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	<title>AOP Records &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>HERETOIR &#8222;Solastalgia&#8220; Review</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Metalhead]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 09:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[AOP Records]]></category>
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		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[click here for english version Genre: Post Metal Release: 19.09.2025 Label: AOP Records HERETOIR (Facebook) wollte ich unbedingt in meiner Review-Liste mit aufnehmen, da sie mich mit ihren bisherigen Singles sehr beeindruckt hatten. Freunde&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading"><a href="#english-version">click here for english version</a></h4>



<h5 class="wp-block-heading">Genre: Post Metal</h5>



<h5 class="wp-block-heading">Release: 19.09.2025</h5>



<h5 class="wp-block-heading">Label: AOP Records</h5>



<p><strong>HERETOIR </strong>(<a href="https://www.facebook.com/heretoir">Facebook</a>) wollte ich unbedingt in meiner Review-Liste mit aufnehmen, da sie mich mit ihren bisherigen Singles sehr beeindruckt hatten. Freunde von leichten eingängigen Songs brauchen gar nicht weiterlesen, denn die Musik von HERETOIR ist weit davon entfernt.<strong> In extremer Form wird hier mit einer emotionalen Tiefe gearbeitet, die man nicht nur konsumieren, sondern auch begreifen und reflektieren muss.</strong> Also ist das Hören dieser Songs nicht ein schneller Snack, sondern ein Prozess, der Aufmerksamkeit erfordert. &#8222;Solastalgia&#8220; ist bereits das sechste Album der Band, welches sich mit der <strong>Trauer über den Verlust der natürlichen Umwelt</strong> und der <strong>Zerrissenheit des modernen Menschen</strong> auseinandersetzt. Der Begriff &#8222;Solastaligia&#8220; beschreibt also den Schmerz über ökologische und gesellschaftliche Krisen. <strong>Schwere Kost, die in epischen ausufernden Songs in über 60 Minuten ausgebreitet wird.</strong></p>



<p>Das triste Cover Artwork gibt Rätsel auf. Was für ein Tier ist darauf zu sehen? Ist es ein prähistorischer Raubvogel? Was trägt er in seinem mächtigen Schnabel? Eine abgetrennte Gliedmaße? Wie auch immer, es ist ein ungewöhnliches Motiv und bietet Spielraum für allerlei Interpretationen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="735" height="735" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork.jpg" alt="" class="wp-image-192702" style="width:363px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork.jpg 735w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 735px) 100vw, 735px" /></a></figure></div>


<p>Das Thema wird auch explizit im Song &#8222;The Ashen Falls&#8220; angesprochen, dass in gewisser Weise die <strong>Ohnmacht des Menschen im Angesicht der Zerstörung des menschlichen Umfelds</strong>, sprich die Ausbeutung und Vernichtung des natürlichen Habitats. Aber auch das allgemeine menschliche Miteinander oder vielmehr Gegeneinander mit Lügen, Täuschung und Gewalt führt zu einer existenziellen Leere.</p>



<p>Musikalisch sind HERETOIR schwer zu fassen. Denn auch wenn wir uns im extremen Metal mit maximaler Ausdruckskraft, so <strong>greifen hier viele musikalische Einflüsse</strong> ins Geschehen ein. &#8222;The Ashen Falls&#8220; avanciert nach ruhigem Beginn zu einem echten Blastbeat-Monster. <strong>In der ganzen harten Ausstrahlung entfalten sich aber darüber hinaus wunderbare melodische Landschaften</strong>, auch mal gerne in reduzierteren bzw. ruhigeren Klanggefilden. Der Opener ist direkt eine ergreifende Erfahrung, die in ihrer Trostlosigkeit aber auch irgendwie Hoffnung aufkeimen lässt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe title="Heretoir - The Ashen Falls (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/YEjApLWmbxg?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><strong>Das Album zeichnet auch eine Menge großartiger cineastischer Motive.</strong> Der Song &#8222;Inertia&#8220; hypnotisiert mit einer gewissen Monotonie und vermittelt eine große Traurigkeit oder vielleicht symbolisiert es auch das Feststecken in einem Zustand der Hilflosigkeit und Apathie. Dazu passend schließt sich das bedrückende Instrumentalstück &#8222;Rain&#8220; an, welches durch das sanfte warme Pianospiel hervorgerufen wird. <strong>Zu monoton wird es mir dann allerdings mit dem letzten &#8222;offiziellen&#8220; Track &#8222;The Same Hell MMXXV&#8220;, der die Reise abschließt.</strong> Das hat schon was von transzendentaler Einschlafmusik. Hier gefallen mir weder die Instrumentierung noch die Vocals, da sie mir zu gleichförmig und emotionslos sind. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow.jpg"><img decoding="async" width="722" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow-722x1200.jpg" alt="" class="wp-image-192693" style="width:220px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow-722x1200.jpg 722w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow-180x300.jpg 180w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow-768x1277.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow-924x1536.jpg 924w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow.jpg 964w" sizes="(max-width: 722px) 100vw, 722px" /></a></figure></div>


<p><strong>Der harmonischste Song auf dem Album ist &#8222;The Heart of December&#8220;, bei dem luftige Melodien, die im Gegensatz zu den harten verzweifelten Songs fast durch die Ohren zu schweben scheinen. </strong>Zurückhaltende Drums, eine Akustikgitarre und sanfter Gesang bestimmen den Song. Eine stimmungsvolle Oase auf dem Album, die vor dem Ende an Intensität gewinnt, jedoch dann milde ausläuft. &#8222;Burial&#8220; zelebriert wieder das kontrastierende Spiel zwischen energischen Ausbrüchen und gedämpften Momenten. Es ist einer der Songs auf dem Album, die einen komplexeren Aufbau haben. Nicht so leicht (be)greifbar, aber unheimlich intensiv.</p>



<p>Dies trifft sicherlich auch auf den längsten Song <strong>&#8222;Season Of Grief&#8220;</strong> zu, der mit 10 Minuten Spielzeit daherkommt. Das gehaltvolle Konzept geht auch hier völlig auf und füllt die Zeit sehr gut aus. Besonders der hochdynamische Teil ab Minute 04:50 hat es mir angetan. Im folgenden kommt der Song dann fast zum Stillstand, doch dann legen HERETOIR noch mal nach. <strong>Ein epischer Track!</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Heretoir - Season of Grief (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/BdDtowKmQk8?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><strong>&#8222;Solastalgia&#8220; als Titeltrack </strong>ist das letzte massive Aufbäumen auf dem Album, auch wenn es nicht der letzte Track ist. Ein <strong>monumentales Erlebnis</strong> <strong>mit einer spürbaren Präsenz, die sich ohnehin durch das gesamte Album zieht.</strong> Es herrscht ein gutes <strong>Gleichgewicht zwischen kolossalem Angriff und einer gefühlvolle Aura</strong>, so dass dem Hörer auch Rückzugsorte ermöglicht werden.</p>



<p>&#8222;You Are The Night&#8220; hat trotz knackiger Härte schon teilweise irgendwie einen <strong>balladesken schwermütigen Charakter mit einem</strong> <strong>rauschenden Wasserfall von Melodien</strong> , die sich gewaltig über den Hörer ergießen. Intensiv und packend! Hier geht es um die dunkle Leere und der Suche nach dem trostspendenden Licht in der Dunkelheit und vielleicht auch darum, dass man die Dunkelheit als Teil von einem selbst akzeptieren muss. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Heretoir - You Are The Night (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/pUG_Tn9H23k?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p><strong>&#8222;Solastalgia&#8220; ist introspektiv, ästhetisch anspruchsvoll und emotional kompromisslos. Wie eingangs erwähnt entsteht ein Werk, das nicht einfach nur Musik ist – sondern ein emotionaler Zustand, ein Klangraum für existenzielle Reflexion. Heretoir gelingt es, eine beeindruckende Balance zwischen Härte und Zerbrechlichkeit zu schaffen. Die Songs sind emotionale Landschaften, die von Trostlosigkeit und Verzweiflung geprägt sind, aber es gelingt HERETOIR sich nicht in der Dunkelheit zu verfangen und sich aufzugeben. Sie lassen in der Dunkelheit ein Licht an, einen Hoffnungsschimmer. Dies zeigt sich teils in den Texten, aber auch in schönen melodischen Fragmenten. </strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1-1200x800.jpg" alt="" class="wp-image-192737" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1-1320x880.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="english-version">english version</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="776" height="366" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Titelbild-2025-2-by-Anne-C-Swallow.jpg" alt="" class="wp-image-192697" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Titelbild-2025-2-by-Anne-C-Swallow.jpg 776w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Titelbild-2025-2-by-Anne-C-Swallow-300x141.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Titelbild-2025-2-by-Anne-C-Swallow-768x362.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Titelbild-2025-2-by-Anne-C-Swallow-520x245.jpg 520w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Titelbild-2025-2-by-Anne-C-Swallow-720x340.jpg 720w" sizes="auto, (max-width: 776px) 100vw, 776px" /></figure>



<h5 class="wp-block-heading">Genre: Post Metal</h5>



<h5 class="wp-block-heading">Release: 19.09.2025</h5>



<h5 class="wp-block-heading">Label: AOP Records</h5>



<p>I really wanted to include <strong>HERETOIR</strong> (<a href="https://www.facebook.com/heretoir">Facebook</a>)  in my review list because I was very impressed by their previous singles. Friends of easy, catchy songs don&#8217;t need to read any further, because HERETOIR&#8217;s music is far from that. In extreme form, they work with an emotional depth that you not only have to consume, but also understand and reflect on.</p>



<p>So listening to these songs is not a quick snack, but a process that requires attention. &#8222;Solastalgia&#8220; is already the band&#8217;s sixth album, which deals with the grief over the loss of the natural environment and the inner turmoil of modern man. The term &#8222;Solastalgia&#8220; thus describes the pain of ecological and social crises. Heavy fare that is spread out in epic, sprawling songs lasting over 60 minutes.</p>



<p>The dreary cover artwork is a mystery. What kind of animal can be seen on it? Is it a prehistoric bird of prey? What is it carrying in its mighty beak? A severed limb? Either way, it is an unusual motif and offers scope for all kinds of interpretations.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="735" height="735" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork.jpg" alt="" class="wp-image-192702" style="width:363px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork.jpg 735w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Cover-Artwork-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 735px) 100vw, 735px" /></a></figure></div>


<p>The theme is also explicitly addressed in the song <strong>&#8222;The Ashen Falls&#8220;</strong>, that in a certain way <strong>the powerlessness of man in the face of the destruction of the human environment</strong>, i.e. the exploitation and destruction of the natural habitat. But also the general human togetherness or rather antagonism with lies, deception and violence leads to an existential emptiness.</p>



<p>Musically, HERETOIR are hard to pin down. Even though we are dealing with extreme metal with maximum expressiveness, <strong>many musical influences intervene here</strong>. After a quiet start, &#8222;The Ashen Falls&#8220; becomes a real blastbeat monster. However, <strong>wonderful melodic landscapes unfold amidst all the hard expression</strong>, sometimes in more reduced or quieter sound fields. The opener is immediately a moving experience, which in its desolation also somehow gives rise to hope.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe title="Heretoir - The Ashen Falls (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/YEjApLWmbxg?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><strong>The album draws a lot of great cinematic motifs. </strong>The song &#8222;Inertia&#8220; hypnotizes with a certain monotony and conveys a huge sadness, or perhaps it symbolizes being stuck in a state of helplessness and apathy. The depressing instrumental piece &#8222;Rain&#8220; follows suit, which is evoked by the soft, warm piano playing. However, the final &#8222;official&#8220; track <strong>&#8222;The Same Hell MMXXV&#8220;</strong>, which concludes the journey, <strong>is too monotonous for me. </strong>It&#8217;s a bit like transcendental music to fall asleep to. I don&#8217;t like the instrumentation or the vocals here, as they are too uniform and emotionless for me.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow.jpg"><img decoding="async" width="722" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow-722x1200.jpg" alt="" class="wp-image-192693" style="width:220px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow-722x1200.jpg 722w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow-180x300.jpg 180w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow-768x1277.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow-924x1536.jpg 924w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Bandfoto-1-by-Anne-C-Swallow.jpg 964w" sizes="(max-width: 722px) 100vw, 722px" /></a></figure></div>


<p><strong>The most harmonious song on the album is &#8222;The Heart of December&#8220;, with airy melodies that almost seem to float through your ears in contrast to the hard and rough songs.</strong> Restrained drums, an acoustic guitar and gentle vocals define the song. An atmospheric oasis on the album that gains in intensity before the end, but then fades out gently. &#8222;Burial&#8220; again celebrates the contrasting interplay between energetic outbursts and subdued moments. It is one of the songs on the album that has a more complex structure. Not so easy to grasp, but incredibly intense.</p>



<p>This certainly also applies to the longest song, <strong>&#8222;Season Of Grief&#8220;</strong>, which has a playing time of 10 minutes. The rich concept works perfectly here too and fills the time very well. I particularly like the highly dynamic part from minute 04:50 onwards. The song almost comes to a standstill in the following, but then HERETOIR pick up the pace again. <strong>An epic track!</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Heretoir - Season of Grief (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/BdDtowKmQk8?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><strong>&#8222;Solastalgia&#8220;, the title track</strong>, is the last massive upsurge on the album, even if it is not the last track. A <strong>monumental experience with a palpable presence that runs through the entire album anyway. </strong>There is a good <strong>balance between colossal attack and a soulful aura</strong>, so that the listener is also given places to retreat to.</p>



<p>Despite its crisp heaviness, &#8222;You Are The Night&#8220; somehow has<strong> a ballad-like, melancholy character with a rushing waterfall of melodies</strong> that pour over the listener. Intense and gripping! It&#8217;s about the dark emptiness and the search for the comforting light in the darkness and perhaps also about the fact that you have to accept the darkness as part of yourself.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Heretoir - You Are The Night (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/pUG_Tn9H23k?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Conclusion</h3>



<p><strong>&#8222;Solastalgia&#8220; is introspective, aesthetically sophisticated and emotionally uncompromising. As mentioned at the beginning, an experience that is not just music &#8211; but an emotional state, a sound space for existential reflection. Heretoir succeeds in creating an impressive balance between harshness and fragility. The songs are emotional landscapes characterized by desolation and despair, but HERETOIR manage not to get caught up in the darkness and give up. They leave a light on in the darkness, a glimmer of hope. This is partly reflected in the lyrics, but also in beautiful melodic fragments.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1-1200x800.jpg" alt="" class="wp-image-192737" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1-1320x880.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2025/09/HERETOIR-Solastalgia-Bewertung-1-1-1.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>
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		<title>The Spirit und Waldgeflüster live in Oberhausen</title>
		<link>https://metal-heads.de/konzertberichte/the-spirit-und-waldgefluester-live-in-oberhausen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Moldi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2022 08:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[AOP Records]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[The Spirit und Waldgeflüster live in Oberhausen am 28.10.2022 Eigentlich waren es ja The Spirit und Firtan, die auf Co-Headliner Show gegangen sind. Im Gepäck hatte sie Praise the Plague und an ein paar&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">The Spirit und Waldgeflüster live in Oberhausen am 28.10.2022</h2>



<p>Eigentlich waren es ja <strong>The Spirit</strong> und <strong>Firtan</strong>, die auf Co-Headliner Show gegangen sind. Im Gepäck hatte sie <strong>Praise the Plague</strong> und an ein paar ausgewählten Terminen auch <strong>Waldgeflüster</strong>. Leider konnte ich an diesem Abend <strong>Firtan</strong> als letzte Band aber nicht mehr sehen, da mein Zug irgendwie anders fahren wollte. Da macht man manchmal nix. Beschränkt sich mein kurzer Bericht also auf die anderen 3 Bands. Denn eigentlich war ich ja privat da, ohne Kamera und Akkreditierung. Aber da es Spaß gemacht hat, wollte ich doch ein paar Worte los werden. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Helvete Club Oberhausen</h2>



<p>Tatsächlich war das mein erster Besuch im Helvete&#8230;es war in der Vergangenheit wie verhext. Immer, wenn da was interessantes auf der Liste stand, war ich entweder im Urlaub oder anderweitig verhindert, es war Corona, ein Erdbeben oder alternativ eine Flutwelle. Man kennt das ja Jetzt hat es endlich geklappt und ich darf sagen, ich komme gerne wieder. Wirklich sehr sehr faire Getränkepreise (z.B. Flasche 0,33 Becks 3 Euro, Becher Cola 2 Euro) und die Atmosphäre stimmt auch. Oben Kneipe, unten dann eher &#8222;Disco&#8220;. Und man kann da auch rein gehen, wenn Konzerte sind, da der Saal nochmal extra ist. Dazu noch in Laufreichweite vom HBF Oberhausen. Der Laden sieht mich definitiv wieder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praise the Plague </h2>



<p>Los ging es um 19.30Uhr mit <strong>Praise the Plague</strong> aus Berlin. Ich muss gestehen, ich kannte die Band vorher nicht, aber das soll ja nix bedeuten. Von der Ausleuchtung her war das alles sehr rot gehalten und ich war plötzlich gar nicht mal mehr so traurig, ohne Kamera da zu sein ^^. Die Jungs hatten ca. ein 30 Minuten Set und und konnten mit ihrem Mix aus Blackmetal und Doom auf jeden Fall überzeugen. Atmosphärisches Gesäge an der Gitarre und ein wahrer Schreihals am Micro. Da hab ich schon ganz andere Opener gesehen und gehört. Würde ich mir wieder geben, wenn sie in der Nähe sind. Ein schickes Handybild noch zum Abschluss <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="900" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/PraiseThePlague-1200x900.jpg" alt="" class="wp-image-135551" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/PraiseThePlague-1200x900.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/PraiseThePlague-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/PraiseThePlague-768x576.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/PraiseThePlague-1536x1152.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/PraiseThePlague-2048x1536.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/PraiseThePlague-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">AOP Records</h2>



<p>Nach dem Opener war Umbaupause und dank der Hitze in dem Keller wollte ich meinen verblassten Stempel auf dem Arm mal nachdrücken lassen und kam dann mit dem Herrn des Stempelkissens ins Gespräch. Sehr schnell stellte sich raus, dass es sich bei ihm gar nicht, wie von mir vermutet, um einen Mitarbeiter vom Helvete handelte. Sondern vor mir stand Sven, Labelchef von AOP Records. So kamen wir nett ins Gespräch. Das liebe ich an den kleinen Konzerten immer, Du kannst alles und jeden anlabern. Ich wusste bis zu dem Moment auch gar nicht, dass neben Waldgeflüster und Firtan auch The Spirit bei AOP unter Vertrag sind. Aber so machte die Tour in der Konstellation natürlich noch mehr Sinn.</p>



<p>Schaut mal bei AOP im Shop vorbei, da gibt es eine Menge netter Sachen <a href="https://artofpropaganda.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KLICK</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Waldgeflüster</h2>



<p>Dann waren <strong>Waldgeflüster</strong> aus Bayern an der Reihe, der Hauptgrund, wieso ich unbedingt auf dieses Konzert wollte. Kurz vor Start noch ein Schreckmoment&#8230;der Bassist rutsche irgendwie ab und haute sich böse das Schienbein auf. Mein Redaktionskollege Matt half noch beim verarzten und es wurde die Wunde fachmännisch mit Stoff umwickelt und dieser dann mit Panzertape fixiert. Im sitzen konnte der Kollege das Set dann spielen. Ich hoffe, es geht Dir heute gut! Los ging das Set mit &#8222;Im Ebersberger Forst&#8220; vom grandiosen <a href="https://metal-heads.de/reviews/waldgefluester-dahoam/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aktuellen Album</a>. Ein 10 Minuten Kracher, der einfach direkt mal sitzt. Weiter ging es mit Songs von älteren Alben, bis dann noch &#8222;Mim Blick aufn Kaiser&#8220; gespielt wurde. In Summe ca 5-6 Lieder, würde ich sagen. Ein geiler Auftritt und man stand direkt an der Bühne. Leider war der Sound nicht so 100%ig gut eingestellt, der Sänger teilweise etwas leise&#8230;da war noch ein wenig Luft nach oben. Ansonsten eine tadellose Nummer, für die allein sich das Ticket schon gelohnt hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="900" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/Waldgefluester-1200x900.jpg" alt="" class="wp-image-135552" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/Waldgefluester-1200x900.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/Waldgefluester-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/Waldgefluester-768x576.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/Waldgefluester-1536x1152.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/Waldgefluester-2048x1536.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/Waldgefluester-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">The Spirit</h2>



<p>Weiter ging es mit <strong>The Spirit</strong> aus Saarbrücken. Die hatte ich so 2018 rum schon mal als Vorband von <strong>Hypocrisy</strong> gesehen und meine Gefühle damals waren etwas zwiegespalten, wenn ich mich recht erinnere. Aber was die Jungs hier auf die Bretter gezaubert haben, war ein wahrer Melodic Death Metal Reigen. Ich stand ganz vorne und da war der Sound wirklich hervorragend. Es wurde ein Querschnitt aus allen 3 Alben gespielt und auch der Über-Song Pillars of Doom war, sehr zu meiner Freude, vertreten. Boah, das war echt ein satter Auftritt. Erstklassige Gitarrenarbeit und der Gesang fast wie vom Album&#8230;man hat das Spaß gemacht. Völlig euphorisiert habe ich dann am Merch Stand noch die 2 mir fehlenden Vinyls eingesackt. So geht Live Musik!  </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/The-Spirit-900x1200.jpg" alt="" class="wp-image-135553" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/The-Spirit-900x1200.jpg 900w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/The-Spirit-225x300.jpg 225w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/The-Spirit-768x1024.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/The-Spirit-1152x1536.jpg 1152w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/The-Spirit-1536x2048.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/The-Spirit-1320x1760.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/10/The-Spirit-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Leider war, wie schon in der Einleitung geschrieben, der Abend für mich dann vorbei, da ich meinen Zug kriegen musste. Sorry <strong>Firtan</strong>, ich hätte euch gerne gesehen und auch gern ein paar Zeilen hier geschrieben. In Summe war das ein richtig geiler Abend. Bands und auch die Location sind auf jeden Fall eine Empfehlung wert! Und auch wenn das hier kein richtiger Bericht ist, ein paar Eindrücke wollte ich schon runter schreiben. </p>



<p>Ich kann auch an dieser Stelle nur nochmal dazu aufrufen&#8230;.Leute, kriegt den Arsch hoch, kauft Tickets und besucht die kleineren Events. Zu Maiden und Metallica rennen sie eh alle <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> 25 Euronen für 4 Bands von der Qualität&#8230;das war ein Schnapper. </p>



<h2 class="wp-block-heading">In eigener Sache</h2>



<p>Natürlich gibt es noch viele weitere News, Reviews und Live-Berichte aus der Szene der harten Töne bei uns. Um ja nichts zu verpassen, abonniert ihr am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank">Newsletter</a>. Oder Ihr folgt uns bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank">Facebook</a>. Die besten Bilder findet ihr dann bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank">Instagram</a>. Und unser&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank">YouTube Channel</a>&nbsp;hält schon jetzt einiges bereit. Schaut mal rein!</p>
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		<title>Tomorrow&#8217;s Rain beeindrucken mit Hollow</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soundchaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2020 14:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aaron Stainthorpe]]></category>
		<category><![CDATA[AOP Records]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Enemy]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 11. September 2020 erschien bei AOP Records / Edel mit &#8222;Hollow&#8220; das Debüt der aus Israel stammenden Band Tomorrow&#8217;s Rain. Wobei das Debüt tiefe Wurzeln hat, gehen die Anfänge der Band doch in&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Am 11. September 2020 erschien bei AOP Records / Edel mit &#8222;Hollow&#8220; das Debüt der aus Israel stammenden Band Tomorrow&#8217;s Rain</strong>. Wobei das Debüt tiefe Wurzeln hat, gehen die Anfänge der Band doch in das Jahr 2002 zurück wie uns Frontmann Yishai Sweartz vorab im Interview verraten hat. <strong>Schaut <a rel="noreferrer noopener" href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/tomorrows-rain-yishai-sweartz-im-interview/" target="_blank">hier</a> ruhig mal rein, denn neben der Geschichte der Band erzählt uns Yishai noch wie es zu den vielen Gastauftritten auf &#8222;Hollow&#8220; kam. Mit Jeff Loomis, Greg Mackintosh oder Aaron Stainthorpe sind da schon ein paar recht bekannte Namen dabei</strong>. Aber verspricht das auch Qualität? Hier schon mal das Video zu &#8222;Fear&#8220; mit Aaron und danach stelle ich euch dann die Songs im Einzelnen vor. Viel Spaß!</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Tomorrow’s Rain - Fear feat. Aaron // My Dying Bride" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/kQ5MBRtFdko?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow&#8217;s Rain</h3>



<p>Der Opener &#8222;Trees&#8220; kommt noch ohne Gastauftritte aus, hat dafür aber ein Intro und Outro mit spielenden Kindern. Ein melancholischer Death Doom Song, der im Midempo gehalten ist und <strong>über dessen Grundstimmung mit der Textzeile &#8222;Zeit heilt alle Wunden, aber bringt auch den Tod&#8220; alles gesagt ist. Toll depressiver Auftakt</strong>. Der zweite Song ist dann schon der obige &#8222;Fear&#8220; mit Aaron Stainthorpe als Gastsänger und er verleiht dem Song eine wirklich tolle 90er Melodic Doom Komponente. <strong>Ich mag dieses Wechselspiel aus Klargesang und Growls. Und die eingebaute Bouzuki gefällt mir auch richtig gut</strong>. &#8222;A Year I Would Like To Forget&#8220; könnte vom Titel her der Song sein, der das Jahr 2020 beschreibt. Ist er aber nicht und gerade der direkte Vergleich zu &#8222;Fear&#8220; zeigt, dass Yishai im Klargesang nicht die Qualitäten eines Aaron von My Dying Bride hat. <strong>Aber dafür kann Raffael Mor an der Gitarre glänzen</strong> und muss sich nicht hinter Greg Mackintosh verstecken, der &#8222;In The Corner Of A Dead End Street End&#8220; mit seinen Künsten veredelt. <strong>Fast gehauchter Klargesang trifft auf die Growls von Sakis von Rotting Christ. Musikalisch sind die Gesangswechsel auch perfekt untermalt</strong>. Ich mag so etwas.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Tomorrow’s Rain - In The Corner Of A Dead End Street feat. Greg Mackintosh &amp; Sakis Tolis" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/waQSLPXAmOg?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow&#8217;s Rain der Gästereigen geht weiter</h3>



<p>&#8222;Misery Rain&#8220; kann zwar wieder mit prominenten Namen (siehe unten das Video) aufwarten, ist aber der Song der mich am wenigsten packt. Abwechslungsreich und von vielen Stimmungen geprägt, aber der Aha Effekt will sich bei mir nicht einstellen. <strong>&#8222;Into The Mouth Of Madness&#8220; ist Warrel Dane gewidmet und da passt die Gitarre von Jeff Loomis natürlich perfekt dazu. Nostalgischerweise verspüre ich hier einen leichten Nevermore-Touch und alleine deswegen mag ich den Song</strong>. Das Video gibt es unten als krönenden Abschluss. Es folgt der Titelsong, der komplett aus der Feder von Keyboarderin Shiraz Weiss stammt und mehr auf Atmosphäre denn Härte setzt. <strong>Die weiblichen Vocals im Kontrast zu den Growls von Spiros (Septicflesh) sind eine weitere Note auf dieser vielfältigen Platte</strong>. Als letzten Song gibt es noch <strong>eine Coverversion vom &#8222;Weeping Song&#8220; von Nick Cave. Ich hätte nie gedacht, dass es davon mal eine Death Doom Version geben würde. Nun hier ist sie und klingt erstaunlich gut</strong>.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Tomorrow&#039;s Rain - Misery Rain feat. Mikko // Swallow the Sun &amp; Fernando // Moonspell" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/nVv2CPQQhPk?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow&#8217;s Rain mit einem starken Debüt</h3>



<p>Tomorrow&#8217;s Rain ist mit &#8222;Hollow&#8220; ein starkes Debüt gelungen. Die Platte lebt von der Vielfalt, gerade bei den Vocals. So gelingt es der Band zu jedem Song die passende Atmosphäre und Spannung zu kreieren. <strong>&#8222;Hollow&#8220; ist kein modernes Album geworden. Es lebt und atmet mit jeder Note den frühen Death Doom mit einer guten Prise Gothic</strong>. Die Liste der Gastmusiker ist da auch ein guter Indikator. <strong>Ob es richtig ist bei seinem Debüt auf so viele Gäste zu setzen? Mir ist das vollkommen egal, wenn das Ergebnis so gut ist wie hier</strong>. Tomorrow&#8217;s Rain ist mit &#8222;Hollow&#8220; ein Album gelungen, das <strong>mich mit seiner Atmosphäre in den Bann zieht und auch gerade wegen der vielen Mitwirkenden begeistert</strong>. Ein Debüt, das für mich bis jetzt zu den vielversprechendsten des Jahres gehört und mich gespannt auf den Nachfolger zurücklässt.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Tomorrow&#039;s Rain - Into the Mouth of Madness feat. Jeff Loomis &amp; Kobi Farhi" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/MFLiE5SqGi4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow’s Rain – Line-Up and contact</h3>



<p>Yishai Sweartz – Vocals<br>Raffael&nbsp; Mor – Guitars<br>Yoni Biton – Guitars<br>Yaggel Cohen – Bass<br>Shiraz Weiss – Keyboards<br>Nir Nakav – Drums</p>



<p>Mehr zu Tomorrow’s Rain findet ihr bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/TomorrowsRain/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Und wenn ihr noch mehr Reviews odere andere News und Berichte aus der Metalwelt nicht verpassen wollt, dann&nbsp;abonniert am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank">Newsletter</a>&nbsp;oder folgt uns bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank">Facebook</a>. Bilder für nostalgische Rückblicke gibt es wie immer bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank">Instagram</a>&nbsp;und wer Unterhaltung abseits von Netflix und Co sucht, kann ja mal einen Blick in unseren&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank">YouTube Channel</a>&nbsp;werfen.</p>
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		<title>Tomorrow&#8217;s Rain &#8211; Yishai Sweartz im Interview (english version)</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/tomorrows-rain-yishai-sweartz-im-interview-english-version/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[soundchaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 07:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[AOP Records]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Melodic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Hollow]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Loomis]]></category>
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		<category><![CDATA[Oriental Metal]]></category>
		<category><![CDATA[ORPHANED LAND]]></category>
		<category><![CDATA[Tomorrows Rain]]></category>
		<category><![CDATA[Yishai Sweartz]]></category>
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					<description><![CDATA[Their debut &#8222;Hollow&#8220; is out for a few days and for me it is one of the most promising ones. You can read my full review in a few days here on metal-heads.de. In&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Their debut &#8222;Hollow&#8220; is out for a few days and for me it is one of the most promising ones. You can read my full review in a few days here on metal-heads.de. In the meantime vocalist Yishai Sweartz was so kind to answer me some questions. He will let us know something about the history of Tomorrow&#8217;s Rain and the creation of &#8222;Hollow&#8220;. But first I will show you the video of the song &#8222;Misery Rain with two guest appearances. Another point I asked Yishai about&#8230;</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Tomorrow&#039;s Rain - Misery Rain feat. Mikko // Swallow the Sun &amp; Fernando // Moonspell" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/nVv2CPQQhPk?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><strong>Metal-Heads (MH</strong>): Hi Yishai, it&#8217;s Jörg of metal-heads.de. Thanks for taking the time to answer my questions. And my first question is how you came up with your band name?</p>



<p><strong>Tomorrow&#8217;s Rain Yishai (TR)</strong>: The name came from <strong>the song &#8222;Fragile&#8220; by Sting</strong> from his &#8222;Nothing Like The Sun&#8220; 1988 album, the full sentence is:</p>



<p>&#8222;Tomorrow&#8217;s rain will wash the stains away<br>But something in our minds will always stay&#8220;</p>



<p>No matter how sucessful we are dealing with our pain and heal our wounds, no matter if tomorrow will come and turn the page with it&#8217;s bright sunrise, something will stay painful within our soul, as Kreator once wrote in 1989 &#8222;Some pain will last forever&#8220;, <strong>and here we put Kreator and Sting at the same answer and took a trip down the memory lane to 1988/1989 and that&#8217;s our story&#8230;;-)</strong></p>



<p><br><strong>(MH)</strong>: Your debut album &#8222;Hollow&#8220; is out since 11th september. <strong>But the first appearance of Tomorrow&#8217;s Rain goes back nearly 10 years (if I&#8217;m right&#8230;)</strong>. So what can you tell us about the evolving process of the band? And how old or new are the songs on &#8222;Hollow&#8220;?</p>



<p><strong>(TR)</strong>: I formed the band <strong>in 2002 with Maor Appelbaum</strong> (nowdays a famous mastering guy in L.A) and Guitarist Raffael Mor, i had my previous band NAIL WITHIN split up right after a debut album via Listenable Records and Maor had his previous band SLEEPLESS split up, we were both in serious crisis having to face with the lash strike of reality and shattered dream, we started to write songs and it was clear from the first tunes that it&#8217;s gonna be a reflection of our lives back than and our lives back than was far from being cool, depression, drinking, anxiety, stress and panics attacks, you name it&#8230;:-) so the music turned this way as well. <strong>We called ourselves MOONSKIN and played few shows here</strong> (opened for Epica among others) but in 2006 i got married and wanted to leave my inner demons outside my daily lives, dealing with these songs on a daily base was digging in my own wounds, it was a mistake as i learned to understand.</p>



<p>3 years after that i been through a painful divorce process as a young father <strong>and again i felt shattered, this time i took it differently, i called Raffael and told him &#8222;this time we make it&#8220; so we started from zero with a new name Tomorrow&#8217;s Rain</strong> and in baby steps started to build our dream, we played with Dark Tranquillity in 2012 and tried to find a solid line up which took few years, <strong>in 2016 things became really serious and from there we went into the process of writing the record</strong>, we never write songs just to write good songs, every song needs a meaning, a true authentic story behind it, so quality over quantity was always the rule, <strong>if you consider 2002 as the start than we beat &#8222;Chinese Democracy&#8220; as the longest album to write ever&#8230;:-)</strong> but for me things started bigtime in 2016, 2 songs are from the early days, the rest are new.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Tomorrow&#039;s Rain - Into the Mouth of Madness feat. Jeff Loomis &amp; Kobi Farhi" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/MFLiE5SqGi4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><strong>(MH)</strong>: If I counted right there are <strong>ten different guest musicians</strong> (like Jeff Loomis in &#8222;Into the Mouth of Madness) playing on the album which makes it quite versatile and I really like it. But on the other hand, how much Tomorrow&#8217;s Rain is really in the songs?</p>



<p><strong>(TR)</strong>: it was very important to me that the SONGS will be strong and convincing by themselves, even without the guests, <strong>that&#8217;s the most important thing in an album in my opinion: strong songs, guests can spice it up and add extra value of course but the songs have to stand strong to start with</strong>. One of the most important things was to write songs and not to write riffs, look into the whole picture, the whole &#8222;story&#8220; and not like &#8222;it&#8217;s a great riff&#8220; kind of. I wrote all the lyrics apart from the song &#8222;Hollow&#8220; (written by our keyboardist Shiraz Weiss) and the music was written mainly by Raffael Mor but some other band members contributed too and even some ex band members as Maor Appelbaum for example. Guests added guitar solos (Jeff and Greg) and Vocals (all the rest) <strong>but the songs were written by us long time before the guests came in</strong>. My idea with the guests was to&nbsp; welcome them with open arms to our house and have each one of them to leave something from his own into our body of art, we thought about each part and gave each guest exactly the parts I thought fits him, for example in &#8222;Misery Rain&#8220; I had almost a spoken part, telling a very personal story and everytime I sang it in the studio I thought &#8222;it will be great to have Fernando from Moonspell&#8220; doing this part in the same vibe he did similar parts in &#8222;Wolfheart&#8220; which is an album I really really love, so I invited Fernando and he did that part.</p>



<p>For Jeff Loomis we invited him for a song about Warrel Dane, <strong>Warrel was a friend of mine and in fact was supposed to produce &#8222;Hollow&#8220; so inviting Jeff Loomis to play in this personal memorial song for his longtime friend and musical partner was a great idea</strong>, etc etc. I think you can easily recognize Greg Mackintosh special solo in &#8222;In The Corner Of A Dead End Street&#8220; and same goes to Aaron from My Dying Bride in &#8222;Fear&#8220;, they all gave me a small part of them and for this I will thank them forever. <strong>Most of them are in fact friends that I know for many years</strong>. I knew Sakis from Rotting Christ in 1993 and always kept in touch so him and Rotting Christ are family to us. Also Anders from Draconian, Spiros from Septicflesh, Mikko from Swallow The Sun and of course Kobi from Orphaned Land are friends and we go many years back. Also Jeff Loomis even thou I knew him personally only in 2003 or 2004 I think, but it&#8217;s 17 years, time fly fast. Paradise Lost played here many times and we opened for them twice and that&#8217;s how I knew Greg personally, <strong>Aaron from My Dying Bride is in fact the only one I only knew personally around 2 years ago</strong> but I am a huge MDB fan since 1991 so he was one of the persons I always wanted to work with and have him on the album, we did all the connections via emails. But we wrote a lot to each other and not only about music so he is definitely a person I consider a friend and it’s a great respect for us as a band to have him singing with us in the album.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow&#8217;s Rain &#8211; everything is on hold</h3>



<p><strong>(MH)</strong>: Beside Corona&#8230; Are there any plans of playing live next year?</p>



<p><strong>(TR)</strong>: All shows are on hold for now of course, <strong>we were supposed to open for SAMAEL, TIAMAT, and PARASDISE LOST and ROTTING CHRIST but of course everything is on hold now</strong> because of this crazy situation, lets hope things will get back to normal again, we are really looking forward to play live, also we started to write the second album and already have 3 new songs so it will not take so many years this time.<br><br><strong>(MH)</strong>: My last question goes to your last song. A cover of Nick Cave&#8217;s Weeping Song. Who came up with this idea and why? I love the orgininal, but your version is quite good.</p>



<p><strong>(TR)</strong>: I came up with the idea (Yishai, Vocals) because I love Nick Cave&#8217;s music since I was around 13 years old and <strong>I felt that we can take the song to our direction and create something interesting</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow&#8217;s Rain &#8211; Line-Up and contact</h3>



<p>Yishai Sweartz – Vocals<br>Raffael&nbsp; Mor – Guitars<br>Yoni Biton – Guitars<br>Yaggel Cohen – Bass<br>Shiraz Weiss – Keyboards<br>Nir Nakav – Drums</p>



<p>More about Tomorrow’s Rain at&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/TomorrowsRain/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. If you don&#8217;t wanna miss any news or reviews just subscribe to our free&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank">Newsletter</a>&nbsp;or follow us at&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank">Facebook</a>. Pics and more are at&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank">Instagram</a>&nbsp;and don&#8217;t you miss a look at our&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank">YouTube Channel</a>.</p>
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		<title>Tomorrow&#8217;s Rain &#8211; Yishai Sweartz im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soundchaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 07:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[AOP Records]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[Ihr Debüt &#8222;Hollow&#8220; erschien vergangenen Freitag bei AOP Records und für mich ist es dieses Jahr eines der vielversprechendsten. Das ausführliche Review dazu könnt ihr in ein paar Tagen hier auf metal-heads.de lesen. In&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Ihr Debüt &#8222;Hollow&#8220; erschien vergangenen Freitag bei AOP Records und für mich ist es dieses Jahr eines der vielversprechendsten. Das ausführliche Review dazu könnt ihr in ein paar Tagen hier auf metal-heads.de lesen. In der Zwischenzeit war Sänger Yishai Sweartz so freundlich mir ein paar Fragen zu beantworten. Wir erfahren einiges über die Geschichte von Tomorrow&#8217;s rain und die Entstehung von &#8222;Hollow&#8220;. Ebenso erzählt er uns einiges über die vielen Gastauftritte wie dem von Mikko (Swallow The Sun) und Fernando (Moonspell) in &#8222;Misery Rain&#8220;. Viel Spaß mit dem Video und dann dem Interview.</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Tomorrow&#039;s Rain - Misery Rain feat. Mikko // Swallow the Sun &amp; Fernando // Moonspell" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/nVv2CPQQhPk?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><strong>Metal-Heads (MH</strong>): Hi Yishai, ich bin der Jörg aka soundchaser von metal-heads.de. Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst meine Fragen zu beantworten. Und meine erste Frage ist gleich, wie es zu eurem Bandnamen kam?</p>



<p><strong>Tomorrow&#8217;s Rain Yishai (TR)</strong>: Der Name kommt von <strong>dem Song &#8222;Fragile&#8220; von Sting</strong> aus denm 1988er Album &#8222;Nothing Like The Sun&#8220; 1988, die entsprechende Textzeile lautet wie folgt:</p>



<p>&#8222;Tomorrow&#8217;s rain will wash the stains away<br>But something in our minds will always stay&#8220;</p>



<p>Ganz egal wie erfolgreich wir unseren Schmerz bekämpfen und unsere Wunden heilen. Ganz egal, dass der nächste Morgen mit strahlendem Sonnenschein eine neue Seite aufschlägt. Etwas bleibt immer schmerzhaft an unserer Seele haften, so wie Kreator damals 1989 schrieben &#8222;Some pain will last forever&#8220;, <strong>und so führen wir Kreator und Sting zusammen und nehmen einen trip down the memory lane nach 1988/1989 und das ist unsere Geschichte&#8230;;-)</strong></p>



<p><br><strong>(MH)</strong>: Euer Debüt &#8222;Hollow&#8220; ist am 11. September erschienen. <strong>Aber das erste Lebenszeichen von Tomorros&#8216; Rain liegt schon ungefähr zehn Jahre zurück (wenn ich richtig liege&#8230;)</strong>. Was kannst du uns über die Entstehungsgeschichte der Band erzählen? Und wie alt oder neu sind die Songs auf &#8222;Hollow&#8220;?</p>



<p><strong>(TR)</strong>: Ich habe die Band <strong> 2002 mit Maor Appelbaum</strong> (heute ein berühmter mastering guy in L.A) und Gitarrist Raffael Mor gegründet. Meine vorherige Band NAIL WITHIN löste sich gleich nach ihrem Debüt Album (bei Listenable Records) auf und auch Maor löste seine Band SLEEPLESS auf. Wir hatten beide eine richtige Krise, die Realität schlug uns unbarmherzig ins Gesicht und unsere Träume fielen in Trümmer. Wir begannen Songs zu schreiben und von den ersten Tönen an war klar, dass es eine Reflektion unseres damaligen Lebens sein würde. Und unser Leben damals war alles andere als cool. Depressionen, Ängste, Stress und Panik Attacken, such dir was aus&#8230;:-) Unsere Musik klang dann auch genauso. <strong>Wir nannten uns MOONSKIN und spielten einige Shows hier zuhause</strong> (unter anderem eröffneten wir für Epica). Aber ich heiratete 2006 und wollte meine inneren Dämonen von meinem täglichen Leben fernhalten, sich mit diesen Songs tagtäglich zu beschäftigen wühlte in meinen Wunden und das war ein Fehler wie ich lernen musste zu verstehen.</p>



<p>Drei Jahre nach einen schmerzhaften Scheidungsprozess als junger Vater, <strong>war ich wieder am Boden zerstört. Aber diesmal ging ich es anders an. Ich rief Raffael an und sagte ihm &#8222;dieses Mal machen wir es richtig&#8220; und so starteten wir bei Null mit dem neuen Namen Tomorrow&#8217;s Rain</strong>. Mit Babyschritten fingen wir an unseren Traum Realität werden zu lassen. 2012 spielten wir mit  Dark Tranquillity in 2012 und versuchten ein stabiles line up zu finden, was ein paar Jahre dauern sollte. <strong>2016 wurde es dann richtig Ernst und von da an begannen wir den Songwriting Prozess für dieses Album</strong>. Wir schreiben nicht einfach Songs um gute Songs zu schreiben. Jeder Song braucht eine Bedeutung, eine wahre, authentische Geschichte dahinter. Qualität über Quantität war immer die Regel. <strong>Wenn man 2002 als Start nimmt, dann schlagen wir &#8222;Chinese Democracy&#8220; als das am längsten zu schreibende Album um Längen&#8230;:-)</strong> Aber für mich fing es so richtig erst in 2016 an und so sind nur zwei Songs aus den alten Tagen und der Rest ist neu</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Tomorrow&#039;s Rain - Into the Mouth of Madness feat. Jeff Loomis &amp; Kobi Farhi" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/MFLiE5SqGi4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p><strong>(MH)</strong>: Wenn ich richtig gezählt habe, spielen <strong>zehn verschiedene Gastmusiker</strong> (wie etwa Jeff Loomis in &#8222;Into the Mouth of Madness) auf dem Album was es sehr abwechslungsreich und vielschichtig macht. Auf der einen Seite mag ich das sehr, aber auf der anderen Seite stellt sich mir die Frage wieviel Tomorrow&#8217;s Rain noch in den Songs steckt?</p>



<p><strong>(TR)</strong>: Für mich wahr es sehr wichtig, dass die SONGS für sich alleine schon stark und überzeugend sind. Auch ohne die Gastmusiker. <strong>Das ist überhaupt das Wichtigste bei einem Album, zumindest meiner Meinung nach: Starke Songs, Gäste können die Extrawürze geben und etwas wertvolles hinzufügen. Aber der Song selbst muss von Anfang an stark sein.</strong> Auch eines der wichtigsten Dinge war für uns Songs zu schreiben und nicht nur ein Riff. Das Gesamtbild sehen, die ganze Geschichte und nicht nur &#8222;it&#8217;s a great riff&#8220;. Ich habe alle Texte geschrieben, nur nicht bei  &#8222;Hollow&#8220; (der Text stammt von unserer Keyboarderin Shiraz Weiss) und die Musik wurde hauptsächlich von Raffael Mor geschrieben. Aber auch andere Bandmitglieder haben etwas beigetragen und sogar ehemalige Mitglieder wie beispielsweise Maor Appelbaum. Die Gäste haben Gitarrensoli beigesteuert (Jeff and Greg) und Gesang (alle anderen), <strong>aber die Songs waren lange Zeit vorher geschrieben bevor die Gastmusiker dazukamen.</strong> Mein Gedanke war es unsere Gäste mit offenen Armen in unserem Haus willkommen zu heißen und jeden einzelnen von ihnen etwas eigenes in unserer Kunst zu hinterlassen. Wir haben über jeden Teil nachgedacht und haben jedem den für ihn passenden Part gegeben. Zum Beispiel hatte ich in &#8222;Misery Rain&#8220; ein fast gesprochenen Part, der eine sehr persönliche Geschichte erzählt und jedes mal wenn ich den im Studio sang, dachte ich &#8222;es wäre einfach großartig wenn Fernando von Moonspell das genauso machen würde wie die ähnlichen Stücke in &#8222;Wolfheart&#8220;, welches ein Album ist dass ich wirklich liebe. Und so habe ich ihn einfach eingeladen und er übernahm diesen Teil.</p>



<p>Jeff Loomis haben wir für einen Song über Warrel Dane eingeladen. <strong>Warrel war ein Freund von mir und sollte tatsächlich &#8222;Hollow&#8220; produzieren.Jeff einzuladen in diesem persönlichen Gedenksong für seinen langjährigen Freund und musikalischen Partner zu spielen war eine tolle Idee.</strong> Ich glaube jeder kann einfach Greg Mackintoshs special solo in &#8222;In The Corner Of A Dead End Street&#8220; heraushören. Und gleiches gilt für Aaron von My Dying Bride in &#8222;Fear&#8220;. Sie alle gaben mir ein kleines Stück von sich und dafür bin ich ihnen für immer dankbar. <strong>Die meisten von ihnen sind tatsächlich Freunde, die ich seit langen Jahren kenne.</strong> Sakis von Rotting Christ kenne ich seit 1993 und blieb immer in Kontakt mit ihm und so sind Rotting Christ wie Familie für uns. Auch Anders von Draconian, Spiros von  Septicflesh, Mikko von Swallow The Sun and natürlich Kobi von Orphaned Land sind Freunde und uns verbinden viele Jahre. Ebenso Jeff Loomis, auch wenn ich ihn persönlich erst in 2003 oder 2004 kennengelernt habe. Auch das sind schon 17 Jahre, wie die Zeit verfliegt. Paradise Lost spielten hier viele Male und wir haben zweimal für sie eröffnet und so habe ich Greg persönlich kennengelernt. <strong>Aaron von My Dying Bride ist wahrhaftig der einzige den ich erst seit zwei Jahren kenne</strong>, aber ich bin ein wahnsinniger MDB Fan seit 1991 und er ist einer der Personen mit denen ich schon immer zusammenarbeiten wollte. Um ihn auf das Album zu bekommen lief alles über Email. Aber wir haben uns so viel geschrieben und nicht nur über Musik und ja, so würde ich ihn wirklich als Freund betrachten. Und für uns als Band ist es eine große Sache, dass er mit uns auf unserem Album singt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow&#8217;s Rain &#8211; everything is on hold</h3>



<p><strong>(MH)</strong>: Abseits von Corona&#8230; Gibt es irgendwelche Pläne nächstes Jahr live zu spielen?</p>



<p><strong>(TR)</strong>: Alle Shows stehen derzeit auf stand by, <strong>wir sollten für SAMAEL, TIAMAT, and PARASDISE LOST and ROTTING CHRIST eröffnen. Aber jetzt ist alles in der Schwebe</strong>,wegen dieser seltsamen Situation. Hoffen wir einfach, dass die Dinge wieder normal werden und wir freuen uns wirklich darauf wieder live zu spielen. Auch haben wir angefangen das zweite Album zu schreiben und haben bereits drei neue Songs. Also wird es dieses Mal nicht so viele Jahren dauern.<br><br><strong>(MH)</strong>: Meine letzte Frage geht zu eurem letzten Song. Ein Cover von Nick Cave&#8217;s Weeping Song. Wer hatte die Idee und warum? I liebe das Original, aber eure Version ist auch richtig gut.</p>



<p><strong>(TR)</strong>: Ich hatte die Idee und zwar einfach weil ich die Musik von Nick Cave liebe seitdem ich 13 Jahre alt bin. Und<strong> ich hatte das Gefühl, dass wir uns den Song zu eigen machen können und etwas interessantes daraus erschaffen können</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow&#8217;s Rain &#8211; Line-Up and contact</h3>



<p>Yishai Sweartz – Vocals<br>Raffael&nbsp; Mor – Guitars<br>Yoni Biton – Guitars<br>Yaggel Cohen – Bass<br>Shiraz Weiss – Keyboards<br>Nir Nakav – Drums</p>



<p>Mehr zu Tomorrow’s Rain findet ihr bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/TomorrowsRain/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Und wenn ihr das Review und andere News und Berichte aus der Metalwelt nicht verpassen wollt, dann&nbsp;abonniert am besten unseren kostenlosen&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank">Newsletter</a>&nbsp;oder folgt uns bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank">Facebook</a>. Bilder für nostalgische Rückblicke gibt es wie immer bei&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank">Instagram</a>&nbsp;und wer Unterhaltung abseits von Netflix und Co sucht, kann ja mal einen Blick in unseren&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank">YouTube Channel</a>&nbsp;werfen.</p>
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		<title>Tomorrow&#8217;s Rain geben ihr Debüt am 11.09.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soundchaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2020 07:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[AOP Records]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Tomorrow&#039;s Rain]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem sie in den letzten 2 Jahren intensive Shows mit Acts wie Paradise Lost, Kreator, Tribulation, Swallow The Sun, Draconian, Rotting Christ, Tiamat und Orphaned Land gespielt haben, sind Tel Aviv´s Tomorrow&#8217;s Rain bereit,&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>Nachdem  sie in den letzten 2 Jahren intensive Shows mit Acts wie Paradise Lost,  Kreator, Tribulation, Swallow The Sun, Draconian, Rotting Christ,  Tiamat und Orphaned Land gespielt haben, <strong>sind Tel Aviv´s Tomorrow&#8217;s Rain  bereit, das Debütalbum &#8222;Hollow&#8220; abzuliefern. Die Platte erscheint am 11. September 2020 bei AOP Records / Edel</strong>.  &#8222;Hollow&#8220; wurde von Dori Bar Or in Tel Aviv produziert, gemixed und gemastered. Ziv Lenzner kreierte das Artwork. <strong>Für einen ersten Eindruck gibt es das Video zu &#8222;In The Corner Of A Dead End Street&#8220;</strong>. Hier wirken als Gastmusiker <strong>Greg Mackintosh und Sakis Tolis</strong> mit. Und die beiden sind nur zwei von vielen. Aber dazu weiter unten mehr.</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Tomorrow’s Rain - In The Corner Of A Dead End Street feat. Greg Mackintosh &amp; Sakis Tolis" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/waQSLPXAmOg?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow&#8217;s Rain und die zahlreichen Gäste</h3>



<p> Gegründet wurde Tomorrow´s Rain von Yishai Sweartz und dem Produzenten Maor Appelbaum (Mayhem, Sabaton, Cynic, Abbath). Ersterer sagte über das Debüt, dass sie ein Album machen wollten, das sie selber als Fans kaufen wollen würden. Und dafür haben sie sich <strong>viele Gastmusiker</strong> eingeladen. &#8222;Hollow&#8220; bietet gleich Protagonisten aus neun Bands auf (<strong>My Dying Bride, Paradise Lost,  Septicflesh, Moonspell, Rotting Christ, Arch Enemy, Swallow The Sun,  Draconian and Orphaned Land</strong>), die das Album zu einer  interessanten <strong>Mischung aus 80er Gothic Rock/Post Punk (Fields Of The  Nephilim, The Sisters Of Mercy, The Mission) und Doom/Death machen</strong>.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Tomorrow&#039;s Rain - Misery Rain feat. Mikko // Swallow the Sun &amp; Fernando // Moonspell" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/nVv2CPQQhPk?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<h3 class="wp-block-heading">Tomorrow&#8217;s Rain &#8211; Line-Up und Kontakt</h3>



<p>Yishai Sweartz – Vocals<br>Raffael  Mor – Guitars<br>Yoni Biton &#8211; Guitars<br>Yaggel Cohen – Bass<br>Shiraz Weiss – Keyboards<br>Nir Nakav – Drums</p>



<p>Mehr zu Tomorrow&#8217;s Rain findet ihr bei <a href="https://www.facebook.com/TomorrowsRain/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Facebook (öffnet in neuem Tab)">Facebook</a>. Und wenn ihr das Review und andere News und Berichte aus der Metalwelt nicht verpassen wollt,  dann abonniert am besten unseren kostenlosen <a rel="noreferrer noopener" href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank">Newsletter</a> oder folgt uns bei <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank">Facebook</a>. Bilder für nostalgische Rückblicke gibt es wie immer bei <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank">Instagram</a> und wer Unterhaltung abseits von Netflix und Co sucht, kann ja mal einen Blick in unseren <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank">YouTube Channel</a> werfen.</p>
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		<title>Harakiri for the Sky/Karg – J.J. im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2019 08:27:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[ANOMALIE]]></category>
		<category><![CDATA[AOP Records]]></category>
		<category><![CDATA[Harakiri for the sky]]></category>
		<category><![CDATA[J.J.]]></category>
		<category><![CDATA[Karg]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit J.J. von Harakiri for the Sky/Karg Seit vielen Jahren beschert uns unser Nachbarland Österreich immer wieder erstklassige Bands wie bspw. Dornenreich, Belphegor, Summoning oder The Sorrow. Diese sind aber bloß die Speerspitze&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit J.J. von Harakiri for the Sky/Karg</h3>
<p>Seit vielen Jahren beschert uns unser Nachbarland <strong>Österreich</strong> immer wieder erstklassige Bands wie bspw. Dornenreich, Belphegor, Summoning oder The Sorrow. Diese sind aber bloß die Speerspitze der dortigen Metal-Szene und können als Aushängeschilder ihres jeweiligen Genres gesehen werden. Zoomt man etwas an Salzburg und Wien heran, materialisieren sich Bandnamen, die man mittlerweile ebenfalls auf dem Schirm hat. Steil, SEHR steil, aufstrebende Bands wie Anomalie, <strong>Harakiri for the Sky</strong> und <strong>Karg</strong>, allesamt im s.g. Post-Black-Metal zu Hause (wenn man denn etwas auf Genre-Einordnungen gibt) sind im Land der idyllischen Bergdörfer, des rauen Alpenterrains und der kaiserlichen Geschichte Oasen intensiver, mitreißender Musik.</p>
<p>Nun hatte ich die Chance, <strong>J.J. von Harakiri for the Sky</strong> etwas auf den Zahn zu fühlen und konnte einiges zu Einflüssen, Emotionen &amp; Projekten herausfinden.</p>
<p><strong>J.J., vielen Dank für die Gelegenheit, einen etwas tieferen Blick in deine stetig wachsenden musikalischen Welten werfen zu dürfen. </strong><br />
<strong>Zum einen bist du bereits seit nahezu 12 Jahren Mastermind von KARG, zum anderen mit HARAKIRI FOR THE SKY aktuell gefragter denn je. Wie bist du zur Musik gekommen und gab es ein Schlüsselerlebnis, das zur Gründung von KARG geführt hat?</strong></p>
<p>J.J.: Zur Musik bin ich eigentlich ganz klassisch gekommen. Eine meiner älteren Schwestern hat Rock und Metal gehört. Eine meiner ersten musikalischen Erinnerungen ist Alphaville, das dürfte in der Volksschule gewesen sein. Mit 11-12 kamen dann Bands wie Nirvana, Pearl Jam, Misfits und Konsorten dazu. Misfits und Nirvana waren so was wie Schlüsselerlebnisse, denn nach diesen beiden Bands war ich wirklich fanatisch und bin es teils heute noch. Auch Hardcore habe ich zu dieser Zeit schon viel gehört. Irgendwann habe ich dann alte Kassetten meiner Schwester gefunden, hauptsächlich selbst zusammengestellte Death und Thrash Metal Sampler der frühen 90er Jahre. Sie selber hat sie eher weniger gehört, aber wohl ihr damaliger Freund. So kam ich mit Bands wie Death, Sepultura, Kreator und so weiter in Berührung. Was Black Metal betrifft, so dürfte das wohl in den Monaten um die Jahrtausendwende passiert sein. Meine ersten richtigen Black Metal Alben waren Nocte Obductas „Galgendämmerung“, welche ich mir damals blind wegen des Covers gekauft habe, und Dornenreichs „Nicht um zu sterben“. Beide auch heute noch Klassiker. Weiter ging es dann mit Burzum, Darkthrone und ähnlichem, der ganz normale Wahnsinn eben, bis man irgendwann nur noch Sachen gehört hat, die kein Schwein kennt. Heute ist es alles Mögliche, von Indie über Post Rock, bis Shoegaze und Sing &amp; Songwriter. Gitarren-Musik eben. Der Fokus liegt aber nach wie vor im Black Metal.</p>
<blockquote><p>Wir haben Harakiri for the Sky an einem feuchtfröhlichen Abend in meinem WG-Zimmer gegründet</p></blockquote>
<p><strong>Mit M.S., der dich anfangs bei KARG begleitet hat, verbindet dich eine innige Beziehung auf musikalischer Ebene. Warst du enttäuscht, als er dir den Rücken kehren wollte, oder war es zu dem Zeitpunkt bereits ein Thema, dass du später zu HFTS stoßen würdest?</strong></p>
<p>J.J.: Er hat mir nie den Rücken gekehrt. Als das mit HFTS begonnen hat, war er noch in beiden Bands. Und ich weiß nicht, wo die Leute immer diese Info hernehmen, ich wäre irgendwo dazu gestoßen. Wir haben HFTS an einem feuchtfröhlichen Abend in meinem WG-Zimmer gegründet, irgendwann kurz vor Ende 2011. Der Name ist z.B. auch von mir. Kann schon sein, dass Matthias zu diesem Zeitpunkt schon einige Songideen hatte, aber wir haben das von Anfang an gemeinsam gemacht. Einzig unsere Stellungen in der Band, er Songwriter, ich Texter und Sänger, waren von Anfang an klar definiert. Dass er nicht mehr bei Karg spielt, hat schlichtweg den Hintergrund, dass wir mit Karg in Salzburg proben, und ich keinen Bock mehr habe, Leute von außerhalb in der Band zu haben, da so schon alles immer kompliziert genug ist mit 5 Leuten in einer Band. Zu den HFTS-Proben komme ich nach Wien, da ich dort auch nach wie vor mein WG-Zimmer habe und bleibe dann 1-2 Tage.</p>
<h3>Schubladen-Denken</h3>
<p><strong>Beide Bands lassen sich ja eindeutig in die Schublade des s.g. Post-Black-Metal einordnen auch wenn mir dieses ständige, eigentlich „typisch deutsche“, Schubladen-Denken sehr missfällt. Wir dürfen nämlich nicht vergessen, dass du mit SEAGRAVE, ebenfalls als Solo-Projekt, im Jahr 2015 den Kracher „Stabwound“ veröffentlicht hast. Stilistisch differenziert zu KARG, aber mit einer nicht zu verleugnenden Nähe zu HFTS. Also mit welcher Absicht hast du SEAGRAVE ins Leben gerufen? Wolltest du den (zugegeben kleinen) Spalt zwischen den „Hauptbands“ damit schließen und hegst du dbzgl. weiterhin Pläne?</strong></p>
<p>J.J.: Ja… die Seagrave-Geschichte. Ursprünglich war die Idee, mit diesem Projekt mehr in die Richtung Blackened Hardcore zu gehen, auch mit Crust-Einflüssen usw. Auch hatte ich zu dieser Zeit einen ziemlichen Überschuss an englischen Texten, weshalb da eines zum anderen führte. Ich habe schon ein paar Ideen im Kopf, gerade habe ich aber einfach weit mehr Bock auf Karg, weshalb mein nächstes Projekt sicherlich ein neuer Karg Output sein wird. Aber sag niemals nie… Vielleicht wird’s ja noch was mit einem 2. Seagrave-Album.</p>
<p><strong>Egal ob „Stabwound“ oder die KARG-Langspieler „Weltenasche“ &amp; „Dornenvögel“: Du präsentierst uns unglaublich komplexe und leidenschaftlich ehrliche Songs in, für diesen Stil, perfektem Soundgewand. Woraus ziehst du diese Kreativ-Energie? Brauchst du eine gewisse Motivation, um dich im Alltag für Songwriting &amp; Recording ausklinken und begeistern zu können? Oder lechzt du förmlich danach, die Gitarre in die Hand zu nehmen und damit negativen Gedanken &amp; Einflüssen schnellstmöglich ein Ventil geben zu können?</strong></p>
<p>J.J.: Danke für die Blumen. Ich weiß nicht, bei mir läuft da viel episodenweise ab. Es gibt Wochen, da spiele ich jeden Tag 1-2 Stunden Gitarre. Das kündigt sich nicht an, das passiert einfach. In diesen Wochen entstehen natürlich auch die meisten Riff-Ideen. Generell hilft es mir natürlich, wenn ich dabei nicht zu viel anderen Kram im Kopf habe, da das natürlich alles ablenkt. Bei Texten sammle ich eigentlich rund um die Uhr Ideen, welche ich dann, wenn die Zeit reif ist, zusammentrage und Psalter daraus forme. Dabei war ich noch nie nüchtern, da vor allem Alkohol dabei hilft intuitiv vorzugehen, und Ideen nicht zu sehr zu „zerdenken“.</p>
<h3>Dornenvögel am Himmel</h3>
<p><strong>Fast auf den Tag genau nach 2 Jahren wurde nun am 16. November das neue KARG-Album „Dornenvögel“ veröffentlicht. Generell scheint es der für dich entspannte Zeitraum für einen Release-Prozess zu sei. Hast du dir dies so geschworen oder war es bisher Zufall? Gibt es dbzgl. Vereinbarungen mit AOP Records?</strong></p>
<p>J.J.: Nein die gibt es natürlich nicht, aber es sieht so aus, als wären zwei Jahre einfach genau die Zeitspanne, die ich brauche, um ein neues Album zu erarbeiten.</p>
<p><strong>Wie ist der Album-Titel „Dornenvögel“ entstanden?</strong></p>
<p>J.J.: Das kann ich dir leider nicht mehr sagen, der war auf einmal da. Genauso wie alle anderen Titel zuvor. Für mich ist metaphorisch gesehen jeder einzelne Song „ein Dornenvogel“, und behandelt seine eigene Geschichte. „Dornenvögel“ wäre also in diesem Zusammenhang schlichtweg der Überbegriff.</p>
<blockquote><p>Heimatliebe keimt bei mir meist so um 20:15 Uhr auf.</p></blockquote>
<p><strong><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/01/HFTS_JJ-2_2018.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-73895" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/01/HFTS_JJ-2_2018-240x300.jpg" alt="HFTS_JJ-2_2018" width="270" height="338" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/01/HFTS_JJ-2_2018-240x300.jpg 240w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/01/HFTS_JJ-2_2018-768x960.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/01/HFTS_JJ-2_2018-960x1200.jpg 960w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/01/HFTS_JJ-2_2018-600x750.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/01/HFTS_JJ-2_2018.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /></a>Ob Deutsch, Englisch oder Österreichisch: Du legst dich bei all deinen Projekten nie wirklich auf eine Sprache fest. Wechselst gar innerhalb eines Songs. Wie fällst du diese Urteile? Bauchgefühl? Plötzlich aufkeimende Heimatliebe?</strong></p>
<p>J.J.: Hahaha, ja genau. Die keimt bei mir meist so um 20:15 Uhr auf. Nein, Spaß beiseite. Meistens war an den Stellen, wo zwischen den dialektalen Texten hochdeutsche Phrasen auftauchen der Einsatz für einen deutschsprachigen Gastsänger gedacht, wie etwa auf „Le couloir des ombres“ vom letzten Album, wo Evae von Vargnatt hätte singen sollen, mir dann aber aus irgendeiner schrägen Form von Desinteresse, trotz eigentlicher Übereinkunft, nie eine Gesangsspur geschickt hat. Was dann schließlich bleibt, ist meine eigene Gesangsspur, welche in der Urversion mit den deutschen Guide Vocals aufgenommen wurde, damit die Gastsänger wissen, was und wo sie zu singen haben. So kommen diese Deutsch/Dialekt Mash-ups normalerweise zustande.</p>
<p><strong>Kommen wir in diesem Zusammenhang zum allseits beliebten, aber oft schwer zu beantwortenden Thema „Einflüsse“. Kannst du spontan Bands/Künstler nennen, die dich bereits seit „Von den Winden der Sehnsucht“ bis zur Gegenwart durchgehend inspirieren? Spielen Genre-Kollegen wie bspw. Agrypnie, Heretoir, Deafheaven oder Alcest eine Rolle? Kannst du dich trotz tiefer Metal-Wurzeln auch für Pop-Musik, die im Radio gespielt wird, begeistern?</strong></p>
<p>J.J.: Agrypnie schon gewissermaßen. Eher sind das aber so Bands wie Austere, Nyktalgia, Svarti Loghin, Nehemah oder Lifelover. Deafheaven… naja, also mit dem neuen Album kann ich leider nicht mehr viel anfangen, auch wenn es bei weitem besser ist als die letzte Ghost Bath. Fuck, Iron Maiden Solos in Black Metal Nummern? Wieso? Ursprünglich war ich jedoch schon riesiger Deafheaven Fan, vor allem von „Sunbather“ und dem Demo. Und nein, ich kann mich nicht für Popmusik begeistern. Bei Indie und Sing &amp; Songwriter Zeug, das über so Gruppen wie First Aid Kid oder Fleet Foxes hinausgeht, hört der Spaß auf. Aber bis dahin schon, ja.</p>
<h3>Explodierende Songs</h3>
<p><strong>Gerade der Post-Black-Metal mit seinen vielen „bunten“ Facetten, zusammengesetzt aus Postrock, Post-Hardcore und ziemlich viel Atmosphäre erzeugt in bemerkenswerter Weise Emotionen höchsten Grades. Das konnte ich bei Konzertbesuchern (u. a. HFTS oder Heretoir) und auch an mir persönlich beobachten. Woran meinst du, liegt das? Am oft langsam ansteigenden Intensitätsgrad bis zum explodierenden Höhepunkt oder an den melancholischen Melodien?</strong></p>
<p>J.J.: Definitiv. Die lang aufbauenden Songs, die irgendwann explodieren, schüren schließlich minutenlang die Energie des Hörers, die sich ja auch irgendwo entladen muss. Das ist es auch was den Post Black Metal so intensiv macht. Und natürlich das Nebeneinander von stark verhallten, oft cleanen Delay Gitarren und den wüsten, oft meditativen Rhythmusgitarren. Natürlich trägt aber auch die sich stätig verbessernde Aufnahmequalität in dieser Sparte zur Entwicklung des Post Black Metal bei.</p>
<p><strong>Viele Anhänger deiner Werke wünschen sich sicherlich eine Rückkehr KARGS auf die Bühnen. Kannst du absehen, ob dies in naher Zukunft Wirklichkeit werden könnte?<br />
By the way: Warst du eigentlich sehr enttäuscht, mit HFTS nicht die Asien-Reise antreten zu können?</strong></p>
<p>J.J.: Karg gibt’s eh auch live wieder, zwar nicht allzu oft aber z.B. nächstes Jahr am Dark Easter Metal Meeting in München. Und ja, das mit China war für mich nicht gerade das Jahreshighlight, ganz im Gegenteil.</p>
<p><strong>Auch ich springe auf den populären Ranking-Zug: Welche Alben zählst du bis dato zu deinen All-time-Top-Five?</strong></p>
<p>Modern Life is War – Witness<br />
Lântlos &#8211; .neon<br />
Fall of Efrafa – Elil<br />
Gold Kids – The Sound of Breaking Up<br />
Oathbreaker – Eros/Anteros</p>
<p>Das ist aber natürlich nur ein ganz ganz grober Überblick…</p>
<p><strong>Zum krönenden Abschluss dieses Interviews (und auch Jahres) möchte ich gerne von dir ein paar persönliche Highlights aber auch Niederlagen aus 2018 erfahren. Hast du schon konkrete Pläne für 2019 und welche Botschaft möchtest du den Menschen da draußen mitgeben?</strong></p>
<p>J.J.: Naja, da gab‘s einige. Neue Alben zu veröffentlichen ist natürlich immer ein Highlight und sicherlich auch das erste Karg Konzert nach 5 Jahren. Auch dass ich heuer zwei Wochen in den Rocky Mountains war, war sicherlich ein Highlight. Niederlagen definitiv China und das mein Hund vor zwei Wochen gestorben ist. Konkrete Pläne gibt’s nicht, bringt eh nix, Pläne zu schmieden, kommt eh alles anders…</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview!<br />
</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Infos findet Ihr hier:<br />
Harakiri for the Sky: <a href="https://www.facebook.com/HarakiriForTheSky/" target="_blank" rel="noopener"><strong>FACEBOOK</strong></a><br />
Karg: <a href="https://www.facebook.com/kargband/" target="_blank" rel="noopener"><strong>FACEBOOK</strong></a><br />
Seagrave: <a href="https://www.facebook.com/seagraveofficial/" target="_blank" rel="noopener"><strong>FACEBOOK</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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