch gerne auftreten würden? Vielleicht DREAM THEATER, aber auch LEPROUS wäre schon echt cool.</p>



<p>MH.de: die Veröffentlichung eures letzten Studioalbums liegt ja eine Weile zurück. Und auch wenn ihr ja gerade erst das Live-Material veröffentlicht habt, fragt sich der geneigte SYLVAN-Fan sicherlich, wann der Gang ins Studio für Aufnahmen neuer Songs ansteht?</p>



<h3 class="wp-block-heading">So schnell ist kein neues SYLVAN-Album in Sicht&#8230;</h3>



<p>Marco: <strong>Das ist eine gute Frage, aber gar nicht so einfach zu beantworten, da wir ja aufgrund unterschiedlichster Prioritäten immer nur schrittweise planen</strong> können. Aber wir haben schon etwas mit neuen Songideen angefangen und wenn alles gut läuft, könnten wir Ende nächsten Jahres den Weg ins Studio finden. Let’s see …</p>



<p>MH.de: Wie seht ihr die nähere musikalische Zukunft? Setzt ihr euch gezielt zusammen, um neues Material zu komponieren oder entstehen die Songs „nebenbei“ im Alltag und werden dann bei den Recording-Sessions zusammengetragen?&nbsp;</p>



<p>Marco: <strong>Wir wollen uns diesmal wieder gezielt zusammensetzen, um neues Material zu erarbeiten. Das war nicht immer so</strong> – die letzten Alben sind auch sehr viel in separaten Working Sessions entstanden.</p>



<p>MH.de: wie ist bei euch die Arbeitsteilung beim Komponieren der Musik bzw. dem Erschaffen der dazugehörigen Texte? Und wie steht ihr zu Instrumentalstücken?</p>



<p>Marco: <strong>Wir versuchen schon, jeden von uns auch kreativ einbringen zu lassen. Ein Großteil der Kompositionen kam in letzter Zeit schon von Volker, aber SYLVAN zeichnet sich grundsätzlich durch gemeinsame Kompositionsarbeit aus.</strong> Die Gesangsmelodien und Texte werden eigentlich immer von mir beigetragen. Und, na ja, nach Instrumentalstücken brauchst Du einen Sänger nicht zu fragen … ich brauch‘ einen Gesang als Ankerpunkt, sonst ist das nix für mich <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />. Aber für längere lange Instrumentalphasen ist sich SYLVAN natürlich nie zu schade!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="960" height="641" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/12/SYLVAN-11.12.2016-Live-in-Oberhausen-21.jpg" alt="" class="wp-image-33994" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/12/SYLVAN-11.12.2016-Live-in-Oberhausen-21.jpg 960w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/12/SYLVAN-11.12.2016-Live-in-Oberhausen-21-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/12/SYLVAN-11.12.2016-Live-in-Oberhausen-21-768x513.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/12/SYLVAN-11.12.2016-Live-in-Oberhausen-21-600x401.jpg 600w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<p>MH.de: manche Bands schreiben ihre Texte ja eher gesellschaftskritisch und greifen mehr oder weniger aktuelle „heiße Themen“ an oder zeichnen düstere Zukunftsszenarien. Andere dagegen sind mehr fiktional unterwegs. Welche Tendenzen gibt es da bei euch und hat es da mit der Zeit ggf. einen Wandel gegeben?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Texte sind durchaus gesellschaftskritisch&#8230;</h3>



<p>Marco: <strong>In meinen Texten findest du viel Gesellschaftskritik inklusive aktueller Themen (wie z.B. Künstliche Intelligenz</strong> als Konzept auf dem letzten Album) oder auch düstere Zukunftsszenarien (siehe „Posthumous Silence“ oder andere). Viel ist aber auch aus dem sehr persönlichen Kontext, der menschlichen Psyche, den Emotionen, den Menschen um uns herum inspiriert.</p>



<p>MH.de: wie seht ihr eure eigene musikalische Entwicklung in den letzten Jahren? Welche Veränderungen würdet ihr benennen und wo seid ihr euch eher „treu geblieben“?</p>



<p>Marco: <strong>Wir versuchen auf den Alben schon immer wieder neue musikalische Elemente reinzubringen</strong>, wissen aber von der Albumkompositionen niemals so richtig, wo es uns hinführen wird – und letztendlich bleibt im Kern immer der unverkennbare SYLVAN-Spirit. Natürlich gibt es eine Entwicklung, aber die Alben sind auch immer geprägt durch die Herangehensweise der Erarbeitung (z.B. ist „Sceneries“ aus Sessions heraus entstanden, während bei „Home“ oder auch „One to Zero“ sehr viel separat vorproduziert wurde), aber auch die Lebens- und Schaffensphase bei der Entstehung der Alben. Treu bleiben wir uns natürlich immer …</p>



<p>MH.de: die Musikszene hat sich mit der Digitalisierung und der Verbreitung des Internets und dessen Nutzung durch die „breite Masse“ verändert. Früher ging es um Tonträgerverkäufe, heute kursieren Begriffe wie Downloadcharts. Es gibt ja immer ein für und wider. Wo seht ihr die Vor- bzw. Nachteile der Entwicklung und wie geht ihr als Band damit um bzw. welche Konsequenzen zieht ihr für euer Handeln daraus (das meine ich einmal als Konsument bzgl. der Musik von anderen Künstlern und andererseits bezogen auf SYLVAN?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vor- und Nachteile der Digitalisierung</h3>



<p>Marco: <strong>Ja, hier hat sich viel verändert – die Verkaufszahlen von physischen Tonträgern (vielleicht mit Ausnahme von Vinyl) gehen runter und die digitalen Verkaufskanäle werden immer wichtiger.</strong> Wir sind immer noch aus der Generation der „haptischen“ Käufer – die CD oder Vinyl als Produkt in der Hand zu haben ist einfach unersetzlich. Zudem profitiert der Künstler nur wirklich noch beim physischen Verkauf (es sei denn, man zählt zum Mainstream mit hohen Stream-Volumen). Andererseits erreicht man weit mehr Personen durch den digitalen Kanal – jedoch aufgrund der Fülle des Angebots und der sich einschleichenden Kultur, Musik nur noch nebenbei und am besten auch Gratis konsumieren zu können, mit einem bitteren Beigeschmack.</p>



<p>MH.de: im Rahmen eurer langjährigen Bandgeschichte habt ihr ja sicher ausreichend Erfahrung mit Festivalauftritten. Macht es für euch einen Unterschied, am Nachmittag bei strahlender Sonne auf einem Open Air Event zu spielen, oder bei einem Hallen-Gig – ggf. selber als Headliner – auf der Bühne zu stehen? Oder freut ihr euch einfach immer noch über jede Auftrittsmöglichkeit, bei der man ja letztlich die Möglichkeit bekommt, sein Material vorzustellen (gerade bei Festivals kommen die Leute ja nicht unbedingt wegen einem selbst, sind aber dennoch womöglich interessiert, neue Bands und deren Musik kennenzulernen)?</p>



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<div class="video-container"><iframe title="SYLVAN – Trust In Yourself - LIVE (official)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Cojw5zF8Z9c?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<p>Marco: Beides hat seinen Charme und beides wollen wir nicht missen. <strong>Die Festivalauftritte – wie zum Beispiel gerade in diesem Sommer unsere 6. Appearance auf dem Night of the Prog-Festival auf der Loreley – sind immer etwas ganz Besonderes. </strong>Vor so vielen Leuten und mit so vielen anderen Bands auftreten zu können, bei so einer klasse Stimmung – das ist nicht zu ersetzen. Andererseits sind unsere Auftritte, wo wir im alleine im Fokus stehen auch essentiell. Hier können unsere Fans uns dann hautnah und mit einer weitaus größeren Setlist hören und sehen.</p>



<p>MH.de: Bevor wir zum Ende kommen, haben bei uns immer die Bands das letzte Wort. Jetzt könnt ihr also eine Message an unsere Leser, eure Fans etc. verbreiten. Was wäre das für eine Mitteilung?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Fans sind das Wichtigste!!</h3>



<p>Marco: <strong>Ihr als Fans seid für uns Bands der wichtigste Support. Ohne Euch, ohne Eure Konzertbesuche, ohne Euch als Konsumenten, ohne Euer wertvolles Feedback und Eure Emotionen, würde unsere Musik ins Leere laufen. </strong>Dank Euch dafür! Und an all die, die uns noch nicht kennen: Give it a try!</p>



<p>MH.de: Danke vielmals Marco für die Zeit für dieses Interview und die Beantwortung der ganzen Fragen und wir wünschen euch viel Erfolg mit „Back to live“ und freuen uns, euch bald mal wieder live auftreten zu sehen! Alles Gute!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="641" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/12/SYLVAN-11.12.2016-Live-in-Oberhausen-07.jpg" alt="" class="wp-image-33991" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/12/SYLVAN-11.12.2016-Live-in-Oberhausen-07.jpg 960w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/12/SYLVAN-11.12.2016-Live-in-Oberhausen-07-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/12/SYLVAN-11.12.2016-Live-in-Oberhausen-07-768x513.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/12/SYLVAN-11.12.2016-Live-in-Oberhausen-07-600x401.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<p>(Live-Fotos: SYLVAN, beim Auftritt 2016 in Oberhausen &#8211; (c) metal-heads.de / Amir Djawadi)</p>
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		<title>SYLVAN – „Back to live“ (VÖ: 12.07.2024)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2024 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Back to live]]></category>
		<category><![CDATA[Marco Glühmann]]></category>
		<category><![CDATA[SYLVAN]]></category>
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					<description><![CDATA[SYLVAN – „Back to live“ (VÖ: 12.07.2024) Die Hamburger Formation SYLVAN hat sich dem Artrock verschrieben und ist damit schon seit fast 25 Jahren in Deutschland und den angrenzenden Ländern aktiv und erfolgreich. Ich&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>SYLVAN – „Back to live“ (VÖ: 12.07.2024)</p>



<p>Die <strong>Hamburger Formation SYLVAN</strong> hat sich dem Artrock verschrieben und ist damit schon <strong>seit fast 25 Jahren</strong> in Deutschland und den angrenzenden Ländern aktiv und erfolgreich. Ich konnte selbst schon mehrfach live bei Auftritten der Band um Sänger Marco Glühmann dabei sein und es macht einfach <strong>Freude der Truppe bei der „Arbeit“ zuzusehen.</strong> Die Corona-Pandemie hat die gesamte Musikszene für Jahre mehr oder weniger lahm gelegt und man musste sich als Künstler auf Studioaktivitäten beschränken bzw. phasenweise bestand die Zusammenarbeit von Musikern im Verschicken von Dateien über das Internet oder einen Austausch per Videoschaltung aus der Ferne.</p>



<p>Aber eine Band wie SYLVAN mit einem gut eingespielten Line up, dass teils schon viele Jahre gemeinsam aktiv ist, lässt sich so schnell nicht unterkriegen. Und so entstand <strong>das Studioalbum „One to zero“ und darauf folgte die Tour im Jahr 2023. </strong>Auf dieser trat man Ende Oktober <strong>in den Niederlanden im Poppodium Boerderij in Zoetermeer</strong> auf. Dieses Venue ist insbesondere für Bands aus der Progszene immer wieder eine gern gesehene Anlaufstelle und <strong>so manche Live-Aufnahme ist dort entstanden</strong>. So entschieden auch die Hamburger, in der Halle in dem östlich von Den Haag – dem Regierungssitz der Niederlande – gelegenen Örtchen, ein Live-Album aufzunehmen. Das Ganze <strong>nicht nur als Doppel-Live-CD, sondern auch in Form von Videoaufnahmen als BluRay</strong> mit einer Spielzeit von mehr als anderthalb Stunden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">SYLVAN – „Back to live“ (VÖ: 12.07.2024)</h3>



<p><strong>Mit „In between“ gelingt ein guter Einstieg in den Konzertabend.</strong> SYLVAN sind ja für ihre emotionalen und eher mit einem nachdenklichen Touch versehenen Songs bekannt. Das leben sie auch bei diesem Auftritt aus. Bei „Given, used, forgotten“ schlägt man eher ruhige Töne. Im Kontrast dazu geht es beim nächsten Track rockiger zu. Bei „In chains“ lässt man es eher ruhiger angehen, wir bekommen dazu emotionale Vocals. Beeindruckend ist, dass man es schafft, <strong>auch Lieder mit einer Spielzeit von über 10 Minuten kurzweilig</strong> darzubieten. <strong>„The colours changed“ ist eine eher bedächtige Nummer. </strong>Nach 11 Songs ist „Schluss“ – so zumindest di Ansage des Sängers. Aber es folgt dann nahtlos – ohne das obligatorische von der Bühne gehen – als <strong>Zugabe „Posthumous silence“. Pianoklänge zu Beginn, dazu sentimentaler Gesang</strong>…das Schlagzeug dezent im Hintergrund. Ein gelungener Ausklang für einen tollen Abend in der Nähe der niederländischen Nordseeküste. SYLVAN sind eine eingespielte Band. Sie liefern eine Performance wie aus einem Guss. Aber dennoch emotional und authentisch.  </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="555" height="555" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Albumcover-Back-to-live.jpg" alt="SYLVAN - Albumcover - Back to live" class="wp-image-172711" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Albumcover-Back-to-live.jpg 555w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Albumcover-Back-to-live-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Albumcover-Back-to-live-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Albumcover-Back-to-live-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Albumcover-Back-to-live-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 555px) 100vw, 555px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Was bringt die BluRay?</h3>



<p><strong>Welchen Eindruck bekommen wir zusätzlich auf der BluRay? SYLVAN liefern eine Lightshow, die auf die Projektionen auf der großen Leinwand im Bühnenhintergrund abgestimmt ist.</strong> Beim starken Opener sehen wir zum Beispiel <strong>den ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan bei seiner Rede </strong>mit Worten an Michail Gorbatschow und bei „Trust in yourself“ ein riesiges Uhrwerk. Die Reaktion des Publikums nach dem ersten Song ist begeistert. <strong>Eine Vielzahl von Kameras</strong> ermöglicht dem Zuschauer den Blick über die Schulter von Drummer Matthias Harder und auch den Herren an der Saitenfront sowie Volker Söhl am Keyboard kann man aus der Nähe auf die Finger schauen. <strong>Das Venue ist sehr gut gefüllt, inklusive des Balkons. </strong>Es ist schon etwas Besonderes bei so einer Aufnahme eines Live-Albums dabei zu sein.</p>



<p><strong>Bei „King porn“ setzt man einen musikalischen Kontrast mit rockigen Gitarrenriffs.</strong> Im Hintergrund wird derweil Leuchtreklame projiziert. Beim nachfolgenden „Part of me“ entsteht durch das Keyboardspiel in Kombination mit dem Gesang von Frontmann Marco Glühmann eine recht melancholische Stimmung. <strong>Beim achten Song wird das Publikum aktiv und schwenkt Leuchtstäbe. </strong>Die Nummer geht mit Power nach vorne. Phasenweise treibende Drums und Passagen mitreißenden Gesangs. Dazu starke Gitarrenmelodien.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="616" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Cover-BluRay-Back-to-live.jpg" alt="SYLVAN Cover BluRay Back to live" class="wp-image-172724" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Cover-BluRay-Back-to-live.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/SYLVAN-Cover-BluRay-Back-to-live-244x300.jpg 244w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Welches Fazit ziehen wir also zum Live-Release von SYLVAN?</h3>



<p><strong>Welches Fazit kann man zum im Sommer 2024 erschienenen Live-Album „Back to live“ von SYLVAN ziehen?</strong> Der Fünfer aus Norddeutschland liefert einmal mehr ab. Der reichhaltige Backkatalog aus den Jahrzehnten der Bandgeschichte ermöglicht natürlich <strong>ein vielseitiges Set. </strong>Der Schwerpunkt lag dabei auf der aktuellen Studioscheibe und auch vom 2008er-Release „Posthumous silence“ spielte die Band 4 Stücke. Es ist einerseits schon <strong>ein echter Genuss die Musik als reinen Audioeindruck von der CD zu hören. Eine Stufe drüber ist dann natürlich das Erlebnis beim Anschauen der Videoaufnahmen. </strong>Die optischen Aspekte ergänzen den musikalischen Anteil sehr gut. Schade, <strong>da wäre man echt gerne dabei gewesen. </strong>Aber zum Glück gibt es ja das Material in gut aufbereiteter Form für alle Interessierten.</p>
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