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	<title>Gaahl &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>&#8222;Heavy Diversity&#8220;: Podiumsdiskussion thematisierte Diversity-Aspekte im Metal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jul 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
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		<category><![CDATA[Andreas Krieger]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter dem Veranstaltungstitel &#8222;Heavy Diversity&#8220; fand eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung &#8222;Der Harte Norden&#8220; statt. Und diese beleuchtete den Umgang mit Vielfalt und Stereotypen in der Metal-Szene genauer. Das Publikum hatte die Gelegenheit,&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>Unter dem Veranstaltungstitel &#8222;Heavy Diversity&#8220; fand eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung &#8222;Der Harte Norden&#8220; statt. Und diese beleuchtete den Umgang mit Vielfalt und Stereotypen in der Metal-Szene genauer. Das Publikum hatte die Gelegenheit, mit der norwegischen Black-Metal-Ikone <em>Gaahl </em>(bekannt als ehemaliger Sänger von <em>Gorgoroth</em>), der Ausnahme-Schlagzeugerin Sara Gacic (<em>Ivy Crown</em>) aus Dänemark und der schwedischen Metal-Allrounderin Linnea Olsson (<em>Maggot Heart</em>) in einen Dialog zu treten. Die Moderation übernahm der TV-Journalist Andreas Krieger. Er ist in Deutschland bekannt für seine Dokumentation &#8222;Heavy Metal Saved My Life&#8220; (ARD). Darin portraitierte er unter anderem auch <em>Gaahl</em>.</strong></p>



<p><em>Gaahl</em>, mit bürgerlichem Namen Kristian Eivind Espedal, ist ein norwegischer Sänger und Maler. Und bekannt wurde er vor allem als Leadsänger der norwegischen Black-Metal-Band <em>Gorgoroth</em>. Deren Frontmann war er von 1998 bis 2009. Nachdem er im Jahr 2008 seine Beziehung zu einem Mann öffentlich machte, <strong>bedrohten Fans aus der Black-Metal-Szene seinen Partner.</strong> Espedal erhielt auf der <em>Bergen Gay Galla</em> im Januar 2010 den Preis für die <em>Homosexuelle Person des Jahres</em>. <strong><em>Gaahl </em>gilt als einer der ersten Musiker aus dem Genre, der sich als homosexuell geoutet hat. </strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Heavy Diversity: Gaahl im Interview recht einsilbig</h2>



<p>Das Interview mit <em>Gaahl </em>war für den Moderator Andreas Krieger eine echte Herausforderung. Denn <em>Gaahl </em><strong>blieb durchweg recht einsilbig und bleib häufig unkonkret in seinen Aussagen</strong>. Auch Nachhaken förderte nicht viel mehr Aussagen zu Tage. Das wirkte auf einige Fans sicher geheimnisvoll und auratisch, gleichzeitig wirkte das Verhalten aber auch unsicher, schüchtern und introvertiert. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="720" height="481" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/Der-harte-Norden-Berlin-2023-Gaahl-im-Interview.jpg" alt="Kristian Eivind Espedal, besser bekannt unter dem Pseudonym Gaahl, im Interview." class="wp-image-150318" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/Der-harte-Norden-Berlin-2023-Gaahl-im-Interview.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/Der-harte-Norden-Berlin-2023-Gaahl-im-Interview-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p>Das Interview drehte sich viel um das Leben und die künstlerischen Prägungen des Menschen hinter der Kunstfigur <em>Gaahl</em>. Auch das war spannend. Doch das Thema Diversity, insbesondere enggeführt auf die der Metalszene oft nachgesagte Homophobie, <strong>blieb zu sehr an der Oberfläche für eine kritische Auseinandersetzung</strong>. Hier hätte der Privatmensch Espedal sicher viel aus den eigenen Erfahrungen mit Anfeindungen erzählen können. Doch das Fazit fiel kurz und knapp wie all seine Antworten aus: <em>Gaahl </em>will keine Geschlechterdiskussionen &#8211; er will kategorisch alle Menschen einfach nur pauschal als Menschen sehen. Der Moderator Andreas Krieger blieb etwas ratlos zurück, was das bedeute und wie das letzlich zu bewerten sei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Podiumsdiskussion zu Heavy Diversity: Weibliche Stimmen fanden Gehör</h2>



<p>Sara Gacic ist Schlagzeugerin und Songschreiberin der dänischen Metalcore-Band <em>Ivy Crown</em>. Und Sara Gacic engagiert sich aktiv für Vielfalt. Denn sie ist unter anderem als Dozentin bei &#8222;pop-pilot-camps&#8220; und der <em>Copenhell Rock Academy </em>tätig. <strong>Beides sind Initiativen, die eine geschlechtergerechte Vielfalt in der dänischen Musikszene fördern.</strong></p>



<p>Sara Gacic stellte in der Podiumsdiskussion sehr vehement heraus, dass sie als Frau im Metal häufig außen vor gelassen wurde: In Bands, bei Gigs, beim Aufnehmen und Veröffentlichen ihrer Musik. Und das obwohl ihr gegenüber immer wieder behauptet wurde, es ginge rein um musikalische Qualität, nicht um das Geschlecht. <strong>Doch unterm Strich hat Sara Gacic sich wieder und wieder diskriminiert gefühlt als Frau im Metal. Die Frustration merkte ihr das Publikum an. </strong>Von Gleichberechtigung ist ihrer Ansicht nach die Szene noch weit entfernt. Deshalb spielt sie heute in einer rein weiblichen Band. Und versucht auch im Musik-Business möglichst mit Frauen zusammenzuarbeiten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Metal-Music-Business: Frauen unterstützen sich gegenseitig</h2>



<p>Aus dem selben Grund gründete Linnéa Olsson ein eigenes Label: Im Jahr 2020 war sie Mitbegründerin von <em>Rapid Eye Records</em>. Olsson ist eine schwedische Musikerin und Musik-Journalistin. Linnéa Olsson zog 2012 von Stockholm nach Berlin. Ihre Band <em>Maggot Heart </em>gibt es seit 2016. Olsson ist Mitglied bei Music Women Germany, einer Organisation und einem Netzwerk, das sich für Vielfalt in der Musikszene einsetzt.</p>



<p>Auch Olsson machte sehr deutlich, dass ihrer Erfahrung nach das Metal-Musik-Business nach wie vor stark von Männern dominiert sei. <strong>Ihrer Ansicht nach sei Metal eine sehr konservative Angelegenheit</strong>. Und das auf vielen Ebenen: Von einem zeitgemäßen Umgang im Sinne der Förderung von Diversität bis hin zur Musik selbst, die sich häufig äußeren Einflüssen als Inspirationsquellen entziehe. Das Altmodische, Rückwärtsgewandte und Misogyne im Metal stehe seiner Weiterentwicklung hin zu einer offenen und diversen Szene nach wie vor im Weg. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Heavy Diversity: Einzigartige Perspektiven und Erfahrungen</h2>



<p>Das Podium bot den Zuschauern eine spannende und aufschlussreiche Diskussion über die fehlende Vielfalt in der Metal-Szene. Denn die einzigartigen Perspektiven und Erfahrungen der Diskussionsteilnehmerinnen Sara Gacic und Linnea Olsson warfen wichtige Fragen zur Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt auf. Die Veranstaltung bot der Metal-Szene so eine Gelegenheit, sich mit diesen Themen stärker auseinanderzusetzen. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="720" height="481" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/Der-harte-Norden-Berlin-2023-Linea-Olsson-Podium.jpg" alt="Podiumsdiskussion mit Sara Gacic links und Linnea Olson rechts. Linnea Olsson gestikuliert mit einem ernsten Gesichtsausdruck." class="wp-image-150312" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/Der-harte-Norden-Berlin-2023-Linea-Olsson-Podium.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/07/Der-harte-Norden-Berlin-2023-Linea-Olsson-Podium-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h2>



<p>Und natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Doch um ja nichts zu verpassen, abonniert Ihr am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a>. Oder Ihr folgt uns bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Die besten Bilder findet Ihr dann bei&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a>. Und unser&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a>&nbsp;hält schon jetzt einiges bereit. Also schaut mal rein!</p>
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		<title>LINDY-FAY HELLA &#038;DEI FARNE: &#8222;Hildring&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2021 18:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Gaahl]]></category>
		<category><![CDATA[Hildring]]></category>
		<category><![CDATA[Ingolf Hella Torgersen]]></category>
		<category><![CDATA[Lindy-Fay Hella]]></category>
		<category><![CDATA[Lindy-Fay Hella & Dei Farne]]></category>
		<category><![CDATA[Roy Ole Førland]]></category>
		<category><![CDATA[Seafarer]]></category>
		<category><![CDATA[Sondre Veland]]></category>
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					<description><![CDATA[„Hildring“ ist das zweite Album, das Lindy-Fay Hella unter ihrem Namen veröffentlicht. Es wird am 26. November 2021 via By Norse herausgebracht.2019 erschien das Album „Seafarer“.  Bereits dort hat sie ihren Blick in andere&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>„Hildring“</strong> ist das zweite Album, das <strong>Lindy-Fay Hella</strong> unter ihrem Namen veröffentlicht. Es wird am <strong>26. November 2021</strong> via <a href="https://bynorse.com/">By Norse </a>herausgebracht.<br>2019 erschien das Album <strong>„Seafarer“</strong>.  Bereits dort hat sie ihren Blick in andere Dimensionen und Traumwelten gerichtet. Dies setzt sie mit <strong>„Hildring“</strong> fort.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-2.jpg" alt="lindy fay hella &amp; dei farne hildring 2" class="wp-image-118743" width="256" height="170" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-2.jpg 908w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-2-300x199.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-2-768x510.jpg 768w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /></figure></div>



<p>Diesmal hat sie sich mit <strong>Roy Ole Førland</strong> (Keyboard, Synths), <strong>Ingolf Hella Torgersen</strong> und <strong>Sondre Veland</strong> (beide Drums und Percussion) sowie <strong>Gaahl</strong> (Vocals) zusammengetan, um ihre und auch gemeinsame Ideen in einer Melange aus Folk, Weltmusik, elektronischer Musik, Dark-Synths und Anleihen aus weiteren Genres Ausdruck zu verleihen.</p>



<p>Voller Neugier auf das, was Natur, Vergangenheit, Träume und das Universum zu bieten haben, verbinden sie elektronische Musik, Rhythmen und natürliche Instrumente. Mit der Stimme als Vermittler und verbindendem Element.</p>



<p>Teile des Albums seien improvisiert, da es ihnen nicht um Perfektion ging. Das ist ein Aspekt, der sich durch das Album <strong>„Hildring“</strong> zieht: die Lieder sind nicht ‚glatt‘, sondern leben durch Kontraste.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klänge aus einer anderen Welt</h3>



<p>Die Instrumentierung an sich ist schon ungewöhnlich: Gitarre, Klavier, Hardanger Fidel, Harmonium, verschiede Percussions-Instrumente, Schlagzeug, Synthesizer – und die Stimme.</p>



<p><strong>Lindy-Fay Hella </strong>gelingt es, mit ihrer Stimme vor allen Dingen Gefühlen und Stimmungen Ausdruck zu verleihen. Das tut sie mal lockend, fast neckend und umschmeichelnd. Und auch herausfordernd und intensiv.</p>



<p>Die Stimme ist auf diesem Album nicht nur dazu da, Worte zu transportieren. Sie ist auch ohne Worte Träger von Melodien, Übermittler von Gefühlen, dem Staunen und der Ehrfurcht, mit der <a href="https://metal-heads.de/news/neuigkeiten-aus-norwegen/">Lindy-Fay &amp; Dei Farne </a>die Natur betrachten. Außerdem hat Lindy-Fay in Erinnerung an ihre Urgroßmutter auch den Joik, die traditionelle Gesangsformen der Samen, als Idee mit in ihre Lieder fließen lassen. Auch der Joik arbeitet mit Bildern und Vorstellungen. So kann eine über Jahrhunderte gewachsene Ausdrucksform auch heute ansprechen und (wieder) Bedeutung gewinnen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">„Hildring“ – Die ständige Suche nach dem Unbekannten</h3>



<p>Lindy-Fay &amp; Dei Farne weben dieses Unbekannte in gewohnte Klänge hinein. Sie übermitteln dabei die Magie und Faszination, die in den kleinen Dingen liegen. Sei es durch den Klang eines Glöckchens oder die Stimme, die hauchdünn flüstert aufmerksam macht. &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="210" height="209" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover.jpg" alt="lindy fay hella &amp; dei farne hildring cover" class="wp-image-118744" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover.jpg 210w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover-80x80.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></figure></div>



<p>Der Opener <strong>„Hildring“ </strong>hat eine interessante rhythmische Basis, mit einem Bass als Grundlinie. Darüber liegt ein leichter luftiger Gesang. Über allem spannt sich ein magischer Bogen. Je nachdem wann ich den Song höre, ist er dunkel und fast bedrückend oder aufmunternd.</p>



<p><strong>“Los”</strong> handelt vom Lodesman. Dieser führt die Seelen, die auf dem Meer verlorengingen, zum sicheren Ufer führt.     <br>Lindy-Fay erzählt weiter dazu: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><br>Manchmal glaubte man, dass diejenigen, die von ihrer Reise nicht wieder nach Hause kamen, von Draugen, einer in der skandinavischen Folklore bekannten, gefährlichen Kreatur, geholt wurden.</p></blockquote>



<p>Das Lied beginnt mit Weltmusik-Percussion über der die Stimme schwebt. Das Schlagzeug steht mit seiner Dynamik in einem spannenden Kontrast zu den sphärischen Klängen von Stimme und Synths.</p>



<p><strong>„Insect“</strong> ist der Song, bei dem ich mir gut vorstellen kann, dass viel von der anfänglichen Improvisation geblieben ist. Die hohe, vorsichtig klingende Stimme und das Fundament aus Orgelklängen schaffen eine seltsame, befremdliche Atmosphäre. Das Schlagzeug fügt &nbsp;erdende Rhythmen hinzu.</p>



<p><strong>„The Lake“</strong> ist eine Ballade, die besonders durch die Stimme ihre Wirkung entfaltet. Zu diesem Song sagte Lindy-Fay, dass er von Träumen inspiriert sei. So klingt er (einerseits) auch: verträumt, sanft. Und andereseits dennoch dunkel. Der Klang der Hardanger Fidel gibt dem Ganzen etwas Unwirkliches.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„I return through fire“</h3>



<p><strong>„Brising“</strong> spielt mit Sythesizer-Klängen. Lindy-Fay nutzt hier eine tiefe Stimmlage und lässt sich Zeit, das Zusammenspiel von Rhythmus und Melodie zu entwickeln. Beschwörend klingen <strong>Gaahls </strong>Gesangspart und die begleitende Percussion.</p>



<p>Das Harmonium leitet <strong>„Kjetto“</strong> ein. Dies klingt düster und die Stimme hoch und kalt. Die Orgelklänge werden dichter, die Stimme immer feiner. Wie Geistwesen, die durch einen von der Natur geschaffenen sakralen Raum schweben.</p>



<p><strong>„Taag“</strong> ist einer meiner Lieblingssongs des Albums. Auch hier gefällt mir das Schlagzeug richtig gut. Die Melodie und Harmonien haben etwas Experimentelles. Das Schlagzeug macht <strong>„Taag“</strong> zu einem regelrecht beschwingten Song.</p>



<h3 class="wp-block-heading">In einer anderen Welt den Joik suchen und ins Jetzt mitnehmen</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-1200x801.jpg" alt="Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne" class="wp-image-118739" width="243" height="162" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-1200x801.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-768x513.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-1536x1026.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-1320x881.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px" /></figure></div>



<p><strong>„Otherworld“</strong> ist ein wahrhaft mystischer Song, bei dem Lindy-Fay ihrer Stimme kraftvoll viel Raum gibt. Sie probiert alle Facetten der Tongebung aus und es wirkt oft so, als wenn sie sich vorsichtig an die Töne herantastet. Und an den Joik! Für mich mit „Gjelet“ der interessanteste und eindrucksvollste Song des Albums.</p>



<p>In <strong>„Gjelet“</strong> scheint sie ihn für sich gefunden zu haben. Auch hier variiert sie ihre Stimme in einem weiten Stimmumfang. Die perkussiven Elemente unterstreichen vor allen Dingen zum Ende hin den beschwörenden Charakter der Stimme. So öffnet sich der Zugang zu einer Traumwelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stimme, Rhythmus und Verzauberung</h3>



<p>Beim ersten Hören musste ich mich zunächst an die Stimme gewöhnen. Doch je öfter ich die Songs gehört und das Herantasten an Töne und Klänge wahrgenommen habe, desto stimmiger wurde gerade diese Art die Stimme zu verwenden.</p>



<p>Wie ich schon geschrieben habe, hörte es sich für mich zum Ende hin an, als wenn sie sich von Träumen und dem Erleben in der Natur hat leiten lassen und auf diesem Weg etwas von dem Joik ihrer Vorfahren zu ihr gekommen ist.</p>



<p>Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne haben mit „<strong>Hildring“</strong> &nbsp;gezeigt, dass es Auseinandersetzung, Erfahrung und Handwerkszeug braucht, um ein Album zu machen, das facettenreich, aber nicht überladen ist, schlicht und dabei mit Tiefe.</p>
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