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	<title>Kristjan Lyngmo &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Sorgir von SKÁLMÖLD (VÖ 12.10.2018)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 03:29:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kristjan Lyngmo]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 12.Oktober 2018 veröffentlichen SKÁLMÖLD ihr fünftes Album Sorgir. Auch auf diesem Album haben sie wieder acht Songs einem Thema untergeordnet: Sorgir &#8211; was man mit Kummer, Sorge übersetzen kann. Das Album besteht aus&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 12.Oktober 2018 veröffentlichen SKÁLMÖLD ihr fünftes Album <strong>Sorgir</strong>. Auch auf diesem Album haben sie wieder acht Songs einem Thema untergeordnet: Sorgir &#8211; was man mit Kummer, Sorge übersetzen kann. Das Album besteht aus zwei Teilen: <strong>Sagnir</strong> (Geschichten) und <strong>Svipir</strong> (Geister). Die acht Songs bilden vier Paare. So sind z. b. der erste (Ljóðið) und der fünfte Song (Skotta) ein Paar, das die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Im Sagnir-Teil wird die Geschichte aus der Sicht der handelnden Person erzählt. Im Svipir-Teil dann aus einer anderen Perspektive.</p>
<h3>Rückkehr zu den Wurzeln</h3>
<p><strong>Sorgir</strong> klingt deutlich düsterer und aggressiver als das Vorgängeralbum <strong>Vögguvisur Yggdrasils</strong>. Dieses Album klingt weicher und für SKÁLMÖLDS Verhältnisse auch zahmer &#8211; es sind halt Yggdrasils Schlaflieder. <strong>Sorgir</strong> kommt härter und konturierter daher. SKÁLMÖLD verwenden  dabei Elemente ihres ersten Albums <strong>Baldur,</strong> die mich damals überhaupt erst auf SKÁLMÖLD aufmerksam gemacht haben.</p>
<h3>Sagnir</h3>
<p><strong>Ljó</strong><strong>ðið</strong> (Das Licht) eröffnet mit einem temporeichen Riff, aus dem sich der für SKÁLMÖLD so typische Gitarrenklang entwickelt. Da sie drei Gitarren zur Verfügung haben, nutzen sie Twinriffing und mehrstimmige Leads in einer unverwechselbaren Art und Weise. Auch die Vocals von <strong>Björgvin Sigurðson</strong>, die sich mit Klar- und Chorgesang abwechseln, prägen den Sound.</p>
<p><strong>Sverðið</strong> (Das Schwert) hat eine wunderbare Melodie und ist ruhiger, bedächtiger und nach dem Prinzip der Fuge aufgebaut. Interessant, dass gerade dieser Song vorab veröffentlicht wurde, da er nicht unbedingt &#8218;repräsentativ&#8216; für das Album ist.</p>
<p><strong>Brúnin</strong> (Der Rand) wird bestimmt ein toller Livesong! Er groovt mit old-schooligem Riffing und hat eine gut mitsingbare Strophe. Super auch das temperamentvolle Solo von <strong>Þráinn Árni Baldvinsson</strong>. Die Leichtigkeit der Musik steht im Kontrast zum dramatischen Inhalt der Geschichte. Doch da will ich gar nicht mehr verraten. Es sind zwar alle Texte auf Isländisch, aber im Booklet gibt es jeweils eine Inhaltsangabe auf Englisch.</p>
<p>Das Drumming und die darauf gesetzten Riffs geben dem Song <strong>Barnið</strong> (Das Kind) sein rhythmisches Fundament. Hier wechseln sich <strong>Björgvin</strong> und <strong>Gunnar Ben</strong> im Gesang ab. In einer rhythmischen Erzählstruktur geht es weiter, bis auch hier ein Gitarrensolo den Song beendet.</p>
<h3>Svipir</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-69427 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/SKÁLMÖLD-band-pic-Gupbi-Hannesson-Napalm-Records-300x200.jpg" alt="SKÁLMÖLD band pic Guðni Hannesson" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/SKÁLMÖLD-band-pic-Gupbi-Hannesson-Napalm-Records-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/SKÁLMÖLD-band-pic-Gupbi-Hannesson-Napalm-Records-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/SKÁLMÖLD-band-pic-Gupbi-Hannesson-Napalm-Records-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/SKÁLMÖLD-band-pic-Gupbi-Hannesson-Napalm-Records-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/10/SKÁLMÖLD-band-pic-Gupbi-Hannesson-Napalm-Records.jpg 1385w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der erste Song des Perspektivwechsel ist <strong>Skotta</strong> (was einen weiblichen Geist bezeichnet). <strong>Skotta</strong> ist ein rhythmisch interessanter und abwechslungsreicher Song, der über enorm temporeiche Passagen verfügt, dann schleppend weitergeht, bis der Takt erneut gewechselt wird.</p>
<p><strong>Gangári</strong> steuert drängend mit massiven Rhythmuselementen und Chorgesangparts auf ein grandioses Solo zu. Kein Wunder, dass dies der Lieblingssong von Þráinn ist.</p>
<p>Mein Lieblingssong dieses Albums ist <strong>Mori</strong>. Der Song baut sich langsam auf, nach und nach setzen die Instrumente ein. Schöne Licks, die von dezenten Trommelschlägen begleitet werden bis der Chor einsetzt und Dynamik und Tempo ordentlich anziehen. Schon beim ersten Hören habe ich mitgewippt. Nach dreieinhalb Minuten wird man von einer sirenenhaft vorgetragener Melodie, die von der Oboe unterstützt wird, in den Schlaf gesungen bis einem die Riffs so um die Ohren gehauen werden, dass man die Augen erschreckt wieder aufreißt. Wenn Baldur dann in seinem ohrenbetäubenden Schreigesang Móri ruft, klingt das schon heftig.</p>
<p><strong>Mara</strong> ist mit 8:20 Minuten der längste Song. Hier lassen sich SKÁLMÖLD viel Zeit, um den Song aufzubauen. Die Leads und Melodien sind eingängig mit folkigen Elementen, der Rhythmus schon fast zum Mitschunkeln. Das ist ein wenig so wie bei dem absoluten Skálmöld-Live-Hit <strong>Kvaðning</strong>. Und doch ganz anders. Eine von akustischer Gitarre begonnene Melodie, die von der E-Gitarre übernommen und von den Melodieinstrumenten und dem Chor variiert wird, verschafft unvermutet Gänsehautmomente. Dann wird der Rhythmus erneut geändert, das Tempo angezogen und die Songstruktur zum Ende hin noch einmal verdichtet, wenn der Gesang wieder einsetzt. Ein wahres Wechselbad!</p>
<h3>Erneute Variation des unverwechselbaren Klangs</h3>
<p>Wie bereits angesprochen, haben SKÁLMÖLD einen unverkennbaren Klang entwickelt. Dazu trägt die Gitarrenarbeit bei, an der neben <strong>Þráinn Árni Baldvinsson</strong> und <strong>Baldur Ragnarsson</strong> auch <strong>Björgvin Sigur</strong><strong>ðson</strong> beteiligt ist.  Außerdem das von <strong>Gunnar Ben</strong> an den Keys zurückhaltend gelegte Klangfundament. Ein wesentliches Erkennungsmerkmal sind neben der eigenwilligen und harschen Stimme von Björgvin, der kontrastierenden warmen Stimme von Gunnar Ben auch die Chorpassagen. <strong>Jón Geir Jóhanesson</strong> (Drums) und <strong>Snæ</strong><strong>björn Ragnarsson</strong> (Bass) sorgen für eine massive rhythmische Struktur.</p>
<h3>Die Texte</h3>
<p>Dass die Texte auf Isländisch verfasst sind, prägt den Klang der Songs erheblich. Die in Versen geschriebenen Texte verleihen den Songs ihre typische rhythmische Gliederung. Für die Texte ist im Wesentlichen <strong>Sn</strong><strong>æbjörn Ragnarsson</strong> verantwortlich. Eines der Elemente, die schon auf <strong>Baldur</strong> Verwendung gefunden haben, ist ein Text-Palindrom, das vorwärts wie rückwärts gelesen werden kann, ohne seinen Sinn zu verlieren. Jeder Song ist zudem von der Textstruktur her anders aufgebaut.</p>
<h3>Dramatische Geschichten und harte bis epische Musik</h3>
<p>Mit <strong>Sorgir</strong> haben SKÁLMÖLD ein dramatisches Album geschaffen, das dennoch voller schöner Melodien ist. Die mitreißenden rhythmischen Strukturen halten die Spannung vom ersten bis zum letzten Song aufrecht.</p>
<p><strong>Kristján Lyngmo</strong> ist es im Artwork gut gelungen, die Geschichten so zu bebildern, dass eine Vorstellung davon entstehen kann, worum es geht. Im Video zu dem vorab veröffentlichten Song <strong>Sver</strong><strong>ðið</strong> wird all dies deutlich. Doch schaut selbst:</p>
<div class="video-container"><iframe title="SKÁLMÖLD - Sverðið (Official Lyric Video) | Napalm Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/m4OhTohnTe4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07F9Q4B17&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Sorgir&#8220;]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>SKÁLMÖLD veröffentlichen ersten Song zum neuen Album</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/skalmoeld-veroeffentlichen-ersten-song-zum-neuen-album/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 15:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kristjan Lyngmo]]></category>
		<category><![CDATA[SKÁLMÖLD]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgir]]></category>
		<category><![CDATA[Sverðið]]></category>
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					<description><![CDATA[SKÁLMÖLD haben ein erstes Video von ihrem Album Sorgir, das am 12.Oktober 2018 in die Läden kommt, herausgegeben. Sverðið (Das Schwert) klingt wieder einmal anders als die Songs der Vorgängeralben, aber doch so, dass&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SKÁLMÖLD</strong> haben ein erstes Video von ihrem Album <strong>Sorgir,</strong> das am 12.Oktober 2018 in die Läden kommt, herausgegeben. <strong>Sverðið</strong> (Das Schwert) klingt wieder einmal anders als die Songs der Vorgängeralben, aber doch so, dass sofort zu hören ist: das sind SKÁLMÖLD.</p>
<p>Der Song hat eine sehr eingängige Melodie, die &#8211; wie SKÁLMÖLD selbst anmerken &#8211; wie ein Folksong klingt.</p>
<blockquote><p>This (quite folky) song is an epic tale of a brave viking fighting a battle and winning against the odds, until his sword brakes in half and he is killed.</p></blockquote>
<p>Spätestens mit Einsetzen der Vocals von <strong>Björgvin Sigurðson</strong> weiß man, woher der Song kommt.</p>
<p>Die rhythmischen Veränderungen unterstreichen den Verlauf und die Dramatik der Geschichte vom Krieger, der sich in den Kampf gegen eine Übermacht wirft und zunächst auch gewinnt. Dann zerbricht sein Schwert&#8230;</p>
<h3>Ich schwinge das Schwert &#8211; Hoffnung wird geweckt</h3>
<p><strong>Þráinn Árni Baldvinsson, Baldur Ragnarsson</strong> (Gitarren) sowie <strong>Gunnar Ben</strong> (Keyboard) bilden den Chor, der uns  an den Gedanken des Kriegers, bezüglich seiner Aufgabe teilhaben lässt.  Aber auch an den Gedanken an seine Familie, an die Kinder, die auf ihn warten.</p>
<p><strong>Björgvin Sigurðson</strong> trägt mit seiner eigenwilligen, rauen und doch immer wieder warmen Stimme die Handlungen der Geschichte vor.</p>
<p>Vom Aufbau her gefällt mir diese Erzählstruktur sehr gut. Für die rein instrumentalen Zwischenspiele und Brücken hätte ich mir &#8211; zumindest zum Ende hin &#8211; ein wenig mehr Druck und Variation gewünscht.</p>
<p>Das Video zum Song macht die Geschichte sicher auch für die nachvollziehbar, die kein Isländisch verstehen (Untertitel gibt es dazu nicht.)<br />
Gestaltet ist das Video mit Bildern von <strong>Kristján Lyngmo</strong>, der auch für das Artwork von <strong>Sorgir</strong> verantwortlich ist.</p>
<div class="video-container"><iframe title="SKÁLMÖLD - Sverðið (Official Lyric Video) | Napalm Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/m4OhTohnTe4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sorgir</strong> ist inzwischen das sechste Album der Band aus Island (Mehr zu <strong>Sorgir</strong> und den bisherigen Alben könnt ihr <a href="https://metal-heads.de/news/sorgir-von-skalmoeld-erscheint-im-oktober/">HIER</a> lesen).</p>
<p>Seitdem ich ihr erstes Album <strong>Baldur</strong> gehört habe, lassen mich Musik und ihre Art der Songtexte, die nicht nur die Geschichte und Geschichten ihrer Heimat aufgreifen, sondern auch immer wieder Elemente der Skaldendichtung verwenden, nicht mehr los.</p>
<p>Ich bin daher sehr gespannt, wie der Song sich in das Konzept des Albums einfügt und im Zusammenhang mit den anderen Songs seine Wirkung noch einmal anders entfalten kann.</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07F9Q4B17&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Sorgir&#8220;]</p>
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		<title>Sorgir von SKÁLMÖLD erscheint im Oktober</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/sorgir-von-skalmoeld-erscheint-im-oktober/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 08:28:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Baldur Ragnarsson]]></category>
		<category><![CDATA[Björgvin Sigurðsson]]></category>
		<category><![CDATA[Jón Geir Jóhannesson]]></category>
		<category><![CDATA[Kristjan Lyngmo]]></category>
		<category><![CDATA[Napalm Records]]></category>
		<category><![CDATA[SKÁLMÖLD]]></category>
		<category><![CDATA[Snæbjörn Ragnarsson]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgir]]></category>
		<category><![CDATA[Þráinn Árni Baldvinsson]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Herbst ist es endlich soweit: SKÁLMÖLD bringen am 12. Oktober 2018 ihr fünftes Album mit dem Titel Sorgir via Napalm Records auf den Weg zu all denen, die etwas für Metal isländischer Prägung&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herbst ist es endlich soweit: SKÁLMÖLD bringen am 12. Oktober 2018 ihr fünftes Album mit dem Titel <strong>Sorgir</strong> via <strong>Napalm Records</strong> auf den Weg zu all denen, die etwas für Metal isländischer Prägung übrig haben und denen, die nach dem Lesen dieses Artikels neugierig geworden sind.</p>
<p>Denn wenn SKÁLMÖLD mit dem neuen Album an die bisherigen Veröffentlichungen anknüpfen bzw. darauf aufbauen können, haben wir wieder ein musikalisch eigenständiges und eigenwilliges Album zu erwarten, das sich in den Texten mit isländischen Geschichten und Mythen beschäftigt.</p>
<h3>Gradlinig, mächtig und doch charmant mit vielen epischen Momenten</h3>
<p>SKÁLMÖLD spielen gradlinigen Folk-Metal mit melodiebetonten und dennoch rhythmischen Gitarren, sowie differenziert arrangierten Gesangsparts. Neben traditionellem Metal-Riffing und Twin-Gitarren-Leads gibt es eingängige Soli, bei denen <strong>Þráinn Árni Baldvinsson, Baldur Ragnarsson</strong> und <strong>Björgvin Sigurðsson</strong> sich gut ergänzen. Drummer <strong>Jón Geir Jóhannesson</strong> liefert eine rhythmisch variable Basis, auf der er speedmetallische Elemente oder auch knüppelnde Mosh-Parts entwickelt . Björgvins raue und dennoch warme Stimme transportiert die Texte, die sich nicht nur inhaltlich mit isländischen Sagen und Mythen beschäftigen, sondern auch Aspekte der Skaldendichtung konsequent verfolgen. Für die Texte ist Basser <strong>S</strong><strong>næbjörn Ragnarsson</strong> verantwortlich.</p>
<h3>Die bisherigen Alben</h3>
<p>Bereits kurz nachdem sich SKÁLMÖLD 2009 als Band zusammengefunden haben, erschien 2010 das Debut-Album <strong>Baldur</strong>, das Baldurs Leben, seine Rache und seinen Aufstieg nach Valhalla beschreibt.</p>
<p>Die Musik ist schon hier eine Mischung verschiedener Metal-Stile und beschränkt sich nicht auf Folk-Metal-Elemente. Mitreißende Songs wie <strong>Upprisa </strong>wechseln sich mit dramatischen Stücken wie <strong>Árás</strong> oder  <strong>Kva</strong><strong>ðning,</strong> einem Song, der sich inzwischen zu einem absoluten Live-Hit entwickelt hat, ab.</p>
<p>Hier eine Version von <strong>Kva</strong><strong>ðning</strong> mit dem Sinfonieorchester Islands. (SKÁLMÖLD spielen vom 22. &#8211; 25. August 2018  in Reykjavik wieder vier Shows zusammen mit dem Sinfonieorchester. )</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Skálmöld &amp; Sinfóníuhljómsveit Íslands - Kvaðning" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/yAyFyEFoZvs?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das zweite Album <strong>Börn Loka</strong> (Lokis Kinder) greift die Geschichte von Hilmar und seiner Schwester Brynhildur auf. Es macht uns mit Figuren der nordischen Mythologie bekannt. Die Lieder des Albums sind z.B. nach <strong>Loki</strong>, dem wohl hübschen aber auch hinterlistigen Sohn eines Riesen, dem Göttervater <strong>O</strong><strong>ðinn</strong> (Odin), der Midgardschlange (<strong>Mi</strong><strong>ðgardsormur</strong>) oder auch dem achtbeinigen Pferd <strong>Sleipnir</strong> benannt.<br />
Das Album breitet, unterstützt von symphonischen Elementen und Chören, einen grandiosen Spannungsbogen über die Lieder. Die Chöre wurden von Keyborder <strong>Gunnar Ben</strong> arrangiert.</p>
<p>Auch das dritte Album <strong>Með vættum</strong> ist ein Konzeptalbum, das noch hymnischer und mehr auf den Punkt ausgerichtet ist. Diesmal drehen sich die Themen um die Jahreszeiten und Himmelsrichtungen, denen jeweils ein Song gewidmet ist.</p>
<p>Der Titel des vierten Albums <strong>V</strong><strong>ögguvísur Yggdrasils</strong> (Yggdrasils Schlaflieder) sollte keine falschen Erwartungen wecken. Denn die energischen, kraftvollen und abwechslungsreichen Lieder sind als Schlaflieder nun wirklich nicht geeignet. Dieses Album bietet eine enorme Dynamik mit tollen Melodien und einigen progressiven Elementen. Die Wikinger werden mit fetten Riffs, tollen Soli, knüppelnden Drums und symphonischen Parts und auf einer Reise durch die neun Welten der Mythologie begleitet.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-67788 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/08/SKÁLMÖLD-Sorgir-Cover-Napalm-Records-300x300.jpg" alt="SKÁLMÖLD Sorgir Cover" width="209" height="209" />Das neue Album</h3>
<p>Das neue Album trägt den Titel <strong>Sorgir</strong> (was so viel wie Kummer, Sorge bedeutet). Es ist &#8211; wie auch die Vorgänger &#8211; ein Konzeptalbum. In zwei Teile aufgeteilt enthält es im ersten Teil (<strong>Sagnir)</strong> vier Songs, die von Tragödien und Tod erzählen. Der zweite Teil (<strong>Svipir) </strong>erzählt dieselben Geschichten noch einmal aus einer anderen Perspektive.</p>
<p><strong>Sorgir</strong> ist nachdem, was aus dem Hause Napalm Records zu hören ist, ein dunkles, kaltes und tragisches Album mit folkloristischen sowie harten Elementen, die an die kühle Schönheit Islands erinnern.</p>
<p>Da darf man gespannt sein, wie diese Themen umgesetzt wurden.</p>
<p><strong>Sorgir</strong> wird es als CD Digipak geben (das auch einen Bonus Track enthalten soll) sowie als 2 LP Gatefold in verschiedenen Farben. Vorbestellen könnt ihr das Album <a href="https://shop.napalmrecords.com/skalmold/">HIER</a></p>
<p>Das Artwork ist auch diesmal wieder von <strong>Kristjan Lyngmo.</strong></p>
<p>Sobald es Neuigkeiten zum Album gibt, werde ich sie hier weitergeben. Also schaut immer mal wieder rein.</p>
<p>Hier die Tracklist:</p>
<p>1 Ljósið<br />
2 Sverðið<br />
3 Brúnin<br />
4 Barnið<br />
5 Skotta<br />
6 Gangári<br />
7 Móri<br />
8 Mara</p>
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