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	<title>Hiidenhauta &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>HIIDENHAUTA: Riivin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2020 15:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Hiidenhauta]]></category>
		<category><![CDATA[Inverse Records]]></category>
		<category><![CDATA[Riivin]]></category>
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					<description><![CDATA[HIIDENHAUTA &#160;„Riivin“: über Teufel „Riivin“ das neue Album von HIIDENHAUTA (VÖ 18.September 2020): eindeutig von finnischem Black Metal und Folk geprägt und doch ganz klar HIIDENHAUTA. Auch auf dem neuen Album gelingt es ihnen,&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">HIIDENHAUTA &nbsp;„Riivin“: über Teufel</h3>



<p><strong>„Riivin“</strong> das neue Album von HIIDENHAUTA (VÖ 18.September 2020): eindeutig von finnischem Black Metal und Folk geprägt und doch ganz klar HIIDENHAUTA. Auch auf dem neuen Album gelingt es ihnen, Elemente aus verschiedenen Stilen zu einem einzigartigen Klang zu verbinden.</p>



<p>Auf ihrem neuen Album <strong>„Riivin“</strong> geht es um Teufel. Nicht um „den“ Teufel, sondern um Teufel im finnischen Volksglauben. Die Idee kam bei <strong>Tuomas Keskimäki</strong>, der neben den Vocals für die Lyrics verantwortlich ist, nach dem Lesen von Büchern wie <strong>„Suomalainen piru“</strong> auf, in denen es um die Rolle und Bedeutung dieser Teufel geht. Die Teufel der finnischen Erzählungen haben nichts mit dem Teufel des Christentums gemeinsam. Denn sie sind nicht nur vielschichtig, sondern haben einen sehr realistischen Platz in den Erfahrungen der Menschen. Sie sind verspielt oder grausam, rachsüchtig oder hilfsbereit. Die einen sichtbar, die anderen unsichtbar. Doch immer Ausdruck einer Menschlichkeit, die unter Umständen Rache nimmt an Unmenschlichem und Ungerechtigkeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kontraste und teuflische Nuancierungen</h3>



<p>So vielschichtig wie die Charaktere der Teufel sind auch die Songs des Albums <strong>„Riivin“</strong>. Mal mächtig und wild, mal verspielt, dann wieder kontrastreich und voller Überraschungen.</p>



<p>Die Vocals gefallen mir bei diesem Album noch besser als beim Vorgänger<a href="https://metal-heads.de/reviews/1695-das-neue-album-der-finnischen-black-metal-band-hiidenhauta-voe-16-03-2018/"> <strong>„1695“</strong></a> . Sie ergänzen sich sinnvoll auch in den Passagen, in denen sie sich kontrastierend gegenüberstehen. Entweder,  weil sie die Rollen innerhalb der erzählenden Texte entsprechend aufgeteilt haben. Oder weil sie in einen Dialog gehen. Und natürlich wirkt auch hier wieder der konkrete Kontrast der hellen Stimme von <strong>Emma Keskimäki</strong> mit den rauen Vocals von Tuomas. <strong>Tuomas Keskimäki</strong> variiert seine Vocals innerhalb einer Bandbreite von Black Metal bis Hardcore.</p>



<p>Bemerkenswert ist auch, wie HIIDENHAUTA &nbsp;im gesamten Album aber auch innerhalb eines Songs die Rhythmen variieren und mit atmosphärischen &nbsp;Aspekten spielen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mal dicht und dunkel, dann wieder hell und optimistisch.</h3>



<p>Das Riffing reicht von schlicht bis komplex mit Übergängen zu hörenswerten Melodien oder auch nur kurzen Tonfolgen. Tremolo Picking kombiniert mit Bassläufen sorgt für eine atmosphärische Mischung, aus der heraus sie eine dunkle Stimmung schaffen oder das Tempo forcieren.</p>



<p>Das Drumming wechselt zwischen metallischem Gewitter und bewundernswert zurückhaltender Akzentuierung. Mal klingen HIIDENHAUTA ungeschliffen und rau, dann wieder lieblich und hell. Das ist eine Palette, die nicht nur die Grenzen des Black Metal erweitert, sondern in Erwartung weiterer Facettierungen die Spannung über das gesamte Album aufrecht erhält.</p>



<p>Außerdem haben HIIDENHAUTA sich mit den folkloristischen ‚Teufelsgeschichten‘ wieder ein ungewöhnliches und interessantes Thema vorgenommen. Die Songtitel sind allerdings – wie man erwarten könnte – nach den Teufeln benannt, sondern nach in Finnland beheimateten Pflanzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tunnen kuolevan kehosi – ich fühle, wie dein Körper stirbt</h3>



<p>Schon der Opener <strong>„Riidenlieko“</strong> bietet einen ersten Einblick in die Vielfältigkeit und Überraschungen, die das Album musikalisch so abwechslungsreich machen. &nbsp;</p>



<p>Der Song beginnt mit einem Riff, mit dem auch ein Punk-Song beginnen könnte. Die Vocals zunächst rau und aggressiv, mit denen Tuomas den Rahmen der Geschichte spannt, bis Emma mit melancholischer Stimme aus der Perspektive des Teufels erzählt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/hiidenhauta-promopic-2020.jpg" alt="hiidenhauta-promopic-2020" class="wp-image-99814" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/hiidenhauta-promopic-2020.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/hiidenhauta-promopic-2020-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/hiidenhauta-promopic-2020-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/hiidenhauta-promopic-2020-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure></div>



<p>Bei <strong>„Lettorikko“</strong> gibt es zunächst ein donnerndes Drumming, das sich dann ebenso zurücknimmt wie die anderen Instrumente. Auf diese Weise lassen sie dem schwebenden Klargesang viel Raum. Das Tempo zieht an, Rhythmus und Melodie verbinden sich zu einer schwungvollen Energie, bis die Elemente des Anfangs mit den anklagenden Growls wieder aufgenommen werden.</p>



<p>Der Rhythmus von <strong>„Raate“</strong> hat mich schon beim ersten Hören gefangen genommen. Dazu die wunderbar sphärische Melodie. Doch bevor man sich darin verliert, wird man durch die Growls wieder auf den Boden zurückgeholt.</p>



<p>Schöne Läufe im Bass und sich darin einfügende Riffs bilden einen Unterbau, der im Verlauf an Dynamik zunimmt. Das energische Drumming setzt einen weiteren Akzent.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Minä itte Perkeleen – ich bin der Teufel</h3>



<p>Eine unheimliche Atmosphäre entsteht in <strong>„Leväkkö“</strong> durch die sparsame Instrumentierung. Verstärkt wird der Eindruck durch die Klaviermelodien und den flüsternden Sprechgesang im Hintergrund.</p>



<p><strong>„Petäjä“</strong>, <strong>„Halava“</strong> und <strong>„Yövilkka“</strong> machen ordentlich Tempo, haben eingängige Melodien und sinfonische Anklänge. Verbunden mit Eckpfeilern des Black Metal sind dynamische Songs entstanden, bei denen der Dialog zwischen Growls und süßem Gesang zu einem der tragenden Element wird.</p>



<p><strong>„Ahonoidanlukko“</strong> ist einer der Songs, die durch das Spiel mit den Halbtönen seine Akzente erhält und eine enorme Spannung aufbaut.</p>



<p>Mit <strong>„Harmio“</strong> und einem Black Metal Gewitter werden wir aus dem Album entlassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sillä tuuleksi tulisin – denn der Wind wird kommen</h3>



<p>Stürmisch und umschmeichelnd wie ein Herbstwind erweitern HIIDENHAUTA &nbsp;die Grenzen des Black Metal mit Elementen der Folk Musik und die männlichen &nbsp;Vocals mit den Hardcore-Einschlägen sowie den punkigen Anteilen</p>



<p>Der dialogische Wechsel zwischen den Growls und dem mädchenhaften Klargesang sind gelungen und klingen sinnvoll. Ebenso wie die Kontraste zwischen den Black Metal Riffs und den melodischen Leads. Kraftvolle Klänge mit fast schon zärtlichem Gesang, rauer Black Metal mit punklastigen Riffs eingebunden in einen dunklen Sound: das ist schon ein ganz eigener Klang.</p>



<p><a href="https://hiidenhauta.bandcamp.com/">HIIDENHAUTA</a> sind:</p>



<p>Tuomas Keskimäki (Vocals)<br>Emma Keskimäki (Vocals)<br>Henri Hakala (Bass)<br>Otto Hyvärinen (Guitar)<br>Eetu Ritakorpi (Drums)</p>
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		<title>HIIDENHAUTA und SÓLSTAFIR: neue Videos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 15:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Endless Twilight of Codependent Love]]></category>
		<category><![CDATA[Hiidenhauta]]></category>
		<category><![CDATA[Riivin]]></category>
		<category><![CDATA[Sólstafir]]></category>
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					<description><![CDATA[HIIDENHAUTA und die finnischen Teufel HIIDENHAUTA veröffentlichen am heute ihr drittes Studioalbum „Riivin“. Ihr letztes Album „1695“, in dem HIIDENHAUTA  sich thematisch mit der Hungersnot, die in den Jahren 1995 – 1697 einem Drittel&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">HIIDENHAUTA und die finnischen Teufel</h3>



<p>HIIDENHAUTA veröffentlichen am heute ihr drittes Studioalbum <strong>„Riivin“</strong>.</p>



<p>Ihr letztes Album <strong>„1695“</strong>, in dem HIIDENHAUTA  sich thematisch mit der Hungersnot, die in den Jahren 1995 – 1697 einem Drittel der Bevölkerung den Tod brauchte,  hat mich mit seiner Eindringlichkeit, den manchmal irritierenden Kontrasten und seiner mitnehmenden Dynamik begeistert. (Die Review findet ihr<a href="https://metal-heads.de/reviews/1695-das-neue-album-der-finnischen-black-metal-band-hiidenhauta-voe-16-03-2018/"> HIER</a>)</p>



<p>Entsprechend gespannt war ich auf das neue Album, das sich mit dem bzw. den Teufeln in der finnischen Überlieferung beschäftigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Piru sekä perkele</h3>



<p>Eigentlich wollten Sie ein Album über Gnome und andere folkloristischen Kreaturen machen.</p>



<p>Dazu <strong>Tuomas Keskimäki</strong> (Vocals): </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/hiidenhauta-riivin.jpg" alt="hiidenhauta-riivin" class="wp-image-99815" width="200" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/hiidenhauta-riivin.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/hiidenhauta-riivin-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/hiidenhauta-riivin-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/hiidenhauta-riivin-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/hiidenhauta-riivin-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/hiidenhauta-riivin-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/hiidenhauta-riivin-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>In the beginning, the idea was to make a theme album about gnomes and such creatures in Finnish folklore, and other perhaps more invisible characters. However, after reading books like „Myytillisiä tarinoita“, „Suomalainen piru“ and „Olevaisen yöpuoli“, it was pretty clear that the theme of the album must be the Devil in the Finnish folklore [….] The Finnish Devil is versatile; it can be a moral guardian, vindictive, cruel, helpful, playful, humane, visible, invisible, and everything in between. It’s a concrete and at once strangely multi-level figure in folklore, and people´s experiences of the Devil have been mind-bogglingly realistic.</p></blockquote>



<p>Diese Vielfältigkeit der Charaktere haben sie musikalisch sowie in den Lyrics, die wieder komplett auf Finnisch sind, spannend umgesetzt. (Mehr dazu in der folgenden Review!)</p>



<p>Und das wird bereits in der ersten Auskoppelung, die vor einiger Zeit auch als Video veröffentlicht wurde, ersichtlich:</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe title="Hiidenhauta - Riidenlieko (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/lW8fBqDconQ?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">SÓLSTAFIR und der Dämon bzw. Kobold</h3>



<p>Auch die isländischen SÓLSTAFIR werden ein neues Album veröffentlichen.<strong>„Endless Twilight of Codependent Love”</strong> erscheint via<strong> Season of Mist</strong> am <strong>6. </strong><strong>November 2020</strong>. Zu <strong>“Akkeri”</strong> gab es ein erstes Video. Doch damit nicht genug: mit <strong>„Drýsill“</strong> haben sie ein weiteres Video veröffentlicht. Dabei hat der norwegische Motion Designer <strong>Kim Holm</strong> Regie geführt. Und für Animation und die visuelle Effekte war<strong> David Hall</strong> zuständig.</p>



<p>SÓLSTAFIR haben ihrem “atmospheric Icelandic Rock and Roll” weitere Facetten hinzugefügt.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="SÓLSTAFIR - Drýsill (Official Animated Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/sY16zMMs0h0?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><a href="https://www.solstafir.net/"></a></p>
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		<title>&#8222;1695&#8220; das neue Album der finnischen Black Metal Band HIIDENHAUTA (VÖ 16.03.2018)</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/1695-das-neue-album-der-finnischen-black-metal-band-hiidenhauta-voe-16-03-2018/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 08:13:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[1695]]></category>
		<category><![CDATA[Hiidenhauta]]></category>
		<category><![CDATA[Kalevala]]></category>
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					<description><![CDATA[HIIDENHAUTA verarbeiten die Hungersnot der Jahre 1695-1697 Das neue Album &#8222;1695&#8220; der finnischen Melodic Black Metal-Band HIIDENHAUTA, das am 16.03.2018 über Inverse Records veröffentlich wurde,  handelt thematisch von der großen Hungersnot von 1695-1697, während&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>HIIDENHAUTA verarbeiten die Hungersnot der Jahre 1695-1697</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-58828 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-300x300.jpg" alt="Hiidenhauta 1695" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das neue Album <strong>&#8222;1695&#8220;</strong> der <strong>finnischen Melodic Black Metal-Band HIIDENHAUTA</strong>, das am 16.03.2018 über Inverse Records veröffentlich wurde,  handelt <strong>thematisch von der großen Hungersnot von 1695-1697</strong>, während derer in Finnland, das sich damals unter schwedischer Herrschaft befand, ein Drittel der Bevölkerung infolge von Hunger oder Epidemien ums Leben kam.</p>
<p>Die Umsetzung eines solchen Themas ist eine große <strong>Herausforderung.</strong> Dementsprechend gespannt habe ich das Album angehört.</p>
<p>Es beginnt, wie von einem Black Metal Album erwartet: <strong>mit hohem Tempo, schnellem repetitivem Schlagzeug, Blastbeats</strong>.  Doch schon hier deutet sich an, dass dies kein &#8218;klassisches&#8216; Black Metal Album wird. Spätestens mit dem Einsatz des <strong>weiblichen Gesangs, der irgendwie dissonant und abgehoben wirkt</strong>, lässt sich erahnen, dass mit Überraschungen zu rechnen ist.</p>
<h3>Hypnotische Stimmung und viele Überraschungen</h3>
<p>Die Songs schaffen teilweise eine fast hypnotische Stimmung, die immer wieder durch Rhythmusvariationen sowie diverse dissonante Elemente aufgelöst wird.<strong> Es ist keine Vorhersage darüber möglich, wie wohl das nächste Stück klingen wird</strong>. Neben den klassischen Black-Metal-Elementen bedient man sich in klassischer Musik und traditioneller Volksmusik ebenso wie im Jazz.</p>
<p>Der klare, manchmal kindlich wirkende Gesang von <strong>Emma Keskimäki</strong> liegt über den rauen Growls, die ich mir an manchen Stellen kräftiger, voller gewünscht hätte.<br />
Insgesamt weiß ich den weiblichen Gesang in dieser Form teilweise nicht einzuordnen. Er bleibt auch nach mehrfachem Hören seltsam, nicht dazugehörig (wie z.B. in &#8222;Kuolimaan tytär&#8220;).  Vielleicht ist dies gewollt und macht Sinn, wenn man den finnischen Text versteht.</p>
<p>Die <strong>Lyrics</strong> sind in einem <strong>traditionellen Versmaß</strong> geschrieben, das in dem finnischen Nationalepos <strong>&#8222;Kalevala&#8220;</strong> verwendet wird.</p>
<h3>Ein kontrastreiches eindringliches Album</h3>
<p>Insgesamt ist es ein <strong>eindringliches</strong> und <strong>kraftvolles</strong> <strong>Album</strong> – irritierend an manchen Stellen, <strong>durchgehend kontrastierend</strong>. Es gelingt dadurch, die Aufmerksamkeit von den ersten Takten bis zu den letzten Klavierakkorden zu halten.</p>
<p>Mein <strong>Anspieltipp</strong> ist <strong>&#8222;Maan poveen&#8220;,</strong> da hier zusammenkommt, was mir an dem Album gefällt: ein dynamischer rhythmischer Unterbau, gut ausgearbeitete Gitarrenlinien, der hier stimmige Kontrast zwischen Growls und klarem  Gesang.</p>
<p><strong>Für Fans des Progressiven</strong> empfiehlt sich<strong> &#8222;Musta leipä&#8220;</strong>. Ein Song,  der einerseits aufgrund der Klangkollisionen und Kontraste absolut chaotisch ist, aber durch seine Eindringlichkeit gewinnt.</p>
<p>Gut gefallen haben mir auch solch <strong>dynamische Songs: wie &#8222;Jumalan vihan ruoska&#8220;  und &#8222;Talvikäräjät&#8220;</strong>, die schon fast grooven.</p>
<p><strong>FAZIT:</strong> Für Fans des &#8218;klassischen&#8216; Black Metal ist dieses Album wohl eher gewöhnungsbedürftig.  Wer es hingegen progressiver und melodischer mag, ist hier genau richtig.</p>
<p>Für einen ersten Eindruck könnte ihr euch den Song &#8222;Nälkäkevät&#8220; anhören:</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Hiidenhauta - Nälkäkevät" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/sDPxM5YvhLQ?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tracklist</h3>
<p>01 Hallan valta<br />
02 Äärellä<br />
03 Kuolimaan tytär<br />
04 Musta leipä<br />
05 Jumalan vihan ruoska<br />
06 Talvikäräjät<br />
07 Nälkäkevät<br />
08 Maan poveen<br />
09 Nimettömät</p>
<p><strong>HIIDENHAUTA sind</strong></p>
<p>Tuomas Keskimäki (Vocals &amp; lyrics)<br />
Emma Keskimäki  (Female vocals)<br />
Otto Hyvärinen  (Guitars)<br />
Eetu Ritakorpi  (Drums &amp; percussions)</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07BFH6LRF&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Hallan Valta&#8220;]</p>
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		<title>VYRE und HIIDENHAUTA mit neuen Black-Metal-Alben</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/vyre-und-hiidenhauta-mit-neuen-black-metal-alben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2018 16:47:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[1695]]></category>
		<category><![CDATA[Hiidenhauta]]></category>
		<category><![CDATA[Jonne Järvelä]]></category>
		<category><![CDATA[VYRE]]></category>
		<category><![CDATA[Weltenformel]]></category>
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					<description><![CDATA[VYRE geben sich avantgardistisch und HIIDENHAUTA bleiben traditionell Während VYRE sich bei der Science-Fiktion-Literatur bedient, nutzen HIIDENHAUTA in ihren Lyrics ein traditionelles Versmaß. Also größer kann der Kontrast thematisch und musikalisch kaum sein. VYRE&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>VYRE geben sich avantgardistisch und HIIDENHAUTA bleiben traditionell</h3>
<p>Während <strong>VYRE</strong> sich bei der <strong>Science-Fiktion-Literatur</strong> bedient, nutzen <strong>HIIDENHAUTA</strong> in ihren Lyrics <strong>ein traditionelles Versmaß</strong>. Also größer kann der Kontrast thematisch und musikalisch kaum sein.</p>
<h3>VYRE – die Raumfähre</h3>
<p>VYRE sind eine<strong> Sci-Fi-Metalband</strong> aus Bielefeld, <strong>die aus dem (G)EIS(T)-Trio um KG Cypher, Hedrykk und Zyan hervorgegangen</strong> ist, nachdem diese aufgrund zerrüttender Anomalien innerhalb der Besatzung das Schiff EIS verlassen haben.</p>
<p>Die Reise ging zu Supreme Chaos Records. Nach weiteren Veränderungen im Line-Up startete die neu entstandene Crew einen Kompositionsprozess, in dem <strong>die Tristesse von Weltraumreisen</strong> mit einer Geschichte verschmolzen wurde, die solch <strong>epische Ausmaße</strong> annahm, dass sie in zwei Teilen erzählt werden musste. Die Rede ist hier von <strong>&#8222;The Initial Frontier&#8220;</strong>, das 2013 und 2014 ins Universum eintrat.</p>
<p><strong>Für ihr nächstes Werk &#8222;Weltenformel&#8220; haben sich VYRE drei Jahre Zeit gelassen</strong>. Die Band kündigt an, dass mit dem Erschaffen von &#8222;Weltenformel&#8220; nicht nur ein neues Album entstanden ist, sondern dies gleichzeitig einen neuen Schritt in der Bandentwicklung bedeutet. Sowohl musikalisch als auch lyrisch werden Großtaten versprochen.</p>
<p>Da darf man gespannt auf das Album sein, das <strong>am 20.04.2018 via Supreme Chaos Records</strong> den Klangkosmos bereichern soll.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-58830 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/vyre-bandfoto-1-300x200.jpg" alt="vyre-bandfoto-1" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/vyre-bandfoto-1-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/vyre-bandfoto-1-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/vyre-bandfoto-1-1200x801.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/vyre-bandfoto-1-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>VYRE sind</strong></p>
<p>Markus Bratusa (Vocals, Guitars, Synths/Keys)</p>
<p>Stefan Helige (Guitars)</p>
<p>Nick Koch (Drums, Synths/Keys)</p>
<p>David Loimer (Bass)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>HIIDENHAUTA &#8211; historisch</h3>
<p>HIIDENHAUTA ist eine <strong>finnische Melodic Black Metal Band</strong>, die <strong>am 16.03.2018</strong> ihr zweites Album<strong> &#8222;1695&#8220;</strong> via <strong>Inverse Records</strong> veröffentlichen wird.</p>
<p>Die Band, die sich 2012 gründete, hat bereits zwei EPs (&#8222;Surma saapuu suota myöten&#8220; und “Eikä aurinko valaise.”) herausgebraucht. 2014 erschien das erste Album mit dem Titel &#8222;Noitia on minun sukuni&#8220; bei dem auch <strong>Jonne Järvelä</strong> von KORPIKLAANI bei zwei Songs mitwirkte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-58828 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-300x300.jpg" alt="Hiidenhauta 1695" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Hiidenhauta-1695.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Album &#8222;1695&#8220; beschäftigt sich mit der <strong>großen Hungersnot in Finnland in den Jahren 1695 bis 1697</strong>, in deren Folge fast ein Drittel der finnischen Bevölkerung ihr Leben ließ.</p>
<p>Die <strong>Lyrics</strong> sind nicht nur <strong>in finnischer Sprache</strong>, sondern in einem traditionellen Versmaß, das in dem finnischen <strong>Nationalepos &#8222;Kalevala&#8220;</strong> verwendet wird.</p>
<p>Vorab wurden bereits Videos zu den Songs &#8222;Hallan Valta&#8220; und &#8222;Nälkäkevät&#8220; veröffentlicht.</p>
<p><strong>HIIDENHAUTA sind:</strong></p>
<p>Tuomas Keskimäki (Vocals &amp; lyrics)</p>
<p>Emma Keskimäki  (Female vocals)</p>
<p>Otto Hyvärinen  (Guitars)</p>
<p>Eetu Ritakorpi  (Drums &amp; percussions)</p>
<h3>Reviews folgen</h3>
<p>Darüber, wie mir die beiden Alben gefallen haben, werde ich euch <strong>demnächst hier auf metal-heads.de</strong> berichten.</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B00G2QWODM&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;The Initial Frontier Pt.1&#8243;]</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B00IJZKT36&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Noitia on Minun Sukuni&#8220;]</p>
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