PANTALEON – Virus (VÖ: 16.06.2017)

PLH_Mischer2_AD

PANTALEON – Virus (VÖ: 16.06.2017)

Über das Label SAOL (Vertrieb H´Art) wird es am 16.06.2017 erscheinen. Das neue Album der Progressive Metal Formation PANTALEON. „Virus“ heißt die neue Scheibe und da stellt sich die Frage, ob sich das Material auch dem Titel entsprechend in der Szene ausbreiten wird!?

PANTALEON Cover Virus

Eigentlich ist es eher ungewöhnlich in diesem Genre mit „nur“ 4 Bandmitgliedern anzutreten, wovon ja mit Drummer Kevin Knott (den guten Mann kennt ihr ggf. auch von seiner Arbeit hinter dem Drumkit von MASTERPLAN), Sebastian Heuckmann am Bass und Gitarrist Xaver Schiffels nur drei Musiker sind. Frontmann Till Sauer ist dagegen für den Gesang zuständig (wobei das in die Zukunft gerichtet gilt, denn die Vocals auf dem Release sind noch Patrick Sühl zuzuordnen!). Die Einflüsse kann man durchaus bei Bands wie SYMPHONY X oder DREAM THEATER erkennen, was aber sicherlich kein Kritikpunkt ist.

PANTALEON – Virus (VÖ: 16.06.2017)

Die Kölner können durchaus auf ausreichend eigenständige Elemente blicken. Nach einem Demo und einer nachfolgenden EP, bekommen wir mit der 8 Songs starken Langrille „Virus“ das erste Fulllength-Album aus der Schmiede der Progger.

Das Material von PANTALEON vereint die typischen Trademarks der Stilrichtung. Die nötige Härte, eine dicke Portion Progressivität und viel Melodie. Auch gesanglich kommt keine Langeweile auf. Die Gesangsarbeit ist vielseitig gestaltet und transportiert darüber verschiedene Emotionen, wie es der entsprechende Track gerade verlangt. Tempowechsel und eine variable Songlänge sorgen dafür, dass der Hörer am Ball bleibt.

Eine große Portion Progressivität, Melodie und genug Härte

Kurze und knackige Songs sind ebenso auf „Virus“ vertreten, wie die für den Prog-Sektor berüchtigten Stücke mit einer Spieldauer im zweistelligen Minutenbereich. Aber, wenn man das ordentlich macht, dann droht auch keine Durststrecke, trotz langer Tracks. Um an die bekannten Szenegrößen heranzureichen, ist es noch ein weiter Weg, aber jeder hat mal klein angefangen und der Anfang ist gemacht. Auf dem Fundament kann man aufbauen und so bin ich guter Hoffnung, dass wir zukünftig noch Einiges von dieser Band zu hören bekommen werden. Hört auf meine Worte!

Je öfter ich mir die Scheibe anhöre, desto besser gefällt mir das Release. Naturgemäß ist die Musik nicht so „leicht verdaulich“, aber auch an „schwere Kost“ kann man sich herantasten. Offen für Neues sein hilft sowieso. Letztendlich muss sich jeder selber ein Bild machen, aber aus meiner Sicht sind PANTALEON auf jeden Fall mit ihrem neuesten Werk ein Antesten wert. Gebt den Jungs eine Chance und hört euch das Material an. Es lohnt sich…

 

www.pantaleon-band.de

 

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • PANTALEON Cover Virus: www.amazon.de
  • PLH_Mischer2_AD: (c) metal-heads.de - Amir Djawadi
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

elf + vier =