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	<title>H.P. Lovecraft &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>GREYDON FIELDS – Vorabinterview zum RAGE AGAINST RACISM 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 12:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[ARMORED SAINT]]></category>
		<category><![CDATA[Benefiz Open Air]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Swanö]]></category>
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		<category><![CDATA[RAGE AGAINST RACISM 2024]]></category>
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					<description><![CDATA[GREYDON FIELDS – Vorabinterview zum RAGE AGAINST RACISM 2024 Im Vorfeld des diesjährigen Events hatten wir die Möglichkeit, Sänger Volker (Mostert) einige Fragen zu stellen. Hier bekommt ihr das Interview. Aktuell laufen die Vorbereitungen&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>GREYDON FIELDS – Vorabinterview zum RAGE AGAINST RACISM 2024</p>



<p>Im Vorfeld des diesjährigen Events hatten wir die Möglichkeit, Sänger Volker (Mostert) einige Fragen zu stellen. Hier bekommt ihr das Interview.</p>



<p>Aktuell laufen die Vorbereitungen zum <strong>RAGE AGAINST RACISM 2024</strong> und da werdet auch ihr – als nationale bzw. regionale Band – in einem vielseitigen Billing vertreten sein. Wir wollen mal mit euch auf das anstehende Festival schauen und noch ein paar andere Dinge für unsere Leser abklopfen. Fangen wir mal an…</p>



<p>MH.de: zugegebenermaßen habe ich zwar euren Bandnamen auf dem Schirm (wir von <strong>metal-heads.de</strong> haben ja diverse eurer Releases mit Reviews bedacht (z.B. <strong><a href="https://metal-heads.de/reviews/greydon-fields-otherworld-voe-01-12-2023/">hier</a></strong>), aber musikalisch habe ich – bis jetzt noch nicht so intensiv mit eurer Musik befasst.&nbsp; Aber als ich bei der Vorbereitung für dieses Interview feststellen durfte,<strong> gibt es euch immerhin bereits seit 2010. Das ist ja schon mal beachtlich.</strong> Vielleicht können wir ja mal mit der Frage anfangen, was ihr als die größten Erfolge und Errungenschaften der bisherigen Karriere erachtet und darauf „aufbauen“!?</p>



<p>VOLKER: Als größten Erfolg sehe ich es an, dass wir am Ball geblieben sind, <strong>mittlerweile fünf Alben</strong> veröffentlicht haben und dabei jedes Mal einen Schritt weitergekommen sind.</p>



<p>MH.de: habt ihr in diesem Jahr im Zusammenhang mit dem aktuellen Album <strong>noch weitere Auftritte geplant?</strong> Tretet ihr dabei als Supportact auf oder eher unter eigenem Namen?</p>



<p>VOLKER: wir haben ´schon ein paar Auftritte fest geplant in diesem Jahr, neben dem RAGE AGAINST RACISM sind wir <strong>noch auf einem Benefizfestival für den Tierschutz im Westerwald und als Support für Metal Heart (ACCEPT-Tribute) in Solingen gebucht.</strong> Als Hauptband waren wir erst am letzten Wochenende (02.03.2024) in der Freak Show in Essen zu sehen. Wir planen auch <strong>noch eine richtige Album-Release-Show, sobald unser aktuelles Album „Otherworld“ auf Vinyl verfügbar ist.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1080" height="720" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Promo-Bandfoto-1.jpg" alt="Greydon Fields" class="wp-image-158615" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Promo-Bandfoto-1.jpg 1080w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Promo-Bandfoto-1-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Promo-Bandfoto-1-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Promo-Bandfoto-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">MEGADETH als Inspiration &amp; John Bush mag Eishockey</h3>



<p>MH: mit welchen bekannteren Bands seid ihr in der Vergangenheit bereits auf Tour gewesen? Was war dabei die denkwürdigste Erfahrung?</p>



<p>VOLKER:&nbsp;<strong>Richtig auf Tour waren wir nie, das passt für uns familiär und beruflich einfach nicht. </strong>Für haben auf dem <strong>Turock Open Air 2016 mit DARK TRANQUILLITY </strong>die Bühne geteilt und haben 2018 im Turock für ARMORED SAINT eröffnet. Aber da gibt es ehrlich gesagt nicht viel zu erzählen. Außer dass John Bush ein unfassbares Organ hat und beim Einsingen in seiner Garderobe über mehrere Etagen zu hören war. Außerdem scheint <strong>John Bush ein großer Eishockey-Fan </strong>zu sein, denn er hat die ganze Zeit, auch während des Soundchecks, ein NHL-Spiel auf dem Handy verfolgt.</p>



<p>MH.de: welche Bands würdet ihr als <strong>eure deutlichsten Einflüsse </strong>bei der Erschaffung eurer Musik benennen und mit welchen würdet ihr noch gerne (z.B. als Support auf deren Tour oder auf einem größeren Festival) mal auftreten?</p>



<p>VOLKER:&nbsp;das lässt sich so einfach nicht sagen. <strong>Gregor als Hauptsongwriter und ich als Texter sind musikalisch sehr breit aufgestellt und wir beide hören von Prog-Rock bis Death-Metal eine ziemliche Bandbreite</strong> von Musik. Rein soundmäßig hat uns MEGADETH mit deren letzten Alben inspiriert, das klingt so, wie wir es auch für unser letztes Album haben wollten.</p>



<p>MH.de: wie geht ihr es musikalisch an, wenn das Komponieren eines neuen Albums ansteht? Habt ihr da innerhalb des Bandgefüges eine feste Rollenverteilung?</p>



<p>VOLKER:  es ist fast immer so, dass <strong>Gregor als Gitarrist über einen einfachen Drumsound Songideen vorbereitet.</strong> Das höre ich mir dann an und versuche, daraus einen Song mit Strophe, Chorus etc. zu machen. Dabei arrangiere ich schon mal ein paar Parts um, aber oft ist das erste Demo vom Aufbau her schon nahe am finalen Song. Wenn die Vocals grob stehen, kommen Robert (Bass) und Marco (Drums) mit ihrem jeweils persönlichen Stil dazu und entwickeln passende Parts.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="555" height="555" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/GREYDON-FIELDS-Albumcover-Otherworld-.jpg" alt="GREYDON FIELDS - Albumcover Otherworld" class="wp-image-164037" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/GREYDON-FIELDS-Albumcover-Otherworld-.jpg 555w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/GREYDON-FIELDS-Albumcover-Otherworld--300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/GREYDON-FIELDS-Albumcover-Otherworld--150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/GREYDON-FIELDS-Albumcover-Otherworld--80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/03/GREYDON-FIELDS-Albumcover-Otherworld--320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 555px) 100vw, 555px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">GREYDON FIELDS – Vorabinterview zum RAGE AGAINST RACISM 2024</h3>



<p>MH.de: manche Bands schreiben ihre Texte ja eher gesellschaftskritisch und greifen mehr oder weniger aktuelle „heiße Themen“ an oder zeichnen düstere Zukunftsszenarien. Andere dagegen sind mehr fiktional unterwegs. Welche Tendenzen seht ihr bei euch und hat es da mit der Zeit ggf. einen Wandel gegeben?</p>



<p>VOLKER:&nbsp;<strong>ich bin großer SciFi-Fan, daher kommen auf jedem Album Themen aus der SciFi-Literatur vor</strong>, auf dem aktuellen Album sind es neben dem Opener „Machine“ noch zwei Songs, die auf <strong>Geschichten von H.P. Lovecraft</strong> basieren. Dazu kommen dann Themen aus der Geschichte oder Politik, so wie z.B. „Ratline“, der von der Flucht und Ergreifung des Nazi-Kriegsverbrechers Adolf Eichmann handelt oder „Seven Years“, in dem <strong>einer der größten Justizskandale der Nachkriegszeit thematisiert</strong> wird (sucht mal nach dem Namen „Gustl Mollath“). Das war aber auf jedem Album so und da gibt es keine Tendenz hin zu bestimmten Themen.</p>



<p>MH.de: wie würdet ihr eure eigene musikalische Entwicklung in den letzten Jahren beschreiben? Welche Veränderungen würdet ihr benennen und wo seid ihr euch eher „treu geblieben“?</p>



<p>VOLKER:&nbsp;<strong>ich glaube nicht, dass wir uns stilistisch in den letzten 10 Jahren groß verändert haben.</strong> Vielleicht sind wir immer besser aufeinander eingespielt und so fällt uns das Songwriting etwas leichter. Was sich aber verändert hat, ist die Art und Weise, wie wir unsere Alben aufnehmen. <strong>Bei unserem ersten „großen“ Album „God Machine“ haben wir alles im Proberaum eingesungen und eingespielt</strong> das dann mischen und mastern lassen. Für den Nachfolger „Tunguska“ waren wir dann komplett im Studio und haben da aufgenommen. Bei „Warbird“ wurde nur der Gesang im Studio aufgenommen und für „Otherworld“ haben wir zu 100% auf Homerecording gesetzt und die Aufnahmen dann an Dan Swanö geschickt, der das Album gemischt und gemastert hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="900" height="600" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/Greydon-Fields-9.jpg" alt="Greydon Fields Dont´Panic Essen 28.04.18" class="wp-image-61690" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/Greydon-Fields-9.jpg 900w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/Greydon-Fields-9-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/Greydon-Fields-9-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/Greydon-Fields-9-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption class="wp-element-caption">GREYDON FIELDS &#8211; live im Don`t Panic, Essen 2018</figcaption></figure>



<p>MH.de: <strong>die Musikszene hat sich mit der Digitalisierung und der Verbreitung des Internets und dessen Nutzung durch die „breite Masse“ verändert.</strong> Früher ging es um Tonträgerverkäufe, heute kursieren Begriffe wie Downloadcharts. Es gibt ja immer ein für und wider. Wo seht ihr die Vor- bzw. Nachteile der Entwicklung und wie geht ihr als Band damit um bzw. welche Konsequenzen zieht ihr für euer Handeln daraus (das meine ich einmal als Konsument bzgl. der Musik von anderen Künstlern und andererseits bezogen auf GREYDON FIELDS)?</p>



<p>VOLKER:&nbsp;ich nutze selbst auch Streamingdienste zum Hören von Musik und kaufe oft Downloads statt physischer Tonträger, weil ich selten da Musik höre, wo meine Platten und CDs stehen. Für mich als Konsument ist das ein klarer Vorteil. <strong>Streaming ist für Bands eine großartige Möglichkeit, von viel mehr Menschen gehört zu werden, als wenn jeder erst einmal eine CD kaufen müsste. </strong>GREYDON FIELDS sind als Band viel zu klein, um mit unseren Einnahmen aus Tonträgerverkäufen und Streams Geld zu verdienen. <strong>Wenn wir am Ende unsere Produktionskosten eingespielt haben, dann ist das schon ein Erfolg</strong>. Für uns selbst spielen Charts keine Rolle, denn da werden wir wahrscheinlich nicht einmal auftauchen. </p>



<p><strong>Wir freuen uns dafür über jeden, der uns am Merchstand eine CD, LP oder ein Shirt abkauft. </strong>Wir wissen natürlich, dass Veranstalter auf Zahlen wie YouTube-Klicks und Spotify-Hörer schauen. Das wäre alles kein Problem, wenn diese Zahlen „ehrlich“ wären. Leider ist es aber so, dass Klicks, Likes und Streams käuflich sind. Und nicht alle Bands können der Versuchung widerstehen, ein paar Euro zu investieren und die Chancen für Booking und generelle Sichtbarkeit zu erhöhen. Das finden wir albern und kommt für uns definitiv nicht in Frage.</p>



<h3 class="wp-block-heading">GREYDON FIELDS: im Einsatz für den guten Zweck&#8230;nicht nur in Duisburg</h3>



<p>MH.de: <strong>„Alles wird teurer“ – dieses Thema ist ja alltäglich in aller Munde</strong>. Etwa beim Einkauf beim Bäcker oder dem Auftanken des Autos. Wenn wir auf der anderen Seite darüber reden wollen, etwas ´rein aus Überzeugung zu tun und die Gedanken an die „Kohle“ mal beiseite zu lassen, dann sind wir schnell beim Thema <strong>RAGE AGAINST RACISM. Ein tolles Festival bei uns in Duisburg (hier sitzt auch unsere Redaktion), bei dem wir von metal-heads.de stolz sind, als Medienpartner aktiv mitwirken zu können.</strong> Freier Eintritt für eine gute Sache. Gerade bei der Teuerungsrate für viele Ausgaben ist es eine tolle Geschichte, dass so etwas noch möglich ist. Schön, dass ihr euch mit GREYDON FIELDS für den guten Zweck einbringt. Habt ihr bereits Erfahrungen mit der Teilnahme bei ähnlichen Veranstaltungen sammeln können?</p>



<p>VOLKER:&nbsp; Wir haben 2016 auf dem Turock Open Air in Essen gespielt, das ist auch gratis für die Fans und es war eines unserer schönsten Live-Erlebnisse. <strong>Im April spielen wir auf dem BANG4PETS Festival im Westerwald, da wird zwar Eintritt verlangt, aber die Einnahmen gehen in die Arbeit für den Tierschutz.</strong></p>



<p>MH.de: Was hat euch bewegt, gerade bei diesem Open Air mitzumachen und wie denkt ihr darüber als Opener am Festivalfreitag auf die Bühne zu dürfen und damit das Event zu eröffnen?</p>



<p>VOLKER:&nbsp;<strong>beim RAGE AGAINST RACISM war ich schon oft als Zuschauer</strong> und es ist unfassbar, was da auf die Beine gestellt wird. Und das ganz ohne Ticketeinnahmen. <strong>Natürlich will man dann auch gerne selbst auf dieser Bühne stehen</strong>, auch weil das Motto des Festivals uns wichtig ist und einige unserer Songs mit dem Thema „Rassismus“ zu tun haben. Als wir dann gefragt wurden, ob wir den Opener-Slot am Freitag spielen wollen, haben wir keine Sekunde gezögert. Es ist uns eine riesige Ehre, dieses Jahr dabei sein zu dürfen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="600" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/Greydon-Fields-20.jpg" alt="Greydon Fields Dont´Panic Essen 28.04.18" class="wp-image-61701" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/Greydon-Fields-20.jpg 900w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/Greydon-Fields-20-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/Greydon-Fields-20-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/Greydon-Fields-20-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption class="wp-element-caption">GREYDON FIELDS &#8211; live im Don`t Panic, Essen 2018</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Der Vorteil von Auftritten am Nachmittag&#8230;</h3>



<p>MH.de: im Rahmen eurer längeren Bandgeschichte habt ihr ja sicher schon eine gewisse Erfahrung mit Festivalauftritten machen können. Macht es für euch einen Unterschied, am Nachmittag bei strahlender Sonne auf einem Open Air Event zu spielen, oder bei einem Hallen-Gig – ggf. selber als Headliner – auf der Bühne zu stehen? Oder freut ihr euch einfach immer noch über jede Auftrittsmöglichkeit, bei der man ja letztlich die Möglichkeit bekommt, sein Material vorzustellen (gerade bei Festivals kommen die Leute ja nicht unbedingt wegen einem selbst, sind aber dennoch womöglich interessiert, neue Bands und deren Musik kennenzulernen)?</p>



<p>VOLKER:&nbsp;<strong>wir sind über jede Auftrittsmöglichkeit froh. Und wenn es erst Nachmittag ist, umso besser, dann sind die meisten Fans noch ansprechbar und haben noch richtig Bock. </strong>Open Air finde ich besonders klasse, weil die Leute einfach mal vorbeikommen und uns „antesten“ können. Wenn’s Dir gefällt, kommst Du näher zu Bühne, niemand muss z.B. zum Rauchen weglaufen. Danach kann man noch entspannt ein paar Bierchen mit den Fans trinken und freut sich, wenn es den Leuten gefallen hat.</p>



<p>MH.de: Bevor wir zum Ende kommen, haben bei uns immer die Bands das letzte Wort. Jetzt könnt ihr also eine Message an unsere Leser, eure Fans etc. verbreiten. Was wäre das für eine Mitteilung?</p>



<p>VOLKER:<strong>&nbsp;leider sind rechte Parteien mit rassistischer Ausrichtung immer mehr im Aufwind, in Deutschland und ganz Europa. Deshalb ist die Idee des RAGE AGAINST RACISM wichtiger denn je.</strong> Ich hoffe, dass Ihr nicht nur zum Feiern zum RAGE AGAINST RACISM kommt und weil es halt nix kostet, sondern dass Ihr auch für die Botschaft des Festivals steht!</p>



<p>MH.de: Danke dir vielmals für die Zeit für dieses Interview und die Beantwortung der ganzen Fragen. Wir wünschen euch einen großartigen Auftritt beim RAGE AGAINST RACISM-Festival 2024 und freuen uns, euch dort zu sehen! Alles Gute!</p>



<p>VOLKER:&nbsp;Vielen Dank und wir sehen uns!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/06/Impressionen_@_Rage_Against_Racism_2023-25-1200x800.jpg" alt="Impressionen @RageAgainstRacism ©2023 by Thorsten Clusen / toto@metal-heads.de" class="wp-image-149544" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/06/Impressionen_@_Rage_Against_Racism_2023-25-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/06/Impressionen_@_Rage_Against_Racism_2023-25-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/06/Impressionen_@_Rage_Against_Racism_2023-25-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/06/Impressionen_@_Rage_Against_Racism_2023-25-1536x1024.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/06/Impressionen_@_Rage_Against_Racism_2023-25-1320x880.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/06/Impressionen_@_Rage_Against_Racism_2023-25.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Impressionen @RageAgainstRacism</figcaption></figure>



<p>Aktuelles zum Festival gibt es nicht nur bei metal-heads.de als offiziellem Medienpartner, sondern auch <strong><a href="https://www.facebook.com/rarfestival/">hier</a></strong>.</p>
<div class="isc_image_list_box"><p class="isc_image_list_title">Bildquellen</p>			<ul class="isc_image_list">
		<li>Bandfoto: ©2023 by Ina Schulz / Roll The Bones Records</li><li>Greydon Fields Dont´Panic Essen 28.04.18: Bildrechte beim Autor</li><li>Greydon Fields Dont´Panic Essen 28.04.18: Bildrechte beim Autor</li><li>Impressionen @RageAgainstRacism ©2023 by Thorsten Clusen / toto@metal-heads.de: Impressionen @RageAgainstRacism ©2023 by Thorsten Clusen / toto@metal-heads.de</li><li>RAGE AGAINST RACISM 2022 &#8211; Impressionen &#8211; Titelbild: (c) by DocRock für metal-heads.de</li>		</ul>
		</div>
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		<title>CHAPEL OF DISEASE im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jul 2019 07:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[As We Have Seen The Storm]]></category>
		<category><![CDATA[Chapel of Disease]]></category>
		<category><![CDATA[Edgar Allen Poe]]></category>
		<category><![CDATA[H.P. Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[The Mysterious Ways Of Repetitive Art]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview Teil 1 Heute präsentiere ich euch ein Interview mit CHAPEL OF DISEASE, einer Band aus Köln, der es gelungen ist, mit unglaublicher Leichtigkeit Genregrenzen zu überschreiten. Über eine Death Metal &#8211; Grundstruktur  legen&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview Teil 1</h3>
<p>Heute präsentiere ich euch ein Interview mit <a href="http://chapelofdisease.de/">CHAPEL OF DISEASE</a>, einer Band aus Köln, der es gelungen ist, mit unglaublicher Leichtigkeit Genregrenzen zu überschreiten. Über eine Death Metal &#8211; Grundstruktur  legen sich teilweise fast zerbrechlich wirkende Melodien. Und dabei werden die Songs durch groovende Rhythmen vorangetrieben. <strong>Cedric Teubl</strong>, der zusammen mit seinem Bruder Laurent hauptsächlich für das Songwriting verantwortlich ist, hat mir nicht nur auf Fragen zur Band und den Songs geantwortet, sondern auch zur Literatur als Inspiration für Songtexte, den Umgang mit Sprachlosigkeit sowie über Repetitives in der Kunst und der Musik von CHAPEL OF DISEASE. Da es ein umfangreiches Interview geworden ist, das viele interessante Aussagen und Denkanstöße enthält, habe ich es ausnahmsweise in zwei Teile aufgeteilt. Lest also heute den ersten und morgen den zweiten Teil.</p>
<h3>Uns war schon bewusst, dass wir Grenzen sprengen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-81395 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/06/DY6A6923-300x200.jpg" alt="Chapel of Disease 07.06.19 RHF 2019 Gelsenkirchen" width="248" height="165" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/06/DY6A6923-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/06/DY6A6923-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/06/DY6A6923-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/06/DY6A6923.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px" /><strong>MH:</strong> Ich habe euch zuletzt in der Essigfabrik <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/mantar-mit-downfall-of-gaia-chapel-of-disease-in-koeln/">live</a> erlebt und war begeistert von eurer leichten und selbstverständlichen Art, Death Metal mit ordentlichem Drive zu spielen.  Besonders auffallend sind die klassischen Rockelement, Heavy Metal Riffs in den Songs und der Klang der Gitarren.<br />
Wie ist es dazu gekommen, dass ihr Hard-Rock-Melodien und Heavy Metal Elemente in ein Death Metal Gerüst eingearbeitet habt? War das ein Kalkül, die Elemente zu verbinden, um einen neuen Klang zu schaffen oder hat sich das aus dem entwickelt, was ihr gerne hört/in anderen Bands gespielt habt?</p>
<p><strong>CT:</strong> Eine gute Frage, die gar nicht mal so leicht zu beantworten ist. Wir empfanden den Prozess als sehr natürlich und aus kreativer Sicht sehr befriedigend. Ich bin<br />
geneigt zu sagen, dass es weniger Kalkül war und mehr ein natürlicher Flow an Kreativität, gepaart mit mehr Selbstsicherheit als Band und Songwriter. Jedoch muss ich auch eingestehen, dass uns schon sehr bewusst war, dass wir Grenzen sprengen, was das Genre Death Metal angeht und wir dies auch angestrebt haben. Uns war bewusst, dass wir mit den neuen Stücken andere Terrains betreten werden und auch wollen. Im Endeffekt kann ich sagen, dass der Entwicklungsprozess schon lange vor der dritten Platte angefangen hat und sich über die Jahre natürlich bei allen Bandmitgliedern entwickelt hat. Und natürlich haben da auch die Hörgewohnheiten, welche sich ja immer weiterentwickeln, eine große Rolle gespielt.</p>
<h3>„Das war gut, aber jetzt müssen wir neue Wege gehen“</h3>
<p><strong>MH:</strong> Auf euren Alben sind die Death Metal Wurzeln stark ausgeprägt und sorgen für Ecken und Kanten, an denen man sich stoßen und aufreiben kann. Und denn dennoch strahlen z.B. die Songs auf auf <strong>„The Mysterious Ways of Repetitive Art“  </strong>eine Ruhe und Gelassenheit aus, über die sich jeweils ein dynamischer Spannungsbogen zieht. Auf <strong>„&#8230;And As We Have Seen The Storm, We Have Embraced The Eye“</strong> sind die Songs abwechslungsreich, vielschichtig und dabei unglaublich groovend und spannend.<br />
Was hat es euch möglich gemacht, den klassischen Death-Metal- Rahmen zu sprengen, einen neuen ganz eigenen Weg zu gehen?</p>
<p><strong>CT:</strong> Ich sehe die Aufnahme und den Release des ersten Albums als wichtigen Meilenstein darin. Als wir die Songs herausbrachten, von denen wir einige bereits vier Jahre lang geprobt hatten, wirkte das auf<br />
mich befreiend und kreativ beflügelnd. Ich weiß noch, dass mein Bruder und ich quasi gleichzeitig sagten „Das war gut, aber jetzt müssen wir neue Wege gehen“. Und das meine ich überhaupt nicht abwertend dem Debut gegenüber, da ich es immer noch liebe und alles darauf schätze. Für uns war danach nur klar, dass wir unser Statement mit den Songs gegeben haben, uns aber nicht wiederholen sondern ausprobieren wollen. Daher kommen wohl auch die von dir angesprochene Gelassenheit und die Spannungsbögen. Wir haben zu dem Zeitpunkt viel Zeit damit verbracht, zu jammen und zu sehen, was passiert, wenn wir Strukturen wiederholen, ziehen oder durch den Rhythmus abändern. Durch all diese Prozesse und die Zufriedenheit, die wir daraus gezogen haben, konnten wir uns stetig weiterentwickeln. Beim letzten Album konnten wir schon während der Songwritingphase sagen, dass es anders wird. Dass es Genres vermischt, Grenzen überschreitet. Es war auch klar, dass wir all unsere Energie und Sorgfalt in die Songs stecken. Und dass wir mit gesunder Selbstkritik an die Arbeit gehen. Das Ergebnis ist überwältigend, auch wenn die Zeit dahin nicht immer einfach war.</p>
<h3>Erwachsene Experimentierfreude</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-81391 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/06/DY6A6877-300x200.jpg" alt="Chapel of Disease 07.06.19 RHF 2019 Gelsenkirchen" width="251" height="167" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/06/DY6A6877-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/06/DY6A6877-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/06/DY6A6877-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/06/DY6A6877.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px" /><strong>MH:</strong> Ist darin auch so etwas wie das Reifen/&#8217;Erwachsenwerden&#8216; der Band zu erkennen?  Oder spielt eher das &#8218;kindliche&#8216; Experimentieren eine Rolle?</p>
<p>CT: In der Tat würde ich hier sagen, dass beides eine Rolle gespielt hat. Natürlich werden wir alle älter, lernen neue Dinge und verändern auch gewisse Ansichten.<br />
Ebenso verbessern wir uns auch an unserenInstrumenten und der Kunst des Songschreibens. Dies ist definitiv ein Kernelement, das das Album so klingen lässt, wie es jetzt ist. Das Experimentieren, Ausprobieren und die gewisse Naivität sind jedoch auch noch vorhanden. Was nicht heißt, dass wir ohne Nachdenken an die neuen Lieder gegangen sind. Wir haben eben immer wieder probiert, wie sich die Songs verändern, wenn der Rhythmus anders ist oder das Riff langsamer gespielt wird.</p>
<p><strong>MH:</strong> In welcher Hinsicht war es für euch eine Herausforderung, die Genregrenzen aufzulösen?</p>
<p><strong>CT:</strong> Uns war und ist schon bewusst, dass wir uns nicht „nur“ im Death Metal Lager aufhalten. Das wollen wir auch gar nicht. Daher fiel es uns leicht, über Genregrenzen hinwegzusehen und die Songs einfach als gut geschriebene Stücke anzuerkennen. Es ist auch nicht so, dass wir uns nicht zu den extremeren Stilen hingezogen oder angehörig fühlen. Wir möchten uns jedoch die Freiheit lassen, das zu spielen, worauf wir Lust haben. Eine Herausforderung war es, die Songs zu lernen und wirklich wirklich tight zu spielen. Es wurden unzählige Stunden damit verbracht, genau darauf zu achten, dass alle Instrumente so gut wie möglich zusammenspielen und es keine losen Enden gab. Drumfills wurden auf Gitarrenläufe angepasst, neue Gesangsstile ausprobiert und die Fußorgel kam zum Einsatz. Das war für uns die Herausforderung, die wir gemeistert haben und die uns gestärkt hat.</p>
<h3>Komplex und dennoch geerdet</h3>
<p><strong>MH:</strong> Trotz der Komplexität, in der ihr euch manchmal fast verliert, klingen die Songs geerdet. Was hält euch in stürmischen Zeiten am Boden, so dass ihr das Auge des Sturms umarmen und solche Songs<br />
schreiben könnt?</p>
<p><strong>CT:</strong> Eine schön formulierte Frage. Ich denke mal, dass es in der Tat einfach die Liebe zur Musik ist. Neue Klänge kreieren, sich von anderer Musik inspirieren lassen, die Zusammenarbeit und dann die Momente,         in denen man erkennt, dass der Song wächst und Form annimmt. Das kann in schweren Zeiten in der Tat befriedigend und erleichternd wirken. Aber auch einfach das Beisammensein und die Sicherheit, dass wir uns aufeinander verlassen können. Wir machen diese Musik nun schon seit 11 Jahren und kennen uns noch länger. Da ist natürlich ein sehr enger und persönlicher Bund entstanden.</p>
<p><strong>MH:</strong> Wie sieht Songwriting bei euch aus?</p>
<p><strong>CT:</strong> Für den Großteil der Songs ist mein Bruder Laurent verantwortlich. Oft beginnt er damit, eine Idee zu entwickeln. Dann präsentiert er uns das Grundgerüst. Wenn wir alle damit einverstanden sind, arbeiten<br />
wir die Idee gemeinsam aus. Dabei spielen die einzelnen Ideen und Vorschläge der Bandmitglieder eine große Rolle. Somit ist es am Ende ein gemeinsamer Prozess. Jedes Bandmitglied bringt seine Kreativität mit in den Prozess. Es kommt auch vor, dass Laurent und ich uns gegenseitig Ideen und Songfragmente vorspielen, die dann als Grundgerüst dienen. Es ist ein sehr lebendiger Prozess und ich behaupte, dass die Band so klingt, wie sie klingt, da jedes Bandmitglied seine Rolle innerhalb dieses Gefüges wunderbar einnimmt.</p>
<h3>Von Lovecraft über Poe zu Rollins</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-78392 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Chapel-Of-Disease-Köln-Essigfabrik-4-300x200.jpg" alt="Chapel Of Disease Köln Essigfabrik" width="243" height="162" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Chapel-Of-Disease-Köln-Essigfabrik-4-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Chapel-Of-Disease-Köln-Essigfabrik-4-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Chapel-Of-Disease-Köln-Essigfabrik-4.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Chapel-Of-Disease-Köln-Essigfabrik-4-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px" />MH: Woher oder von wem kommen die Texte? Wie weit haben sie mit euch persönlich zu tun? Oder sind sie eher als Texte entstanden, die die Atmosphäre der Songs auf einer anderen Ebene übermitteln?</p>
<p>CT: Die Texte stammen auch von Laurent und mir. In der Vergangenheit nahm ich eine größere Rolle bei dem Schreiben von Texten ein, jedoch haben wir bei dem neuen          Album das Schreiben der Texte genau aufgeteilt, sodass 3 Stücke von Laurent und 3 von mir geschrieben worden sind. Es ist auch das erste Mal, dass wir uns von literarischen Quellen lösten und uns diesmal auf persönliche Erlebnisse, Gedanken und Gefühle konzentrierten. Zumindest für mich war es eine Herausforderung, die ich aber gern angenommen habe. Auf poetische Art umschrieben habe ich diesmal mein Inneres geöffnet. Das bereue ich auch nicht. Sondern begrüße es als eine Facette unserer Weiterentwicklung. Zudem die Songs musikalisch die Emotionen der Texte perfekt widerspiegeln. Wir fanden es auch spannend, den Hörern Raum zu geben, die Texte selbst zu interpretieren. Da wir nicht viel dazu &#8218;erklärt&#8216; haben, gab es gute Gespräche über unsere Texte und wir haben spannende Interpretationen gehört.</p>
<p><strong>MH</strong>: Ihr habe ja anfangs Fantasy/frühe Horror-Literatur als Vorbild genommen. Wer von euch ist denn Fantasy- oder Horror Fan?</p>
<p><strong>CT:</strong> Das wäre dann ich. Das Lesen von guter Literatur sowie das Suchen und Finden neuer, mir noch unbekannter Schriftsteller und Büchern ist für mich auch sehr wichtig im Leben. Ich fühle mich hingezogen<br />
zu düsteren Geschichten und liebe es, mich in diesem Feld auszutoben.</p>
<h3>Phantastische Literatur</h3>
<p><strong>MH:</strong> Welche Autoren haben eine besondere Rolle gespielt?</p>
<p><strong>CT</strong>: Was die Band dabei betrifft, so stand zu Beginn ganz klar <strong>H.P. Lovecraft</strong> Pate und „<strong>Summoning Black Gods“</strong> ist, bis auf zwei Ausnahmen, komplett von seinen Werken und denen seiner damaligen<br />
Brieffreundschaften beeinflusst. Es war bei weitem keine Innovation, diese Texte im Metal zu verwenden, jedoch fanden wir dies für uns sehr passend. Auf dem zweiten Album haben wir uns an älterer Literatur aus dem eher phantastischen Spektrum orientiert. Wie z.B. <strong>Edgar Allen Poe</strong>, <strong>Johann Peter Hebel</strong> oder <strong>Gustav Meyrink</strong>. Uns war klar, dass wir nicht weiter über das Lovecraft-Universum schreiben wollen. Sondern dass wir uns auch bei den Texten ohne Limitierungen weiter austoben wollten.</p>
<p><strong>MH:</strong> Und was liest du zurzeit?</p>
<p><strong>CT:</strong> Zurzeit lese ich viel von <strong>Philip K. Dick</strong>, <strong>Thomas Ligotti</strong> und <strong>Henry Rollins</strong>, um mal einen Auszug zu geben. Ich bin aber immer auf der Suche nach Neuem. Daher bin ich dankbar für jede Empfehlung, die ich<br />
kriege. Gerade bin ich in den letzten Zügen eines Sammelbandes der Kurzgeschichten aus dem ‚Cthulhu Mythos’ von <strong>Clark Ashton Smith</strong>. Was ich jedem empfehlen kann, der auf subtile, sehr dunkle Horror Literatur steht, sind die Werke von Thomas Ligotti. <strong>„Theatro Grotesssco“</strong> hat bei mir Alpträume ausgelöst. Eine bizarre Mischung aus Kafka, David Lynch, Poe und Lovecraft.</p>
<h3>Sprachlosigkeit &#8211; und wie Musik ihr begegnen kann</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-78396 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Chapel-Of-Disease-Köln-Essigfabrik-8-300x200.jpg" alt="Chapel Of Disease Köln Essigfabrik" width="251" height="167" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Chapel-Of-Disease-Köln-Essigfabrik-8-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Chapel-Of-Disease-Köln-Essigfabrik-8-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Chapel-Of-Disease-Köln-Essigfabrik-8.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/04/Chapel-Of-Disease-Köln-Essigfabrik-8-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px" /><strong>MH:</strong> Ich möchte jetzt auf euer letztes Album „&#8230;And As We Have Seen The Storm, We Have Embraced The Eye“ zu sprechen kommen. Auf diesem Album geht es viel um             die Suche nach Antworten, Umgang mit schwierigen Situationen, Sprachlosigkeit… Wie weit sind da persönliche Erlebnisse oder Eindrücke mit eingeflossen?</p>
<p><strong>CT:</strong> Jeder einzelne Text ist direkt beeinflusst von persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen. Wie bereits angesprochen, möchten wir diesbezüglich nicht viel zu den                  Inhalten sagen, wobei manche auch sehr deutlich sind. Ich kann nur nochmal betonen, dass es eine neue und herausfordernde Erfahrung für mich war.</p>
<p><strong>MH:</strong> In welcher Weise kann Musik der Sprachlosigkeit begegnen?</p>
<p><strong>CT:</strong> Musik spricht auf vielen Ebenen an und hat eine beruhigende und sichernde Wirkung. Für jemanden, der Schwierigkeiten hat, seine Emotionen oder seine                             Gefühlslage zu verbalisieren, kann Musik eine Ausdrucksform sein. Sei es Trauer, Freude oder auch Niedergeschlagenheit: Musik transportiert diese Gefühle. Jeweils auf eine andere und individuelle Weise. Und dadurch kann es vorkommen, dass man sich nicht mehr missverstanden fühlt oder sogar gehört, ohne dass man beurteilt oder bewertet wird. Ich würde mal behaupten, dass, selbst wenn es einem danach nicht besser geht, das Gefühl verstanden zu werden, trotzdem da ist. Sei es nur durch die Musik oder die Texte.Ich persönlich möchte Platten wie die von TYPE O NEGATIVE oder JOY DIVISION nicht mehr missen. Oder die von IRON MAIDEN. Alles Bands und Scheiben, die mich und meine Gefühlswelt schon lange begleiten und maßgeblich beinflussen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier beende ich den ersten Teil. Im zweiten Teil, den ihr morgen hier auf metal-heads.de lesen könnt, geht es um Kunst, Artwork, die Rolle repetitiver Strukturen aber auch um Lieblingssongs vom neuen Album und ein paar eher persönlich-informative Dinge.</p>
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		<title>ANTIPEEWEE &#8211; Infected By Evil (bereits erschienen)</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jul 2018 17:10:26 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[H.P. Lovecraft]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 29.06.2018 veröffentlichten die bajuwarischen Thrasher Antipeewee ihr neues und gleichzeitig drittes Album. Es trägt den Titel &#8222;Infected By Evil&#8220; und erschien wie der Vorgänger &#8222;Madness Unleashed&#8220; (2015) über das Label This Charming Man&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>29.06.2018</strong> veröffentlichten die bajuwarischen Thrasher <strong>Antipeewee</strong> ihr neues und gleichzeitig drittes Album. Es trägt den Titel <strong>&#8222;Infected By Evil&#8220;</strong> und erschien wie der Vorgänger &#8222;Madness Unleashed&#8220; (2015) über das Label <strong>This Charming Man</strong> <strong>Records</strong>.</p>
<h3>Antipeewee meets H.P. Lovecraft</h3>
<p>Zugegeben, bisher sagte mir die Band nichts und ich bin eher über die Thematik, mit der sich die neue Scheibe beschäftigt, gestolpert. Im Zentrum von <strong>&#8222;Infected By Evil&#8220;</strong> steht nämlich das finstere, literarische Werk von <strong>H.P. Lovecraft</strong>, insbesondere, Azatoth, die großen Alten und der Dagon-Zyklus. Aber nicht nur die Thematik ist interessant, sondern auch der dazu gehörige Soundtrack den das Quintett aus Abensberg liefert.</p>
<h3>Niveuvoller Thrash Metal mit Drang zur Spitze</h3>
<p>Für meine Begriffe präsentieren Antipeewee dem Hörer <strong>brilliant, auf technisch hohem Niveau gespielten Thrash Metal</strong> mit einer variablen Portion <strong>Mosh</strong> und <strong>Hardcore</strong>. Und das mit einer faszinierenden sowie unbeschwingten Leichtigkeit, ähnlich wie ich es 1985 beim hören von <strong>&#8222;Seven Churches&#8220;</strong> von <strong>Possessed</strong> empfand.</p>
<p>&#8222;Infected By Evil&#8220; ist ein <strong>aggressives Stück Thrash Metal</strong> geworden, dass das Zeug dazu hat ein <strong>Meilenstein</strong> des teutonischen  Thrash zu werden.<strong> Klare und abstrakte Melodien</strong> treffen auf die druckvollen Basslinien von <strong>Alexander Schott</strong>, die blastmäßig gespielten Drums von <strong>Thomas Mayer</strong> und den brachial brutalen Gesang von <strong>Philipp Schnepka</strong>. Ein ganz großer Fan bin ich aber vom <strong>Gitarren-Duo Coralie Baier und Johannes Scheugenpflug</strong> geworden, was die beiden Musiker dem Zuhörer hier servieren ist aller Ehren wert.</p>
<h3>Keine Lückenfüller auf &#8222;Infected By Evil&#8220;</h3>
<p>Sehr erfreulich ist auch, dass &#8222;Infected By Evil&#8220; <strong>keine Lückenfüller</strong> bietet. Das macht es auch so schwer einzelne Songs hervorzuheben. Wenn man sich aber mit den neuen Material von <strong>Antipeewee</strong> vertraut machen will kommt man um die Tracks <strong>&#8222;Dreams In The Witchhouse&#8220;</strong>, <strong>&#8222;Army Of The Deep Ones&#8220;, &#8222;D.A.G.O.N.&#8220;</strong> und dem Titeltrack, bei dem <strong>Lenny von Dust Bolt</strong> ein paar Gast-Vocals beisteuert, nicht herum.</p>
<p>Das <strong>Lyric Video zu &#8222;D.A.G.O.N.&#8220;</strong> könnt ihr euch hier ansehen:</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Antipeewee - Dagon (Official Lyric Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/HSeNeZolLG4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Bandname basiert übrigens auf dem <strong>Spitznamen &#8222;Peewee&#8220;</strong> von Sänger Philipp. Wie es zum eigentlichen Bandnamen kam, wäre vielleicht mal interessant in einem Interview zu erfahren.</p>
<p><strong>Cover and Tracklist von &#8222;Infected By Evil&#8220;:</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-65687" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/07/61Lson-5pmL._SS500-300x300.jpg" alt="Antipeewee - Infected By Evil - Cover" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/07/61Lson-5pmL._SS500-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/07/61Lson-5pmL._SS500.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/07/61Lson-5pmL._SS500-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/07/61Lson-5pmL._SS500-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/07/61Lson-5pmL._SS500-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>01. Intro<br />
02. Hideous Fate<br />
03. Infected By Evil<br />
04. Symphony Of Doom<br />
05. Dreams In The Witchhouse<br />
06. Buried (No Way Out)<br />
07. Army Of The Deep Ones<br />
08. D.A.G.O.N.<br />
09. Obey, Consume And Die<br />
10. Azathoth (Open The Gates)</p>
<p><strong>Antipeewee sind:</strong></p>
<p>Philipp Schnepka &#8211; Vocals<br />
Alexander Schott &#8211; Bass<br />
Coralie Baier &#8211; Right Guitars<br />
Johannes Scheugenpflug &#8211; Left Guitars<br />
Thomas Mayer &#8211; Drums</p>
<p>Wissenwertes zu Antipeewee findet ihr auch auf der <a href="https://antipeewee.com/">Homepage</a> der Band.</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07D51Y6W5&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Infected By Evil&#8220;]</p>
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