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	<title>Merch &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>356 Tage, 365 verschiedene Bandshirts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Bandshirts]]></category>
		<category><![CDATA[Challange]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeden Tag ein anderes Bandshirt – für viele Metalheads wäre das ein Traum, für Jan aus Hannover wurde es zur selbst verhängten Challenge: Der 50-Jährige trug bis heute ein ganzes Jahr lang 365 Tage&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>Jeden Tag ein anderes Bandshirt – für viele Metalheads wäre das ein Traum, für Jan aus Hannover wurde es zur selbst verhängten Challenge: Der 50-Jährige trug bis heute ein ganzes Jahr lang 365 Tage in Folge kein Shirt doppelt und dokumentierte seine Reise für die Community auf seinem <a href="https://www.instagram.com/jan_1313_/">Insta-Account</a>. Doch wer ihn kennt, weiß: Die Leidenschaft für Heavy Metal endet bei ihm nicht im Kleiderschrank. Mit detailverliebten <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/metal-bands-aus-lego-fan-baut-seine-lieblingsbands-auf-miniaturbuehne-nach/">LEGO-Nachbauten </a>von Bands, Bühnen und Festivals begeistert er seit Jahren Fans auf der ganzen Welt. Auf seinem Instagram-Kanal teilt er regelmäßig seine außergewöhnlichen Kreationen und den Alltag eines Metal-Fans. Kurz vor dem Ende seiner Challenge haben wir mit ihm über Bandshirts als Teil der Metal-Kultur, seine Liebe zu LEGO und die Geschichten gesprochen, die hinter beidem stecken.</strong></p>



<p><strong>MH: Du hast es tatsächlich fast geschafft: 365 Tage lang jeden Tag ein anderes Metal-Shirt. Wie ist diese verrückte Idee überhaupt entstanden?</strong></p>



<p>Jan: Ich glaube, der Anfang war im Juni 2025. Ich musste mir eine andere Lösung zur Lagerung meiner Shirts überlegen. Beim Überschlagen, wie viele Shirts ich denn unterbringen muss, dachte ich spontan, dass ich ja fast ein Jahr lang jeden Tag ein neues Shirt anziehen könnte. Und dann war der Weg zu einem täglichen Instagram-Post nicht weit.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="720" height="407" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2026/06/Paradise-Lost-Longsleeve-720px.jpg" alt="Ein Longsleeve vor einem Gebäude aufgehängt." class="wp-image-200016" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2026/06/Paradise-Lost-Longsleeve-720px.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2026/06/Paradise-Lost-Longsleeve-720px-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Shirts und Longsleeves: Abhakliste für den Überblick</h2>



<p><strong>MH: Wann hast Du gemerkt, dass die Challenge tatsächlich funktionieren könnte – und gab es unterwegs Momente, in denen Du dachtest: „Jetzt wird&#8217;s eng“?</strong></p>



<p>Jan: Ich wusste von Anfang an, dass ich nicht 365 Kurzarm-Shirts habe. Bei den fehlenden Shirts wollte ich einfach den Begriff „Shirt“ auf Langarmshirts ausweiten. Und dann war klar, dass ich es problemlos schaffe. Nur mit dem korrekten Zählen hatte ich manchmal Schwierigkeiten, da kamen manche Nummern doppelt vor oder fehlten. Und den Überblick zu behalten, welche Shirts noch nicht dran waren, ging auch nur mit einer Abhakliste.</p>



<p><strong>MH: Wie groß ist Deine Bandshirt-Sammlung inzwischen eigentlich? Sind während der Challenge sogar noch neue Shirts dazugekommen?</strong></p>



<p>Jan: Ich habe momentan etwas mehr als 350 T-Shirts und ca. 45 Langarmshirts. Seit dem Beginn der Challenge sind natürlich noch einige dazugekommen. An einem schön designten Urisk-Shirt kann ich dann einfach nicht vorbeigehen und &#8211; vielleicht eher kleinere &#8211; Bands durch den Kauf von Merch zu unterstützen, finde ich eine wichtige Sache. Ich habe aber auch ein paar verkauft, weil in erster Linie der Platz im Schrank schon wieder zu wenig ist und ich manche Shirts nicht mehr so schön finde und von der Band dann auch mehrere habe, zum Beispiel das Pallbearer-Shirt Nummer 306.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="720" height="407" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2026/06/Urisk-Longsleeve-720px.jpg" alt="Ein Shirt im Sonnenuntergang auf einer Brücke aufgehängt." class="wp-image-200019" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2026/06/Urisk-Longsleeve-720px.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2026/06/Urisk-Longsleeve-720px-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p><strong>MH: Bandshirts sind im Heavy Metal oft viel mehr als nur Kleidung. Welche Bedeutung haben sie für Dich persönlich?</strong></p>



<p>Jan: Ich möchte gerne meine &#8211; innere &#8211; Leidenschaft auch nach außen sichtbar machen. Mir war das Design oder die Aussage meiner &#8211; auch nicht Metal- &#8211; Shirts schon immer wichtig. Einfach nur einfarbige Shirts ohne Aufdruck gibt es bei mir nicht, das finde ich langweilig. Da tummeln sich dann von früher auch noch ein paar Batman-, Nicht Lustig- und Film-Shirts in meinem Schrank.</p>



<p><strong>MH: Gibt es ein Shirt in Deiner Sammlung, das Dir besonders viel bedeutet – vielleicht wegen eines besonderen Konzerts, einer Erinnerung oder einer Geschichte dahinter?</strong></p>



<p>Jan: Ich bin mal so frech und nenn mehrere Shirts&#8230; Auf jeden Fall mein ältestes Shirt: Das Langarmshirt von Paradise Lost besitze ich seit den 1990ern. So sieht es aber mittlerweile auch aus. Und vor etwa zwei Jahren war ich sehr froh, dass ich bei eBay das Jingo de Lunch-Shirt gefunden habe, dass ich als Jugendlicher hatte, aber leider verkauft habe. Ansonsten hat mein Shirt von Amon Amarth/Machine Head noch eine besondere Bedeutung. Ich war mit meinem Sohn 2022 beim Konzert in Berlin und beim Einlass haben wir uns den Merch angeguckt und fanden das Kooperations-Shirt sehr schick. Nach dem Konzert war es in meiner Größe leider ausverkauft. Da habe ich mich sehr geärgert. Ich habe sogar versucht, mir von einem späteren Termin der Tour ein Exemplar organisieren zu lassen, das hat aber auch nicht geklappt. Aber zweieinhalb Jahre später habe ich doch noch eins secondhand bekommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="720" height="407" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2026/06/Amon-Amarth-Machine-Head-Shirt-720px.jpg" alt="Ein Shirt auf einer Brücke aufgehängt" class="wp-image-200017" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2026/06/Amon-Amarth-Machine-Head-Shirt-720px.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2026/06/Amon-Amarth-Machine-Head-Shirt-720px-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p><strong>MH: Du bist vielen Metal-Fans vor allem durch Deine detailverliebten LEGO-Nachbauten von Bands und Bühnen bekannt. Wie passt dieses Hobby mit Deiner Leidenschaft für Bandshirts zusammen? Gibt es da eine gemeinsame Idee oder Philosophie?</strong></p>



<p>Jan: Eigentlich gar nicht. Also ich sehe da keine Verbindung.</p>



<p><strong>MH: Welche Deiner LEGO-Kreationen hat bislang die größte Resonanz ausgelöst – und gibt es noch eine Band, die Du unbedingt einmal nachbauen möchtest?</strong></p>



<p>Jan: Die meisten Aufrufe mit etwa 5.700 und auch die meisten Likes hat meine Legoversion von Machukha erhalten, das liegt wohl auch in erster Linie daran, dass ich jetzt die Kollaboration bei Insta nutze. Ich habe im Mai 2026 nach einer anderthalbjährigen Pause, in der ich mich mehr auf Konzertphotographie konzentriert habe, wieder mit den Lego-Bands angefangen und vorher habe ich die Bands nur markiert, dass generiert natürlich viel weniger Reichweite. Eine Wunschband habe ich nicht. Ich entscheide, ob ich eine Band als Legoversion baue oder nicht, danach, ob ich sie live gesehen habe und ob ich sie musikalisch toll finde. Manchmal &#8211; eher selten &#8211; werde ich auch von einer Band gefragt, ob ich sie bauen kann, zum Beispiel von Aeonyzhar.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="540" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Jan-mit-Lego-Band.jpg" alt="Jan mit einer Lego-Bühne in der Hand vor seinen CD-Regalen stehend" class="wp-image-142831" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Jan-mit-Lego-Band.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Jan-mit-Lego-Band-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p><strong>MH: Wie hat die Metal-Community auf Deine Shirt-Challenge reagiert? Gab es Begegnungen oder Reaktionen, die Dir besonders im Gedächtnis geblieben sind?</strong></p>



<p>Jan: Es gibt vereinzelte Leute, die hin und wieder auf meine Story reagieren. Häufig finden sie die Band oder das Shirtdesign toll, manchmal erinnern sie sich an ein bestimmtes Album oder Konzert. Auf einem Konzert wurde ich mal begeistert von einer Person ungefähr in meinem Alter auf mein altes Jingo de Lunch-Shirt &#8211; das hatte ich an jenem Tag an &#8211; angesprochen. Die Person hat sich sehr gefreut, so ein mittlerweile relativ seltenes Shirt live zu sehen.</p>



<p><strong>MH: Hast Du während der Challenge selbst neue Bands entdeckt oder gemerkt, dass manche Shirts viel häufiger Gespräche ausgelöst haben als andere?</strong></p>



<p>Jan: Da ich auf relativ viele Konzerte gehe und mir gerne auch junge, noch unbekannte Bands angucke, landen danach auch – wie von Zauberhand – wieder neue Shirts in meinen Schrank, wie zum Beispiel von der tollen, polnischen Band Asteriæ, die ich im Urlaub in Prag gesehen habe. Dass bestimmte Shirts viel Gesprächsanlass geliefert haben, kann ich nicht sagen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="407" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2026/06/Might-Shirt-720px.jpg" alt="Ein shirt an einem Bauzaun." class="wp-image-200018" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2026/06/Might-Shirt-720px.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2026/06/Might-Shirt-720px-300x170.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p><strong>MH: Mal eine organisatorische Frage: Wie behält man bei 365 verschiedenen Shirts überhaupt den Überblick? Hängt alles fein sortiert im Schrank oder herrscht kreatives Chaos?</strong></p>



<p>Jan: Ich bin eher jemand, der im Kleiderschrank Ordnung mag. Vor 2025 lagen die T-Shirts übereinander gestapelt im Schrank. Jetzt stecken sie leicht aufgerollt in Ikea-Boxen. Damit ich weiß, welche Shirts in welcher Box sind, sind die Boxen nummeriert und in der Schranktür hängt eine Liste. Und ich habe die Angewohnheit, die Shirts eher der Reihe nach anzuziehen, damit nicht einzelne Shirts ständig von der Waschmaschine malträtiert werden.</p>



<p><strong>MH: Die vermutlich wichtigste Frage zum Schluss: Was wäre eigentlich passiert, wenn Du die Challenge in einem Schaltjahr begonnen hättest? Hättest Du noch ein 366. Shirt in der Hinterhand gehabt?</strong></p>



<p>Jan: Naja, ein paar Longsleeves sind noch im Schrank&#8230; </p>



<p><strong>MH: Nach fast einem Jahr täglicher Challenge – was kommt als Nächstes? Erst einmal Pause oder spukt schon die nächste verrückte Idee in Deinem Kopf herum?</strong></p>



<p>Jan: Ich habe gerade keine &#8211; grundsätzlich &#8211; neue Idee. Ich werde mit den Legobands noch etwas experimentieren: ein bisschen Beleuchtung und vielleicht auch Nebel. Es wurde aber auch schon die Idee an mich herangetragen, einfach mit den restlichen Longsleeves &#8211; und vielleicht auch Hoddys &#8211; weiterzumachen&#8230;</p>
<div class="isc_image_list_box"><p class="isc_image_list_title">Bildquellen</p>			<ul class="isc_image_list">
		<li>Paradise Lost Longsleeve 720px: privat</li><li>Urisk Longsleeve 720px: privat</li><li>Amon Amarth Machine Head Shirt 720px: privat</li><li>Jan mit Lego Band: Privatfoto des Modellbauers</li><li>Might Shirt 720px: privat</li><li>Jan mit Shirts 720px: privat</li>		</ul>
		</div>
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		<title>Zwischen DIY, Kostenfragen und wachsendem Anspruch – HELLGRAV im Gespräch über Merch, Szene und Nachhaltigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[ArtWorx]]></category>
		<category><![CDATA[Fast Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Hellgrav]]></category>
		<category><![CDATA[Merch]]></category>
		<category><![CDATA[merchandise]]></category>
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					<description><![CDATA[Für macnhe Bands beginnt die Reise mit selbstbedruckten T-Shirts, handgemachten Aufklebern und viel Improvisationstalent – so auch bei HELLGRAV. Beim Rage Against Racism Festival 2024 &#8211; damals Slot Battle Gewinner durch Los &#8211; fiel&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>Für macnhe Bands beginnt die Reise mit selbstbedruckten T-Shirts, handgemachten Aufklebern und viel Improvisationstalent – so auch bei HELLGRAV. Beim Rage Against Racism Festival 2024 &#8211; damals <a href="https://metal-heads.de/news/wegen-stromausfall-rage-against-racism-slot-battle-fiel-kurzfristig-aus-hellgrav-gewinnen-durch-los/">Slot Battle Gewinner durch Los</a> &#8211; fiel ihr Do-It-Yourself-Merch positiv auf: Einzelstücke, selbst gestaltet, jedes ein Unikat. Für einige Festivalgäste wirkte das wie ein Statement gegen <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/alextravagant-verwandelt-ausgedienten-merch-in-nachhaltige-designer-mode/">Fast Fashion im Bandkontext</a>. Doch wie so oft in der Undergroundszene war der Ursprung dieser Idee vor allem pragmatischer Natur: Geringe Auflagen, knappe Budgets – dafür viel Eigeninitiative.</strong></p>



<p>Inzwischen hat die Band <strong>den nächsten Schritt gemacht </strong>und arbeitet mit einem professionellen Anbieter zusammen. Was wie ein Bruch mit dem DIY-Geist wirken könnte, ist in Wahrheit auch <strong>Ausdruck wachsender Professionalität </strong>und steigender Nachfrage. Im Gespräch mit Ralf, Frontmann von HELLGRAV, <strong>werfen wir einen Blick zurück auf ihre Merch-Anfänge, </strong>sprechen über die neue Zusammenarbeit mit ArtWorx – und über das Thema <strong>Nachhaltigkeit, </strong>das sich in der Musikszene immer stärker in den Vordergrund schiebt, auch wenn es (noch) nicht überall im Zentrum der Entscheidungen steht. Dabei wird deutlich: Auch kleine Schritte können Teil einer größeren Bewegung sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ralf von HELLGRAV im Interview</h2>



<p><strong>MH: Früher, beispielsweise letztes Jahr auf dem Rage Against Racism Festival, habt ihr euren Merch mit einer einzigen Ausnahme ausschließlich als Einzelstücke angeboten. Was war damals die Idee dahinter – bewusst nachhaltig, DIY-Anspruch oder eher eine pragmatische Lösung?</strong></p>



<p>Ralf: Genau. Die Idee dahinter war eigentlich ganz einfach. Wir hatten bis dato nicht die finanziellen Möglichkeiten, eine größere Menge an professionell hergestelltem Merch anzubieten. Da war es naheliegend, ein bisschen was in Eigenregie herzustellen.</p>



<p><strong>MH: Jetzt seid ihr auf einen klassischen Anbieter umgestiegen. Was hat euch zu dieser Entscheidung bewegt?</strong></p>



<p>Ralf: Es war so, dass wir von diesem Anbieter auf&#8217;m Rage angesprochen wurden. Und nach ein paar weiteren Gesprächen sind wir uns dann alle einig geworden und sind den Vertrag mit ArtWorx eingegangen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="480" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/HELLGRAV-Custom-Shirts.jpg" alt="Ein Schild mit der Aufschrift &quot;Custom Shirts&quot; am Merch-Stand von HELLGRAV auf dem Rage Against Racism Festival 2024." class="wp-image-186816" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/HELLGRAV-Custom-Shirts.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/HELLGRAV-Custom-Shirts-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p><strong>MH: Gab es dabei eine Diskussion innerhalb der Band über Nachhaltigkeit oder Szene-Authentizität?</strong></p>



<p>Ralf: Nachhaltigkeit ist natürlich immer ein gutes Thema. Jedoch haben wir uns damit noch nicht intensiv auseinandergesetzt</p>



<p><strong>MH: Wie hat sich der Schritt vom DIY-Merch zum Anbieter-Merch für euch angefühlt – eher wie ein Verlust oder wie ein Schritt nach vorn?</strong></p>



<p>Ralf: Dieser Schritt war für uns natürlich ein riesiger in Richtung Professionalität. Dass ein Anbieter von selber auf uns zukommt und uns bei sich unter Vertrag haben will, hätten wir uns niemals träumen lassen. Somit war es für uns definitiv ein Schritt nach vorne.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="480" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/HELLGRAV-Ralf-am-Merch-Stand.jpg" alt="HELLGRAV-Sänger Ralf am Merch-Stand der Band auf dem Rage Against Racism Festival 2024." class="wp-image-186819" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/HELLGRAV-Ralf-am-Merch-Stand.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/HELLGRAV-Ralf-am-Merch-Stand-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p><strong>MH: Was bedeutet euch DIY heute noch – im Merch, aber auch allgemein im Bandalltag?</strong></p>



<p>Ralf: DIY ist für mich persönlich noch immer etwas Besonderes. Ich finde, damit hat man immer ein Stück weit die Möglichkeit, etwas anzubieten, was die Wenigsten im Sortiment haben. Ich kann mir vorstellen, dass solche handgefertigte Einzelstücke auch für die Fans was Besonderes sind.</p>



<p><strong>MH: Wie schätzt ihr generell die Bereitschaft in der Metal-Community ein, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen – gerade wenn es um Kleidung geht?</strong></p>



<p>Ralf: Ich denke, dass das Thema Nachhaltigkeit in der heutigen Zeit viel präsenter ist, als zum Beispiel noch vor 20 Jahren. Und natürlich ist das auch ein Thema, über das sich jeder zumindest Mal ein paar Gedanken machen könnte.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="480" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/HELLGRAV-Merch-Stand.jpg" alt="Blick in den Merch-Stand von HELLGRAV auf dem Rage Against Racism Festival 2024. Eine Frau mit blauen Haaren verkauft den Merch und zeigt die Gehörnte-Hand-Geste in die Kamera." class="wp-image-186818" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/HELLGRAV-Merch-Stand.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/05/HELLGRAV-Merch-Stand-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>
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		<title>Alextravagant verwandelt ausgedienten Merch in nachhaltige Designer-Mode</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2024 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Alextravagant]]></category>
		<category><![CDATA[Festivalmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerschwanz]]></category>
		<category><![CDATA[Grail Knights]]></category>
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		<category><![CDATA[Merch]]></category>
		<category><![CDATA[merchandise]]></category>
		<category><![CDATA[Van Canto]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem gemütlichen Atelier, durchflutet von natürlichem Licht, arbeitet Alexandra Weber an ihrem neuesten Projekt. Aus einem Haufen alter Merchandise-Shirts, die ihre besten Tage längst hinter sich haben, entstehen hier handgefertigte Einzelstücke. Und die&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>In einem gemütlichen Atelier, durchflutet von natürlichem Licht, arbeitet Alexandra Weber an ihrem neuesten Projekt. Aus einem Haufen alter Merchandise-Shirts, die ihre besten Tage längst hinter sich haben, entstehen hier handgefertigte Einzelstücke. Und die bestechen nicht nur durch ihre Einzigartigkeit, sondern auch durch ihre Nachhaltigkeit. Alextravagant, das Slow Fashion Label der talentierten Designerin, ist weit mehr als nur ein Modelabel. Es ist eine Bewegung, die Musik und Mode auf eine umweltfreundliche und kreative Weise vereint. Und es ist Botschaft und Mahnung zugleich, die Produktionsumstände und den Lebenszyklus von den Massen an Merch zu hinterfragen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Alextravagant: Leidenschaft trifft auf Nachhaltigkeit</h2>



<p>Alexandra Weber, besser bekannt als Alex, ist die kreative Kraft hinter <a href="https://alextravagant.com/">Alextravagant</a>. <strong>Mit einem textilen, roten Faden, der sich durch ihren gesamten beruflichen Werdegang zieht,</strong> hat sie es geschafft, ihre Leidenschaft für Mode und Musik zu vereinen. Geboren in Freiburg, verschlug es sie nach Hannover, wo sie <strong>Modedesign studierte </strong>und einen Masterabschluss an der Hochschule Hannover erwarb. Ihre über 10-jährige Selbstständigkeit als Designerin umfasst Erfahrungen in der Corporate Fashion und Maßanfertigung sowie eine Lehrtätigkeit. Doch ihre wahre Berufung fand sie <strong>in der Verbindung ihrer beiden Leidenschaften: Musik und Mode</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der kreative Prozess im Hause Alextravagant</h2>



<p>In ihrem Atelier in Hannover verwandelt Alex ausrangierte Merchandise-Artikel in trendige Modeunikate. „Das Slow Fashion Label Alextravagant ist die Verbindung meiner beiden Leidenschaften, Musik und Mode. Während der Pandemie hatte ich mich dazu entschieden, mehr aus meiner <strong>Selbstständigkeit als freiberufliche Modedesignerin </strong>zu machen und mein Label richtig als Firma zu gründen,“ erzählt Alex. Ihre Arbeit <strong>beginnt mit dem Sammeln </strong>von altem Merch, den sie öffentlich und über soziale Medien anfordert. „Sowohl mal nur zwei, drei Teile, aber auch mal sechzig,“ berichtet sie über die Resonanz ihrer Kampagnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="540" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/Alextravagant_Merchandise-Sammelaktion_Fotos_Isabel-Winarsch-2_720.jpg" alt="Alex Weber von Alextravagant sortiert einen Berg alter Band- und Festivalshirts." class="wp-image-167925" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/Alextravagant_Merchandise-Sammelaktion_Fotos_Isabel-Winarsch-2_720.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/Alextravagant_Merchandise-Sammelaktion_Fotos_Isabel-Winarsch-2_720-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p>Die gespendeten Kleidungsstücke werden <strong>zunächst gründlich gesichtet</strong>. Viele Teile werden auf links gedreht und neu bearbeitet, manchmal stark gebleicht, um eine Art Batik-Muster als Farbverlauf zu erzeugen. Hoodies hingegen können nicht auf links getragen werden. Sie müssen zerschnitten werden und werden dann als Patchwork neu zusammengesetzt. Das hat einen hilfreichen Nebeneffekt: Besonders wichtig ist Alex hierbei, dass der alte Merch-Print im Patchwork erhalten bleibt, da dieser oft eine <strong>emotionale Bindung der Fans an die Musik </strong>repräsentiere. Aber fallweise ist auch Aufmerksamkeit und Vorsicht geboten: Bei Motiven von rechten Bands nämlich müsse eine komplette Dekonstruktion stattfinden, da diese Prints natürlich nicht weiterverwendet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Modedesignerin mit klarer Haltung und Botschaft: Nachhaltigkeit im Fokus</h2>



<p>Die Philosophie hinter Alextravagant basiert auf den Idealen der Slow Fashion. Dies bedeutet, bewusst und nachhaltig mit Ressourcen umzugehen und die Lebensdauer von Textilien zu verlängern. &#8222;Mit meiner Arbeit als Designerin, Merchandise ein zweites Leben zu verleihen, <strong>trage ich meinen Teil bei zu einem nachhaltigen, bewussten Umgang mit unseren Ressourcen</strong>&#8222;, betont Alex. Gerade als Live-Mercherin sei ihr bewusst geworden, wie viel Textilmüll in der Musikbranche entsteht. Sie möchte sowohl Fans als auch Kunstschaffende und Veranstaltende für einen nachhaltigen Umgang mit eben diesem Merchandise sensibilisieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alextravagant: Einzigartigkeit und Kreativität</h2>



<p>Die Einzelstücke von Alextravagant sind mehr als nur Kleidung – sie sind Kunstwerke mit Geschichte. Jedes Teil erzählt eine Geschichte von vergangenen Konzerten und unvergesslichen Momenten. Alex&#8216; Arbeit ist dabei <strong>nicht nur kreativ, sondern auch technisch anspruchsvoll</strong>. Ihre spezielle Cut&amp;Knit-Technik, die sie beispielsweise für die Geigerin Johanna von der Band Feuerschwanz anwendet, verleiht den Stücken einen einzigartigen Look. Und Johanna ist begeistert.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="480" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/Alextravagant_Upcycling-fuer-Johanna_Feuerschwanz_Fotos_Michael-Wallmueller-1_720.jpg" alt="Johanna von der Band Feuerschwanz modelt für Alextravagant mit Geige" class="wp-image-167921" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/Alextravagant_Upcycling-fuer-Johanna_Feuerschwanz_Fotos_Michael-Wallmueller-1_720.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/Alextravagant_Upcycling-fuer-Johanna_Feuerschwanz_Fotos_Michael-Wallmueller-1_720-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Slow Fashion bei Alextravagant: Herausforderungen und Erfolge</h2>



<p>Natürlich ist der Weg zur nachhaltigen Mode nicht ohne Herausforderungen. Die Beschaffung von Material und der Marktzugang sind oft schwierig. <strong>Doch Alex hat sich durch ihre langjährige Erfahrung und ihr Netzwerk in der Musik- und Modeszene einen Namen gemacht.</strong> Sie arbeitet für namhafte Bands wie Grailknights, Van Canto und Feuerschwanz und hat bereits zahlreiche Bühnenoutfits und Merchandise-Designs umgesetzt. Es gäbe für sie nichts Schöneres, als sich mit der Musik und Kunstschaffenden auseinanderzusetzen und für diese ein ganz individuell auf sie zugeschnittenes Bühnenoutfit oder Special Merch-Konzept zu designen und umzusetzen, erklärt Alex.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alex: Ihre Workshops und Ihre Zukunftspläne</h2>



<p>Neben ihrer Designarbeit bietet Alex auch Workshops und Vorträge an, um ihr Wissen über Slow Fashion und nachhaltige Mode weiterzugeben. <strong>Es gehe ihr um mehr als nur reine Wirtschaftlichkeit, es geht um das Gesamtkonzept Nachhaltigkeit und um Wertschätzung für das Handwerk,</strong> betont sie. Die Teilnahme an Festivals mit Upcycling- oder Repair-Workshops plus Marketplace ist ebenfalls geplant.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="493" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/Alextravagant_Portrait-Alexandra-Weber_Foto-Michael-Wallmueller-1_720.jpg" alt="Alex Weber von Alextravagant sitz an einem Tisch in ihrem Atelier. Im Hintergrund sind Schneiderpuppen zu sehen." class="wp-image-167922" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/Alextravagant_Portrait-Alexandra-Weber_Foto-Michael-Wallmueller-1_720.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/Alextravagant_Portrait-Alexandra-Weber_Foto-Michael-Wallmueller-1_720-300x205.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p>Der Launch der neuen Homepage und des Online-Shops im April 2024 war ein weiterer, wichtiger Schritt, um ihre Vision von nachhaltiger Mode weiter zu verbreiten. „Die neue Homepage und der Shop visualisieren das, was ich mir an Erfahrung und Expertise über die letzten Jahre angeeignet habe,“ sagt Alex stolz.</p>



<p><a href="https://alextravagant.com/about/">Alextravagant</a> zeigt, dass nachhaltige Mode nicht nur möglich, sondern auch kreativ und inspirierend sein kann. Alex Weber hat es geschafft, ihre Leidenschaft für Mode und Musik auf eine Weise zu vereinen, die sowohl die Umwelt schont als auch einzigartige, wertvolle Produkte schafft. Ihre Arbeit ist ein leuchtendes Beispiel dafür, dass Mode und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können und dass aus altem Merch neue, begehrenswerte Stücke entstehen können.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><em>Unter dem Motto „Revolution im Kleiderschrank: Dein Merch verdient ein Upgrade!“ ruft Alextravagant dazu auf, alten Merch zu spenden, um daraus neue Upcycling-Unikate zu kreieren. Die Aktion wurde bis zum 30. Juni 2024 verlängert. Interessierte können über die <a href="https://alextravagant.com/sustainability/">Website</a> an der Aktion teilnehmen. Nach Ausfüllen eines kurzen Online-Formulars erhalten die Teilnehmenden einen Versandcode und können ihre Merch-Spenden so ganz unkompliziert einsenden. Als Dankeschön gibt es einen Gutscheincode für den Alextravagant-Shop.</em></td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/Alextravagant_Merchandise-Sammelaktion_Fotos_Isabel-Winarsch-3_720.jpg" alt="Alex Weber von Alextravagant lehnt an einem Torso, der ein Nirvana Shirt trägt, das aus dem Upcycling-Projekt stammt." class="wp-image-167924" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/Alextravagant_Merchandise-Sammelaktion_Fotos_Isabel-Winarsch-3_720.jpg 1000w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/Alextravagant_Merchandise-Sammelaktion_Fotos_Isabel-Winarsch-3_720-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/Alextravagant_Merchandise-Sammelaktion_Fotos_Isabel-Winarsch-3_720-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h2>



<p>Und natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Doch um ja nichts zu verpassen, abonniert Ihr am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a>. Oder Ihr folgt uns bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Die besten Bilder findet Ihr dann bei&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a>. Und unser&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a>&nbsp;hält schon jetzt einiges bereit. Also schaut mal rein!</p>
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		<title>Vinyl als Merch? US-Studie zeigt: Die Hälfte aller Vinylsammler hat gar keinen Plattenspieler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 07:51:00 +0000</pubDate>
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<p><strong>Sind Platten das neue Merch? Die Hälfte aller Vinylsammler hat gar keinen Plattenspieler. Also sammeln ja, hören nein? Gleichzeitig nimmt vor allem für junge Fans die Bedeutung von Merch-Angeboten zu. Das fand eine aktuelle Studie zumindest für die Musikbranche in den USA heraus. Es lässt sich unterstellen, dass sich dies hierzulande auch so entwickeln könnte. In der Studie scheint es auf den zweiten Blick einen interessanten Zusammenhang zu geben: Möglicherweise ist Vinylsammeln eher ein Teil des Merch-Konsums als des Musik-Konsums. Also Vinyl als Merch. &#8211; Was bedeutet das für die Musik- und Veranstaltungsbranche?</strong></p>



<p>Die <a href="https://luminatedata.com/reports/sxsw-top-entertainment-trends-for-2023/">Studie von </a><em><a href="https://luminatedata.com/reports/sxsw-top-entertainment-trends-for-2023/">Luminate</a> </em>untersuchte unter anderem, wie Fans einzelner Genres ihre Lieblingsmusik in den USA im Vergleich zum Vorjahr gerne konsumieren: So sehen sich Latin-Fans vor allem kurze Musikvideos auf Social Media an (+30%), während Fans von Hip Hop lieber einzelne Songs streamen (+23%). Country-Fans hören lieber Radio (+12%) und Rockmusik-Hörer, zu denen auch die Metal-Heads gehören, bevorzugen Vinyl (+8%). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Vinyl als Merch: Kein Plattenspieler, aber teure Hifi-Technik</h2>



<p>Doch nur die Hälfte aller Käufer von Vinyl besitzt überhaupt einen Plattenspieler. Im Verhältnis zu der gesamten Musikhörerschaft macht das rund 15 % aus. Gehört wird über die Breite der Gesellschaft übrigens  lieber hochtechnisiert: Was die Entertainment-Technologie und -Ausstattung angeht, stieg die Zahl derer um 11 %, die bereit sind, für hochqualitative Hifi-Technik auch mehr zu bezahlen. </p>



<p>Aber das Geld geht auch für andere Sachen raus. Denn im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl derer um 35 % gestiegen, die ihr Geld eher für Erlebnisse als für materielle Dinge ausgeben. Also für Konzerte und Festivals beispielsweise, was nach der Covid-19-Pandemie ein hoffnungsvoller Trend wäre.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Musik- und Veranstaltungsbranche muss Super-Fans erreichen</h2>



<p>Zu den materiellen Konsumgegenständen, die mit solchen Erlebnissen verknüpft sind, gehört der Merchendise. Inbesondere die Generation Z wünscht sich, dass Bands und Musikschaffende mehr Merch anbieten. Auf diese Weise können sie ihre Fanzugehörigkeit und ihren Support stärker zum Ausdruck bringen. So genannte Super-Fans zeichnen sich durch drei Charakteristika aus: durch Social Signaling (Rückmeldungen über Social-Media-Kanäle), durch Ausdrücken der eigenen Identität und durch das Zugehörigkeitsgefühl zu einer (Fan-)Gemeinschaft. Der passende Merch kann hier helfen, um dies stärker auszudrücken.</p>



<p>Was heißt das für die Musikbranche und Konzert- oder Festivalveranstalter? Mehr Erlebnisse schaffen und mehr Merch zu diesen Erlebnissen anbieten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="406" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/uada-merch.jpg" alt="Foto des Merch von Uada mit einem Dutzend Shirtmotiven." class="wp-image-143876" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/uada-merch.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/uada-merch-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h2>



<p>Und natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Doch um ja nichts zu verpassen, abonniert Ihr am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank">Newsletter</a>. Oder Ihr folgt uns bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank">Facebook</a>. Die besten Bilder findet Ihr dann bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank">Instagram</a>. Und unser&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank">YouTube Channel</a>&nbsp;hält schon jetzt einiges bereit. Also schaut mal rein!</p>
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