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		<title>Bathsheba &#8211; Interview mit Michelle Nocon</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Mar 2017 11:49:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Bathsheba]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Michelle Nocon]]></category>
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					<description><![CDATA[Ende Februar ist mit &#8222;Servus&#8220; das Debütalbum von Bathsheba aus Belgien erschienen. Ich hatte das Vergnügen, die Scheibe zu reviewen und war mehr als begeistert. Warum, das könnt ihr hier nachlesen. Da gibt es&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Februar ist mit <strong>&#8222;Servus&#8220; das Debütalbum von Bathsheba</strong> aus Belgien erschienen. Ich hatte das Vergnügen, die Scheibe zu reviewen und war mehr als begeistert. Warum, das könnt ihr <a href="https://metal-heads.de/reviews/bathsheba-zelebrieren-ihr-debuet-mit-servus/" target="_blank">hier</a> nachlesen. Da gibt es auch gleich das Video zu &#8222;Demon 13&#8220; zu sehen und zu hören. Ich hatte Bathsheba vorher gar nicht auf dem Schirm und wollte gerne mehr erfahren. Dankenswerterweise stand mir mit <strong>Michelle Nocon, die Frontfrau</strong>, Rede und Antwort auf meine Fragen. Aber genug der Vorrede, jetzt kommt das Interview:</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/Bathsheba-Logo.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-38553 size-full" title="Bathsheba Logo" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/Bathsheba-Logo.jpg" alt="Bathsheba Logo" width="720" height="402" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/Bathsheba-Logo.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/Bathsheba-Logo-300x168.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/Bathsheba-Logo-600x335.jpg 600w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Bathsheba &#8211; das Interview</h3>
<p><strong>Metal Heads (MH)</strong>: Hallo Michelle, ich bin Jörg aka Soundchaser von metal-heads.de. Vielen Dank schon mal, dass du dir die Zeit nimmst, meine Fragen zu beantworten.</p>
<p><strong>Michelle Nocon</strong>: Hallo Jörg, schön dich zu treffen. Ich bin Michelle, die Sängerin von Bathsheba und freue mich die Gelegenheit zu haben, deine Fragen zu beantworten.</p>
<p><strong>MH</strong>: Erst einmal Glückwünsche zu eurem Debütalbum. Seid ihr mit den Reaktionen darauf und den Kritiken dazu zufrieden?</p>
<p><strong>Michelle</strong>: Dankeschön! Ja, wir sind wirklich dankbar und zufrieden. <strong>Die Reaktionen und Kritiken waren sehr positiv bisher</strong>. Wir waren selber richtig glücklich mit dem Endergebnis, aber es ist immer aufregend zu sehen, wie die Leute außerhalb der Band die Platte aufnehmen und wahrnehmen.</p>
<p><strong>MH</strong>: Als ich &#8222;Servus&#8220; auf meinen Tisch bekam, dachte ich zuerst: <strong>&#8222;Okay, noch eine female fronted Black / Doom Band&#8230;&#8220;</strong> Aber schon nach dem ersten Hördurchlauf war ich beeindruckt. &#8222;Servus&#8220; ist nicht kitschig oder nett gefällig. Es ist düster, hat Kanten und ist bedrohlich. Kannst du mir bitte verraten, <strong>was eure Einflüsse sind</strong> und wie ihr solch verstörende Songs komponiert?</p>
<p><strong>Michelle</strong>: Ich kann deine erste Reaktion verstehen, zumal da draußen eine Menge solcher Bands rumlaufen. Ich bin auch kein Fan davon. Ich höre auch kaum irgendwas an female fronted Doom. Ich glaube <strong>unsere Stärke ist es, dass wir alle aus verschiedenen Richtungen kommen</strong>. Jelle ist ein großer Fan von Sachen wie Wounded Kings, aber auch von Musikern wie Sulfjan Stevens. Dwight zieht es mehr zu Pallbearer oder Enslaved, oder Sachen wie Primitive Man. Raf ist ein großer Fan von Musik wie Pungent Stench oder Dismember und hat seine Wurzeln mehr in der Death oder Black Metal Szene. Ich hingegen habe auch eine Schwäche für Bands wie NAH, Björk, Raketkanon, Ved Buens Ende, Emptiness&#8230; So sind wir eine sehr unterschiedliche Band. Wir denken nicht wirklich darüber nach, in welchem Genre wir uns bewegen. <strong>Wir machen einfach das, was sich für uns richtig anfühlt</strong>. Ich glaube Doom ist das, was wir alle gemeinsam haben und so ist auch ein großer Teil unserer Musik doomy.</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/Bathsheba-Bandfoto.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-38661" title="Bathsheba Bandfoto" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/Bathsheba-Bandfoto.jpg" alt="Bathsheba Bandfoto" width="1000" height="376" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/Bathsheba-Bandfoto.jpg 1000w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/Bathsheba-Bandfoto-300x113.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/Bathsheba-Bandfoto-768x289.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/03/Bathsheba-Bandfoto-600x226.jpg 600w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<h3>Bathsheba &#8211; Ain Soph und das Saxophon</h3>
<p><strong>MH</strong>: Mein Lieblingsstück auf dem Album ist &#8222;Ain Soph&#8220;. So viele Wechsel, großartige Vocals und obendrauf habt ihr noch das Saxophon gesetzt. <strong>Das erste Mal, das ich ein Saxophon in einem Metal-Song höre</strong>, aber es passt. Wessen Idee war das denn und war es von vornherein geplant oder entstand es spontan im Studio?</p>
<p><strong>Michelle</strong>: Als &#8222;Ain Soph&#8220; fertig war, hatten wir das Gefühl, dass genau diesem bestimmten Teil noch etwas fehlte. Wir dachten, <strong>dass etwas Verrücktes sehr gut mit dem ruhigen Gitarrenpart harmonieren würde</strong>. So machte ich mich auf die Suche nach einigen Freejazz Saxophon Stücken und dann meinte Jelle wie cool es wäre <strong>einen richtigen Saxophon Spieler zu haben</strong>. Ich kannte Peter Verdonck (Wound Collector) flüchtig und er machte es sehr gerne als ich ihn fragte. Schon im Studio bekam genau dieser Teil des Stücks ein schönes Upgrade im Sound. Einige Tage später kam dann <strong>Peter Verdonck</strong> ins Studio, um seinen Teil aufzunehmen.<strong> Es war verrückt</strong>. Er probte einmal und er hatte drei verschiedene Versionen der zwei Soli. Er hat alle sechs Stück an einem Stück aufgenommen. Die Auswahl fiel dann wirklich schwer, weil sie alle großartig klangen.</p>
<p><strong>MH</strong>: Die Atmosphäre auf &#8222;Servus&#8220; war richtiggehend einschüchternd und die Intensität erinnerte mich manchmal an die späten <strong>Celtic Frost oder Tryptikon</strong>. Ist das auch ein Einfluss für euch?</p>
<p><strong>Michelle</strong>: Auf irgendeine Art und Weise schon. Unser Bassist Raf ist ein großer Celtic Frost Fan. Ich liebe besonders das Monotheist Album. Aber ich glaube <strong>der Einfluss ist mehr indirekt</strong> als direkt zu finden, in dem was wir machen.</p>
<h3>Bathsheba &#8211; Artwork und Video</h3>
<p><strong>MH</strong>: Euer Cover Artwork und euer Video haben mir sehr gut gefallen.  Es ist anders als das, was man sonst zu sehen kriegt. <strong>Ein mehr künstlerischer Zugang</strong>. Habt ihr das Cover ausgewählt oder war es eine <a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-37457" title="Bathsheba Servus Cover" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover-299x300.jpg" alt="Bathsheba Servus Cover" width="299" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover-299x300.jpg 299w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover.jpg 300w" sizes="(max-width: 299px) 100vw, 299px" /></a>Vorgabe vom Label?</p>
<p><strong>Michelle</strong>: Dankeschön! <strong>Wir waren komplett frei zu tun was wir wollten</strong> und ich denke so sollte es auch sein, wenn du in einer Band bist oder überhaupt als Musiker. Für das Cover wollte ich eine Person haben, die betet oder bettelt, aber auch ein verzerrtes Gesicht hat oder gar eine ganz gesichtslose Person. <strong>Olivier Lomer</strong>, der auch Gitarrist bei Emptiness und Enthroned ist, schlug vor es zu machen und <strong>übertraf all unsere Erwartungen</strong>.  Er hat es wirklich drauf, mehr von ihm ist <a href="http://www.dissolvtion.com/" target="_blank">hier</a> zu finden. Für das Video haben wir uns den Song &#8222;Demon 13&#8220; ausgesucht. Ich hatte gerade die Idee etwas mit der Hilfe eines Freundes zu filmen. <strong>Wir hatten kein Budget, aber mit ein bisschen Kreativität und einem IPhone kann man schon eine Menge erreichen</strong>.</p>
<p><strong>MH</strong>: Das Video zu &#8222;Demon 13&#8220; ist von dir und Joris Lieben. War der Rest der Band gar nicht involviert und war es für sie ok?</p>
<p><strong>Michelle</strong>: Ja, mein Freund und ich hatten eine großartige Zeit beim Machen dieser Aufnahmen. Ich habe das Video danach zu Hause geschnitten. Ich hatte drei Monate Zeit es fertigzustellen und herauszufinden wie diese Schneideprogramme funktionieren und so. Also wenig Druck und ausreichend Zeit es zu machen. <strong>Ich liebe es so viel möglich selber zu machen</strong>, weil man emotional so tief drin ist in der Musik. Man weiß doch selbst am besten, was man transportieren und ausdrücken möchte. Jeder in der Band hat seinen eigenen Verantwortungsbereich. Und ich bin irgendwie für die künstlerische Seite von Bathsheba zuständig. Ich habe die Zeit dafür und schreibe auch die Texte, da macht es auch Sinn, wenn ich das übernehme. Aber ich frage auch immer nach Feedback oder die anderen steuern Ideen dabei oder sagen ihre Meinung zu dem was ich tue. <strong>Erst wenn alle vier von uns einverstanden sind, dann ist es auch fertig</strong>.</p>
<h3>Bathsheba &#8211; die Namenswahl: Bibel oder Hexe</h3>
<p><strong>MH</strong>: Ich bin neugierig wegen eures Namens. Bezieht er sich auf die <strong>biblische Bathsheba oder auf die als Hexe bezichtigte Bathsheba Sherman</strong>? Wenn ich euren Song &#8222;Daughter Of The Oath&#8220; zugrunde lege, favorisiere ich die Bibel. Und warum habt ihr euch genau diesen Namen ausgesucht?</p>
<p><strong>Michelle</strong>: Er bezieht sich in der Tat auf <strong>die biblische Bathsheba</strong>. Die Idee, jemanden zu haben, der die Band repräsentiert, sprach uns an. Ob nun ein männlicher oder weiblicher Charakter war uns eigentlich egal. Uns war es wichtig, dass dieser Charakter ein ganzes Spektrum an Persönlichkeiten zum Ausdruck bringen konnte. Bathsheba ist die Tochter des Schwurs, die Verführerin König Davids, die Mutter von König Solomon&#8230; <strong>Sie ist eine komplexe Persönlichkeit mit einer Fülle an Extremen</strong>, was der Hauptgrund ist, weswegen wir sie ausgesucht haben.</p>
<h3>Bathsheba &#8211; Konzerte und Zukunftspläne</h3>
<p><strong>MH</strong>: Gibt es irgendwelche Pläne für eine anstehende Tour oder sonst eine Möglichkeit euch in Deutschland zu sehen?</p>
<p><strong>Michelle</strong>: Bis jetzt haben wir <strong>noch keine Tour</strong> geplant. Wir hoffen in Kürze einige interessante Termine ankündigen zu können. Was ich jetzt schon sagen kann ist, dass unsere <strong>Release Party</strong> zusammen mit der Veröffentlichung des neuen Album von Emptiness i<strong>m Botanique in Brüssel am 30. März</strong> stattfindet. Ansonsten spielen wir auf dem Roadburn in den Niederlanden, dem Rodeofest in Antwerpen, dem Dragonfest in UK um nur ein paar zu nennen. Für Deutschland haben wir leider noch keine Termine am Start.</p>
<p><strong>MH</strong>: Auch wenn &#8222;Servus&#8220; gerade erst erschienen ist, muss ich trotzdem fragen. Arbeitet ihr schon an <strong>neuen Songs</strong> und wie sind eure Pläne für die nächste Zeit? Ich möchte gerne mehr von euch hören.</p>
<p><strong>Michelle</strong>: Großartig! Wir wollen auch gerne nachlegen und arbeiten in der Tat schon an neuen Songs. So sind wir <strong>kontinuierlich dabei zu komponieren</strong> und uns auf die anstehenden Konzerte vorzubereiten. Wir sind <strong>immer noch im Flow</strong> und sehr dankbar, dass wir weiterhin so kreativ und produktiv sein können.</p>
<p><strong>MH</strong>: Zum Abschluss, habt ihr noch eine Botschaft an unsere Leser oder möchtet euren Fans da draußen noch etwas sagen?</p>
<p><strong>Michelle</strong>: <strong>Vielen Dank euch allen</strong>, dass ihr uns so gut aufgenommen habt und für all den Support. <strong>Hört weiterhin gute Musik</strong> oder macht selber Musik, das ist eine der besten Sachen, die man Leben machen kann.</p>
<p><strong>MH</strong>: Dem kann ich nur zustimmen! Vielen Dank Michelle für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit Bathsheba. Zu guter Letzt jetzt noch das brandneue Lyrik-Video zu &#8222;Ain Soph&#8220; Wer noch mehr zu Bathsheba wissen möchte, kann sich auf deren <a href="https://bathshebakills.bandcamp.com/" target="_blank">Website</a> oder bei <a href="https://www.facebook.com/bathshebakills" target="_blank">Facebook</a> schlau machen. Wer keine News verpassen will, abonniert am besten unseren <a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank">Newsletter</a>. Stay hard!</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Bathsheba: Ain Soph (Official Lyric Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Wzd3Kyod9WU?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01N7KO9HU&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Servus&#8220;]</p>
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		<title>Bathsheba zelebrieren ihr Debüt mit Servus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soundchaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2017 18:51:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Doom]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 24.02.2017 veröffentlichen die Belgier von Bathsheba mit &#8222;Servus&#8220; ihr Debütalbum über Svart Records. Vorher gab es nur ein selbstveröffentlichtes Demo, das ihnen aber den Deal mit Svart einbrachte. Dem folgte dann im Mai&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24.02.2017 veröffentlichen die Belgier von <strong>Bathsheba</strong> mit &#8222;<strong>Servus</strong>&#8220; ihr Debütalbum über Svart Records. Vorher gab es nur ein selbstveröffentlichtes Demo, das ihnen aber den Deal mit Svart einbrachte. Dem folgte dann im Mai 2015 eine 10&#8243; EP mit dem Titel &#8222;The Sleepless God&#8220; und die führte Bathsheba wiederum auf die Festivalbühnen wie beispielsweise des <strong>Dooms Over London, Desert Fest oder Dutch Doom Days</strong>. Die Stilrichtung ist also klar und bei dem Line-Up auch nicht verwunderlich. Aber mehr dazu am Ende. Jetzt erst einmal das Video zu &#8222;Demon 13&#8220; und dann das Review.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Bathsheba: Demon 13 (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/M5kQjOu_mIc?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Bathsheba düster und ein wenig schizophren</h3>
<p>Bathsheba starten mit &#8222;Conjuration Of Fire&#8220; <strong>düster und zäh kriechend in die Gehörgänge</strong>, während die Stimme von Frontfrau Michelle Nocon warm darüberfließt. Aber bevor es zu gefällig wird, wird es zum Ende hin musikalisch und stimmlich etwas sperriger und galliger. Ein toller, doomiger Einstieg! Der zweite Song &#8222;Ain Soph&#8220; startet dann deutlich schneller, überrascht mit mehreren Tempiwechsel und einem <strong>Saxophon-Einsatz (Peter Verdonck)</strong> im Mittelteil. Besonders beeindruckt hat mich hier die <strong>Vielfalt in den Gesangslinien</strong>. Von normal über Gegrowl bis hin zu bedrohlich, schizophren anmutendem Keifen ist alles dabei. So bekommt &#8222;Ain Soph&#8220; eine <strong>sehr bedrohliche und abgedrehte Atmosphäre</strong>, gefällt mir sehr gut. &#8222;Manifest&#8220; beschließt dann die erste Hälfte und beginnt düster melodisch mit einem beängstigenden Flüstern. Mit über 10 Minuten der längste Song, ruhig und atmosphärisch.</p>
<h3>Verstörend geht es weiter<a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-37457" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover-299x300.jpg" alt="Bathsheba Servus Cover" width="299" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover-299x300.jpg 299w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/02/Bathsheba-Servus-Cover.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /></a></h3>
<p>Zu &#8222;Demon 13&#8220; gibt es ein <strong>tolles Video</strong>, welches die Stimmung dieses <strong>bösen Songs</strong> wunderbar einfängt und widerspiegelt. Michelle Nocon klingt hier wieder richtig evil und verrückt. <strong>Ein Lied um Nachts im Dunklen kleine Kinder zu verschrecken</strong>. &#8222;The Sleepless Gods&#8220; ist im direkten Vergleich dann gefälliger und weniger verstörend. Abgeschlossen wird &#8222;Servus&#8220; mit &#8222;I, At The End Of Everything&#8220;. Immer noch ein guter Doom/Black Metal-Song, der aber nicht ganz die Qualität der anderen erreicht.</p>
<h3>Bathsheba furchteinflößend gut</h3>
<p>Ich muss gestehen, dass mir Bathsheba vorher vollkommen unbekannt waren. Dementsprechend erwartungslos bin ich an &#8222;Servus&#8220; herangegangen und wurde mehr als positiv überrascht. Bathsheba vereinen <strong>Einflüsse aus dem Doom, Death, Gothic  und Black Metal</strong> in sich. Hinzu kommt noch eine ordentliche <strong>Dosis Occult Rock und etwas Sludge</strong>. Darüber hinaus schaffen sie es auch noch mit dem Saxophon bei &#8222;Ain Soph&#8220; ein vollkommen stilfremdes Instrument unterzubringen, ohne das es störend wirkt. Über allem steht für mich aber der <strong>Gesang von Michelle Nocon</strong>. Sie schafft es so viele Facetten reinzubringen, von düster melodisch über Growls bis hin zu bösartig, disharmonisch klingenden Vocals. Daher wirkt &#8222;Servus&#8220; auch zu keiner Sekunde kitschig, wie es ja sonst bei female fronted Kapellen manchmal leider der Fall  ist. So ist es in der Summe ein Album, das seine Ecken und Kanten hat, bedrohlich wirkt und auch wegen einer <strong>guten Produktion</strong> eine schön furchteinflößende Atmosphäre schafft. Für Genrefreunde auf jeden Fall <strong>sehr empfehlenswert</strong>! Alle anderen sollten mal ein Auge und Ohr riskieren und verfallen dann vielleicht auch der <strong>dunklen Magie die Bathsheba auf ihrem Debütalbum entfesseln</strong>.</p>
<h3>Bathsheba &#8211; Servus Tracklist</h3>
<ol>
<li>Conjuration Of Fire</li>
<li>Ain Soph</li>
<li>Manifest</li>
<li>Demon 13</li>
<li>The Sleepless Gods</li>
<li>I, At The End Of Everything</li>
</ol>
<h3>Bathsheba Line-Up und Kontakt</h3>
<p>Gesang &#8211; Michelle Nocon (Serpentcult, Leviathan Speaks, Death Penalty)<br />
Drums &#8211; Jelle Stevens (SardoniS)<br />
Bass &#8211; Raf Mekens (Death Penalty, Torturerama)<br />
Guitar &#8211; Dwight Goosens (Disinterred)</p>
<p>Mehr zu Bathsheba findet ihr wie gewohnt auf der <a href="https://bathshebakills.bandcamp.com/" target="_blank">Homepage</a> oder bei <a href="https://www.facebook.com/bathshebakills/" target="_blank">Facebook</a>. &#8222;Servus&#8220; kann direkt über den Link unten geordert werden.</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01N7KO9HU&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Servus&#8220;]</p>
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