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	<title>Festivalprof &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Metalheads und Nachhaltigkeit: Studie belegt Desinteresse von Festivalfans</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 14:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine neue Studie der IST-Hochschule für Management wirft ein Schlaglicht auf ein unerwartetes Phänomen in der Festivalwelt: Die Mehrheit der Festivalbesucher interessiert sich kaum für das Thema Nachhaltigkeit. Die großangelegte Untersuchung, an der über&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>Eine neue Studie der IST-Hochschule für Management wirft ein Schlaglicht auf ein unerwartetes Phänomen in der Festivalwelt: Die Mehrheit der Festivalbesucher interessiert sich kaum für das Thema Nachhaltigkeit.</strong></p>



<p>Die großangelegte Untersuchung, an der über 3.500 Festivalbesucher teilnahmen, förderte ernüchternde Ergebnisse zutage: <strong>Nur 9,6 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen Nachhaltigkeit auf Festivals wichtig sei</strong>. Die Gleichgültigkeit gegenüber Umweltaspekten zieht sich dabei durch alle Altersgruppen, Geschlechter und sozialen Schichten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/02/Festival-Muellabfuhr.jpg" alt="Blick von hinten auf einen Pritschenwagen mit der Aufschrift Müllabfuhr. Das Fahrzeug fährt auf einem Festivalgelände neben Biertischgarnituren vorbei. Mitglieder der Festivalcrew begleiten das Fahrzeug zu Fuß." class="wp-image-141622" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/02/Festival-Muellabfuhr.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/02/Festival-Muellabfuhr-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/02/Festival-Muellabfuhr-520x245.jpg 520w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p><strong>„Die Studie hat weitreichende Konsequenzen für die Festivalindustrie“,</strong> erklärt Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer (unten im Foto rechts). Er hat zusammen mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Tom Naber (unten im Foto links) und der Absolventin Lea Michel die Befragung durchgeführt. <strong>„Festivals dienen dem Eskapismus, also der Alltagsflucht. Und sie führen als liminale Räume, in denen alltägliche Normen und Verantwortungen aufgehoben sind, oft dazu, dass Nachhaltigkeitsthemen als störend empfunden werden. Oder weniger akademisch gesagt: Die Leute wollen einfach eskalieren und dabei Alltagssorgen wie den Klimawandel einfach mal hinter sich lassen.“</strong></p>



<p>Diese Haltung dürfte vielen Metalheads bekannt vorkommen. Wer ein Wochenende lang bei brütender Hitze oder strömendem Regen in den Matschpits eines Metal-Festivals steht, hat oft <strong>andere Dinge im Kopf als Mülltrennung oder CO₂-Emissionen. </strong>Das Festival wird zu einem Ort, an dem der Alltag und seine Probleme – inklusive der Klimakrise – für eine Weile vergessen werden sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Festivalprofessor: Die Veranstalter sind gefragt</h2>



<p><strong>„Wenn Nachhaltigkeit den Fans nicht so wichtig ist, sind die Veranstalter umso mehr gefragt“,</strong> betont Bauer weiter. Tatsächlich sehen sich viele Veranstalter bereits in der Pflicht, nachhaltigere Praktiken zu etablieren. Doch wie lässt sich das Thema ohne den erhobenen Zeigefinger vermitteln?</p>



<p><strong>Ein möglicher Ansatz: Nudging.</strong> Dieser Begriff bezeichnet eine Strategie, die darauf abzielt, das Verhalten von Menschen in eine positive Richtung zu lenken, ohne dabei ihre Handlungsfreiheit einzuschränken. Bauer erläutert: <strong>„Nudging kann nachhaltiges Verhalten fördern, indem es subtil und ohne Zwang wirkt. Vereinfacht gesagt fordert ein Basketballkorb über einem Mülleimer die Menschen spielerisch auf, ihren Abfall richtig zu entsorgen.“</strong> Für die Metal-Szene könnte dies bedeuten, dass nachhaltige Optionen nicht als Pflicht, sondern als coole und kreative Alternativen angeboten werden. Man denke etwa an originelle Recyclingstationen, die das Sammeln von Müll fast schon zu einem Spiel machen. Biermarke inklusive&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit in den Eventalltag integrieren</h2>



<p>Trotz der deutlichen Herausforderungen bietet die Studie auch Hoffnung: Mit der richtigen Strategie könnte selbst der leidenschaftlichste <strong>Metal-Fan zum Umweltschützer </strong>werden, ohne dass dabei der Spaß auf der Strecke bleibt. Diesen Balanceakt zu meistern, könnte die Zukunft der Festivalindustrie prägen.</p>



<p>Für die Metal-Szene und ihre Festivals stellt sich nun die Frage, wie man Nachhaltigkeit so in den Eventalltag integriert, dass sie <strong>weder als Bürde noch als Stimmungskiller wahrgenommen wird</strong>. Die Antwort könnte in kreativen Lösungen liegen, die den Geist des Eskapismus respektieren und gleichzeitig die Verantwortung für die Umwelt stärken.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/08/Naber-Bauer-Pressefoto.jpg" alt="Tom Naber und Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer von der IST-Hochschule für Management vor einem alten Industrie-Bauwerk." class="wp-image-174883" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/08/Naber-Bauer-Pressefoto.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/08/Naber-Bauer-Pressefoto-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/08/Naber-Bauer-Pressefoto-520x245.jpg 520w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h2>



<p>Und natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Doch um ja nichts zu verpassen, abonniert Ihr am besten unseren kostenlosen <a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a>. Oder Ihr folgt uns bei <a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Die besten Bilder findet Ihr dann bei <a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a>. Und unser <a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a> hält schon jetzt einiges bereit. Also schaut mal rein!</p>
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		<title>&#8222;Sketching Metal&#8220; von Christoph Heuer: Ausstellung im Café Edel in Duisburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MotU]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2024 19:33:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Ausstellung &#8222;Sketching Metal&#8220; von Christoph Heuer im Café EDEL in Duisburg ist am vergangenen Freitag, 22.03.2024, eröffnet worden. Und sie lädt Metal- und Kunstliebhaber gleichermaßen ein, die faszinierende Welt der Handzeichnungen und Aquarelle&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Ausstellung &#8222;Sketching Metal&#8220; von Christoph Heuer im Café EDEL in Duisburg ist am vergangenen Freitag, 22.03.2024, eröffnet worden. Und sie lädt Metal- und Kunstliebhaber gleichermaßen ein, die faszinierende Welt der Handzeichnungen und Aquarelle des renommierten Künstlers zu entdecken. Die Ausstellung, die noch bis zum 11. April läuft, ist zu den Öffnungszeiten des Café EDEL kostenlos zugänglich. Und Besucher haben die Gelegenheit, Heuers einzigartige Werke hautnah zu erleben.</strong></p>



<p>Bei der Eröffnung der Ausstellung am vergangenen Freitag stand Christoph Heuer persönlich bereit und signierte seine Bücher und Kunstdrucke. Diese konnten während der Veranstaltung erworben werden. Und diese signierten Werke sind nicht nur ein wertvolles Andenken, sondern auch eine Möglichkeit, ein Stück Metal-Kunstgeschichte für die eigenen vier Wände zu sichern. Christoph Heuer signierte die Bücher nicht nur, sondern zeichnete in jedes Exemplar ein kleines Original. Das macht diese handsignierten Bücher zu wertvollen Unikaten!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="720" height="481" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/Christoph-Heuer-signiert-Buecher.jpg" alt="Christoph Heuer signiert Bücher. Auf dem Tisch liegen stapelweise Bücher mit individuellen Skizzen." class="wp-image-165291" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/Christoph-Heuer-signiert-Buecher.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/Christoph-Heuer-signiert-Buecher-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/Christoph-Heuer-signiert-Buecher-600x401.jpg 600w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Im Interview erzählt Christoph Heuer viele Anekdoten über berühmte Metaller</h2>



<p>Ein weiteres Highlight der Eröffnung war das von uns von<strong> metal-heads.de</strong> als offizieller Medienpartner eingefädelte Interview mit Christoph Heuer, moderiert von Matthias Johannes Bauer, auch bekannt als der &#8222;Festivalprofessor&#8220;, von der IST-Hochschule für Management in Düsseldorf. Bauer, der auch ein Vorwort für Heuers Buch verfasst hat, führte ein fesselndes Gespräch mit dem Künstler, das voller Anekdoten über berühmte Metal-Musiker war, über die er bereits im <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/zeichnen-statt-fotografieren-christoph-heuer-haelt-festivals-in-schnellen-skizzen-fest/">Interview mit metal-heads.de</a> erzählte. Heuer enthüllte Geschichten über seine Begegnungen mit Musiklegenden wie Lemmy Kilmister von Motörhead, dem Metallica-Bassist Cliff Burton und Billy Gibbons von ZZ Top. Besonders bemerkenswert war die Geschichte, wie Gibbons ihm kurzerhand das Skizzenbuch aus der Hand riss und selbst eine Zeichnung von Christoph Heuer darin hinterließ. Übrigens war sogar eine der gezeichneten Bands bei der Veranstaltung persönlich vertreten: Frank von Saltatio Mortis wurde vom Publikum gebührend begrüßt!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/Ausstellung-Chistoph-Heuer-im-EDEL-2024.jpg" alt="Blick an eine Wand im Café Edel in Duisburg, an der Bilder von Christoph Heuer ausgestellt sind. Vorne ein Aquarell mit einer jubelnden Fangemeinde auf einem Festival." class="wp-image-165288" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/Ausstellung-Chistoph-Heuer-im-EDEL-2024.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/Ausstellung-Chistoph-Heuer-im-EDEL-2024-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/Ausstellung-Chistoph-Heuer-im-EDEL-2024-600x283.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/Ausstellung-Chistoph-Heuer-im-EDEL-2024-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p>Neben den inspirierenden Gesprächen bot die Eröffnung auch musikalische Unterhaltung. Der Duisburger Liedermacher Kaneshka Musleh begeisterte das Publikum mit seinen akustischen Interpretationen bekannter Metal-Hits. Mit Stücken wie &#8222;Welcome Home (Sanatarium)&#8220; von Metallica, &#8222;(We are) The Road Crew&#8220; von Motörhead und &#8222;A tout le monde&#8220; von Megadeth erzeugte er eine einzigartige Atmosphäre, die die Liebe zur Musik und zur Kunst vereinte. Als laut eingeforderte Zugabe präsentierte er &#8222;Aces High&#8220; von Iron Maiden, was das Publikum zu begeistertem Applaus veranlasste.</p>



<p>Die Ausstellung &#8222;Sketching Metal&#8220; von Christoph Heuer im <a href="https://edel-duisburg.de/">Café EDEL</a> verspricht ein Erlebnis für alle Sinne und ist ein Muss für jeden Kunst- und Metal-Liebhaber. Sie läuft noch bis 11. April zu den regulären Öffnungszeiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="481" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/Kaneshka-Kanne-Musleh-Cafe-Edel-2024.jpg" alt="Kaneshka &quot;Kanne&quot; Musleh spielt auf einer Akustikgitarre im Cafe Edel Duisburg." class="wp-image-165294" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/Kaneshka-Kanne-Musleh-Cafe-Edel-2024.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/Kaneshka-Kanne-Musleh-Cafe-Edel-2024-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/Kaneshka-Kanne-Musleh-Cafe-Edel-2024-600x401.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h2>



<p>Und natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Doch um ja nichts zu verpassen, abonniert Ihr am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a>. Oder Ihr folgt uns bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Die besten Bilder findet Ihr dann bei&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a>. Und unser&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a>&nbsp;hält schon jetzt einiges bereit. Also schaut mal rein!</p>
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		<title>Unwetter beim Wacken Open Air: Festivalprof gibt Tipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Aug 2023 14:10:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Wacken Open Air, das Metal-Festival schlechthin, steht vor einer gewaltigen Herausforderung. Denn ein heftiges Unwetter hat das Gelände in ein Schlachtfeld verwandelt. Und die Verantwortlichen kämpfen nun gegen die Elemente, um das Festival&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Das Wacken Open Air, das Metal-Festival schlechthin, steht vor einer gewaltigen Herausforderung. Denn ein heftiges Unwetter hat das Gelände in ein Schlachtfeld verwandelt. Und die Verantwortlichen kämpfen nun gegen die Elemente, um das Festival zu retten.</strong>  <strong><a href="https://www.ist-hochschule.de/dozent/9100/bauer">Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer</a> weiß, worauf es in der Krisenkommunikation nun ankommt</strong>.</p>



<p>Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer ist Professor für Kommunikationsmanagement an der <a href="https://www.ist-hochschule.de/dozent/9100/bauer">IST-Hochschule für Management in Düsseldorf</a>. Und er ist Experte für Festivalmanagement. Der Fachmann äußert sich nun besorgt über die <strong>dramatische Situation in Wacken</strong>: &#8222;Die Zeiten, in denen Festivals unbeschwert stattfinden konnten, sind vorbei. Immer öfter müssen wir uns mit extremen Wetterlagen auseinandersetzen. Und das Wacken Open Air ist leider keine Ausnahme.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unwetter beim Wacken Open Air: Unbefriedigende Situation für alle Beteiligten</h2>



<p>„Natürlich ist das jetzt gerade eine unbefriedigende Situation für alle Beteiligten“, sagt Festivalprofessor Bauer. „Sowohl für die Gäste des Wacken Open Air als auch für das Veranstalterteam.“ Doch wichtig sei in erster Linie, <strong>die Risiken für Leib und Leben aller Menschen vor Ort zu minimieren</strong>. Und Bauer erklärt weiter: „Wacken ist hierzulande wahrscheinlich die Festivalmarke schlechthin. Jetzt geht es darum, schnell den wirtschaftlichen Schaden für das Image und die Reputation des WOA zu begrenzen.“</p>



<p>Mit seinem Fachwissen im Gepäck hatte Prof. Bauer bereits im vergangenen Jahr spezifische <a href="https://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/80568">Handlungsempfehlungen für Unwetterlagen auf Open-Air-Musikveranstaltungen</a> entwickelt. Nun sei eine schnelle und transparente Kommunikation entscheidend, um die enttäuschten Gäste über das weitere Vorgehen zu informieren. &#8222;Es besteht leider <strong>kaum Aussicht auf eine Besserung der Lage</strong>. Ein Festival mit allen Kartenbesitzenden ist nicht mehr durchführbar. Den Gästen gegenüber muss klar und verständlich kommuniziert werden, wie sie entschädigt werden und wie die Situation gelöst wird&#8220;, erklärt Prof. Bauer die Vorgehensweise.</p>



<p>Das Wacken Open Air, das alljährlich 85.000 nationale und internationale Gäste anzieht, ist <strong>das vielleicht wichtigste Highlight des Festivalsommers im deutschsprachigen Raum</strong>. Und die Fans, die mit Vorfreude und Begeisterung auf das Festival gereist sind, sind jetzt enttäuscht und verärgert über die Situation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schäden für das Image und die Reputation des Wacken Open Air begrenzen</h2>



<p>Prof. Bauer betont die Bedeutung einer wirksamen Krisenkommunikation: &#8222;Das Wacken-Team muss jetzt rasch handeln und die entstandenen wirtschaftlichen <strong>Schäden für das Image und die Reputation des Wacken Open Air </strong>begrenzen. Nur so können wir das Festival langfristig erhalten und die Fans auch in Zukunft begeistern.&#8220;</p>



<p>Die Festivalbesucher und Fans weltweit sind gespannt auf die nächsten Schritte des Wacken Open Airs. Die Veranstalter stehen folglich vor einer <strong>enormen Herausforderung</strong>. Aber mit professionellem Festivalmanagement und einer klaren Kommunikationsstrategie hätten sie eine Chance, das Festival zu retten. Und die Herzen der treuen Fans zu gewinnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/08/Matthias-Johannes-Bauer.jpg" alt="Festivalprofessor Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer im Flur der IST-Hochschule in Düsseldorf." class="wp-image-152298" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/08/Matthias-Johannes-Bauer.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/08/Matthias-Johannes-Bauer-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/08/Matthias-Johannes-Bauer-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h2>



<p>Und natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Doch um ja nichts zu verpassen, abonniert Ihr am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a>. Oder Ihr folgt uns bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Die besten Bilder findet Ihr dann bei&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a>. Und unser&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a>&nbsp;hält schon jetzt einiges bereit. Also schaut mal rein!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zukunft des Rage-Against-Racism-Festivals: Studie gab Empfehlungen zur Finanzierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jul 2023 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Festival-Studies]]></category>
		<category><![CDATA[Festivalmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Festivalprof]]></category>
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		<category><![CDATA[Metal-Studies]]></category>
		<category><![CDATA[Rage Against Racism Festival]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Zukunft des Rage-Against-Racism-Festivals in Duisburg stand bis vor Kurzem auf „wackligen Füßen“. Der Erhalt des Open Airs gelingt durch Unterstützung durch Kommunikations- und Festivalprofessor Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer und IST-Studentin Laura Jane&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Zukunft des Rage-Against-Racism-Festivals in Duisburg stand bis vor Kurzem auf „wackligen Füßen“. Der Erhalt des Open Airs gelingt durch Unterstützung durch Kommunikations- und Festivalprofessor Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer und IST-Studentin Laura Jane Jahke.</strong></p>



<p>Seit zwanzig Jahren ist das Rage-Against-Racism-Festival in Duisburg eine Institution. Die finanzielle Situation des gemeinnützigen Umsonst-und-Draußen-Open-Airs war seit der Covid-19-Pandemie mehr als angespannt. <strong>„Ob das Festival weiterhin überlebensfähig war, stand wirklich auf Messers Schneide“</strong>, sagt Levent Tomicki. Der Duisburger Sozialarbeiter sitzt dem Verein vor, der das <a href="https://www.rageagainstracism.de/">Festival</a> veranstaltet. „Deshalb haben wir uns an den Festivalprofessor gewandt, der mit seinen Studierenden des Master-Studiengangs Kommunikationsmanagement sofort Unterstützung anbot.“ Gemeint ist Matthias Johannes Bauer, Professor an der IST-Hochschule für Management. Zusammen mit Tom Naber, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Festival Director der Kingstar GmbH, lehrt und forscht er zum Thema Festivalmanagement.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunft des Rage-Against-Racism-Festivals wacklig: Kostenexplosionen in der Eventbranche</h2>



<p>„Das familienfreundliche Festival hat im Grunde <strong>drei Stellschrauben, um an der Finanzierung zu drehen</strong>“, erklärt Bauer. „Erstens der freie Eintritt, zweitens die Preise von Getränken und Essen sowie drittens das verhältnismäßig hochwertige und damit teure Line-Up.“ Tom Naber ergänzt: „Das ist in dieser Form bei den aktuellen <strong>Kostenexplosionen </strong>in der Eventbranche so einfach nicht mehr machbar.“</p>



<p>„Von einem Eintrittspreis wollten wir nach Möglichkeit ohnehin absehen“, so Tomicki. <strong>„Das hat einerseits mit dem gemeinnützigen Anspruch unseres Festivals zu tun, das sich auch gesellschaftliche Teilhabe auf die Fahnen schreibt“</strong>, so der Veranstalter. Festivalprofessor Bauer ergänzt: „Ein Eintrittspreis sorgt an anderen Stellen für weitere Kostenexplosionen, angefangen von einem Kassen- und Ticketing-System bis hin zur personalintensiven Überwachung des Geländes, damit niemand den Eintritt umgehen kann.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zahlungsbereitschaft bei Pay-what-you-want-Modell am höchsten</h2>



<p>Was also tun? Was würde das Publikum mitgehen und was nicht? Diese Fragen stellte Kommunikationsstudentin Laura Jane Jahke <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/rage-against-racism-2022-die-impressionen/">vergangenes Jahr</a> rund 200 Gästen auf dem Festival. Ihre wissenschaftliche Studie, die nun auch zur Masterarbeit der 29-Jährigen wurde, förderte überraschende Erkenntnisse zu Tage: „Von einem Eintritt hielten die wenigsten etwas und die Zahlungsbereitschaft war hier auch nicht besonders hoch“, fasst Jahke zusammen. „Eine mögliche Erhöhung der Getränkepreise sorgte für noch mehr Widerstand. <strong>Zustimmung und deutlich höhere Zahlungsbereitschaft dagegen fanden Ideen wie Crowdfunding oder ein Pay-what-you-want-Modell.</strong>“ Rund 60 Prozent der Befragten sprachen sich für dieses Finanzierungsmodell aus, bei dem alle zahlen, was sie wollen. „Die Zahlungsbereitschaft war hier um Längen höher als bei einem möglichen Eintrittspreis“, sagt die Master-Studentin.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="555" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/Rage-Against-Racism-Studie-IST-Hochschule-Laura-Jahke.jpg" alt="IST-Studentin Laura Jane Jahke führte auf dem Rage Against Racism Festival 2022 eine Befragung durch. Sie gestikuliert &quot;Daumen hoch&quot; in die Kamera." class="wp-image-150491" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/Rage-Against-Racism-Studie-IST-Hochschule-Laura-Jahke.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/Rage-Against-Racism-Studie-IST-Hochschule-Laura-Jahke-300x231.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rage-Against-Racism-Festival 2023: &#8222;Pay-what-you-want-Modell ging auf&#8220;</h2>



<p>Für das diesjährige, zwanzigste Jubiläum des Festivals folgten die Veranstalter um Levent Tomicki den Empfehlungen, die Jahke im Master Kommunikationsmanagement von Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer und Tom Naber erarbeitet hat. „<strong>Das Pay-what-you-want-Modell ging voll auf</strong>“, ist Tomicki begeistert. „Es macht einfach einen Unterschied, ob man seinem Bauchgefühl folgt oder das Ganze wissenschaftlich fundiert begründen kann. Für uns war die Zusammenarbeit mit der IST-Hochschule auf der ganzen Linie ein Erfolg!“</p>



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<h2 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h2>



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