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	<title>K. K. Downing &#8211; metal-heads.de</title>
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	<description>distortion is our passion</description>
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		<title>K.K. Downing &#8211; Interview mit dem &#8222;Leather Rebel&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[HELLION]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2019 15:10:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK SABBATH]]></category>
		<category><![CDATA[James Hetfield]]></category>
		<category><![CDATA[Judas Priest]]></category>
		<category><![CDATA[K. K. Downing]]></category>
		<category><![CDATA[METALLICA]]></category>
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					<description><![CDATA[K.K. Downing &#8211; Interview mit dem &#8222;Leather Rebel&#8220; Der ehemalige JUDAS PRIEST-Gitarrist K.K. Downing hat am 23. Februar seine Autobiographie „Leather Rebel“ in Deutschland veröffentlicht. Die Review dazu haben wir euch schon geliefert. Ein&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>K.K. Downing &#8211; Interview mit dem &#8222;Leather Rebel&#8220;</p>
<p>Der ehemalige <strong>JUDAS PRIEST-Gitarrist K.K. Downing</strong> hat am 23. Februar seine Autobiographie <strong>„Leather Rebel“</strong> in Deutschland veröffentlicht. Die <a href="https://metal-heads.de/buecher/k-k-downing-heavy-duty-jetzt-auch-auf-deutsch/" target="_blank" rel="noopener">Review</a> dazu haben wir euch schon geliefert. Ein paar Fragen rund um das Buch, das Universum und den ganzen Rest gab es dann aber doch noch. Deshalb hat unser Hellion neulich gerne zum Hörer gegriffen, um mit Herrn Downing ein Dreiviertelstündchen zu plaudern.</p>
<h3>Acht Jahre nach der letzten Tour</h3>
<p>Metal-Heads.de (MH): Hallo, K.K., schön, dass du Zeit für uns hast. Wir haben ja länger nicht mehr gesprochen.</p>
<p>K.K. Downing (KK): Ja, 2011 war es. Oder? Auf der Tour. Aber so viel war seither auch nicht los (lacht).</p>
<p>MH: Na, immerhin – wir unterhalten uns heute über dein Buch. Wann ist dir die Idee gekommen, dass es Zeit sei, eine <strong>Autobiographie</strong> zu schreiben?</p>
<p>KK: Konkret geworden ist das Anfang 2017. Ich hatte eine Zeit, in der ich viel über mein Leben nachgedacht habe. Und in diesem Zusammenhang kam die Idee auf, das eine oder andere in einem Buch fest zu halten.</p>
<h3>With a Little Help From a Friend</h3>
<p>MH: Du hattest bei „Leather Rebel“ Unterstützung von <strong>Mark Eglinton</strong>, der schon einige Male bei Autobiographien mitgewirkt hat. Wie kam dieser Kontakt zustande?</p>
<p>KK: Mein Leben dreht sich um die Musik. Ein paar andere Dinge <strong>habe ich ganz gut drauf.</strong> Aber Schreiben, und dann ein ganzes Buch, das ging nicht ohne Unterstützung und Ratschläge von Außen. Mark war mir empfohlen worden, weil er schon einige Male im Metalgenre unterwegs war. Zum Beispiel hat er an der Biographie von <strong>James Hetfield</strong> mitgearbeitet.</p>
<h3>Ein Freundschaftsdienst für &#8222;Leather Rebel&#8220;</h3>
<p>MH: Die erste Überraschung für mich bei „Leather Rebel“ steht bereits auf der vorderen Einbandseite. Denn die deutsche Übersetzung hat <strong>Jenny Rönnebeck</strong> besorgt. Wir beide kennen Jenny seit fast 20 Jahren. Sie ist eine <strong>tolle Journalistin</strong> und ein <strong>Die Hard-Fan</strong> von JUDAS PRIEST. Das ist doch kein Zufall…</p>
<p>KK: Nein, ist es nicht. Als Jenny für den Job vorgeschlagen wurde, war ich sofort einverstanden. Und zwar genau wegen ihres Backgrounds als Profi im Business, als begeisterter Fan und auch als langjährige gute Freundin.</p>
<p>MH: Das Ergebnis gibt dir bzw. euch Recht. Ich kenne ja das englische Original des Buches und ich muss sagen, dass die Atmosphäre und dein Humor sehr gut übertragen worden sind. Und wo wir gerade dabei sind: im Englischen heißt dein Buch <strong>„Heavy Duty“</strong> und bei uns „Leather Rebel“. Wie kommt’s?</p>
<p>KK: Das war eine Marketing-Entscheidung des Verlages. Die Idee dahinter kenne ich nicht.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-76178" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/K.K.-Downing-Cover-Ausschnitt-neu-300x142.jpg" alt="K.K. Downing-Cover" width="300" height="142" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/K.K.-Downing-Cover-Ausschnitt-neu-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/K.K.-Downing-Cover-Ausschnitt-neu-600x283.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/K.K.-Downing-Cover-Ausschnitt-neu-520x245.jpg 520w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/K.K.-Downing-Cover-Ausschnitt-neu.jpg 720w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h3>Nickelbrille &amp; Ohrensessel&#8230;???</h3>
<p>MH: Hast du eigentlich geplant, irgendwann mal <strong>Lesungen</strong> aus dem Buch zu unternehmen?</p>
<p>KK: Nein, bislang nicht. Ich glaube, dafür bin ich auch nicht spektakulär genug, als dass sich eine Lesereise in Großbritannien oder sogar auf dem Kontinent lohnen würde. Ich kann mich selber in einer solchen Situation auch nicht vorstellen.</p>
<p>MH: Wäre das eine andere Art von <strong>Lampenfieber</strong> als die Situation vor einem Konzert?</p>
<p>KK: Das vielleicht auch. Aber das komplette Setting einer solchen Veranstaltung kann ich mir mit mir mittendrin &#8211; wie gesagt &#8211; nicht vorstellen.</p>
<h3>Blut ist dicker als Wasser</h3>
<p>MH: „Leather Rebel“ zeigt auf, wie du der Musiker wurdest, als den wir dich kennen. Einen ungewollten Anteil daran hat deine familiäre Situation als Jugendlicher. Wie ist das heute? Wie sieht der Kontakt zu deiner<strong> Familie</strong> aus?</p>
<p>KK: Über die Jahre hat sich mein Verhältnis zu meiner Familie einigermaßen normalisiert. Meine Mutter lebt zum Glück noch. Ich wohne nicht sehr weit weg von ihr und wir sehen uns regelmäßig. Ebenso meine Schwester und deren Familie. Mein Vater dagegen… naja… lassen wir das.</p>
<p>MH: Bist du für deine Nichten und Neffen der <strong>coole Onkel</strong> gewesen, der den Rock’n’Roll ausgekostet hat?</p>
<p>KK: (lacht) Ob ich für sie cool war, musst du sie mal fragen. Aber ich glaube, in der Schule wussten zumindest einige Jungs, wer ich war. Und Ärger hat es deswegen nicht gegeben. Jedenfalls nicht, dass ich davon gehört hätte.</p>
<div id="attachment_72935" style="width: 222px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-72935" class="size-medium wp-image-72935" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204618-1-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204618-1-212x300.jpg 212w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204618-1-768x1088.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204618-1-847x1200.jpg 847w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204618-1-600x850.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204618-1.jpg 1879w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /><p id="caption-attachment-72935" class="wp-caption-text">K.K.Downing Hamburg 1998</p></div>
<h3>Rocker-Rente &#8211; nein danke!!!</h3>
<p>MH: Was macht dir heute nach der Zeit bei JUDAS PRIEST Spaß im Leben? Ein <strong>leckeres Pint</strong> mit Freunden im Pub um die Ecke?</p>
<p>KK: Das natürlich auch. Aber sehr entspannt und ohne Chaos.</p>
<p>MH: Wie steht es mit der Musik? Besuchst du Konzerte?</p>
<p>KK: Ja, regelmäßig und sogar alles Mögliche. Dieser Landstrich, der JUDAS PRIEST und viele, viele andere Bands hervor gebracht hat, ist auch heute noch ein <strong>Hot Spot</strong>, der neue Bands mit toller Musik hervor bringt. Ich war beim Abschied von <strong>BLACK SABBATH</strong> dabei, aber ich gehe auch in kleine Clubs und sehe mir junge interessante Bands an.</p>
<p>MH: Juckt es dich in den Fingern, auf die Bühne zu klettern und spontan mit einer solchen Band zu jammen?</p>
<p>KK: Nein. Definitiv nein. Ich bin nicht komplett inaktiv, weil ich ein paar Bands unterstütze und auch schon einmal als <strong>Produzent</strong> <strong>im Studio  (* siehe am Ende des Beitrags &#8211; d.</strong> Red.) etwas beigesteuert habe. Aber ein solches Szenario kann ich mir nicht vorstellen. Ich bin im Publikum gut aufgehoben.</p>
<h3>Sprechstunde beim Leather Rebel</h3>
<p>MH: Dann bohre ich in einer ähnlichen Richtung nach. Wie sähe es aus mit Guitar Clinics?</p>
<p>KK: Du kannst es nicht lassen, oder? (lacht) Wenn jemand die Idee hätte, so etwas auf die Beine zu stellen, würde ich drüber nachdenken. Aber dazu ist definitiv nichts in der Pipeline. Zufrieden?</p>
<h3>Home Sweet Home</h3>
<p>MH: Natürlich nicht. Denn um dich auf einer Bühne zu sehen, würde ich auch eine längere Anreise in Kauf nehmen. Anderes Thema. Ich erreiche dich heute Zuhause. Du bist vor einiger Zeit umgezogen in ein kleineres Domizil. Wie stelle ich mir das vor? Du sitzt im Wohnzimmer gegenüber vom Kamin und links und rechts davon hängen die ganzen goldenen Schallplatten? Hast du alle diese Andenken von früher noch?</p>
<p>KK: Wohnzimmer und Kamin stimmt. <span lang="en-US"><em>I am an Englishman, you know?</em> </span>Und neben mir steht eine Dose Bier auf dem Tisch. <em>German beer</em> von <strong>WARSTEINER</strong>, glaub mir. Was die Memorabilia angeht, habe ich einiges um mich herum in dem kleinen Studio hier im Haus. Aber noch viel mehr in Kisten und Kartons verstaut auf dem Dachboden. Ich brauche das nicht ständig um mich herum. <strong>Ich bin nicht Liberace…</strong></p>
<div class="video-container"><iframe title="Judas Priest - Race with the Devil (Stained Class Sessions 1978) [Audio]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/607WZmRxY1U?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h3></h3>
<h3>Die Sache mit den Schätzen in der Schublade</h3>
<p>MH: Wenn ich schon mal wieder Gelegenheit habe, mit K.K. Downing zu sprechen, dann muss auch eine Frage als Fan von JUDAS PRIEST drin sein…</p>
<p>KK: Lass‘ hören…</p>
<p>MH: Die <strong>Remasters</strong> eurer Alben in <strong>2001</strong> hatten Outtakes als Bonusmaterial. Das waren Songs, die es nie auf die Alben oder B-Seiten geschafft haben. Gibt es mehr davon im geheimen Tresor?</p>
<p>KK: Die Songs, die du meinst, waren mindestens zu 90% fertig, als wir sie hervor geholt haben. Ein oder zwei wurden<em> last minute</em> nicht mit auf das betreffende Album genommen. Was jetzt noch vorhanden ist – soweit ich das sagen kann – sind Demos. So etwas wie <em>sketches</em>, also Entwürfe. Es müsste einige Zeit im Studio investiert werden, um aus diesem Material etwas zu machen, was den Ansprüchen von JUDAS PRIEST genügen würde.</p>
<p>In „Leather Rebel“ habe ich mein Statement dazu abgegeben, was ich zuletzt davon gehalten habe, aus <strong>immer weniger nachvollziehbaren Gründen</strong> ins Studio zu gehen, um Songs zu schreiben und aufzunehmen. Diese Routine war einer der Gründe, warum ich die Band verlassen habe. Das war nicht immer so. Aus diesen früheren Zeiten stammen die Songs auf den Remasters.</p>
<h3>Bandeigene Bootlegs&#8230;???</h3>
<p>MH: Wie verhält es sich mit<strong> Soundboard Recordings</strong> eurer Shows?</p>
<p>KK: Davon gab – oder gibt es??? – eine ganze Menge. Ich habe mich nie darum gekümmert. Aber es sind Soundboard-Aufnahmen, also sicher eine brauchbare Qualität. Was <strong>Sony</strong> damit einmal vorhat – wer weiß???</p>
<h3>Verpasste Chancen</h3>
<p>MH: Letzte Frage – packt dich so etwas wie <strong>Melancholie</strong>, wenn du auf deine Karriere und deinen Lebensweg zurück blickst?</p>
<p><span lang="en-US">KK: <em>At the end of the day – no!!! </em></span>Jeder Mensch hat diese Gedanken, die sich um ein <em>“Was wäre, wenn…?“</em> drehen von Zeit zu Zeit. Du standest an einer <strong>Weggabel</strong> und statt links bis du rechts weiter gegangen, verstehst du? Und dann fragst du dich, was wäre im anderen Fall wohl passiert? Für mich ist das so lange ok, wie du sagen kannst, dass du über die lange Zeit oder im Ergebnis alles richtig gemacht hast. Das kann ich bei den wirklich wichtigen Entscheidungen im Leben sagen. Die ganz, ganz wenigen Ausnahmen, die sich um eine Beziehung und eine eigene Familie drehen, habe ich in „Leather Rebel“ beschrieben. Aber das hinterlässt kein Gefühl der Melancholie. <strong>Es ist, wie es ist und es ist gut. Punkt.</strong></p>
<p>MH: K.K. – vielen Dank für deine Zeit und alles Gute von mir und vom Team von Metal-Heads.</p>
<p><em><strong>(*)</strong> Worauf K.K. sich bezogen hat mit seinem Produzentenjob betrifft die Band <strong>HOSTILE</strong> aus einem Kaff namens <strong>Birmingham</strong>. Hier ein Beispiel:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Hostile - Freedom Act (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/rPuZjaVHGzo?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01M74P5O5&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Storm Warning by Violent Storm&#8220;]</p>
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		<item>
		<title>K.K. Downing &#8211; &#8222;Heavy Duty&#8220; jetzt auch auf Deutsch</title>
		<link>https://metal-heads.de/buecher/k-k-downing-heavy-duty-jetzt-auch-auf-deutsch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[HELLION]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2019 19:17:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Jenny Rönnebeck]]></category>
		<category><![CDATA[Judas Priest]]></category>
		<category><![CDATA[K. K. Downing]]></category>
		<category><![CDATA[KK Downing]]></category>
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					<description><![CDATA[In diesen Tagen erscheint die deutsche Fassung der Autobiographie &#8222;Heavy Duty&#8220; von K.K. Downing. Ob sich der ehemalige Gitarrist der Metalgötter von JUDAS PRIEST vor 20 Jahren wohl hätte träumen lassen, dass ich seine&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial, serif;">In diesen Tagen erscheint die deutsche Fassung der Autobiographie <strong>&#8222;Heavy Duty&#8220; von K.K. Downing</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Ob sich der ehemalige Gitarrist der Metalgötter von <strong>JUDAS PRIEST</strong> vor 20 Jahren wohl hätte träumen lassen, dass ich seine Lebensgeschichte rezensieren werde? Damals habe ich ihm mal für ein Foto meine Kutte aufgeschwatzt&#8230; &#8211; Nun ja, in seinen hierzulande <strong>„Leather Rebel“</strong> betitelten Aufzeichnungen findet sich dazu kein Hinweis…</span></p>
<div id="attachment_76166" style="width: 202px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-76166" class="size-medium wp-image-76166" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/20190224_150634-e1551469154300-192x300.jpg" alt="" width="192" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/20190224_150634-e1551469154300-192x300.jpg 192w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/20190224_150634-e1551469154300-768x1198.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/20190224_150634-e1551469154300-769x1200.jpg 769w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/20190224_150634-e1551469154300-600x936.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 192px) 100vw, 192px" /><p id="caption-attachment-76166" class="wp-caption-text">K.K. Downing mit dem Hellion seiner Kutte.</p></div>
<h3><span style="font-family: Arial, serif;"><span lang="en-US">With a little help from some friends</span></span></h3>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Und überhaupt – seinen Aufzeichnungen: beim englischsprachigen Original hat er sich der Hilfe von <strong>Mark Eglington</strong> bedient. Diesen Ghostwriter kennt man von der <strong>James Hetfield</strong>-Biographie vor ein paar Jahren.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Die jetzt vorliegende deutsche Übersetzung besorgte <strong>Jenny Rönnebeck</strong>. Die Metal-Journalistin ist nicht nur ein <strong>Die Hard-Fan</strong> von JUDAS PRIEST, sondern überdies eine jahrelange (sehr) gute Bekannte des blonden Engländers. Ihr gelingt es über die 224 Seiten hinweg, den Originaltext flüssig zu übersetzen. An den richtigen Stellen rettet sie den sprichwörtlichen <strong>englischen Humor</strong> in unsere Sprache herüber. Aber nicht nur deswegen ist „Leather Rebel“ lesenswert.</span></p>
<h3>… <span style="font-family: Arial, serif;">denn auf den Inhalt kommt es an</span></h3>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Der erste <strong>Pluspunkt</strong> des Buches ist, dass K.K. Downing als Gründungsmitglied von JUDAS PRIEST ein bisschen chronologische Ordnung in die verschiedenen Line Ups der absoluten Frühphase der Band hinein bringt. In der wilden Findungsphase zwischen Ende 1969 und 1973 gaben sich die Musiker bei der <strong>lokalen Clubcombo</strong>, die noch gar nicht JUDAS PRIEST hieß, in schneller Abfolge die Klinke in die Hand.</span></p>
<h3><span style="font-family: Arial, serif;">Der Technik-Insider</span></h3>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">In schöner Regelmäßigkeit versorgt Downing den Leser über die gesamten geschilderten fünf Jahrzehnte immer wieder auch mit technischen Details zu seiner Spielweise und zum Equipment. Dabei kommt anschaulich zutage, wie sehr JUDAS PRIEST durch Gebrauch technischer Innovationen nicht nur ihre Musik fortentwickelt, sondern das gesamte <strong>Genre beeinflusst</strong> haben. Dieser Kontext ist auch für Nicht-Gitarristen sehr lesenswert.</span></p>
<h3><span style="font-family: Arial, serif;">Achtung!!! Kein Spoiler!!!</span></h3>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Inhaltlich spricht K.K. Downing – von einzelnen Anekdoten abgesehen – keinen bahnbrechend neuen Aspekt der Bandgeschichte an. Aber er stellt bekannte Meilensteine in einem größeren Zusammenhang bzw. aus seiner Perspektive dar. Damit macht Downing die Entwicklung der Band auch für den außenstehenden Leser nachvollziehbar. Dass Jimi Hendrix für ihn eine große Inspiration gewesen ist, steht inzwischen sogar bei WikiPedia. Aber wem der Bluesliebhaber darüber hinaus noch dankbar Tribut zollt, weiß stellenweise zu überraschen.<br />
</span></p>
<h3><span style="font-family: Arial, serif;">K.K. Downing und die Popmusik</span></h3>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Kennt ihr den Gossip über die Demo-Aufnahmen von JUDAS PRIEST mit den Popproduzenten <strong>Stock, Aitken und Waterman</strong> im Jahre 1988? </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Seit ich davon erstmals 1989/90 gehört habe, war es für mich der unverzeihliche <strong>Sündenfall</strong> meiner Ikonen. Jedes Mal, wenn ich seither an diese Episode gedacht habe, dankte ich der Vorsehung, dass diese Demontage auf Ansage nie in die Tat umgesetzt worden ist… &#8211; … bis vor etwa zehn Tagen, als ich in „Leather Rebel“ gelesen habe, welcher „Teufel“ die Band tatsächlich geritten hatte, die schwarzen Seelen an die <strong>britischen Dieter Bohlens</strong> zu verkaufen.</span></p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Judas Priest You are everything Demo" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/xL1JFybK9FE?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Seither erscheint mir fast alles zu diesem Thema logisch und konsequent…</span></p>
<h3><span style="font-family: Arial, serif;">Charles Dickens lässt grüßen</span></h3>
<p>„<span style="font-family: Arial, serif;">Leather Rebel“ spannt in bester <em>„David Copperfield“</em>-Manier den Bogen von Kindheit und Familie in den britischen Midlands bis zum Ausstieg Downings aus JUDAS PRIEST im April 2011. Seine Beziehungen zu den anderen Bandmitgliedern werden ebenso offen beschrieben, wie die Rolle meiner alten &#8222;Freundin&#8220; <strong>Jayne Andrews</strong> (aka <em>&#8222;She-Priest&#8220;</em>) in der Firma JUDAS PRIEST. Und damit ist die Autobiographie auch ein Resümee über das Leben als Rockmusiker und die Bilanz eines 67-jährigen Mannes. Diesen Weg mitzugehen, wenn man das Buch liest, <strong>ist die Anschaffung bereits wert.</strong></span></p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Judas Priest - Sinner (Live Vengeance &#039;82)" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/SI1ZcIbhsmk?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Die deutsche Erstausgabe erscheint als <strong>Hardcover</strong> für 21,90 Euro. Eine Paperback-Ausgabe wird folgen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Weitere Infos zu „Leather Rebel“, JUDAS PRIEST, das Universum und den ganzen Rest hält auch K.K. Downings <a href="http://kkdowning.net/steelmill/" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a> bereit.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;3940822132&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Leather Rebel: Mein Leben mit Judas Priest&#8220;]</p>
<div class="isc_image_list_box"><p class="isc_image_list_title">Bildquellen</p>			<ul class="isc_image_list">
		<li>K.K. Downing Kutte: Bildrechte beim Autor</li><li>K.K. Downing-Cover: Gordeon Music</li>		</ul>
		</div>
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			</item>
		<item>
		<title>K.K. Downing (ex-JUDAS PRIEST) veröffentlicht Autobiographie</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/k-k-downing-ex-judas-priest-veroeffentlicht-autobiographie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[HELLION]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2018 16:09:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Glenn Tipton]]></category>
		<category><![CDATA[Judas Priest]]></category>
		<category><![CDATA[K. K. Downing]]></category>
		<category><![CDATA[Tim "Ripper" Owens]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit K.K. Downing sitze ich im April 1998 backstage im Docks in Hamburg zusammen. JUDAS PRIEST haben vor 20 Minuten dank Tim &#8222;Ripper&#8220; Owens die Hansestadt nach sieben Jahren Tourpause für sich zurück erobert.&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit <strong>K.K. Downing</strong> sitze ich im April 1998 backstage im <em>Docks</em> in Hamburg zusammen. <strong>JUDAS PRIEST</strong> haben vor 20 Minuten dank <strong>Tim &#8222;Ripper&#8220; Owens</strong> die Hansestadt nach sieben Jahren Tourpause für sich zurück erobert. Bei leckerem Lachs im Blätterteig vom eigenen Tourcaterer genieße ich mit einem meiner <strong>Idole</strong> ein Bierchen.</p>
<div id="attachment_72933" style="width: 217px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-72933" class="size-medium wp-image-72933" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204418-1-207x300.jpg" alt="" width="207" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204418-1-207x300.jpg 207w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204418-1-768x1112.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204418-1-829x1200.jpg 829w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204418-1-600x869.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204418-1.jpg 1858w" sizes="auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px" /><p id="caption-attachment-72933" class="wp-caption-text">JUDAS PRIEST menue 1998</p></div>
<h3>Manöverkritik mit K.K. Downing</h3>
<p>Als die Sprache auf den gerade beendeten Gig kommt, fragt mich der <strong>blonde Brite</strong> 100% ernsthaft, wie ich den Auftritt fand. So, wie er mich anschaut, ist ihm die Antwort anscheinend wichtig. Damals wie heute ist rumschleimen keine meiner <strong>Kardinaltugenden</strong>. Und es gäbe auch keinen Anlass zum Arschkriechen. PRIEST sind mitten im <strong>dritten Frühling</strong> und haben amtlich gekillt. Und das teile ich meinem Gegenüber frei von der Leber weg mit. Das <em>&#8222;Thank You!&#8220;</em> und der Schulterklopfer machen mich dann doch verlegen&#8230;</p>
<div id="attachment_72934" style="width: 253px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-72934" class="size-medium wp-image-72934" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204507-1-243x300.jpg" alt="" width="243" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204507-1-243x300.jpg 243w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204507-1-768x949.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204507-1-972x1200.jpg 972w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204507-1-600x741.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204507-1.jpg 2012w" sizes="auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px" /><p id="caption-attachment-72934" class="wp-caption-text">K.K.Downing &amp; Ian Hill backstage 1998</p></div>
<h3>Leather Rebel weckt Erwartungen</h3>
<p>Ich habe keine Ahnung, ob K.K. Downing einen meiner Schlüsselmomente als Fan der <strong>Metal Gods</strong> in seiner Autobiographie untergebracht hat. Aber selbst wenn nicht, bin ich auf das Rezensionsexemplar von <strong>&#8222;Leather Rebel&#8220;</strong> (so der Titel&#8230;) schon mehr als einigermaßen gespannt.</p>
<h3>Rätselhafter Abgang</h3>
<p>Seit dem überraschenden Weggang der einen Hälfte eines der <strong>geilsten Gitarrenduos</strong> im <em>Metal Universe</em> ranken sich die Gerüchte um die Hintergründe. Ging er? Wurde er gegangen? War er tourmüde? Hat ihn der <em><strong>Spirit</strong></em></p>
<div id="attachment_72935" style="width: 222px" class="wp-caption alignright"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204618-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-72935" class="size-medium wp-image-72935" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204618-1-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204618-1-212x300.jpg 212w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204618-1-768x1088.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204618-1-847x1200.jpg 847w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204618-1-600x850.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/12/20181210_204618-1.jpg 1879w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a><p id="caption-attachment-72935" class="wp-caption-text">K.K.Downing Hamburg 1998</p></div>
<p>verlassen? Allein die Beantwortung dieser Fragen tut seit 2011 bitter Not.</p>
<h3>Genug Stories in petto</h3>
<p>Und am Ende des Tages dürften sich seit der Bandgründung von JUDAS PRIEST <strong>anno 1969</strong> noch so einige nette Stories angesammelt haben. Und wofür steht eigentlich das zweite &#8222;K&#8220; im Vornamenkürzel&#8230;? &#8211; <em>Ok, dafür gibt es zur Not auch WikiPedia, aber immerhin..</em>.</p>
<h3>Im Januar wissen wir mehr!</h3>
<p>Ihr seht schon: es gibt mit einiger Sicherheit langweiligere Lektüre als eben diese Zwischenbilanz eines netten Menschen und einer Ikone des Metals. Nach der Winterpause werde ich den Schmöker durch haben. Dann wird es hier eine Bilanz in Form einer Rezension geben. Bitte bleiben Sie dazu an den Empfangsgeräten! <strong>Hellion out&#8230;!</strong></p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07GWST7VY&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Firepower Vinyl LP&#8220;]</p>
<p>&nbsp;</p>
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