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	<title>Daniel Schulz &#8211; metal-heads.de</title>
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	<description>distortion is our passion</description>
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		<title>UNZUCHT – Neuntöter (VÖ: 02.09.2016)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2016 15:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Blaschke]]></category>
		<category><![CDATA[Annisokay]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Harms]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel De Clercq]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Dave Grunewald]]></category>
		<category><![CDATA[Lord Of The Lost]]></category>
		<category><![CDATA[Toby Fuhrmann]]></category>
		<category><![CDATA[UNZUCHT]]></category>
		<category><![CDATA[Wacken Winter Nights]]></category>
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					<description><![CDATA[UNZUCHT &#8211; mit drei Ausgaben vom Neuntöter Am 02.09.2016 erscheint Neuntöter, der nunmehr vierte Longplayer der in Hannover gegründeten Dark Rock Gruppe Unzucht und wird in folgenden Ausgaben erscheinen: reguläre Album-CD Deluxe-Doppel-Disc (mit Bonus Album&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>UNZUCHT &#8211; mit drei Ausgaben vom Neuntöter</h3>
<p>Am <strong>02.09.2016</strong> erscheint <strong>Neuntöter</strong>, der nunmehr vierte Longplayer der in Hannover gegründeten Dark Rock Gruppe <strong>Unzucht</strong> und wird in folgenden Ausgaben erscheinen:</p>
<ul>
<li>reguläre Album-CD</li>
<li>Deluxe-Doppel-Disc<br />
(mit Bonus Album mit weiteren, unveröffentlichten Hits und Remixen)</li>
<li>auf 999 Stück limitierte Fan-Box<br />
Sie enthält neben der Doppel-CD:</p>
<ul>
<li>das erste offizielle live-Album von <strong>Unzucht</strong>: “Live From The Street”</li>
<li>ein edles Hardcover-Fotobuch</li>
<li>einen „<strong>Neuntöter</strong>“-Aufnäher</li>
<li>ein handnummeriertes Echtheitszertifikat</li>
</ul>
</li>
</ul>
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<h3>Wechselspiel aus Melodie und Härte</h3>
<p>Vielseitig soll das neue Album sein und hymnischen Dark Rock gepaart mit Attacken von überraschender Härte enthalten.</p>
<p>Einen Vorgeschmack davon haben wir bereits auf der am <strong>11.03.2016</strong> erschienen Single <strong>Kettenhund</strong> erhalten.</p>
<p>Namensgeber ist ein harmlos aussehender Vogel von außerordentlicher Schönheit, der sich als gnadenloser Killer entpuppt und seine Opfer vor dem Verzehr auf Dornen pfählt.</p>
<p>Und der Name soll auch Programm sein.</p>
<h3>Die Songs im Einzelnen</h3>
<p>Los geht es mit <strong>Der dunkle See</strong>, ein melodischer emotionaler Song, der wie ein Intro, eine Vorbereitung auf das noch kommende wirkt:</p>
<p><em>„Still tief und unbewegt der dunkle See in Dir, so stehst Du vor dieser Tür tritt ein und sieh was Du verlierst&#8230;“</em></p>
<p>Danach knallt es mit <strong>Der Widerstand</strong> auch gleich los. Drums hämmern, Powerchords ertönen und <strong>Daniel De Clercq</strong> shoutet ins Micro <em>„Kein Anfang, kein Ende und auch kein Halt in Sicht&#8230;“ </em>bevor <strong>Der Schulz</strong> zum melodiösen Refrain ansetzt.</p>
<p>Düster ergreifend, zum Nachdenken anregend geht es danach tragisch mit <strong>Lava</strong> weiter:</p>
<p><em>„Sie erzählt, woran Sie starb, Neid und Missgunst Tag für Tag, Mangelerscheinungen töteten sie, echte Zuneigung fand sie nie“</em></p>
<p>Kurz darauf wird dann auch der <strong>Kettenhund</strong> losgelassen und erfasst mich &#8211; wie schon in der <a href="https://metal-heads.de/reviews/unzucht-kettenhund-voe-11-03-2016/">Single-Review</a> beschrieben – wie der Sog eines ICE durch einen Dorfbahnhof brettert.</p>
<p>Drums knallen unter dem Hämmern der Gitarrenriffs aus den Lautsprechern und die Worte <em>„Ich bin Gott“</em> schmettern mir entgegen.</p>
<p>Er reißt mich aus der Melancholie und katapultiert mich geradewegs in Pogo-Laune.</p>
<h3>Es wird emotional</h3>
<p>Diese wird dann von der emotionalen Ballade <strong>Hinter Glas</strong> gleich wieder besänftigt, bevor es mit <strong>Ein Wort fliegt wie ein Stein</strong> gleich wieder druckvoll und mitreißend auf die Ohren gibt.</p>
<p>Bei <strong>Ein Wort fliegt wie ein Stein</strong> gibt es dann auch wieder das bewährte Wechselspiel zwischen den <strong>Herren Schulz</strong> und <strong>De Clercq</strong>, das dem Song neben ballernden Drums von <strong>Toby Fuhrmann</strong> und den treibenden Riffs von <strong>Alex Blaschke</strong> eine Extraportion Schub gibt.</p>
<p>In gleicher Manier geht es dann mit <strong>Judas</strong> weiter, bevor der Namensgeber des Albums aus den Boxen fegt.</p>
<p>Vielleicht liegt es am Tiernamen, denn der <strong>Neuntöter</strong> leitet wie der <strong>Kettenhund</strong> mit verheißungsvollem Sprechgesang ein.</p>
<p><em>„Alle müssen sterben, alle müssen sterben“</em> ist die Ansage, die vom Wahnsinn kündet und von einem Gitarren- und Drumfeuerwerk nach vorne getrieben wird.</p>
<p><strong>Schlaf</strong> gewährt uns eine Verschnaufpause und lädt zum Wiegen im Takt ein, bevor es zum druckvollen <strong>Piotrek</strong> geht.</p>
<p>Mit düsteren Beats, schleppende Gitarren und vom Wahn beherrschter Sprechgesang nimmt <strong>Splitter</strong> mich mit auf eine Reise in tiefe Dunkelheit, die jegliches Licht verschluckt und mich mit dem Ende das Albums allein zurücklässt.</p>
<h3><img decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-27112" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/08/UNZUCHT_by_Antonio_Garamendia_01-296x300.jpg" alt="UNZUCHT_by_Antonio_Garamendia_01" width="296" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/08/UNZUCHT_by_Antonio_Garamendia_01-296x300.jpg 296w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/08/UNZUCHT_by_Antonio_Garamendia_01-768x777.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/08/UNZUCHT_by_Antonio_Garamendia_01-1186x1200.jpg 1186w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/08/UNZUCHT_by_Antonio_Garamendia_01-600x607.jpg 600w" sizes="(max-width: 296px) 100vw, 296px" /></h3>
<h3>Und dann war da noch der Bonus:</h3>
<p>Mit <strong>Parasomnia</strong> wird wieder Fahrt aufgenommen, das mich über die von Klavierklängen getragene Ballade <strong>Tränenmeer</strong> zum letzten neuen Lied der Bonus CD treiben lässt.</p>
<p>Den Schluss bildet <strong>Das Lächeln der Gewinner</strong>, ein Song mit bitterem Beigeschmack, der ins Ohr geht und ordentlich Live-Mitsing-Potential aufweist.</p>
<p>Danach folgen Neuinterpretationen der Songs des <strong>Neuntöters</strong>.</p>
<p>Oftmals finde ich Bonusmaterial, das aus remixten bzw. neu interpretierten Liedern besteht, nicht unbedingt hörenswert.</p>
<p>Hier ist es anders!</p>
<p>Während <strong>Der Widerstand</strong> im Original schon ein ordentliches Brett ist, legen die Shouts von <strong>Dave Grunewald</strong> noch ein Stäpelchen drauf.</p>
<p>Auch die Kooperation mit <strong>Chris Harms</strong> bei der Neuauflage des gerade aus der Taufe gehobenen <strong>Widerstands</strong> zaubert ein diabolisches Grinsen auf mein Gesicht.</p>
<p>Das remixte <strong>Ein Tag wie jeder andere</strong>, wirkt anfangs eher langweilig. Im Verlauf hebt es jedoch eindrucksvoll die Gesangsleistung von Daniel Schulz hervor, die mir unweigerlich eine Gänsehaut beschert.</p>
<h3>FAZIT:</h3>
<p>Hart, eingängig, rebellisch und auch mal sanft zeigt sich der <strong>Neuntöter</strong>, der auch nicht davor zurückschreckt, sich hier und da mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt.</p>
<p>Das wohl metallischste Album der Herren von Unzucht</p>
<p>Ein Album, das mich vom ersten bis zum letzten Lied in seinen Bann gezogen hat, eine ordentliche Portion Dampf mitbringt und einen festen Platz in meiner persönlichen Playlist bekommt.</p>
<p>Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung an all diejenigen, die auf kraftvollen melodiösen Metal stehen und Shouts nicht scheuen.</p>
<h3>[amazonjs asin=&#8220;B01JHE3QMS&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Neuntöter (Deluxe Edition)&#8220;]</h3>
<h3>Hier nochmal alle Tracks im Überblick:</h3>
<p>1. Der dunkle See<br />
2. Widerstand<br />
3. Lava<br />
4. Kettenhund<br />
5. Hinter Glas<br />
6. Ein Wort fliegt wie ein Stein<br />
7. Judas<br />
8. Neuntöter<br />
9. Schlaf<br />
10. Piotrek<br />
11. Splitter</p>
<p><strong>Bonus CD</strong><br />
1. Parasomnia<br />
2. Tränenmeer<br />
3. Das Lächeln der Gewinner<br />
4. Widerstand feat. Dave Grunewald (Annisokay)<br />
5. Ein Wort fliegt wie ein Stein feat. Chris Harms (Lord Of The Lost)<br />
6. Ein Tag wie jeder andere (Robert Andrew Bowman Remix)</p>
<p><strong>UNZUCHT Live From The Street</strong><br />
<strong> Live CD (Neuntöter Box Set exclusive)</strong><br />
1. Seelenblind<br />
2. Meine Liebe<br />
3. Kind von Traurigkeit<br />
4. Der letzte Tanz<br />
5. Unzucht<br />
6. Während wir uns verlieren<br />
7. Nur die Ewigkeit<br />
8. Engel der Vernichtung<br />
9. Schweigen<br />
10. Deine Zeit läuft ab</p>
<h3>Live Termine gibt es hier:</h3>
<p>Sa 03.09.2016 Nocturnal Culture Night 2016 (Kulturpark)<br />
Do 17.11.2016 Osnabrück (Bastard Club)<br />
Fr 18.11.2016 Köln (Essigfabrik)<br />
Sa 19.11.2016 München (Backstage)<br />
So 20.11.2016 Frankfurt (Nachtleben)<br />
Do 24.11.2016 Leipzig (Moritzbastei)<br />
Fr 25.11.2016 Hamburg (Knust)<br />
Sa 26.11.2016 Bochum (Matrix)<br />
Do 01.12.2016 Nürnberg (Hirsch)<br />
Fr 02.12.2016 Stuttgart (Club Cann)<br />
Sa 03.12.2016 Kaiserslautern (Kammgarn)<br />
Fr 09.12.2016 Berlin (Bi Nuu)<br />
Sa 10.12.2016 Hannover (Bei Chez Heinz)<br />
Fr 10.02.2017 Wacken Winter Nights (Eispalast)</p>
<h3>Weitere Infos zur Band findet Ihr hier:</h3>
<p><a href="http://unzucht-music.com">http://unzucht-music.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="isc_image_list_box"><p class="isc_image_list_title">Bildquellen</p>			<ul class="isc_image_list">
		<li>unzucht_neunt%22ter_cover: Out Of Line Music</li><li>UNZUCHT_by_Antonio_Garamendia_01: Out Of Line Music</li><li>Unzucht_by_Tom_Row: Out Of Line Music</li>		</ul>
		</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Unzucht – „Kettenhund“ (VÖ: 11.03.2016)</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/unzucht-kettenhund-voe-11-03-2016/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 16:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel De Clercq]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Die Krupps]]></category>
		<category><![CDATA[FunXForce]]></category>
		<category><![CDATA[Randolph’s Grin]]></category>
		<category><![CDATA[UNZUCHT]]></category>
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					<description><![CDATA[Unzucht lässt den „Kettenhund“ los! Pünktlich zu ihrem Tour-Auftakt mit EISBRECHER veröffentlichen UNZUCHT ihre Single „Kettenhund“, die gleich zu Beginn ordentlich aufs Gas drückt. Als würde man in den Sog eines ICE geraten, der durch&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Unzucht lässt den „Kettenhund“ los!</h3>
<p>Pünktlich zu ihrem Tour-Auftakt mit <strong>EISBRECHER</strong> veröffentlichen <strong>UNZUCHT</strong> ihre Single <strong>„Kettenhund“</strong>, die gleich zu Beginn ordentlich aufs Gas drückt.</p>
<p>Als würde man in den Sog eines ICE geraten, der durch einen Dorfbahnhof brettert, knallen die Drums unter dem Hämmern der Gitarrenriffs aus den Lautsprechern und die Worte „Ich bin Gott“ schmettern mir entgegen.</p>
<p>Es folgen Riffs, die zum Springen animieren und zum stimmlichen Wechselspiel zwischen <strong>Daniel Schulz</strong> und <strong>Daniel De Clercq</strong> überleiten.</p>
<p><strong>„Kettenhund“</strong> ist für mich die konsequente Weiterentwicklung der Stilrichtung, die <strong>UNZUCHT</strong> schon mit <strong>„Das Denkmal fällt“</strong> vom aktuellen Album <strong>„Venus Lucifer“</strong> beschritten hat.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-12449" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unzucht-Kettenhund-300x300.jpg" alt="Unzucht - Kettenhund" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unzucht-Kettenhund-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unzucht-Kettenhund-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unzucht-Kettenhund-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unzucht-Kettenhund-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unzucht-Kettenhund-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unzucht-Kettenhund-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/03/Unzucht-Kettenhund-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Mit <strong>„Ein Tag wie jeder andere“</strong> nehmen <strong>UNZUCHT</strong> mich mit auf eine mit Power-Akkorden und elektronischen Einlagen gespickte melancholische Reise mit Hymnenpotential.</p>
<p>Schon aus der Konserve zieht mich das Lied in seinen emotionalen Bann – ich bin auf den Live-Eindruck gespannt.</p>
<p>Wie es sich für eine ordentliche Single gehört, sind auch Remixes dabei: zweimal <strong>„Kettenhund“</strong>, einmal <strong>„Ein Tag wie jeder andere.“</strong></p>
<p>Der erste <strong>„Kettenhund“</strong> wurde von den legendären <strong>„Die Krupps“</strong> abgemischt, der zweite von <strong>FunXForce</strong> und <strong>„Ein Tag wie jeder andere“</strong> von <strong>Randolph’s Grin</strong>.</p>
<h3>FAZIT:</h3>
<p>Eine würdige Überbrückung zum nächsten Album, die Bewährtes mit neuer Härte vereint.</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01C6EQV1O&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Kettenhund&#8220;]</p>
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