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	<title>Virus &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>HAKEN &#8211; Das Interview mit Ross Jennings</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Metalhead]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 07:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/Haken-Bandfoto.png" alt="" class="wp-image-93572" width="322" height="225" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/Haken-Bandfoto.png 843w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/Haken-Bandfoto-300x211.png 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/Haken-Bandfoto-768x539.png 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/Haken-Bandfoto-600x421.png 600w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" /></figure></div>



<p style="background-color:#ffffff" class="has-text-color has-background has-very-dark-gray-color"><a href="https://www.facebook.com/HakenOfficial/">HAKEN </a>stehen Rede und Antwort. <strong>Sänger Ross Jennings persönlich hat sich den Fragen gestellt und gibt uns tiefe Einblicke in das HAKEN-Universum.</strong> Das solltet ihr nicht verpassen. Vorab solltet Ihr unser Review von dem aktuellen Album &#8222;Virus&#8220; gelesen haben, was ihr aber wahrscheinlich ohnehin schon längst getan habt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Frittenbude oder Gourmet-Tempel?</h3>



<p class="has-text-color has-very-dark-gray-color">Hallo Jungs,<br><strong>zunächst möchte ich HAKEN zu dem fantastischen Album &#8222;Virus&#8220; gratulieren.</strong> Es ist ein würdiger Nachfolger des Albums &#8222;Vector&#8220;. In Bezug zu meiner Rezension möchte ich zu Beginn die folgende ungewöhnliche Frage stellen:</p>



<p><strong>MH:</strong> Wie denkst Du über Fast Food? Bist Du mehr ein Feinschmecker oder isst Du auch gerne in einer Snackbar?</p>



<p><strong>RJ: </strong>Ha! Dies ist jetzt schon eines meiner Lieblingsinterviews! <strong>Sowohl auf als auch außerhalb der Tour bin ich äußerst gesundheitsbewusst.</strong> Wenn ich zu Hause bin, gehe ich sehr selten auswärts essen und <strong>verlasse mich auf gute alte Hausmannskost. Auf der Tour ist es etwas schwieriger sich in Schach zu halten.</strong> Wenn wir nicht durch hauseigenes Catering verwöhnt werden, haben wir kaum eine Wahl außer rauszugehen und unsere Arterien zu verstopfen. <strong>Diese Auswahl wird dann noch enger, wenn man wie ich vegan bist,</strong> obwohl Restaurants heutzutage im allgemeinen mehr Optionen anbieten. <strong>Die Antwort auf Deine Frage lautet also: Ja, ich bin ein Food-Snob! Hahaha!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Toilette und Songwriting???</h3>



<p><strong>MH:</strong> In Bezug auf meine erste Frage sollte angemerkt werden, dass Eure Musik weit von einfachen Kompositionen entfernt ist. Du sitzt nicht auf der Toilette und plötzlich kommt der Gedanke an eine heiße oder brillante Melodie in dein Gehirn, oder doch?</p>



<p><strong>RJ:</strong> Ob Du es glaubst oder nicht, die<strong> Toilette ist im allgemeinen der einzige Raum im Haus, der eine hervorragende Akustik für das Songwriting bietet…</strong></p>



<p>(Anmerkung MH: Jetzt frage ich mich, welche Größe der Sanitärbereich von Ross Jennings haben muss, wenn dieser Bereich eine so geile Akustik bietet.)</p>



<p><strong>MH:</strong> Sind alle Mitglieder der Band am Songwriting beteiligt? Wie geht jeder von euch mit dem Songwriting um?</p>



<p><strong>RJ:</strong> <strong>Seit &#8218;The Mountain&#8216; (2013) waren wir alle sehr aktiv darin, Material separat zu entwickeln und dann Ideen in die Band einzubringen. </strong>Dann entscheiden wir einstimmig, welche Ideen es wert sind, entwickelt und in die nächste Phase gebracht zu werden. Als Sänger mag ich es, jedem Stück, das präsentiert wird, eine Aufnahme zu geben, indem ich eine sehr grobe Idee für den aufnehme, nur um zu sehen, ob etwas, das wir anfangs für nicht interessant genug hielten, tatsächlich Potenzial hat. Keiner dieser Prozesse findet jedoch auf einer Toilette statt!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gleichgewicht</h3>



<p><strong>MH:</strong> In welchen Momenten bekommst Ihr die Ideen für die Songs? Seid Ihr hochkonzentriert, um Songs zu schreiben, oder kommen Ideen in anderen Momenten oder Situationen? Gibt es einen bestimmten Prozess für die Erstellung der Songs?</p>



<p><strong>RJ:</strong> Normalerweise kommt uns eine rhythmische Struktur oder ein Riff in den Sinn und wir legen es einfach für später auf die Bank. Ich weiß, dass Charlie (Gitarren) normalerweise viele davon im Ärmel hat. Bestimmte Songs kamen jedoch mit der <strong>klaren Absicht </strong>zusammen, eine <strong>bestimmte Stimmung</strong> <strong>zu</strong> <strong>erzeugen oder </strong>ein Stück<strong>, um das Gleichgewicht zu dem zu bringen, was wir bisher auf einem Album hatten. Ein Beispiel dafür war &#8222;Canary Yellow&#8220;</strong> &#8211; ich erinnere mich, dass ich mich einmal mit Rich, Charlie und Ray getroffen habe und wir diese <strong>Session</strong> bewusst der Komposition eines Songs<strong> im Stil von RADIOHEAD aus den späten 90ern</strong> gewidmet haben. Es nahm ein Eigenleben an und wurde natürlich &#8222;hakenartig&#8220;!</p>



<h3 class="wp-block-heading">HAKEN als Medizinstudenten?</h3>



<p><strong>MH:</strong> Hat einer von Euch Medizin studiert? Wie seid Ihr auf diese Idee mit den Bakteriophagen (Anm.d.V.: bestimmte Art von Viren, siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Phagentherapie">hier</a>)  für das Album „Virus“ gekommen?</p>



<p><strong>RJ:</strong> Ob Du es glaubst oder nicht, aber keiner von uns ist ein qualifizierter Arzt, doch es gab einen <strong>Bereich von Interesse, der sich aus der psychologischen und klinischen Forschung ergab, die wir an &#8218;Vector&#8216; durchgeführt haben. </strong>Ich neige dazu, mich in einem Kaninchenbau aus Literatur, Film und anderen außerschulischen Online-Lesungen zu verlieren, um mich über die gewünschten konzeptuellen Themen zu informieren. <strong>Es würde sich nicht echt anfühlen, wenn ich nicht zumindest ein grundlegendes Verständnis für dieses Zeug hätte.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Cliffhanger</h3>



<p><strong>MH: </strong>Zuerst habt Ihr die Single „Prosthetic“ veröffentlicht. Es ist ein harter und schwerer Song. Für mich ist dieser Song eine Weiterentwicklung oder ein Bindeglied zu dem letzten Album „Vector“. Habt Ihr das beabsichtigt?</p>



<p><strong>RJ:</strong> In der Tat liegst Du richtig.<strong> In meinen Augen ist &#8218;Virus&#8216; eine Fortsetzung von &#8218;Vector&#8216;</strong>. Viele Dinge, die wir heutzutage konsumieren, sind in der Regel episodisch. Daher ist dies teilweise ein Verweis darauf. In den Texten wird deutlich, dass unser Charakter noch nicht fertig ist und &#8222;Prosthetic&#8220; eine großartige Gelegenheit war, einige Rückschlüsse zu den Tagen zu tätigen, als er / sie / es institutionalisiert wurde. <strong>Musikalisch haben wir &#8218;Vector&#8216; absichtlich mit einem Cliffhanger versehen, so dass wir das Gefühl hatten, dass es nun dort weitergehen muss, wo es auch klanglich aufgehört hat.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Verwirrung und Unbequemlichkeit</h3>



<p><strong>MH:</strong> Dann folgte die zweite Single „Canary Yellow“ und ich war verwirrt. Dieses Lied hatte nichts mit dem ersten Lied „Prosthetic“ oder dem letzten Album gemeinsam, oder siehst Du es anders? Warum habt Ihr diesen Song für die zweite Single-Veröffentlichung ausgewählt?</p>



<p><strong>RJ:</strong> <strong>&#8222;Virus&#8220; ist ein sehr vielseitiges Album.</strong> Wir wollten teilweise die Erwartungen des Publikums für den Rest des Albums testen, aber <strong>hauptsächlich wollten wir die zwei Extreme zeigen</strong>, die im Sound von HAKEN hervorstechen. Es gibt Bands wie AC/DC (die ich übrigens absolut liebe), wo Du weißt, was Dich erwartet, wenn sie eine Platte rausbringen. Dies ist vorhersehbar beziehungsweise angenehm für die Hörer. <strong>Bei uns dreht sich alles um das Unbequeme.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die ungewöhnlichen Videos</h3>



<p><strong>MH:</strong> Die visuelle Umsetzung des Songs „Canary Yellow“ ist mehr als ungewöhnlich. Wer hatte diese Idee und was möchtet Ihr damit ausdrücken?</p>



<p><strong>RJ:</strong> Ich habe ein paar Absätze für unseren Regisseur / Animator / Videografen geschrieben, die sich mit der Bedeutung des Songs befassen, und das <strong>visuelle Konzept in Anlehnung des &#8222;Uncanny Valley&#8220;</strong> (Anm.d.V.: Akzeptanz dargebotener künstlicher Figuren, Erläuterungen siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Uncanny_Valley">hier )</a>im amerikanischen Stil der 50er Jahre zu präsentieren. <strong>Die Idee war, ein Gefühl der Unterdrückung durch die Augen einer Schaufensterpuppe zu metaphorisieren</strong>, die im wesentlichen als selbstverständlich und seelisch tot angesehen wird, aber sich schließlich ihrer Wichtigkeit bewusst wird&#8230;nur gelingt Ihr dies zu spät. Miles Skarin und Crystal Spotlight haben dieses Konzept fantastisch umgesetzt. Es hat alle meine Erwartungen übertroffen, wenn ich ehrlich bin.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe title="HAKEN - Canary Yellow (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/KJQy1Waj_cY?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><strong>MH: </strong>So ist es auch mit dem Video zu &#8222;Invasion&#8220;.<br>Wer hatte die Idee für dieses verrückte Video zum Song &#8222;Invasion&#8220;, in dem der Kampf zwischen Bakteriophagen (Anm.d.V.: bestimmte Art von Viren, siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Phagentherapie">hier</a>) und Bakterien actionreich dargestellt wird?</p>



<p><strong>RJ:</strong> Wir hatten etwas weniger Zeit und Geld, um all unsere Ressourcen in dieses Video zu stecken, aber die Ergebnisse haben uns alle in der Band immer noch überrascht. Miles hat es absolut geschafft! <strong>Das Lied enthält einige lyrische Themen, wobei das Hauptthema der Kampf gegen Depressionen ist. Einige Songs auf &#8218;The Mountain&#8216; haben sich auch damit befasst, also dachten wir, dass es unglaublich lustig  wäre, diese mittels eine Kampfszene im Stil von &#8222;Herr der Ringe&#8220; zwischen Viren und Bakterien vor einem Berg</strong> darzustellen. Die meisten Ideen kamen allerdings aus Miles &#8218;Gehirn. Ich denke, die meisten von uns dachten, das Video würde größtenteils aus Bakteriophagen bestehen, die durch Landschaften laufen, die dem Film &#8222;Arrival&#8220; oder &#8222;War of the Worlds&#8220; ähneln, aber das Ergebnis hat uns alle umgehauen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verbundenheit</h3>



<p><strong>MH:</strong> Ideen für &#8222;Virus&#8220; stammen bereits aus den &#8222;Vektor&#8220;-Sitzungen. Wusstet Ihr schon damals, wie &#8222;Virus&#8220; musikalisch und konzeptionell aufgebaut sein sollte?</p>



<p>RJ: <strong>Ich habe eine E-Mail vom März 2018, in welcher der Großteil des Konzepts ausgearbeitet ist, einschließlich des Erzählbogens über beide Alben und viele Titel. </strong>Musikalisch gab es viel mehr zu tun, aber mit dem Projekt eines Doppelalbums konnten wir auf dem richtigen Weg bleiben.<strong> Bei der Arbeit an &#8218;Vector&#8216; wurden viele Ideen zurückgestellt, da wir wussten, dass wir sie erneut hervorholen und sie für &#8222;Virus&#8220; weiter entwickeln würden.</strong> Als wir uns auf die Songs für &#8218;Virus&#8216; konzentrierten, gab es auch einige großartige Möglichkeiten, ältere Melodien wieder hervorzuholen und sie in den neuen Melodien zu verarbeiten, um die Verbindung zwischen den beiden Alben zu stärken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tarentinos &#8222;KILL BILL&#8220; und HAKEN</h3>



<p><strong>MH:</strong> &#8222;Virus&#8220; ist eine Art konzeptionelle Verbindung zu &#8222;Vector&#8220;. Der Sound von &#8222;Vector&#8220; ist stärker und härter als bei &#8222;Virus&#8220;, mit Ausnahme des Songs &#8222;Prosthetic&#8220;. Dafür scheint mir „Virus“ ausgefeilter und detaillierter zu sein. Wie würdest du beide Alben vergleichen?</p>



<p><strong>RJ:</strong> <strong>Wir haben uns mit voller Absicht zielgerichtet vorgenommen, &#8222;Vector&#8220; zu einem kurzen und schlagkräftigen Rock / Metal-Album zu machen.</strong> Ich habe das Gefühl, dass wir das erreicht haben, aber einige unserer Hardcore-Fans verspürten eine gewisse Kälte. &#8222;Virus&#8220; wird die Entschädigung für diese Fans sein.<strong> Ich hoffe, dass der Groschen für viele Hörer fallen wird und dass die Vektor/Virus-Kombination als ein komplettes Werk angesehen wird, ähnlich wie Quentin Tarantinos &#8222;Kill Bill&#8220;-Saga.</strong></p>



<p><strong>MH:</strong> Ich vergleiche &#8222;Virus&#8220; in meiner Rezension mit dem &#8222;Turmbau zu Babel&#8220;. „Vector“ und „Virus“ zusammen sind ein riesiges Denkmal für die Ewigkeit.<br>Was folgt nun? Habt Ihr bereits Pläne und Ideen für die Zukunft?</p>



<p><strong>RJ: Es gibt immer Ideen, aber keine anderen Pläne als nächstes Jahr zu touren.</strong> Ich denke, wir wollen dieses Material eine Weile wirken lassen, bevor wir zu neuem Haken-Material übergehen.</p>



<p><strong>MH:</strong> Wie wollt Ihr Euer Album in der aktuellen Zeit promoten? Wird es Live-Auftritte im Internet geben? Oder wartet Ihr, bis die Pandemie vorbei ist und wir alle wie gewohnt zu Konzerten und Veranstaltungen gehen können?</p>



<p><strong>RJ:</strong> <strong>Logistisch gesehen ist es der Band momentan nicht möglich sich zu treffen.</strong> Also müssen wir warten. Wir drücken die Daumen für die Wiederkehr sicherer öffentlicher Versammlungen und Live-Auftritte!<strong> In der Zwischenzeit tauchen wir regelmäßig auf unserem Twitch-Kanal auf, um mit Fans zu interagieren, Quizabende zu veranstalten und über unser Material zu diskutieren. </strong></p>



<p><a href="https://www.twitch.tv/hakenofficial">https://www.twitch.tv/hakenofficial</a></p>



<p><strong>MH:</strong> Vielen Dank für die Zeit und Mühe bei der Beantwortung der Fragen!</p>



<p><strong>RJ:</strong> Immer wieder eine Freude!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht nur HAKEN</h3>



<p>haben interessante Dinge zu erzählen. Wer nichts mehr aus der Metalwelt verpassen will, abonniert am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a>&nbsp;oder folgt uns bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. So bleibt ihr über alles vom Underground bis hin zu den Großen immer auf dem Laufenden. Wer gerne Bilder guckt ist bei&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a>&nbsp;richtig und unser&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a>&nbsp;bietet euch neben Interviews und Unboxings auch ein paar Dokumentationen.</p>
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		<title>HAKEN &#8211; Virus &#8211; VÖ verschoben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Metalhead]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 07:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Traurige Nachrichten für die Fans von HAKEN. Die Veröffentlichung des sehnsüchtig erwarteten Albums VIRUS wird nochmals nach hinten auf den 10.07.2020 verschoben. Hierzu der originale Kommentar von HAKEN (Facebook-Page): Dearest Haken friends, family and&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Traurige Nachrichten</h3>



<p>für die Fans von HAKEN. Die Veröffentlichung des sehnsüchtig erwarteten Albums VIRUS wird nochmals nach hinten auf den <strong>10.07.2020</strong> verschoben. Hierzu der originale Kommentar von HAKEN (<a href="https://www.facebook.com/HakenOfficial/">Facebook-Page</a>):</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Dearest Haken friends, family and fans,<br>Unfortunately, due to ongoing logistical challenges, our new album ‘Virus’ will now be released on July 10th. We’d like to thank everyone behind the scenes at Inside Out and the various distribution channels who are working as hard as possible to navigate the challenging times in which we find ourselves. We know this news will be as disappointing to you as it is to us, but we want you to know that we really, really appreciate your patience &#8211; so a big THANK YOU goes to you for sticking with us while we get through this.</p><p>All the best,<br>Haken</p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Übersetzung</h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><br>Liebste Haken-Freunde, Familie und Fans<br>leider wird unser neues Album &#8222;Virus&#8220; aufgrund der anhaltenden logistischen Herausforderungen nun am 10. Juli veröffentlicht. Wir möchten uns bei allen hinter den Kulissen von Inside Out und den verschiedenen Vertriebskanälen bedanken, die so hart wie möglich daran arbeiten, die herausfordernden Zeiten zu meistern, in denen wir uns befinden. Wir wissen, dass diese Nachricht für Euch genauso enttäuschend ist wie für uns, aber wir möchten, dass Ihr wisst, dass wir Eure Geduld wirklich sehr schätzen &#8211; also ein großes Dankeschön an Euch, dass Ihr uns treu bleibt, während wir dies durchstehen.<br><br>Mit den besten Grüßen<br>Haken</p></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Die Hoffnung</h3>



<p>stirbt bekanntlich zuletzt. Diese verfluchte Pandemiekrise fordert weiterhin ihren Tribut. Wenigstens sind bisher drei Songs des Albums veröffentlicht worden, so dass man die Zeit bis dahin irgendwie noch überbrücken kann. Wollen wir nur hoffen, dass das Album nicht noch zu einem Weihnachtsgeschenk wird. Natürlich versorgen wir Euch lieber mit guten Nachrichten, doch wollen wir Euch über alles auf dem laufenden halten.  Daher abonniert am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsletter</a>&nbsp;oder folgt uns bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. So bleibt ihr über alles vom Underground bis hin zu den Großen immer auf dem Laufenden. Wer gerne Bilder guckt, ist bei&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a>&nbsp;richtig und unser&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube Channel</a>&nbsp;bietet euch neben Interviews und Unboxings auch ein paar Dokumentationen. </p>
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		<title>HAKEN &#8211; Virus (VÖ 19.06.2020)</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/haken-virus-voe-19-06-2020/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Metalhead]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2020 07:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Virus]]></category>
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					<description><![CDATA[Der musikalische Turmbau zu Babel &#8211; Progrock in Perfektion! Haken sind keine Imbissbude! Mal eben an der Pommesbude vorbei, ne Pommes Rot/Weiß in die Luke schieben oder auf hastig nen Burger Menü bei der&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Der musikalische Turmbau zu Babel &#8211; Progrock in Perfektion!</h3>



<p><strong>Haken sind keine Imbissbude!</strong></p>



<p>Mal eben an der Pommesbude vorbei, ne Pommes Rot/Weiß in die Luke schieben oder auf hastig nen Burger Menü bei der goldenen Möwe einfahren…Boa!!.. Lecker!! </p>



<p>Aber so ein handwerklich gekochtes Menü mit verschiedensten frischen Zutaten und diversen leckeren Gewürzen ist auch was feines und erfreut den Gaumen und dessen Sinne in ganz eigener anspruchsvoller Art und Weise. Das ist schon ne andere Liga und da bedarf es ein wenig mehr Aufwand und Künste in der Materie.</p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/HakenOfficial/">HAKEN</a> sind wie raffinierte Köche eines Gourmetrestaurants, die es meisterhaft verstehen außergewöhnliche Songs zu komponieren, die jenseits von einfachen Strukturen gelagert sind und die hochwertigen Zutaten werden zu einem wahrlich erlesenen Menü voller Vielfalt zusammengestellt, dass mit Harmonien und Schärfe die Sinne fordert</strong>.</p>



<p>Also lassen wir mal das Fast Food außen vor und widmen uns dieser gehobenen Kunst der musikalischen Kompositionen.</p>



<p>Wir hatten seinerzeit in den News über die<strong> erste Single Auskopplung „Prosthetic“</strong> (<a href="https://metal-heads.de/news/haken-ankuendigung-virus-voe-05-06-2020/">Bericht hier</a>) berichtet. Da habe ich nur gedacht: </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Hey, was für ein Brett!&#8220; </strong></h3>



<p><strong>Progressiv aggressiv wurde da losgeballert </strong>und ich fühlte mich direkt an das Vorgängeralbum &#8222;Vector&#8220; erinnert. <strong>Nachfolgend</strong> brachte HAKEN ein optisch sehr ungewöhnliches, aber super gemachtes Video zu dem Song<strong> „Canary Yellow“ </strong>heraus und<strong> ich war ehrlich gesagt etwas vor den Kopf gestoßen, denn dieser Song unterscheidet sich in allem von „Prosthetic“</strong>. Er ist weder sonderlich progressiv, noch rockig, sondern eher einfach gehalten. <strong>Ein fragiler sanfter Song, der so dahinplätschert wie ein Bachlauf im Wald und eher eine idyllische Stimmung verbreitet</strong>, die aber im Kontrast  zur Aussage des Videos läuft, was vermutlich beabsichtigt ist, wenn man sich die optische Inszenierung vor Augen führt. Zwischendurch nimmt der Song in Teilen und zum Ende hin an Volumen und Intensität zu, aber es bleibt letztlich doch ein zurückhaltender Song. So wusste ich erst einmal gar nicht mehr wo der Hase hinläuft. <strong>Mehr Verwirrung hätte HAKEN bei mir nicht stiften können.</strong></p>



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<div class="video-container"><iframe title="HAKEN - Canary Yellow (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/KJQy1Waj_cY?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Die Invasion beginnt</h3>



<p><strong>Anschließend veröffentlichte HAKEN den dritten Track „Invasion“.</strong> Wieder ein visuell beeindruckendes Erlebnis beim Betrachten des Videos,  wo sich Viren (Wer medizinisch interessiert ist, klicke bitte hier: <a href="https://www.derstandard.de/story/2000108462732/die-bakterienfresser-kommen">Bakteriophagen</a>) und Bakterien in einer aufwendigen  Computeranimation einen heftigen Kampf liefern. <strong>Der Song ist wieder sehr viel raffinierter arrangiert. </strong>Dominiert wird dieser von einem <strong>ungewöhnlichen abgehakten Rhythmus</strong>, der irgendwie sperrig wirkt, aber dennoch <strong>coole Vibes</strong> besitzt. Klingt komisch, ist aber so. Düstere Passagen folgen im Verlauf. <strong> Der kraftvolle Refrain bricht förmlich hervor und nimmt einen voll mit. </strong>Der Song ist nicht so hart wie „Prosthetic“, aber kommt schön rockig daher und versprüht eine<strong> spannende packende Atmosphäre. </strong>Vor allem die Riffs und die Klänge ab der dritten Minute klingen richtig fett und wie von einer anderen Welt. Mal was anderes!</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="HAKEN - Invasion (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/2Rkx6b5vFdQ?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Das gesamte Kunstwerk &#8222;Virus&#8220;</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/Haken-Cover-Virus.png" alt="Haken Cover Virus" class="wp-image-93571" width="291" height="278"/></figure></div>



<p>liegt mir mittlerweile vor und ich habe mir sowohl dieses als auch den Vorgänger „VECTOR“ noch und nöcher durch die Gehörgänge strömen lassen. <strong>Frontmann Ross Jennings sagte ja bereits, dass „VECTOR“ und „VIRUS“ thematisch zusammengehören.</strong> Es war als zusammenhängendes Projekt geplant. Daher hat der Albumtitel &#8222;Virus&#8220; nix mit der aktuellen Pandemieplage zu tun und ist kein Marketing-Gag! Tatsächlich unterscheidet sich das aktuelle Album ein wenig vom Vorgänger &#8222;Vector&#8220;. <strong>Vom Opener &#8222;Prosthetic&#8220; mal abgesehen empfinde ich &#8222;Vector“ als rauer und härter. „Virus“ ist dafür noch ausgefeilter und detailverliebter.</strong> Die Gitarren sind nicht so massiv und der Gesang von Ross war auf „Vector“ öfter mehr in tieferen rockigeren Ebenen unterwegs. Auf „Virus“ ertönt die Stimme von Ross meist ein paar Oktaven höher. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Karussel dreht sich</h3>



<p><strong>„Carousel“ überfliegt als erster Song auf der Platte die 10:00 Minuten-Marke </strong>und geht <strong>nach kurzem sanften gesanglichen Einstieg direkt in die rockige Schiene </strong>und wartet im folgenden mit sehr unterschiedlichen Soundparts auf. In der Tat fühlt man sich wie in einem Karussel. <strong>Mal genießt man die entspannte Fahrt und dann dreht der Song auf und los geht die wilde Fahrt.</strong> Ein wahrlich super arrangierter Song, der alles zu bieten hat. <strong>Filigrane Melodien, wilde Ausbrüche, chillige Entspannungszonen.</strong> Ein wahnsinnig detailverliebter Song, bei dem es viel zu entdecken gibt. Auch die epischen Gitarrenläufe ab Minute 09:00 sind ein wahrer Ohrenschmaus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">The Strain</h3>



<p><strong>beginnt mit</strong> <strong>richtig lässigem Groove</strong>.<strong> Obwohl der Song unter 6 Minuten bleibt, ist er sehr abwechslungsreich komponiert. </strong>Die Hirnsynapsen werden voll infiziert und vor allem durch den flotten eingängigen Refrain in Verzückung versetzt. <strong>In einem fließenden Übergang erklingt der Song „Canary Yellow“.</strong> Über diesen Song hatte ich schon weiter oben meinen Eindruck geschildert. <strong>Als kurzes Intermezzo im Song „The Strain“ hätte ich ihn besser gefunden. </strong>Als kompletter Song packt er mich leider nicht so. Ist was zum runterkommen, um letztlich das </p>



<h3 class="wp-block-heading">monumentale Werk „Messiah Complex“ </h3>



<p>einzuläuten. <strong>Das Werk besteht aus fünf Teilen</strong> und bringt es auf eine Spielzeit von insgesamt fast 17 Minuten! <strong>Dieses Werk ist eine progressive Offenbarung! </strong>Es ist eine geniale göttliche Komposition. <strong>Dieser Song ist der musikalisch vollendete <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Turmbau_zu_Babel">Turmbau zu Babel</a>. Ein intensiv rockig geimpfte Oper</strong>, die in ihren Akten alle musikalischen Zutaten in einem opulenten Ausmaß auffährt, <strong>dass einem nur die Kinnlade vor Begeisterung und Staunen runterklappt. </strong>&#8222;The Sect&#8220; ist wohl der verrückteste Akt des Ganzen. HAKEN bauen im vierten Teil einen kurzen <strong>Kanongesang </strong>ein oder verbinden  <strong>80 ér Jahre-Computersounds mit Thrasheinlagen.</strong> Total irre! <strong>Dann wird mit dem letzten Teil „Ectobius Rex“ das furiose Finale des „Messiah“-Monuments eingeläutet. Hier geht es noch einmal richtig mit Power zur Sache!</strong> </p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p><strong>„Virus“ ist eine Offenbarung für die progressive Rockmusik. </strong>HAKEN haben ein <strong>göttliches Werk </strong>geschaffen<strong>. Es mag nicht die Härte und Schwere von „Vector“ besitzen, ist dafür noch ausgefeilter bzw. ausgefallener geworden.</strong> Dies muss man objektiv so bewerten!  Die hohe Kopfstimme von Ross in ihrer zweifellos wertigen Qualität, welche dieses Album dominiert, ist eine rein subjektive Geschmacksache. Mir gefällt die rockige Ader von &#8222;Vector&#8220; in der Hinsicht besser. Doch das ist nur eine Nuance des Albums und für mich nicht ausschlaggebend. <strong>Beide Werke sind für sich schon Meilensteine des Progressive-Rock und zusammen ein Monument für die Ewigkeit. </strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit geschmacklicher Vielfalt</h3>



<p>sind wir von `metal-heads.de´natürlich weiterhin immer ständig in der Musik-Küche unterwegs und versorgen Euch mit den aktuellsten News, Reviews, Interviews und was sonst noch alles…</p>



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		<title>HAKEN-Ankündigung &#8222;Virus&#8220;-VÖ 05.06.2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Metalhead]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2020 07:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Griffiths]]></category>
		<category><![CDATA[Conner Green]]></category>
		<category><![CDATA[Diego Tejeida]]></category>
		<category><![CDATA[HAKEN]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Henshall]]></category>
		<category><![CDATA[Ross Jennings]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Zauberer des Progressive-Metal präsentieren ein neues Werk ihrer Kunst. HAKEN werden über ihr Label InsideOutMusic das neue Album &#8222;Virus&#8220; veröffentlichen. &#8222;Virus&#8220; hat definitiv nichts mit der aktuellen Pandemie zu tun, denn die Entstehung&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Die Zauberer des Progressive-Metal präsentieren ein neues Werk ihrer Kunst.</h3>



<p><a href="https://hakenmusic.com">HAKEN</a> werden über ihr Label InsideOutMusic das <strong>neue Album &#8222;Virus&#8220;</strong> veröffentlichen. &#8222;Virus&#8220; hat definitiv nichts mit der aktuellen Pandemie zu tun, denn die Entstehung des Albums reicht natürlich viel weiter zurück. Da hat noch niemand an so etwas gedacht. <strong>Sänger Ross Jennings </strong>erklärt dementsprechend auch, dass das Album eng mit dem Vorgänger &#8222;Vector&#8220; verbunden ist. Dazu der Originalkommentar:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/Haken-Bandfoto.png" alt="" class="wp-image-93572" width="324" height="227" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/Haken-Bandfoto.png 843w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/Haken-Bandfoto-300x211.png 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/Haken-Bandfoto-768x539.png 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/04/Haken-Bandfoto-600x421.png 600w" sizes="auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px" /></figure></div>



<p>“<em>Whilst ‘Virus’ can absolutely be enjoyed as a stand-alone work, it is thematically and conceptually linked with ‘Vector’, so our intention is to perform both albums back to back for a special performance someday</em>”.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vielseitigkeit</h3>



<p><strong>Das Label verspricht das bisher vielseitigste Werk der Bandgeschichte</strong>. <strong>HAKEN</strong> soll die sieben Songs mit Einflüssen aus den verschiedensten Genres versehen haben.  Zudem wurden die Songs wieder durch <strong>Adam ‘Nolly’ Getgood</strong> abgemischt. Den Grund erklärt <strong>Gitarrist Richard Henshall</strong>:</p>



<p>“<em>Using Nolly again was a no-brainer, as we wanted the two albums to be sonically connected. But having just spent a day mixing with him in his studio, it’s obvious that this album will be an evolution of the ‘Vector’ sound. These songs seem to allow a lot more freedom of creativity with the production, so we’re excited to see where it leads</em>”.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geniale Vorauskopplung &#8222;Prosthetic&#8220;</h3>



<p><strong>Wenn das gesamte Album diesen Qualitätsstandard halten kann, dann dürfte uns von HAKEN etwas Großes erwarten. </strong>Ob das tatsächlich so ist, werdet ihr zeitnah in einer Review hier bei `metal-heads.de´erfahren. <strong>Der Song &#8222;Prosthetic&#8220; jedenfalls sprüht nur so vor Energie</strong>. Schon zu Beginn und setzt der Song mit <strong>Drums wie Maschinengewehrsalven</strong> und <strong>fettem Riffing</strong> ein dickes Ausrufezeichen! Im weiteren Verlauf wird erwartungsgemäß viel Material hineingepackt (u.a. eindrucksvolle <strong>massive Basslinien</strong>). Der Song erfährt selbstverständlich einige<strong> irre Wendungen.</strong> Trotzdem ist der Song gerade im <strong>fantastischen Refrain</strong> sehr eingängig und mitreißend. </p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="HAKEN - Prosthetic (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/4EmbYo65Pbs?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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https://www.facebook.com/HakenOfficial/
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<h3 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h3>



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<p><br><br></p>
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		<title>&#8222;Virus&#8220; von Pantaleon: mein Album des Jahres (mit Interview)</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/virus-von-pantaleon-mein-album-des-jahres/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jan 2018 09:30:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[PANTALEON]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Heuckmann]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
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					<description><![CDATA[Pantaleon &#8211; Album des Jahres und Interview mit Sebastian Heuckmann Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und allerorts werden Jahresrückblicke geschrieben. Ich habe meinen Blick auf die in diesem Jahr erschienen Alben gerichtet,&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pantaleon &#8211; Album des Jahres und Interview mit Sebastian Heuckmann</strong></p>
<p>Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und allerorts werden <strong>Jahresrückblicke</strong> geschrieben. Ich habe meinen Blick auf die in diesem Jahr erschienen Alben gerichtet, die mir ohne langes Nachdenken eingefallen sind.</p>
<p>Das waren u.a. &#8222;Gods of Violence&#8220; (Kreator) &#8222;The Sick, Dumb &amp; Happy&#8220; (The Charm the Fury) &#8222;Forces oft he Northern Night&#8220; (Dimmu Borgir Live-DVD), &#8222;You Are We&#8220; (While She Sleeps) &#8222;Berdryminn&#8220; (Sólstafir) &#8222;Apex&#8220; (Unleash the Archers) &#8222;Phantom Anthem&#8220; (August Burns Red), um nur einige zu nennen. Dies sind fantastische Alben, die mir viele tolle Stunden Musik gebracht haben.</p>
<h3>&#8222;Virus&#8220; von Pantaleon ist ansteckend</h3>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-42231 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-300x300.jpg" alt="PANTALEON Cover Virus" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Dennoch ist es mir nicht schwer gefallen, unter den Neuveröffentlichungen ein Album zu benennen, <strong>das mich wirklich beeindruckt hat</strong> und das in den letzten Monaten regelmäßig bei mir gelaufen ist. Es ist das Album <strong>&#8222;Virus&#8220; von Pantaleon</strong>, einer Band aus Köln, die aus Sebastian Heuckmann (Bass), Xaver Schiffels (Gitarre), Kevin Kott (Drums) und Patrick Sühl (Vocals) besteht.</p>
<p>Mit dem Titel &#8222;Virus&#8220; hat die Band eine &#8218;Steilvorlage&#8216; für Formulierungen in den Reviews gegeben wie: &#8222;der Virus breitet sich aus&#8220; oder &#8222;…ist hoch ansteckend&#8220;.</p>
<p>Und das war bei mir tatsächlich so: <strong>schon nach dem ersten Hören war ich &#8218;infiziert&#8216;</strong>.</p>
<p><strong>Songs mit einer dominanten Basslinie</strong> haben es mir immer schon angetan. Vor allen Dingen, wenn sie <strong>von druckvollen Drums unterstützt</strong> werden. Da kann ich dann nicht mehr weghören. Und davon gibt es auf dem Album so einige Stellen. Aber auch <strong>satte Harmonien sowie klare Gitarrenriffs</strong> und somit die gesamte Bandbreite von Progressiv Metal bis Power Metal. <strong>Die Stimme von Patrick Sühl unterstreicht mit ihrer Gestaltungsfähigkeit die Intensität der Songs.</strong></p>
<h3>Unerwartet und abwechslungsreich</h3>
<p>An diesem Album besonders gefällt mir besonders, dass ich an vielen Stellen eine Idee hatte, wie der Song weitergeht. Das hat mit meinen Hörgewohnheiten zu tun. Dann wurde ich aber <strong>immer auf Neue davon überrascht</strong>,  dass im Tempo harmonisch oder melodisch andere Wege eingeschlagen wurden, als ich erwartet hatte. Diese <strong>Überraschungen machen das Album so interessant und abwechslungsreich</strong>.</p>
<p>Die Vielfältigkeit reicht von balladenhaften über düstere bis hin zu aggressiven Klängen. Die Musik ist genauso komplex wie einfach. All das hat dazu geführt, dass das Album auch nach häufigem Hören immer noch spannend ist. Die <strong>Perfektion, mit der sowohl alle Instrumente als auch die Stimme eingebracht werden</strong>, bleibt aber durchgehend gefühlvoll. &#8222;Virus&#8220; ist somit <strong>nicht nur ein anspruchsvolles, sondern vor allen Dingen ein emotionales Album</strong>, bei dem sich mehrfaches Hören wirklich lohnt.</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Fbnlz7exJZ"><p><a href="https://metal-heads.de/reviews/pantaleon-virus-voe-16-06-2017/">PANTALEON – Virus (VÖ: 16.06.2017)</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;PANTALEON – Virus (VÖ: 16.06.2017)&#8220; &#8212; metal-heads.de" src="https://metal-heads.de/reviews/pantaleon-virus-voe-16-06-2017/embed/#?secret=ARkG9qMEKx#?secret=Fbnlz7exJZ" data-secret="Fbnlz7exJZ" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Inzwischen hat Pantaleon mit Till Sauer einen neuen Sänger, da Patrick Sühl die Band aufgrund anderer Projekte verlassen musste.</p>
<h3>Die Neugier führte zu einem interessanten Austausch</h3>
<p>Da ich durch das Album, das Release-Konzert und dem Konzert mit Edenbridge im Oktober im Kubana in Siegburg neugierig auf die Band geworden bin, habe ich Sebastian gefragt, ob er mir ein paar Fragen beantworten würde. Es wurde ein interessanter Austausch:</p>
<p><strong>Sebastian, ihr werdet ja als Kölner Band geführt. Die Kölner und Leute aus der Umgebung denken beim Bandnamen wahrscheinlich an St. Pantaleon. Ich habe gehört, dass er Name aber von Pantaleon Hebenstreit bzw. dem von ihm gebauten Instrument abgeleitet wird. Wie bist du darauf gekommen? Was verbindet dich mit dem Instrument und der Musik des 18. Jahrhunderts?</strong></p>
<p>Auf den Namen als solches bin ich bei eher zufällig im Internet gestoßen. Ich kannte den Vornamen, der an sich ja schon selten genug ist und war dann überrascht, dass es ein Instrument mit dem Namen gab. Das Pantaleon ist eine Art Brücke zwischen Spinett und Klavier und diese Stellung als Übergang hat mich sehr fasziniert, es gab hier quasi eine Evolution der Instrumente. Die Beziehung zu unserer Musik ist also eher abstrakter Art: Der Name findet sich in der stetigen Entwicklung und den häufigen Rückbezügen auf musikalische Figuren der vergangenen Jahrhunderte.</p>
<h3>Gründung und Besetzungswechsel</h3>
<p><strong>Ihr habt als Band ja schon einen längeren Weg zurückgelegt. Wo/wie habt ihr euch kennengelernt?</strong></p>
<p>Vieles hat seine Wurzeln in meiner Vorgängerband, bei der Patrick Sühl als Gitarrist eingestiegen ist. Nach der Auflösung dieser habe ich mit Patrick und Fabian Richter weiter gemacht, nach einiger Zeit kam von deren Seite Kevin dazu. Xaver hatten wir über eine Annonce gefunden. Nach dem Ausstieg Patricks habe ich Till direkt angesprochen, wir kannten uns von gemeinsamen Gigs mit seiner anderen Band, „Meridian Mind“.</p>
<p><strong>Aus welchen Gründen hat Patrick die Band verlassen?</strong></p>
<p>Patrick ist inzwischen deutschlandweit in verschiedenen Formationen unterwegs und unter anderem auch am Theater und konnte einfach nicht mehr die Zeit für eine Band aufbringen, die sehr viel Energie kostet.</p>
<p><strong>Ich stelle es mir grundsätzlich schwierig vor, in einer Band einen Musiker ersetzen zu müssen. Stellt der Wechsel auf der Position des Sängers eine besondere Schwierigkeit dar?</strong></p>
<p>Es war am Anfang schon eine Umstellung von der Hörgewohnheit, aber Till hat sich von Anfang sehr gut eingefügt und war mit voller Motivation dabei. Von der Stimmlage sind beide recht ähnlich, das hat es einfach gemacht.</p>
<p><strong>War der Zeitpunkt: das Album ist raus und das Release-Konzert muss schon mit dem neuen Sänger gespielt werden, besonders problematisch?</strong></p>
<p>Es gibt wohl selten einen guten Zeitpunkt für einen Wechsel, aber es war schon recht ungünstig. Umso mehr hat uns begeistert, wie schnell Till sich integrieren konnte und ein hervorragendes Konzert abgeliefert hat.</p>
<h3>Gemeinsamkeiten und Lieblingsbands</h3>
<p><strong>Was ich nur bestätigen kann!  Teilt ihr in der Band einen gemeinsamen Musikgeschmack außerhalb dessen, was ihr zusammen macht? Gibt es noch andere Gemeinsamkeiten?</strong></p>
<p>Natürlich gibt es Bands, die alle oder zumindest viele von uns gut finden, wobei jeder seine eigenen Vorlieben hat. Unsere Musik fasst meiner Meinung nach ja auch genug Spielarten auf, um so den verschiedenen Geschmäckern gerecht zu werden. Außerhalb von Musik zocken die anderen Jungs diverse Videospiele, auch mit-/gegeneinander. Auch bei normalen Gesprächsthemen finden wir immer wieder große Schnittstellen untereinander.</p>
<p><strong>Welche Musik/welche Bands hörst du besonders gerne?</strong></p>
<p>Das ist sehr unterschiedlich und ist von so vielen Faktoren abhängig. Generell mag ich Musik, die mich in irgendeiner Form überraschen kann und wo ich ein zweites Mal hinhören muss. Einige Acts, die bei mir immer gehen, sind Knorkator, The Hirsch Effekt, Panzer Ballett, Frank Zappa…</p>
<p><strong>Welche Videospiele werden bei euch gezockt? Du interessierst dich nicht so dafür?</strong></p>
<p>Ich bin bei alten Konsolen zuhause, bei den anderen ist &#8211; meines Wissens nach &#8211; Starcraft und League of Legends momentan hoch im Kurs.</p>
<p><strong>Braucht es solche Gemeinsamkeiten, um in einer Band gut zusammen arbeiten zu können?</strong></p>
<p>In einer Band ja, unbedingt. Wenn man sich mit seinen Bandkollegen auf allen Ebenen gut versteht, erleichtert das die kreative Arbeit ungemein, weil es nie wirklich Arbeit wird, sondern auf einer spielerischen Ebene bleiben kann.</p>
<h3>Rahmenbedingungen und Songgestaltung</h3>
<p><strong>Was braucht es noch, damit die kreative Arbeit eher spielerisch gestalten kann? Welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen braucht ihr dazu?</strong></p>
<p>Da braucht es nichts Besonderes, nur einen Raum, in dem wir uns austoben können. Die Kreativität kommt im Zusammenspiel, wir sind alle Musiker, die Spaß an ihren Instrumenten haben. Der Raum sollte allerdings am besten gut beheizt sein, mit kalten Fingern ist es dann doch schwer, in Gang zu kommen. (lacht)</p>
<p><strong>Du wirst meist als der Macher von Pantaleon bezeichnet, da sowohl Musik als auch Lyrics von dir stammen. In welcher Weise hatten die anderen Bandmitglieder Einfluss auf die Richtung/Ausrichtung der Musik und die Gestaltung der Songs?</strong></p>
<p>Einen sehr großen. Ich schaffe beim Songwriting einen Grundrahmen, der mal mehr, mal weniger genau ausfällt. Aber bis zum fertigen Song ist davon nichts in Stein gemeißelt. Gerade im rhythmischen Bereich und bei der Ausschmückung einzelner Passagen sitzen wir lange im Proberaum und probieren aus, was spielbar ist, gut klingt und dem Song dienlich ist. Aber ich glaube, es ist von Vorteil, wenn es schon vorher eine grobe Marschrichtung gibt, so kann sich trotz aller Komplexität ein roter Faden in der Musik geben, der sich vor allem im Kompositionsstil widerspiegelt.</p>
<p><strong>Um so komplex komponieren zu können, braucht es ja auch &#8218;Werkzeug&#8216;. Wann hast du angefangen, ein Instrument zu spielen? War es von Anfang an der Bass? Welche Form der Ausbildung und welche Möglichkeiten, weitergehende Erfahrungen zu sammeln, hast du genutzt?</strong></p>
<p>Ich habe im Alter von 5 Jahren mit Geige begonnen und habe mit der Zeit mir Klavier und Bass autodidaktisch beigebracht. Nach dem Wehrdienst und einer kurzen Verirrung in ein Zahnmedizinstudium habe ich dann in Düsseldorf E-Bass und Filmkomposition studiert. Seitdem arbeite ich unter anderem als Komponist für Medien und Events, da muss man immer wieder flexibel mit allen möglichen Kompositionsstilen und -techniken agieren können.</p>
<h3>Musik und Politik</h3>
<p><strong>Wie weit kann Musik dazu beitragen, Menschen zum Nachdenken anzuregen? Welche Erfahrungen hast du diesbezüglich gemacht?</strong></p>
<p>Wie gesagt, auf politischer Ebene ist seit den 68ern eher wenig passiert. Ich denke aber, dass jeder schon einmal die Erfahrung gemacht hat, dass er sich von einer Textstelle, oder auch einem gesamten Songtext angesprochen fühlte. Das ist aber sehr individuell und persönlich, dementsprechend schwer also eine Antwort zu finden.</p>
<p><strong>Würdest du dich als &#8218;politischen&#8216; Menschen betrachten? Wenn ja, ist dies ein Blickwinkel, der dich beim Songwriting deutlich beeinflusst oder hat dies eher die Grundeinstellung geprägt, auf deren Basis du Musik machst?</strong></p>
<p>Ich glaube, man kann sich zur Zeit nur schwer der politischen Debatte entziehen. Wenn, dann nur mit Scheuklappen und unglaublicher Ignoranz. Was auf der ganzen Welt passiert, darf uns nicht kalt lassen. Allerdings nutze ich meine Songs nicht nur als Sprachrohr für meine Meinung, sondern versuche auch, andere Sichtweisen zu zeigen.</p>
<p><strong>Werdet ihr von euren Fans auf die Themen/die Texte angesprochen oder findet eine Erwähnung oder ein Nachfragen eher in Reviews oder Interviews statt?</strong></p>
<p>Es kommt schon immer mal wieder vor, dass jemand auf uns zukommt. Gerade bei den Texten der „Virus“-Trilogie stoßen wir auf viel Zustimmung, aber auch bei anderen Songs gibt es Nachfragen.</p>
<p><strong>&#8222;Virus&#8220; beschäftigt sich mit der Rolle des Menschen in Bezug auf die Zukunft unseres Planeten. Und beschreibt dabei ein düsteres Bild. Ging es euch vorrangig darum, aufmerksam zu machen oder auch darum, die Menschen dazu anzuregen, andere Lösungen für die momentane Situation zu suchen?</strong></p>
<p>Ich glaube, es wäre sehr anmaßend, wenn wir hoffen würden, auch nur einen Menschen dazu zu bewegen, auf die Umwelt aufmerksam zu werden. So eine Strahlkraft haben wir nicht und so etwas hatten wohl auch nur weniger Musiker in der Geschichte. Die Texte sind mehr Frustrationsbewältigung, weil sich wohl nur die wenigsten davon ausnehmen können, die eigene Bequemlichkeit häufig genug vor Bedenken zu stellen.</p>
<h3>Sparte &#8222;düster&#8220;</h3>
<p><strong>Wenn du in eure musikalische Zukunft schaust: welche Themen werden eine Rolle spielen?</strong></p>
<p>Es sind schon immer eher die tiefen und dunklen Momente der Menschen, die mich interessieren. Genau kann ich das jetzt noch nicht sagen, aber es wird sicher eher wieder in die Sparte „düster“ fahlen.</p>
<p><strong>Schaust du eher auf die dunklen und tiefen Momente der Menschen, um darauf hinzuweisen, dass Menschen solche Momente erleben? Soll die Musik dazu beitragen, helle Momente zu ermöglichen oder spielt das keine Rolle?</strong></p>
<p>Darüber habe ich so noch nicht nachgedacht. Ich denke, jeder darf sich unsere und jede andere Musik auf der Ebene anhören, die ihn anspricht. Falls sie etwas im Zuhörer auslöst und vielleicht helle Momente ermöglicht, ist das toll. Wenn aber jemand nur einen guten Abend haben will, ist das genauso legitim. Ich habe kein finales Ziel mit meinen Texten, habe aber das innere Bedürfnis, einige Sachen einfach mal aus mir herauszulassen und niederzuschreiben .</p>
<p><strong>Würdest du eure Zuhörer direkt darauf ansprechen, zum Beispiel im Konzert?</strong></p>
<p>Eher nicht. Ich bin kein großer Redner und finde es oft etwas fehl am Platze, wenn Musiker auf der Bühne meinen, den Oberlehrer mimen zu müssen. Wenn es einen konkreten Anlass gibt und man das innere Gefühl hat, dazu öffentlich eine Stellungnahme abzugeben, ist das etwas anderes, aber ich habe sicherlich nicht die Lösung für alle Probleme im Gepäck und werde auch nicht so auftreten.</p>
<p><strong>Musikalisch zeigt sich das Album &#8222;Virus&#8220; ja außerordentlich vielfältig und technisch eindrucksvoll, sowohl bei den Instrumenten als auch im Gesang. Wohin wird es musikalisch gehen?</strong></p>
<p>Wir wollen den musikalischen Weg konsequent weitergehen. Große Melodien und harte Riffs wechseln sich mit intimen Momenten ab. Dazwischen dann eine Menge Taktwechsel (lacht).</p>
<h3>&#8222;Harte Kost&#8220;</h3>
<p><strong>Also mir persönlich gefallen gerade diese verschiedenen Pole: einerseits melodische Momente und dann wieder die harten Riffs. Aber besonders auch die Taktwechsel! </strong><strong>Nach euren Konzerten habe ich von Zuhörern gehört, dass eure Songs schon so etwas wie &#8222;harte Kost&#8220; sind. Zum einen wurde dabei die Länge als Grund genannt zum anderen die Unterschiedlichkeit und auch &#8222;Unberechenbarkeit&#8220; der Songs. Was erzählen euch die Leute nach den Konzerten, was ihnen gefallen hat und was nicht? In welcher Weise beeinflusst dich das beim Texten und Komponieren? </strong></p>
<p>„Harte Kost“ nehme ich jetzt mal als Kompliment auf. Wir wollen ja gerade nicht Musik von der Stange liefern und wenn wir das Publikum an einigen Stellen wirklich überraschen können, finde ich das toll. Wenn man schon nach einem Song wissen möchte, wie das restliche Konzert klingen wird, dann ist das schön und gut, aber dafür stehen wir nicht.<br />
Generell kriegen wir eigentlich nach jedem Konzert ein gutes Feedback, oft fällt die Phrase „Das ist eigentlich nicht meine Musik, aber…“. Das zeigt mir, dass PANTALEON nicht nur bei Prog-Fans gut ankommt, sondern auch andere Leute mitnimmt. Einfluss hat das indirekt auf das Songwriting. Wenn ein Song insgesamt besser ankommt als der andere, versucht man natürlich, beim Songwriting eher dem Stil des beliebteren Songs nachzugehen. Trotzdem kopieren wir nicht unsere Lieder schablonenartig, dafür gibt uns das Genre auch viel zu viele Freiheiten, alles anders zu machen.</p>
<h3>Bedeutung von Reviews</h3>
<p><strong>Liest du alle Reviews oder Berichte über eure Auftritte? </strong></p>
<p>Wenn uns ein Link zugespielt wird, lese ich mir das schon durch -sofern ich der Sprache mächtig bin. Bislang waren die Feedbacks in der Presse durchweg positiv, ich weiß noch nicht, wie ich reagieren werde, wenn mal ein Zerriss dabei sein sollte. Momentan freuen wir uns sehr über die Aufmerksamkeit, da bislang aber immer sehr unterschiedliche Meinungen in den Reviews auftreten, sehen wir keinen Anlass an unserem Konzept irgendetwas zu ändern.</p>
<p><strong>Kommen Leute auf euch zu und sagen, dass sie euer Album aufgrund eines Reviews gekauft oder deshalb ein Konzert von euch besucht haben?</strong></p>
<p>Nein, aber ich habe so etwas schon im Internet gelesen.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielen Reviews für euch und für Bands im Allgemeinen?</strong></p>
<p>Rezensionen und Konzertberichte sind ein guter Gradmesser, weil man von einer Person beurteilt wird, die in der Regel eine große Erfahrung und Vergleichsmöglichkeiten hat. Wenn also ein gewisser Tenor durch die verschiedenen Berichte durchschimmert, nehmen wir uns das zu Herzen und arbeiten an Schwachstellen und verstärken positive Elemente. Außerdem ist es natürlich gerade für Newcomer wie uns eine gute Möglichkeit, den Namen weiter zu tragen und ein Publikum zu erreichen, das man sonst vielleicht nur schwer erreichen würde. Wir freuen uns über jedes Review und es fühlt sich jedes Mal gut an, wenn man sieht, dass die eigene Intention bei der gesamten Produktion des Albums verstanden wird.</p>
<p><strong>Vielen Dank für dieses ausführliche Interview!</strong></p>
<p>Apropos Review. Natürlich gibt es auch hier auf <strong>metal-heads.de</strong> eine Review zu dem Release von <strong>PANTALEON</strong>. Schaut mal <a href="https://metal-heads.de/reviews/pantaleon-virus-voe-16-06-2017/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>!</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/channel/UC-tYN1v5ReyIYoeEWaJV00w">https://www.youtube.com/channel/UC-tYN1v5ReyIYoeEWaJV00w</a></p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B06Y2MY13V&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Virus&#8220;]</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Verschiedenste News für euch zusammengetragen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jul 2017 17:47:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[BEMORE]]></category>
		<category><![CDATA[BLOODHUNTER]]></category>
		<category><![CDATA[BURNING GROUND]]></category>
		<category><![CDATA[Konzeptalbum]]></category>
		<category><![CDATA[SEVEN SPIRES]]></category>
		<category><![CDATA[Solveig]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
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					<description><![CDATA[Verschiedenste News für euch zusammengetragen Das spanische Death Metal Trio BLOODHUNTER hat jetzt einen neuen Deal unter Dach und Fach bringen können. Die 2008 gegründete Band hat bei XTREEM MUSIC unterschrieben und kürzlich das&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Verschiedenste News für euch zusammengetragen</p>
<p>Das spanische Death Metal Trio <strong>BLOODHUNTER</strong> hat jetzt einen neuen Deal unter Dach und Fach bringen können. Die 2008 gegründete Band hat bei XTREEM MUSIC unterschrieben und kürzlich <strong>das zweite Album &#8222;The end of faith&#8220;</strong> aufgenommen. Details sind noch in der Pipeline&#8230;also dranbleiben und immer mal wieder bei <strong>metal-heads.de</strong> ´reinschauen.</p>
<p>Zur Auflockerung beim Lesen haben wir hier mal wieder ein Video für euch parat. Der Song stammt von <strong>SEVEN SPIRES</strong> und heißt <strong>&#8222;The paradox&#8220;</strong>. Er wird dann auch am dem 04.08.2017 auf dem über SAOL erscheinenden <strong>Konzeptalbum &#8222;Solveig&#8220;</strong> enthalten sein. Laut unseren Informationen wird der Track als Höhepunkt der Spannungskurve auf dem Release angesehen. Wir dürfen gespannt sein, was die Symphonic Metaller um Frontfrau Adrienne Cowan da für uns später in diesem Sommer für uns auf Lager haben. Aber erst mal hören wir uns diesen Song an:</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Seven Spires &quot;The Paradox&quot; (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/2Ny3ZpZMOXY?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h3>Verschiedenste News für euch zusammengetragen</h3>
<p><strong>BURNING GROUND</strong> sind eine italienische Metal Band, die verschiedene Stile in ihren Kompositionen vereint. Man ist bereits seit ca. 15 Jahren aktiv, aber bewegte sich bislang eher auf einem Underground-Level. Das soll sich jetzt mit dem aktuell unterzeichneten Vertrag mit Minotauro Records ändern, denn dort wird der Vierer aus Sardinien sein <strong>acht Songs umfassendes Album &#8222;Last day of light&#8220;</strong> herausbringen. Als ersten Appetizer haben wir schon einmal einen Teaser für euch. Bitte sehr:</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Last Day Of Light Teaser" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/8eTXbVnXIH4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Bevor wir für den Moment zum Ende kommen, wollen wir euch noch ein starkes Video zu einem mitreißenden Song namens &#8222;Virus&#8220; der Band <strong>BEMORE</strong> mit auf den Weg geben. Und weiter unten findet ihr ein Statement des Frontmanns dazu.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="BEMORE - Virus [Official Music Video]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/XqBrKnrL8vs?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p><strong>Sänger Christopher Volpi meint zu dem Video</strong>: <em>&#8222;This video is a condemnation. For this song we took inspiration from the story of the &#8222;The Masque Of The Red Death&#8220; by Edgar Allan Poe. The story, actualized, tries to bring to light the social issues of today&#8217;s world. It is a video we believe to be &#8222;uncomfortable&#8220; and we are deeply proud of it.&#8220;</em></p>
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		<title>PANTALEON – Virus (VÖ: 16.06.2017)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jun 2017 15:48:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[DREAM THEATER]]></category>
		<category><![CDATA[MASTERPLAN]]></category>
		<category><![CDATA[PANTALEON]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[SYMPHONY X]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
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					<description><![CDATA[PANTALEON – Virus (VÖ: 16.06.2017) Über das Label SAOL (Vertrieb H´Art) wird es am 16.06.2017 erscheinen. Das neue Album der Progressive Metal Formation PANTALEON. „Virus“ heißt die neue Scheibe und da stellt sich die&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>PANTALEON – Virus (VÖ: 16.06.2017)</p>
<p>Über das Label SAOL (Vertrieb H´Art) wird es <strong>am 16.06.2017 erscheinen</strong>. Das neue Album der <strong>Progressive Metal Formation PANTALEON. „Virus“</strong> heißt die neue Scheibe und da stellt sich die Frage, ob sich das Material auch dem Titel entsprechend in der Szene ausbreiten wird!?</p>
<p><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-42231 size-medium alignnone" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-300x300.jpg" alt="PANTALEON Cover Virus" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2017/05/PANTALEON-Cover-Virus.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Eigentlich ist es eher ungewöhnlich in diesem Genre mit „nur“ 4 Bandmitgliedern anzutreten, wovon ja mit Drummer Kevin Knott (den guten Mann kennt ihr ggf. auch von seiner Arbeit hinter dem Drumkit von <strong>MASTERPLAN</strong>), Sebastian Heuckmann am Bass und Gitarrist Xaver Schiffels nur drei Musiker sind. Frontmann Till Sauer ist dagegen für den Gesang zuständig (wobei das in die Zukunft gerichtet gilt, denn die Vocals auf dem Release sind noch Patrick Sühl zuzuordnen!). Die Einflüsse kann man durchaus bei Bands wie <strong>SYMPHONY X oder DREAM THEATER</strong> erkennen, was aber sicherlich kein Kritikpunkt ist.</p>
<h3>PANTALEON – Virus (VÖ: 16.06.2017)</h3>
<p>Die Kölner können durchaus auf ausreichend eigenständige Elemente blicken. Nach einem Demo und einer nachfolgenden EP, bekommen wir mit der 8 Songs starken Langrille „Virus“ das erste Fulllength-Album aus der Schmiede der Progger.</p>
<p>Das Material von PANTALEON vereint die typischen Trademarks der Stilrichtung. Die nötige Härte, <strong>eine dicke Portion Progressivität und viel Melodie</strong>. Auch gesanglich kommt keine Langeweile auf. <strong>Die Gesangsarbeit ist vielseitig gestaltet</strong> und transportiert darüber verschiedene Emotionen, wie es der entsprechende Track gerade verlangt. <strong>Tempowechsel</strong> und eine variable Songlänge sorgen dafür, dass der Hörer am Ball bleibt.</p>
<h3>Eine große Portion Progressivität, Melodie und genug Härte</h3>
<p>Kurze und knackige Songs sind ebenso auf „Virus“ vertreten, wie die für den Prog-Sektor berüchtigten Stücke mit einer Spieldauer im zweistelligen Minutenbereich. Aber, wenn man das ordentlich macht, dann droht auch keine Durststrecke, trotz langer Tracks. Um an die bekannten Szenegrößen heranzureichen, ist es noch ein weiter Weg, aber jeder hat mal klein angefangen und der Anfang ist gemacht. Auf dem Fundament kann man aufbauen und so bin ich guter Hoffnung, dass wir zukünftig noch Einiges von dieser Band zu hören bekommen werden. Hört auf meine Worte!</p>
<p>Je öfter ich mir die Scheibe anhöre, desto besser gefällt mir das Release. Naturgemäß ist die Musik nicht so „leicht verdaulich“, aber auch an „schwere Kost“ kann man sich herantasten. Offen für Neues sein hilft sowieso. Letztendlich muss sich jeder selber ein Bild machen, aber aus meiner Sicht sind PANTALEON auf jeden Fall mit ihrem neuesten Werk ein Antesten wert. Gebt den Jungs eine Chance und hört euch das Material an. Es lohnt sich…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.pantaleon-band.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.pantaleon-band.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B06Y2MY13V&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Virus&#8220;]</p>
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		<title>DOPE &#8211; Live from Moscow Russia</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/dope-live-from-moscow-russia/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kjo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 15:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Acey Slade]]></category>
		<category><![CDATA[Dope]]></category>
		<category><![CDATA[Edsel Dope]]></category>
		<category><![CDATA[Live from Moscow Russia]]></category>
		<category><![CDATA[Racci Shay]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
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					<description><![CDATA[Dope &#8211; Live from Moscow Russia Nun, 4 Monate nach dem Start der erfolgreichen Crowdfunding Kampagne von Dope, liegt das Livealbum &#8222;Live from Moscow Russia&#8220; vor. Ziel der Kampagne war es, die erste Reunion&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Dope &#8211; Live from Moscow Russia</h3>
<p>Nun, 4 Monate nach dem Start der erfolgreichen Crowdfunding Kampagne von <strong>Dope,</strong> liegt das Livealbum <strong>&#8222;Live from Moscow Russia&#8220;</strong> vor. Ziel der Kampagne war es, die <strong>erste Reunion Tour</strong> in Amerika (seit über 10 Jahren) zu finanzieren. Die Fans konnten sich im Gegenzug <strong>diverse Merchandiseartikel </strong> wie auch die besagte CD sichern. Das besondere? Diese CD gibt es nur <strong><a href="http://www.dopetheband.bigcartel.com/product/live-album-on-cd">HIER</a></strong> im Shop der Band zu kaufen. Der CD Titel gibt den Aufnahmeort, wo die Kapelle in der Reunion Besetzung mit <strong>Edsel Dope, Virus, Racci Shay</strong> und <strong>Acey Slade</strong> spielte, her.</p>
<p>Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut, um aufwendiges Equipment von Amerika nach Russland kommen zu lassen. Dies ermöglichte der Band einen <strong>Silberling mit stolzen 21 Tracks</strong> zu präsentieren.</p>
<h3>Lohnen Live-Alben noch?</h3>
<p>Livealben gehören, ähnlich wie die Maxi CD, eher zu den aussterbenden Medien in der Musik. Im Fall von Liveaufnahmen gibt es durch <strong>YouTube</strong> und diverse (illegale) Portale Mitschnitte <em>en masse</em>. Selbst auf Plattenbörsen findet man immer seltener <strong>Bootlegs</strong> von großen Namen. Auch die immer kleiner werdenden Budgets und sinkenden CD-Verkäufe zwingen Bands, Abstand von einer Live-CD zu nehmen. <strong>Warum man anno 2016 20$ in diese Liveplatte investieren sollte?</strong> Wir haben den Soundcheck gemacht, um zu prüfen, was das Teil kann!</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Dope - Live Album - Reunion Tour - Campaign – Interview with Edsel Dope - 2016" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/zqbcncNWP90?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das Livealbum im Soundcheck</h3>
<p>Es ist Ende Juli und der <strong>&#8222;Sommer 2016&#8220;</strong> knackt die 30 Grad. Ich sitze vor meinem Laptop, schwitze und nehme mir eine Auszeit von meiner Abschlussarbeit. Da kommt die <strong>Dope</strong> CD genau richtig. Einfach mal den Kopf abschalten und eine alte Band aus der Jugend hören, um Konzertfeeling zu tanken. Ich gebe zu, ein Livealbum hat mich nie so wirklich überzeugt. <strong>Es simuliert meiner Meinung etwas, was man selber direkt erleben muss</strong>. Doch in der Hoffnung durch meinen Support der Crowdfunding Kampagne irgendwann <strong>Dope</strong> auch in Deutschland zu erleben, kann man mal sowas machen. Und hey! 21 Tracks? Für unter 30€ eine <strong>limitierte CD</strong> aus Amerika? Die es auch nur im Shop der Band gibt? Das hat schon seinen Reiz als Sammler!</p>
<h3>Lights out, spot on! Here comes D.O.P.E.!</h3>
<p>Die CD startet mit dem kurzen unscheinbaren Intro <strong>&#8222;Flat Line&#8220;</strong>. Edsel ergreift das Mikrofon und richtet das Wort an die Fans: <em>Moscow! How the fuck are you feeling tonight? We gonna play a bunch of old school shit, we gonna play all fucking night long, get your hands in the air!</em> Bevor die Show mit dem Klassiker <strong>&#8222;Pig Society&#8220;</strong> startet und sensationell in <strong>&#8222;Debonair&#8220;</strong> übergeht. Ein toller Start! Der Dope Frontmann kündigt mit <em>It is 15 years later Moscow, and everything still sucks! </em> den Evergreen <strong>&#8222;Everything Sucks&#8220;</strong> an, worauf das Publikum mit Gekreische reagiert. Auf meiner Stirn bilden sich große runde Schweißperlen, die mir das Gesicht hinunter laufen. Ich habe das reale Gefühl auf einem Konzert dabei zu sein!</p>
<p>Uff! Die Band wärmt sich jedoch erst für die wirklichen Kracher nach <strong>&#8222;Spin Me Round&#8220;, &#8222;Take Your Best Shot&#8220;, &#8222;Now Or Never&#8220;</strong> auf. Nach über 12 Jahren spielt die Truppe das erste Mal <strong>&#8222;Stop&#8220;</strong> während einer Show. Die Riffs von <strong>Virus</strong> knallen heftigst und die Drums von <strong>Racci</strong> hören sich richtig fett an. Hier wurde definitiv in die Produktion investiert! Die Luftfeuchtigkeit in meinem Zimmer steigt und Dope kommen jetzt richtig in Fahrt. Es folgen <strong>&#8222;Bitch&#8220;, &#8222;Motivation&#8220;, &#8222;Survive&#8220;</strong> sowie <strong>&#8222;No Way Out&#8220;</strong>. Wow, was für krasse Tracks die Band  geschrieben hat, die auch Live funktionieren! Sehr schade, dass die Band noch nie in Deutschland war.</p>
<p>Gegen Ende haut die Truppe mit &#8222;<strong>Addiction&#8220;, &#8222;Violence&#8220;</strong> und <strong>&#8222;Rebel Yell&#8220;</strong> 3 Songs von dem aktuellen Album <strong>&#8222;No Regrets&#8220;</strong> raus. Das Schlusslicht bildet <strong>&#8222;Die Mother Fucker Die&#8220;,</strong> welches im Medley bestehend aus <strong>&#8222;I am Back&#8220;, &#8222;Sick&#8220;</strong> und <strong>&#8222;Burn&#8220;</strong> besteht. <em>At last</em>, hauen die 4 Jungs das <strong>N.W.A.</strong> Cover <strong>&#8222;Fuck The Police&#8220;</strong> raus. Mit knapp 1 Stunde Spielzeit ziehen Dope ein wahres Feuerwerk ab!</p>
<h3>Das metal-heads.de Fazit: Dope makes live records great again</h3>
<p>Ein Paar Abzüge gibt es bei der etwas geschummelten Tracklist. Neben einem <strong>Intro</strong> sind die letzten <strong>4 Lieder in einem Medley</strong> angeordnet. Außerdem befinden sich noch 3 Cover-Songs (<strong>&#8222;Spin Me Round Like a Record&#8220;</strong>, <strong>&#8222;Rebel Yell&#8220;</strong> und <strong>&#8222;Fuck The Police&#8220;</strong>) auf dem Album. Die Songs sind im Dopestil gehalten und knallen, jedoch bin ich <strong>persönlich kein Fan von nachgespielten Songs</strong> auf einem Konzert. In meinen Augen ist es verschwendete Zeit, eine Band sollte Tracks aus der eigenen Diskografie spielen. Das <strong>Medley</strong> und Intro <strong>kann</strong> man durchgehen lassen. Jedoch verfügt <strong>Dope</strong> über eine hohe Hitdichte. Daher hätte ich gerne Tracks wie <strong>&#8222;66Sick&#8220;</strong> oder <strong>&#8222;Revolution&#8220;</strong> gehört. <strong>Unter dem Strich ist die Songauswahl trotzdem gelungen</strong> und es ist <strong>für jeden Fan was dabei.</strong></p>
<p><strong>Edsel</strong> animiert die Besucher und interagiert professionell. Die Aufnahme ist <strong>top abgemischt</strong>, und besitzt einen <strong>fetten Sound</strong>, der einem Konzerterlebniss sehr sehr nah kommt. Die Übergänge sind sauber und gehen nahtlos ineinander über. Die Platte gehört zu meinen Top 3 Bootlegs EVER! Wer Fan der Band ist oder auch eher skeptisch Liveveröffentlichungen gegenübersteht, der sollte <strong>in diese Platte investieren, statt billige Handyaufnahmen auf YouTube zu gucken!</strong></p>
<h3>Cover &amp; Tracklist zum Album</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-23033" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/07/Bildschirmfoto-2016-07-23-um-13.21.09-300x276.png" alt="DOPE - Live from Moscow Russia Close Up" width="300" height="276" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/07/Bildschirmfoto-2016-07-23-um-13.21.09-300x276.png 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2016/07/Bildschirmfoto-2016-07-23-um-13.21.09.png 526w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Dope &#8211; Live from Moscow Russia</strong></p>
<p>1. Flatline<br />
2. Pig Society<br />
3. Debonair<br />
4. Everything Sucks<br />
5. Spin Me Round Like a Record<br />
6. Take Your Best Shot<br />
7. Now or Never / What About<br />
8. Stop<br />
9. Bitch<br />
10. Bring It On<br />
11. Motivation<br />
12. Survive<br />
13. No Way Out<br />
14. Addiction<br />
15. Violence<br />
16. Rebel Yell<br />
17. Die MF Die<br />
18. I’m Back<br />
19. Sick<br />
20. Burn<br />
21. F–k the Police</p>
<h3>Hier könnt ihre den Bandklassiker nochmal in voller Länge genießen</h3>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Dope - Everything Sucks" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/ggHpZE2W-rs?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Weitere News zu <strong>Dope</strong> findet ihr, <a href="https://www.facebook.com/Dopetheband/"><strong>HIER</strong></a>.</p>
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