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	<title>Myrholt &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>MYRHOLT: &#8222;Sjelebot&#8220; (VÖ 19.02.21)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 08:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Myrholt]]></category>
		<category><![CDATA[Ole Alexander Myrholt]]></category>
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<p>Ende 2020 brachte MYRHOLT mit <strong>„Retterting“</strong> eine EP heraus, die uns nicht nur neue Songs brachte, sondern in gewisser Weise auch eine Vorschau auf das am 19.Februar 2021 erschienene  Album <strong>„Sjelebot“.</strong> Denn die Songs <strong>„Til Himnons Dal“</strong> und <strong>„Hamingja“</strong> befinden sich – in unterschiedlichen Versionen &#8211; sowohl auf der EP als auch auf dem neuen Album.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Original norwegischer Black Metal</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-2021-900x1200.jpg" alt="myrholt 2021" class="wp-image-107954" width="225" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-2021-900x1200.jpg 900w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-2021-225x300.jpg 225w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-2021-768x1024.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-2021-600x800.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-2021-1152x1536.jpg 1152w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-2021-1536x2048.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-2021-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure></div>



<p>MYRHOLT ist das Ein-Mann-Projekt von Ole Alexander MYRHOLT, der ansonsten in mehreren Bands spielt bzw. an weiteren Projekten wie z.B. ENSLAVEMENT OF BEAUTY, THOSE LEFT BEHIND u.a. beteiligt ist (s. Homepage).</p>



<p>MYRHOLT sagt von sich: „<strong>MYRHOLT</strong> is Norwegian Black Metal. Nothing more, nothing less.“</p>



<p>Hier muss man allerdings ergänzen, dass es um einen traditionell geprägten, im Midtempo gehaltenen Black Metal geht.</p>



<p>MYRHOLT war immer schon von dieser Art des Black Metal begeistert. Daher verwundert es nicht, dass er auch mit <strong>„Sjelebot“</strong> auf diesen Grundlagen aufbaut und damit sich und dem Black Metal treu bleibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Winterlicher und frostiger &nbsp;Black Metal</h3>



<p>Während draußen die Temperaturen steigen, ist es in der Welt von MYRHOLT meist kalt und dunkel. Auf <strong>„Sjelebot“</strong> sind die Dinge nach innen gekehrt. &nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-sjelebot-cover-1200x1200.jpg" alt="myrholt sjelebot cover" class="wp-image-107955" width="253" height="253" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-sjelebot-cover-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-sjelebot-cover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-sjelebot-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-sjelebot-cover-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-sjelebot-cover-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-sjelebot-cover-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-sjelebot-cover-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/02/myrholt-sjelebot-cover.jpg 1400w" sizes="(max-width: 253px) 100vw, 253px" /></figure></div>



<p>Der erste Song des Albums <strong>„De Skjaerer Dype Saar I Vaar Jord“</strong> &nbsp;bringt schlichten Drumsound als Basis für ruhige Riffs und Leads. Auf dieser Grundlagen erzeugen die Vocals dann einen spannenden Kontrast. &nbsp;</p>



<p>Beim folgenden <strong>„Blod Er Liv, Pust Er Sjel“</strong> wird das Tempo angezogen. So wird der Song ein intensiver Disput zwischen Blut und Atem, Leben und Seele.</p>



<p><strong>„Til Hinnoms Dal“</strong>: Hier gefallen mir die Riffs und harmonischen Klänge. Mit einer warmen und klaren Melodie wird man in das besungene andere Tal mitgenommen. &nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Melancholisch, aggressiv und dann mittendrin ganz verspielt und zart</h3>



<p><strong>„Hamingja“</strong> ist in einer Akustikversion auf der EP<a href="https://metal-heads.de/reviews/retterting-von-ole-alexander-myrholt/"> <strong>„Retterting“</strong></a>. Daher war ich gespannt, wie der Song mit Vocals klingen wird. Auch wenn diese dann eher im Hintergrund stehen, gefällt mir die EP-Akustikversion deutlich besser.</p>



<p><strong>„Morgenstjernen“</strong> ist dann wieder ein klassischer Black Metal Song, bei dem die Tempowechsel &nbsp;die Akzente setzen und dazu beitragen, dass der Spannungsbogen über den gesamten Song nicht abreißt.</p>



<p><strong>„Foelg Dyret Inn I Moerket“</strong> fordert uns auf, dem Biest in das Dunkle zu folgen. Aber die schöne, fast schon verträumte Melodie und die aufsteigenden Riffs führen uns auch wieder hinaus. Zu <strong>„Saa Odioes, Saa Motbydelig“</strong> dem prächtigen Abschluss des Albums, der durch Männerchorpassagen sakrale Augenblicke bekommt, und dessen mehrstimmige Vocals etwas Dämonisches haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Norwegisch, klassisch schwarz</h3>



<p>Da die Vocals auch auf diesem Album durchgängig norwegisch sind, können sich alle, die des Norwegischen nicht mächtig sind, ihre eigenen Bilder dazu machen, wofür die Seele sühnen soll. &nbsp;</p>



<p>Auch dieses Album ist etwas für Liebhaber des klassischen Black Metal. Es gibt nichts umwerfend Neues. Und vielleicht geht es <a href="http://www.olealexandermyrholt.com/">MYRHOLT </a>nicht darum, ‚Neues‘ zu schaffen, sondern Bewährtes zu bewahren. Oder einfach das zu machen, was ihm gefällt. <strong>„Sjelebot“</strong> hat klirrendkalte Riffs, nachdrückliche Drums, keifende Screams und eingängige Melodien. Und diese zusammen machen die Musik dann doch wieder neu und anders.</p>
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		<title>MYRHOLT &#8222;Vinter&#8220; &#8211; Old School Black Metal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2018 18:55:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Heimdall]]></category>
		<category><![CDATA[Heros Gamos]]></category>
		<category><![CDATA[Myrholt]]></category>
		<category><![CDATA[Ole Alexander Myrholt]]></category>
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					<description><![CDATA[Draußen war es eiskalt als mir Ole Alexander Myrholts neue EP auf den Tisch schneite, die den dazu passenden Titel &#8222;Vinter&#8220; trägt. MYRHOLT zeigt: Der norwegische Black Metal lebt Mit der jetzt vorliegenden EP&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Draußen war es eiskalt als mir <strong>Ole Alexander Myrholts neue EP</strong> auf den Tisch schneite, die den dazu passenden Titel <strong>&#8222;Vinter&#8220;</strong> trägt.</p>
<h3>MYRHOLT zeigt: Der norwegische Black Metal lebt</h3>
<p>Mit der jetzt vorliegenden EP zeigt Ole Alexander Myrholt, dass der norwegische Black Metal noch lange nicht tot, sondern auch im eisigen Winter ziemlich lebendig ist.</p>
<p>Ole Myrholt ist kein Unbekannter im Black Metal.  Die <strong>Liste der Bands bzw. Projekte,</strong> die mit ihm verbunden sind, ist beeindruckend lang. Dazu gehören:  Archon, Diabolical Breed, Enslavement of Beauty, Gaia Epicus, Those Left Behind, um nur einige zu nennen.</p>
<h3>MYRHOLT ist Old School Black Metal</h3>
<p>Ja, MYRHOLT ist Old School Black Metal. Aber eben nicht einfach eine Kopie der damaligen Ausprägung,  sondern eine Weiterentwicklung. Das, was diese Form des Heavy Metal zu einem neuen Genre machte, greift Myrholt  in seiner Grundsätzlichkeit auf und verdeutlicht es damit.  Es entstanden <strong>Songs mit der Seele des Black Metal,</strong> organisch, aggressiv aber mit dem <strong>für den norwegischen Black Metal typischen melancholischen Touch</strong>.</p>
<p>Seit seinem 14.Lebensjahr spielte Myrholt in verschiedenen Bands. Er hatte einige Projekte laufen, die aber immer wieder aufgrund mangelnden Zuspruchs beendet wurden.</p>
<h3>Die Flamme wurde neu entfacht</h3>
<p>Neuen Anstoß in Richtung Black Metal bekam Ole Alexander Myrholt, als er im Dezember 2016 als Drummer bei der norwegischen Black Metal Band MORK einsprang. Da wurde die Black-Metal-Flamme neu entfacht und er veröffentlichte monatlich alte und neue Songs.</p>
<p>Im <strong>Dezember 2017</strong> erschien das Album <strong>&#8222;Med Samme Nål, Under Samme Måne&#8220;</strong> unter dem Namen MYRHOLT.</p>
<p>Und <strong>im Februar 2018 folgte die EP &#8222;Vinter&#8220;</strong>, die zwei Titel: &#8222;Heimdall&#8220; und &#8220; Hieros Gamos&#8220; enthält. Beide Songs mit 10:13 und 7:16 in Überlänge. Hier hat MYRHOLT  die Gelegenheit genutzt, seine Vorstellungen und Ideen zu entwickeln und aufzubauen.</p>
<h3><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-59216 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Myrholt-vinter-cover-300x300.jpg" alt="myrholt" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Myrholt-vinter-cover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Myrholt-vinter-cover.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Myrholt-vinter-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Myrholt-vinter-cover-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Myrholt-vinter-cover-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />&#8222;Vinter&#8220;: &#8222;Heimdall&#8220; und &#8222;Heros Gamos&#8220;</h3>
<p><strong>Heimdall</strong> beginnt mit Orgel und sphärischen Klängen, durch die die folgenden Riffs und Blast Beats noch stärker wirken. Die Grundmelodie wird von den verschiedenen Instrumenten aufgegriffen. Die Keys variieren die Melodie, bis sich verzehrende Screams darüber legen.</p>
<p>Wenn dann Bass und Drums dominanter werden, <strong>geht das unter die Haut</strong>. Die sich wiederholenden Sequenzen verstärken die Wirkung. MYRHOLT schafft es aber immer wieder, genau zum richtigen Zeitpunkt einen Akzent zu setzen.  So habe ich auch bei einem so langen Song wie Heimdall gespannt darauf gewartet, welche Variationen des Grundthemas ihm noch eingefallen sind. Besonders gut gefallen haben mir die Riffs, die von tiefen Akkorden gebildet werden. <strong>So sorgt die Gitarre für epische Momente.</strong></p>
<p><strong>Hieros Gamos</strong> beginnt mit Klavier, das zunächst für Spannung sorgt, in die die ganze Macht von Schlagzeug und Saiteninstrumenten einfallen, um dann die Stimme mit <strong>bebenden Melodien</strong> zu begleiten. Dadurch ist &#8222;Hieros Gamos&#8220; weitaus lebendiger, drängender und fordernder als &#8222;Heimdall&#8220;.</p>
<p>Nach fast drei Minuten bereiten Riffs ein Drumgewitter vor, das von Basslinien begleitet wird. Zum Ende hin löst sich die Konzentriertheit von Kraft und Rhythmus wieder auf und schließt mit fast sanftem Klavierspiel. <strong>Ein fesselnder Song</strong>, der zeigt, dass Black Metal nicht nur aus knüppelden Drums, fetzenden Riffs und Screms bestehen muss.</p>
<p>Wer MAYHEM, BURZUM oder CELTIC FROST mag, wird auch Gefallen an &#8222;Vinter&#8220; finden.</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07B2WVW5C&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Vinter&#8220;]</p>
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