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	<title>Björn Gooßes (Killustrations) &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Greydon Fields – Otherworld [VÖ: 01.12.2023]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Treasureman]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album release]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes (Killustrations)]]></category>
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<p><strong>Greydon Fields melden sich mit ihrem 5. Album „Otherworld“ zurück.</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Die Essener kehren eindrucksvoll zurück</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Promo-Bandfoto-1.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1080" height="720" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Promo-Bandfoto-1.jpg" alt="Greydon Fields" class="wp-image-158615" style="aspect-ratio:1.5;width:333px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Promo-Bandfoto-1.jpg 1080w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Promo-Bandfoto-1-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Promo-Bandfoto-1-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/12/Promo-Bandfoto-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Photo by Ina Schulz </figcaption></figure></div>


<p><strong>Greydon Fields</strong> feiern heute die Veröffentlichung ihres 5. Albums „<strong>Otherworld</strong>“ ! Um den Vertrieb sicherzustellen, haben die Essener dafür auch ihr eigenes Label <strong>Roll-The-Bones-Records</strong> wieder zum Leben erweckt (Danke dafür, Greg)! Ja, auch wenn sich das Label vorläufig nur um <strong>Greydon Fields</strong> kümmern kann, ist es schön Euch wieder in unserer Mitte zu wissen! Und wie heißt es doch so schön? Never change a winning team? Sieht so aus! Anders kann man sich wohl nicht erklären, warum auf Album Nummer 5, das geniale Cover-Artwork wiederholt von <strong>Björn Gooßes</strong> (Killustrations.com) stammt und nicht von einem anderen Künstler. Mit Loyalität zum Erfolg! Essen hält zusammen und ab heute schlägt der Ruhrpott zurück! Und zwar mit „<strong>Otherworld</strong>“ !</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Mastermind Dan Swanö</h2>



<p>Als Produzent und Mixer konnte für „<strong>Otherworld</strong>“ Mastermind <strong>Dan Swanö</strong> gewonnen werden. Er verlieh den <strong>9</strong> neuen <strong>Songs</strong> in seinem <strong>Unisound Studio</strong> die Strahlkraft, die sie verdient haben. Er spendierte dem Album einen durchweg glasklaren, fein differenzierten, druckvollen Sound, der keine internationale (und schon gar keine nationale) Vergleiche zu scheuen braucht! Alle eingespielten Spuren passen einwandfrei zusammen und steigern ihre wahre <strong>Energie</strong> mit jedem Hördurchgang. Bezogen auf das Endergebnis der vorhandenen Songs, muss man anerkennen, dass Band und Produzent einen <strong>exzellenten Job </strong>gemacht haben. Alle Instrumente wurden sehr gekonnt in Szene gesetzt. Die Gitarren harmonieren sehr gut mit Schlagzeug und Bass und liegen immer leicht im Fokus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Musikalischer Höchstgenuss</h2>



<p>Wir könnten jetzt an dieser Stelle viele Worte über die technischen Fähigkeiten von <strong>G.F.</strong> verlieren. Fakt ist, dass es sich bei „<strong>Otherworld</strong>“ um musikalischen Höchstgenuss handelt. Mit <strong>intelligenten Texten</strong> und sehr schönen Lead-Melodien. Als Anspiel-Tipp sei hier mal Track Nummer 5: „<strong>Talk to the hand</strong>“ genannt. Oder das folgende „<strong>Another dawn</strong>“, welche die musikalischen Vorlieben der Band am besten hervorbringen. Hier treffen sich irgendwo Iron Maiden, Metallica und Queensryche auf halber Strecke und werden einfach zu <strong>Greydon Fields</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">We are the otherworld</h2>



<p>Auch wenn die Rocker selber gerne die eingängigen Tracks „<strong>The Machine</strong>“, „<strong>Otherworld</strong>“ oder das Monumentalwerk „<strong>The eternal idol</strong>“ hervorheben möchten, so sind es auch die Songs aus der vermeintlichen zweiten Reihe wie „<strong>Talk to the</strong> <strong>hand</strong>“ oder „<strong>Ratline</strong>“, die das Album besonders machen. Egal ob galoppierend schnell, oder doomig schleppend. <strong>Greydon</strong> <strong>Fields</strong> variieren extrem in ihren Geschwindigkeiten, sodass immer Abwechslung innerhalb der Songs garantiert ist. Double-Bass Attacken gibt es ebenso wie ruhigere Momente. Sänger<strong> Volker</strong> ist mit seiner fesselnden Stimme immer präsent und drückt allen Tracks seinen spezifisch eigenen Stempel auf. Seine intellektuellen Texte sind dazu abermals eine glatte <strong>Eins mit Sternchen!</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Liner-Notes zu jedem Song</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/GreydonFields-Otherworld-Frontcover-1500x1500-1.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/GreydonFields-Otherworld-Frontcover-1500x1500-1-1200x1200.jpg" alt="" class="wp-image-158621" style="aspect-ratio:1;width:238px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/GreydonFields-Otherworld-Frontcover-1500x1500-1-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/GreydonFields-Otherworld-Frontcover-1500x1500-1-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/GreydonFields-Otherworld-Frontcover-1500x1500-1-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/GreydonFields-Otherworld-Frontcover-1500x1500-1-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/GreydonFields-Otherworld-Frontcover-1500x1500-1-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/GreydonFields-Otherworld-Frontcover-1500x1500-1-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/GreydonFields-Otherworld-Frontcover-1500x1500-1-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/11/GreydonFields-Otherworld-Frontcover-1500x1500-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">www.killustrations.com</figcaption></figure></div>


<p></p>



<p>Kommen wir noch schnell zur Verpackung. Uns liegt hier die extrem wertige <strong>Digipak-Version</strong> vor. Die neben dem, oben schon angesprochenen, hochglanz Cover-Artwork, auch ein <strong>CD-Booklet</strong> beinhaltet. Man glaubt es nicht, in Zeiten von Wucherpreisen und Co. ist das gar nicht mal mehr so selbstverständlich. Bei <strong>Greydon Fields</strong> gibt es das aber. Auf <strong>12 Seiten</strong> sind alle <strong>Songtexte </strong>abgedruckt und zusätzlich dazu, gibt es zu jedem Lied separate <strong>Liner-Notes</strong> zum Text. Für diese Hingabe lieben wir <strong>Greydon</strong> <strong>Fields</strong>! Es ist immer wieder interessant, über die Gründe der Texte zu erfahren und zeigt, wie vielfältig <strong>Mostert</strong> und <strong>Co.</strong> sind.  Auch auf „<strong>Otherworld</strong>“ werden wieder sämtliche Themen aufgegriffen und abgearbeitet. Ob gesellschaftskritisch, geschichtlich oder futuristisch. Die Essener haben zu allem etwas zu sagen! Das war so und das bleibt so!</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Das MH-DE Fazit:</h2>



<p>Wir können Euch „<strong>Otherworld</strong>“ einfach nur empfehlen! Die <strong>9 Songs</strong> bringen es auf ganze <strong>41 Minuten</strong> Spielzeit, die super schnell verfliegen. Das liegt daran, dass Dich das Album absolut in seinen Bann zieht und Deine komplette Aufmerksamkeit einfordert. Zudem bietet es ausnahmslos nur gute bis sehr gute Songs und offenbart keinerlei Schwächen. Die gesamte Produktion weist eine enorme<strong> musikalische Dichte</strong> auf und macht „<strong>Otherworld</strong>“ zu unserem <strong>Greydon Fields</strong> Highlight! Für die sehr schönen Gitarrenharmonien, dem ikonischen Gesang und für die erstklassige Mannschaftsleistung vergeben wir <strong>9</strong> <strong>von 10</strong> <strong>Punkte! Greydon Fields</strong> sind einfach von einer anderen Welt! Kaufen lässt sich das gute Stück übrigens direkt bei<strong> Roll-The-Bones Records</strong>! Alle notwendigen <strong>Links</strong> dazu findet ihr weiter <strong>unten</strong>! Glück auf!</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Die Tracklist</h2>



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<p><strong>Diese Songs sind auf dem Album:</strong></p>



<p>1: <strong>The machine</strong></p>



<p>2: <strong>Otherworld</strong></p>



<p>3: <strong>Seven Years</strong></p>



<p>4: <strong>Ratline</strong></p>



<p>5: <strong>Talk to the hand</strong></p>



<p>6: <strong>Another dawn</strong></p>



<p>7: <strong>Time is a killer</strong></p>



<p>8: <strong>Reanimator</strong></p>



<p>9: <strong>The eternal idol</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Greydon Fields – The eternal idol – Video</h2>



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<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe title="GREYDON FIELDS - The Eternal Idol (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/jqu38W8ADx8?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



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<h2 class="wp-block-heading">Nützliche Greydon Fields Links:</h2>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong><a href="https://greydonfields.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1: Homepage</a></strong></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/GreydonFields/?locale=de_DE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2: Facebook</a></strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Der Roll-The-Bones-Records Link</h2>



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<p><strong><a href="http://www.roll-the-bones-records.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1: Homepage</a></strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Die Metal-Heads.de Links</h2>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong><a href="https://metal-heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1: Homepage</a></strong></p>



<p><strong><a href="https://metal-heads.de/newsletter-anmeldung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2: Newsletter</a></strong></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">3: Facebook</a></strong></p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">4: Instagram</a></strong></p>



<p><strong><a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">5: YouTube</a></strong></p>



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		<item>
		<title>Björn Gooßes von KILLUSTRATIONS im Interview</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/bjoern-goosses-von-killustrations-im-interview/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Metalhead]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2023 15:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes (Killustrations)]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Killustrations]]></category>
		<category><![CDATA[metal-heads.de]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8218;metal-heads.de&#8216; schaut auch mal gerne hinter die Kulissen. Vor einiger Zeit hatten wir beispielsweise Giannis Nakos von REMEDY ART DESIGN als Interviewpartner (Interview). Jeder hat tagtäglich die tollen Cover-Artworks der Alben vor Augen und&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">&#8218;metal-heads.de&#8216; schaut auch mal gerne hinter die Kulissen. </h3>



<p>Vor einiger Zeit hatten wir beispielsweise Giannis Nakos von REMEDY ART DESIGN als Interviewpartner (<a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/visuelle-kunst-im-metal-remedy-art-design/">Interview</a>). Jeder hat tagtäglich die tollen Cover-Artworks der Alben vor Augen und gerade bei den Vinyls spielen diese beim Gesamtkunstwerk eines Musikalbums eine wichtige Rolle. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass man sich manche Alben von Bands, die man bisher nicht kannte, nur anhört, weil das Cover so geil aussieht. Nun haben wir<strong> Björn Gooßes </strong>als Interviewpartner gewinnen können. </p>



<p>Er hat sich als alleinverantwortlicher Künstler mit <strong>KILLUSTRATIONS</strong> (<a href="https://www.killustrations.com/">Homepage</a>/<a href="https://www.facebook.com/killustrations">Facebook</a>) selbstständig gemacht. Aber nicht nur das! Er ist schon lange Zeit in der Metalszene verankert. Als Sänger war er beispielsweise 15 Jahre bei NIGHT IN GALES am Mikrofon zu Hause. Zur Zeit ist er Sänger bei den Bands <a href="https://www.facebook.com/theveryendmusic">THE VERY END</a> und <a href="https://www.facebook.com/harkonmusic">HARKON</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein &#8222;alter Hase&#8220; und seine ersten Schritte</h3>



<p>MH: Hi Björn! Du bist ja ein alter Hase in der Metalszene. Viele kennen Dich eher als Sänger, aber weniger werden vermutlich wissen, dass Du auch ein Meister der visuellen Künste bist. Was hat sich denn als Kind damals als erstes Talent herauskristallisiert?</p>



<p><strong>Björn: Also ich kann mich daran erinnern, dass ich mich als Kind früher oft erst für das Visuelle</strong> <strong>interessiert habe. Ich hatte gerne mal was gemalt, aber ich war kein Nerd in dieser Hinsicht, der das zu seiner täglichen Passion</strong> <strong>erkoren hatte. Natürlich habe ich auch andere Dinge gemacht, die Kinder so machen. Ich habe viel draußen gespielt, bin auf Bäume geklettert und so weiter.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward.jpg" alt="" class="wp-image-142484" width="237" height="237" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Night-In-Gales-Cover-Toward-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 237px) 100vw, 237px" /></a></figure></div>



<p><strong><strong>Letztlich flammte die Motivation mit der visuellen Kunst erst mit dem Einstieg in die erste Band so richtig auf. Seitdem bin ich auch immer für den visuellen Teil verantwortlich. So war es dann bei NIGHT IN GALES auch. Die ersten beiden Albumcover wurden zwar von anderen Künstlern gestaltet, aber ich habe schon an der Konzeption mitgewirkt. Das Debüt-Cover-Artwork wurde von Andreas Marschall gemalt. Ein legendärer deutscher Künstler, der viele geile Sachen gemacht hat, die mich auch geprägt haben. Vor allem zum Beispiel die Cover von BLIND GUARDIAN mit den Fantasymotiven, wo man so viele kleine Details erkennen konnte. Bei NIGHT IN GALES hatte ich beim ersten Album viele Metaphern mit Federn und Flügeln verwendet und wollte daher irgendwas mit dieser Thematik auf dem Cover haben. So ist dann bei Andreas die brennende Feder für das Cover des ersten NIGHT IN GALES Album entstanden.</strong></strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast.webp"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast.webp" alt="" class="wp-image-142483" width="184" height="184" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast.webp 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast-300x300.webp 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast-150x150.webp 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast-80x80.webp 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Thunderbeast-320x320.webp 320w" sizes="auto, (max-width: 184px) 100vw, 184px" /></a></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beim zweiten Album &#8222;Thunderbeast&#8220; </strong></h3>



<p><strong>hat Thomas Ewerhard den Auftrag erhalten. Wir sind mittlerweile auch schon lange befreundet. Thomas war einer der ersten deutschen Künstler damals, der sich auf das Thema digitale Bildbearbeitung und Bildmanipulation spezialisiert hat. <br>Da habe ich mich schon sehr intensiv in die Gestaltung mit eingebracht. Das war schon krass und würde heutzutage keiner mehr du machen: Ich saß direkt neben ihm am Computer und habe ihn quasi dirigiert. Ich war bestimmt die totale Nervensäge, aber irgendwie hat unsere Zusammenarbeit funktioniert und wir waren damals beide mit dem Ergebnis sehr zufrieden. In der Retrospektive war es natürlich schon sehr 90&#8217;er Jahre lastig, aber hey&#8230;</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork.jpg" alt="" class="wp-image-142482" width="209" height="209" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork.jpg 327w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/NIGHT-IN-GALES-Cover-Nailwork-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px" /></a></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><strong>Beim dritten Album &#8222;Nailwork&#8220; </strong></strong></h3>



<p><strong><strong>von 2000 habe ich mir gedacht, dass ich anderen Leutennicht mehr auf den Sack gehen müsste und habe das selber in die Hand genommen. Ich war eigentlich nie das Computerkid und erst dafür habe ich mir einen angeschafft, um Bilder bearbeiten zu können. Bin dann mehr oder weniger ins kalte Wasser gesprungen. Hab mir Photoshop besorgt, Fotos gemacht und dann am Computer was zusammengestümpert. </strong></strong></p>



<p><strong><strong>Das war eigentlich erst einmal nur für den Eigenbedarf gedacht. Doch hat es immer weitere Kreise gezogen. Es sprach sich herum und es wollten dann immer mehr meine Dienste in Anspruch nehmen. Das passiert alles Anfang der 2000&#8217;er während meiner Studienzeit. Irgendwann gab es auch mal Kohle dafür. So veränderte sich natürlich auch mein Anspruch und die Ziele. Irgendwann entschied ich mich, das Ganze in Vollzeit zu machen und zu versuchen, davon zu leben. Das war ca. 2006. Bisher klappt das ganz gut.</strong></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die goldenen 90&#8217;er? </h3>



<p>MH: Das hört sich gut an, denn von der Musik alleine kann man heute ja nicht mehr leben. War das in den sogenannten goldenen 90`ern eher möglich?</p>



<p><strong>Björn: <strong>Das konnten wir damals aber auch nicht. Wir haben noch das Ende der sogenannten goldenen 90&#8217;er miterlebt, wo es mit NIGHT IN GALES noch solide Budgets gab, mit denen man arbeiten konnte. Aber es war damals so und auch heute noch so. Alles, was an Ende an Gewinn rumkommt, wird wieder in die Band gesteckt. Sprich in Album- oder Merchproduktion.</strong></strong></p>



<p><strong><strong>Anfang der 2000&#8217;er lies das mit den Budgets merklich nach. Und als ich zehn Jahre später mein Abschiedsalbum mit NIGHT IN GALES aufgenommen habe, war das nur noch ein Bruchteil dessen, was es mal gab. Aber das war okay, weil sich auch andere technische Möglichkeiten ergeben haben, um ein Album aufzunehmen. Die ersten beiden Alben haben wir noch mit einer Bandmaschine aufgenommen. Da musste alles bei der Aufnahme von vorne bis hinten passen und konnte nix rausschneiden und später zusammenfummeln. Heute kann man sehr viel effizienter arbeiten und braucht dafür weniger Mittel.</strong></strong></p>



<p><strong><strong>Früher kurz nach dem Abi hat natürlich jeder so seinen kleinen Rockstarfilm gefahren. Aber da hat man für den Moment gelebt und sich sowieso nicht viel Gedanken um die Zukunft gemacht und ob man von der Musik leben könnte. Später ist man natürlich realistischer und denkt zweimal drüber nach, wofür man das schmale Budget raushaut. Über HARKON brauchen wir dahingehend gar nicht reden. Da finanziert sich noch gar nichts. Da haben wir ja erst eine EP gemacht und ein paar Konzerte gespielt. THE VERY END hat schon einen anderen Status und wirft ein klitzkleines Bisschen ab. Die Band trägt sich quasi von selbst und man muss nicht so viel aus eigener Tasche reinstecken. Das darf man heutzutage auch schon als Erfolg bewerten, denke ich.</strong></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zeiten ändern sich </h3>



<p>MH: Also gab es die goldenen Zeiten eigentlich nicht?</p>



<p><strong>Björn: <strong>Also ich bin der Meinung, dass es die goldenen Zeiten gar nicht gibt oder gegeben hat. Also, zumindest abseits von den zur Verfügung stehenden Budgets. Es ist doch so… Wenn man in einer bestimmten Zeit aufwächst, dann prägen einen die Dinge, die einen in dieser Zeit begleiten, man wird sich immer an diese erinnern und als Klassiker empfinden. Und diese ändern sich wie sich auch die Zeiten ändern. Für mich z.B. sind Alben, die Anfang der 90&#8217;er entstanden sind, sehr prägend gewesen und werden immer etwas besonderes bleiben. Da wären z.B. &#8222;Dehumanizer&#8220; bin BLACK SABBATH oder &#8222;Lucifuge&#8220; von DANZIG oder &#8222;Countdown To Extinction&#8220; von MEGADETH.</strong></strong></p>



<p><strong><strong>Daher gibt es für mich diese klassischen goldenen Zeiten zumindest aus Musikhörer-Sicht einfach nicht. Klar sind das heute andere Zeiten, aber dafür hat man als kleine Band viel mehr Möglichkeiten ohne großen finanziellen Aufwand Songs zu produzieren und sich zu präsentieren.</strong> </strong></p>



<p>MH: Denkst du, dass man heute noch so einen Kultstatus wie IRON MAIDEN, ZZ TOP oder METALLICA erreichen kann?</p>



<p><strong>Björn: <strong><strong>Ich denke schon, dass so etwas möglich ist, aber die Zeiten sind schnelllebiger geworden. Denn als die Szene kleiner war, haben sich die Fans auf wenige Bands gestürzt.Wenn du einen tollen Song mit einem geilen Video machst, kann es auch heute passieren, dass du über Nacht zum Star wirst. Das ist selten, aber es fördert zumindest im Grundsatz immer noch eine Art Goldgräberstimmung. Natürlich ist dadurch das Angebot bzw. die Szene viel größer geworden und es ist schwieriger, etwas vom großen Kuchen abzubekommen.</strong></strong></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Merchverkauf zum Selbstkostenpreis?</h3>



<p>MH: Ich hatte letztes Jahr Eure limitierte Deluxe Holzbox zu einem wahren Schnäppchenpreis bei Bandcamp erstanden. Da habe ich mir die Frage gestellt, ob man da überhaupt noch einen Gewinn erzielt oder ob es reine finanzielle Schadenbegrenzung ist.</p>



<figure class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="676" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2--676x1200.jpg" alt="" data-id="142480" data-full-url="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2-.jpg" data-link="https://metal-heads.de/the-very-end-ltd-box-2/" class="wp-image-142480" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2--676x1200.jpg 676w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2--169x300.jpg 169w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2--768x1364.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2--865x1536.jpg 865w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-2-.jpg 1126w" sizes="auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="676" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3--676x1200.jpg" alt="" data-id="142481" data-full-url="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3-.jpg" data-link="https://metal-heads.de/the-very-end-ltd-box-3/" class="wp-image-142481" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3--676x1200.jpg 676w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3--169x300.jpg 169w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3--768x1364.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3--865x1536.jpg 865w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/THE-VERY-END-Ltd-Box-3-.jpg 1126w" sizes="auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p><strong>Björn: <strong>Da kann ich Dir gar nicht so genau was zu sagen. Denn da kümmert sich das Label drum. Aber warum sollte man nicht den Restbestand zu einem geringeren Preis raushauen, bevor sie in den Regalen verstauben? Natürlich ist es auch wichtig für ein kleines Label wie Apostasy Records, dass ja quasi als One-Man-Army von Tomasz betrieben wird, dass man sich nicht mit einer unüberlegten Aktion finanziell ins Knie schießt. Unser oberstes Ziel ist es, dass möglichst viele Leute unsere Musik zu hören bekommen und Gefallen daran finden. Da haut man unter Umstanden auch mal Sachen für nen günstigen Kurs raus, wo nicht so viel Gewinn hängenbleibt. Ich würde beim Merchstand auch niemanden wegschicken, wenn er ein paar Euro zu wenig inner Tasche hat, aber total gerne ein Shirt hätte. Dann sage ich: &#8222;Hier nimm! Erfreu dich daran!&#8220;</strong></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Visuelle Kunst als vielfältiges Handwerk</h3>



<p>MH: In Eurer Box war eine Stück Bandage enthalten. Diese war Teil des Coverartworks für das Album. Der Giannis von Remedy Art Design macht z.b. alles digital und Ryan T. Hangkock aus England malt klassische mit Farbe und Pinsel. Welche Techniken fließen bei dir ein?</p>



<p><strong>Björn: <strong>Im weitesten Sinne schimpft sich das Mixed Media, was ich als Ansatz verfolge. Ich bin kein guter Zeichner oder Maler. Ich nutze meine Fähigkeiten am Grafiktablet eher, um Kleinigkeiten hinzuzufügen oder zu retuschieren. Das sind dann aber Details, die nicht zwingend im Vordergrund stehen. Primär arbeite ich mit Fotos. Ich würde mich allerdings auch nicht als Fotograf bezeichnen. Für mich sind die Fotos Mittel zum Zweck, um meine Arbeit zu gestalten und meinen künstlerischen Ausdruck zu generieren</strong>. </strong></p>



<p><strong><strong>In letzter Zeit habe ich Gefallen daran gefunden, Objekte selber zu bauen und diese dann fotografieren. So z.B. der geflügelte Sarg auf dem Cover von THE VERY END. Den habe ich nachgebaut, dann mit Bandagen umwickelt und anschließend mit Blut beschmiert. Ist schon ne geile Geschichte, weil du es aus jeder Perspektiven fotografieren kannst und das Ganze einfach eine ganz andere Haptik und Tetxur hat als etwas rein Digitales. Für das Video zu &#8222;Zeitgeist&#8220; hatten wir dann hinten im Sarg nen Loch reingebohrt und mit einer Spritze das Blut durchgepumpt.</strong></strong></p>



<p>MH: Das Albumcover von &#8222;Bipolar&#8220; der Band UNDERTOW war auch ziemlich speziell.</p>



<p><strong>Björn: <strong>Das war tatsächlich das Aufwendigste, was die Vorbereitung angeht. Dafür habe ich nur sehr wenig am Computer nachbearbeiten müssen. Das Ding ist halt komplett selber gebaut. Die Basis ist eine ca 80 x 80 cm große Holzplatte, auf der ich die ganzen gesammelten und weiß bzw. schwarz angemalten Objekte platziert und fixiert habe.</strong></strong></p>



<figure class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-1200x1200.jpg" alt="" data-id="142485" data-full-url="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1.jpg" data-link="https://metal-heads.de/undertow-bipolar-work-in-progress-1/" class="wp-image-142485" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1-1320x1320.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-1.jpg 1891w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-1200x1200.jpg" alt="" data-id="142487" data-full-url="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3.jpg" data-link="https://metal-heads.de/undertow-bipolar-work-in-progress-3/" class="wp-image-142487" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3-1320x1320.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-Work-In-Progress-3.jpg 1891w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure></li></ul></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-1200x1200.jpg" alt="" class="wp-image-142489" width="405" height="405" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar-1320x1320.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Undertow-Bipolar.jpg 1417w" sizes="auto, (max-width: 405px) 100vw, 405px" /></figure></div>



<figure class="wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="900" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-1200x900.jpg" alt="" data-id="142490" data-full-url="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-scaled.jpg" data-link="https://metal-heads.de/adrian-weiss-dangerous-discipline-work-in-progress-1/" class="wp-image-142490" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-1200x900.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-300x225.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-768x576.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-1536x1152.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-2048x1536.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-1-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-1200x1200.jpg" alt="" data-id="142492" data-full-url="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3.jpg" data-link="https://metal-heads.de/sdr/" class="wp-image-142492" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-2048x2048.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Work-In-Progress-3-1320x1320.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">sdr</figcaption></figure></li></ul></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-1200x1200.jpg" alt="" class="wp-image-142493" width="385" height="385" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-1320x1320.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline.jpg 1417w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /></a></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Painted In Blood</h3>



<p>MH: Du hast mit zwei weiteren Künstlern das Projekt &#8218;<a href="https://www.facebook.com/paintedinbloodexhibition">Painted In Blood</a>&#8218; ins Leben gerufen. Welche Künstler sind das? </p>



<p><strong>Björn: <strong>Ja genau. Neben Thomas Ewerhard ist auch Jan Meininghaus beteiligt. Er malt noch relativ viel konventionell, mit Tusche auf Papier oder mit Pinsel auf Leinwand. Aber er arbeitet auch digital. Die Artworks, die wir dann ausstellen, sind dann in der Regel Drucke auf Leinwand. Wir bieten aber auch noch Drucke im kleineren Format auf dickem Papier an, quasi hochwertige Posterdrucke. Thomas bietet seine Leinwanddrucke auch inklusive handgemachten Bilderrahmen an. Diese sind dann aus Holz oder Metall gefertigt und geben dem Ganzen noch mal einen zusätzlichen individuellen Touch.</strong></strong></p>



<p><strong>Die letzten Jahre haben wir viel auf Festivals ausgestellt. Begonnen haben wir damals in der Bochumer &#8218;Sold Out Gallery&#8216;. <strong>Von dort aus ging es schnell auf die ersten Festivals, wie &#8218;Summer Breeze&#8216;, &#8218;Copenhell&#8216;, &#8218;Rock Hard&#8216;, &#8218;Wacken&#8216;, &#8218;RockHarz&#8216; etc. </strong></strong></p>



<p><strong><strong>Allerdings ist der Durchlauf auf einem Festival natürlich ein ganz anderer. Die zeitliche Dauer ist zwar kürzer, aber dafür ist die Hütte im Gegensatz zu einer Ausstellung in einer kleinen Galerie im Ruhrpott immer voll.</strong> </strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausstellung beim RAGE AGAINST RACISM?</h3>



<p>MH: Du trittst mit HARCON auf dem RAGE auf. Machst du da auch ne Ausstellung?</p>



<p><strong>Björn: <strong>Ich glaube, dass würde wahrscheinlich nicht allzu viel bringen. Erstmal würde mir wahrscheinlich der Platz fehlen. Ich würde nicht in einem 3&#215;3 Meter Pavillon ausstellen wollen. Da würden die Bilder nicht so wirken und mehr wie so ein Verkaufsstand rüberkommen. Die kleinste Ausstellungsfläche hatten wir mal auf Rock Hard Festival 2022. Und da hatten wir immerhin ein 9 x 8 m Zelt. Die Bilder haben auch mehr Ausstrahlung, wenn sie auf einer größeren Leinwand gedruckt sind. </strong></strong></p>



<p><strong><strong>Ich weiß gar nicht, ob das Interesse beim RAGE AGAINST RACISM überhaupt da wäre. Doch wenn ich genauer darüber nachdenke, dann gäbe es in der Mühle selber tatsächlich Möglichkeiten etwas aufzuhängen. Da ist ein kleines Foyer und der große Backstageraum. Also wenn ich es mir recht überlege&#8230; wenn die Jungs mich fragen würden, dann könnte man über was nachdenken. Grundsätzlich bin ich für alles offen. Also warum nicht</strong>?</strong></p>



<p>MH: Du hast auch Motive für das Rage-Shirt entworfen, nicht wahr?</p>



<p><strong>Björn: Ja in der Tat verarzte ich die Jungs seit einigen Jahren mit Shirtmotiven.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--1034x1200.jpg" alt="" class="wp-image-142682" width="400" height="464" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--1034x1200.jpg 1034w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--258x300.jpg 258w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--768x891.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--1323x1536.jpg 1323w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--1764x2048.jpg 1764w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2023/03/KILLUSTRATIONS-T-Shirt-1--1320x1532.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></figure></div>



<p>MH: Was sagst du zur Entwicklung des Vinylbooms? Wie kritisch siehst du die Preisentwicklung?</p>



<p><strong>Björn:</strong> <strong>Ist das wirklich so krass geworden? Ich habe nur mitbekommen, dass die Produktionen hinterhängen und man als Band lange Wartezeiten einplanen muss.<br>Aus künstlerischer Sicht finde ich Vinyl super. Ich selber habe allerdings seit 30 Jahren keinen Plattenspieler und seit 10 Jahren keinen CD-Spieler</strong> und <strong>konsumiere größtenteils digital. Ich kaufe auch physische Produkte z.B. auf Konzerten, wenn ich ne Band geil finde. Das mache ich für den Support</strong>. <strong>Ich finde streaming auch völlig in Ordnung, wenn man auch seine Bands dann irgendwie auf einem anderen Weg unterstützt. So habe ich z.B. gerade das letzte Album &#8222;Diversum&#8220; von </strong><a href="https://www.facebook.com/inthewoodsomnio"><strong>IN THE WOODS</strong></a><strong>, was ich ziemlich geil finde, digital auf Bandcamp gekauft.</strong></p>



<p>MH: Wie sieht es denn rein musikalisch aus? Was sind die nächsten Pläne mit THE VERY END und HARKON?</p>



<p><strong>Björn: Die Pandemie hat beide Bands ordentlich ausgebremst, aber ebenso gibt es bei beiden Bands sowohl neues Material als auch massivst Bock, wieder was zu veröffentlichen. THE VERY END dürften in Kürze zumindest für eine kleine Zwischendurch-Single ins Studio gehen, während HARKON im Sommer auch endlich die Produktion des Debutalbums in Angriff nehmen werden!</strong></p>
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		<title>&#8222;Dangerous Discipline&#8220; von ADRIAN WEISS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[Adrian Weiss: „Dangerous Discipline “ (Veröffentlichung am 1. Oktober 2022) „Dangerous Discipline“ ist das vierte Solo-Album von Adrian Weiss, der seine Gitarre sonst bei GLORYFUL ins Spiel bringt. Von THOUGHT SPHERE, FORCES AT WORK&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">Adrian Weiss: „Dangerous Discipline “  (Veröffentlichung am 1. Oktober 2022)</h3>



<p><strong>„Dangerous Discipline“</strong> ist das vierte Solo-Album von <strong>Adrian Weiss</strong>, der seine Gitarre sonst bei GLORYFUL ins Spiel bringt.</p>



<p>Von THOUGHT SPHERE, FORCES AT WORK über GLORYFUL und die ADRIAN WEISS BAND bis hin zu seinem aktuellen Death-Metal-Projekt SubOrbital ist Adrian Weiss musikalisch breit aufgestellt.</p>



<p>So verwundert es nicht, dass das neue Album „Dangerous Discipline“ auf rockender Basis auch Ausflüge in Metal, Jazz und Fusion macht.</p>



<p>Mittelpunkt der Stücke ist jedoch jeweils die Melodie, auf die Adrian Weiss ausgehend von Riffs und Leads immer wieder zurückkommt. Die Kombination von kraftvollen Riffs, Melodien und Harmonien lässt instrumentale Songs entstehen, die zusammen ein ausgewogenes Album zwischen ‚hard and heavy‘ und einprägsamen Melodien ergeben.</p>



<p>Die Bandbreite der Möglichkeiten hat Adrian Weiss auf diesem Album noch erheblich erweitert, indem er zwei Gitarristinnen und acht Gitarristen gewinnen konnte, die abwechslungsreiche Soli beitragen. &nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dangerous Discipline: „Be dangerous &#8211; but disciplined”</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Frontcover-Mittel-1.jpg" alt="Adrian Weiss - Dangerous Discipline - Cover" class="wp-image-133822" width="254" height="254" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Frontcover-Mittel-1.jpg 700w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Frontcover-Mittel-1-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Frontcover-Mittel-1-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Frontcover-Mittel-1-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/Adrian-Weiss-Dangerous-Discipline-Frontcover-Mittel-1-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /></figure></div>



<p>Der Opener <strong>„Dangerous Discipline“</strong> ist gut gewählt, weil er wie eine Vorschau bereits die Elemente beinhaltet, die auch in den weiteren Stücken verwendet werden: Riffs bereiten temporeiche Passagen vor, aus denen eine Melodie entsteht. Die rockigen Riffs wechseln sich ab mit entspannteren Parts, die in metallische Klänge und Rhythmen übergehen.</p>



<p>Dieses Stück hatte Adrian bereits für das Vorgängeralbum <strong>„Criminal Records“</strong> vorgesehen. Damals war er aber noch nicht zufrieden damit. Gut, dass er den Song nicht in der Versenkung verschwinden ließ.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kein Pakt mit dem Teufel sondern mit Dee Dammers</h3>



<p><strong>„Hand Me My Brass“</strong> ist ein rockiger Song, dessen Riffs von Dee Dammers‘ Song <strong>„Deal With The Devil“</strong> (vom Album „Bubbly Joyride To Utopia“) inspiriert sind. Adrian ist keinen Pakt mit dem Teufel, sondern mit Dee Dammers eingegangen, der ein feines Solo beiträgt.</p>



<p><strong>„Night Flight To The Sun”</strong> gefällt mir durch die Art, wie sich aus den Riffs und Leads die Melodie entwickelt. Die grundlegenden Anteile stammen von <strong>Marcel Willnat</strong>, der auf dem Album den Bass spielt. Auf dessen Riffs hat Adrian den Song aufgebaut, zu dem die Tschechin <strong>Alexandra Zerner</strong> sowie <strong>Benjamin Schippritt</strong> Soli beitragen.</p>



<p><strong>„Straight By The Crook“</strong> ist ein rundherum tolles Stück, bei dem Stillhalten schwer fällt: temporeich und dabei dicht arrangiert, mit interessanten Rhythmen, eingängigen Melodien und fetten Riffs. Drumming und Bass liefern ein gutes Fundament dafür.</p>



<p><strong>„Withdrawn Into The Dimness“</strong> ist ein langsames, sanftes Stück, das zum Träumen einlädt. Da Adrian es zum Andenken an seinen Vater geschrieben hat, bekommt diese träumerische Sanftheit zugleich etwas Liebevolles. &nbsp;</p>



<p>Aus der nachdenklichen, ruhigen Stimmung geht es mit dem nächsten Stück energetisch und dynamisch in die andere Richtung. <strong>„Face Melting Phenomenon“</strong> ist ein kraftvolles, dynamisches Stück, mit tollen Riffs und einer spannenden Melodie. Außerdem werden die Elemente, an denen man Adrian Weiss‘ Gitarrenspiel erkennen kann, deutlich: schnelles, virtuoses Spiel und sein weicher Wah-Sound. Diesem groovenden Stück fügt der Kanadier <strong>Nick Johnston</strong> ein virtuoses Solo hinzu.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Soli statt Podcast</h3>



<p>Die Riffs für <strong>„Anger Management“</strong> hatte Adrian Weiss urprünglich für FORCES AT WORK geschrieben. <strong>Fabian Ratsak</strong> und <strong>Justin Hombach</strong>, die sich sonst in ihrem Podcast <a href="https://open.spotify.com/show/6FtpbVuncEaqqIJEp6DxB0">„Let’s talk Guitar“</a> mit anderen Musikern über Belastung im Musikbuisness oder die Kunst der Improvisation unterhalten, lassen hier die Gitarren sprechen.</p>



<p>Und während <strong>Fabian Ratsak</strong> sein Solo eher ruhig entwickelt, wird <strong>Justin Hombach</strong> seinem Ruf als Shredder durchaus gerecht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/adrian-weiss-3.jpg" alt="adrian weiss 3" class="wp-image-133824" width="241" height="241" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/adrian-weiss-3.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/adrian-weiss-3-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/adrian-weiss-3-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/adrian-weiss-3-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/adrian-weiss-3-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px" /></figure></div>



<p><strong>„Sunny Beach Party“</strong> übermittelt mit einer rockigen Grundstruktur und einer eingängigen Melodie die Leichtigkeit eines Spätsommerabends. Dazu spielerische Leads, die die Solopassagen von <strong>Patrick Sperling</strong> und <strong>Martin Miller</strong> miteinander verbinden.</p>



<p>Aus einem eher verträumten Beginn mit klarem Gitarrenspiel entwickelt sich <strong>„The Grand Illusion“</strong> zu einer Power-Ballade, der man so nicht anhört, dass sie mit der Beschreibung beängstigender Filmsequenzen zu tun hat.</p>



<p>Mit <strong>„More Is More“</strong> findet das Album seinen Abschluss. Durch die Kombination der zugrundeliegenden Riffs und Akkordfolgen, aus denen Adrian, Thorsten Praest und Yasi Hofer feine Soli herausspielen, hier noch einmal ein härterer Song, der das Album auf dem Energielevel enden lässt, auf dem es begonnen hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Leckerer Kuchen mit vielen Sahnehäubchen…</h3>



<p><strong>„Dangerous Discipline“</strong> ist einerseits melodiöser andererseits aber auch härter als die Vorgängeralben. Dazu tragen die entsprechenden Riffs und Rhythmen bei, die wiederum durch <strong>Marcel Willnat</strong> am Bass und <strong>Sabir Salkic</strong> an den Drums unterstützt und facettenreich ergänzt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/adrian-weiss-2022.jpg" alt="adrian weiss 2022" class="wp-image-133823" width="175" height="262" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/adrian-weiss-2022.jpg 400w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/09/adrian-weiss-2022-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 175px) 100vw, 175px" /></figure></div>



<p><strong>Adrian Weiss</strong> hat seinen Sound weiterentwickelt. Die Art, wie er die Melodien anlegt und wie sie sich aus den Riffs entwickeln, ist noch deutlicher geworden. Es gibt natürlich auch temporeiche Shreddpassagen, die aber eher Ausschmückung als Selbstzweck sind. Oder wie Adrian es im <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/interview-mit-adrian-weiss-zum-kommenden-album/">Interview</a> ausdrückte: sie sind die Sahne auf dem Kuchen.</p>



<p>Es ist ein Instrumentalalbum, bei dem die Gitarre nicht den Gesang ‚ersetzen‘ soll, sondern mit der Melodie spielt.       <br>Wer aber doch noch Text braucht, kann das Booklet nutzen, das ebenso Interessantes über das Album bzw. die einzelnen Stücke enthält, wie das Interview, in dem Adrian Fragen über das Album und die Entwicklung dorthin beantwortet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">…und g(r)ooßartigen Illustrationen</h3>



<p>Ein weiterer Grund, sich das Album als CD zuzulegen ist das großartige Cover. Da kommen die kreativen Ideen von <strong>Björn Gooßes</strong> <a href="https://www.killustrations.com/">von </a>KILLUSTRATIONS mit dem Spaß, den Adrian anscheinend an witzigen Bildern hat zusammen. Herausgekommen sind Bilder mit rotem Fleece-Morgenmantel und goldenen Hanteln mit Vinyl als Scheiben – einfach g(r)ooßartig!</p>
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