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	<title>Tom Allom &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Judas Priest &#8211; &#8222;Firepower&#8220; (VÖ 09.03.2018)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[HELLION]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2018 21:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andy Sneap]]></category>
		<category><![CDATA[Firepower]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Firepower&#8220;, das neue Album von JUDAS PRIEST, steht endlich in den Regalen! Amen! Unser Uwe hat sich ja bereits zu diesem Release ausgelassen (lest hier seine Stellungnahme!), jetzt ist es an der Zeit, dass&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Firepower&#8220;</strong>, das neue Album von <strong>JUDAS PRIEST</strong>, steht endlich in den Regalen! <strong>Amen!</strong></p>
<p>Unser Uwe hat sich ja bereits zu diesem Release ausgelassen (lest <a href="https://metal-heads.de/reviews/judas-priest-firepower-review-uwe/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> seine Stellungnahme!), jetzt ist es an der Zeit, dass DER ausgewiesene Fachmann in unserer Redaktion das Wort ergreift.</p>
<p>Bitte Hellion&#8230;</p>
<p>Das nunmehr 18. Studioalbum des britisch-amerikanischen Quintetts gehört ausweislich zahlreicher Polls unserer Mitbewerber zu den <strong>Top Drei</strong> der am meisten erwarteten Veröffentlichungen in 2018. Zeitgenossen der Metal-Veteranen wie etwa <strong>SAXON</strong> (&#8222;Thunderbolt&#8220;) und die hungrige junge Generation, zu der zum Beispiel <strong>VISIGOTH</strong> (&#8222;Conqueror&#8217;s Oath&#8220;) gehören, haben ihre Pferdchen bereits an die Startlinie geschickt im Rennen um DAS traditionelle <strong>Metal-Album des Jahres.</strong></p>
<p>JUDAS PRIEST liefern mit &#8222;Firepower&#8220; ingesamt <strong>14 neue Tracks</strong> ab. Damit folgt die Band der mittlerweile zehnjährigen Tradition seit &#8222;Nostradamus&#8220;, mehr als nur zehn Songs auf ein Album zu packen. Schaut man sich die Tracklist an, so fallen bei rund 58 Minuten Spielzeit lediglich zwei ausgesprochen kurze Stücke von unter drei Minuten Spielzeit.</p>
<div id="attachment_59072" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-59072" class="size-medium wp-image-59072" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Family-e1520768077908-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Family-e1520768077908-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Family-e1520768077908-768x432.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Family-e1520768077908-1200x675.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Family-e1520768077908-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-59072" class="wp-caption-text">Judas Priest Firepower Vinyl Familie</p></div>
<h2>Jedem recht getan&#8230;</h2>
<p>JUDAS PRIEST gehören seit fast unglaublichen <strong>45 Jahren</strong> zum Metal-Zirkus und zählen wohl ebenso lange zur DNA des Genres. Über die meisten Jahre hinweg waren &#8211; und es sei vorweg genommen: sind &#8211; die Arbeiterkinder um <strong>Rob Halford</strong>, <strong>Glenn Tipton</strong> und Co. Trendsetter im traditionellen Metal. JUDAS PRIEST klingen nicht wie Band X oder Y sondern diese Bands zitieren Vorbilder wie JUDAS PRIEST. Das bringt die Priester in das zwangsläufige <strong>Dilemma</strong>, dass die Fans mit jedem neuen Album das &#8222;nächste große Ding&#8220; erwarten. Eine Hypothek, an der JUDAS PRIEST genauso mühsam abzahlen, wie <strong>IRON MAIDEN, SAXON, METALLICA</strong> und bis zuletzt <strong>BLACK SABBATH</strong>, um nur einige zu nennen.</p>
<p>Auf &#8222;Firepower&#8220; entledigen sich JUDAS PRIEST dieser wiederkehrenden <strong>Erwartungshaltung</strong> auf zweierlei Weise. Zunächst, indem sie einerseits auf bewährte eigene Songstrukturen und Sujets zurück greifen. Dann aber andererseits durch kleine Kniffe und einige Experimente, die dem Gesamtbild JUDAS PRIEST nach über vier Jahrzehnten neue Facetten hinzu fügen.</p>
<div id="attachment_59073" style="width: 179px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-59073" class="size-medium wp-image-59073" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Halford-shift-e1520768218468-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Halford-shift-e1520768218468-169x300.jpg 169w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Halford-shift-e1520768218468-768x1365.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Halford-shift-e1520768218468-675x1200.jpg 675w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Halford-shift-e1520768218468-600x1067.jpg 600w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /><p id="caption-attachment-59073" class="wp-caption-text">Rob Halford Stage Shift</p></div>
<p>Betrachtet man &#8222;Firepower&#8220; in der Vinylversion, verteilen sich die 14 Tracks nach dem Schema 3-3-4-4 auf das <strong>Doppelalbum</strong>.</p>
<h2>The JUDAS PRIEST is back..!!!</h2>
<p>Die komplette Seite 1 ist <strong>PRIEST pur</strong>: das krachende, introlose Titelstück als Opener, dann der <strong>Ohrwurm</strong> &#8222;Lightning Strike&#8220;. &#8222;Evil Never Dies&#8220; macht dieses Trio komplett. Das sind dreimal fette Gitarren, die besonders bei &#8222;Lightning Strike&#8220; einen dieser Riffs produzieren, bei denen man sich fragt, warum in 50 Jahren Heavy Metal erst jetzt jemand auf diese Idee gekommen ist!<strong> Headbanger und Traditionalisten</strong> haben also erstmal ihre Knochen, um die sie sich balgen können.</p>
<div class="video-container"><iframe title="Judas Priest - Lightning Strike (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/CUzcxJNZKC4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>21st Century Boys</h2>
<p>Seite 2 kommt anders daher. &#8222;Never The Heroes&#8220; baut die Spannung mit einem <strong>120 bpm</strong> Keyboard-Akkord auf, der von einem Snare-Stakkato überlagert wird. Die Gitarren gehen erdig zu Werke und <strong>Ian Hills</strong> Bass bekommt zu tun. Rob Halford geht in die mittlere, mehr sonorere Tonlage. Dem ernsten Thema der im Stich gelassenen Kriegshelden/-veteranen sehr angemessen. &#8222;Necromancer&#8220; hat Chöre zur Unterstützung und einen deutlich <strong>hymnischeren Unterbau</strong>. Der Song ist gewissermaßen eine Variation von &#8222;Halls of Valhalla&#8220; vom Vorgängeralbum. &#8222;Children Of The Sun&#8220; schließt diesen Abschnitt. Eine stampfende Beinahe-Halbballade, mit der PRIEST schon öfters nach der Reunion aufgewartet haben. Das beste Beispiel: &#8222;Worth Fighting For&#8220; auf &#8222;Angel Of Retribution&#8220;.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Judas Priest - Never the Heroes (Lyric Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/V0J3u3_800c?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>Das Beste aus beiden Welten</h2>
<p>Die dritte Seite ist stilistisch exakt zweigeteilt. Das 66-sekündige &#8222;Guardians&#8220; ist ein instrumentales Keyboardpianointro. &#8222;Epitaph&#8220; auf &#8222;Sad Wings Of Destiny&#8220; oder &#8222;Eulogy&#8220; vom vorerwähnten &#8222;Angel Of Retribution&#8220; sind diesbezüglich die Vorgänger im Repertoire. Zugleich wird pünktlich zur <strong>Halbzeit</strong> mit &#8222;Rising From Ruins&#8220; ein weiterer Song-Zwilling geschaffen, der zum Beispiel auf &#8222;Defenders Of The Faith&#8220; keinesfalls fehl am Platze gewesen wäre.</p>
<p>&#8222;Flame Thrower&#8220; indes ist eine ganz andere Kategorie. Mit Stakkato-Intro und einem Chorus, der wie aus dem Takt gefallen klingt, nimmt der <strong>Uptempo-Song</strong> das Thema des Titelstücks, die seelenlose Killermaschine, noch einmal auf. Dem Groove des Songs kann man sich maximal fünf Takte lang entziehen, dann fängt jeder Metalhead das Bangen an. &#8222;Spectre&#8220; eröffnet mit einem <em>eerie</em> abgemischten, gegenläufigen Gitarrenintro, passend zum Thema der namenlosen Bedrohung aus dem Dunkel. Moderne, experimentelle Stilelemente schaffen hier ein neues Mitglied der <strong>Ahnenreihe</strong>, in der ein &#8222;Ripper&#8220; oder der &#8222;Sentinel&#8220; schon lange ihr Unwesen treiben.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Judas Priest - Spectre (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/zVVrfqwA5lQ?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>Triumph des Verräters</h2>
<p>Das letzte Quartett hat DEN <strong>Trumpf von &#8222;Firepower&#8220;</strong> auf der Hand. JUDAS PRIEST beehren sich, der Nachwelt &#8222;Traitors Gate&#8220; zu hinterlassen. Lediglich 5:34 Minuten brauchen die Altmeister, um auch dem grünsten Metal-Novizen unsere Welt zu erklären! Ein Song wie ein wuchtiger Block. Ausgewogene Riffs, ein toller Groove und Rob Halford legt nochmal eine Schüppe Kohlen nach. Das &#8222;Nightcrawler&#8220;-Intro deutet bereits an, in welcher Liga dieser Hammer spielt. &#8222;Hell Patrol&#8220; ist hier ebenso mit einer <strong>Samenspende</strong> vertreten, wie &#8222;Jawbreaker&#8220; und Halfords Solowerk &#8222;Silent Scream&#8220;.</p>
<h2>Slow, Deep and Hard</h2>
<p>&#8222;No Surrender&#8220; ist das mit 2:54 Minuten eingangs erwähnte andere kurze Stück. Ein genre-typisches Rebellenepos, für das JUDAS PRIEST bereits auf &#8222;British Steel&#8220; Anlauf genommen haben. <strong>Der Moment im Album, das dritte Fläschchen Bier zu köpfen.</strong></p>
<p>In ersten Reviews durchaus <strong>kontrovers</strong> kommt &#8222;Lone Wolf&#8220; davon. Der als Bluesrock arrangierte <strong>Seelenstriptease</strong> weiss nicht durchgehend zu gefallen. Ich muss sagen, dass der Ausflug zu den Wurzeln des Rock&#8217;n&#8217;Roll ganz passabel umgesetzt worden ist. Ironischerweise wurde über Jahrzehnte das Attribut des <em>&#8222;einsamen Wolfes&#8220;</em> dem Gitarristen und <strong>Ex-Priester K.K. Downing</strong> zugeschrieben. Dies betraf insbesondere seine Haltung zu festen Beziehungen bzw. kurzen Affären <em>on the road</em>, denen er von allen Bandmitgliedern am wenigsten abgeneigt war.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=FOcbpPACYfk">https://www.youtube.com/watch?v=FOcbpPACYfk</a></p>
<p>Der Schlusspunkt von &#8222;Firepower&#8220; ist &#8222;Sea Of Red&#8220;, einer waschechten power-unterfütterten Halbballade, vorbehalten. Ein <strong>lockeres Auslaufen</strong> nach über 50 Minuten Achterbahn der Abwechselungen.</p>
<h2>And the Oscar goes to&#8230;</h2>
<p>Knapp 850 Worte &#8211; jetzt kommen die Taten. <strong>Butter bei die Fische:</strong></p>
<p>Ist &#8222;Firepower&#8220; JUDAS PRIEST? &#8212; <strong>Ja, ja und nochmals ja!!!</strong> Es ist alles an Bord, was ein Priest-Album ausmacht. Und Halford liefert konstant ab, wie eigentlich jedesmal seit der Reunion. Was sich zudem auf &#8222;Redeemer&#8230;&#8220; schon abzeichnete, wird hier vollends zum Pluspunkt: seine überstandenen Rückenprobleme geben dem <strong>Metal God</strong> die nötigen Reserven für eine ganz beachtliche gesangliche Leistung. Die Tour ab Mai &#8211; zunächst in den USA &#8211; kann kommen.</p>
<p>Ist &#8222;Firepower&#8220; das nächste große Ding? &#8212; <strong>Nein.</strong> Aber das ist ein <strong>Manko</strong> nahezu aller Veröffentlichungen der letzten Jahre &#8211; quer durch den traditionellen Heavy Metal. Die Altvorderen wissen, wie es geht, ebenso wie die jungen Wilden, die ihre Lektionen schnell lernen. &#8222;Lightning Strike&#8220; wird es über die Tour hinaus zu einem <strong>Stammplatz in der Setlist</strong> schaffen, &#8222;Traitors Gate&#8220; wird eine neue Blaupause für Newcomer werden. Das übrige Dutzend bedient alle Sehnsüchte der <strong>PRIEST-Maniacs</strong> und wird neue Fans für die Band begeistern. <strong>Tom Allom</strong> und <strong>Andy Sneap</strong> haben einem würdigen Spätwerk einen <strong>erstklassigen Schliff</strong> verpasst.</p>
<h2>&#8230; &#8222;Firepower&#8220;!!!</h2>
<p>Betrachtet man die allerjüngste Bandgeschichte mit dem <strong>tragischen Statement</strong> zu Glenn Tiptons zukünftiger Rolle bei JUDAS PRIEST, ist &#8222;Firepower&#8220; das <strong>metallisch-rot glühende Fanal</strong> einer weiteren Metalband aus Mittelengland. Und PRIEST muss sich beileibe nicht hinter ihren Weggefährten BLACK SABBATH mit deren <strong>musikalischer Coda</strong> &#8222;13&#8220; verstecken. Im Gegenteil!!!</p>
<p>Ist &#8222;Firepower&#8220; das Album des Jahres? &#8212; <strong>Bis jetzt eindeutig ja!!!</strong> Routine, viel Abwechselung, interessante Ideen in Produktion und Mixing sind die Punktebringer. Die Latte liegt für die kommenden neuneinhalb Monate verdammt hoch. <strong>Die Jagd ist eröffnet!!!</strong></p>
<p>Hat &#8222;Firepower&#8220; unnötige Längen? &#8212; <strong>Keine Antwort</strong>&#8230; Wir sollten froh sein, dass uns hier 14 Songs angeboten werden. Alle digitalen Medienträger sind mit einer <strong>Skip-Funktion</strong> versehen. Wem also &#8222;Children Of The Sun&#8220; zu viel Klischee ist und &#8222;Lone Wolf&#8220; zu flach daher kommt, dem bleiben immer noch befriedigende <strong>45 plus X</strong> Minuten JUDAS PRIEST nach dem persönlichen Geschmack.</p>
<h2>Finally for the Nerds</h2>
<p>&#8222;Firepower&#8220; erscheint primär als CD, digitaler Download und in unlimitiertem schwarzen Doppelvinyl. Diverse Distributoren wie <em>Nuclear Blast, Century Media</em> und <em>EMP</em> bieten farbige Vinyl-Varianten in kleiner 500er-Auflage an. Weitere <strong>couloured vinyls</strong> bringen es auf 1500 Exemplare, was eigentlich nicht mehr als &#8222;limitiert&#8220; bezeichnet werden kann. <strong>Signierte Vinyle</strong> in spezieller Farbvariante sind bei der Band selber erhältlich gewesen, aber leider bereits vergriffen. Bei der Band kann via <em>Pledgemusic</em> jedoch in stark limitierter Auflage nach wie vor das <strong>Tape</strong> von &#8222;Firepower&#8220; geordert werden. Format-Vollbedienung also..!!!</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B078X53HHF&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Firepower (Vinile Rosso) Vinyl LP&#8220;]</p>
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		<title>Judas Priest &#8211; &#8222;Firepower&#8220; (Review Uwe)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2018 18:54:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer, wenn nicht unser zurück gekehrter verlorener Sohn Hellion, ist wohl der ideale Mann, um das neue Judas Priest Album &#8222;Firepower&#8220; zu reviewen? Logischerweise haben wir von metal-heads.de seine umfangreichen Kenntnisse über die britischen&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-59080"></span>Wer, wenn nicht unser zurück gekehrter verlorener Sohn <strong>Hellion</strong>, ist wohl der ideale Mann, um das neue <strong>Judas Priest</strong> Album <strong>&#8222;Firepower&#8220;</strong> zu reviewen? Logischerweise haben wir von metal-heads.de seine umfangreichen Kenntnisse über die britischen Metal-Götter genutzt und ihn auf das neue Werk angesetzt. Aber ein solch wichtiges Monument der Metal-Szene ist es einfach wert, dass sich auch ein zweiter Redakteur dem Album annimmt. Unser <strong>Uwe</strong> (den Judas Priest ebenfalls seit über 35 Jahren musikalisch begleiten), hat sich intensiv mit &#8222;Firepower&#8220; beschäftigt und sagt euch, was er davon hält.</p>
<h3>Judas Priest &#8211; &#8222;Firepower&#8220; &#8211; Die Review von Uwe</h3>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Amazon.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-59071 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Amazon-300x300.jpg" alt="Judas Priest Firepower Cover Artwork" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Amazon-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Amazon.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Amazon-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Amazon-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/Firepower-Amazon-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Da liegt es also endlich vor mir, das möglicherweise letzte Studioalbum der Heavy Metal Legende aus England! Bei dem Gedanken daran, kommt schon ein wenig Wehmut auf. Das Cover ist auf jeden Fall schon mal richtig stark und steigert die Erwartungshaltung noch weiter. Mit &#8222;Firepower&#8220; gelingt der Einstieg nahezu perfekt. Eine schnelle treibende Nummer, die bereits vorab veröffentlicht wurde und bei einigen Fans schon die Hoffnung auslöste, ein neues <strong>&#8222;Painkiller&#8220;</strong> präsentiert zu bekommen. Der zweite Track &#8222;Lightning Strike&#8220; geht in die gleiche Richtung und ist meiner Meinung nach ein Hammer-Song! Einfach richtig geil! Manche Bands schaffen es in ihrer ganzen Karriere nicht, einmal einen solchen Song zu schreiben. Und Priest hauen so was einfach mal auf dem <strong>18. Studioalbum</strong> raus! Da es auch diesen Song schon vorab zu hören bekam, ist die Erwartungshaltung jetzt natürlich nahezu unermesslich hoch.</p>
<h3>Erstaunliches Niveau</h3>
<p>Erstaunlicherweise können die Hohepriester des Heavy Metal und Mitbegründer der NWOBHM das Niveau über die komplette Spielzeit nahezu vollständig halten. Der eine oder andere etwas schwächere Song (der bei manch anderen Bands immer noch zu ihren absoluten Höhepunkten zählen würde) hat sich zwar eingeschlichen. So gehören &#8222;Spectre&#8220; und &#8222;Lone Wolf&#8220; nicht zu meinen absoluten Favoriten. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Priest hier ein<strong> ganz exzellentes Album</strong> am Start haben. Songs wie &#8222;Rising From Ruins&#8220;, &#8222;Traitors Gate&#8220;, &#8222;No Surrender&#8220; oder die fulminante Power-Ballade &#8222;Sea Of Red&#8220; (um nur einige zu nennen) gehören mit zum besten, was die Band bisher veröffentlicht hat.</p>
<h3>Kein zweites Painkiller</h3>
<p>Ein zweites &#8222;Painkiller&#8220; ist &#8222;Firepower&#8220; sicher nicht geworden, dafür sorgt neben den fehlenden Hochgeschwindigkeitssongs schon alleine der Umstand, dass <strong>Rob Halford</strong> die hohen Töne nicht mehr ganz so drauf hat. Dafür ist seine Stimme insgesamt meiner Meinung nach noch ausdrucksstärker geworden und damit keinen Deut schlechter als früher.</p>
<h3>Starke Produktion und astreine Gitarrenarbeit</h3>
<p>Das Gitarrenduo <strong>Richie Faulkner</strong> und <strong>Glenn Tipton</strong> leistet erneut astreine Arbeit und es treibt einem die Tränen in die Augen, das man letzteren wegen seiner Erkrankung wohl nur noch sporadisch auf der Bühne sehen wird. Noch ein Wort zur Produktion: verschiedentlich wird bemängelt, dass <strong>Andy Sneap</strong> und <strong>Tom Allom</strong> den Sound zu glatt gebügelt hätten. Ich kann mich dieser Meinung nicht anschließen. Ich finde der Sound kommt richtig fett aus den Boxen und ist hervorragend gelungen.</p>
<h3>The Priest is back</h3>
<p>Zusammenfassend möchte ich feststellen, das Judas Priest ein saustarkes Album geglückt ist, welches keinen Fan der Band enttäuschen dürfte. Der schon starke Vorgänger &#8222;Redeemer Of Souls&#8220; wurde noch einmal übertroffen. Wenn dies wirklich das letzte Studioalbum der Band sein sollte, dann ist es ein <strong>wahrlich würdiger Abschluss</strong>.</p>
<p>Was unser <strong>Hellion</strong> zu &#8222;Firepower&#8220; zu sagen hat, findet ihr <a href="https://metal-heads.de/reviews/judas-priest-firepower-voe-09-03-2018/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> auf<strong> metal-heads.de</strong>! Und ich kann euch jetzt schon versprechen, <strong>seine ausführliche Review ist wirklich lesenswert</strong>!</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B078SKX6ZV&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Firepower&#8220;]</p>
<p>&nbsp;</p>
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