DEVIL – To The Gallows (VÖ: 21.04.17)

DEVIL BAND

Mit „To The Gallows“ stellt uns die norwegische Band DEVIL ihr nunmehr drittes Studioalbum vor. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands behaupten sie nicht vorweg, dies sei ihr bestes Werk, sondern wollen die Hörer darüber entscheiden lassen.  Hier ihr Statement im Originalwortlaut:

Bands always say that their newest effort is their greatest. We say fuck that. This is a
heavy rock album, and it’s up to the listener to decide how good it is. We’re darned proud of it, though, and
think it sums up the first era of Devil pretty good, with maybe our most heavy metal parts so far, but still
building around The Riff, the main ingredient in any heavy metal song writing. We like to think we’ve come a
long way these years, and are happy to end our first trilogy with this album. We’re more of a band than ever,
and joint efforts have made further improvements to the band. We’d say this is an album still for fans of
Black Sabbath, Pentagram, Witchfinder General, etc, but also touching into the 1981 NWOBHM quite a bit,
especially on the title track.

DEVIL „To The Gallows“ – Die Review

Wie sich das in Kooperation mit Roger Sund in den Black Dimensions Studios produzierte und mit einem von Kim Holm kreierten Cover versehene Album schlägt, will ich euch im folgenden verraten. Die Männer aus dem hohen Norden wurden ursprünglich der Doom Szene zugerechnet. Allerdings zeigte ihre Musik stets auch Elemente des Heavy Rock und frühen Heavy Metals. Auf „To The Gallows“ sind erneut Doom Elemente enthalten. Auch die bereits bei den Vorgängerwerken erkennbaren Parallelen zu Black Sabbath können weiterhin gezogen werden.  Die Skandinavier haben aber durchaus einen eigenen Stil, der – wie in ihrem Statement erwähnt – auch Elemente der NWOBHM beeinhaltet. Bei dem einen oder anderen Riff muss ich zwangsläufig an frühe Judas Priest denken. Sänger Joakim Trangsrud verfügt nicht unbedingt über ein außergewöhnliches Gesangsspekrum, aber seine raue Stimme passt wirklich sehr gut zum Sound der Band.

Starkes Stück Rockmusik aus Norwegen

Mit „To The Gallows“ liefern DEVIL ein wirklich starkes Stück Rockmusik ab. Von den neun Songs des Albums können mich ganz besonders der Titeltrack und das für DEVIL Verhältnisse flotte und fast fröhlich klingende „Jumping Off The Edge Of Time“  überzeugen. Ein gelungenes Werk, dass ich den Fans dieser Stilrichtung des Rock/Metal ruhigen Gewissen empfehlen kann. Das Album wird übrigens auch in rotem und schwarzem Vinyl erhältlich sein, bei dieser Art von Musik eigentlich ein Muss! Schaut und hört euch hier das Video zum Titeltrack an und entscheidet, ob DEVIL bei euch in die engere Wahl kommt.

 

TRACKLIST

DEVIL TO THE GALLOWS COVER

1. To The Gallows (4:57)
2. Trenches (4:28)
3. Dead Body Arise (3:35)
4. Regulators (4:19)
5. Reaper’s Shadow (5:01)
6. Peasants & Pitchforks (5:53)
7. Jumping Off The Edge Of Time (3:52)
8. David & Goliath (3:46)
9. Cemetary Still (6:31)

LINE-UP

Stian Fossum – guitar
Ronny Østli – drums
Thomas Ljosaak – bass
Kai Wanderås – guitar
Joakim Trangsrud – vocals

FACEBOOK

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • Devil_Cover: Sure Shot Worx
  • devil-photo2: Sure Shot Worx
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

7 − sieben =