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		<title>THE BLUE POETS: Interview mit Marcus Deml</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2018 15:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Deml]]></category>
		<category><![CDATA[The Blue Poets]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 5.5.2018 spielten THE BLUE POETS im Yard-Club in Köln. Kurz vor dem Konzert hatte ich die Gelegenheit, Marcus Deml, Initiator, Gitarrist und Songwriter der Band zu interviewen. Ein Interview kurz vor der Show&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5.5.2018 spielten THE BLUE POETS im Yard-Club in Köln. Kurz vor dem Konzert hatte ich die Gelegenheit, Marcus Deml, Initiator, Gitarrist und Songwriter der Band zu interviewen.</p>
<h4>Ein Interview kurz vor der Show</h4>
<p><strong>Hallo Marcus, ein Interview so kurz vor dem Konzert ist ja eher ungewöhnlich. Die meisten Musiker wollen dann ihre Ruhe haben.</strong></p>
<p>Ich habe mich heute schon so über das Wetter geärgert, dass ich jetzt total entspannt bin.</p>
<p><strong>Die Sonne scheint, besser kann es doch gar nicht kommen.</strong></p>
<p>Das kostet dich halt unglaublich Zuschauer, weil die Leute im Biergarten sitzen. Ich denke mal, dass es uns heute 50% der Zuschauer kostet.  Ja, und auf Tour sitzt man eh viel rum und da tut ein bisschen Abwechslung wie z.B. ein Interview ganz gut.</p>
<p><strong>Wie bereitest du dich normalerweise auf einen Auftritt vor?</strong></p>
<p>Vorher spiele ich noch ein bisschen Gitarre und dann geht&#8217;s los.</p>
<p><strong>Zum Thema Abwechslung und Veränderung</strong>:<strong> Du hast viele Jahre mit Errorhead gespielt. Es hat weitere Veränderungen in deinem Leben gegeben und dann hast du dich mit The Blue Poets noch mal auf den Weg gemacht. </strong><strong>Wie weit haben sich diese Veränderungen auf die Musik, die du jetzt machst, ausgewirkt?</strong></p>
<p>Extrem. Aber ich bin immer bauchgesteuert. Abwechslung ist für mein Leben einfach wichtig. Die Lebensumstände diktieren das schon. Ich habe Errorhead 19 Jahre gemacht und da war es einfach mal Zeit für einen Tapetenwechsel. Letzen Endes sind die Platten, die man macht, wie bei einem Schriftsteller eine direkte Reflexion von dem, was passiert ist. Wir sind ja nicht Justin Bieber, der vielleicht denkt: Du musst jetzt irgendwelche Hits schreiben, das sind Trends, also mach&#8216; das mal.</p>
<p><strong>Wie ist es eigentlich zur Gründung der Band gekommen?</strong></p>
<p>Felix kannte ich schon lange. Er ist ja der Sohn eines ehemaligen Gitarrenschülers. Felix kam nach zwei Jahren Studium aus New York zurück. Ich habe mir dann drei You-Tube-Videos von ihm angeschaut und dann hatte ich einen Job für ihn. Gordon habe ich auf der Straße gefunden. Der hat wirklich Straßenmusik gemacht mit der Akustikgitarre. Ich habe ihn dann ins Studio eingeladen. Und es klappte sofort. Es gab keine Auditions. Das einzig Doofe war die Bassistenveränderung. [Anm.: von Marcus Setzer zu Phil Steen] Das war sehr kurzfristig und die genauen Beweggründe weiß ich bis heute nicht. Auf jeden Fall war es sehr anstrengend und stressig. Denn wenn du vier Wochen vor der Veröffentlichung mit einem neuen Bassisten kommst, den auch die Veranstalter nicht kennen, dann ist das schon unangenehm.</p>
<p><strong>Was steht heute auf eurer Setlist? </strong></p>
<p>Wir werden heute u.a. drei von den ersten Songs spielen, die ich zusammen mit Gordon geschrieben habe. Bei einem haben auch Phil und Felix einen Input gehabt. Bei uns kann jeder etwas zu den Songs beitragen. Wir versuchen das Schreiben nicht so auf Frank Zappa-Manier zu machen: hier hast du – und jetzt spiel.</p>
<h4>Zukunftsmusik</h4>
<p><strong>Und was kommt jetzt als nächstes?</strong></p>
<p>Hoffentlich ein Studioalbum. Wenn wir es uns dann leisten können.</p>
<p><strong>Eines, das ihr dann gemeinsam entwickelt?</strong></p>
<p>Ja, das ist übrigens auch ein Unterschied zu Errorhead. Da habe ich alles selbst gemacht: gespielt und gesungen im eigenen Studio und es dann an die besseren Musiker weitergegeben. Nach dem Motto: Hier, ist alles fertig und du singst jetzt das und du spielst dies. Die Musiker haben natürlich auch immer Freiheiten gehabt. Manchmal haben sie diese auch genutzt.  Aber bei The Blue Poets läuft das jetzt anders: Wir haben uns zum Beispiel zum Kaffeetrinken bei mir getroffen. Ich hatte eine Grundidee und dann waren die anderen Herrschaften kreativ. So haben wir dann z.B. die drei Songs gemacht.</p>
<p><strong>Also mit viel Bauchgefühl?</strong></p>
<p>Im Idealfall: Ja. Aber ich habe mich schon dabei ertappt, dass ich mit brummendem Kopf im Studio saß und dachte: du musst jetzt eine zweite Blue Poets Platte machen. Aber das ist der falsche Ansatz, glaube ich, wenn man mit zu viel Kopf an die Sache geht. Dass man so denkt: das klingt wie vom ersten Album, das klingt nicht genug wie vom ersten Album…</p>
<p><strong>In den Texten zum aktuellen Album hast du viele Facetten des Lebens abgebildet. Waren das Texte, die du schon länger im Kopf hattest?</strong></p>
<p>Ne, aber der große Unterschied bei den Blue Poets war, dass die Texte zumeist zuerst geschrieben wurden. Die Thematik war klar. Ob es nun wie bei &#8222;For A God&#8220; die vielen Nachrichten waren, die ich geguckt hatte oder ob es ein banaler Liebestext war oder ein Abschiedstext. Die Poets sind das Textorientierteste, das ich je gemacht habe. Und Gordon schreibt ganz andere Sachen, denn er ist 27 und hat noch ganz andere Prioriäten als ich.</p>
<h4>Die Anfänge</h4>
<p><strong>Wann hast du eigentlich angefangen, Musik zu machen?</strong></p>
<p>Spät. Mit 10 spielte ich das erste Mal Bongos auf dem Dachboden mit zwei anderen Kumpels. Dann spielte ich mit 11 in einer Punk-Band mit dem Namen &#8222;Gesichtsgünter&#8220; den Bass. Da werden jetzt die Leser denken: das sieht man heute noch, wenn er auf der Bühne steht und seine Grimassen reißt (lacht). Mit 12 wollte ich tatsächlich Gitarrist werden. Aber ich war zu doof für das Instrument. Ich habe auf die Bundstäbchen gedrückt und mich gefragt, wieso kein Ton herauskommt. Dann habe ich die Gitarre erst einmal neu lackiert und ohne Saiten weitergespielt. An  einem 14. August, ein paar Tage nach meinem Geburtstag habe ich mir vom Ersparten und dem Geburtstagsgeld eine Akustikgitarre für 200 DM gekauft und dazu ein Gitarrenbuch.</p>
<p>Ab dem Tag wurde es bitterernst. Nach sechs Monaten gab&#8217;s eine Phase wo mir die Finger wehtaten, ich nicht mehr weiterkam und mich fühlte, wie ein talentloser Vollidiot. Da habe ich eine Woche ausgesetzt, aber dann habe ich den Hintern zusammengekniffen und seitdem war ich von blindem Ehrgeiz zerfressen.</p>
<p><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-62594 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-200x300.jpg" alt="THE BLUE POETS Köln Yard Club 5.5.18" width="200" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-600x900.jpg 600w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Und wann hast du gemerkt, dass du mit  der Gitarre dein Leben gestalten willst?</strong></p>
<p>Sofort. Ok, so nach einem Jahr, also mit 15. Da war ich in England für einen Sprachaustausch-Urlaub.Da hatte ich mir meine erste E-Gitarre geliehen. Und mein Gott, war ich auf einmal angesagt. Bei den Mädels und bei den Jungs. Das war super. Ich spielte da bestimmt auch schon locker zwei Stunden pro Tag und merkte irgendwie: ich fühle mich total wohl. Ab da war es eigentlich klar und spätestens mit 16 war das mein Weg. Da gingen dann auch die Auftritte los in Jugendzentren oder auf Geburtstagsparties. Ich hatte dann auch schon immer eigene Bands, die zwei- bis dreimal in der Woche probten.</p>
<p><strong>Und der Cream-Song &#8222;Sunshine of your Love&#8220; war der erste Song, den du vor Publikum gespielt hast?</strong></p>
<p>Ja, das war wohl der erste Song, den ich live gespielt habe. Das war bei einer Musikpraktikumswoche am Gymnasium. Mein Physiklehrer sagte: wir haben jetzt eine Woche Zeit und wir üben diesen Song ein. Ich weiß nicht mehr genau, ob es der allererste Auftritt war, aber es war einer der ersten. In der Aula der Bettina-Schule in Frankfurt. Vor 400 schreienden Menschen. Zumindest kam es mir so vor.</p>
<p><strong>Ist das heute ein Schlüsselsong für dich oder eher ein Andenken?</strong></p>
<p>Mh, das ist so beides. Da ich den Song immer gemocht habe, habe ich mir überlegt, wie ich ihn covern könnte. Ich hatte eine Idee, wie man den Song neu kleiden könnte. Das haben wir dann innerhalb einer halben Stunde eingeprobt und dann ist er so auf die Platte gekommen. Ich finde ihn super, aber heute werden wir ihn nicht spielen</p>
<p><strong>Ich mag den auch richtig gerne. Schade, dass ihr ihn heute nicht spielt. Das Live-Album, das ihr jetzt herausgebracht habt, ist ja das Ergebnis mehrerer Shows.</strong></p>
<p>Ja,  acht oder neun Songs sind aus Hamburg. Die anderen sind aus Duisburg und Joldelund und Bruchsal. einmal: ich wollte keine Live-Platte rausbringen aber ich habe die Aufnahmen gehört und fands erst mal geil. Und dann dachte ich mir:  wir sitzen jetzt hier an einer neuen Studioplatte und vielleicht sollten wir einfach ein Lebenszeichen raushauen. Wenn wir schon so tolle Aufnahmen haben, dann machen wir das jetzt.</p>
<h4>Entwicklung von Band und Songs</h4>
<p><strong>Haben sich die Songs über die Zeit, die ihr sie live gespielt habt, sehr verändert?</strong></p>
<p>Ja, findest du nicht? Du hast uns doch mehrfach gehört. Ich finde sie direkter, sie sind bauchgesteuerter. Man merkt einfach, dass wir ein Jahr unterwegs sind, dass wir uns menschlich nähergekommen sind. Ok, manchmal mehr als man möchte. Das verändert die Musik. Ich finde, dass die Band eine Entwicklung gemacht hat.</p>
<p><strong>Wenn man euch auf der Bühne sieht, hat man schon den Eindruck, dass die Chemie stimmt.</strong></p>
<p>Das hoffe ich, sonst würden wir das nicht machen. Die Chemie ist schon gut und wenn sie nicht gut wäre, dann gäbe es die Poets nicht mehr. So einfach ist das.</p>
<p><strong>Zwischen den Songs nutzt du die Gelegenheit etwas zu erzählen: über die Bandmitglieder, Geschichten und kleine Anekdoten. Erzählst du gerne Geschichten?</strong></p>
<p>Kommt drauf an, wie ich drauf bin. Manchmal gelingt es mir auch nicht gut und da ist es echt peinlich, wenn ich es dann auf den Aufnahmen höre. Aber gestern zum Beispiel war es großartig, weil alle auf der Bühne lagen und lachten und das Publikum auch. Gestern war so ein seltsamer Abend. Wir waren alle gleichzeitig konzentriert , waren da, im positiven Sinne, also sehr gelöst. Deshalb waren die Ansagen komplett andere. Manchmal sagt man ja dasselbe, weil man inzwischen mehr als 40 Shows auf dem Buckel hat, manchmal gab es Improvisationsmomente, die sehr gut waren.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielen Geschichten grundsätzlich für dich? Liest du z.B. gerne?</strong></p>
<p>Beim Lesen bin ich sehr ungeduldig. Aufgrund einer Augenkrankheit, die sich inzwischen aber verbessert hat, habe ich lange Jahre nicht viel gelesen, aber dafür Hörbücher gehört. Wenn ich unterwegs bin, höre ich auch gerne Geschichten im Radio.</p>
<p><strong>Du hast ja nicht nur The Blue Poets ins Leben gerufen, sondern auch ein eigenes Label gegründet. Welches Motiv steckt dahinter?</strong></p>
<p>Ein eigenes Label bedeutet für mich, dass ich jederzeit eine Platte veröffentlichen kann. Ich kann Songs aber auch digital herausbringen. Da habe ich die Technik und das ist daher nicht nur europaweit sondern auch weltweit möglich. Ich bin unabhängig in meinem eigenen Tonstudio. Ich drehe mittlerweile auch Filme, mache zum Beispiel Gitarrenvideos. Der Nachteil ist natürlich, dass es wahnsinnig viel zu tun gibt. Teilweise auch richtig absurde Arbeit, die mit der Musik an sich nicht viel zu tun hat, wie z.B. Verhandlungen mit der Bank. Es gibt so viel zu organisieren. Seien es Termine, weil das Cover gemacht werden muss, oder ae-mails und facebook -nachrichten beantwortet werden müssen. Aber so lange es kein Management oder Label gibt, das meine künstlerische Vision wirklich mitträgt, mache ich so weiter.</p>
<p><strong>Wirst du auch andere Musiker oder Bands herausbringen?</strong></p>
<p>Nein. D.h. prinzipiell gerne, aber das ist zeitlich gar nicht möglich.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></p>
<p>Kurz danach begann die Show. Den Konzertbericht könnt ihr <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/the-blue-poets-bluesrockperlen-live-in-koeln/">HIER</a> auf metal-heads.de lesen.</p>
<p>Mehr zu THE BLUE POETS findet ihr <a href="http://www.thebluepoets.com/">DORT</a></p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07BT243N6&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Live Power&#8220;]</p>
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		<title>THE BLUE POETS: Bluesrockperlen live in Köln</title>
		<link>https://metal-heads.de/konzertberichte/the-blue-poets-bluesrockperlen-live-in-koeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2018 15:35:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Dehmel]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Deml]]></category>
		<category><![CDATA[Phil Steen]]></category>
		<category><![CDATA[The Blue Poets]]></category>
		<category><![CDATA[Yard Club]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bühne ist in bläulichen Nebel getaucht. Ein neues Intro erklingt, als THE BLUE POETS nach und nach die Bühne des Kölner Yard-Clubs betreten. &#8222;Are you ready for the blues …?&#8220; Ja, das Publikum&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bühne ist in bläulichen Nebel getaucht. Ein neues Intro erklingt, als THE BLUE POETS nach und nach die Bühne des Kölner Yard-Clubs betreten.</p>
<h3>&#8222;Are you ready for the blues …?&#8220;</h3>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-62595 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-200x300.jpg" alt="THE BLUE POETS Köln Yard Club 5.5.18" width="177" height="266" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-2-600x900.jpg 600w" sizes="(max-width: 177px) 100vw, 177px" />Ja, das Publikum ist bereit für leidenschaftlich vorgetragenen Bluesrock. Es lässt sich von der Energie, die vom Song <strong>Won&#8217;t You Suffer</strong> ausgeht und der Präsenz, die Sänger <strong>Gordon Grey </strong>und <strong>Marcus Deml </strong>(Gitarre) ausstrahlen, direkt mitreißen.</p>
<p><strong>Won&#8217;t You Suffer</strong> ist ein Opener, der bereits alles beinhaltet, was im Weiteren in Variation und Differenzierung zu hören ist: eindringliche Songs, bei denen der Gesang von erdig-rauchig bis frech und lasziv reicht. Klare Bassläufe, die <strong>Phil Steen</strong> präzise auf das spielerisch-leicht wirkende und doch kraftvolle Drumming von <strong>Felix Dehmel</strong> abstimmt. So entsteht ein Rhythmusfundament, auf dem Marcus Deml seine virtuosen Soli entwickeln kann.</p>
<p>Es entwickelt sich ein Klang, der weitaus mehr ist, als das gelungene Zusammenspiel guter Musiker. Hier verschmelzen technische Fähigkeiten mit Live-Erfahrung und echten Gefühlen.</p>
<h3>Bluesrock voll Power und Gefühl</h3>
<p><strong>Sad Sad Sad</strong> und <strong>The Truth</strong> gehen direkt in die Beine und ins Ohr. Rockige Songs mit eingängigen Melodien und fesselnden Soli.</p>
<p><strong>For a God</strong> ist ein intensiver und bewegender Song. Ein Song, dessen Lyrics sich mit Krieg und seinen Folgen beschäftigen und dessen Musik unter die Haut geht. Hier stimmt jedes Glissando und alle Töne und rhythmischen Elemente sitzen punktgenau.</p>
<p><strong><img decoding="async" class="alignnone wp-image-62594 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-200x300.jpg" alt="THE BLUE POETS Köln Yard Club 5.5.18" width="173" height="260" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-768x1152.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-1-600x900.jpg 600w" sizes="(max-width: 173px) 100vw, 173px" />Song for Gary</strong>, der eine Reminiszenz an den 2011 verstorbenen Bluesrock-Musiker Gary Moore darstellt, schafft einen speziellen Moment. Marcus Deml spielt in einer herzzerreißenden Weise, die dem Meister der Traurigkeit sicher gut gefallen hätte. Auch die Version des Gary Moore Songs <strong>Oh Pretty Woman</strong> ist immer ein besonderes Erlebnis, da dieses Cover mehr als eine Kopie ist.</p>
<p>Auch bei dem Hendrix Song <strong>Little Wings</strong> zeigen THE BLUE POETS, dass sie ihr Handwerk verstehen und dadurch einem so bekannten Song dennoch eine ganz eigene Stimmung verleihen können.</p>
<p>Zwischen den Songs erzählt Marcus Deml davon, dass ihm das Gitarrespielen nicht direkt aus den Fingern geflossen ist, Bundstäbe zunächst eher Hindernis als Hilfe waren. Es gibt Scherze mit und über die anderen auf der Bühne, die zeigen, dass die Chemie zwischen ihnen stimmt. Und immer auch der Kontakt zum Publikum, das er mit Blick und Mimik in die Musik hineinzieht.</p>
<h3>I Could Have Lived &#8211;  I Could Have Loved</h3>
<p>Mit <strong>Mind Your Own Buisness</strong> und <strong>Could Have Lived</strong> sind zwei neue Songs im Set, die Marcus Deml zusammen mit Gordon Grey geschrieben hat. Es sind nicht nur neue sondern auch frische Songs, mit groovenden Elementen, Twinspiel von Bass und Gitarre und für Gordon eine weitere Möglichkeit, sein stimmliches Spektrum zu zeigen.</p>
<p><strong>Alien Angel</strong> und<strong> With Your Eyes</strong> sind zwei ruhige und berührende Songs. Hervorragend die Momente, in denen Gitarre und Gesang eine Einheit bilden, aus der sich dann ein Solo entfaltet, das akzentuiert von Drums und Bass begleitet wird.</p>
<p>Aus andächtigem Zuhören baut sich begeisterter Applaus auf.</p>
<h3>Bass- und Drumsoli &#8211; energisch und überraschend</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-62597 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-300x200.jpg" alt="THE BLUE POETS Köln Yard Club 5.5.18" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/05/the-blue-poets-4-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit Begeisterung werden auch die Soli von Bass und Schlagzeug aufgenommen. <strong>Phil Steen</strong> lässt die Bassläufe fließen und löst kraftvolle Akkorde melodisch auf. <strong>Felix Dehmel</strong>, auf den <strong>Ian Paice</strong> stolz wäre (wie Marcus Deml anmerkt), spielt voller Power und mit viel Gefühl und überraschenden Wendungen.</p>
<p>Mit <strong>Goodbye</strong> ist der letzte Song angesagt. Dieses Lied, das vom traurigen Ende einer Beziehung handelt, dabei aber auch den Neuanfang im Blick hat, ist von melodischen Riffs und gefühlvoll schmachtendem Gesang geprägt.</p>
<p>Verständlich, dass das Publikum eine Zugabe einfordert.</p>
<p><strong>Crawling</strong>, ein Song in &#8222;sad d-minor&#8220;, ist ebenfalls ein neuer Titel aus der Feder von Deml und Grey. Gordon setzt sich bei dieser langsamen Bluesnummer ans Keyboard und bringt somit eine weitere Neuerung hinein.</p>
<p><strong>It&#8217;s About Time</strong> ist dann wieder ein rockiger Song, bei dem das Publikum sich nicht lange bitten lässt und das Singen des Refrains übernimmt.</p>
<h3>Ein Song für mich</h3>
<p>Über den allerletzten Song freue ich mich sehr, da <strong>Sunshine Of Your Love</strong> mit zu meinen Lieblingssongs gehört. Eigentlich wollten sie ihn heute gar nicht spielen, wie Marcus Deml  in dem Interview  anmerkte, das ich vor der Show mit ihm geführt habe. Ob sie ihn gespielt haben, weil ich sagte, dass er mir so gut gefällt? Wie auch immer &#8211; er bildet einen wunderbaren Abschluss des Abends.</p>
<p>Das Interview mit Marcus Deml könnt ihr demnächst hier bei metal-heads.de lesen.</p>
<p>Wer THE BLUE POETS noch nicht live gehört hat, kann das an folgenden <strong>Terminen</strong> nachholen oder sich das Album <strong>Live Power</strong> anhören.</p>
<p>14.07. 2018 │ München (Andechsel Zelt/Tollwood)</p>
<p>21.07.2018 │ Balge (Rock das Ding)</p>
<p>05.10.2018 │ Zülpich (Live Proberaum)</p>
<p>06.10.2018 │ NL Ulft (DRU Cultuurfabriek)</p>
<p>13.10.2018 │ Esslingen (Dieselstrasse)</p>
<p>09.11.2018  │ Köln (Yard Club)</p>
<p>10.11.2018  │ Baden Baden (Blues Club)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Band und kommenden Shows gibt es<a href="http://www.thebluepoets.com/"> DORT</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>THE BLUE POETS: Live Power (Live-Album VÖ: 13.04.2018)</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/the-blue-poets-live-power-live-album-voe-13-04-2018-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2018 07:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Dehmel]]></category>
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		<category><![CDATA[Gordon Grey]]></category>
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		<category><![CDATA[The Blue Poets]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Are you ready for the blues?&#8220; Mit dieser Frage wird das Live-Album von THE BLUE POETS eröffnet, das mehr als eine Stunde abwechslungsreichen, leidenschaftlichen Bluesrock enthält. Wer THE BLUE POETS   live erlebt hat, kann&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8222;Are you ready for the blues?&#8220;</h3>
<p>Mit dieser Frage wird das Live-Album von THE BLUE POETS eröffnet, das mehr als eine Stunde <strong>abwechslungsreichen, leidenschaftlichen Bluesrock</strong> enthält.</p>
<p>Wer THE BLUE POETS   live erlebt hat, kann sicher bestätigen,  dass <strong>die emotionsgeladenen Songs</strong> direkt und in mehrfacher Hinsicht <strong>bewegen</strong>. Wobei <strong>die Performance</strong> auf der Bühne <strong>niemanden unberührt lässt</strong>, der etwas für Bluesrock übrig hat.</p>
<p>Sowohl die schnellen, kraftvollen  Stücke wie <strong> </strong><strong>&#8222;Too High&#8220;</strong> als auch die zurückhaltenderen wie<strong> &#8222;Alien Angel&#8220;</strong> zeigen eindrucksvoll, wie <strong>Blues</strong> gefühlvoll und gekonnt mit einem <strong>in den 70ern verwurzelten Rock</strong> verbunden werden kann.</p>
<h3>Spielfreude und Leidenschaft</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-60579 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M-768x576.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M-600x450.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/04/The-Blue-Poets-G-u-M.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das, was auf der Bühne passiert, <strong>ist direkt in dieses Album geflossen.  </strong></p>
<p>Hierbei wird deutlich, was die vier &#8218;Poets&#8216; <strong>Marcus Deml</strong> (Gitarre), <strong>Gordon Grey</strong> (Gesang), <strong>Phil Steen</strong> (Bass) und <strong>Felix Dehmel</strong> (Schlagzeug) entwickelt haben.</p>
<p>Die zuletzt Genannten bilden eine Rhythmusabteilung, die die <strong>Songstruktur gut herausarbeitet. </strong>Damit bereiten sie den Boden, auf dem sich Gitarre und Gesang entfalten und austoben können.</p>
<p><strong>Marcus Deml</strong>, der gefühlvoll und <strong>technisch auf höchstem Niveau</strong> spielt, prägt die Songs virtuos und wandlungsfähig durch seine Melodien und Riffs.</p>
<p><strong>Gordon Grey</strong>&#8217;s vielseitiger Gesang, der sowohl <strong>rau als auch einschmeichelnd</strong> sein kann, setzt immer wieder besondere Akzente.</p>
<p><strong>Phil Steens </strong>weiche Basslinien schaffen ein <strong>konturiertes Fundament </strong>und  <strong>Felix Dehmel groovt und shuffelt ganz wunderbar</strong>.</p>
<p>Die Leidenschaft aller Beteiligten für diese Art des Blues-Rock zeigt sich live und eben auch auf dem &#8222;Live Power&#8220;-Album in jedem Takt.</p>
<h3>Magische Momente der Shows wurden eingefangen</h3>
<p>Die &#8218;richtigen&#8216; Songs für das Album auszuwählen war sicher keine leichte Aufgabe. <strong>&#8222;Won&#8217;t You Suffer&#8220;</strong> ist ein guter Opener. Er gibt einen Ausblick darauf, was im Folgenden zu erwarten ist: <strong>abwechslungsreiche Saitenarbeit</strong>, eine <strong>Reibeisenstimme,</strong> die auch weich werden kann und <strong>interessante rhythmische Elemente</strong>.</p>
<p>Das folgende <strong>&#8222;Sad, sad, sad&#8220;</strong> ist ein Stück Blues-Gitarre mit ganz viel Rock&#8217;n Roll. Dieser Song  <strong>geht direkt in die Beine</strong>, sein Refrain ins Ohr. Mir gefällt hier besonders gut, dass die Gitarre sehr direkt und klar rüberkommt. Der Bass klingt fast wie ein Kontrabass. Dadurch klingt der Song  ursprünglich und authentisch. Wunderbar auch die Lässigkeit, mit der hier die Drums gespielt werden.</p>
<p><strong> &#8222;The Truth&#8220;</strong> ist ein Song, bei dem Kopf und Fuß automatisch zu wippen beginnen, während man bei <strong>&#8222;With Your Eyes&#8220;</strong>, einem weiteren eher ruhigen Song, einfach dahinschmilzt.</p>
<h3>Verbeugung vor Legenden der Bluesmusik</h3>
<p>Mit <strong>&#8222;People get ready&#8220;</strong> und <strong>&#8222;Oh Pretty Woman&#8220;</strong>   haben THE BLUE POETS zwei Songs adaptiert, die schon von den ganz großen Musikern wie <strong>Gary Moore</strong> und <strong>Jeff Beck</strong> interpretiert wurden. Die Versionen, die wir hier zu hören bekommen, sind keine reinen Kopien. <strong>Sie klingen vertraut und doch ganz anders</strong>.</p>
<p><strong>&#8222;Song for Gary&#8220;</strong> ist eine Reminiszens an Gary Moore.  Gleichzeitig ist er eine Verbeugung vor einem der ganz großen Bluesmusiker. Die Achtung vor dessen Musik und die <strong>Hingabe an den Blues</strong> zeigen sich im gesamten Song. Dieser wurde nur bei den Shows begeistert angenommen, sondern ist auch ein besonderer Teil des Albums.</p>
<h3>Von langsamem Tempo zu rockigen Nummern</h3>
<p><strong>&#8222;Alien Angel&#8220;</strong> ist ein langsamer Song, bei dem Marcus Deml die Gitarre jammern lässt und Gordon Grey sanft und gleichzeitig lasziv die Liebe des Lebens besingt. Da wünscht frau sich in den Arm und an die Schulter eines Mannes, um sich gemeinsam von der Musik davontragen zu lassen.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="The Blue Poets Live &quot;Alien Angel&quot;" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/1dpyAYEuADo?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8222;Could have lived&#8220;</strong> aus der Feder von Deml und Grey ist dann wieder <strong>energiegeladen, rockig</strong>. Dieser Song <strong>lässt einen nicht stillsitzen</strong>. Er ist aufgrund seiner Dynamik eine gute Vorbereitung auf  <strong>&#8222;Too High&#8220;</strong>, bei dem Bass und Drums ihre <strong>Rhythmen kraftvoll durch die vier Minuten treiben. </strong>Sie unterstreichen damit die Energie von Gitarre und Vocals.</p>
<h3>&#8222;&#8230; and all the people cry&#8220;</h3>
<p>Wie ich bereits in der Ankündigung dieses Albums geschrieben habe, ist <strong>&#8222;For a God&#8220;</strong> der Song, der mich am meisten berührt. Die Live-Version lässt bei mir eine Gänsehaut entstehen. Die Musik bildet zusammen mit den Lyrics einen <strong>Anti-Kriegs-Song,</strong> der unter die Haut geht.  Deshalb verstehe ich, weshalb dieses Lied für Marcus Deml einer seiner Lieblingssongs auf diesem Album ist.</p>
<h3>Jeder hat einen anderen Lieblingssong</h3>
<p>Ansonsten haben die vier Blue Poets auf meine Frage hin jeweils andere Songs als ihre Lieblingssongs bezeichnet. &#8222;People get ready&#8220; wurde dabei mehrfach genannt. Für Felix Dehmel ist es sein Lieblingsstück, weil sehr viele Emotionen und Herz dabei sind.</p>
<p>Gordon Grey hat nach wie vor viel Spaß mit dem temporeichen &#8222;Sad, sad, sad&#8220;.  Phil Steen hat &#8222;Could have lived&#8220; zu seinem Favoriten erklärt.</p>
<h3>&#8222;Goodbye&#8220; als Ausklang</h3>
<p>Mit dem Song <strong>&#8222;Goodbye&#8220;</strong> verabschieden sich THE BLUE POETS mit einer Nummer, die uns in eine verrauchte Bars versetzt. Eine eingängige Melodie, ein warmer Bass, dynamische Drums. Und dazu eine Stimme, die sowohl akzentuiert als zurückhaltend sein kann. Sie transportieren das Thema Abschied so, dass die Hoffnung, eine neue Tür zu finden, auch wenn sich eine gerade geschlossen hat, erhalten bleibt.</p>
<h3>Live-Feeling durch Live-Power</h3>
<p>Dem Album gelingt es, die Leidenschaft, die in den Konzerten spürbar wird, zu übermitteln. Durch die Auswahl der Aufnahmen <strong>konnten tatsächlich magische Momente eingefangen werden.</strong> Insgesamt ist ein  räumlicher Klang entstanden, der den Eindruck vermittelt, <strong>als würde man in einem Club direkt vor der Bühne sitzen</strong>.</p>
<p>Wer keine Gelegenheit hat, THE BLUE POETS bei einem der Konzerte der kommenden Tour zu erleben, sollte sich das Album holen, die Augen schließen und genießen!</p>
<p>Allerdings kommt man vor den heimischen Lautsprechern nicht in den <strong>Genuss der Songankündigungen,</strong> die Marcus Deml mit Humor, Anekdoten und aktuellen Bezügen anreichert.</p>
<h3>Tourdaten</h3>
<p>13.04.18 │ Torgau (Kulturbastion)</p>
<p>14.04.18 │ Lübeck (Treibsand)</p>
<p>21.04.18 │ Essen (Zeche Carl)</p>
<p>28.04.18 │ Hamburg (Knust)</p>
<p>04.05.18 │ Unna (Lindenbrauerei/Atelier)</p>
<p>05.05.18 │ Köln (Kantine/Yardclub)</p>
<p>11.05.18 │ Berlin (Quasimodo)</p>
<p>18.05.18 │ Osnabrück (Marktplatz)</p>
<p>14.07.18 │ München (Andechsel Zelt/Tollwood</p>
<p>21.07.18 │ Balge (Rock das Ding)</p>
<p>08.09.18 │ Mannheim Guitar Summit</p>
<p>05.10.18 │ Zülpich (Live Proberaum)</p>
<p>06.10.18 │ NL &#8211; Ulft (DRU Cultuurfabriek)</p>
<p>13.10.18 │ Esslingen (Dieselstrasse)</p>
<p>10.11. 18 │ Baden Baden (Blues Club)</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07C8ZPQ7B&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Live Power&#8220;]</p>
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		<title>THE BLUE POETS:  &#8222;Live Power&#8220; (Live-Album VÖ: 13.04.2018)</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/the-blue-poets-live-power-live-album-voe-13-04-2018/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 07:31:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tourdates]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Dehmel]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Deml]]></category>
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					<description><![CDATA[THE BLUE POETS veröffentlichen erstes Live-Album The BLUE POETS sind das neue Projekt von Marcus Deml, das er 2016 ins Leben rief, nachdem er sein vorheriges Bandprojekt ERRORHEAD auflöste. Auch in anderen Bereichen seines&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>THE BLUE POETS veröffentlichen erstes Live-Album</h3>
<p>The BLUE POETS sind das neue Projekt von<strong> Marcus Deml</strong>, das er 2016 ins Leben rief, nachdem er sein vorheriges Bandprojekt ERRORHEAD auflöste.</p>
<p>Auch in anderen Bereichen seines Lebens gab es <strong>einschneidende Veränderungen</strong>. Diese haben dazu beigetragen, innezuhalten und <strong>zurück zu den musikalischen Wurzeln, der Blues-Rockmusik</strong>, zu gehen.</p>
<h3>Zurück zu den Wurzeln galt auch für die Produktion</h3>
<p>Dies bedeutet hier: <strong>Aufnahmen im Proberaum</strong>, kein Computer und quasi mit der Gitarre verwachsen. <strong>Analog abgemischt</strong> klingt schon das Studioalbum ursprünglich und nach viel Leidenschaft.</p>
<p>Im Vordergrund stehen Gesang und Gitarre, d.h. die Melodie, während der Rhythmusabteilung mit Drums und Bass eher eine traditionelle, zurückhaltendere Rolle zukommt.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-59436 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-300x147.jpg" alt="The Blue Poets" width="300" height="147" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-300x147.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-768x377.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-1200x589.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2-600x294.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/The-Blue-Poets-Banner-2.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein erdiger, rauchiger Sound – That&#8217;s the Blues</h3>
<p>Herausgekommen ist dabei ein <strong>erdiger Sound</strong>, den <strong>Sänger Gordon Grey</strong> durch seinen mal <strong>rauchigen, mal fast lasziven Gesang</strong> in Songs wie<strong> &#8222;Goodbye&#8220; </strong>oder <strong>&#8222;With Your Eyes&#8220;</strong> prägt.</p>
<p>So richtig in die Beine gehen die <strong>Rock&#8217;n Roll Stücke</strong> wie <strong>&#8222;Sad, Sad, Sad&#8220;</strong> oder <strong>&#8222;It&#8217;s about Time&#8220;</strong> bei denen Marcus Deml seiner <strong>&#8217;63er Stratocaster Olympic White</strong> temporeiche und ausgefeilte Soli entlockt und seine Meisterschaft im Verzerren von Gitarrensounds zeigt.</p>
<p>Besonders deutlich wird dies auch in der melancholischen Stimmung bei der <strong>Blues-Ballade &#8222;Alien Angel&#8220;</strong>, einer ganz langsamen Nummer, bei der der <strong>warme Bass-Sound</strong> und das <strong>feinfühlig akzentuierende Schlagzeug</strong> dazu beitragen, dass man fast dahinschmilzt, wenn der gehauchte, gequälte Gesang auf die bluesig-jammernde Melodie des Gitarrenspiels trifft.</p>
<h3>Back to the roots und eine Reminiszens an Gary Moore</h3>
<p>Dazu, dass diese Rock &#8211; Blues &#8211; Stimmung so authentisch klingt, tragen auch <strong>Phil Steen am Bass und Felix Dehmel am Schlagzeug</strong> bei, die klare Bassläufe und mal spielerisch-leichte, dann wieder handfeste Rhythmusarbeit so zusammenfügen, dass sie ein Fundament bilden, auf dem sich Marcus Deml mit ausgiebigen Soli so richtig austoben kann.</p>
<p>Auf dem Album findet sich auch das Stück <strong>&#8222;Song for Gary&#8220;</strong> das an den virtuosen irischen Blues-Rock-Gitarristen Gary Moore erinnert, der 2011 verstorben ist.</p>
<h3>Dunkle Eindringlichkeit</h3>
<p><strong>Einer der bewegendsten Songs ist für mich &#8222;For a God&#8220;.</strong> Die Eindringlichkeit von Melodie und Text beeindrucken mich immer wieder – insbesondere, wenn ich den Song live höre, wozu ich schon mehrmals die Gelegenheit hatte.</p>
<p>Ich hoffe, dass sich die Stimmung und Leidenschaft, die bei den Konzerten sichtbar und spürbar werden, auch auf das Live-Album transportieren ließen. Es wird ein fabelhafter räumlicher und dynamisch überzeugender Klang versprochen.</p>
<p>Wie weit dieses Versprechen eingehalten wird, erfahrt ihr hier auf <strong>metal-heads.de</strong>, sobald ich  das Live-Album gehört habe.</p>
<h3>Goodies bei Vorbestellung, Video und Tourdaten</h3>
<p>Wer jetzt schon bestellt, wird bereits am <strong>10. April</strong> – also drei Tage vor dem offiziellen Release – neben dem Album mit einer Reihe zusätzlicher Goodies verwöhnt! Das Bundle beinhaltet zusätzlich zu acht Songs des Studioalbums noch die Live-Aufnahmen von vier neuen Songs in einem Digipack mit 16-seitigem Booklet, das offizielle Tour-Poster und ein originales Marcus Deml Signature Plektrum sowie ein Autogramm von Marcus Deml.</p>
<p>Es gibt außerdem ein Video, das neben Ausschnitten und Fotos von diversen Live-Shows auch einen Blick in Marcus&#8216; Tonstudio ermöglicht. Das will ich euch nicht vorenthalten.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="The Blue Poets -  Live Power EPK" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/tv5g82V47mY?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Außerdem sind THE BLUE POETS wieder unterwegs, so dass ihr die Möglichkeit habt, <strong>sie einmal in Natura live zu erleben</strong>. Die Tourdaten findet ihr weiter unten und noch mehr Informationen<a href="http://www.thebluepoets.com/"> HIER .</a></p>
<p><strong>Die Tracks auf dem Live-Album</strong>, das ihr<a href="https://www.triplecoilmusic.com/component/hikashop/product/102-the-blue-poets-live-power"> HIER</a> bestellen könnt:</p>
<p>01 Won&#8217;t you suffer<br />
02 Sad, Sad, Sad<br />
03 The Truth<br />
04 For a God<br />
05 Song for Gary*<br />
06 Oh Pretty woman*<br />
07 Alien Angel<br />
08 Could have lived*<br />
09 Too High<br />
10 With your eyes<br />
11 People get Ready*<br />
12 Goodbye</p>
<p>* diese Songs sind nur auf dem Live-Album</p>
<h3>THE BLUE POETS auf Tour</h3>
<p>13.04. 2018 │Torgau (Kulturbastion)</p>
<p>14.04.2018 │ Lübeck (Treibsand)</p>
<p>21.04.2018 │ Essen  (Zeche Carl/Kaue)</p>
<p>28.04.2018 │ Hamburg (Knust)</p>
<p>04.05.2018 │ Unna (Lindenbrauerei/Atelier)</p>
<p>05.05.2018 │ Köln (Kantine/Yardclub)</p>
<p>11.05. 2018 │ Berlin (Quasimodo)</p>
<p>18.05. 2018 │ Osnabrück (Maiwoche/Markplatz)</p>
<p>14.07. 2018 │ München (Andechsel Zelt/Tollwood)</p>
<p>21.07.2018 │ Balge (Rock das Ding)</p>
<p>05.10. 2018 │ Zülpich (Live Proberaum)</p>
<p>13.10.2018 │ Esslingen (Dieselstrasse)</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01IO5N2U2&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;The Blue Poets&#8220;]</p>
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