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	<title>Frankfurter Buchmesse 2019 &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>In allen Farben: ROLLING STONES &#8211; Never Stop Rocking</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Dec 2019 09:08:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Dylan]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse 2019]]></category>
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		<category><![CDATA[Valeria Manferto de Fabianis]]></category>
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					<description><![CDATA[Frisch zur Frankfurter Buchmesse 2019 hat uns der Maximilian Verlag aus Hamburg mit einem Bilderband zu den Rolling Stones beglückt. Wie wir das Buch fanden, erzählen wir euch hier im Detail. Wieder ein neues&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Frisch zur <strong>Frankfurter Buchmesse 2019</strong> hat uns der<strong> Maximilian Verlag</strong> aus Hamburg mit einem Bilderband zu den Rolling Stones beglückt. Wie wir das Buch fanden, erzählen wir euch hier im Detail.</p>
<h3>Wieder ein neues Buch der Rolling Stones</h3>
<p>Dieses Mal hat sich <strong>Howard Kramer</strong>, kuratorischer Direktor des <strong>Rock n´Roll of Fame</strong>-Museums in Cleveland, Ohio, ans Werk gemacht und in der Essayserie die wichtigsten künsterlischen Leistungen der größten Rockband der Welt versucht hervorzuheben. Um es vorwegzunehmen: der Mann lag nicht immer richtig. Wir haben den Fakten-Check gemacht mit einem Fan der ersten Stunde der Band. Mit Nachbar Raimund, 73 Jahre, nämlich.</p>
<h3>Ein dickes Lob für die Bilder</h3>
<p>Doch bevor wir in die Einzelkritik gehen, muss man sich zugegebenermaßen verneigen vor diesen insgesamt 180 Bildern, vor diesen Farben. Beim ersten Durchblättern ist man total geflasht von der Intensität und Ausdrucksstärke, die gerade auf den neueren Abbildungen ab 2006 rüberkommt. Ein Hoch auf die Fotobearbeitung und Bildererstellung von <strong>Valeria Manferto de Fabrianis</strong> aus &#8211; wer hätte das gedacht &#8211; Vercelli, Italien.</p>
<h3>Nachbar Raimund und die angestrichenen Fehler</h3>
<p>Als Mitvierziger würde man es nicht wagen, sich<strong> Rolling Stones</strong>-Experte zu nennen. Doch Nachbar Raimund ist mit über 70 Lebensjahren ein solcher und hat der <strong>metal-heads</strong>-Redaktion <a href="https://metal-heads.de/buecher/rolling-stones-alle-songs-die-geschichten-hinter-den-tracks/">bereits in der Vergangenheit zu den Stones entscheidenden Input</a> geliefert.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-88208" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/51q5qRPdG8L._SX410_BO1204203200_-247x300.jpg" alt="Rolling Stones Never Stop Rocking 2019" width="247" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/51q5qRPdG8L._SX410_BO1204203200_-247x300.jpg 247w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/51q5qRPdG8L._SX410_BO1204203200_.jpg 412w" sizes="(max-width: 247px) 100vw, 247px" /></p>
<h3>Der kritische Inhalt in &#8222;Never Stop Rocking&#8220;</h3>
<p>Gleich auf den ersten paar Seiten zählt unser akribisch lesender Nachbar satte 31 Fehler. &#8222;Darf ich die mit Bleistift anstreichen?&#8220; Natürlich darf er das. Wir zählen auf: es sind Schreibfehler aber auch inhaltliche Schnitzer, die leider ein wenig den oberflächlich total positiven ersten Eindruck zerstören. Echt schade. Ein Lektor oder vielleicht auch ein besserer Übersetzer hätte dem Ganzen gut getan. Ein Beispiel: <strong>Seite 20</strong>. &#8222;Sehr zum ihren Leidwesen&#8220; steht da in der Buchmitte geschrieben. Dann stimmt der Vorname des musikalischen Helden nicht. Bo Diddley heißt er &#8211; und nicht Bob Diddley. Die Band, um die es in diesem Buch geht, nennen sich die Rolling Stones und nicht die Rollings Stones (vorletzte Zeile).</p>
<h3>Der Fehlerteufel schlägt gnadenlos zu</h3>
<p>Und es geht munter weiter. Nehmen wir <strong>Seite 22</strong>. The Ronettes waren drei Frauen, also Sängerinnen und keine amerikanischen Sänger. Schön, dass Jagger und Richards mit der Cousine von Sängerin Ronnie ausgehen. Dann heißt es aber &#8222;mit ihrer Cousine&#8220; und nicht &#8222;seiner.&#8220; Die Flüchtigkeitsfehler nehmen leider auch unten auf Seite 22 nicht ab. Unter dem Pseudonym &#8222;<strong>Nanker Phelge</strong>&#8220; haben die Jungs damals ihre ersten eigenen Songs komponiert.  Und nicht unter dem Pseudonym Nanker Phlege.  Beim zweiten Versuch stimmt der Name des Pseudonyms dann aber. Auf <strong>Seite 24</strong> stimmt der Titel des Songs nicht. &#8222;<strong>Get Off Of My Cloud&#8220;</strong> heißt der Song, nicht nur &#8222;Get Off My Cloud.&#8220;</p>
<h3>Richards oder Richard?</h3>
<p>Weiter unten auf Seite 24 ist man sich nicht sicher, ob nun Richards oder Richard der richtige Name ist. Ganz ehrlich. Wir könnten hier noch mehrere Duzend Beispiele nennen. Alle fein säuberlich mit Bleistift markiert. Mit der Zeit neigt man als Rechtschreib-Fanatiker dazu, gewalttätig (mit zwei &#8222;t&#8220; ) &#8211; und nicht gewaltätig wie auf Seite 24 in der viertletzten Zeile &#8211; zu werden. Noch ein Beispiel gefällig? Die Isle of Wight auf <strong>Seite 76</strong> hat ein &#8222;e&#8220; zu viel. Dort trat<strong> Bob Dylan</strong> auf und nicht Bob Dylans. Ein kapitaler Fehler auf <strong>Seite 77</strong>: erschossen wurde auf dem Altamont Speedway 1969 ein Mann und keine Frau. Auf <strong>Seite 83</strong> folgt ein Bericht über die Tour 1972. Dort feierte Jagger aber bereits seinen 29. Geburtstag und nicht sein 26. Lebensjahr. Aber hören wir besser auf.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>272 Seiten zu einem fairen Preis von 34,95 € &#8211; das Buch kann sich sehen lassen und passt sicherlich unter jeden Weihnachtsbaum eines <strong>Rolling Stones</strong>-Fans. Ein wenig mehr Rechtschreibung hätte dem Buch jedoch sicherlich gut getan. Für einen visuellen Eindruck der Bandgeschichte gibt es kein optisch besser aufbereitetes Werk als dieses bunte Bilderbändchen. Wenn doch nur ein Experte Korrektur gelesen hätte. Vielleicht lag es aber auch am Übersetzer. Wir von der <strong>metal-heads</strong>-Redaktion können hierzu übrigens sehr gerne den Kontakt zu unserem Edel-Fan Raimund herstellen&#8230;</p>
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		<title>Erinnerungen an Kurt Cobain &#8211; Danny Goldberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 16:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Axl Rose]]></category>
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		<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse 2019]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Abschluss unserer kleinen Musikliteratur-Vorstellung von der Frankfurter Buchmesse 2019 möchten wir euch heute die beim Hannibal-Verlag erschienene Biographie &#8222;Erinnerungen an Kurt Cobain&#8220; von Danny Goldberg vorstellen. Aus der Perspektive des Musikmanagers von Nirvana&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Abschluss unserer kleinen Musikliteratur-Vorstellung von der<a href="https://metal-heads.de/?s=frankfurter+buchmesse+2019"><strong> Frankfurter Buchmesse 2019</strong></a> möchten wir euch heute die beim<strong> Hannibal-Verlag</strong> erschienene Biographie &#8222;<strong>Erinnerungen an Kurt Cobain</strong>&#8220; von <strong>Danny Goldberg</strong> vorstellen.</p>
<h3>Aus der Perspektive des Musikmanagers von Nirvana</h3>
<p>Ganz ehrlich: ich musste die 296 Seiten zweimal lesen. Erst dann hatte ich richtig verstanden, was der Autor <strong>Danny Goldberg</strong>&#8211; der 1991 zum Manager und Freund von <strong>Nirvana</strong> aufstieg und uns daher nur von den letzten vier gemeinsamen Jahren berichtet &#8211; uns da mit auf den Weg geben will.</p>
<h3>Das Buch als Zeitmaschine</h3>
<p>Es gibt einige Schmankerl und Neuigkeiten in dieser Biographie. Von der Rivalität zu <strong>Pearl Jam</strong> war mir zuvor nichts bekannt. Gut, ich war damals 16 Jahre alt, als ich mich unersterblich in die Musik von <strong>Nirvana</strong> verliebte. Daher wusste ich seinerzeit auch nichts davon, dass <strong>Axl Rose</strong> von den <strong>Guns n´Roses</strong> immer von Bodyguards umgeben war. Einmal hat Axl die Ehefrau von <strong>Kurt Cobain</strong> übel beleidigt und beide massiv bedroht. Hoch ging es her in den seeligen 90´er Jahren des vergangenen Jahrtausends. Dahingehend ist dieses Buch eine tolle Zeitmaschine.</p>
<h3>Kreativ-Künstler Kurt Cobain</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-87360" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/81iOuHvJehL._AC_UY327_QL65_ML3_-194x300.jpg" alt="Erinnerungen an Kurt Cobain" width="194" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/81iOuHvJehL._AC_UY327_QL65_ML3_-194x300.jpg 194w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/81iOuHvJehL._AC_UY327_QL65_ML3_.jpg 212w" sizes="(max-width: 194px) 100vw, 194px" />Was ich vom Hörensagen bereits wußte, kommt in dieser Biographie nicht zu kurz. Dem leidigen Drogenkonsum widmet Goldberg entsprechend viel Platz im Buch, wie auch die Sucht leider viel zu viel Platz in der viel zu kurzen Lebenszeit des Sängers eingenommen hat. Der Autor versucht auch, die ambivalente Beziehung von Kurts Frau <strong>Courtney Love</strong> zur Presse und zum Rest der Band herauszuarbeiten. Nicht neu ist der Großteil der Charakterdarstellung des Frontmanns dieser großartigen Band: ein zerbrechlicher Typ, launenhaft, schüchtern, unsicher. Aber auch sehr großzügig gegenüber alten Freunden. Für mich neu jedoch ist das kaufmännische Kalkül von <strong>Kurt Cobain</strong>. Er wollte den Erfolg, er interessierte sich am Ende doch ein wenig auch für das Geld, er war der Drehbuchautor jedes Videos der Band, der Gestalter jeden Plattencovers. Ein passionierter Maler.<strong> Kurt Cobain</strong> &#8211; ein kreativer Künstler auf vielen Ebenen.</p>
<h3>Was mir am Buch gefällt</h3>
<p>Es ist toll, 25 Jahre nach dem Freitod dieses Phänomens von jemandem aus dem ganz persönlichen Umfeld zu lesen, was damals alles wirklich und in chronologischer Reihenfolge mit und um <strong>Kurt Cobain</strong> passierte und was teilweise in ihm vorgegangen sein mag. Goldberg ist kein Journalist, er arbeitet nicht auf Zuruf irgendwelche Geschichten ein, sondern ruft eigene Erinnerungen mit und um <strong>Kurt Cobain</strong> ab. Dass er sich anderer Biographien und Konzertmitschnitte bedient, wie das Quellenverzeichnis offenbart, macht den Inhalt dieses Buches nur noch glaubhafter. Dass in der Danksagung zwar die Witwe sowie der damalige Bassist der Band, <strong>Krist Novoselics</strong>, namentlich genannt werden, nicht aber Drummer <strong>Dave Grohl</strong>, das sagt auch etwas aus. Der Manager hatte nicht zu allen Nirvana-Bandmitgliedern dieselbe Bindung und stieß nicht bei allen Menschen in seinem Arbeitsumfeld auf bedingungslose Gegenliebe. Das Vertrauen von <strong>Kurt Cobain</strong> genoss er aber und dies bleibt nicht selten unerwähnt.</p>
<h3>Was mich am Buch stört</h3>
<p>Warum ich das Buch zweimal lesen musste? Es fällt einfach sehr schwer, den komplizierten Erzählstukturen Goldbergs zu folgen. Oft &#8222;verzettelt&#8220; man sich aufgrund der Schachtelsätze und ausführlicher Beschreibungen schnell in einem Dutzend fremder Namen. Wer war jetzt wer bei Gold Mountain Entertainment, wer bei Geffen Records und wer bei Atlantic? Wie hieß jetzt der europäische Tourmanager noch gleich? In welcher Seattle-Band spielte dieser alte Freund noch mal und gab es jetzt mehrere Drogenberater und Ärzte? Will Goldberg für seine inzwischen erwachsene Tochter ein paar schöne Momente für die Ewigkeit festhalten, wenn er mehrfach davon berichtet, dass Kurt die Tochter Goldbergs so lieb hatte, mit ihr spielte oder kurz telefonierte? Oder wären diese Randgeschichten entbehrlich gewesen und man hätte den Menschen Kurt Cobain nach dieser Lektüre auch so besser verstanden?</p>
<h3>Danny Goldberg und das Geld</h3>
<p>Goldberg verteidigt keineswegs den schändlichen Drogenkonsum von <strong>Kurt Cobain</strong>. Vielmehr beichtet er, selbst einmal Drogen konsumiert zu haben. Aber er versucht, den Mix aus Magenbeschwerden und Drogenproblemen, aus Depressionen und plötzlichem Weltruhm in einer gewissen Weise  in Einklang zu bringen mit der sich für diesen genialen Künstler zu schnell drehenden Welt. Was seinerzeit in rasender Geschwindigkeit alles auf <strong>Kurt Cobain</strong> einströmte (Erfolg, Frau, Kind) und das Leben eines einfachen Jungen aus Aberdeen komplett auf den Kopf stellte, arbeitet Goldberg hervorragend heraus. Wer mit Finanzen zu tun hat, den wird es erfreuen, dass Goldberg mit konkreten Zahlen hantiert. Wieviel Millionen US-Dollar Vorschuss die Plattenfirma zahlte, wie hoch die Gage für bestimmte Auftritte war &#8211; dies alles steht in diesem Buch.</p>
<h3>Über MTV, Seattle Sound und R.E.M.</h3>
<p>Wie wichtig Kurt die Außenwirkung seiner Band in den Medien (Stichwort: <strong>MTV</strong>) war &#8211; seine Eitelkeit und (unbegründete) Angst in dieser Sache &#8211; dies ist ein für mich neuer, unbekannter Charakterzug des Frontmanns. Auch die Tatsache, dass <strong>Nirvana</strong> gar nicht Vorreiter des &#8222;<strong>Seattle Sounds&#8220;</strong> sein wollten (und diesen Medien-Begriff verabscheuten), war mir neu. Kurt hatte Visionen &#8211; er wollte Punk und Mainstream zugleich sein. Er feilschte mit seinen Bandmitgliedern um die Aufteilung der Tantiemen. Hätte er länger gelebt, wäre das 4. Studioalbum von <strong>Nirvana</strong> wohl ein Akustik-Werk mit Gastsängern wie <strong>R.E.M.</strong>-Frontman<strong> Michael Stipe</strong> geworden. Dies und noch viel mehr gibt es seit April 2019 in &#8222;<strong>Erinnerungen an Kurt Cobain</strong>&#8220; von <strong>Danny Goldberg</strong> nachzulesen.</p>
<h3>Was hat Ramin Djawadi in diesem Buch zu suchen?</h3>
<p>Auf Seite 285 berichtet der Autor über das musikalische Vermächtnis Kurt Cobains. Ein Beispiel in dessen Aufzählung, dass die Musik von Kurt Cobain weiterlebt, ist das von Goldberg genannte instrumentale Klavierarragement im<strong> HBO</strong>-Trailer zur 2. Staffel der Serie &#8222;<strong>Westworld</strong>&#8220; aus März 2018. Arrangiert hat die Melodie des Songs &#8222;<strong>Heart-Shaped Box</strong>&#8220; ein gewisser Komponist namens <strong>Ramin Djawadi</strong> aus unserer schönen Stadt Duisburg und Ramin wird im Buch sogar zitiert. Was er sagt? Das müsst ihr selbst nachlesen&#8230;</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Mein Gesamturteil: das Buch ist &#8211; ob des traurigen Ausgangs &#8211; mitunter schwere Kost und der Autor verliert sich manchmal in zu langen Detail-Beschreibungen. Gleichwohl ist das Werk für jeden <strong>Nirvana</strong>-Fan absolut lesenswert. Wer sich nun in Erinnerungen verlieren will: <a href="https://www.nirvana.com/">hier geht es zur offiziellen Webseite</a> der Band mit einer wehmütigen Timeline auf der Grundseite ganz unten. Ich höre jetzt weiter den Song &#8222;<strong>Lithium</strong>&#8230;&#8220;</p>
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		<title>Thees Uhlmann über Die Toten Hosen (VÖ: 10.10.19)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2019 16:22:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Die Toten Hosen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse 2019]]></category>
		<category><![CDATA[KiWi Musikbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Thees Uhlmann]]></category>
		<category><![CDATA[Thees Uhlmann über Die Toten Hosen]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Die Toten Hosen verteidige ich bis zum letzten Schrapnellgeschoss aus meinem Schützengraben der Liebe.&#8220; So bildhaft drückt sich Sänger und Schriftsteller Thees Uhlmann nicht nur in seinem abschließenden Resumee aus. Wir von metal-heads.de waren&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;<strong>Die Toten Hosen</strong> verteidige ich bis zum letzten Schrapnellgeschoss aus meinem Schützengraben der Liebe.&#8220; So bildhaft drückt sich Sänger und Schriftsteller <strong>Thees Uhlmann</strong> nicht nur in seinem abschließenden Resumee aus. Wir von<strong> metal-heads.de</strong> waren für euch 2019 wieder auf der <strong>Frankfurter Buchmesse</strong> unterwegs, haben uns mit dem Buch &#8222;<strong>Thees Uhlmann über Die Toten Hosen</strong>&#8220; eingedeckt und bringen euch dies heute etwas näher.</p>
<h3>Was ich am Buch von Thees Uhlmann mag</h3>
<p>Die Geschichte über das erste Hosen-Konzert aus der Perspektive eines 15-jährigen Dorfjungen (= <strong>Thees Uhlmann</strong>) ist köstlich, authentisch und zugleich ähnelt sie der Geschichte des 1. Konzerts unseres Chefredakteurs. Mit 14 Jahren ging es für ihn ins weit entfernte Dortmund zum Gig der&#8230;Toten Hosen, richtig. Daher entsteht zwischen dem Autor und unserem Redakteur gleich zu Beginn des Buches eine dickes Band der Zuneigung. Und als Vater von zwei Töchtern erkennt unser Redakteur auch manch eigens angewandte Erziehungsmethode, die <strong>Thees Uhlmann</strong> zwischen die Zeilen (Kapitel gibt es im Buch nämlich keine) streut, wieder. Köstlich.</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;3462053698&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Thees Uhlmann über Die Toten Hosen (KiWi Musikbibliothek, Band 1)&#8220;]</p>
<h3>Was ich am Buch von Thees Uhlmann nicht so mag</h3>
<p>Ein wenig zu dick trägt Thees Uhlmann allerdings bei der Vielzahl lieb gemeinter Menschen auf. Sooo viel liebe, tolle, dicke, langjährige Leute im eigenen Umfeld zu wissen &#8211; da wird man neidisch. Hat Thees denn gar keine Bekannten, lose Kontakte oder Geschäftsbeziehungen in seinem Leben? Der Arme&#8230;</p>
<h3>Was ich über die Toten Hosen gelernt habe</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-86394" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/10/41sZjCIazcL._SX341_BO1204203200_-206x300.jpg" alt="Thees Uhlmann und Die Toten Hosen" width="206" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/10/41sZjCIazcL._SX341_BO1204203200_-206x300.jpg 206w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/10/41sZjCIazcL._SX341_BO1204203200_.jpg 343w" sizes="(max-width: 206px) 100vw, 206px" />Nutzloses Wissen wie, dass der Bläsersatz im Song &#8222;<strong>Musterbeispiel</strong>&#8220; auf der Platte &#8222;<strong>Ein kleines bisschen Horrorschau</strong>&#8220; nach Minute 3 und 24 Sekunden wirklich nur ein einziges Mal zu hören ist, schätzen wir in der <strong>metal-heads</strong>-Redaktion überaus.  Dass die Toten Hosen in den 80´er Jahren über die Grenze in die DDR rübergemacht und dort heimlich gespielt haben, war unserem Redakteur fremd. Aber genau solche feingeistigen Randgeschichten machen das Salz in der Suppe dieses Buches von <strong>Thees Uhlmann</strong> aus. Er bettet solche Details in amüsante Geschichten und so kommt der Autor an keiner Stelle allwissend, protzend oder klugscheisserig daher.</p>
<h3>Nackte Zahlen, angezogene Daten, harte Fakten und ein Fazit</h3>
<p><strong>Tino Hanekamp</strong> schrieb eine radiakal subjektive Liebeserklärung über <strong>Nick Cave</strong>, <strong>Anja Rützel</strong> über <strong>Take That</strong> und <strong>Thees Uhlmann</strong> halt über <strong>Die Toten Hosen</strong>. All diese Schmankerl sind in der <strong>KiWi Musikbibiothek</strong> erschienen. Wir fragen uns gerade, wer zum Teufel sind eigentlich <strong>Tino Hanekamp</strong> und <strong>Anja Rützel</strong>? Kleiner Spaß. Nun aber zu den Fakten: <strong>Thees Uhlmanns</strong> Werk zum Spottpreis von nur 12 € ist am 10. Oktober 2019 &#8211; rechtzeitig zur <strong>Frankfurter Buchmesse</strong> &#8211; erschienen. Auf 192 postkartenkleinen Seiten schreibt der 45-jährige Autor aus dem norddeutschen Kaff Hemmoor witzig, wissend, wissenschaftlich und wirklich werthaltig (mehr Alliterationen fallen dem literarischen Quartett von<strong> www.metal-heads.de</strong> gerade nicht ein). Von uns gibt es eine klare Kaufempfehlung für Freunde des gepflegten, intelligenten Humors. Für Fans der Toten Hosen ist das Buch eh ein Muss. Der Redakteur ist allerdings jetzt Fan von <a href="https://www.facebook.com/theesuhlmannmusik/"><strong>Thees Uhlmann</strong></a> geworden und würde ungemein gerne mal mit dem Autor in dessen Küche sitzend Bier aus 2l-Plastikflaschen trinken&#8230;</p>
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		<title>Isn´t It Ironic? &#8211; Antworten auf absolut lebenswichtige Fragen in Popsongs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2019 16:18:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Droemer]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse 2019]]></category>
		<category><![CDATA[Isn´t it ironic]]></category>
		<category><![CDATA[James Ball]]></category>
		<category><![CDATA[Should I Stay or Should I Go]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Should I Stay Or Should I Go?&#8220; fragte ich mich mit meinem Männerschnupfen Mitte Oktober auch. Trotzdem setzte ich mich letzten Endes doch in den ICE und düste für euch zur Frankfurter Buchmesse 2019,&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;<strong>Should I Stay Or Should I Go?</strong>&#8220; fragte ich mich mit meinem Männerschnupfen Mitte Oktober auch. Trotzdem setzte ich mich letzten Endes doch in den ICE und düste für euch zur <strong>Frankfurter Buchmesse 2019</strong>, um abzugraben, was es an musikalischen Neuigkeiten in Form von Lesestoff auf dem Buchmarkt so gibt. Die Münchener Verlagsgruppe <strong>Droemer-Knaur</strong> wartete mit einem äußerst interessanten Buch auf. &#8222;<strong>Isn´t It Ironic?</strong>&#8220; lautet der Titel. Vielen von euch eher bekannt als Frage von <strong>Alanis Morissette</strong> aus ihrem Chart-Kracher des Jahres 1996, dem Song &#8222;<strong>Ironic.</strong>&#8220; Und genau darum geht es in diesem Buch. Aber auch beim Namen des Autors machte es bei mir sofort &#8222;klick.&#8220;</p>
<h3>Zum Autor James Ball</h3>
<p>Denn als Hobby-Journalist sollte man den Namen des investigativen Profi-Journalisten und Buch-Autors<strong> James Ball</strong> (nein, nicht der mit den Gitarrensaiten) schon mal gehört haben.  Oxford-Absolvent <strong>James Ball</strong> schrieb für unzählige bekannte Zeitungen wie <strong>The Guardian</strong> oder<strong> The Washington Post</strong> und hat nebenbei im Jahr 2014 auch schon den <strong>Purlitzer Preis</strong> abgeräumt. Vier Jahre zuvor war er für ein paar Monate Schreiberling für einen gewissen <strong>Julian Assange</strong> und schrieb hinterher als Co-Autor an dem Buch &#8222;<strong>WikiLeaks</strong>&#8220; mit. Hat man schon mal von gehört, oder? Das für mich größte Werk von <strong>James Ball</strong> bislang ist und bleibt jedoch das Buch &#8222;<strong>Post-Truth: How Bullshit Conquered the World</strong>&#8220; aus dem Jahr 2017. Auch in englischer Sprache ist es ein wahrer Genuss. Klärt es doch über die größte Gefahr des 21. Jahrhunderts auf. Warum nämlich das sog. &#8222;Bullshit&#8220; -Geflecht aus Politik, Online-Medien, Wirtschaft und Technologie im Allgemeinen noch gefährlicher ist als Fake-News und Social Media im Besonderen. Ein Buch über den Brexit und den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Dies aber nur so ein weiterer Buchtipp am Rande.</p>
<h3>Das Buch &#8222;Isn´t It Ironic?&#8220;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-86475" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/50185896-213x300.jpg" alt="James Ball - Isn´t It Ironic?" width="213" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/50185896-213x300.jpg 213w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/11/50185896.jpg 496w" sizes="auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px" />Kommen wir lieber zum heutigen Werk von <strong>James Ball</strong>. Unter dem Original-Titel &#8222;<strong>Should I Stay Or Should I Go: And 87 Other Serious Answers To Questions In Songs</strong>&#8220; ist das Buch bereits im Jahr 2018 erschienen. Am 2. September 2019 wurde es nunmehr &#8211; wie auf dem Bild zu sehen ist &#8211; unter anderem Buchtitel in übersetzter Form auch auf dem deutschen Büchermarkt platziert. Bereits das Cover von &#8222;<strong>Isn´t It Ironic?</strong>&#8220; wirkt optisch ansprechend. Der Untertitel &#8222;<strong>Antworten auf absolut lebenswichtige Fragen in Popsongs</strong>&#8220; klingt irgendwie schräg und auch ein wenig irreführend. Denn der Inhalt des Buchs &#8211; der leider nicht alphabetisch nach Songtiteln oder Interpreten sortiert wird &#8211; ist nicht nur für Popmusik-Freunde geeignet. Nein, er dürfte auch das Interesse des geneigten Rockmusik-Fans hervorrufen. Es finden sich hierin nämlich auch Fragen zu den Songtexten von Bands wie <strong>Radiohead, The Pogues, Pink Floyd, Survivor oder Queen</strong> wieder.</p>
<h3>Spoiler-Alarm: Was Bob Dylan oder Radiohead fragen</h3>
<p>Mein Interesse, sich die 191 Seiten einmal in Ruhe zu Gemüte zu führen und an den Gedanken von <strong>James Ball</strong> teilzuhaben, war geweckt. Und um es vorwegzunehmen: der Spaß hat sich absolut gelohnt. Aber der Reihe nach. 88 Songs untersucht der Autor und laut Buch-Innenseite soll der faszinierende und unterhaltsame Lesespaß alle Musikbegeisterten wie auch Pop-Nerds begeistern. Und das tut er. In &#8222;<strong>Blowing In The Wind</strong>&#8220; stellt sich allen Fans und Hörern von <strong>Bob Dylan</strong> schließlich unweigerlich die Frage, wie viele Straßen ein Mann gehen muss. Und der Autor hat natürlich die Antwort parat. 12.000 Schritte bei Mädchen am Tag und 15.000 Schritte am Tag bei Jungs sollten es schon sein. Unterlegt wird dies natürlich mit einer graphischen Darstellung und schon kommen die nächsten zwei Seiten (un-) nützen Wissens über die Frage im nächsten Song. Herrlich.  Im Song &#8222;<strong>Creep</strong>&#8220; von <strong>Radiohead</strong> wiederum stellt sich die Frage, ob auch ich ein unheimlicher Typ bin. Ja, ist ja gut&#8230;ich kann die komplette Redaktion von <strong>metal-heads.de</strong> jetzt förmlich schon &#8222;Ja&#8220; schreien hören. Also gehe ich hier besser nicht weiter auf die empirischen Untersuchungen und das Schaubild von<strong> James Ball</strong> im Detail ein und halte den Spannungsbogen lieber hoch.</p>
<h3>Nützliches Wissen</h3>
<p>Neben skurrilen Antworten auf ebenso abenteuerliche Fragen von Popsternchen in diesem Buch gibt es aber auch unweigerlich immer auch etwas Neues für den Leser. Ich persönlich wusste bisher nur, das <strong>R.E.M.</strong>-Sänger <strong>Michael Stipe</strong> vor seinem Durchbruch als Musiker als Radio- und Fernsehtechniker gearbeitet hat. Gedanken über den Grund für die Frage des Songs &#8222;<strong>What´s The Frequency, Kenneth?</strong>&#8220; habe ich mir nie gemacht. Und wenn, dann wäre sicherlich genau dieses gefährliche Halbwissen meine geistige Verknüpfung zur Antwort gewesen. Möp. Falsch. Die richtige Antwort: genau diese Frage (&#8222;<strong>What´s The Frequency, Kenneth?</strong>&#8222;)  stellt der psychisch kranke Attentäter einem US-amerikanischen Nachrichtensprecher im Jahr 1986 mehrfach, bevor er diesen angriff. Auf zwei Seiten schafft es <strong>James Ball</strong> nun, über das Attentat, Megahertz-Frequenzen, die in den Kopf gefunkt werden, Experimente und &#8222;Infraschall&#8220; zu philosophieren. Spannend und lehrreich zugleich.</p>
<h3>Ein Schlusswort&#8230;</h3>
<p>&#8230;gibt es in diesem unterhaltsamen Buch nicht. Dafür eine Tabelle mit allen Titelinformationen zu den Songschreibern und Verlagen, die die Veröffentlichungsrechte besitzen. Ich bin nun stolzer Besitzer von &#8222;<strong>Isn´t It Ironic?</strong>&#8220; und behalte das Buch sehr gerne selbst, weil es gute Laune macht. Ich wollte &#8211; genau wie <strong>The Proclaimers</strong> &#8211;  nämlich eigentlich anhand einer Karte von Großbritannien immer schon wissen, wo du gewesen bist, wenn du 500 Meilen läufst und dann noch mal 500 (&#8222;<strong>I´m Gonna Be (500 Miles) </strong>&#8222;). Oder was <strong>Meat Loaf</strong> alles nicht tun würde (&#8222;<strong>I´d Do Anything For Love (But I Won´t Do That) </strong>&#8222;). Wer noch ein lustiges, kurzweiliges Weihnachtsgeschenk für humorvolle Musikfans sucht, ist mit diesem Buch zum Preis von 14,99 € gut beraten. Hier der Direkt-Link zum Kauf via Amazon:</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;3426277956&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Isn&#8217;t it ironic?: Antworten auf absolut lebenswichtige Fragen in Popsongs&#8220;]</p>
<p>Wer mehr Informationen zum Autor haben möchte, schaue sich einmal <a href="https://www.jamesrball.com/">dessen Internetseite</a> an.</p>
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