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	<title>BLAME TRACY &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>BLAME TRACY-Live im Wiesmann&#8217;s Bochum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Metalhead]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 07:09:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[BLAME TRACY]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Rock Duo BLAME TRACY waren vor einiger Zeit zu Gast in der Kulturstätte WIESMANNS in Bochum Wattenscheid. Kurzerhand habe ich mich ebenfalls als Gast unters Volk gemischt, um den beiden zu lauschen. Die&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">Das Rock Duo</h3>



<p><a href="https://www.facebook.com/BlameTracyMusic">BLAME TRACY </a>waren vor einiger Zeit zu Gast in der <strong>Kulturstätte <a href="https://haus-wiesmann.de/">WIESMANNS</a></strong> in Bochum Wattenscheid. Kurzerhand habe ich mich ebenfalls als Gast unters Volk gemischt, um den beiden zu lauschen. Die Örtlichkeit im Stadteilzentrum könnte man als<strong> </strong>klassische Kneipe bezeichnen. Die Einrichtung ist am ehesten als old school rustikal einzuordnen. Ein mittelgroßer Raum mit einer kleinen Bühne und einem ausladenden Thekenbereich. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/04/BLAME-TRACY-Wiesmanns-zwei-Bilder.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/04/BLAME-TRACY-Wiesmanns-zwei-Bilder.jpg" alt="" class="wp-image-145591" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/04/BLAME-TRACY-Wiesmanns-zwei-Bilder.jpg 1024w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/04/BLAME-TRACY-Wiesmanns-zwei-Bilder-300x113.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/04/BLAME-TRACY-Wiesmanns-zwei-Bilder-768x288.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p><strong>Der Gastraum war gut gefüllt. Viel mehr Leute hätten nicht mehr hineingepasst. </strong>Ich konnte mir noch einen Stehplatz unweit der Bühne sichern. Schnell noch ein Bier geordert und  vorab noch ein kurzes Schwätzchen mit Nils und Timo und dann konnte es auch schon losgehen.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Rock mal anders</h3>



<p><strong>Wer BLAME TRACY noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass sie einen sehr individuellen einzigartigen Sound haben, den ich so noch bei keiner anderen Band gehört habe. Sänger Timo trommelt gleichzeitig die Percussions und Nils ist alleine für das Gitarrenspiel verantwortlich. </strong>Das ist keine einfache Aufgabe. <strong>Nils bedient sich dabei einer Loopstation.</strong> Als Loop Station (oder Looper) werden <strong>technische Geräte bezeichnet, die es ermöglichen eine Tonspur aufzuzeichnen und diese in einer Endlosschleife wiederzugeben</strong>. Ich finde das faszinierend und ermöglicht den Künstlern mehr Möglichkeiten bei der Soundkreation. </p>



<p>Tatsächlich war eines tolle mitreißende Show in einer recht persönlichen heimischen Atmosphäre. Das Publikum war super drauf und mit zunehmender Spielzeit wurde die Stimmung immer ausgelassener. Authentischer kann man es kaum erleben, als das, was mit dort geboten wurde Es war faszinierend sie sich der ganze Sound zusammenfügte und es machte unheimlich Spaß den beiden bei ihrem Wirken zuzuschauen. Vor allem in den energischen Momenten ließ Sänger Timo den Löwen raus. Das war schon beeindruckend. </p>



<p><strong>Neben den originalen BLAME TRACY Songs kamen auch die kreativen Coverversionen von sehr bekannten bekannten, aber auch sehr unterschiedlichen Bands beim Publikum super an. </strong>Im folgenden Interview gehen wir noch spezieller darauf ein. </p>



<p><strong>Alles in allem war der Auftritt ein voller Erfolg. Die beiden Musiker wurden vom Publikum total abgefeiert. </strong></p>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Interview BLAME TRACY</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/04/BLAME-TRACY-Wiesmanns-1-.jpg"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/04/BLAME-TRACY-Wiesmanns-1-.jpg" alt="" class="wp-image-145587" width="473" height="313" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/04/BLAME-TRACY-Wiesmanns-1-.jpg 997w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/04/BLAME-TRACY-Wiesmanns-1--300x199.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/04/BLAME-TRACY-Wiesmanns-1--768x509.jpg 768w" sizes="(max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure></div>



<p>MH: Wie habt Ihr Euren Auftritt im WIESMANNS empfunden?</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color"><strong>Nils:</strong> <strong>Durchweg positiv. Ich hatte das Gefühl, dass wir bereits nach dem ersten Song das Publikum soweit überzeugen konnten, dass sie nicht das Gefühl hatten, umsonst rausgekommen zu sein, sondern dass das hier ein guter&nbsp; Abend wird.&nbsp;Während des Konzerts habe ich mich auch immer besser gefühlt, da das Publikum durchweg applaudiert hat und Bock&nbsp;auf mehr hatte <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></strong></p>



<p class="has-vivid-green-cyan-color has-text-color"><strong>Timo:</strong> <strong>Schließe ich mich an. Der erste Song ist immer ein Abtasten: Stimmt der Sound draußen? Hören wir uns auf der Bühne gut? Sind wir gut drauf? Haben die Leute Bock? Sobald man das Gefühl hat, dass alles passt, ist man richtig bei der Musik und weg vom Organisatorischen. Und da will man live einfach hin. Wenn die Stimmung dann von Song zu Song steigt, so wie in Wattenscheid im Wiesmann’s, und man echt gut zusammenspielt, ist das einfach ein top Gefühl.</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color">MH: Wann war Euer letzter Auftritt? Ihr hattet ja aufgrund Corona eine längere Pause. <br>Was habt Ihr in der langen Pause gemacht? </p>



<p class="has-vivid-green-cyan-color has-text-color"><strong>Timo</strong>: <strong>Wir haben im Mai 2022 unser erstes Konzert nach 2,5 Jahren (bitter…!) Corona-Zwangspause gespielt. Beim Sunday Jam des Musikbüros Bochum im Kumpels. Danach war wieder Pause: wir hatten beide zweimal selbst Corona und genau, ich war viel unterwegs.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Globetrotter</h3>



<p>MH: Timo, von dir weiß ich , dass du in der Zeit viel die Welt bereist hast. Welches war die beeindruckendste Erfahrung auf deinem Trip?</p>



<p class="has-vivid-green-cyan-color has-text-color"><strong>Timo: Besonders beeindruckend war Machu Picchu. Das hat sich komplett eingebrannt. Nach einem Fußmarsch von Aguas Calientes hinauf zur Ruinenstadt zu kommen und dann direkt diese beeindruckende Städte über den Wolken zu sehen… Atemberaubend. Wir hatten sogar Glück, dass wenig los war und wir zeitweise alleine auf einem Gipfel über Machu Picchu stehen und alles überblicken konnten, während die Wolken unter uns um die Berge zogen. Das zweite prüfende Erlebnis waren Orang Utans in freier Wildbahn im Regenwald auf Borneo: Eine Mutter mit ihrem Kind &#8211; komplett frei, nicht im Zoo oder einem Reservat. Einfach im Regenwald. Wer weiß schon, wie lange Orang Utans dort zumindest noch unbehelligt leben können und dürfen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Übung macht den Meister</h3>



<p class="has-black-color has-text-color">MH: Und was hast du so getrieben, Nils?</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color"><strong>Nils:</strong> <strong>Tatsächlich habe ich die Pause von Mai letzten Jahres für 2 Auftritte in Kirchen auf Hochzeiten genutzt und habe dort ein paar Lieder&nbsp;mitgespielt. Abgesehen davon, habe ich geübt und zwar die anstrengenden Sachen : ), Fingertechniken, Timing etc. Mir war klar,&nbsp;mit Proben und Auftritten wird es 2022 nicht mehr viel. Also habe ich neben meinem Hauptjob so oft es möglich war&nbsp;die Gitarre genommen und fast ausnahmslos Übungen gemacht. Gemeinsam haben Timo und ich versucht, alle&nbsp;Möglichkeiten zu nutzen. Wir haben zwei Corona LIVE Konzerte ohne Publikum gespielt, haben Songs aufgenommen und&nbsp;Musikvideos gedreht. Im Nachhinein hilft uns das jetzt, weil wir schon recht viel online haben und darauf immer verweisen können.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Pink Floyd und Monstermagnet</h3>



<p>MH: Ihr habt bei Eurem Gig auch coole Cover gespielt, unter anderem von Pink Floyd oder Monster Magnet. Werden die auch noch mal als Singles veröffentlicht oder Teil eines Albums werden? Denn ich hatte den Eindruck, dass auch diese sehr gut beim Publikum ankamen.</p>



<p class="has-vivid-green-cyan-color has-text-color"><strong>Timo: Die als Singles zu veröffentlichen, kam uns bislang nicht wirklich in den Sinn. Danke für den Impuls! Also geplant ist es nicht, aber warum nicht? Das Live-Feeling und die Dynamik muss aber auch im Studio erhalten bleiben. Davon leben auch die Cover.</strong></p>



<p>MH: Warum habt ihr euch gerade für diese Songs entschieden? Und wie seid ihr an die Realisierung der Cover herangegangen? Hattet ihr direkt konkrete Vorstellungen wie sich das anhören soll?</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color"><strong>Nils: Die Cover sind eine gemeinsame Entscheidung von uns. Jeder bringt persönlichen</strong> <strong>Geschmack in die Runde und dann schauen wir, ob es sich umsetzen lässt. Zur Entstehung der LIVE Versionen kann ich sagen: Die entstehen beim Proben und Jammen im Bunker. Und das&nbsp;macht mir sehr viel Spaß. Du schlägst einen Song vor und merkst irgendwann nach ein paar Proben, wohin dieser Song gekommen ist&nbsp;und wie wir im Laufe der Proben den Song interpretiert haben.</strong></p>



<p class="has-vivid-green-cyan-color has-text-color"><strong>Timo: Dass wir eine Version von Another Brick in the Wall reingenommen haben, ist ein gutes Beispiel dafür. Nils&#8216; Gitarrensnschlag bei God’s gonna cut you down &#8211; lose angelehnt an die Johnny Cash Version -, hat mich immer an Brick Pt. 1 erinnert. Also haben wir den Übergang zwischen den Songs geprobt. Weil Brick Pt. 2 schön groovt, habe ich vorgeschlagen, noch einen draufzusetzen und Part 3 mit Zerre und ordentlich Wut dranzuhängen. Hat sich also alles Part für Part &#8211; im wahrsten Sinne! &#8211; entwickelt.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Album wäre doch toll..</h3>



<p>MH: Apropos Album&#8230;Ihr habt eine neue Single gespielt. Wie hieß die nochmal? Gibt es vielleicht konkrete Pläne für ein Album?</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color"><strong>Nils: Für meinen Teil wäre ein Album ein wirklicher Traum. An dem Punkt an dem die Band sich momentan befindet lohnt es sich nicht, sich über ein Album Gedanken zu machen. Wir haben 3 Jahre lang quasi nicht live spielen können. Darauf haben wir im Moment am meisten Lust. Wir sitzen schon gemeinsam über neuen Songs. Man muss schauen wie sich das jetzt weiter entwickelt.</strong></p>



<p class="has-vivid-green-cyan-color has-text-color"><strong>Timo: Ein komplettes Album wäre natürlich stark. Es muss sich dann aber auch nach einem Album anfühlen, weil die Songs in einer Zeitspanne, in einer Stimmung entstanden sind. Das macht es dann besonders. Drei Jahre lang immer mal wieder einen Song aufzunehmen und am Ende alles unter einen Albumtitel zu zwängen, würde den einzelnen Songs keinen Gefallen tun. Ein Album sollte immer eine Einheit sein, ohne dass die Tracks alle gleich klingen oder es zwangsweise ein lyrisches Konzeptalbum sein müsste.</strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color"><strong>Nils:</strong> <strong>Der neue Song heißt übrigens &#8222;Headlines&#8220;. Ich freue mich, dass du danach fragst, denn das haben viele getan und der scheint gut anzukommen. Der Song liegt fertig auf der Festplatte und wird auf jeden Fall irgendwann veröffentlicht, aber dann am besten direkt mit Musikvideo ; )</strong></p>
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		<title>BLAME TRACY &#8211; Live in Bochum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Metalhead]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2022 10:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
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		<category><![CDATA[BLAME TRACY]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei Ruhrpott-Rocker aus Bochum haben Neuigkeiten für uns. BLAME TRACY (Facebook) waren bereits bei &#8218;metal-heads.de&#8216; zu Gast. Wer also noch unwissend ist und mehr über die zwei tollen Musiker erfahren will (und das solltet&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Zwei Ruhrpott-Rocker</h3>



<p>aus Bochum haben Neuigkeiten für uns. BLAME TRACY (<a href="https://www.facebook.com/BlameTracyMusic">Facebook</a>) waren bereits bei &#8218;metal-heads.de&#8216; zu Gast. Wer also noch unwissend ist und mehr über die zwei tollen Musiker erfahren will (und das solltet ihr wollen), dann klickt einfach auf diesen <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/blame-tracy-zwei-ruhrpottrocker/">Link</a>.</p>



<p><strong>Wir von &#8218;metal-heads.de&#8216; haben eine Vorliebe für besondere Musik, die aus der Masse hervorsticht. </strong>Und die beiden Rocker von BLAME TRACY tun genau dies. Von daher war es mir aus aktuellem Anlaß mal wieder ein Vergnügen, mit Timo und Nils ein Interview zu machen.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwei harte Jahre im Beruf</h3>



<p><strong>MH: Hi BLAME TRACY. Ist schon etwas länger her. Im Dezember 2020 hatten wir das Vergnügen. Seitdem hatte uns die Pandemie lange im Griff. Wie ist es Euch in der Zeit ergangen? Habt Ihr die Ruhepause für Euch irgendwie nutzen können?</strong></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color">Nils: Ehrlich gesagt, kann ich das sehr direkt beantworten:<strong> Nein! Ich arbeite in der ambulanten Unterstützung von Menschen mit Hilfebedarf. Genau wie in der Pflege und anderen Bereichen aus dem Gesundheitswesen bzw. anderen Dienstleistungen waren das mit die zwei anstrengendsten Jahre überhaupt in dem Bereich.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ab in den Wald &#8211; weg von allem</h3>



<p><strong>MH: Was habt ihr generell persönlich oder als Band so erlebt in der ganzen Zeit?</strong></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color">Nils: <strong>Als Band haben wir viel aufgenommen und uns Möglichkeiten gesucht, wie wir trotz Abstand aus unseren Wohnungen heraus zusammen Musik machen konnten.&nbsp;</strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color">Timo: Genau, dazu noch zwei Videos zu unseren Songs „Whiplash“ und „Tracy“, die wir zusammen mit dem Bochumer Freelancer Dominik Führ aufgenommen haben. Mit ihm haben wir dann noch einen „Gig ohne Publikum“ gefilmt, woraus der Konzertfilm „Live in Bochum“ wurde. Danach haben wir uns ein<strong> langes Wochenende in eine Waldhütte verzogen, um Songs zu schreiben </strong>und „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=jixtgnbBfp0">Deep Down</a>“ aufzunehmen, für den ich erstmals auch Keyboards eingespielt habe.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color">Dazu hat Tracy noch das<strong> Wattenscheider Kulturprojekt „<a href="https://www.youtube.com/channel/UCR22PnP5iH-N9Ns-uOh3gkA">Wiesmann&#8217;s Kultur zum Mitnehmen</a>“ </strong>unterstützt, dort Video- und Soundaufnahmen für deren YouTube-Kanal gemacht und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hVB6z0vKnp0">auch selbst ohne Publikum gespielt</a>.</p>



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<div class="video-container"><iframe title="Blame Tracy - Tracy" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/-GlXojfZITU?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Reisen in die Ferne</h3>



<p><strong>MH: Timo, von Dir weiß ich, dass Du eine außergewöhnliche Reise hinter Dir hast. Kannst Du ein wenig was darüber erzählen?</strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color">Timo: <strong>Ich war zwei Monate mit dem Rucksack in Südamerika: Ecuador und die Galapagos Inseln, Peru und zum Ende noch spontan Kolumbien.</strong> Meine Freundin bereist in ihrem „Sabbatjahr“ verspätet (Corona&#8230;) die Welt und ich hab‘ beruflich zum Glück die Möglichkeit, streckenweise dabei sein zu können.</p>



<p><strong>MH: Wurdest Du auf dieser Reise musikalisch inspiriert?</strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color">Timo: <strong>Ja. Bei einem lagen Spaziergang am Strand kam mir die Idee zu einem Text und Melodie. Gedanklich war ich viel bei der Inka-Kultur (Machu Picchu haben wir kurz darauf erklommen – atemberaubend!)</strong> und habe mir bildlich vorgestellt, wie es wohl war, als plötzlich kleine Segel am Horizont zu sehen waren und wie nicht nur Pizarro und Co. in der Folge, sondern auch die Inka selbst zuvor die „Geschichte“ als siegreiche Kultur geprägt und geschrieben haben.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color">Musik hört man sowieso überall – vor allem in <strong>Kolumbien waren die Strände auch nicht so ruhig</strong>, um es mal so auszudrücken. <strong>Aus drei Bluetooth-Boxen, die hinterm Anschlag sind, kommt gleichzeitig Musik. Den extrem typischen Reggaeton-Beat, der mindestens in 9 von 10 Songs zu hören ist, hatte ich allerdings schon am Ende von „Drain the Swamp“ reingeschmuggelt – das reicht (lacht). </strong>Ansonsten war eine <strong>Ukulele im Gepäck</strong>, damit es nicht zwei musiklose Monate werden. Beim Üben hat sich ein sehr entspanntes Thema entwickelt, von dem ich aber nicht weiß, ob ich das in die Band tragen möchte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Herausforderungen eines Duos</h3>



<p><strong>MH: Ich liebe Euren Sound, weil er so authentisch und persönlich rüberkommt.</strong> Ihr seid nur zu zweit und vermittelt trotzdem ein verdammt geiles Feeling. Die gesamte Atmosphäre hat eine sehr pure reduzierte persönliche Intimität und trotzdem springt der Funke und die Energie rüber. Da muss einfach alles passen und das tut es.<strong> Ich stelle mir das schwierig vor, da man sehr im Focus steht und jeder Fehler unweigerlich auffällt. Zum anderen sind die soundtechnischen Möglichkeiten als Duo eingeschränkt, oder empfindet Ihr das gar nicht so? Muss man als Duo anders an das Komponieren und Spielen von Songs herangehen?</strong></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color">Nils: <strong>Man muss sich Gedanken über das Arrangement des Songs machen.</strong> Wie soll er klingen, welche Stimmung, macht ein Tempowechsel Sinn, wohin soll der Song im Laufe seiner Länge hin. Das sind wichtige Gedanken. <strong>Da reicht nicht ein geiles Gitarrenriff und ein paar dicke Akkorde über den Ref, einfach weil die Stimmung ausreicht. </strong>Ich lasse immer mal wieder die dicke E-Saite über verschiedene Akkorde mitlaufen (spiele die mit an), damit der Akkord voller klingt. Ich arbeite mit Effekten, wie Hall oder mit einem Compressor, Reverb und Distortion.<strong> Es gibt auf der Gitarre mehrere Möglichkeiten Akkorde zu spielen. Hier versuche ich die auch oft breit zu spielen und nicht nur den Standard Power Akkord zu nutzen.</strong> <strong>Und ja, jeder Fehler ist wohl leichter zu hören, als bei einer Power Rock Band.</strong> Da muss man einfach üben und proben <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color">Timo: <strong>Bei Gesang und Drums ist es ähnlich. Wenn ich sofort in Strophe 1 losbretter, die Felle durchschlage und meine Stimmbänder verschleiße, wird’s schwierig, da noch einen „draufzusetzen“.</strong> Man geht‘s also anders an: Was soll der Song erzeugen und erzählen? Wie kommen wir da hin? <strong>Dynamik und Steigerung sind wichtig, damit es interessant bleibt.</strong></p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Blame Tracy - Smoke (Live in Bochum)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/08bmToP5JgQ?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Freud und Leid</h3>



<p><strong>MH: Eure neue Single „Smoke“ wurde jetzt als Video-Single rausgebracht. </strong>Der Song besteht aus zwei Teilen. Ich finde ihn super, weil er einfach überrascht. <strong>Passend zu dem Songtext plätschert der erste Part zunächst friedlich dahin, bis es dann in den energischen düsteren mitreißenden Part übergeht, der mich total weggeblasen hat.</strong> Diese Energie, welche Ihr zu zweit rüberbringt, ist spitzenmäßig. Ihr bringt so viel Power rein, dass es der pure Wahnsinn ist. <strong>Was ist der Gedanke dahinter?</strong></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color">Nils: <strong>Ich hatte die Idee zu dem Song, nachdem ich einen Text von jemanden gelesen habe, der in der Nähe eines Attentates mit einem Auto gewesen ist. Die Idee sich zu überlegen, wie die Situation für verschiedene Menschen, die daran beteiligt sind, musikalisch in einem Song zu verarbeiten hat mich nicht losgelassen. </strong>Gerade der letzte Part soll zum einen Verzweiflung, Angst und Kontrollverlust darstellen, aber auch den unbedingten Willen, irgendetwas tun zu müssen. Einen Drang in sich zu haben (so schrecklich er sein mag), der ausgelebt werden muss. Zum Beispiel aus purer Verzweiflung. Sodass sich der erste Part auf Menschen bezieht die in der Nähe sind, viel vom zweiten Part auf den Attentäter, sowie Menschen, die das direkt betrifft.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color">Timo: Nils hat mir die beiden Parts vorgespielt, den Gedanken dahinter erklärt und so war klar, dass lyrisch die<strong> Parts 1 „Picnic“ und 2 „Panic“ </strong>daraus werden. Die Musik hat vorgegeben, wie sich der Text entwickeln muss. <strong>Damit inhaltlich klar wird, dass Freud und Leid (sorry für die Phrase) sehr eng beieinander liegen, wechselt die Perspektive schon in Part 1. </strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color">Während die einen ihren freien Tag am Fluss, in der Sonne und Natur genießen und den Kopf ausschalten, kreisen die Gedanken beim späteren Amokfahrer unaufhörlich weiter, tiefer und können nicht aufgehalten werden. Er nimmt die ganze Situation am Fluss – natürlich ein fiktives, lyrisches Detail – komplett anders war. Dieser Perspektivwechsel zieht sich im zweiten Part weiter durch, ist auf die steigende Dynamik der Musik abgestimmt und spielt mit ähnlichen Worten und Zeilen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Texte mit Tiefgang</h3>



<p><strong>MH:</strong> <strong>Die Texte sind lyrisch gehalten und bieten Raum für Interpretationen. Man fragt sich unweigerlich, was der Verfasser damit aussagen möchte und/oder in welcher Situation er diese Zeilen verfasst hat.</strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color">Timo: <strong>Immer unterschiedlich. Manchmal gibt die Musik wie bei Smoke ein klares Thema vor oder aber eine Richtung. Manchmal jammen wir, ich beginne mit einer Melodie und bleibe an einer interessanten Zeile oder auch nur einem Wort („Whiplash“) hängen und überlege danach, wohin ich lyrisch mit dem Song möchte und wie wir das musikalisch entwickeln können.</strong> Dann recherchiere ich manchmal regelrecht tagelang, lese extrem viel (falls sinnvoll auf Englisch) über die angepeilten Inhalte oder die Zeilen kommen in 30 Minuten automatisch aufs Papier und bei der nächsten Probe steht dann „nur noch“ Feinschliff an. Und natürlich hab‘ ich wiederum auch fertige Texte, auf die dann die Musik kommt.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color"><strong>Grundsätzlich brauch ich Ruhe, um zu schreiben und muss mich gedanklich völlig ins Thema reindenken können und quasi ein Bild vor Augen haben.</strong> Mehrere Ebenen und den angesprochenen Raum für Interpretationen versuche ich dabei immer ganz bewusst unterzubringen, damit es nicht mein „gesungenes Tagebuch“ wird, was ich persönlich nicht so spannend fände.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Live in Bochum &#8211; mit und ohne Publikum</h3>



<p><strong>MH: Bisher seid Ihr immer als Duo unterwegs gewesen. Ihr habt damals geäußert, dass Ihr das bewusst so entschieden habt. Bleibt es dabei oder gibt es evtl Ambitionen daran etwas zu ändern?</strong></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color">Nils: <strong>Für mich gibt es keine Änderung. Ich habe angefangen mal einen Bass im Studio einzuspielen, könnte mir vorstellen in Zukunft noch ein bisschen Backing-Gesang beizusteuern, aber dabei soll es bleiben. Die Möglichkeiten, live zu zweit Sound und Musik zu kreieren, sind fast unbegrenzt.&nbsp;</strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color">Timo: Und ich hätte da ja auch noch ne Ukulele&#8230;!</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Blame Tracy - Live in Bochum" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/OIswwd5Z1bI?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><strong>MH: Ihr habt jetzt die EP „LIVE IN BOCHUM“ veröffentlicht. Erzähl uns doch mal ein wenig darüber!</strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color">Timo: <strong>Wir haben Video und EP in einem riesigen Raum in einem Bunker in Bochum aufgeno</strong>mmen, in dem auch unser Proberaum ist. Da unser Raum aber viel, viel kleiner ist und wir dort schon selbst zu zweit das erste Video zu „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=VfXPO1jW9Nc">71</a>“ und im Anschluss noch das „<a href="https://youtu.be/bEz4bFZyAXs">Whiplash</a>“-Video mit Dominik Führ gedreht hatten, brauchten wir eine Location, die am besten auch noch eine Bühne hat. <strong>Da wurden wir zum Glück bei unserem Vermieter fündig, mussten unseren Kram nur ne Treppe tiefer schleppen und hatten eine Bühne komplett mit PA und Licht. Absoluter Luxus.</strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color"><strong>Dominik hat uns das Projekt vorgeschlagen, zusammen mit Martin Hinse gefilmt, gleichzeitig mit einer DAW den Sound mitgeschnitten und im Anschluss die komplette Bildbearbeitung, alle Schnitte etc. gemacht. </strong>Kurz: alles, was man sehen kann. Für den Feinschliff des Sounds haben wir uns auf ein Bier getroffen. Und was Dominik dann am Ende abgeliefert hat, sieht richtig gut aus, finden wir – mal wieder. <strong>Uns war dann schnell klar, dass wir „Live in Bochum“ auch als EP zum Streamen und Downloaden rausbringen möchten, weil wir seit mittlerweile 2,5 Jahren kein Konzert mehr spielen konnten.</strong> Dazu haben sich einige Songs seit den Studioaufnahmen während der Proben einfach weiterentwickelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Live im Bergbaumuseum Bochum &#8211; Eintritt frei</h3>



<p><strong>MH: Was stehen in nächster Zukunft für Auftritte an? Wo kann man Eurer musikalischen Darbietung lauschen?</strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color">Tracy: <strong>Am 22. Mai sind wir im Kumpels/Bergbaumuseum Bochum beim Sunday Jam vom Musikbüro Bochum.</strong> Das Konzert war für 2021 geplant, wurde aber aufgrund der Pandemie verschoben. Jetzt klappt’s hoffentlich. Drei Bands (neben uns Snowfall in June und Unplaces) sind dabei, <strong>Blame Tracy spielt um 18.30 Uhr, Eintritt frei! Karten kann man <a href="http://sundayjam.musikbuero-bochum.de/shop/">hier online</a> reservieren.</strong></p>
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		<title>&#8222;HÖRET &#038; SEHET&#8220; Aug´21 mit ORBIT CULTURE, SOULBOUND, STEPFATHER FRED, BLAME TRACY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Metalhead]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2021 13:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[BLAME TRACY]]></category>
		<category><![CDATA[Höret & Sehet]]></category>
		<category><![CDATA[metal-heads.de]]></category>
		<category><![CDATA[Orbit Culture]]></category>
		<category><![CDATA[Soulbound]]></category>
		<category><![CDATA[STEPFATHER FRED]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
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					<description><![CDATA[(English version down below) ORBIT CULTURE aus Schweden sind nun mittlerweile kein Geheimtipp mehr. Die gesamte Diskografie ist qualitativ über jeden Zweifel erhaben und bietet durchschlagenden Melodic-Death-Metal mit Erschütterungsgarantie wie bei einem Erdbeben Stufe&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h4 class="has-text-align-center wp-block-heading">(English version down below)</h4>



<h3 class="wp-block-heading">ORBIT CULTURE</h3>



<p>aus Schweden sind nun mittlerweile kein Geheimtipp mehr. <strong>Die gesamte Diskografie ist qualitativ über jeden Zweifel erhaben und bietet durchschlagenden Melodic-Death-Metal </strong>mit Erschütterungsgarantie wie bei einem Erdbeben Stufe 10. Letztes Jahr haben <strong>ORBIT CULTURE (<a href="https://www.facebook.com/OrbitCulture">Facebook </a>) </strong>das Wahnsinnsalbum &#8222;Nija&#8220; abgeliefert und sich damit bei mir einen Platz in der Jahresbestenliste 2020 erobert. Nun gibts die <strong>neue Single &#8222;Flight Of The Fireflies&#8220;.  </strong>Und diese setzt da an, wo man mit dem Album &#8222;Nija&#8220; aufgehört hat. Ein brachialer Track, der es an nichts missen lässt. <strong>Melodisch! Erhaben! Brutal auf die Zwölf!</strong> </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Orbit Culture - &quot;Flight Of The Fireflies&quot; (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/gvE_VLakLgo?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">SOULBOUND</h3>



<p>aus Deutschland habe ich seit dem Online-Musik-Festival ins Herz geschlossen. SOULBOUND (<a href="https://www.facebook.com/MusicSoulbound">Facebook </a>) haben dort ne echt geile Performance zum Besten gegeben. Außerdem ist es eine sehr sympathische Truppe. Davon kann man sich häufiger bei Twitch überzeugen, wo sie regelmäßig vertreten sind. <strong>SOULBOUND steht für energischen krafvollen Industrial-Metal, der wie eine melodisch schwingende Abrissbirne einschlägt und kein Stein auf dem anderen lässt. </strong>Das <strong>Video zum Song &#8222;Devil&#8220; </strong>(Album &#8222;Addicted To Hell&#8220;) ist optisch mit cooler Beleuchtungstechnik top in Szene gesetzt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Soulbound – Devil (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/v2mexgZrXwk?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">STEPFATHER FRED</h3>



<p>kommen aus Süddeutschland. Und auch hier geht es volle Kanne ab. <strong>STEPFATHER FRED (<a href="https://www.facebook.com/stepfatherfred">Facebook </a>) haben die neue Single &#8222;If She Falls&#8220; am Start. </strong>Der Sound macht richtig Laune und weiß zu begeistern. Zurückhaltung haben sich die Jungs jedenfalls nicht auf die Fahnen geschrieben. <strong>&#8222;If She Falls&#8220; ist ne direkte brettharte Ansage</strong> über den Zustand unserer Welt. <strong>Technisch geht man dabei stellenweise recht anspruchsvoll zur Sache und das Songwriting weiß mit coolen Ideen zu unterhalten.</strong> Somit hebt man sich mit dem metalgeimpften Heavy Rock wohltuend von der Masse ab. Ich bin gespannt auf das<strong> Album &#8222;Like The Sea&#8220;</strong>, welches im<strong> Herbst diesen Jahres</strong> auf uns losgelassen werden soll. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="STEPFATHER FRED - If She Falls (2021) // official Clip // El-Puerto-Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/KVzAOcZUpGI?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">BLAME TRACY</h3>



<p>sind ein <strong>Rockerduo aus Bochum im Ruhrpott.</strong> <strong>BLAME TRACY (<a href="https://www.facebook.com/BlameTracyMusic">Facebook </a>) machen mit ganz rudimentären Basics geilen authentischen Rock</strong>. Die Jungs haben eine<strong> ganz eigenwillige tolle Art </strong>die Songs umzusetzen. <strong>Ist etwas besonderes und nix von der Stange.</strong> Nach den drei ersten schweren Brocken von Songs in der heutigen Ausgabe von &#8222;Höret &amp; Sehet&#8220; ist dieser Song mal etwas zum runterkommen.<strong> Die Jungs haben schon einige Singles rausgebracht. Ich kann nur empfehlen sich BLAME TRACY anzuhören. </strong>Ans Herz legen kann ich auch das Interview, was `metal-heads.de´ mit ihnen geführt hat (<a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/blame-tracy-zwei-ruhrpottrocker/">Link</a> ). Die <strong>neue Single &#8222;Tracy&#8220; ist wieder einmal ein echter Ohrenschmaus. Megacooler Song!</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Blame Tracy - Tracy" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/-GlXojfZITU?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">English version</h3>



<h3 class="wp-block-heading">ORBIT CULTURE</h3>



<p>from Sweden are no longer an insider tip. <strong>The entire discography is qualitatively beyond reproach and offers sublime melodic death metal with shock guarantee </strong>like a level 10 earthquake.<strong> Last</strong> <strong>year</strong>, ORBIT CULTURE <strong>(<a href="https://www.facebook.com/OrbitCulture">Facebook </a>)</strong> delivered the <strong>insane album &#8222;Nija&#8220;</strong> and thus conquered a place <strong>in my annual best list 2020</strong>. Now there is the <strong>new single &#8222;Flight Of The Fireflies&#8220;</strong>. And this one starts where they left off with the album &#8222;Nija&#8220;. <strong>A brute track that leaves nothing to be desired. Melodic! Brutal! Superior!</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Orbit Culture - &quot;Flight Of The Fireflies&quot; (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/gvE_VLakLgo?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">SOULBOUND</h3>



<p>from Germany I have taken to my heart since the Online Music Festival. SOULBOUND (<a href="https://www.facebook.com/MusicSoulbound">Facebook </a>) gave a really cool performance there. In addition, it is a very likeable troupe. You can convince yourself of this more often on Twitch, where they are regularly represented. <strong>SOULBOUND stands for energetic, powerful industrial metal that hits like a melodically swinging wrecking ball and leaves no stone unturned. </strong>The<strong> video for the song &#8222;Devil&#8220; </strong>(album &#8222;Addicted To Hell&#8220;) is visually top staged with cool lighting technology.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Soulbound – Devil (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/v2mexgZrXwk?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">STEPFATHER FRED</h3>



<p>come from southern Germany. And also here it goes full blast. <strong>STEPFATHER FRED (<a href="https://www.facebook.com/stepfatherfred">Facebook </a>) have the new single &#8222;If She Falls&#8220; at the start. </strong>The sound is really fun and knows how to inspire. In any case, the guys have not written restraint on the flags. <strong>&#8222;If She Falls&#8220; is a direct, hard-hitting statement about the state of our world. Technically, they are quite demanding in places and the songwriting knows how to entertain with cool ideas. </strong>Thus one stands out with the metal-injected Heavy Rock pleasantly from the masses.<strong> </strong>I&#8217;m looking forward to <strong>the new album &#8222;Like The Sea&#8220;, </strong>which<strong> will be released in autumn this year.</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="STEPFATHER FRED - If She Falls (2021) // official Clip // El-Puerto-Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/KVzAOcZUpGI?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">BLAME TRACY</h3>



<p>are a <strong>rock duo from Bochum in the so called &#8222;Ruhrpott&#8220;</strong>. <strong>BLAME TRACY (<a href="https://www.facebook.com/BlameTracyMusic">Facebook </a>) make with very rudimentary basics horny authentic rock. </strong>The guys have a <strong>very idiosyncratic</strong> <strong>but great way </strong>to implement the songs.<strong> It&#8217;s something special and nothing off the shelf. </strong>After the first three heavy chunks of songs in today&#8217;s edition of &#8222;Höret &amp; Sehet&#8220; this song is something to come down to. The guys have already released some singles. I can only recommend to listen to BLAME TRACY. <strong>The new single &#8222;Tracy&#8220; is once again a real ear candy. Megacool song!</strong></p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Blame Tracy - Tracy" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/-GlXojfZITU?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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		<title>BLAME TRACY &#8211; Zwei Ruhrpottrocker</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/blame-tracy-zwei-ruhrpottrocker/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Metalhead]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2020 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[BLAME TRACY]]></category>
		<category><![CDATA[Duo]]></category>
		<category><![CDATA[Exhale]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrpott]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Whiplash]]></category>
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					<description><![CDATA[Erdiger authentischer Rock wird uns von zwei coolen Jungs aus Bochum nähergebracht, die sich BLAME TRACY getauft haben. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Die Band besteht aus nur zwei Musikern, die sich gedacht haben:&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Erdiger authentischer Rock</h3>



<p>wird uns <strong>von</strong> <strong>zwei coolen Jungs aus Bochum</strong> nähergebracht, die sich <strong>BLAME TRACY</strong> getauft haben. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Die Band besteht aus nur zwei Musikern, die sich gedacht haben: <strong>Weniger ist manchmal mehr!</strong> Zum einen gibt es <strong>Timo, der den Hauptgesang und die Percussions </strong>übernimmt, zum anderen<strong> Nils, der sich an der Gitarre austobt.</strong> Die Jungs interpretieren den klassischen Rock auf ihre ganz eigene Art und Weise und bringen so frischen Wind in die Rockwelt.<strong> Nicht umsonst haben sie in den Ruhrcharts einen verdammt guten siebten Platz belegt und konnten sich dort einige Wochen auch gegen berühmte Bands und Künstler behaupten. </strong>Das war sogar der großen Tageszeitung WAZ einen Artikel wert. Ich wollte mehr über dieses außergewöhnliche Duo wissen und sie haben sich netterweise spontan für ein Interview bereit erklärt. Hier gibt es nicht nur einiges zu lesen, sondern auch zwischendurch viel zu hören und zu sehen. Viel Spaß beim Interview!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grundlagen und Entwicklungen</h3>



<p><strong>MH: </strong>So Jungs, von Ruhrpottler zu Ruhrpottler, von einem Ende Bochums zum anderen… Starten wir das Interview und wollen den Leuten da draußen mal ein wenig über Euch erzählen.</p>



<p>Es ist ja meistens so, dass die Musiker einer neuen Band (wenn man nicht gerade 16 Jahre jung ist) entweder noch parallel woanders spielen oder vorher schon Teil einer anderen Band waren. <strong>Also wie hat sich Euer musikalisches Dasein bisher so gestaltet?</strong></p>



<p><strong>Timo:</strong> <strong>Genesis, Guns n‘ Roses, AC/DC. Das waren ab einem Alter von fünf Jahren meine ersten Platten.</strong> Meinem <strong>Onkel, Harry Franke</strong>,<strong> </strong>sei Dank. Er <strong>war jahrzehntelang Bandleader der „Black Devils“ </strong>und ist der <strong>Grund, warum ich schon früh Schlagzeug spielen und Musiker werden konnte.</strong> Er ist ständig mit mir in den Proberaum gefahren, hat mir ein erstes Drum-Set für Kinder besorgt – noch immer im Einsatz! – und hat mir so nebenbei die Grundlagen der Rockmusik vermittelt. <strong>Mein Onkel spielte Gitarre und hat gesungen, ich saß an den Drums.</strong> Im Laufe der Zeit kamen weitere <strong>Schulfreunde </strong>hinzu, wir haben <strong>Rock-Klassiker gecovert</strong>, bis mein Onkel meinte, es sei jetzt Zeit für unsere eigene Band. Und weil in dieser keiner Texte schreiben oder singen wollte, hab ich das irgendwann versucht.<strong> Nils und ich haben uns dann später in der Oberstufe kennengelernt </strong>und er hat zwei, drei Gastauftritte bei unserer damaligen ersten Band mitgemacht.</p>



<p><strong>Nils: </strong>Ich habe<strong> erst mit 17 Jahren angefangen, Gitarre zu spielen. </strong>Mit circa 14 Jahren hab ich mir meine ersten Platten gekauft. War aber fast alles nur Skate Punk. <strong>Habe damals zunächst in einer Skate Punk Band, den „Average Joes“</strong> gespielt, die sich dann irgendwann aufgelöst hat. Nebenbei hab ich noch ein Soloprojekt gehabt, „Tils“, aus dem aber nie so richtig was geworden ist. Ohne Band und mit reiner Akustik Musik habe ich mich nicht so wohl gefühlt.</p>



<p><strong>Timo:</strong> Aus unserer ersten Band wurde nach einigen Wechseln schließlich<strong> „Gravity Rail“, wir spielen bluesig angehauchten Hard und Stoner Rock </strong>und waren regional ganz gut dabei.<strong> Ziemlich viele Gigs, darunter einige Hochkaräter wie „Olgas Rock“</strong>.<strong> 2009 </strong>haben wir dann einen<strong> neuen Gitarristen</strong> <strong>gesucht</strong>, ich hab während einer Probe<strong> Nils </strong>angerufen – und der stand dann 45 Minuten später mit seiner Gitarre vor unserem Bunker.<strong> Heute</strong> ist er <strong>„Alleinherrscher“ an der Gravity-Rail-Gitarren-Front.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die ersten Songs</h3>



<p><strong>MH: Wie kam es schließlich dazu, dass Ihr euch entschlossen habt, nun als Duo eine Band zu gründen?</strong></p>



<p><strong>Nils:</strong>&nbsp;<strong>Wir haben beide Bock gehabt, noch mehr Musik zu machen.</strong> Also wollten wir zunächst als Duo mal ein paar Cover-Songs spielen. Eigentlich <strong>war dann sofort klar</strong>, <strong>dass</strong> irgendwie <strong>mehr Potenzial und Energie in der Band steckt</strong>, nachdem wir bei der ersten Probe <strong>unseren Song „71“</strong> fertig hatten. </p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Blame Tracy - 71" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/VfXPO1jW9Nc?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p>Nachdem wir dann zusammen einen kurzen Urlaub in einer Hütte gemacht, Bier getrunken, Songs geschrieben und aufgenommen haben, wussten wir, dass wir richtig Bock auf „nochmal reinhängen“ mit einer neuen Band haben.<strong> Für uns beide war es auch wichtig, dass wir das zu zweit machen, um uns einfach noch mehr mit dem ganzen Drumherum zu beschäftigen, was eben zu einer Band gehört. </strong>Wie nimmt man am besten auf? Wie mischt man Songs, wie geht „Social Media“? Können wir nicht erstmal selbst Fotos machen und ein Video drehen? Was geht alles zu zweit, wo brauchen wir Unterstützung? Bei zwei Leuten sind die Absprachen immer recht einfach, anstatt z.B. bei fünf Bandmitgliedern. Also war für uns dann klar: Wir belassen es bei uns beiden und versuchen, alles selbst hinzubekommen und bauen nochmal von Grund auf eine neue Band auf.</p>



<p><strong>Timo:</strong> <strong>Und zum Glück kennt man dann noch Leute</strong>, die richtig Ahnung von Artwork, Aufnahmen Videos, Mixen und Mastering haben, <strong>um auch das gewünschte Level zu erreichen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Klein, aber fein</h3>



<p><strong>MH: Als Duo</strong> ist man instrumental eingeschränkt, gerade<strong> bei</strong> <strong>Live-Auftritten</strong>. Ist es das eher eine<strong> Vereinfachung</strong> <strong>oder tut man sich schwerer</strong> mit einer eher rudimentären Ausstattung zu performen als mit einer ganzen Band im Rücken? (Mal abgesehen davon, dass man nicht einen Lkw mieten muss, um das ganze Equipment mitzuschleppen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />)</p>



<p><strong>Timo:</strong> <strong>Man ist natürlich flexibler. </strong>Wir können auch komplett akustisch spielen, wenn’s die Location erfordert. <strong>Wann immer möglich</strong> haben wir – hoffe ich zumindest – schon Wege gefunden, entsprechend druckvoll zu spielen und <strong>auch mal in den „Angriffsmodus“ zu schalten. </strong>Klar ist natürlich auch, dass es zu zweit etwas anderes ist, als mit kompletter Band und „Backline“.</p>



<p><strong>Nils:</strong> Also das reduzierte Equipment ist schon ein Vorteil und auch eine Erleichterung bei Gigs. <strong>Für mich ist gerade die Herausforderung reizvoll, was man aus zwei Bandmitglieder alles rausholen kann.</strong> Was kann ich mit <strong>Loop-Station oder Hall-Effekten</strong> <strong>an der Gitarre</strong> rausholen, damit ich gleichzeitig<strong> einen gefühlvollen und tragenden Sound </strong>bringen,<strong> genauso mal ein strammes Solo oder richtig verzerrte Akkorde</strong> spielen kann. Es erfordert Kreativität beim Songwriting, allerdings funktioniert das zwischen Timo und mir immer ganz gut, wenn wir uns überlegt haben, wohin die Reise bei einem neuen Song gehen soll.&nbsp;</p>



<p><strong>Timo:</strong> Und wir haben uns beim Songwriting entwickelt und das Equipment angepasst. <strong>Anfangs habe ich nur ganz dezent Percussion eingesetzt. Mittlerweile gehören Stomp-Box, Hihat, Floor- und Roto-Toms zum Set.</strong> Gespielt wird natürlich nur, was zum Song passt und live umsetzbar ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Ruhrcharts und die WAZ</h3>



<p><strong>MH:</strong> Ich habe von Euch tatsächlich über Mundpropaganda erfahren, nachdem die Tageszeitung WAZ über Euch berichtet hatte.<strong> Ihr seid mit dem Song „Exhale“ bei den Ruhrcharts angetreten und habt einen super siebten Platz erreicht. Hättet Ihr damit gerechnet?</strong></p>



<p><strong>Nils:&nbsp;</strong>Nein damit haben wir ganz ehrlich nicht gerechnet. Ich weiß noch, wie wir beide an dem Tag immer mal wieder online geschaut haben, ob wir es in die Ruhrcharts geschafft haben. Ich war zu dem Zeitpunkt im Urlaub und habe dann abends geschaut. Wir haben natürlich gehofft, dass wir eine Platzierung und uns ein bisschen ins Gespräch bringen können.<strong> Dass wir letztendlich 4 Wochen in den Charts waren, jeden Samstag bei Radio Bochum, Essen und Herne gespielt wurden und vor allem auf Platz 7 eingestiegen sind, damit haben wir nicht gerechnet.</strong> Oft ist das ja so, dass du als Newcomer Band reingevotet wirst und dann nicht lange gegen berühmte Künstler bestehen kannst. Darüber, dass es für uns ein bisschen anders gelaufen ist, haben wir uns sehr gefreut.</p>



<p><strong>MH: „Exhale“ ist ein melodischer Song</strong>, <strong>der ruhig mit feiner cleaner Stimme beginnt, aber später dann doch noch flott nach vorne treibt.</strong> Richtig coole Nummer, die super abwechslungsreich präsentiert wird, was letztlich auch dem grandiosen Gitarrenspiel von Nils zu verdanken ist. Ein tolles harmonisches Miteinander, was Ihr beiden ausstrahlt.</p>



<p><strong>„Whiplash“ stellt einen Gegenpart dar. Der Song besitzt einen eigenwilligen Groove und erzeugt eine schöne dunkle doomige Stimmung. </strong>Ein Charakteristikum des Songs ist die kräftige Stimme von Timo, die mit viel Rotz und Schmackes daherkommt. Das Gitarrenspiel ist dementsprechend gestaltet. Man erkennt bei diesen beiden Songs also schon die Vielfältigkeit, mit der Ihr beiden die Musik angeht. <strong>Wovon handelt die beiden Songs „Exhale“ und „Whiplash“ eigentlich?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Hintergünde</h3>



<p><strong>Timo: </strong>Bei<strong> „Exhale“ </strong>geht’s um <strong>Abhängigkeit in jeglicher Form: von Menschen, Gefühlen, Situationen, Substanzen.</strong> Es geht um Leute, die offenbar auf der verzweifelten Suche nach etwas ganz Bestimmten (gewesen) sind, die „unerreichbare Höhen“ erreichen woll(t)en.<strong> Es geht um Sackgassen, verzehrte Sichtweisen und potenzielle Auswege</strong>, die aus verschiedensten Gründen offenbar nicht gesehen oder nicht gegangen werden – oder eben fatal enden. <strong>Positiv interpretiert, erfüllt sich eine Person am Ende einen Traum, ohne in diesem Augenblick an Konsequenzen zu denken.</strong> Man kann sich also nicht vorwerfen, nicht alles für sein Ziel getan zu haben und (letztmals) entspannt ausatmen.</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Blame Tracy - Exhale" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/9v9o8aQwH9o?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><strong>„Whiplash“</strong> <strong>kommt mit Wut über das Unbekannte und Unvorhersehbare daher.</strong> Wir alle spüren weltweit, dass man bestimmten Ereignissen quasi „ausgeliefert“ ist. Man kommt in <strong>Situationen, in denen man die Kontrolle und auch den Boden unter den Füßen verlieren kann</strong>, <strong>wenn man sich nicht mit aller Kraft festhält. Und selbst dann trifft einen „Whiplash“ mit voller Wucht</strong>, schleudert dich rum. Das sind die Momente, in denen man sich wieder nach oben kämpfen muss. <strong>Wann immer wir ganz unten angekommen sind</strong> oder unsere Fundamente bis auf die Grundfesten erschüttert werden, <strong>dürfen wir eins nicht vergessen</strong>: Höchstwahrscheinlich haben wir uns schon einmal so hilflos gefühlt. Und sind da offenbar irgendwie rausgekommen.</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Blame Tracy - Whiplash" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/bEz4bFZyAXs?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<p>Grundsätzlich gilt für mich beim Texten: <strong>Die Lyrics müssen auf mehreren Ebenen funktionieren. </strong>Auf einer ganz persönlichen, auf einer abstrakten und einer allgemeinen, damit <strong>Hörer/innen ihre eigenen Zugänge und Sichtweisen entwickeln</strong> könnten. Zu jedem Song habe ich natürlich meine ganz subjektive Interpretation. Wenn über diese hinaus aber keine anderen möglich wären, der Text nix Doppeldeutiges oder Vages zu bieten hätte, dann wäre er schlicht nicht fertig :). <strong>Ich find’s interessant, wie andere die Lyrics interpretieren.</strong></p>



<p><strong>MH:</strong> Die markante <strong>Stimme von Timo </strong>bei dem wütenden Song<strong> „Whiplash“ </strong>hat mich mit seinen kräftigen Ausbrüchen<strong> ein wenig an Glenn Danzig</strong> (Sänger von DANZIG) <strong>erinnert. </strong>Zufall oder Absicht?</p>



<p><strong>Timo: Ok, überraschend und kompletter Zufall.</strong> Ich kenn‘ exakt zwei Danzig Songs :). </p>



<h3 class="wp-block-heading">Einflüsse &amp; Inspiration</h3>



<p><strong>MH:</strong> <strong>Habt ihr bestimmte Einflüsse oder Vorbilder</strong>, denen ihr nacheifert oder macht ihr einfach gerade das, wonach Euch der Sinn steht?</p>



<p><strong>Nils:</strong> <strong>Uns war von Anfang an klar, dass wir uns nicht auf ein Genre festlegen lassen wollen. </strong>Es gibt ja schon bei Wikipedia so viele unterschiedliche Subgenres. Klar war, dass es <strong>handgemachte ehrliche Musik mit ernstem Inhalt </strong>werden soll. Timo schreibt über verschiedene Themen, ich versuche Möglichkeiten beim Sound oder bei der Art zu spielen zu nutzen, um möglichst abwechslungsreiche Ideen zu entwickeln. Es gibt Bands und Musiker, denen ich nacheifere, z.B.<strong> „Protest the Hero“, „Tool“, „Dave Grohl“ „Queens of the Stoneage“ </strong>(dem Josh vor allem), aber auch Bands wie<strong> „Bukahara“ oder „Nick Cave“</strong>. </p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Ich möchte gerne einen Sound haben, der den Zuhörer trifft. </strong></p>



<p>Also von der Gitarre, er soll was merken, sei es wie bei „Whiplash“, dass einen der drückende Sound trifft oder über mehr Hall wie in „Soberly“, dass du dich dadurch kurz „wegdenken“ kannst.<strong> Ich spiele gerne ungewöhnliche Akkorde auf der Gitarre, damit nicht immer alles direkt nach Powerchord klingt.</strong></p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Soberly" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/IOYRL20t-kI?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<p><strong>Timo: Nacheifern weniger, da es nicht nach „Copy &amp; Paste“ klingen soll. </strong>Fänd‘ ich auch langweilig. <strong>Inspiration und Einfluss natürlich extrem viel.</strong> <strong>Phil Collins</strong> ist wohl keine Überraschung, wenn man singt und trommelt.<strong> Jim Morrison</strong> als Sänger und Texter, früher auch Axl Rose. <strong>Bands wie AC/DC, Pink Floyd, Genesis und The Doors höre ich seit meiner Kindheit und Jugend.</strong> <strong>Mit „Tool“ kam recht spät, zum Glück aber noch rechtzeitig, ab 2018 eine weitere musikalische Obsession hinzu. Roger Waters </strong>vor allem als konzeptioneller Texter und <strong>Maynard James Keenan (Text, Gesang, Performance) </strong>sind also weitere Inspiration. Alle fließen mit Sicherheit auch (unbewusst) ins Songwriting und die Performance ein. Und für alle gilt: <strong>Ich muss im zweiten Schritt die Texte genauso interessant finden wie die Musik. Ok&#8230; für alle außer AC/DC.</strong></p>



<p><strong>Wie Nils aber schon sagte</strong>, würde ich keine der genannten Bands in direkte Verbindung mit „Blame Tracy“ bringen. Da <strong>versuchen wir einfach unser Ding zu machen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Live-Erfahrungen</h3>



<p><strong>MH: Eure Songs</strong> haben richtig Charme und kommen cool und lässig rüber. Mir gefällt dieser erdige schmutzige Sound. Solche Songs<strong> leben vor allem auch von einer Live-Performance.</strong> Dabei<strong> träume ich immer von kleinen Konzerten in gemütlichen übersichtlichen Pubs</strong>, wo ich an der Theke sitze, mein Bier trinke und geile Musik genießen kann, so in einem ganz persönlichen Rahmen. <strong>Wie seht Ihr das?</strong></p>



<p><strong>Nils:</strong> Schön, dass du das fragst. Ich beantworte damit auch direkt mal Frage der Live-Erfahrungen. <strong>Ich mag diese kleinen Konzerte sehr.</strong> Schon immer, ob ich eins besuche oder selbst eins spiele.<strong> Ich war mal bei den Stones und AC/DC, was absolut großartige Konzerte waren, aber die Kleineren sind mir viel mehr in Erinnerung geblieben. </strong>Wir haben mit „Blame Tracy“ noch keine riesen großen Hallen gefüllt, kommt bestimmt noch :D. Aber die kleinen Gigs waren schon toll. <strong>Ein Konzert in 2019, was nicht richtig angemeldet war – da war der Laden komplett voll. Eklige Luft, ne Nebelmaschine, Hansa Pils und gut gelaunte Leute. Ein anderes Konzert im Mandragora beim Acoustic Monday, hat auch viel Spaß gemacht.</strong> Alles etwas gediegener, aber trotzdem ne verdammt gute Location mit Leuten die an der Theke stehen und dir zuhören.&nbsp;</p>



<p><strong>MH: Wie wichtig ist Euch die</strong> <strong>persönliche Interaktion mit dem Publikum</strong>?</p>



<p><strong>Nils: Ich freu mich über jeden, der an der Bühne stehen bleibt und sich Zeit nimmt, unsere Musik zu hören.</strong> Ich muss einräumen, dass ich bei den ersten Gigs wirklich aufgeregt war, weil halt der Trommler und ein Bass fehlt und wir zu zweit dafür verantwortlich sind, dass alles klappt. Also war ich viel damit beschäftigt, alles sauber hinzubekommen. Mit jedem Gig, wurde das aber besser und ab dann ist mir die Interaktion mit dem Publikum sehr wichtig. Die Band kann noch so gut sein, wenn die Band und die Leute nur rumstehen, fehlt für mich was auf dem Konzert. Aber <strong>wenn es zwischen Publikum und Band eine Verbindung gibt, bzw. diese beim Konzert entsteht, dann wird das ein gutes Konzert 🙂</strong></p>



<p><strong>Timo:</strong> Das ist auch der <strong>Vorteil bei kleineren Gigs</strong>: <strong>Liefert man Energie, bekommt man welche zurück.</strong> Es ist immer ein Wechselspiel zwischen uns und dem Publikum – wenn wir vernünftig spielen, versteht sich. Ein paar Sätze zwischen den Songs helfen da auch. Allerdings sind wir beide keine Geschichtenerzähler. Am Ende zählt die Musik. </p>



<p><strong>MH: </strong>Bei welchen <strong>Live-Auftritten</strong> konntet ihr mit BLAME TRACY denn schon Erfahrungen sammeln und wie waren die Reaktionen des Publikums?</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/Blame-Tracy_ExhaleVideo2-1200x800.jpg" alt="" class="wp-image-104266" width="342" height="227" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/Blame-Tracy_ExhaleVideo2-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/Blame-Tracy_ExhaleVideo2-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/Blame-Tracy_ExhaleVideo2-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/Blame-Tracy_ExhaleVideo2-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/Blame-Tracy_ExhaleVideo2-1536x1024.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/Blame-Tracy_ExhaleVideo2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></figure></div>



<p><strong>Timo:</strong> Nils hat ja schon ein paar Beispiele genannt. Grundsätzlich sind wir ab <strong>Mai 2019 mit fünf Gigs sehr gut ins erste „Live-Jahr“ von „Blame Tracy“ gestartet. </strong>Uns kannte ja logischerweise noch keiner. <strong>2020 hatten wir schon vier gute Gigs sicher – dann kam Corona.</strong> Und ist leider geblieben. Da „Blame Tracy“ in erster Linie eine Live-Band ist, natürlich sehr schade.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ideenquellen</h3>



<p><strong>MH: Woher kommen die Ideen für Eure doch unterschiedlichen Songs?</strong> Sind das alltägliche Dinge oder Erlebnisse, persönliche Umstände oder Ereignisse oder einfach das weltliche Leben drumherum?</p>



<p><strong>Nils: </strong>Bei mir sind es oft<strong> persönliche Umstände, die sich auf Ideen auswirken</strong>, ohne dass ich das merke. Im Nachhinein, wenn ich über den Song nachdenke, wird mir klar, warum der an der Gitarre so klingt. Das hilft mir also auch, mit Dingen umzugehen. <strong>Ich freue mich aber auch über Texte von Timo, bzw. frage ich ihn immer nach dem Thema des Songs. </strong>Weil ich dann einen Sound im Kopf habe, bzw. mir überlege, wie das klingen soll. <strong>Es gibt aber auch Jamtracks. „Whiplash“</strong> ist dafür ein Beispiel. Bei einer der wenigen Proben in diesem Jahr, habe ich<strong> einfach angefangen eine Idee zu zocken, Timo ist mit Drums und Gesang eingestiegen und dann hatten wir „Whiplash“.</strong></p>



<p><strong>Timo: </strong>Und aus diesem Jam hat sich das gesamte Konstrukt des Songs entwickelt: <strong>Bei der Improvisation habe ich jede vierte Zeile mit eben jenem „Whiplash“ begonnen. Das Wort kam durch die Musik in meinen Kopf, passte auch phonetisch wunderbar.</strong> Im Anschluss habe ich mich intensiv mit den verschiedenen Bedeutungen auseinander gesetzt – vom physischen bis zum psychischen Schleudertraume oder Peitschenhieb.</p>



<p>Andere Songs basieren auf persönlichen Erlebnissen, um die ich dann die angesprochenen weiteren Ebenen herum baue. <strong>Wieder andere sind komplett aus Sicht des lyrischen Ichs geschrieben, nachdem ich zum Beispiel eine Nachricht oder die Nachrichten gelesen/gehört habe.</strong> Der Song &#8222;71&#8220; basiert zum Beispiel auf der Flüchtlingstragödie bei Parndorf. </p>



<p>Mal sind die Texte schon fertig, mal schreibe ich sie erst mit der Musik im Kopf bzw. entstehen sie durch den Klang und die Grundstimmung – häufig auch unterbewusst.<strong> Ist manchmal tatsächlich verrückt, da man immer auch etwas über sich selbst erfährt, wie Nils schon sagte.</strong></p>



<p><strong>MH: </strong>Ihr schreckt auch nicht vor innovativen Ideen zurück. Im Zuge der Pandemiekrise hattet ihr den Einfall <strong>euren weltweit ersten Dachterrassenauftritt</strong> zu veranstalten, und zwar auf der eigenen.</p>



<p><strong>Sind solche spontanen und innovativen Ideen gute Mittel gegen die Corona-Depression?</strong></p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Blame Tracy - Right here (Live Rooftop)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/kKGWZf9Zgd8?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<p><strong>Timo: Definitiv! </strong>Vor allem beim weltweit allerersten wegweisenden Dachterrassen-Konzert lastete der gesamte Druck der globalen Musiklandschaft auf Tracys Schultern&#8230; ha!</p>



<p>Spaß beiseite: <strong>Das hat uns natürlich bei Laune gehalten, auch wenn wir Band Nr. 5365473 mit eigenem „Rooftop-Video“ waren.</strong> Für uns war es eine Premiere, wieder eine neue Erfahrung und man <strong>entwickelt sich weiter: zum Beispiel beim Abmischen der live und vor allem draußen aufgenommenen Spuren.</strong> Und ganz ehrlich: aktuell wieder nicht zu proben, ist zwar angesichts der Pandemie-Entwicklung nur folgerichtig. Aber es kotzt uns schon ziemlich an. <strong>Gemeinsam Musik zu machen, ist durch nichts Digitales zu ersetzen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zukunftspläne</h3>



<p><strong>MH: </strong>Nun zum Abschluss natürlich noch zu einer üblichen Standardfrage…<strong>Wie sehen die Zukunftspläne in diesen unsicheren Zeiten aus und steht eine EP oder sogar ein Album in den Startlöchern?</strong></p>



<p><strong>Timo &amp; Nils:</strong> <strong>Zwei weitere Songs sind fertig. </strong></p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size"><strong>„<em>Drain the Swamp</em>“ </strong>kommt am<strong> 30. Dezember 2020 raus</strong>!</p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size"><strong>„<em>Tracy</em>”</strong> legen wir dann<strong> Anfang 2021 nach</strong>!</p>



<p>Gleichzeitig nehmen wir bereits getrennt wieder auf. Das wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, allein schon, weil wir aktuell eben alles separat machen (müssen). <strong>Geplant ist, die fertigen Songs jeweils einzeln zu veröffentlichen.</strong> <strong>So lange Konzerte weiterhin nicht verantwortungsbewusst und sicher möglich sind, möchten wir zumindest halbwegs regelmäßig etwas rausbringen können.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h3>



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