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	<title>Paul Fleischmann &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>75 Jahre Alice Cooper &#8211; Willkommen im Schreckenskabinett (VÖ: 24. Oktober 2024)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MotU]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 15:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[75 Jahre Alice Cooper]]></category>
		<category><![CDATA[Feed My Frankenstein]]></category>
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					<description><![CDATA[Unglaublich aber wahr: Der Schocker-Rocker Alice Cooper hat bereits das 75. Lebensjahr gemeistert. Aller Eskapaden zum Trotz. Grund genug für den Hannibal-Verlag, ihm ein Buch zu widmen, das den eingängigen Namen &#8222;75 Jahre Alice&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Unglaublich aber wahr: Der Schocker-Rocker<strong> Alice Cooper</strong> hat bereits das 75. Lebensjahr gemeistert. Aller Eskapaden zum Trotz. Grund genug für den<strong> Hannibal-Verlag</strong>, ihm ein Buch zu widmen, das den eingängigen Namen &#8222;<strong>75 Jahre Alice Cooper</strong>&#8220; trägt. Wir von <strong>metal-heads.de </strong>haben uns mit dem Werk eingehender auseinandergesetzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die harten Fakten zum Buch</h3>



<p>Wie wir es von <strong>Koch International</strong> aus Österreich gewohnt sind (<strong><a href="https://metal-heads.de/?s=Hannibal+Verlag" data-type="link" data-id="https://metal-heads.de/?s=Hannibal+Verlag">siehe bisherige Buch-Rezensionen</a></strong>), halten wir ein wertiges Hardcover-Buch im Format 27cm x 23,5cm in unseren Händen. Mit über 208 Seiten und durchgängig farbigen, teils uns noch vollkommen unbekannten Fotos in toller Auflösung kommt der Schmöker daher. Passend zum Lebensalter hat Autor<strong> Gary Graff</strong> das Buch in 75 Kapitel &#8211; genauer gesagt in 75 Sternstunden einer atemberaubenden Karriere &#8211; unterteilt. Die Übersetzung ins Deutsche durch <strong>Paul Fleischmann</strong> und<strong> Marion Ahl</strong> darf ebenfalls als äußerst gelungen bezeichnet werden (hierzu kommen wir später noch). Wortwitzig und durchweg fließend lassen sich die Kapitel lesen. Ein Wort zum Preis: für 35 € kann man &#8222;<strong>75 Jahre Alice Cooper</strong>&#8220; <strong><a href="http://www.hannibal-verlag.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHannibal2.woa/641/wo/EX5sRrKFL1Pg2UJk6Lf1GELVXqN/0.0.SuperPage.11.1.5.1.1.11.1.1.1.0.BoxArticleTeaser.1.1.0">direkt über diesen Link hier beim Verlag</a></strong> käuflich erwerben. Ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr hier.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Inhalt von &#8222;75 Jahre Alice Cooper&#8220;</h3>



<p>Machen wir uns nichts vor: Man kann einfach auch als Fan nicht alles über seinen Liebling wissen. Zumal, wenn man wie der Autor dieser Zeilen hier erst Anfang der 70er Jahre des vergangenen Jahrtausends geboren ist. Wahrgenommen hat man<strong> Alice Cooper</strong> daher erst zu späteren Schulzeiten. Und dem hier vorrangig gespielten musikalische Repertoire von Herrn<strong> Vincent Damon Furnier </strong>(so sein bürgerlicher Name) aus Detroit. Also legendären Oberstufen-Feten-Hits wie &#8222;<strong>I´m Eighteen</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>School´s Out</strong>&#8220; <strong>der Alice Cooper Band</strong>, Da stört auch die nach 1.000 Radio-Durchläufen doch zu oft gehörte Power-Ballade &#8222;<strong>Poison</strong>&#8220; nicht weiter. Aber wir schweifen ab in die Musik. Dabei geht´s im Buch auch um den Menschen mit dem Alias Alice.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="276" height="320" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/75-Jahre-Alice-Cooper.jpg" alt="75 Jahre Alice Cooper" class="wp-image-179242" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/75-Jahre-Alice-Cooper.jpg 276w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/75-Jahre-Alice-Cooper-259x300.jpg 259w" sizes="(max-width: 276px) 100vw, 276px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Allein die Fotos&#8230;.</h3>



<p>Wer zu faul ist, sich durch 75 doppelseitige Kapitel zu lesen, dem dürfte auch schon ein Blick auf die zahlreichen, durchweg qualitativ hochwertigen Fotos reichen. Wie jetzt? Der Mann hat den Impressionistern <strong>Dalí </strong>besucht? Mit <strong>Miss Piggy</strong> von der <strong>Muppets Show </strong>abgehangen? Sich von <strong>Elvis Presley</strong> entwaffnen lassen? Mit den <strong>Bee Gees </strong>einen Film gedreht? Je mehr man in die Tiefen dieses Bild-Bands abtaucht, desto irrer und verdichteter wird die Lebensgeschichte dieses Mannes. Mal ganz abgesehen von seinen Horror- und Schock-Requisiten auf der Bühne. Angefangen vom elektrischen Stuhl bis hin zur Guillotine.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Special effects &#8211; auch im Buch</h3>



<p>Natürlich darf in diesem Nachschlage-Werk auch etwas Besonderes &#8222;versteckt&#8220; sein. So wie auf Seite 105 der herausklappbare Zeitstrahl, mit dem man das Leben von<strong> Vincent Damon Furnier </strong>ab Geburt am 4. Februar 1948 in Kurzform verfolgen kann. Bis hin zum Jahr 2021 gibt es alles Wissenswerte der 75 Buchkapitel in komprimierter Form, hier schön beidseitig bedruckt nachzuschauen. Auch eine Methode für Kurzentschlossene, sich das passende Kapitel fürs Lesen herauszusuchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stark übersetzt</h3>



<p>Wie bereits zu Beginn unserer Buchvorstellung angeteasert, überzeugt uns die deutsche Fassung der amerikanischen Originalversion aus dem vergangenen Jahr. Der Wortwitz von <strong>Paul Fleischmann</strong> und <strong>Marion Ahl </strong>ist allgegenwärtig. Ob bei den Bildbeschreibungen, im Text und sogar in den Kapitel-Titeln. So heißt der Abschnitt auf Seite 110 &#8222;<strong>Fürs Leben gezeichnet</strong>&#8220; . Und wer jetzt ohne weiterzulesen gleich bösartig denkt, hier sei die Rede von <strong>Alice Coopers</strong> markanten Gesichtszügen, wird bereits auf dem ganzseitigen Bild auf der gegenüberliegenden Seite 111 eines Besseren belehrt. Denn Kapitel 40 in &#8222;<strong>75 Jahre Alice Cooper</strong>&#8220; handelt von einer eigenen<strong> Marvel Comic </strong>Serie über den Meister und Hobby-Golfer höchstselbst. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Anekdoten im Übermaß</h3>



<p>Was in diesem Buch auffällt, ist die Detail-Treue. Da wird nicht bloß berichtet, dass der erste Plattenvertrag mit <strong>Frank Zappa </strong>zustande kam. Sondern man taucht ein in die Zeit Ende der 70er und kann sich richtig vorstellen, wie<strong> Alice Cooper </strong>in Hollywood auf der Bühne steht und sich aufgrund seiner exzessiven Show das Publikum entsetzt abwendet und in Scharen den Saal verlässt. Und <strong>Frank Zappa</strong> in der Ecke der Halle steht, genüsslich grinst und sich denkt: Das muss auch erstmal eine Band schaffen. Die nehme ich unter Vertrag. Die machen Schlagzeilen. Egal ob negative oder hoffentlich in Zukunft auch mal positive&#8230;.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wir sind unwürdig!</h3>



<p>Natürlich wird auch dem Kniefall von <strong>Wayne Campbell</strong> und <strong>Garth Algar </strong>gegenünber <strong>Alice Cooper </strong>eine lustig bebilderte Doppelseite gewidmet (Kapitel 54). Und beim Lesen des cineastisch festgehaltenen Wortwechsels aus dem 1. Film <strong>Wayne´s World</strong> fällt auf, dass der Protagonist des ihm gewidmeten Buchs schon ein echt helles Köpfchen ist, der zu allem etwas fundiertes zu sagen hat. Irgendwie passt dieser kluge und freundliche Mensch (Mr. Nice-Guy) gar nicht zu seiner bösen Rocker-Hülle und Hits wie<strong> Feed My Frankenstein</strong>. Dafür aber nur zu gut in die Anti-Alkoholiker-Truppe der <strong>Hollywood Vampires</strong>. Auch denen wir ein Kapitel am Ende des Buchs gewidmet. In Kapitel 75 wird dann über die &#8222;<strong>Detroit Stories</strong>&#8220; berichtet und das Buch endet sehr plötzlich. Natürlich muss es dies ja zu irgendeinem Zeitpunkt. Doch das Leben von <strong>Alice Cooper</strong> ging und geht weiter (<strong><a href="https://metal-heads.de/?s=alice+cooper">nachzulesen auch bei uns</a></strong>).  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Fazit</h3>



<p>Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Buch total abwechslungsreich geraten, stark bebildert und sehr launig geschrieben worden ist. Es besticht zudem durch seine inhaltliche Tiefe. Und man ist irgendwie froh, dass die riesigen <strong>Boa Constrictor</strong> Schlangen unserem <strong>Alice Cooper </strong>ebenso wenig das Leben ausgehaucht haben wie er auch sämtliche Alkohol- und Drogen-Eskapaden gut überlebt zu haben scheint. Das Leben von<strong> Alice Cooper </strong>war wirklich ein wilder Ritt, ein ständiges Auf und Ab. </p>



<p>Der Autor versteht es gekonnt, sein gesammeltes Fachwissen sprachlich sehr lebendig seiner Leserschaft zu vermitteln. Also ohne dieses doofe Gefühl, dass &#8222;<strong>75 Jahre Alice Cooper</strong>&#8220; zu sehr von Zahlen, Daten und Fakten strotzt. Und daher ist dieses Buch hier wirklich ein schönes Nachschlagewerk nicht nur für Hardcore-Fans von <strong>Alice Cooper</strong>. Sondern für jeden Musikinteressierten, der gerne liest. Und um die Frage nach der Kaufentscheidung noch zu beantworten: Ja, die 35 € lohnen sich. Unser Tipp zum Schluss: Legt den Schutzumschlag gerne beiseite. Denn das gedruckte Original-Cover des Buches wirkt weitaus spährischer.</p>
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		<title>Die Bad Religon Story &#8211; Do What You Want (VÖ: 18. August 2020)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralfi Ralf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 14:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[BAD RELIGION]]></category>
		<category><![CDATA[Die Bad Religion Story]]></category>
		<category><![CDATA[Do What You Want]]></category>
		<category><![CDATA[Eddie Vedder]]></category>
		<category><![CDATA[Greg Graffin]]></category>
		<category><![CDATA[Hannibal-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[ISBN 978-3-85445-690-2]]></category>
		<category><![CDATA[Jim Ruland]]></category>
		<category><![CDATA[Koch International GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Oozin´ahs]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Fleischmann]]></category>
		<category><![CDATA[Pearl Jam]]></category>
		<category><![CDATA[Suffer]]></category>
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					<description><![CDATA[40 Jahre sozialkritischer Punkrock - Grund genug für das Buch "Die Bad Religion Story - Do What You Want". Am 18.08.20 erscheint die Biographie im Hannibal-Verlag und wir von metal-heads.de stellen euch den Schmöker hier ausführlich vor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf stolze 40 Jahre Bandgeschichte können die Polit-Punks von<strong> Bad Religion</strong> zurückblicken. Grund genug für Autor<strong> Jim Ruland</strong>, Sänger <strong>Greg Graffin</strong> und seinen Mannen ein Buch mit dem Titel &#8222;<strong>Die Bad Religion Story &#8211; Do What You Want</strong>&#8220; zu widmen. Natürlich haben wir von <strong>metal-heads.de </strong>uns eingängig mit dem Schmöker auseinandergesetzt und stellen euch die Publikation hier gerne im Detail vor. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Sozialkritik mit 3 Akkorden &#8211; Bad Religion</h3>



<p><strong>1980 gründeten</strong> Freunde in Los Angeles <a href="https://badreligion.com/">die Band Bad  Religion</a>, um ihrem Frust über das herrschende System musikalisch freien Lauf zu lassen. Allerdings hoben sich die Mannen von <strong>Bad Religion</strong> von den Punks ihrer Zeit ab. Denn ihre Texte waren anspruchvoll. Sie waren politisch und sozialkritisch. Dazu religiös bis philosophisch und später oftmals wissenschaftlich sowie literarisch.<strong> Bad Religion</strong> prägten zudem einen eigenen Begriff für den Hintergrundgesang. Denn Duzende background vocals wie &#8222;Uuuhs&#8220; und &#8222;Aaahs&#8220; wurden zu &#8222;Oozin´ahs&#8220; umbenannt und sind heute ein fester Begriff in der Musikwelt. Just diese &#8222;Oozin´ahs&#8220; erzeugten stets Ohrwurmcharakter in den melodischen, selten länger als 2 Minuten dauernden Hardcore-Songs, ursprünglich gemacht für Surfer und Skater der Westcoast Kaliforniens. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Oozin´ahs gehören zur Bad Religion Story</h3>



<p>Titel wie &#8222;<strong>21st Century Digital Boy</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Sanity</strong>&#8220; sind auch heute noch Meilensteine des melodischen Punks und durften in den 80er und 90er Jahren in keiner guten Independent Disco fehlen. Jährliche Europatourneen brachten <strong>Bad Religion</strong> schnell eine große und treue Fangemeinde ein. Auch der Autor dieser Zeilen verbindet mit der Band viele gute Erinnerungen. Und die Erkenntnis, dass ihm<strong> Greg Graffin</strong> mehr englische Vokabeln beigebracht hat als seine Fremdsprachen-Lehrer in neun Schuljahren! <strong>Bad Religion</strong> prägten aber nicht nur das Englisch-Vokabular unseres Kollegen, sondern hatten auch entscheidenden Einfluss auf viele spätere Weltstars wie <strong>Nirvana, Green Day und Linkin Park</strong>. Aber bevor wir hier abschweifen, kommen wir lieber zur heutigen Buchvorstellung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="232" height="327" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/516zuwwBXML._AC_UY327_QL65_.jpg" alt="Do What You Want - Bad Religion mit Jim Ruland" class="wp-image-99087" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/516zuwwBXML._AC_UY327_QL65_.jpg 232w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/516zuwwBXML._AC_UY327_QL65_-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 232px) 100vw, 232px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Buchcheck: Die Bad Religion Story</h3>



<p>Der Wälzer musste erst einmal ausführlich studiert werden. Viele neue, unbekannte Fakten bereiteten beim Lesen hierbei große Freude. Wie überhaupt die Art, eine Band-Biographie inhaltlich derart dicht und lebendig zu verfassen, sehr viel Freude bereitete. Der Autor nutzte nämlich häufig das Instrument der wörtlichen Rede. Die vielen Gesprächs-Zitate lockern den irren Wust an Informationen unheimlich auf. Der Schreibstil ist sehr flüssig und daher ist der Schmöker wirklich gut in einem Rutsch runterzulesen Nach der letzten Seite weiß man einfach (fast) alles über <strong>Bad Religion</strong>. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Achtung: Spoiler-Alarm</h3>



<p>Wer immer schon in Erfahrung bringen wollte, wo Sänger Greg einen Band-Roadie namens <strong>Eddie Vedder</strong> das erste Mal traf (es war im Winter 1989 und der spätere <strong>Pearl Jam</strong>-Sänger arbeitete für die Buzzcocks), wieviele Schlagzeuger <strong>Bad Religion</strong> insgesamt verschlissen hat (acht), wer Besuch von der Polizei nachts daheim (Jay) oder in der Highschool (Greg) bekommen hat oder wie die Auszeichnung hieß, die nur einem Studenten in den USA pro Jahr verliehen wurde, die 1989 <strong>Greg Graffin </strong>erhielt (der Bryan Patterson Prize), der liegt mit diesem Buch goldrichtig. Doch alle 27 Kapitel sind eine Quell der Inspiration, des Frusts und der Begeisterung. Man erfährt soviel über die ersten Proben und Instrumente (ja, auch ein Synthesizer spielt da eine entscheidene Rolle), aber auch über das Studium der Geologie und, und, und. Die Aufzählung könnte endlos so weiter gehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die besten Fans der Welt</h3>



<p>Machten <strong>Bad Religion </strong>mit ihrer Suffer-Tour in den USA noch ein sattes Minus, stellten die Polit-Punks bei der ersten Europa-Tour schnell fest, dass die Leute in Deutschland &#8222;zu den besten Fans auf der ganzen Welt&#8220; gehören (Seite 137). Wundert uns von <strong>metal-heads.de</strong> jetzt nicht wirklich. Aber es gibt viel mehr zu entdecken. Von der Bandgründung in der heißen Garage über Drogenmissbrauch, Trennungen, Wiedervereinigungen &#8211; beides mit dem Namen Brett Gurewitz verbunden &#8211; bis hin zu Ruhm. Natürlich dürfen Herz und Schmerz nicht fehlen. Wir wollen hier aber wirklich nicht zu viel und schon gar nicht alles verraten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Der österreichische <strong>Hannibal-Verlag</strong> ist unserem Chefredakteur bereits anlässlich der <strong>Frankfurter Buchmesse 2019</strong> wohlwollend aufgefallen. Wiederholt bewies die Buchschmiede nämlich ein gutes Auge für interessante Autobiographien aus dem Amerikanischen. Im letzten Jahr haben wir von <strong>metal-heads.de</strong> euch hier bereits <a href="https://metal-heads.de/buecher/erinnerungen-an-kurt-cobain-danny-goldberg/">das Buch &#8222;Erinnerungen an <strong>Kurt Cobain</strong>&#8220; </a>vorgestellt. Nun folgt mit der Biographie über <strong>Bad Religion </strong>der nächste &#8211; durchaus gelungene &#8211; Streich. Autor <strong>Jim Ruland </strong>als Punkexperte und Romanautor (&#8222;Forest of Fortune&#8220;) hat die Band wunderbar charakterisiert. 352 lebendige Seiten Text und 32 Seiten seltene Bandplakate und Fotos aus den ersten Jahren der Band &#8211; passenderweise in schwarz-weiß gehalten &#8211; runden die durchaus beachtliche Karriere der Westcoast-Punks von <strong>Bad Religion </strong>auf geniale Weise ab. Der Preis von nur 25 € erleichtert aus Sicht der <strong>metal-heads</strong>-Redaktion die Kaufentscheidung ebenfalls wesentlich.  Dafür bekommt man heute ja noch nicht mal eine Flasche Glenmorangie!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Do What You Want &#8211; trotzdem hier noch zwei heiße Tipps</h3>



<p>Daher stürmt in die kleinen Buchläden vor Ort, supportet your local book dealer und ordert euch die von<strong> Paul Fleischmann</strong> übersetzte Version von &#8222;<strong>Die Bad Religion Story &#8211; Do What You Want</strong>.&#8220; Es lohnt sich! PS: für alle Zahlenfreaks und Exit-Spieler unter euch hier noch eine geheime Botschaft: &#8222;<strong> ISBN 978-3-85445-690-2</strong>&#8222;&#8230; </p>



<p>Und ein letzter Tipp: werdende Musiker unter unseren Lesern sollten die gleiche Herangehensweise wählen wie damals die blutjungen Außenseiter-Punks Greg, Brett und co. getreu deren Motto: &#8222;Was die<strong> Ramones </strong>da machen, das können wir auch!&#8220;</p>
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